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Thema: Tammyle

  1. #1
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    1

    Tammyle

    Hallo, mein Name ist Tamara. Ich hab mich hier angemeldet weil ich seit dem Tod meiner Katze letzten Mittwoch total fertig bin.
    Sie war 14 Jahre lang mein treuer Begleiter, meine beste Freundin, einfach mein Ein und Alles. Sie war immer fit und ich war 14 Jahre lang kein einziges Mal mit ihr bein TA, außer zur jährlichen Impfung.
    Ende Juni fing es an. Sie fraß nicht mehr soviel und schlief vermehrt. Bezog es anfangs auf die Hitze. Als sie dann eine ganze Woche fast gar nichts mehr gefressen hatte ging ich mit ihr zum TA. Dort wurde sie untersucht, sie hatte Fieber und es wurde ein viraler Infekt vermutet. Bekam dann Antibiotika und wir konnten wieder nach Hause. Wurde dann nicht besser und ich bin dann wieder zum TA. Sie musste dann dort bleiben. Machten dann Blutbild, Röntgen, Ultraschall und Tests... hab dann täglich angerufen zu fragen wie es ihr geht. Einmal besser einmal schlechter... Man Fieber, mal keins, mal frisst sie, mal nicht. Sie hätte auch Wasser im Bauch und deshalb sehe er beim Ultraschall nichts. Nach 10 Tagen sagte der TA zu mir ich solle in eine Tierklinik fahren, da er nicht mehr weiter weiß. Hab ich dann gemacht. Hab sie dann abgeholt und bin direkt in die Tierklinik gefahren. Dort wurden gleich alle Untersuchungen gemacht und es war schnell klar dass sie eine Bauchspeicheldrüsenentzündun g hat. Dann sagte er ich müsse sie dort lassen für ca. 14 Tage. Ich hab geweint wie ein kleines Kind und sagte noch zum TA: sie war eine reine Wohnungskatze und war noch nie von Zuhause weg. Ich möchte nicht dass sie alleine dort sterben muss. Und er sagte noch nein sie stirbt nicht, das bekommen wir hin. Ich hab sie dann noch zur Box gebracht, ihr Lieblingskissen dort gelassen und bin nach Hause. Das war ein Mittwoch. Habe dann am nächsten Tag angerufen und er sagte mir er sei positiv überrascht weil es ihr so gut geht. Fieber ist weg und sie frisst, zwar nicht alles aber so ca. die Hälfte. Ich war so froh! Am nächsten Tag auch alles gut. Dann war Wochenende und als ich am Montag angerufen habe sagte mir nur die Sekretärin es ginge nicht besser und nicht schlechter. Am Dienstag dann wieder das Gleiche. Hab dann gesagt ich würde gerne mit dem TA sprechen. Sie sagte mir ich solle am nächsten Morgen anrufen dann kann ich mit ihm sprechen. Und am nächsten Morgen bekam ich einen Anruf, dass sie die Nacht leider verstorben ist. Ich war am Boden zerstört und bin es immer noch. Es ist genau das eingetroffen was ich ihr überhaupt nicht gewünscht hatte. Sie ist ALLEINE dort gestorben. Und ich konnte mich nicht mal verabschieden. Und mich plagen jetzt die Gedanken dass ich alles anders hätte machen sollen. Kann es sein dass es ihr zwischenzeitlich so gut ging weil ich bei ihr war? Und sie dann einfach gwstorben ist weil sie ganz alleine ohne mich und nicht zuhause war? Ist hier jemand dem es ähnlich erging oder der mir hier was sagen kann? Ich bin echt am Ende und kann meinen Kopf einfach nicht abstellen. LG Tamara

  2. #2
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    31.675
    Hallo Tamara,

    die Gedanken was wäre wenn gewesen... kennen wir alle Ach hätte ich, wieso hab ich nicht, vielleicht wäre das besser gewesen.... Scheuche die Gedanken beiseite. Du hast das getan, was Dir in dem Moment das einzig richtige erschien und vermutlich auch war. Hättest Du sie nach Hause geholt und sie wäre da gestorben, hättest Du mit Dir gehadert, warum Du sie nicht in der Klinik gelassen hast Du hast das Beste für sie getan und das weiß sie. Tiere spüren es und auch über weite Entfernung hinweg

    Fühl Dich gedrückt. Wir alle hier haben schon einige unserer Lieben über den Regenbogen ziehen lassen müssen. Es zerreißt einen jedes Mal Aber... Du hast diesen Tieren, die Dich ein Stück auf dem Weg begleitet haben, ein tolles, glückliches Leben ermöglicht. So viel Glück hatten und haben bei weitem nicht alle

  3. #3
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    28.11.2008
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    7.974
    Liebe Tamara,

    Es tut mir unendlich leid, was Dir und Deiner Katze hier widerfahren ist.
    Auf jeden Fall ist Deine Katze nicht gestorben, weil sie in der TK alleine war.
    Sonst dürfte keine Katze lebend aus einer stationären Unterbringung kommen.
    Bei dem meisten Stationären Unterbringungen dürfen die Dosis auch nicht zu Besuch kommen.
    Eine Katze würde auch nicht verstehen, wieso ihr geliebter Mensch immer wieder kommt und wieder geht, ohne sie mitzunehmen.

    Du hast Deiner Katze 14 Jahre lang ein schönes Leben bereitet. Auch wenn es uns zu kurz vor kommt, 14 Jahre sind schon ein langes Leben für eine Katze.
    Und wir müssen uns einfach eingestehen, dass gegen manche Erkrankungen TAs auch heute noch machtlos sind.

    Wir können einfach auch nicht mehr tun, als das, was wir in der Situation für das beste halten.
    Wenn wir anders gehandelt hätten, würden wir uns genauso sagen - hätten wir nur anders gehandelt.
    Es geht uns allen so.

    In Gedanken bin ich bei Dir.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

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