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Thema: Pupertierender Rüde legt sich mit anderen Rüden an

  1. #1
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    Pupertierender Rüde legt sich mit anderen Rüden an

    Hallo zusammen,

    Mein Shiba Inu ist jetzt 1 Jahr alt geworden. Es klappt eigentlich alles recht gut. Er ist jetzt aber mitten in der Pupertät.
    Seit wenigen Wochen zeigt er aber ein leicht aggressives Verhalten gegenüber anderen Rüden. Sei es an der Leine oder im Freilauf. Er geht auch nicht aggressiv auf die Hunde zu. Erst geht er hin, schnuppert, und dann eskaliert es.
    Wirklich aggressiv, sodass er jemanden gebissen hat war es auch nicht. Aber er möchte vermutlich zeigen, dass er der Stärkere ist.
    Denn es sind eigentlich nur jüngere oder kleinere Rüden. Bei Älteren oder Größeren traut er sich das wohl nicht.
    Ich sehe in der Situation schon, wie steif sein Körper wird und wie sich die Nackenhaare aufstellen. Wie soll ich denn in so einer Situation handeln?

    Ich habe in von kleinauf versucht sehr gut zu sozialisieren und er hatte sich auch mit Rüden gut verstanden.
    Mit seinen bisherigen Freunden läuft auch weiterhin alles gut, das Problem sind die Fremden.
    Ich versuche solche Situationen teilweise aus dem Weg zu gehen, aber somit löst sich das Problem ja auch nicht.
    Könnt ihr mir weiterhelfen?

  2. #2
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    Hallo Beylin,

    ich würde sagen, was meine Hundetrainerin mir gesagt hat: Grundsätzlich keinerlei Kontakt mit anderen Hunden an der Leine, auch kein Schnuppern. Was meinst du mit "dann eskaliert es" denn genau?

    Tuffo hatte bis er ein Jahr alt wurde einen guten Freund, einen anderen Rüden, aber sobald Tuffo erwachsen war, reagierte der andere (kleinere) aggressiv auf Tuffo. Es müssen sich nicht alle mögen und miteinander spielen, zumal vieles "Spielen" unter Hunden auch kein richtiges "Spielen" ist. Ich würde mich darauf konzentrieren, dass du ihn jederzeit gut abrufen kannst, wenn er anfängt, andere zu fixieren. Plus, dass er sauber an der Leine an anderen, auch Rüden, vorbeigehen kann. So verfestigt sich das evtl. problematische Verhalten schon mal nicht.

    Wir hatten mal zum Thema "andere Hunde anbellen" eine Privatstunde genommen in der Hundeschule, als Tuffo ein Jahr alt war. Da hat die Hundetrainerin gezielt ein, zwei Hundebegegnungen provoziert und geschaut, wann bellt er und vor allem: wie ist die Körpersprache dann, hat er eher Angst oder ist er eher aggressiv etc. Das war sehr interessant für uns, um zu verstehen, wieso er bellt. Vielleicht wäre das auch für dich so!

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  3. #3
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    Hallo Sheratan,

    Danke für deine Antwort.
    Mit eskalieren meine ich, dass die sich raufen. Ich kann es nicht wirklich einschätzen in wie weit es wirklich aggressiv ist, oder ob es eher "nur eine Prügelei" ist.
    Grundsätzlich vermeide ich den Kontakt mittlerweile an der Leine auch. Als er jünger war hatte er nämlich nie Probleme, da habe ich es zugelassen. Aber seit er ein paar Mal unschön reagiert hat, lasse ich es auch sein.
    Wie bereits gesagt reagiert er nicht aggressiv, wenn er andere Hunde sieht. Erst wenn er an ihnen schnuppert passiert es dann.
    Ich finde es auch in Ordnung, dass er sich nicht mit jedem Hund versteht. Aber dann kann er ja auch einfach weggehen, statt sich auf den anderen Hund drauszustürzen.

    Ich habe mich auch schon damit beschäftigt, wieso er so ist. Manche Hunde werden aus Unsicherheit so. Ich merke aber, dass meiner denkt, er kann sich beweisen und deshalb so reagiert.

  4. #4
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    Ok, aber es wird ja schon "brutaler" sein als normales Spielen, denn das macht er ja anscheinend problemlos mit seinen Freunden. Ich habe früher auch gerne Kontakt an der Leine zugelassen, vor allem, wenn ich gefragt worden bin, habe ich eigentlich nie "nein" gesagt. Aber jetzt habe ich doch gemerkt, dass es null bringt. Wir machen es jetzt nur noch bei Hunden, die wir gut kennen, wenn wir ohnehin nebeneinander stehen und gehen usw.

    Man sagt ja auch, dass richtig souveräne Hunde andere dann eher ignorieren. Macht dein Hund es denn nur bei Rüden oder auch bei kastrierten Hunden? Ich habe manchmal den Eindruck, unser Hund riecht schon aus sehr großer Entfernung, ob da nun ein Rüde oder eine Hündin entgegenkommt. Er hat ja "nur" ein Bellproblem (mittlerweile aber bis auf wenige Situationen gelöst) und da war es eben auch bei Rüden vor allem so. Wenn du ihn gut abrufen kannst, würde ich immer, bevor es Stress gibt, abrufen. Dann verfestigt sich das Verhalten nicht noch. Und evtl. ist nach der Pubertät dann Besserung in Sicht Wenn du natürlich jemanden zum Üben hast, kannst du mit positiver Verstärkung trainieren, aber es stellt sich auch immer die Frage, warum sollte er überhaupt so nah an den anderen Rüden dran, wenn sie sich nicht gut verstehen (meine ich jetzt nicht provizierend!). Ich rufe Tuffo immer ab, bevor er andere Hunde "nervt" (er ist freundlich). Aber in der Pubertät hat das noch nicht immer geklappt, das gebe ich zu. (er ist nun 2).

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  5. #5
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    Also mittlerweile lasse ich das mit der Leine auch sein. Es war zu Beginn auch nur an der Leine. Aber mittlerweile kam es auch im Freilauf dazu. Und ja es waren nur Rüden. Keine unkastrierten.
    Ich rufe ihn sobald wir einen anderen Hund im Freilauf sehen auch zurück und lasse ihn nicht mehr. Aber ich habe irgendwie die Bedenken, dass er sich denkt "oh ein anderer Hund und ich werde angeleint. Heißt ja irgendwas stimmt da nicht".
    Außerdem finde ich es schade, dass er dann in dem Kontakt mit Hunden eingeschränkt ist. Klar kann man sich nur mit bekannten Hunden treffen. Aber Kontakt zu neuen Hunden ist auch unumgänglich.
    Und wie meinst du das, jemanden zum Üben?

  6. #6
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    Ich denke, da muss jeder "seinen" Weg finden im Umgang mit anderen. Mit "jemanden zum Üben" meine ich, einen Rüdenhalter (kleiner, jüngerer Rüde), der mit euch Gassi geht, während beide Hunde entspannt an der Leine sind bzw. bis ihr das schafft, entspannt an der Leine zu sein. Und du sagst, bei großen traut er sich das nicht, also wären es ohnehin nur kleinere, jüngere Rüden, auf die er bei den Sozialkontakten verzichten müsste. Das ist ja nicht so viel und die älteren, größeren Rüden können ihm schon noch viel beibringen...

    Ich leine Tuffo auch bei Kindergruppen und vor einigen anderen Situationen (Waldsee mit Küken, herannahendes Auto und natürlich angeleinte Hunde) an, das ist kein Problem, bzw zu Beginn haben wir das mit Leckerli belohnt. Es ist dann ganz normal, dass er zwischendurch mal angeleint wird, und du kannst das auch ohne Hund immer mal für ein paar Meter machen, wenn es deinem Hund sonst komisch vorkommt. Wir verbinden die paar Meter an der Leine dann auch oft mit einer kleinen Übung für "bei Fuß" oder überhaupt ohne Ziehen an einem anderen Hund vorbeigehen, der auch an der Leine ist (das klappt nämlich nicht immer).

    Wir kennen auch einen Shiba Inu, allerdings eine Hündin. Sie ist nun vier, aber sie macht um die meisten Hunde einen großen Bogen und spielt nur mit gaaaanz wenigen, in dem Fall mit ausgesuchten Rüden. Sie mag auch nicht, wenn Hündinnen zu ihr kommen, aber im Alltag ist das dann eigentlich kein Problem.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  7. #7
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    Neben einem jüngeren Rüden, den er schon angepöbelt hat, sind wir auch einige Meter gelaufen.
    Da er grundsätzlich nicht aggressiv reagiert und auch recht gut an der Leine läuft war das auch überhaupt kein Problem. Es entwickelt sich tatsächlich echt immer nur wenn er nah ist und schnuppert.
    Das ich ihn zwischenzeitlich ohne Ablenkung mal für ein paar Meter alleine ist aber eine gute Idee und sollte ich tatsächlich mal öfter machen.
    Ich kenne es von den meisten Shibas auch so, dass die andere Hunde nicht so mögen bzw. Denen aus dem Weg gehen. Da verstehe ich nur nicht wieso meiner dann auf die zu gehen will.
    Ich denke mir dann so "wenn du die nicht magst geh doch einfach weg. Da musst du die ja nicht verscheuchen"

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