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Thema: Erbrechen von Trockenfutter

  1. #1
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    Erbrechen von Trockenfutter

    Hallo zusammen,

    ich habe ein Problem: einer meiner beiden Kater scheint offenbar seit neuestem Trockenfutter nicht mehr zu vertragen. Er ist jetzt 8 Jahre alt und hatte bislang keine Probleme. Seit kurzem aber erbricht er Trockenfutter regelmäßig, etwa 1-2 Stunden nach dem Fressen. Das gequollene und erbrochene Futter ist jedesmal eine riesige Menge, zumindest sieht es so aus. Weil natürlich nicht mehr "trocken".

    Ich habe es mit unterschiedlichen Produkten probiert, immer das gleiche. Bei Nassfutter hingegen kein Problem. Er sieht auch ansonsten absolut gesund aus, ist draußen, spielt herum... keine Veränderung, aus der irgendwas "Verdächtiges" zu entnehmen wäre.

    Sein Bruder, gleiches Alter, hat hingegen keinerlei Probleme. Was die beiden allerdings immer schon ab und an mal machen, ist bei den Fressnäpfen zu drängeln und sich gegenseitig das Futter streitig zu machen. Kann es daher vielleicht sein, dass der eine deswegen hastig frisst und ihm das neuerdings nicht mehr bekommt?

    Oder habt ihr irgendeine andere Idee?

    Herzlichen Dank für jegliche Infos.

    Kitti

  2. #2
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    Hallo Kittimuc,

    ich würde mit ihm zum TA gehen. Oder hast Du über einen längeren Zeitraum probiert ihm NaFu zu geben und das hat er nicht erbrochen.

    Es kann tatsächlich sein, dass er z.B. beim Fressen zu viel Luft schluck und deshalb erbricht. Aber wenn er schon sehr lange Trofu bekommt und
    es bisher nicht erbrochen hat, kann das auch andere Ursachen haben.
    Und zwar würde ich mit ihm zu einem TA oder einer TK gehen, die sich gut mit dem Verdauungssystem von Katzen auskennt.

    Gute Besserung dem Katerle.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  3. #3
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    Hallo Kittimuc!
    Ich habe auch einen Kater, der Trofu in ganzen Stücken wieder erbricht. In deinem Fall kann es hastiges Futtern sein. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das Verdauen der Kroketten Probleme macht, da sie meist unzerkaut geschluckt werden. Mir persönlich will aus diesem Grund auch die werbewirksame Erklärung, Trockenfutter wäre gut gegen Zahnstein, nicht in den Kopf.
    Du schreibst, dein Kater verträgt Nassfutter gut. Dann wäre es doch prima, Trockenfutter ganz zu streichen. Solltest du bzw. deine Katzen nicht auf Trofu verzichten können, probiert es mal mit kaltgepresstem. Das soll im Magen nicht aufquellen und kann somit schon verträglicher sein.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  4. #4
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    Guten Morgen Kittimuc,

    Du schreibst von TroFu und NaFu. Steht das TroFu immer und Du fütterst NaFu dazu?
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  5. #5
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    Hallo Pampashase,

    Danke für Deine Antwort. Ja, Nassfutter verträgt er problemlos. Die längste Zeit hat er beides parallel gefressen, ohne Probleme. Bei seinem Bruder ist das nach wie vor so. Aber ich werde jetzt mal das Trofu komplett weglassen. Ich kaufe es eh meistens nur im Sommer, wo es sich halt tagsüber besser hält, wenn die Katzen nur peu a peu fressen und niemand zuhause ist.
    LG,
    Kitti

  6. #6
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    Hallo Plüschi,

    Ja, das versuche ich jetzt auch.

    LG,
    Kitti

  7. #7
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    nur am rande: ich würde dir dringend raten, das füttern bissl besser zu managen.

    es läßt doch hunden und kindern auch keiner schlägereien am napf durchgehen - warum sollte es bei katzen so sein?

    ich habe derzeit 5 katzen, die sich nun wirklich nicht alle blendend verstehen - aber futterplätze werden respektiert. ich kann problemlos 5 katzen füttern, ohne den 3. katzenweltkrieg auszulösen.
    ja, das geht durch die strikte handhabung sogar so weit, dass die katzen nur von ihren plätzen fressen, wenn ich mal nicht da bin.

    in ruhe uns streßfrei fressen (immerhin eine DER lieblingsbeschäftigungen) zu dürfen halte ich für ein katzengrundrecht und die verantwortung des menschen liegt gerade darin, das zu ermöglichen.

    also wähle getrennte, auseinanderliegende futterplätze und sorge dafür, dass die gegenseitig respektiert werden. laß die katzen die plätze ruhig selbst wählen, die vorlieben können sehr unterschiedlich ausfallen.
    für den anfang, bis eine gewisse "abstumpfung" erreicht ist, vielleicht sogar in getrennten räumen mit tür zu.
    dann gibts eine zeit der arbeit für dich, wo du die freß-trennung durchsetzen mußt. es geht nicht darum, dass der eine kater versteht, dass der andere in ruhe fressen möchte - sie sollen deinen willen respektieren! ganz schlicht und einfach.
    das können auch katzen!

    für zeiten der längeren abwesenheit empfehlen sich dann futterautomaten - bei zwei katzen kein problem.

    im leben gibt es drei essentiell wichtige beschäftigungen: essen, trinken und schlafen.
    stell dir einfach vor - bevor du mich zum teufel wünschst - du müsstest unter den bedingungen deiner kater nahrung aufnehmen...
    laßt den film ablaufen vor deinem auge...
    dann weißt du, dass es sich lohnt, sich ein paar wochen anzustrengen.

    unter streß fressen macht katzen genauso krank wie menschen. physisch und psychisch

  8. #8
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    Hallo Carlo,

    ja, im Prinzip ist das alles richtig. Und die beiden haben auch getrennte Fressplätze. Zudem sind sie jetzt beide 8 Jahre alt, und in den letzten Jahren gab es mit Futter nie Probleme. Wenn es schon immer so gewesen wäre, wie jetzt, dann wüsste ich ja, dass irgendwas grundsätzlich nicht passt. Wie falsches Futter, Stress beim Essen, Unverträglichkeit oder dergleichen. War aber nie.

    Füttere seit ein paar Tagen nur Nassfutter, ohne Probleme. Das scheint also im Prinzip auch schon die (leichteste) Lösung zu sein.

    LG,
    Kitti

  9. #9
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    Zitat Zitat von kittimuc Beitrag anzeigen
    Füttere seit ein paar Tagen nur Nassfutter, ohne Probleme. Das scheint also im Prinzip auch schon die (leichteste) Lösung zu sein.

    LG,
    Kitti
    ....und die bestimmt gesündere!
    Alles Gute für deinen Kater und dass es so problemlos bleibt!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


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  10. #10
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    und laß bei beiden mal die zähne gucken - ich bin mir fast sicher, dass da mit 8 jahren nicht mehr alles rosig ist.
    dass der eine trofu erbricht, könnte auch damit zusammen hängen, dass er es nicht mehr (wenigstens grob) zerkaut - weil er zahnweh hat.

    und ein leben ohne zahnschmerzen gehört für mich auch zu den hunde- und katzengrundrechten.

    zahnschmerzen in mehr oder minder dauerhafter form haben nicht nur auswirkungen aufs fressen, sie beeinträchtigen das ganze leben, können zu verpsannungen der rückenmuskulatur, zu fehlbelastungen und damit sogar zu arthrosen führen.

    mein erster hund war mir darin ein lehrmeister: ich wußte ja, dass er keine guten zähne hat - habs aber nicht so ernst genommen. als er in die jahre kam, kam es öfter zu auffälligkeiten im bewegungsapparat, hin- und wieder stand er vor schmerz gekrümmt untern tisch und wollte sich nicht legen.
    2x war ich deshalb mit ihm in der tierklinik (leiderwaren jedesmal auch sehr hübsche hündinnen im wartezimmer und er war ein frauenheld und -versteher ) - ohne ergebnis.
    auf die idee, ihm mal ins mal zu schauen, kam keiner der neurologen

    dann ging meine haus-tä in ruhestand und ich mußte mir eine neue suchen - beim antrittsbesuch hat sie mir mehr oder minder deutlich erklärt, dass ich die praxis nicht verlasse, bevor der hund die zähne gemacht kriegt und zwar gründlich.
    und so geschah es - hinter zwei backenzähnen war ein schönes eiternest und die waren nicht zu retten - körperlich auffällig ist er nie wieder geworden.
    er ist um die 18 jahre geworden, bis dahin flogen noch so einige zähne fast im jahrestakt - aber noch seinen letzten weg hat er im federnden wolfstrab gemacht. (natürlich hatte er auch ein glückliche genetische veranlagung und keine genetisch bedingten arthrosen oder spondylosen).

    das war mir eine lehre - lieber ein zahn zuviel raus, als einer zuwenig.

    letzte woche war erst mein altes hunde-mädchen dran. sie ist zwar 16 und kann jeden tag eines natürlichen todes sterben - aber bis dahin soll sie so wenig schmerzen haben wie möglich - es zwickt schon genug in der hüfte. (fast blind und taub ist sie auch).
    sie soll noch mit spaß trockenfleisch knuspern dürfen - essen war schon immer ihr sex und das soll auch so bleiben bis zu ihrem letzten tag.


    und nun, da ich selber ein bißchen in die jahre komme, darf ich das übrigens auch erfahren - gute zähne hatte auch ich nie und das letzte jahr war ein annus horribilis für mich. nichts wirklich ernstes - aber dieser dauerunfrieden im mund hat mir nicht gut getan.

  11. #11
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    An die Zähne hatte ich gar nicht gedacht.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  12. #12
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    An die Zähne hatte ich gar nicht gedacht.
    Ich auch nicht. Ganz ehrlich. Ich hatte mal Karthäuser, bei denen war das in dem Alter ein Thema. Dass meine zwei Wildlinge auch damit Probleme haben könnten... ja, guter Hinweis.

    Seit ich auf Nassfutter umgestellt habe jedenfalls keine Probleme mehr.

  13. #13
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    Was aber nicht heißt, dass die Beisserchen in Ordnung sind. Es heißt einzig und alleine, dass das Problem bei NaFu-Fütterung nicht Auftritt.
    Wie lange ist der letzte TA Besuch mit den Katers her?

    Schönen Sonntag!
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  14. #14
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    Na aber....
    Mit 8 Jahren sind die zwei etwa so wie Mensch um die 50. Mögen solche Vergleiche auch hinken

    Ich bin 48. Wie oft in meinem Leben wurde schon Zahnstein entfernt?
    Auch wenn Parallelen im Bereich Gebiß sicher mit Vorsicht zu sehen sind, weil da doch große Unterschiede sind zwischen Mensch und Katze.

    Auch bei Hunden ist es so, dass Mischlinge im Schnitt sicher bei vielem besser dran sind, vor allem, wenn sue von gemäßigter Größe und Gewicht sind - nicht aber bei den Zähnen.
    Da gibts dazu noch ein Größenproblem - sehr kleine Hunde haben oft deutlich mehr Zahnprobleme und Fehlstellungen.
    Bei Katzen gibt es dazu noch so Sachen wie Forl und diverse Schnupfenviren.

    Und natürlich ist ganz viel auch einfach Lebensumständen, Veranlagung, Trächtigkeiten (bei Hündinnen und ich denke auch mal bei Katzenmädels - das Ablecken von Kot und Urin geht tierisch übern Zahnschmelz) etc. geschuldet.

    hier mal ein bild vom fernando, als er zu mir kam als pflegehund. damals angeblich fünf - 8 traf es sicher eher



    so ein richtig mieses kleinhundgebiß. zähne zu klein für den kiefer. dem fehlten da auch schon vorn so einige.
    aber wie gesagt - eben um die 8 jahre.

    seither hat er zwei zahnsanierungen hinter sich, die nächste droht schon - denn auch wird grade mäkelig mit dem trofu. und wenn hunde mäkeln....
    noch dazu hunde, in der meute leben, wo futterneid immer ein faktor ist

    dieses mal kommt alles raus habe ich beschlossen, nando hat leishmaniose (auch wenn sie derzeit ruht und nicht nachweisbar ist) - das soll so bleiben und er kann nichts brauchen, was sein immunsystem streßt und mittlerweile ist er um die 12 - alter mach das immunsystem nicht besser.

    problematisch ist tatsächlich der zahnstein - der geht halt unter den zahnfleischrand - ein einfallstor für keime. und auf der rauehn oberfläche von zahnstein vermehren die sich doch dazu prächtig.
    zahnstein ist kein optische problem - sondern DAS problem, auch wenn hund und katz keine probleme mit karies haben.

    dagegen hilde, zum zeitpunkt der aufnahme ziemlich sicher 11 jahre



    sie ist zwar kein großer hund, aber bei ihrer entsteheung war zumindest einer beteiligt sie ist ein komischer mischling mit viel zu großem kopf.
    das ist ein gebiß, das auch eines schäfis fast würdig wäre

    das ist nix dran - dafür hat sie im genetischen lotto anderweitig pech gehabt , sie ist nicht gemischt genug und ihre schäferhundgene haben ihr ein frühzeitiges herzproblem und eine sicher ordentliche hd beschert.

    fazit: mit 8 jahren kann alles, auch wenn nichts muß

  15. #15
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    Zähne müssen ja nicht unbedingt gleich so aussehen, um zum TA zu gehen.
    Bei Fannchen war damals fast nichts zu sehen. Und trotzdem waren die Zahnwurzeln mehr oder weniger alle verfault, bis auf die der Fangzähne.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  16. #16
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Was aber nicht heißt, dass die Beisserchen in Ordnung sind. Es heißt einzig und alleine, dass das Problem bei NaFu-Fütterung nicht Auftritt.
    Wie lange ist der letzte TA Besuch mit den Katers her?

    Schönen Sonntag!
    Letzter TA-Besuch war vor ca 4 Monaten wegen Impfen. Zähne angesehen und Pfoten wegen Arthrose. Alles super in Ordnung.

  17. #17
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    wenn Dein Kater NaFu gut verträgt und medizinisch alles in Ordnung ist, dann füttere ihm NaFu.
    Ist sowieso besser, weil Katzen damit mehr Flüssigkeit aufnehmen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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