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Thema: Frecher Tobewutz Kovu - ein Leben nach dem Tod *Verm. D-weit

  1. #1
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    Frecher Tobewutz Kovu - ein Leben nach dem Tod *Verm. D-weit

    Kovu stammt aus einer Gruppe von Katzen, die zu einer aus dem Ruder gelaufenen Hofkatzenhaltung gehört. Was ihm zugestoßen ist weiß keiner wirklich, aber er muß irgendwo für längere Zeit eingesperrt gewesen sein.



    Als die Fütterin ihn fand, war er zu schwach um richtig zu laufen und ließ sich anstandslos einfach hochnehmen und in eine Box setzen. Klein zusammengerollt wie er da lag ging sie von einem kranken Katzenkind aus. Doch beim Tierarzt entpuppte sich das kleine schwarze Häufchen Etwas als völlig abgemagerter aber ausgewachsener Jungspundkater. Er war nur noch Haut und Knochen – es war ein furchtbarer Anblick.





    Doch Kovu dachte überhaupt nicht daran aufzugeben – er wollte Leben! Unbedingt! Und kämpfte sich Stück für Stück zurück ins Leben.



    Es war ein langer harter Kampf, aber er hat ihn gewonnen. Als er das erste mal die Kratztonne hochklettern konnte saß er stolz wie Bolle oben – und ich musste heulen vor Glück.



    Kovu ist jetzt 1 ½ Jahre alt, kastriert, gechipt, geimpft, Fiv/Felv negativ getestet.



    Von seinem Überlebenskampf merkt und sieht man ihm absolut überhaupt nichts mehr an. Er ist ein gut gebauter schlanker kräftiger Jungspundkater, der Power hat und den ganzen Tag nur eins will: toben, flitzen, rennen, balgen, Unsinn anstellen – genau so, wie es eben Jungspundkater tun.



    Auch medizinisch ist nicht mehr feststellbar, dass er dem Tod nur knapp entronnen ist. Ob und inwieweit sich im Alter dann doch zeigt, dass vielleicht ein Organ durch die Dehydrierung angeschlagen worden ist, was man jetzt nicht sehen kann, kann keiner Voraussagen.



    Hinweise darauf gibt es keine, aber man sollte seine Vorgeschichte im Hinterkopf haben und im Alter vielleicht frühzeitiger regelmäßige Blutbilder machen lassen, um dem ggfs. Frühzeitig vorbeugen zu können.



    Charakterlich sollte man sich wie gesagt von dem Gedanken „armer kleiner Kater“ komplett frei machen. Kovu ist das Gegenteil: rotzfrech und übermütig und hat nur Unsinn im Kopf.



    Da er ohne Menschenkontakt aufgewachsen ist und der erste Menschenkontakt in Form von Zwangsernährung und Medigaben erfolgte, ist er in manchen Situationen und bei fremden Menschen vorsichtig und entzieht sich. Doch meist siegt nach einiger Zeit die Neugier und er muß doch gucken kommen.



    Das Streicheln findet er gar nicht so schlecht, hat aber eigentlich nicht so richtig die Zeit und den Kopf dafür



    Viel wichtiger ist Spielen, da ist er dann sofort dabei und hüpft freudig hinter dem Federwedel her. Er wird auf jeden Fall noch kuschlig werden, aber wahrscheinlich erst, wenn er etwas älter und damit ruhiger wird.



    Er liebt und braucht andere Katzen um sich herum, ohne weint er viel und fühlt sich sichtlich einsam. Doch seine Kumpels sollten mit seinem überschäumenden Temperament mithalten können und auch gern fürs Raufen zu haben sein. Wenn er mit seinen Kumpels fangen spielen und raufen kann ist er der glücklichste Kater auf der Welt.



    Freigang fände er sicher toll, braucht er aber nicht mehr unbedingt, aber ein vernetzter Balkon sollte vorhanden sein. Er hat derzeit einen zur Verfügung und nutzt ihn gern.



    Kovu hat hart gekämpft um zu Leben – und hat daher ein tolles Leben verdient. Wer mag ihm dieses Schenken?



    Als Belohnung wird man von seiner übersprühenden Lebensfreude mitgerissen und wird viel über seinen Unsinn lachen können.



    Kovu befindet sich im dichten nördlichen Berliner Umland, wird aber D-weit vermittelt. Bei Interesse PN an mich oder E-Mail an illinga@AOL.com.


  2. #2
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    Kovu tut mir jetzt langsam leid. Nun hat er so arg um sein Leben gekämpft und nun ist er der tolle freche Jungspund, der er sein soll und nichts tut sich für ihn. Er hockt auf wenigen qm fest und darf seine so hart erkämpfte Lebensfreude nicht richtig ausleben. Sein Tobekumpel Zeca ist ausgezogen und er vermisst ihn sehr. Wo ist sein Zuhause mit Platz zum rennen und neuem Tobekumpel zum raufen?








  3. #3
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    Kovu darf dann jetzt mit den „Großen“ spielen lernen und ist in die Katergäng nach unten in den Raum gezogen. Er sieht das ganze sehr locker und versteht gar nicht, warum die anderen sich so aufregen – ist doch alles toll hier, oder?









    Der Kerl ist völlig gechillt bei Zusammenführungen, läßt sich durch nichts beeindrucken, was die anderen so meinen und von ihm halten. Allein daran, dass er noch wusliger ist als sonst merkt man, dass er aufgeregt ist. Er eignet sich also definitiv auch für schwierige Zusammenführungen.

  4. #4
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    Für Kovu tut sich weiterhin nichts vermittlungsmäßig. Er freundet sich jetzt gut mit den anderen an. Der rote Gino scheint sein neuer „best buddy“ zu werden – die beiden sind sich im Spielverhalten auch nicht unähnlich, müßen sich nur erst in der Sprache aufeinander abstimmen, da Gino Dinge die Kovu spielerisch meint manchmal ernst nimmt. Aber es wird.










  5. #5
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    Kovu hatte erneut Besuch – und erneut passte es nicht. Er scheint irgendwie komische Leute an Interessenten anzuziehen. Irgendwo muß doch ein toller Platz mit vernünftigen Menschen für ihn sein… Er selbst fühlt sich zum Glück in seiner kleinen Welt weiterhin wohl. Ich hoffe, er resigniert nicht so langsam, die Räume bei mir sind halt alle sehr klein und das ist für so einen lebhaften Jungspund dann schon unschön seine Jugend darin zu verbringen










  6. #6
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    Kovu ist vermittelt

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