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Thema: Wann akzeptiert Hund die Katze?

  1. #1
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    Wann akzeptiert Hund die Katze?

    Hallo zusammen,

    ich brauche einmal Erfahrungswerte. Ich habe 3 Katzen und habe jetzt seit 1 Woche einen ehemaligen rumänischen Kettenhund aus dem Tierschutz.

    Mich würde jetzt mal interessieren, wie lange es bei euch/euren Bekannten in einer vergleichbaren Situation gedauert hat, bis der Hund die Katzen akzeptiert hat. Grundsätzlich ist mir klar, dass jedes Tier sein eigenes Tempo hat. Deswegen wollte ich einfach mal nach "Richwerten" fragen.

    Zusätzlich muss ich sagen, dass er mit 2 Katzen schon klar kommt. Meine 3 Katze knurrt ihn allerdings immer an, wenn er in die Nähe kommt. Eben hat sie bestimmt 10 Min. geknurrt, obwohl er ruhig auf dem Teppich gesessen hat. Dann würde es ihm wohl zuviel und er fing an zurück zu knurren. Und ich dachte mir nur "Na Bravo." Frage mich jetzt wie lange das Spiel wohl noch dauert?

  2. #2
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    6.536
    Hallo Cat&Dog,
    ich habe leider keine Erfahrungswerte mit der Zusammenführung von Hund und Katze, wir haben uns erst nach dem Tod des "letzten" Katers für einen Hund entschieden. Eine Woche ist natürlich keine lange Zeit und ich finde schon klasse, dass zwei den Neuzugang akzptieren. Wie alt sind denn Hund und Katzen? Ich finde es ja recht "mutig", einen ehemaligen Kettenhund in einen Katzenhaushalt zu holen.

    Ich würde den Hund konsequent belohnen, wenn er die Katzen ignoriert, auch bzw. besonders die knurrende. Umgekehrt müsste man die Katze dazu bringen, mit dem Hund Positives zu verknüpfen, aber das muss natürlich gefahrlos möglich sein. Also Streicheleinheiten in der Nähe des Hundes, Leckerlis in der Nähe des Hundes usw. Allerdings muss natürlich ständig gewährleistet sein, dass der Hund nicht zuschnappen kann, ggf. mit Maulkorb (was wiederum eine Gewöhnung an den Maulkorb unabhängig von der Katze erfordern würde). Bevor es gefährlich wird, würde ich ggf. mal einen Hundetrainer privat vorbeikommen lassen. Es kommt auch viel auf richtiges Timing an und Deuten der Körpersprache. Vlt hat der Hund die Katze angestarrt und sie knurrt darum etc.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  3. #3
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    Hallo Cat&Dog,

    Bei meinem Bruder war erst der Hund da, dann ist ihm eine Katze zugelaufen. Der Hund ist der Katze wochenlang hinterher getigert... Aber nach ca. 6 Wochen lagen beide Fell an Fell unterm Küchentisch...

    Geduld, Geduld und Geduld... Jedes positive Verhalten (beiderseits) belohnen, bei jedem Ansatz zum Streit sofort kommentarlos trennen. Lass den Hund nicht auf die Katze zugehen. Falls du die Katze rufen kannst, setz dich zwischen die beiden und ruf sie abwechselnd zu dir. So zeigst du ihnen, dass du "Mittelsmann" bist und sie sich an dich halten können, statt ihre Unstimmigkeiten miteinander auszufechten.

    Und immer dran denken: Hund und Katze sprechen völlig unterschiedliche Sprachen - Missverständnisse und Streit sind praktisch vorprogrammiert. Es liegt an dir, beide im Blick zu behalten und einzugreifen, bevor es eskaliert.
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina (*2008), Renée (2007-2018) und Artus (1996-2007)

  4. #4
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    Also für mich klingt das eher so als hätte die Katze ein problem mit dem Hund.
    Wenn die Katze das knurren anfängt ud auch nicht aufhört ist es vollkommen normal dsa der Hund sich dann auch zu Wort meldet.
    wenn Du Glück hast legt sich dsa mit der Zeit, es kann aber auch sein das die Katze den Hund nie akzeptiert. Da bist Du jetzt gefordert. Behalte beide im Auge.

    Viel Glück
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

  5. #5
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    20
    Bei mir war es so, dass ich meinen Hund mit in die Beziehung gebracht habe. Mein Partner Katzen. Inzwischen klappt das Zusammenleben problemlos, wobei man sagen muss, dass mein Hund immer noch die Tendenz hat die Katzen zu mobben und in ihre Schranken zu weisen. Ich glaube, das wird nie ganz vergehen, schließlich ist das jetzt seit Jahren so.

    Probleme im Zusammenleben gibt es keine. Die Katzen sind psychisch gefestigt und wissen, dass es beim Hund nur Show ist und der Hund keine Verletzungsabsichten hegt. Dementsprechend wenig ernst nehmen die Katzen den Hund, während der Hund findet, dass es sich geziemen würde, dass sich die Katzen unterordnen.

    Ich würde anfangs auch schauen, dass sie möglichst nicht alleine sind und das Zusammensein mit etwas Positivem verknpüft wird. Ich bin in der ersten Zeit ganz viel in der Türe gesessen: Die Katzen in einem Raum, der Hund im anderen. Und ich mit Keksen dazwischen, die ich abwechselnd allen Tieren angeboten habe. So können sie lernen, dass die Anwesenheit der jeweils anderen Spezies nicht bedeutet, dass sie zu kurz kommen, sondern dass es eine tolle und lohnenswerte Sache ist.

    Wichtig finde ich auch, dass es Rückzugsmöglichkeiten für alle gibt. Für die Katzen zum Beispiel eine Katzenklappe in Räume, zu denen der Hund keinen Zutritt hat. Und ausreichend Kommoden oder Wandregale, damit sich die Katzen frei bewegen können, ohne sich zwingend mit dem Hund konfrontieren zu müssen.

    Ansonsten dauert es einfach mindestens ein paar Monate, bis erwachsene Tiere rudimentär hündisch oder kätzisch verstehen lernen. Bei uns lebt inzwischen noch eine zusätzliche Katze, die nicht mit Hunden aufgewachsen ist. Die hat wirklich mehr als ein halbes Jahr gebraucht, bis sie gecheckt hatte, dass das Hundetier eine Nase-an-Nase Begrüßung NICHT nett, sondern provokant findet. Und die Katze hat einige Zeit gebraucht, bis sie verstanden hat, dass es für den Hund eine Drohgebärde ist, wenn er sie direkt anstarrt und frontal auf sie zugeht.

    Man sollte die Tiere damit halt nicht alleine lassen, weil es sonst wirklich eskalieren kann und sie dann keine Freunde oder passablen Mitbewohner werden. Als Mensch ist man da, gerade in der ersten Zeit, intensiv als Dolmetscher und Mediator gefordert.

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