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Thema: Freigang oder nicht ....?!

  1. #1
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    Freigang oder nicht ....?!

    Hallo zusammen, ich könnte mal sehr euren Rat gebrauchen.

    Einige wissen ja, dass Mellon vor fast 1 Jahr gestorben ist und er zuvor noch für gute 4 Jahre der Papakumpel von Honey war. Honey als ehemalige Scheumietz von Taskali kam ja 2016 zu uns und ist durch ihn sehr aufgeblüht. Nach seinem Tod war sie sehr allein und anhänglich, traurig und unterfordert, weswegen ich ja noch im Dezember letzten Jahres die Geschwister Merlin und Nenya mit 4,5 Monaten aufgenommen habe. Lediglich einen ausgewachsenen Kater wollte und konnte ich Honey nicht zumuten.
    Die Kleinen sind Bulgarische Straßenkatzen, die aber durch ihren Karthäusermix-Anteil aussehen, wie Rassekatzen... was natürlich überhaupt nicht so geplant war. Geplant war, arme Tiere aus dem Tierschutz aufzunehmen. Hab ich ja auch gemacht, nur dass man das ihnen eben nicht ansieht. naja... seis drum. Dazu später noch mal mehr.

    Und anfangs war zwischen den 3en auch erstmal fauchi und brummeli angesagt, aber nach einer Weile fing Honey an, besonders mit Merlin zu spielen, dass es eine wahre Freude war. so aktiv und ausgelassen war sie selbst in 4 Jahren mit Mellon nicht, weil er ja auch bereits ein Opi war.
    Ich habe mich also doch noch gefreut, alles richtig gemacht zu haben oder einfach Glück gehabt zu haben. Ab April gingen wir zusammen raus auf Terrasse und Balkon, Honey kennt es nicht anders und ist damit zufrieden, für die Kleinen haben wir ein Netz gespannt und besser abgesichert. Schnell wurde aber klar, dass die Kleinen gerne streifen würden. Da ich nur Wohnungskatzen möchte, nach vielen schlimmen Erfahrungen, hab ich das erstmal "ignoriert" bzw. waren sie ja auch noch zu jung und nicht kastriert etc. Ich habe mir aber im Hinterkopf schon so gedacht, wenn sie "nur drinnen" unglücklich wären, müsste ich sie wohl rauslassen. Aber sie mussten ja noch erwachsen werden, vielleicht wächst sich das raus ... die Hoffnung stirbt ja auch bekanntlich zuletzt.

    Und dann wurde Merlin geschlechtsreif und veränderte sich irgendwann urplötzlich, es kamen aggressive Angriffe vor und einmal hat es Honey nachts sehr getroffen. Mit Schreierei, Beißerei und Angstpipi durch den ganzen Flur von Honey. 2 Tage Trauma bei den Mädels, Merlin über Nacht beim TA zur Kastra am nächsten Morgen. Zylkene zuhause... und Bachblüten... alles schien dann wieder soweit gut und normal. Aber die TÄ sagte schon, so wie der drauf ist - der muss unbedingt raus. Wir haben einen Leukosetest gemacht und er soll noch die Impfungen bekommen. Ohrtattoos hat er auch gleich bekommen.
    Merlin und Nenya raufen insgesamt auch viel, Nenya ist zum Glück vom Typ her eher Räubertochter. Aber ab und zu ist es auch ihr zuviel. Merlin grunzt und schnaubt dann richtig und lässt nicht von ihr ab, hetzt sie durch die ganze Bude, bis sie hechelt. Also dachte ich mir so, wird der Kerl wohl der einzige Freigänger werden und die Mädels drinnen bleiben und ihre Ruhe haben.

    Aber Nenya ist auch nicht ohne, sie entwickelte irgendwann das "Spiel", Honey am Klo aufzulauern. Erst nur hinterherlaufen, wenn man zufällig in der Nähe ist und anspringen...mittlerweile machen es beide, sobald Honey buddelt, da können die "Kleinen" tief am pennen sein - sie springen sofort auf und rennen dahin! Und mittlerweile wird Honey regelrecht gestellt, nach ihr getatzelt, der Eingang versperrt, sich davor gelegt etc.
    Und es kam wie es kommen musste ... seit einigen Tagen bemerken wir bepinkelte, weiche Sachen. Handtücher, Fensterauflagen und Co. Und wir haben auch mittlerweile Honey in flagranti erwischt.
    Jetzt stellt sich die Frage, ob es eine Blasenentzündung wegen Harnverhalt ist (Honey zum Arzt zu bringen ist so gut wie unmöglich) - oder ob es Unsauberkeit wegen Mobbing ist, was ich eher glaube. Denn sie geht auch aufs Klo, macht manchmal tagelang nicht irgendwo daneben. Und sie wirkt auch überhaupt nicht krank oder irgendwie anders. Es scheint nach Gusto, wenn es nicht passt, wenn die Kleinen zu aktiv sind oder was auch immer, ihr besser zu passen "heimlich" und leise zu pinkeln.
    Natürlich werde ich versuchen, Harn aufzuziehen und zum TA zu bringen. Zur Kontrolle.
    Und ich habe nun auch ein 5. (!!!) Katzenklo aufgestellt und zwar am anderen Ende der Wohnung (wo sie am liebsten daneben macht), als Ausweich Möglichkeit. Zudem habe ich bepinkelbare Auflagen verteilt, aber das eher für uns
    Außerdem gebe ich Honey nun wieder vermehrt Zylkene, um sie mehr zu entspannen. Zudem greifen wir ein, wenn wir zuhause sind. Also wir schirmen Honey beim Klogang regelrecht ab, verhindern die Störung.
    Außerdem versuchen wir die 2 Jungspunde mehr auszulasten...aber sie haben nur Unfug im Sinn. Die wollen überall hoch, springen mir auf die Schulter um dann weiter hoch zu kommen, fressen alle Pflanzen, schmeißen alles runter, reißen einem grundsätzlich die Wäsche ab, springen auf den Ständer, schmeißen ihn um, machen alle Schränke auf, nagen alle Kartons kaputt,... greifen nachts die Füße an... (ok, bei uns geschlafen wird auch schon mal) Ausbruchsversuche draußen auf der Terrasse, und und und ...
    Es schreit einen regelrecht an. Also kurz gesagt, man merkt dass die - Zitat Katzenratgeber - "Reizarme Wohnungshaltung" sie massiv unterfordert! Trotzdem es 140qm plus Balkon plus Terrasse mit täglichem Auslauf sind.

    Nun könnte man sagen, die Lösung ist einfach...und wahrscheinlich auch die Einzige, die noch wirklich was bringen würde - außer eine oder mehrere Katzen weggeben zu müssen - Freigang für die Terroristen!
    Jaaaa... nur dass ich das eigentlich nicht mehr wollte, weil ich so schlimme Dinge miterlebt habe. Aber um mich geht es dabei nun wirklich als letztes. Ich will nicht, dass sie leiden, dass Honey leidet... nur will ich natürlich auch nicht, dass den Kleinen was passiert, wenn sie rausgehen. Wir wohnen grün, ein kleines Dörfchen, mit einer geschlängelten Straße... da gab es zwar auch immer mal wieder auch eine überfahrene Katze, aber selten. Nur die Gefahr ist da!
    Zudem haben wir die Draußies da draußen.. die würden von Merlin wohl angegriffen und vertrieben. Oder Merlin würde vertrieben, denn da ist auch noch der Watz von einem Nachbarskater, der immer bei uns rumhängt und die Draußies schon vermöbelt. Da würde Merlin wohl verlieren. Zudem befürchte ich, dass mir die Kleinen aufgrund ihres Aussehens sofort geklaut würden. Grade Nenya, weil sie aussieht wie die derzeit so beliebten Russisch Blau oder Britisch Kurzhaar. Steht ja nicht dran, dass es eigentlich ne Straßenkatze und "nur ein Mix" ist.
    Zudem sind die 2 unglaublich vertrauensseelig und schlimmer noch - neugierig ohne Ende und unerschrocken! Die bringen sich doch sofort in Gefahr.
    Ich würde kein Auge mehr zumachen, mich ohne Ende sorgen....

    Jetzt war ich fast soweit, dass ich akzeptiert habe, dass Merlin raus muss. Er wurde ja vorsichtshalber tätowiert, sollte geimpft werden und ich wollte mit ihm mal ne Weile an der Leine die Umgebung erkunden, dass er sich zurecht findet, die Gefahren bereits kennt usw. Nun muss ich genauso über Nenya nachdenken...
    Was ist wichtiger? Ein art- oder persönlichkeitsgerechtes Leben oder dass "ich meine Katzen unbedingt beschützen will" ?
    Wie ist eure Meinung? Und fällt euch ansonsten etwas ein, wie wir das Thema "Klomobbing" und Unsauberkeit in den Griff kriegen, ohne dass die Kleinen raus müssen?

    Ich wäre für jede Hilfe oder Meinung sehr dankbar
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
    (und meinem "Mausje" Nala und meinem "Dicken" Mellon --- auf ewig unvergessen!)



  2. #2
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    Liebe Steffi,

    da muss ich damals wohl was überlesen haben. Jedenfalls ist mir nicht in Erinnerung, das Du damals, als Du Dich damit befasst hast, Nenja und Merlin zu Dir zu nehmen,
    was davon geschrieben hattest, dass es sich um bulgarische Straßenkatzen bzw. deren Abkömmlinge handelt.
    Ich halte es relativ schwierig, Katzen, die schon Freigang bzw. Freiheit gewohnt waren, an Wohnungshaltung zu gewöhnen, wenn sie schon zeigen, dass sie Freigang wollen.
    Wir haben seit 1991 Katzen. Und auch wenn wir seither 2 Katzen durch den Freigang verloren haben, haben wir uns entschieden, dass wir weiter Freigänger haben werden.
    Allerdings fusst unsere Entscheidung, eben darauf, dass es bei uns von der Umgebung her vertretbar ist Freigänger zu halten.

    Grundsätzlich mache ich art-und persönlichkeitsgerechte Haltung nicht von Wohnungshaltung und Freigängerdasein abhängig.
    Die Entscheidung muss unter Berücksichtigung des Tierwohls und der Außenumgebung getroffen werden.

    Die Überlegung ist auch, ob Du nicht mehrgleisig überlegst, wo auch nicht ausgeschlossen werden sollte, Merlin und Nenja in gute Hände abzugeben, wo die beiden ungefährdeten Freigang haben können.
    Weil Du auch in Betracht ziehen musst, dass wenn Merlin und Nenja Freigang haben, auch Honey Freiheitsdrang entwickelt. Das muss nicht sein, kann aber sein.

    Und noch eine Sache. Angelika hat Erfahrung mit Calm-Futter. Vielleicht fragst Du sie mal nach Ihren Erfahrungen.
    Das sollte aber dann zeitlich eine sehr begrenzte Lösung sein, einfach nur um über einen kurzen Zeitraum zu sehen, ob sich Nenja und Merlin nicht doch von Klomobbing und dererlei Verhalten ablassen,
    wenn sie ruhiger geworden sind.

    Ich druggel Dich ganz fest und wünsche Dir, dass egal welchen Weg Du gehst, dieser der richtige für Euch alle ist.
    Die Situation ist schwierig. Leider können in der Situation alle Wege richtig ober falsch sein.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  3. #3
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    Was ist wichtiger? Ein art- oder persönlichkeitsgerechtes Leben oder dass "ich meine Katzen unbedingt beschützen will" ?
    Steffi, ich hatte es damals als wichtiger empfunden Alisha ihren Willen und damit ein ihrer Persönlichkeit gerechtes Leben zu geben. Alisha war hier nicht direkt in Gefahr aber spätestens als sie zum 2. Mal unbedingt raus wollte (nachdem sie schon eine Weile draußen gelebt hatte und ich sie wieder eingefangen hatte) ahnte ich das sie, zumind. den Sommer über, ein Leben draußen vorzieht. Jetzt ist sie nicht mehr hier aber ich weiß zum Glück das sie lebt und es ihr gut geht.

    Und fällt euch ansonsten etwas ein, wie wir das Thema "Klomobbing" und Unsauberkeit in den Griff kriegen, ohne dass die Kleinen raus müssen?
    Dazu fällt mir Paulchen ein. Er machte überall hin wenn ich da war und ihn nicht raus ließ. Paulchen wußte ganz genau wo sein Katzenklo stand und nutzte es auch wenn ich nicht da war. Erst ignorierte ich es aber das nützte nichts. Er pinkelte und kackte aufs Bett (als Höhepunkt auf mein Kopfkissen - ich wurde vom Uringeruch in meiner Nase wach ). Solche Hardcorer bekommst Du nicht dazu nachzugeben. Sie setzen ihren Willen konsequent durch.
    Grüße
    Monika



  4. #4
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    Du solltest trotz allen weiteren Überlegungen den Urin von Honey untersuchen lassen, Steffi.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  5. #5
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    Sabine, danke für deine Antwort.

    Kann sein, dass ich das nicht erwähnt hatte. Es schien mir nicht so wichtig, außer dass es eben Tiere aus dem Tierschutz sind. Sie kamen im Alter von 4,5 Monaten zu mir. Davor waren sie mindestens seit ein paar Wochen bereits in Deutschland auf der Pflegestelle. Wie viel Zeit sie in Bulgarien nach ihrer Geburt tatsächlich auf der Straße verbracht haben und das auch noch geistig mitbekommen haben, das weiß ich nicht. Zumal Kitten in dem Alter ja nun auch noch nicht wirklich ihre Freiheit genießen, sondern eher bei Mama sind. Ich weiß nur, dass sie in Bulgarien zuletzt in einer kalten Garage untergebracht waren, weswegen alle Kitten auch erkältet waren. Ich kann mir daher nur schwerlich vorstellen, dass es an ihren ersten Lebenswochen liegt, dass sie unbedingt raus wollen. Das scheint mir einfach charakterlich verankert zu sein! So wie es eben damals bei Mellon und Nala einfach nicht so war. Letztlich spielt es ja aber auch keine Rolle, WARUM sie raus wollen... Fakt ist, sie wollen - fertig. Und damit muss ich nun zum Wohle aller irgendwie umgehen.

    Wir hatten früher auch immer Freigänger. Alle sind entweder für immer verschwunden, überfahren oder vergiftet worden. Egal wo wir wohnten. Ich hatte nie Glück mit Freigängern. Jetzt wohne ich wirklich ideal. An 3 Seiten ist nur grün, Felder, Wald, Dörfchen... das wiederum sehr tierlieb ist. Es gibt nur ein geschlängeltes Tempo 30 Sträßchen. Wo, wenn nicht bei uns, sollte man Katzen besser raus lassen können? Und doch kann halt immer was passieren. Jäger Hochsitze, die Straße, Unfälle, Hund ... was weiß ich. Aber eben auch Revierkämpfe, weswegen ja nun auch bereits Katzen verschwunden sind. Man fand am nächsten Tag nur noch Kampfesflusen.
    Klar, wissen kann man es nie...ihr genauso wenig.

    Genau, ich mache meine Entscheidung vom Tierwohl abhängig und das seelische Wohlbefinden zählt für mich eben absolut dazu. Natürlich ist es besser, wenn man an einer Schnellstraße wohnt und das Tier raus will, dass man ihm dann eher ein anderes Zuhause sucht. Genauso wenn man so gar keine Ruhe mehr in die Truppe bekommen würde und ein Tier dauerhaft darunter leiden würde. Aber soweit sind wir ja zum Glück noch nicht und ich hoffe, dass wir da auch nie hinkommen werden, wenn die Kleinen sich dann draußen abreagieren dürften.
    Dass Honey noch mal Freiheitsdrang entwickelt, schließe ich aus. Sie sucht und genießt Ruhe und Sicherheit in der Wohnung, alles andere stresst sie zu sehr. Sie braucht Routine. Da bin ich mir sehr sicher

    Calmfutter ist etwas, dass ja nur vorübergehend (wie Zylkene jetzt) eingesetzt werden könnte. Ich mach mich da mal schlau, aber ich denke, das Problem ist ohne Veränderung was dauerhaftes. Und natürlich will ich das alles nicht dauerhaft anwenden. Aber trotzdem danke für den Tipp.

    Und danke fürs Drücken

    Monika, ja mit deiner Alisha das hab ich ja mitbekommen und finde auch, dass das die richtige Entscheidung war. Du hast natürlich dabei wenigstens das Glück, zu wissen wo sie ist und dass es ihr gut geht.
    Was das Verhalten von Paulchen angeht, da hat ja er die Unsauberkeit aus Frust gemacht, weil ER nicht raus konnte. Das machen Merlin und Nenya zum Glück ja nicht... zumindest noch nicht. Es ist ja Honey, die pinkelt. Wären die Kleinen das, kann ich mir gut vorstellen, dass man dieses Frustverhalten kaum noch raus bekäme. Honey tut es meines Erachtens aus Stress und Panik... oder eben aus gesundheitlichen Gründen.
    Ich hoffe, dass ich die Tage jetzt etwas Urin einsammeln und untersuchen lassen kann. Ich möchte sie nicht noch weiter stressen, indem ich auf Verdacht versuche, sie einzufangen und zum TA zu karren.
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
    (und meinem "Mausje" Nala und meinem "Dicken" Mellon --- auf ewig unvergessen!)



  6. #6
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    sicheren freigang gibt es nicht - nirgendwo.

    ich habe ja mal die drei katerchen großgezogen, kurti ging zu den schwiegis (mit freigang). ede und fritz, das traumpaar, zu einem jungen paar nach köln in eine sehr kleine wohnung.
    aber sie versicherten mir, dass sie auf der suche seien und aus köln weg wöllten.
    es gibt so leute, da ist man sich einfach sicher, dass das auch stimmt.
    ede und fritz blieben bei ihnen, wohnungshaltung zunächst.
    von da ab tourten sie als super reisekatzen durch die republik auf der suche nach einer immobilie.
    schließlich wurde die gefunden, ganz weit im norden, hinterm deich. richtig einsam.
    da kommt vielleicht einmal in 10 tagen ein auto vorbei.
    vielleicht gerade deshalb - mangels erfahrung und gewöhnung im umgang mit verkehr- ist ede vor einem jahr - nach 4 guten jahren - überfahren worden.

    fazit: einsamer kann man fast nicht wohnen - nützen tut es auch nicht.

    freigang ohne gefahr gibt es nicht.

    im grunde, das entnehme ich deinen zeilen, hast du dir alle fragen auch schon beantwortet.
    ja, es gibt risiken.

    das aussehen der beiden macht es nicht leichter, das gebe ich zu.
    aber da du dörflich wohnst, kannst du ja sprechen mit den leuten.

    allerdings muss ich eine hoffnung zerstören:

    freigang wird einen übergriffigen kater (den du leider auch viel zu spät kastriert hast) nicht in ein sanftes lämmchen verwandeln.
    merlin hat die lernkurve, dass es ein opfer gibt (oder zwei), das ist eingebrannt.

    die übergriffe werden seltener werden - aufhören werden sie nicht.
    ich weiß ja, wovon ich rede. leider.
    hier ist lily das opfer.
    derzeit läuft es zwar viel besser, weil im haus das durchgeknallte moni-kind viel katerenergie aufsaugt.

    ich würde darüber nachdenken, merlin in ein zuhause mit freigang (und allen gefahren) zu anderen katern zu vermitteln. oder als einzelkatze.
    und nayla geht raus.
    und vielleicht entscheidet sich auch honey dafür, das kann man ihr ja selbst überlassen.

  7. #7
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    Guten Morgen, sofern es bei diesem trist traurig trüben Wetter ein guter ist!

    Da habe ich andere Erfahrungen gemacht.
    Seneca war ein Raufer sonders gleichen, Streit draußen mit jeder Katze (m,w,d) gesucht und hat von sich aus angegriffen.
    Er war definitiv über ein Jahr alt, als er Asyl bei uns beantragte.
    Er wurde kastriert, kam bis unsere Flauschmädels ausreichend gegen Leukose geimpft waren, in Ganzzeitarrest ins Eisenbahnzimmer.
    Und war, als er dann wieder nach mehreren Wochen in den Freigang durfte, der liebste Kater, der nie wieder gekämpft hat.
    Seinen Freigang hat er gebraucht.

    Unser Kater Mikesch wurde Mitte des 6. Lebensmonats kastriert.
    Er war Zeit seines Lebens ein Kampfkater. Kämpfte aber nie mit unseren Mädels.

    Wir können einfach nicht sehen, was in den Katzen (m,w,d) steckt).
    Aber wie Seneca gezeigt hat, können Katzen (m,w,d) ihr Verhalten nach der Kastration ändern.

    Da würde ich eher zweigleisig fahren.
    Wenn sich für Merlin ein ideales Heim bietet, wo es ihm so gut geht, wie bei Dir, aber er Einzelprinz ist oder Katerkumpels hat, würde ich über die Abgabe von Merlin in das
    Heim nachdenken. Nicht mehr und nicht weniger.
    Aber das verschafft Dir auch Zeit, die Entwicklung abzuwarten.
    Gegebenenfalls würde ich auch darüber nachdenken Nenya und Merlin als Pärchen abzugeben
    und für Honey eine ihrem Alter und Character entsprechende Katze (w) suchen, die Du mit Honey in Wohnungshaltung halten kannst.
    Weil ich merke bei Dir, dass Du über Freigänger eigentlich nicht glücklich bist.

    Was Du nicht von Dir erwarten solltest, ist, dass Du die richtige Entscheidung triffst.
    Denn ob richtig oder falsch, weißt Du erst hinterher.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  8. #8
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    doch möglich ist alles: einfach einsame insel kaufen vom taschengeld

    ja nee, pferdefüße hat natürlich so ziemlich jede entscheidung, das ist die crux.

    moni verleihe ich leider nicht , da würde vermutlich selbst merlin seine meisterin finden

    moni ist übrigens tatsächlich teilweise auch lily oder romi gegenüber ein bisschen übergriffig - allerdings hat das für die nicht das selbe schreckpotential wie katerübergriffe.
    ganz im gegenteil, lily vor allem hat irgendwie gelernt, dem was entgegenzusetzen und letztens hat sie dann mal eine attacke auf fabio geritten.
    der hat vielleicht doof geguckt

    moni belässt es halt beim stachel löcken, körperlich wird das nie. und es ist körpergrößenmäßig auf augenhöhe - da trauen sich auch die mädels, sich umzudrehen.
    und wahrscheinlich erkennen sie auch den feinen unterschied zwischen echter aggression und einfach durchgeknallt.

  9. #9
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    Bettina, Deine Moni ist einfach der Knaller im positiven Sinn.

    Mit Katzen ist es ähnlich wie bei Kindern. Man kann noch so aufpassen und es kann doch was passieren.
    Und es können Sachen passieren, an die sich niemand sonst vorstellen kann.
    Als Seneca verschwunden war, hätten wir niemals dran gedacht, dass er in eine in eine durch eine Regentonne abgesicherte Dämmwand einige Häuser weiter von hier geraten ist.
    Trotzdem bereue ich nicht, dass er Freigänger war, weil er nie als Wohnungskatze glücklich geworden wäre.

    Als unsere Kinder eingeschult wurden, mussten wir sie auch vom ersten Tag an mit dem Schulbus in die 10 Kilometer entfernte Grundschule fahren lassen.
    Oder als unsere Kinder mit ihren Freunden aus dem Wohngebiet in den Kindergarten laufen wollten und nicht mehr mit Mama.....
    Es ist immer eine Abwägungssache zwischen Freiheit lassen und eingrenzen, egal ob Katze oder Kind.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  10. #10
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    Ich danke euch für eure Meinungen und Antworten. Verschiedene Erfahrungen und Blickwinkel sind immer wichtig, um das mit der eigenen Situation abzugleichen.
    Ein paar Punkte möchte ich noch mal richtig stellen, damit das kein falsches Bild gibt.
    Merlin ist kein übergriffiger, aggressiver Kater wie er im Buch steht. Es gab genau eine Situation, wo seine Geschlechtsreife einsetzte, wo er nachts auf Honey los ist...vermutlich war sie grade zur falschen Zeit in der Bude unterwegs. Und dem Geschrei nach hätte sonst was passiert sein müssen, sie hatte aber nicht einen Kratzer. Davor und auch später danach ist Merlin zu Honey immer sehr lieb gewesen, hat sie angeköpfelt oder sie haben sich gegenseitig in der Bude mit Fangenspielen beschäftigt.
    Auch bei Nenya ist Merlin nie wirklich aggressiv... sie hatte - trotz ordentlichem Geraufe - bislang nie irgendwelche Macken.
    Gut, es gibt diese - zum Glück seltenen - Momente, wo ihm ne Sicherung durchbrennt, wo er wie im Wahn grunzt und nicht locker lassen will. Da geh ich dann schon mal dazwischen, wenn ich da bin. Aber meist, weil Nenya so hechelt dann.
    Ja, er wurde zu spät kastriert ..aber als Nenya mit exakt 6 Monaten rollig wurde und ich ihn gleich mit abfrühstücken wollte, hieß es beim TA "nein, bloß nicht vor 8-10 Monaten"...aha...ok. Hinterher sagte ein anderer TA dass sie das immer zusammen machen bei gleichaltrigen Geschwisterpärchen, das wäre überhaupt kein Problem. Ja, danke sehr... das wäre mir auch lieber gewesen ...da war es dann zu spät. Als er dran gewesen wäre, wurde Honey so krank und es verschob sich noch mal alles. Somit wurde er dann tatsächlich erst viel später kastriert als es gut gewesen wäre. Und man merkt auch schon nen deutlichen Unterschied zu vorher.
    Aber selbst die Tierärztin sagte mir beim abholen nach der Kastra, das ist ein Kerl der unbedingt raus muss...den behalten sie nicht drin, der muss streifen, das merkt man.

    Und ich habe immer geschworen, dass wenn es mal so sein sollte, dann werde ich das auch machen und da geht es dann nicht mehr um mich und meine Ängste. Somit haben wir da schon Blut abnehmen lassen, um zu wissen, ob er gegen Leukose geimpft werden kann. Und heute Vormittag wird es dann so weit sein. Ich nehme beide mit zum TA, er bekommt die 1. Impfung und sie wird getestet.
    Und dann werde ich anfangen, mit ihm an der Leine die Umgebung zu erkunden hier und da. Aber erstmal nur mit ihm. Und wenn er dann soweit ist, dass die 2. Impfung drin ist, dann werde ich ihn wohl rennen lassen und ab da die Daumen drücken, dass er noch was von seinem jungen Leben in Freiheit haben wird. Die Voraussetzungen hier sind recht ideal, nicht zu ruhig aber auch nicht sehr befahren...es kommt halt immer mal wieder ein Auto... die meisten halten sich an das Tempo 30 hier.
    Es wird erstmal keine Klappe geben, er würde dann vorerst ans Fenster kommen müssen und auch dort raus gelassen. Und in der Zeit werde ich das hier drinnen mit den Mädels genau beobachten, besonders mit Nenya. Sie wird dann ja auch ihre erste Impfung bekommen und auf ihre 2. warten.
    Dann entscheide ich weiter, ob Nenya ebenfalls gehen wird. Und dann bekäme auch sie erst das "Leinen-Training" ...und wenn das dann klar ist, dann würden wir uns um eine Chipklappe kümmern. (vermutlich haben wir bis dahin auch gehörig die Schnauze voll vom Gejammer am Fenster )
    Bzw. werden es sogar wohl 2 Klappen werden, denn eine müsste in ein Fensterglas gebaut werden, anders geht es hier nicht.
    Aber soweit sind wir noch nicht.
    Und dann würde ich mir alles, was mit dieser völlig neuen Situation einhergeht erstmal in Ruhe ansehen. Eine Abgabe von Merlin oder beiden kommt für mich überhaupt nicht infrage. Schon gar nicht nur, damit sie woanders raus gehen können. Das ziehe ich dann selbst durch. Vielleicht werde ich ja eines besseren belehrt.

    Die letzten Tage waren sehr ruhig, sowohl dass die Kleinen ruhiger waren, als auch dass Honey nicht mehr irgendwo hin gepinkelt hat. Man merkt genau, wie das eine mit dem anderen einhergeht, weswegen meine Hoffnung groß ist, dass nicht viel fehlt um wieder entspannt miteinander zu leben.
    Merlin wird draußen viel zu tun haben, viele Kater antreffen... manche eher freundlich gesinnt, andere zum raufen. Man darf gespannt sein.

    Sabine, deine letzten Worte haben es auf den Punkt gebracht...wir haben keine Wahl, wir müssen loslassen...ob Mensch oder Tier. Niemand kann die Ängste nehmen, Gefahren sind immer da und oft genug geht es auch einfach gut. Mal nur für eine Weile, mal für immer ...mal gar nicht. Wir wissen es eben nicht. Trotzdem tat es gut, darüber zu reden.
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
    (und meinem "Mausje" Nala und meinem "Dicken" Mellon --- auf ewig unvergessen!)



  11. #11
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    leinentraining

    was willst du damit erreichen?

    leinentraining bei katzen verstehe ich so, dass sie lernen, an der leine zu gehen...einer sache, der ich ausgesprochen kritisch gegenüberstehe (ausnahmen bestätigen die regel)

    darum solls ja sicher sicher nicht gehen, oder?

    eine katze ist kein hund und schon da ist lernerfolg an der leine eher bla bla (sicher kann man stopp- und kommkommandos üben - ob der hund dann wirklich kommt, entscheidet sich ohne leine - hunde sind nicht doof, die merken, ob der zivilisationstrick dran ist oder nicht).

    freigang müssen katzen nicht lernen, die gehen einfach.
    was immer du tust, wird überhaupt keinen einfluss darauf haben, was merlin im freigang tut oder nicht tut, wo er sich rum treibt etc.

    die gegend zeigen muss du merlin nicht. er hat gute augen und ohren.
    wenn er beginnt, nach draußen zu gehen, wird er sich langsam vortasten, jedes mal ein stück weiter.
    er hat instinkte: er wird sich ducken bei unbekannten bewegungen, überhaupt wird er anfänglich vorsichtig sein.
    sein erbe sagt ihm, dass man sich nicht offen im gelände tummelt, auf fremde katzen zurennt etc. pp.

    sinnvoller fände ich es, so sachen zur regel machen: wer rein kommt, kriegt fressen.
    das kannst du ja im garten üben, inklusive rein rufen.

    und wenn du ihn das erste mal gehen lässt, bist du draußen - versuchst, kontakt zu halten, ihn frühzeitig zu rufen.

    gib ihm einfach dein vertrauen mit auf dem weg. dass ist das, was ich hundehaltern immer predige:

    man muss vertrauen schenken, um vetrauen zu ernten.


    alle meine katzen habe ich raus gelassen mit vollständigen impfschutz bzw. kastra - moni zuletzt war kaum 5 monate und die beiden kater dereinst auch.
    nicht eine sekunde hatte ich zweifel an der bindung zu mir, zu ihrem zuhause.

    als ich claudia einst aus dem th holte, ist sie am 2. tag raus - weil von der ersten stunde in diesem haus klar war, dass claudi hier sein wollte.
    sie ist angekommen und hat ihr köfferchen ausgepackt.
    ich wusste einfach, dass es so war. das gefühl war stark.
    sie wollte unsere katze sein - bei den besuchen im th vorher hat sie auch alles dran getan (inklusive vorspiegelung der tatsache, sie wäre eine tragekatze )

    was natürlich nicht heißt, dass ihnen nicht etwas zustoßen kann, keine frage.

    aber von sich aus werden sie den bogen nicht überspannen, sind keine streuner (nicht mal fabio), die es stundenlang draußen krachen lassen.

    und wenn du das gefühl einer guten bindung zu merlin hast - lass ihn einfach gehen.

  12. #12
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    Steffi, wegen des Leinentrainings schließe ich ich mich Carlo an. Katzen erkunden vorsichtig die neue Umgebung draußen. Alisha hatte das erst auch gemacht und dann hatte der Marderschreck sie wohl gestört weswegen war sie ins Gebüsch getürmt war. Aber sie war noch auf dem Grundstück, kam jede Nacht fressen und blieb auch auf dem Grundstück. Merlin ist anhänglicher und kommt nach seinem ersten Ausgang sicher schnell wieder rein. Lass ihn an einem Freitag nach Feierabend raus. Dann hast Du das ganze Wochenende um ihn zu beobachten.
    Übrigens Paulchen schnüffelte bei seinem ersten Ausgang (er wollte unbedingt raus) 5 Minuten auf der Terrasse rum, kam ganz schnell rein und ging aufs Katzenklo um dann wieder rauszugehen Er blieb eine Stunde weg und kam dann wieder.
    Grüße
    Monika



  13. #13
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    Ihr Lieben, mea culpa... "Leinentraining" war nicht so gemeint, wie es sich angehört haben muss So war es keineswegs gedacht.. ich finde "mit Katze Gassi gehen" ganz furchtbar...
    Meine Idee war, Merlin an 2 oder 3 Gelegenheiten hier mal ne viertel oder halbe Stunde an der Leine etwas herum zu führen. Zu zeigen, wo die Strasse ist und idealerweise Autos abzuwarten, dass er sich das ggf. schon mal merkt. Ihm dann die ganzen freien, grünen und offenen Stellen zu zeigen.. wo es bei uns rein und raus geht .. mehr nicht. Das ganze wie gesagt noch 1-2 mal wiederholt und dann soll er selbst los. Ich hab halt keinen Bock, dass er bei seinem ersten Juchuuuu vor lauter Begeisterung sofort vors nächste Auto rennt. Verhindern kann mans nie, ich weiß...aber ich für mich möchte wenigstens etwas das Gefühl haben, dass ich alles versucht habe.

    Es ist jedenfalls nicht, dass ich ihm oder unserer Bindung nicht vertraue. Wie tief die ist, wird man sehen. Und dennoch ....was man liebt, soll man frei lassen... kehrt er nicht zurück, wollte er hier vielleicht nicht sein (oder wurde mir unfreiwillig entrissen, das weiß man nie) ...es sind nur die Ängste, wie vermittel ich ihm außer der Natur, die er selbst aus Instinkten kennen sollte oder kennen lernt, was alles sonst noch an nicht-natürlichen Gefahren da ist? Gar nicht wahrscheinlich...
    Aber mein Unterbewusstsein versucht es trotzdem, ihm das irgendwie mitzugeben.
    Genauso wie sie hier alle nicht Katzen-geeigneten Zimmerpflanzen anfressen, die es dummerweise gab... ich hoffe, das machen sie draußen nicht mehr. Oder die Rosinen aus dem Vogelfutter, die Nenya so gerne futtert... ich hoffe, sie lässt das draußen, sonst ist sie schnell vergiftet. Ja, ich kann und werde ihnen nicht nachrennen... das muss von selbst klappen. Aber Zweifel und Ängste haben darf man ja trotzdem.. bzw. such ich mir die ja auch nicht aus

    Ich werde es so machen wie ihr sagt... gefüttert wird draußen sowieso nicht, denn dann kommen wieder alle Nachbarskatzen. Zudem soll er ja heim kommen. Ich gehe dann mit raus und versuche ihn zu rufen. Ich bin gespannt, wie es sich entwickeln wird. 3 Wochen Schonfrist haben wir ja noch bis zur 2. Impfung.
    Manchmal glaube ich, das hier ist meine persönliche Traumatherapie, dass ich endlich mal wieder klar komme mit Freigängern und die Schrecken von damals abschüttele.
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
    (und meinem "Mausje" Nala und meinem "Dicken" Mellon --- auf ewig unvergessen!)



  14. #14
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    ach ja, nicht so defätistisch

    letztlich sind katzen auch nicht anders als hunde: wo sollen sie denn hin?
    er hat es gut bei dir, das essen schmeckt, es ist warm und sauber. der mensch verhält sich akzeptabel

    schon dafür gehen katzen mengenweise kompromisse ein - sonst hätten sie sich nie an uns gehängt.
    in dem punkt trennt hund und katz nicht soviel.

    selbst livia wäre noch meine katze - wenn sich nicht bequemerweise im nachbarhaus eine andere option geboten hätte.
    aber richtig auf die walz wäre sie auch nicht gegangen - selbst, wenn ich noch zwei ivos angeschleppt hätte.

    im grunde scheint merlin ja zufrieden zu sein.
    kann ja auch nicht anders, er beherrscht ja das haus.

    nee, die straße zeigen musst du merlin nicht, der weiß doch längst, dass es sie gibt.
    und was er für gute plätze hält - das entscheidet er.

    ich halte es so, dass ich meine katzen niemals vorn raus lasse. die eingangstüre ist tabu für sie.
    damit will ich so eine art "feindschaft" mit der welt vor der haustür erzeugen, da wo halt unser sträßchen ist.
    bei romi, fabio und - wie es derzeit scheint auch bei moni - hat das gut funktioniert.
    bei claudia, bernardo etc. dereinst auch.
    sie sind hinten-katzen. da wo das wilde paradies ist, gärten der nachbarn und noch mehr gärten.

    bei stöpsel hat das nicht so gut geklappt, er ist schon mal vorn. er lungert nicht auf der straße, aber er lauert uns auf beim hundegassi und geht dann mit und logischerweise vorn rein.

    im großen ganzen ist aber die straße auch sein feind.
    im grunde ist das normal so.

  15. #15
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    Guten Morgen Steffi,

    Du brauchst ihm die Natur nicht zu vermitteln. Er ist ein Wesen der Natur.

    Unsere Freigänger haben sich immer ganz vorsichtig selbst ihr Revier Schritt für Schritt erschlossen.

    Problemchen sehe ich eher darin, dass er nicht immer rein kann, wenn er es möchte. Oder habe ich das falsch verstanden.

    Katzen die Freigang haben, sollten eigentlich neben der Tätovierung auch einen Chip haben. Die Tätovierung verblasst
    ziemlich schnell.
    Gleich von Anfang an sollten Merlin und Nenja bei Tasso angemeldet werden.

    Dann wünsche ich Merlin und Nenja allzeit gute Streifzüge und sichere Heimkehr.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  16. #16
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    Sabine, du hast es nicht ganz falsch verstanden.. es wird halt nicht direkt eine Katzenklappe geben. Das geht schon aus logistischen und finanziellen Gründen nicht so schnell, da sie in eine Fensterscheibe eingesetzt werden muss. Aber mittelfristig soll es schon eine geben.
    Solange muss er eben lernen, sich zu melden, bzw. zu einer bestimmten Zeit da zu sein oder auf Rufen zu kommen.

    Merlin und Nenya sind beide gechippt und auch so schon hier eingezogen. Sie wurden auch bereits letztes Jahr von mir bei Tasso angemeldet und ich habe dieses Jahr Merlins Ohr-Tattoos noch in seinem Profil ergänzt.
    Wegen Nenya hab ich bzgl. Tattoos gefragt, aber der TA gestern meinte, nur unter Vollnarkose und da bei ihr grade nix ansteht, solle ich mich ruhig auf den Chip verlassen. Ok.

    Carlo bei uns gibt es vorne raus nicht da plumpst er mir vom Balkon wir wohnen Hanglage, hinten EG und vorne 1. OG - eigentlich perfekt für das was du sagst
    Trotzdem fällt es mir schwer, mir vorzustellen, dass er hinten bleibt. allein schon, weil vorne die meisten anderen Katzen rumhängen...aber eben nicht auf der Straße, ...da ist viel grüner Hang dazwischen.... zum Glück.
    Dass es die Straße gibt, mag er wissen, allerdings vom Balkon aus ... ob er das so direkt einordnet - wir werden es sehen. Wichtiger wäre, dass er die Straße als "möglichst zu meiden" versteht.
    Ihr habt da mehr Erfahrung, ich hoffe dass ihr Recht habt.

    Zur Frage "wo soll er denn hin?" sehen meine Erfahrungen halt völlig anders aus. Bei mir und vielen Bekannten, Freunden, Familie etc. hab ich oft miterlebt, dass Katzen einfach nicht mehr heimkamen. Vermutlich durch Kämpfe vertrieben, da unterlegen oder vom Jäger oder Auto erwischt...? Oder auf Reisen... Es gab auch schon Fälle, wo die Mietz lieber bei den Nachbarn bleiben wollte, weil daheim eben was nicht gepasst hat. Ok ... da wüsste man wenigstens, dass alles gut ist. So wie mir der schwarze Watz von Gegenüber an der Pelle hängt und sofort bei mir wohnen würde, würde ich es zulassen....
    Dass Merlin sich hier wohl fühlt und uns mag, da bin ich jetzt mal so selbstbewusst und bin mir da sehr sicher. Besonders wenn er dann künftig freiwillig und ohne, dass er türmen muss, gehen darf.
    Aber trotzdem...deine feste Überzeugung - da hätte ich gerne nur ein bisschen was von
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
    (und meinem "Mausje" Nala und meinem "Dicken" Mellon --- auf ewig unvergessen!)



  17. #17
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    Dass es die Straße gibt, mag er wissen, allerdings vom Balkon aus ... ob er das so direkt einordnet - wir werden es sehen.
    Katzen sind klüger als Du denkst. Vertrau ihm einfach.
    Paulchen ist von Anfang an durch die Klappe in der Haustür raus und hin und wieder saß er vor der Schlafzimmerterrassentür und wollte wieder rein. Du weißt ja wie es bei mir aussieht - er musste über den Feuerwehrhof und hinter der Feuerwehr wieder aufs Grundstück kommen.
    Grüße
    Monika



  18. #18
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    Das ist etwas, womit ich bei Freigang keine Erfahrung habe.
    Du arbeitest ja tagsüber. Wie soll er lernen, sich bemerkbar zu machen, wenn Du nicht da bist, wenn er sich bemerkbar macht? Das ist nur eine Frage die sich mir stellt, da unsere Katzen schon immer eine Katzenklappe hatten, wenn sie in Freigang gegangen sind?
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  19. #19
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    Hallo Steffi,

    ich habe mir nun nicht alle Antworten durchgelesen, aber ist eure Terasse katzensicher, richtig? Also ich finde das mit der Katzenklappe schon wichtig. Bei deinen Schilderungen habe ich spontan auch gedacht, eine Katzenklappe im Haus für Honey wäre auch eine Idee, also eine mit Chipfunktion, so dass sie sich zurückziehen kann, wenn ihr nicht da seid , aber vermutlich ist das eine Schnapsidee.

    Katzenklappe wäre sicher das beste, wenn ihr beide täglich viele Stunden draußen weg seid. Wann würdet ihr sie nun überhaupt rauslassen, im Dunkeln? Prinzipiell ist es sicher besser, den Freigang zur kalten Jahreszeiten einzuführen statt im Frühling, wo die Rufe der Natur so laut sind...

    Wegen der Zutraulichkeit, vielleicht könntest du hier mal einen Test machen mit jemanden, den sie nicht kennen, dass er sie draußen anspricht, um zu schauen, wie sie reagieren. Viele Tiere sind nämlich außerhalb der Wohnung dann doch plötzlich scheu, also mein Merlin hat Fremde draußen angeknurrt, allerdings war er ja auch im Gehege. Aber in der Wohnung hätte er das nie gemacht (naja, solange sie ihn nicht ungefragt anfassen ). Aber Orko, der wäre natürlich mit jedem mitgegangen....

    Also von mir nun keine Lösungsidee, nur jede Menge Fragen

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  20. #20
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    kakla finde ich auch unabdingbar für freigang - sonst erzieht man sich streuner.

    außerdem isses für mensch auch total stressig, immer drauf zu achten, ob herr kater und frau katze grade rein will. oder raus
    und glaub mir, die beherrschen rein/raus im akkord, wenns grade spass macht, auch perfekt

    es gibt die möglichkeit, scheiben durch sandwichplatten zu erstzen, die haben fast die gleiche dämmwirkung wie doppelverglasung (angesichts einer kakla spielt das keine große rolle ).
    das ist auch interessant, falls ihr zur miete wohnen solltet.
    der glaser baut die scheibe einfach aus, man stellt sie beiseite und bei auszug baut man sie wieder ein.

    ich habe auch so eine platte - weil meine restscheibe zu klein gewesen wäre, als das sie gehalten hätte - weil ich so geteilte fenster im alten stil habe.

    der ganze aus/einbau vom glaser hat nicht viel gekostet - unter 100 euro sicher. natürlich ist das ein paar jährchen her.

  21. #21
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    Jajaja, ist ja gut, ihr habt mich überzeugt habe mir heute diverse Glaserangebote angefordert. Eins hab ich auch schon, von einem neuen Unternehmen namens "meine-katzenklappe", was deutschlandweit agiert. Ein sehr nettes und ausführliches Telefonat war das. Die bieten halt ein Gesamtpaket in verschiedenen Möglichkeiten an. Da drin sind die Fahrtkosten 2x, das erste Ausmessen vor Ort, das spätere Einbauen. Außerdem die Montage, die Klappe an sich (mit App-Steuerung, sehr interessantes Teil, insbesondere weil man per App dicht machen kann, auch von woanders aus und weil man Katzen zur Hauskatze machen kann, während die anderen raus gehen. Zudem hat man eine Historie über die Ein- und Ausgehzeiten aller Katzen!) und - sofern ich es doch vorne mache wegen Einbruchsschutz - sogar der Griff mit Schloss zum Abschließen des Fensters, damit kein Einbruch über die Klappe möglich ist!
    Aber all das hat auch seinen Preis, nix mit 100-150,- Euro... allein die App Klappe kostet schon ca. 200,- Euro. Dazu dann das neue Fensterglas mit der Kunststoffplatte, die Montage, usw usw.
    Wir waren hier bei rund 700,-
    Es ist sogar Ratenzahlung möglich...
    Trotzdem ist es ne Stange Geld....ich schlaf noch ein paar mal drüber und habe ja auch noch andere Angebote angefordert.

    Carlo, muss die Katzenklappe denn wirklich sofort da sein, damit es keine Streuner werden? Derzeit bin ich ja noch im Homeoffice...der Stress ist dann eben vorübergehend so. Oder ist es durchaus zu verschmerzen, dass sie die ersten Wochen ohne Klappe gingen?

    Wann ich sie rauslassen würde, Kerstin, weiß ich noch gar nicht.. hätte gesagt "bei Bedarf" ... vielleicht morgens oder eben wenns dunkel ist.
    Das mit der Klappe im Haus für Honey ist keine Schnapsidee, sondern eine sehr gute. Genau das haben wir die Tage nämlich auch schon quasi beschlossen, damit Honey in Ruhe aufs Klo gehen kann. Und das Büro als kleinstes Zimmer ist eh ihr Rückzugsort und wenn das zubleibt, ist es zu verschmerzen. Aber das müssen wir jetzt wirklich eins nach dem anderen planen.

    Was war das Leben früher einfach ...
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
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  22. #22
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    Steffi, ein spezielles Unternehmen für Katzenklappen ist sicher teuer als ein normaler Glaser.
    Ich habe meine Kapenklappe vor 3 Jahren von einem Glaser einbauen lassen. Das hat mich 270 € plus 60 € für die SureFlap gekostet. Er war sicher nicht der günstigste Glaser aber Du weißt ja das ich in der Pampa wohne und nicht groß die Auswahl habe.
    Für Paulchen war die Lebensqualität dadurch wesentlich besser. Er konnte raus und rein wann er wollte und musste sich nicht nach meinen Arbeitszeiten richten.
    Grüße
    Monika



  23. #23
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    Ich bin ja echt ein Spielkind ums irgendwas mit App und Wlan reizt mich immer - aber wo ich das nicht vermisse, ist bei der Kakla.
    Wenn die mal zu sein muss - wegen TA oder Sturm wie letztens - das schaffe ich grade noch so dahin
    Was willst ne Klappe von unterwegs betätigen, wenn Du gar nicht weisst, wer drinnen und wer draußen?
    Ein ansässiger Glaser wird Dir auch fürs simple Messen nicht groß was verlangen und wenig Fahrtkosten aufwerfen.
    Der nennt Dir einfach einen Preis komplett.

    Natürlich wird es im Homeoffice - das so schnell ja auch nicht vorbei sein wird - erst mal ohne gehen.
    Aber man will ja auch mal weg...

  24. #24
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    Ich brauche so einen Schnickschnack in der Regel nicht aber wenn ich von unterwegs sehen kann, dass mietz endlich im Haus ist und ich dann verriegeln könnte, weil wir zum TA müssen o. ä. fände ich das schon interessant. Genauso wie ich, wenn ich einen länger nicht gesehen hätte, immer bescheid wüsste, wann er das letzte mal ein und aus ging.
    Aber dennoch ist das der Ferrari unter den Lösungsmöglichkeiten.... Und teuer. Man kann auch erstmal kleiner anfangen.
    Muss mal weiter rum telefonieren.

    Klar will ich mal wieder irgendwann weg und selbst wenn hier immer einer im Haus ist, auf Dauer geht das natürlich nicht. Ich wollte es nur mal wissen, danke
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
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  25. #25
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    ich habe ja katzen, die sich anfänglich auch sehr schwer getan haben mit der klappe (gelle, lily) - da lief das ja ne weile auch über die tür.

    bis ich irgendwann bereit war, härte zu zeigen - ergo genervt genug.

    ja, mit den ferraris ist das so eine sache - man denkt, man braucht sie und wenn sie hat, stehen sie rum

    glaub mir, im wahren leben wirst du den schnickschnack nicht brauchen.
    katzen sind zwar keine hundeautomaten - aber sie führen doch auch gern ein regelmäßiges leben.
    die muster pro katze sind relativ fest.

  26. #26
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    Ich glaube dir das sehr gerne, weil es mich beruhigt
    Ich denke auch, dass ich schon sehr schnell lernen würde, dass ich auf das rein und raus keinen Bock mehr habe und ich will es natürlich wenn schon von Anfang an richtig machen.
    Die Glaser machen mich fertig. Nun sind wir schon bei 1000 Euro, ohne Klappe und Anfahrt wohlgemerkt... Die spinnen ja wohl. Und das trotz Umkreis!
    Entweder ist alles teurer geworden oder ich hab da Pech.
    Wir schauen jetzt, da bei uns eh Fenster komplett neu gemacht werden müssen, ob man da direkt was kombinieren kann. Wäre ja passend, da die Tür eh undicht ist.
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
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  27. #27
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    1000 euro für ne katzenklappe einbauen?

    die welt ist ein irrenhaus.

    ich habe justament heute die kh-rechnung für männes klinikaufenthalt bekommen - 1.100

    4 tage krankenhaus, ne kleinere op, alles chefarztbehandlung

    das sind zwar jetzt nur die ärztlichen leistungen, aber da kommt ja auch was zusammen in 4 tagen.
    visiten, wundbehandlung, labor...
    die op allein hat 2,5 stunden gedauert für 600 euro (3,5facher satz) - und da geht es um mehr als scheibe ganz oder kaputt

    der herr professor wird sich auch fragen, warum er so lang studiert hat, die mühsal zweier doktortitel auf sich genommen hat und sich dem geschiebe und gedrängel ausgesetzt hat, um chefarzt zu werden.

    und die 600 euro hat er noch nicht mal allein verdient, da muss er anteilig was abgeben an die station (okay, er hat natürlich noch ein nicht ganz so knappes grundgehalt)

    glaser könnte er als chirurg sicher auch...

    und letztlich sind ja damit auch alle pfleger und krankenschwestern noch mit bezahlt

    an den preisen sieht man übrigens auch, wie teuer tiermedizin ist - ein röntgenbild für den privatpatienten (2,3 facher satz) mit dem allerbesten gerät kostet keine 50 euro,
    ein ct kaum 200

  28. #28
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    Das ist der Grund, warum ich die Kleinen auch direkt krankenversichert habe. Mir war das immer zu teuer, aber nach den 2600 Euro Klinik Rechnung für Honey im Sommer und den 1000,- für Mellon letztes Jahr (für 1 Nacht wohl gemerkt) hab ich die schnauze voll und die Panik, beim nächsten Mal nicht mehr handeln zu können.
    Ein CT für 700 Euro und dann bitte noch ein MRT, selber Preis... Die spinnen echt! Vom doppelten Notfallsatz ganz abgesehen.

    Die Glaser begründen die Preise alle damit, dass wegen der Dämmung eine komplette neue Scheibe rein muss. Man könne nicht einfach ein Loch rein schneiden.... Und wenn das alle sagen, wird es stimmen.
    Da ist das Internet Unternehmen wirklich das günstigste mit seinem all inclusive Angebot. Allerdings wie gesagt, schauen wir nun, ob wir das nicht gleich ganz richtig machen.

    Es ist verhältnismäßig wirklich ein Irrsinn. Ärzte und das Personal sollten wirklich gutes Geld verdienen. Grade wenn man die heutige Zeit so sieht, die es zu bewältigen gilt.
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
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  29. #29
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    deswegen ja die sandwichplatte.
    das zeug heißt "stadur" und hat sogar einen geringfügig besseren wärmedurchgangskoeffizienten als doppelverglasung.
    und gibts in allen hübschen farben - ich hab außen dunkelgrün (fensterfarbe) und innen weiß.
    durchgucken kann man natürlich nicht

    da kann man einfach löcher rein sägen, auch eckig und die klappe problemlos einschrauben

  30. #30
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    Ja, das ist die günstigere Variante. Dennoch muss dabei das bestehende Glas raus und neues mit der Platte rein. Das ist wohl der Kostenfaktor. Wobei es auch eine Terrassentür ist, entsprechend groß. Kleine Fenster können wir nicht nehmen.
    Ich neige auch zu dem mit dem Kunststoff.
    Ich bin jetzt mal gespannt, was das alles inklusive der Fenster Erneuerung ausmachen würde. Das wären 2 Fliegen mit einer Klappe schauen wa ma.
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
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  31. #31
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    nee, der kostenfatktor ist das glas.
    das ist dann mit loch für die kakla ne sonderanfertigung ab werk und sollte auch auch esg sein
    das machts teuer.

    die platte nicht (hab mal fix in der bucht geschaut - der qm-preis in weiß liegt so bei 35 euro für 24mm stärke) und weder der ausbau einer ganze scheibe noch der einbau der platte.
    das ist keine halbe stunde arbeit.
    plus vorher die platte zuschneiden und loch rein schnitzen
    wie gesagt, bei mir deutlich unter 100 euro - wobei halt a) ein paar jahre her und b) sicher auch bissl nachbarschaftspreis (die glaserin hat ihre werkstatt ums eck).
    natürlich war bei mir die zu ersetzende Scheibe auch nicht riesig - aber bei den qm-preisen fällt das eher aber nur am rand ins gewicht

  32. #32
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    Die Glaser machen mich fertig. Nun sind wir schon bei 1000 Euro, ohne Klappe und Anfahrt wohlgemerkt... Die spinnen ja wohl. Und das trotz Umkreis!
    Entweder ist alles teurer geworden oder ich hab da Pech.
    Kann auch sein das es daran liegt das im Moment alles extrem teuer geworden ist. Letztens brauchte ich Siebdruckplatten. Ein Baumarkt wollte für den qm 9 mm Platte 59 € Hab die Platte dann woanders noch für 29 € bekommen.
    Hast Du kein kleines Kellerfenster in das die Klappe eingebaut werden könnte? Ich habe auch schon gesehen das aus der Hauswand einige Steine genommen wurden und dort die Klappe eingesetzt wurde. Für die SureFlap gibt es doch eine Tunnelverlängerung. Damit sollte das gehen.
    Grüße
    Monika



  33. #33
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    Ne, Monika. Der Keller gehört nicht uns, das geht nicht. Und Wand ist uns ebenfalls untersagt.
    Ich hab mich bereits damit abgefunden. Wenn wir nicht eh direkt die ganze Fenster Front machen, wird es das Unternehmen sein, was es hinten am "Kinderzimmer" einbaut. Scheint mir passend, da hier bislang alle Katzen angekommen sind
    Diese Investition ist zum Wohle aller, damit ist es mehr als berechtigt
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
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  34. #34
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    Such Dir einen möglichst wenig beheizten Raum.
    Klappen und Wärmedämmung gehören nicht zusammen.
    Bei der Sure Flap mag der Rahmen gedämmt sein - die Klappe selbst ist dünne Plastik und es zieht wie Hechtsuppe.
    Der erste, der mal eine klappe auf den Markt bringt, die für beheizte Räume tauglich ist...

  35. #35
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    Carlo, bei meiner SureFlap habe ich noch nicht bemerkt das es zieht. Die ist richtig dicht und das Plastik ist gar nicht so dünn.
    Grüße
    Monika



  36. #36
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    Hallo zusammen,

    Monika, welche Sure-Flap hast Du denn?
    Wir haben die Sure-Flap - die große mit Chipfunktion. Die ist nicht sehr winddicht und vor allen ist sie nicht sonderlich isoliert.
    Bis uns ist die allerdings im Keller unter der Kellerdecke angebracht, da Hanggrundstück.

    Dann frage ich mich aber, wo Ihr zum TA hingeht.
    Röntgenaufnahme Röntgen erste und zweite Aufnahme kostet laut GOT 410b insgesamt 43,90 €. Der ganze stationäre Aufenthalt
    hat bei Erica mit Aufnahme im Notdienst und allen Behandlungen sowie Medikamenten insgesamt: 493,42 € für insgesamt 5 Tage gekostet.
    Da waren auch 5 Injektionen und 1 Infusion dabei.
    Steffi, ich wollte mal fragen, wo Deine Katzen krankenversichert sind und was Du im Monat bezahlst?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  37. #37
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    nee, sabine,

    falsch gerechnet, es fallen an für ein röntgen
    410a (durchleuchtung) - 25,65
    410b erste aufnahme 32,07, zweite dito
    (plus 19,24 zuschlag)
    plus umsatzsteuer.
    für 410a kann pro 15 minuten noch eine zeitgebühr von 16,00 euro berechnet werden (netto logisch)

    heisst: im besten fall bist du mit einer aufnahme schon bei knapp 58 euro plus umsatzsteuer (ergo 69) - und zwar egal, aus welcher steinzeit das gerät stammt.
    normal dürfte mindestens noch die zeitgebühr mit berechnet werden...

  38. #38
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    Entschuldigung Bettina, nicht falsch, es stehen 43,90 € netto auf der Rechnung und nicht mehr.
    Ich kann nichts anderes schreiben, wenn da nichts anderes steht, was im Zusammenhang mit dem Röntgen steht.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  39. #39
    Registriert seit
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    Sabine, bei Honey war es zuerst Röntgen und dann nochmal CT ontop, was alleine schon 700,- Euro kostet. Die Röntgenposition müsste ich raussuchen. Aber dann kamen dazu noch wie viel Diagnostik ala Suche, dann die ganzen Medis, Infusion, Ernährung, dann die Ohrenreinigung, jeden Tag Visite und und und ... dazu 6 Tage stationär, Tag und Nacht und eingeliefert Sonntag Abend - sprich doppelter oder dreifacher GOT Satz!
    Wir waren uns ja schon mal einig, dass deine Klinik deutlich günstiger ist. Aber was soll ich dagegen tun? im Notfall diskutierst du nicht...

    Ich habe über ein bekanntes Vergleichsportal Katzenkrankenversicherungen gecheckt und bin bei der GHV gelandet. Bezahle zwar 25 Euro pro Nase im Monat, dafür ist aber auch alles drin. Inkl. Klinik und bis zum 3-fachen Satz. Muss jeder für sich selbst wissen, ob er das nicht mal lieber so weg tut...ich schaffe es nicht. Daher bin ich froh, dass ich sie habe und bei der Impfung der Kleinen habe ich jetzt auch fast alles wieder bekommen. Immerhin 140 Euro.
    Liebe Grüße Steffi mit Honey, Nenya und Merlin
    (und meinem "Mausje" Nala und meinem "Dicken" Mellon --- auf ewig unvergessen!)



  40. #40
    Registriert seit
    28.11.2008
    Beiträge
    7.604
    Steffi, das ist bei uns eine TK-ähnliche TA-Praxis mit viel Ausstattung die über eine normale TA-Praxis hinausgeht und in der der Chef auch große OPs macht und ein
    Stationszimmer für Tiere hat, die stationär bleiben müssen.
    Vielleicht würde ich auch, wenn ich heute nochmals mit Kitten anfangen würde, eine Krankenversicherung für jedes Tier abschließen.
    Egal ob mit Krankenversicherung oder nicht, natürlich diskutiert bei einem kranken Tier kein Dosi.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

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