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Thema: 18 Jahre sind eine lange Zeit

  1. #1
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    18 Jahre sind eine lange Zeit

    Hallo zusammen,

    vor 18 Jahren habe ich mich hier angemeldet und heute das Konto wieder aktiviert. Habe sogar auf Anhieb den richtigen Benutzernamen und das richtige Passwort genommen! Von den alten Hasen kennt mich die eine oder andere ja vielleicht noch, ich hoffe jedenfalls hier auch noch bekannte Gesichter zu sehen.

    Von meinen Tieren hat sich inzwischen einiges geändert:

    Ich habe immer noch mein Pferd, meine große Liebe.

    Ich habe keine Nagetiere mehr, aber dafür jetzt Blutegel in einem Aquarium. Die hatte ich für die Hufrehe meines Pferdes und wollte sie danach nicht töten beziehungsweise töten lassen. Wenn sie wieder Hunger haben, dürfen sie wieder an mein Pferd

    Meine erste Katze ist leider vor fast einem Jahr gestorben, das war Mirage. Es war schlimm, ich war gerade auf Reha. Sie ist 17 Jahre alt geworden.
    Ihr Ziehsohn Quengo litt sehr darunter, ist jetzt noch anhänglicher als vorher.
    Unser Cashew hat sich zum Garfield entwickelt und hat einen ausgeprägtem Sinn für Ästhetik und Symmetrie.
    Seit einem halben Jahr haben wir eine Bengal dazu bekommen, der vorherige Besitzer hatte sie aus einem eigenen Wurf behalten aber sie wuchs ihm doch über den Kopf. Da ich gesundheitsbedingt noch einige Zeit lang zu Hause sein werde, hatte ich die Idee nun endlich Katzen Babys zu bekommen - jetzt oder nie! Ich weiß, einige werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, ist mir aber egal. Ich habe genügend Zeit, ich habe genügend Geld für unvorhergesehene Zwischenfälle, und ich habe eben diesen Wunsch. Und so kommt es, dass die kleine jetzt in der sechsten Woche ist. Abnehmer haben wir bereits für drei Babys, eines behalten wir eventuell selbst, insbesondere wenn Cashew eines adoptieren sollte. Ich bin gespannt wie viele Kitten es werden. Unsere Katzendame war ein gutes Jahr alt als wir sie zum Deckkater gebracht haben, Zuvor hat sie über drei Monate die Pille bekommen, musste dann einmal rollig sein damit der Zyklus wieder normal läuft (das war eine recht kleine und leise Rolligkeit) und kam dann zum Kater, wo sie vier Nächte blieb, wovon aber wohl nur drei zum poppen genutzt wurden.

    So, das war’s erstmal. Freue mich wieder hier zu sein!
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  2. #2
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    Hallo Sandra,

    willkommen zurück!
    Schön, dass du nach so langer Zeit wieder direkt reingefunden hast! Blutegel finde ich ja superspanned, aber auch ein wenig gruselig...

    Bezüglich des Katzennachwuchs sagst du ja schon, dir ist egal, wenn andere dazu eine andere Meinung haben. Klar, "Rassekatzen"-Babys oder solche, die so aussehen, finden immer ihre Abnehmer. Ich hoffe einfach, ihr habt alle gesundheitlichen Tests gemacht, die für Bengalen vorgesehen sind, wenn man mit ihnen züchtet

    Vielleicht melden sich ja noch einige, die dich kennen.

    P.S.: Könntest du bei Gelegenheit deine Signatur auf den neusten Stand bringen? Die ganzen Links führen ins Leere.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  3. #3
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    Huhu
    Dankeschön Ja, so geht es mir mit dem Blutegeln selbst ja auch. Man langt in das Wasser ja eigentlich auch nur mit Handschuhen, da hängen dann schon oft ein paar dran. Insgesamt habe ich zur Zeit 20 Stück. Hoffe ich jedenfalls, man sieht sie in dem Becken nicht wirklich, habe den Fehler gemacht und Moorwurzeln hinzu gegeben, die machen das Wasser so dunkel dass man nichts mehr sieht. Die Egel finden es toll, so sind sie gut versteckt, aber man sieht sie nur wenn sie an der Scheibe kleben. Hübsch sind sie schon irgendwie, einerseits elegant wie sie durchs Wasser schlängeln, andererseits… Naja, Mischung aus Regenwurm und Nacktschnecke

    Blut und Kot der Kleinen wurde untersucht, allerdings haben wir keinen gentest gemacht ob es wirklich eine Bengal ist. Immerhin habe ich die beiden Eltern gesehen. Ich hoffe dass alles gut geht und die kleine gesunde Babys zur Welt bringen wird. Eine gute Mutter wird sie ziemlich sicher sein, sie ist reif und wissend - falls du weißt was ich damit meine...

    Ah, das mit der Signatur habe ich schon gemerkt! Hab schon probiert das zu ändern, aber kann in meinem Profil da irgendwie nicht drauf zugreifen. Ein paar Felder kann ich ändern, aber die unteren nicht.
    ...
    Habe noch einmal nachgesehen, nur die Rubrik allgemeines kann von mir bearbeitet werden. Was tun?
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  4. #4
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    Oh nur ganz kurz, wollte gerade den PC ausmachen - ich schaue es mir morgen Früh direkt mal an mit der Signatur oder leite es gegebenfalls weiter! Melde mich!

    Nun träume ich bestimmt von Egeln...

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  5. #5
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    Guten Morgen,

    oh wie spannend, dann gibt es ja hoffentlich bald viele Fotos von süßen Katzenbabys.

    Habt einen schönen Tag <3
    Schöne Grüße Britta

    Demokratie ist, wenn drei Löwen und eine Gazelle abstimmen, was es zum Abendbrot gibt.

    http://gelhaarsrudel.de

  6. #6
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    Guten Morgen,

    Schön, dass Du wieder hier bist, Sandra. Da kommt eine Brise frischer Wind ins Forum.

    Zu den Katzenbabys sag ich mal: Ich bin da gespalten.

    Welcome back!
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  7. #7
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    Guten Morgen!
    ich habe nun meine Signatur mal geändert, um zu gucken, ob die Technik hängt. Dann habe ich im Modbereich geschaut, ob du irgendwie auf "Pause" bist, aber du wirst ganz normal als "registriert" angezeigt, also keinerlei Einschränkungen sollten mit deinem Profil verbunden sein.
    Zur Sicherheit, warst du auf: Benutzereinstellungen > Mein Profil und dann ist die dritte Zeile (Nach Profil ändern und Avater ändern) "Signatur ändern", siehst du das denn oder wird dir das nicht angezeigt?

    Vielleicht kannst du es noch einmal probieren zur Sicherheit. Wenn das nicht klappt, kann ich deine Signatur auch löschen und gebe dann parallel weiter, dass was "klemmt" bzw. du kannst es auch hier erwähnen, denn: Wir hatten erst kürzlich Probleme (https://forum.zooplus.de/showthread....29#post2679229), aber die wurden eigentlich behoben und waren ja auch anders.

    Hast du die Egel denn auch mal an dir ausprobiert?

    Hm...Ich hatte ja Kater vom Züchter, die keinen Herzschall gemacht haben, und beide hatten HCM. Klar sind beide alt geworden, aber halt auch 10 Jahre Tabletten und viele Sorgen, später Entwässerung, einer ist an einer Aortenthrombose gestorben. Darum habe ich da wohl eine andere Sichtweise. Nun haben wir einen Hund vom Züchter aus der Schweiz und genauso wichtig wie die Papiere war uns, dass alles, was getestet werden kann auch getestet wird. Klar gibt es keine Garantie, aber bei Rassen mit einem kleineren Genpool als bei zufälligen Begegnungen ist es eben aus meiner Sicht das A und O. Ich will aber jetzt dich nicht angreifen, sondern nur auch zeigen, dass es nicht eine künstliche Empörung ist, sondern das, was ich erlebt habe. Bengalen finde ich auch cool, aber die haben ja auch echt Hummeln im Hintern

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  8. #8
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    Hallo,

    und das Erste, was mir einfällt ist: Uff... eine einjährige Katze, die noch nicht einmal selbst ausgewachsen ist soll Junge bekommen, weil dem Menschen langweilig ist und er "zu viel Zeit und genügend Geld" hat? Ich lese heraus, dass du weißt, dass es kopflose Vermehrerei ist. Anders als Sheratan kann ich das nämlich nicht als "züchten" bezeichnen, wenn man ungetestete (Blut- und Kotkontrolle als "Tests" sind ja wohl ein Witz) Katzen wahllos aufeinander setzt, ohne ein Zuchtziel zu verfolgen und einem Rasse-/Zuchtverein anzugehören.
    Ich hoffe, dir ist klar, dass du daraus resultierenden Katzen nicht als "Bengal" abgeben kannst, mit ganz viel gutem Willen sind es "Bengal-Mixe", ohne Stammbaum sind sie aber letzten Endes auch nur normale Hauskatzen, eventuell mit einer schicken Optik. Erst die Rassepapiere machen aus Katzen Rassetiere.

    Wenn man unbedingt Katzenkinder aufwachsen sehen will, kann man sich wohl im TS als Pflegestelle für eine (werdende) Mutter anbieten. Man hilft tierschutzgerecht und hat sein "tolles Erlebnis".

    Ich hoffe, dass es bei dir gut geht und du dich nicht erst über Probleme informierst, wenn sie plötzlich vor dir stehen. Ich lese regelmäßig bei jemanden, der*die sich dasselbe dachte wie du und in den ersten Wochen, die die Kleinen da sind, nun schon weit über 1000€ allein für Tierarztkosten zahlen musste, weil ein Kleines mit offenen Augen geboren wurde, die vernäht werden mussten und trotzdem mit Herpes infiziert sind und die Mutterkatze seit der Deckung Symptome zeigt, deren Diagnostik sich auch schon über Wochen erstrecken ohne Ergebnis. Bei einem*r anderen ist ein Kleines verstorben, ein weiteres war kurz davor. Dieses Leid muss man doch wirklich nicht provozieren. Ich verstehe diese Entscheidung absolut nicht. Aber gut, meine Meinung interessiert dich nicht.

    Ein einzelnes Kitten zu behalten kann auch richtig daneben gehen, wenn kein adäquater, das heißt gleich alter Spielkamerad vorhanden ist. Wer soll den Spieltrieb des Kleinen abfangen? Die Mutter?
    Bitte gib die Kleinen erst mit mindestens 12 Wochen und nur im Doppelpack ab oder zu einem gleichaltrigen Kitten dazu. Einzelhaltung ist für keine Katze schön, denn als Einzeljäger sind sie keine Einzelgänger.
    Hoffentlich wird es der einzige Wurf der Katze bleiben und sie wird danach kastriert.

  9. #9
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    Luise, Du hast natürlich recht mit allem was Du schreibst. Nur sind die Kitten schon unterwegs.

    Sandra ich hoffe, dass Du Dir hier im Forum auch Hilfe holst, wenn es Probleme geben sollte, Natürlich ist der erste Ansprechpartner der TA.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  10. #10
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Luise, Du hast natürlich recht mit allem was Du schreibst. Nur sind die Kitten schon unterwegs.
    Ja klar, trotzdem muss man nicht so tun als wäre es toll und Vermehrertum in den Himmel loben. Selbst wenn Kitten niedlich sind, noch mehr zu produzieren ist einfach unnötig. Ich hatte reichlich überlegt, ob ich mich dazu äußern will und wenn hier jemand mitliest, der*die ebendiesen "Wunsch nach eigenen Kitten" hat, vielleicht überlegt er*sie es sich nochmal und bietet stattdessen einer TS-Katzen einen Platz zur Aufzucht und lässt sie und die eigenen Tiere kastrieren. Unser örtliches TH ist komplett voll, hat keinen Quarantäneraum mehr frei. Es braucht nicht noch mehr Katzen aus irgendwelchen Vermehrerhaushalten!
    Die ganzen Krankheiten, die die Katze vom Kater und umgedreht bekommen kann habe ich noch nicht mal genannt, ebenso wie das sonstige gesundheitliche (Krebs-)Risiko, das unkastrierte Tiere haben.

    Tierliebe und Tierschutz bedeuten für mich, sich für das Wohl der Tiere einzusetzen und Missstände anzusprechen und nicht, egoistisch Krankheiten, Überpopulation und Elend zu unterstützen. Das geht bei der Informierung über die tiergerechten Haltung los, über die Umsetzung derselben, wenn man sich zur Tierhaltung entschließt, betrifft die Kastration von Tieren, die nicht (mehr) zur Zucht eingesetzt werden und endet auch nicht vor dem Schutz von Tieren, die sich nicht im eigenen Besitz befinden.

  11. #11
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    Luise, ich habe doch Vermehrertum nicht in den Himmel gehoben.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  12. #12
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    Zitat Zitat von PaenX Beitrag anzeigen
    Ja klar, trotzdem muss man nicht so tun als wäre es toll und Vermehrertum in den Himmel loben.
    Das hat hier nun keiner gemacht. Und ich habe das auch nicht als "züchten" bezeichnet, sondern schrieb über gesundheitliche Tests, "die für Bengalen vorgesehen sind, wenn man mit ihnen züchtet". Damit meine ich, dass man sich eben an die bei Bengalen vorgeschriebenen Untersuchungen halten sollte. Aufzucht für Tierschutz-Katzen wäre natürlich eine schöne Alternative für alle, die das mal erleben möchten, wobei das in jedem Fall sehr fordernd ist.

    Mit dem Vorschlaghammer erreicht man oft weniger als im Dialog.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  13. #13
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    Ganz ruhig, Sabine. Ich habe deinen ersten Kommentar durchaus gelesen und kenne deine Meinung. Du warst nicht gemeint und ich habe niemanden aus diesem Forum direkt angesprochen

    Aber ich bin es langsam wirklich leid, immer wieder von Vermehrern zu lesen und "aus Rücksicht auf die Gefühle der Menschen" zu schreiben: "Oh wie schön! Der Mami und den Babys alles Gute. Genieße die Zeit, sie werden so schnell erwachsen."
    Ich will zu solchen Themen mehr Klartext reden, das habe ich mir vorgenommen. Zu vielen Themen schweige ich und bilde mir stumm und selbst eine Meinung. Was Tierschutz und Vermehrerei betrifft will ich das aber ändern. Auch wenn es der TE egal ist, in diesem Forum lesen viele mit und ich finde, es braucht hierzu klare Worte und keine Bauchstreichelei.

  14. #14
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Das hat hier nun keiner gemacht. Und ich habe das auch nicht als "züchten" bezeichnet, sondern schrieb über gesundheitliche Tests, "die für Bengalen vorgesehen sind, wenn man mit ihnen züchtet". Damit meine ich, dass man sich eben an die bei Bengalen vorgeschriebenen Untersuchungen halten sollte. Aufzucht für Tierschutz-Katzen wäre natürlich eine schöne Alternative für alle, die das mal erleben möchten, wobei das in jedem Fall sehr fordernd ist.

    Mit dem Vorschlaghammer erreicht man oft weniger als im Dialog.
    Ich habe das anders verstanden, alles gut. Mit deiner Erklärung lese ich deine Intention heraus, zuvor habe ich es als Gleichsetzen mit "Züchten" gelesen.

    Ich sehe meine Antwort durchaus nicht als Vorschlaghammer. Sie ist direkter als so manche es in diesem Forum formulieren würden, aber wieso soll man da auch wieder drum herum reden? Einen Dialog erwarte ich nach der Aussage der TE, dass ihr andere Meinungen egal sind, nicht.

  15. #15
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    Also, das mit der Signatur hat geklappt, wie man sieht. Ich bin tatsächlich über einen falschen Bereich eingestiegen, wenn man es richtig anfängt hat dann doch alles funktioniert!
    Ich hoffe die Träume mit den Egeln waren angenehm (Und nein, an mir selbst hatte ich sie noch nicht angesetzt, wird aber früher oder später wahrscheinlich auch kommen, wobei ich es schon auch ein bisschen eklig bzw. eglig finde.)


    Irgendwie schon lustig, unsere Kleine hat mit sieben Monaten ihre erste Rolligkeit erfahren, dann kam noch eine zweite hinterher, danach gab es die Pille für gute vier Monate, dann gab es noch mal eine rolligkeit und bei der zweiten ging es dann zum Kater. Somit hat die kleine über ein halbes Jahr mehr Zeit bekommen, als viele andere Katzen. Sie ist sogar älter als das Mindestalter aus den Zuchtrichtlinien. Und trotzdem kommt von mindestens einer Person, dass sie zu jung ist. Aber ist klar, man kann es sowieso nie allen recht machen. Will ich auch gar nicht, warum denn auch? Habe ich lange genug gemacht beziehungsweise versucht bis es einen zerreißt.
    Mein einziger Fehler, den ich mir selbst zuzuschreiben habe, ist, dass ich selbst keine Katze mit Papieren gekauft habe. Das war wahrscheinlich blöd, aber zu diesem Zeitpunkt war noch gar nicht klar, dass es da mal Babys geben wird.
    Dass das ganze eigentlich aus Egoismus geschieht, das brauche ich nicht leugnen, das ist mir selbst klar. Mein Pferd ist inzwischen zu alt für ein Fohlen, ich kann leider nicht, und dann kommt da eine junge Katze…
    Jetzt will ich ihr die Schwangerschaft und die Zeit danach so schön wie möglich machen und selbst daran teilhaben. Dass ich dazu keine Katze auf dem Tierschutz aufgenommen habe sollte eigentlich selbsterklärend sein. Ich will nicht irgendwelche Babys, ich will „meine“ Babys. Die kleine ist auf mich fixiert und kann mir das schenken, was mir selbst verwehrt ist.
    (Fliegen die Steine schon?)

    Und natürlich mache ich mir Gedanken, ich habe mir schon vor der Verpaarung Gedanken gemacht, habe geschaut welcher Kater am besten passt, wo er herkommt, welches Zuchtgebiet, damit sie sich möglichst gut genetisch unterscheiden, usw. Und natürlich habe ich auch Angst, Angst davor, dass der Kater doch irgendwelche Krankheiten hat (er ist Freigänger), Angst dass irgendetwas schief läuft, dass mit den Babys etwas ist, dass mit der Mutter etwas ist, dass es danach Probleme mit den anderen Katzen im Haushalt gibt, und so weiter und so weiter.

    Meine Tierärztin ist von Anfang an dabei und wird auch bei der Geburt auf Abruf sein.
    Für mich selbst hatte ich immer eine Hausgeburt anvisiert, möglichst natürlich, möglichst wenig Störungen, alles im Rhythmus und Fluss des Lebens.
    Jetzt wird das ganze so ähnlich sein, aber halt doch ein bisschen anders.
    Ich freue mich darauf! Und zwar so dermaßen, dass es mir auch keiner versauen kann

    Dennoch bin ich im Prinzip bei euch, Vermehrer möchte ich nicht unterstützen, sehe mich aber selbstverständlich auch nicht als solcher. (Eigen- und Fremdwahrnehmung...)
    Bei der Suche nach dem Deckkater waren auch ganz viele dabei, bei denen es wahrscheinlich wirklich nur ums Geld geht. Meistens waren das Russen, was mich sehr überrascht hat. Naja, es gibt solche und solche, und von jemanden wie mir würde ich gerne eine Katze nehmen. Im Endeffekt ist das alles dann eine Sympathiegeschichte und andersherum weiß ich auch dass ich nicht jedem ein junges Kätzchen geben würde. (Bzw. zwei, denn damit habt ihr recht, ein Spielgefährte muss da sein! Das kann keine ältere Katze ersetzen, und auch der Mensch nur bedingt. Gerade bei einer solch aktiven Katze.) Am liebsten würde ich die kleinen dann auch direkt kastriert abgeben, da ich bei meinen Recherchen schon gesehen habe wie schwierig es ist Inzucht zu verhindern. Ich gehe nicht davon aus, dass sich viele die Mühe machen so genau dahinter zu schauen. Andererseits bin ich selbst auch kein Freund von diesen extrem frühen Kastrationen. Aber bis es soweit ist hab ich ja noch ein bisschen Zeit.

    So, bin ich auf alles eingegangen?
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  16. #16
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    Sich beim Vermehren auf Zuchtrichtlinien zu berufen ist schon etwas paradox, oder? Ja, in den meisten Zuchtrichtlinien ist eine erste Deckung bereits vor der Vollendung des ersten Lebensjahres erlaubt, aber da steht eine vollkommen andere Sachkenntnis und medizinische Versorgung dahinter.

    Wenn deine Bengalin einen Rassenachweis hätte, würde sich lediglich ihre Rassezugehörigkeit bestätigen und die Prüfung auf Erbkrankheiten der Elterntiere wäre vermutlich abgedeckt. Allerdings hätte der Züchter der Katze diese dann wahrscheinlich als "Liebhabertier" abgegeben, wo in der Regel vertraglich ein Verbot zur Zucht/Vermehrung festgehalten ist.
    Die Kitten mögen mit dem Rassenachweis der Eltern genetisch reinrassig sein, da du ohne Zuchtverein und die damit verbundene Vorsorge allerdings keinen Rassenachweis für sie ausstellen kannst, sind sie rechtlich gesehen auch dann immer noch keine "Bengalen".

    Wenn der Kater Freigänger ist, dann ist zumindest seine Haltung äußerst fragwürdig und deine Entscheidung, ihn als Begatter deiner Katze auszusuchen ebenfalls.Die Halter können demnach nicht nachweisen, wie viele und welche Katzen er nebenbei noch "beglückt" hat. Dass sich deine Katze da mit irgendwelchen übertragbaren Krankheiten angesteckt hat halte ich für sehr wahrscheinlich.

    Was genau ist deiner Meinung nach der Unterschied zwischen dir und "den anderen" Vermehrern? Ich sehe keinen. Es gibt Züchter und Vermehrer, etwas anderes gibt es nicht. Und selbst die "besseren" Vermehrer sind immer noch welche. Dass du deiner Katze und den Kitten das Normalmaß an medizinischer Versorgung zukommen lässt, lässt dich zwar "besser" da stehen als die schlimmsten, nach Definition etwas anderes macht es aber nicht aus dir. Jedes seriöse Tierheim und jeder seriöse Tierschutzverein impft, entwurmt, kastriert und chippt die Katzen und Jungtiere und prüft, wo sie hin kommen - trotz seiner finanziell und personell stark eingeschränkten Mittel. Das ist das Normalmaß, wenn man Jungkatzen in seiner Obhut hat und wird von einer Privatperson, die ihre Katze decken lässt, wohl ebenfalls erfüllbar sein.

  17. #17
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    @Sandra: Prima, dass es mit der Signatur geklappt hat! Ja, also mir wäre das vielleicht auch zu eglig , aber soll ja gesund sein...

    Ich finde gut, dass du auf das Thema eingehst und so offen bist und auch - Stichwort Selbst- und Fremdwahrnehmung - einen anderen Standpunkt nachvollziehen kannst. Ich meine... zwei Monate früher hätte ich mich vielleicht auch mehr ins Zeug gelegt, aber nun ist die Katze trächtig, was will man also machen, nun geht es darum, den Kitten einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Ich sehe dass auch so, dass nur mit Papieren eine Rassekatze eine Rassekatze ist, aber ich nehme an, du verkaufst sie nicht als solche. Für mich ist der klassische Vermehrer übrigens jemand, der möglichst viel Profit aus einer Pseudorassekatze schlagen möchte. Aber das ist natürlich keine Defintion aus dem Lehrbuch.

    Die kleine ist auf mich fixiert und kann mir das schenken, was mir selbst verwehrt ist.
    Hm, das ist bei Katzen ein kurzer Spaß und schnell sind sie groß...

    Dass der Kater Freigänger ist, finde ich schon krass. Hast du dann ein paar Hundert Euro dafür berappt oder bekommen die ein Kitten aus dem Wurf und ansonsten verteilt er seine Gene gratis, oder wie? Hast du denn mal überlegt, "richtig" zu züchten, also im Verein und mit viel Beschäftigung mit der Rasse, Zuchtziel usw.? Als seriöser Züchter bleibt man ja oft noch Jahre mit den Kittenkäufern in Kontakt und bekommt so die Entwicklung mit. Aber das geht natürlich nicht von heute auf morgen.

    @Paenx: Ich kann deine Meinung absolut nachvollziehen bzw. teile sie wohl auch. Sandra hat die Entscheidung bewusst getroffen, ich finde sie nicht gut und würde so auch kein Kitten kaufen, aber es ist eben ihre Entscheidung und es steht mir nicht zu, das zu "verurteilen" und nutzt nun auch nix, nun kommen die Kitten ja.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  18. #18
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    Guten Morgen,

    Eigentlich wollte ich mich zurückhalte, weil die Kitten unterwegs sind.

    Sandra, an Dich mal die wichtige Frage: Ist Deine Katze nach der Begattung auf FiV und Leukose getestet worden.
    Wenn der Katervater Freigänger ist, kann er sich neben anderen Krankheiten auch auch FIV oder Leukose eingefangen haben kann und das munter weiter verteilt, ohne dass er selbst offensichtlich erkrankt ist. Das gleiche gilt dann auch für die Katzen, die sich damit anstecken.

    Wie Kerstin geschrieben hat, geht es jetzt darum den Kitten, die leider schon unterwegs sind einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.

    Kerstin, wir leben in einem freien Land. Da kann jeder in den Grenzen der Gesetzes tun und lassen was er will, ohne dass er Rücksicht darauf nehmen muss, welche Folgen sein Handeln für andere Lebewesen hat.
    Aber es steht wenigstens jedem zu das was andere tun auch im Rahmen des Gesetzes mit aller Härte zu verurteilen.

    Denn den Preis der Freiheit ohne Vernunft zahlen immer andere.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  19. #19
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    Guten Morgen,

    Sandra, Du bist hier nicht als Person in Frage gestellt.
    Und niemand hier würde echt Katzenzucht in Frage stellen.
    Wie schon gesagt wurde, die Kitten sind unterwegs und sie sollen einen guten Start ins Leben haben.

    Die kritischen Anmerkungen sollen zum Ziel haben, dass Du Deine Bengal nach dem Wurf kastrieren lässt, oder mit allem drum und Dran in Richtung echter Zucht verlässt.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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