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Thema: Miezis zusammenführen (2 und 6 Jahre)

  1. #41
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    Uiiiii aber die puschligen Schönheiten sind nicht zu übersehen!

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    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


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  2. #42
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    Die beiden sind aber schön.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  3. #43
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    Danke ja, diejenige, die immer gesagt hat, ich will keine Langhaarkatze mehr, kommt irgendwie immer wieder zu den Mäusen. Aber ich liebs ja auch irgendwie sehr, wobei Tilda meine erste Heilige Birma ist und das Fell ist zum Glück nur halblang.

    Toffy und bürsten ist nämlich auch immer so eine Sache

  4. #44
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    Was mir jetzt schon auffällt ist, dass Toffy angefangen hat (früher hat sie es seeeeehr selten gemacht) mir die Finger abzulecken Tilda macht das seit Tag 2 und seitdem muss Toffy ihren Geruch etc dadrüber lecken

  5. #45
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    Kurzes Update: Toffy versucht sich heute das erste mal das Wohnzimmer zurückzu'erobern'. Sie hat sich ja seit Tilda da ist nicht mehr (bis auf den einen kurzen Moment) ins Wohnzimmer getraut. Natürlich hatte ich genau in dem Moment vor dort hinzugehen, um was zu holen und habe sie verschreckt.... (manchmal bin ich echt so doof ) Na ja, aber immerhin scheint langsam diese Angst(Aggression) etwas weniger zu werden und hoffen wir mal, dass sich das nicht in richtige aggressive Aggression (ok, ich hoffe, ihr wisst, was ich meine) wandelt. Alles Schritt für Schritt

    Außerdem hat Toffy total die Knoten unterm Bauch und bürsten ist wie immer eine langwierige Aktion. Versuche jetzt seit 3 Tagen alles zu lösen (doofer Fellwechsel). Ich muss es einfach öfter machen!!!

  6. #46
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    Wahrscheinlich bekommt jeder die Katzen, die einem zugedacht sind.

    Außerdem spielt es keine Rolle in welchem Pelz Katze daher kommt. Hauptsache es stecke Katze drin.

    Sich zu finden dauert bei Katzen manchmal längere Zeit. Zu Mikesch , damals 11 Jahre,
    kamen 2007 zwei Kitten. Mikesch war beleidigt. Er weigerte ich das Wohnzimmer zu betreten. Erst nach einem halben Jahr fing er an, wieder alle seine angestammten Plätze im gesamten Haus einzunehmen und freundete sich im Laufe der Zeit mit dem Ninchen an. Aber das hat gut ein Jahr gedauert. Fannchen und er mussten sich, wenn sie aneinander vorbei gingen, immer anfauchen. Die Faucherei ging immer zuerst vom Fannchen aus. Er musste dann natürlich zurück fauchen. Aber dabei ist es geblieben.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  7. #47
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    Ja, ich glaube auch, dass das hier noch einige Zeit dauern wird, aber ich bin sehr zufrieden mit den Miezis! Sie machen das echt toll und auch Tilda benimmt sich Toffy gegenüber sehr lieb. Sie geht Toffy aus dem Weg, wenn diese grummelt. Man merkt, dass sie in einem Mehrkatzenhaushalt groß geworden ist.

    Ich bin weiterhin noch leicht angespannt, aber kann mich immer mehr ENTSPANNEN

  8. #48
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    Soooo ihr Lieben,

    Wieder mal eine neue Erfahrung. Tilda findet es gar nicht gut, wenn sie nicht die ganze Zeit Aufmerksamkeit bekommt und maunzt dann viel. Dann hat sich Toffy aber doch mal Richtung Wohnzimmer getraut und Tilda rennt auf sie zu von wegen „raus, das ist mein Wohnzimmer“ und faucht sie an. Toffy ist dann weggerannt. Nun wollte ich einfach mal wissen, da ich ja eigentlich denke, dass ich mich nicht einmischen sollte, ob ich doch irgendwas tun sollte?

    Toffy lässt sich schon davon beeindrucken und weicht zurück. Im Schlafzimmer genauso. Tilda kommt rein und Toffy verkriecht sich. Sie brummt zwar und bis jetzt verzieht sich Tilda auch noch, aber der kleine Teufel lässt sich das bestimmt nicht allzu lange gefallen.

  9. #49
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    Keine einfache Situation. Was hast Du für einen Eindruck von Toffy. Zeigt sie, dass sie unglücklich ist mit der Situation?
    Tilde sollte ja eine Bereicherung für Toffy sein. Sie müssen ja nicht engste Freunde sein. Aber Toffy darf es nicht schlecht gehen dabei.
    Und Toffy sollte auch nicht weniger Aufmerksamkeit bekommen. Allerdings sollte sie auch nicht lernen durch bestimmte Verhaltensweisen Aufmerksamkeit zu bekommen. Weil sie dann lernt diese Verhaltensweisen einzusetzen um Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  10. #50
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    die beiden brauchen bissl anleitung - so sachen wie "mein wohnzimmer", "mein schlafzimmer" sollten sich nicht einschleifen.

    es wäre wichtig, dass ihr mit beiden gemeinsam z.b. spielt - in allen räumen. ihr seid ja zu zweit - das kann ruhig ein bißchen auf distanz sein.
    lockt toffy ins wohnzimmer mit der angel (ein "da bird" ist ein wunderding, ich hatte noch keine katze, die dem widerstehen konnte)

    https://www.zooplus.de/shop/katzen/k...t_feder/130560

    (ordentliche menge bestellen - macht katzen so wild, dass sie nicht lang halten)

    während des spiels kann man sich dann "aus versehen" ein bißchen näher kommen,.

    dito mit leckerchen.

    ich würde sie auch wechselnd in verschiednen räumen zusammen füttern - katzenfutter im wohn- und schlafzimmer ist zwar kein knaller - aber das ist ja nicht für die ewigkeit.

    lockt sie aus der reserve! sie sind dabei, sich einen status quo zu schaffen, der so nicht gewollt ist - für die katzen natürlich sehr bequem.

  11. #51
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    Sooo ihr Lieben,

    sorry, dass ich mich noch nicht gemeldet habe. Es ist ja zurzeit so, dass Tilda sich überall bewegen kann (auch im Schlafzimmer). Toffy traut sich einfach nicht ins Wohnzimmer... Die Angel kenne ich, lieben meine beiden auch total. Muss ich mal neu bestellen, da Tilda sie alle kaputt bekommen hat

    Leckerchen ist Tilda einfach nicht mitzubekommen irgendwie (ich muss mich da nochmal durchprobieren..) Toffy nimmt sie zwar, aber gelockt bekomme ich sie damit noch nicht. Ich weiß nicht, ob ich einfach erstmal etwas warten sollte. Meine Strategie heißt gerade: egal in welchem Raum so viel spielen wie geht und hoffen, dass beide mitmachen. Meist versuche ich es in der 'neutralen' Küche. Klappt auch ganz gut

    Jetzt ist gestern das passiert, was ich nicht wollte. Ich bin zur Arbeit und mein Freund ist wie immer nach mir gegangen. Er macht dann das Netz vor die Tür und geht. Leider hat er nicht richtig geguckt und ich kam nach Hause und beide Katzen waren auf einer Seite..... (mein Gott, habe ich mich erschreckt...) Beide Katzen kamen auch zur Tür, aber man hat Toffy schon deutlich den Stress angemerkt... dafür haben wir nachts das Netz dran gemacht und mein Freund hat auf der Couch bei Tilda und ich bei Toffy geschlafen. Ich hoffe, damit habe ich jetzt nicht alles falsch gemacht. Hatte einfach das Gefühl, dass ich Toffy wieder etwas 'Ruhe' von der Umstellung gönnen muss....

    Kleines Update meinerseits

  12. #52
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    Hallo Pia, du hattest bei *Suse* Fragen zum Füttern gehabt. Ich schreibe dir mal hier meine Erfahrung dazu.

    Ich habe das Füttern immer abhängig von der Sympathie der Katzen untereinander gemacht. Eigentlich wird in der Küche gemampft. Ist der Neuankömmling noch unsicher, bekommt er sein Schälchen in dem Raum, in dem er sich am wohlsten fühlt. Meist kam er mit zunehmender Sicherheit von alleine mit in die Küche. Dort stehen die Näpfe unten oder auf der Arbeitsplatte, je nachdem, wo jeder sich ungestört fühlt. Sind alle erstmal satt, kommen dann alle Näpfe runter, denn nun geht jeder seiner Wege (Freigänger). Im Laufe des Tages ist es eher selten, dass alle gleichzeitig essen. Nun sind meine Kater eine eingeschworene Gemeinschaft und futtern auch mal aus einem Napf bzw. machen ein Ringelspiel. ...wie auf Kommando werden die Näpfe untereinander getauscht, obwohl das Gleiche drin ist.

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  13. #53
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    ich kann mich in toffys lage hineinversetzen - sie war 6 jahre einzelkatze.
    ob sie damit richtig zufrieden war, sei dahin gestellt - aber DAS ist die welt, die sie kannte.
    und nu is alles anders....

    toffy wird einfach zeit brauchen, sie scheint halt auch kein wagemutiger typ.

    aber wie gesagt, man sollte es ihr auch nicht zu bequem machen mit dem einrichten, sie ist vermutlich der typ katze, den man auch mal bissl schieben muss.
    sie MUSS wieder die pfoten ins wohnzimmer setzen - versucht dran zu bleiben, sie zu motivieren.
    es gibt halt katzentypen, die sich dann einfach in einer bestimmten haltung verschanzen und darin auch gefangen sind - ich glaube nicht, dass katzen in dem punkt sehr viel anders funktionieren als hunde.

    ich bin sehr erfahren im umgang mit angsthunden - und, ich klopfe mir da mal auf die schulter - ich habe sie alle geknackt.
    man muss diese haltung aufweichen und das ist ein kampf an vielen fronten.
    aber mitleid - das ist ganz sicher - auch wenn man es empfinden mag, ist der falsche weg. und eigentlich ist es da falsche gefühl.

    ich empfinde das nicht, ich empfinde eher bedauern - denn tieren mit einer angsthaltung entgeht so viel. das echte leben, teilhabe an vielen dingen.
    und weil ich so empfinde, fordere ich sie bis an die schmerzgrenze. nur wer an der grenze steht, kann eine pfote drüber strecken.
    und irgendwann zwei, drei, vier pfoten
    und schon hat sich die grenze verschoben.
    ich ignoriere bis zu einem gewissen grad ihre befindlichkeiten - die sie so nicht weiter bringen. (natürlich nicht grundsätzlich!)
    logischerweise wird man am ende nicht jeden hund über den weihnachtsmarkt schleifen können - aber dran vorbei.
    nicht in einem tag, nicht in einer woche, auch nicht in einem monat...

    will heißen: begegnet toffy in eurem herzen positiv, fröhlich und ohne mitleid. tiere haben ein sehr feines radar für unsere gefühle.
    sie sind - und das ist nicht nur dahingesagt: ein spiegel unserer seele

  14. #54
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    Hey @Plüschi,

    Ja, der Neuankömmling (Tilda) würde auch sofort in der Küche essen (sie isst ja jetzt schon Toffys Reste auf, wenn Toffy mal wieder das Nassfutter verschmäht) Aber ich weiß nicht, wie Toffy das finden würde

    Aber vielleicht wird das mal ausprobiert

  15. #55
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    @Carlo

    Danke für die Nachricht!!! Ich habe auch das Gefühl, dass man Toffy etwas 'schubsen' muss, aber ich weiß nicht genau WIE ich das anstellen soll Ich will sie nicht einfach ins Wohnzimmer tragen und hinsetzen. Gestern habe ich sie mal versucht mit Leckerchen durch den Flur zum Wohnzimmer zu locken, allerdings ist sie ja nicht doof. Sie ging bis zum Wohnzimmer mit (Tilda war noch nicht mal im Raum ) und drehte dann um, um zurück ins Schlafzimmer zu gehen

    Sie ist also echt kein wagemutiger Typ eigentlich mag ich es an ihr, weil sie immer etwas vorsichtiger ist und man sich ihr Wohlwollen und Vertrauen immer erst etwas verdienen muss. Man kann also stolz sein, wenn man sie streicheln darf o.Ä. auf den Arm lässt sie sich halt auch nur von mir nehmen. Sie vertraut mir also schon und natürlich haben wir nach 6 Jahren auch eine sehr enge Beziehung, aber bei Tilda ist sie doch noch zu ängstlich, dass das mir geschenkte Vertrauen reichen würde ...

    Den letzten Satz kann ich nur unterstreichen, wobei ich inzwischen gar nicht mehr ängstlich bin. Es passiert halt echt gar nichts mehr außer Gefaucht bei Toffy, wenn Tilda versucht sie spielerisch anzuspringen

  16. #56
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    So, jetzt muss ich hier bei mangosaftii doch mal einen Gegenbesuch abstatten :-)
    Ich finde, das klingt alles doch ganz gut. Bei einigem was du geschrieben hast, musste ich schmunzeln …. und erkannte mich 1:1 wieder.
    Meine Erfahrung sagt mir jetzt, dass ich bei einer nächsten Zusammenführung den Katzen mehr zutrauen sollte. Die sollen sich z.B. die Wohnung nach ihren eigenen Vorstellungen untereinander aufteilen. Wenn die neue Katze allerdings aus allen Räumen permanent vertrieben wird, würde ich da auch einschreiten …. ich merkte hier schnell, dass sie in meiner Abwesendheit oft im gleichen Zimmer geschlafen haben.
    Beim Thema Altersunterschied lasse ich mir vom Tierschutz nichts mehr erzählen. Selbstverständlich würde ich kein Kitten von wenigen Wochen zu einer alten Katze setzen, aber Mickey und Ninchen haben einen Altersunterschied von 10 Jahren, wichtig war mir bei der Suche, dass beide vom Wesen zueinander passen.
    Es ist eine traurige Entwicklung, dass die TH allgemein sehr starr und unbeweglich geworden sind. So verwehren sie vielen Tieren eine gute Vergesellschaftung und damit die Möglichkeit viele Jahre eine tiefe Freundschaft zu erleben.

  17. #57
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    Suse, Toffi war doch zuerst da und Tilda kam dazu.
    Wenn ich das noch richtig verstanden habe, traut sich Toffi einfach nicht In Räume, in denen Tilda ist.
    Die Frage ist halt ob Toffi unter der Situation leidet?
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  18. #58
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    Zitat Zitat von Suse* Beitrag anzeigen
    So, jetzt muss ich hier bei mangosaftii doch mal einen Gegenbesuch abstatten :-)
    Ich finde, das klingt alles doch ganz gut. Bei einigem was du geschrieben hast, musste ich schmunzeln …. und erkannte mich 1:1 wieder.
    Meine Erfahrung sagt mir jetzt, dass ich bei einer nächsten Zusammenführung den Katzen mehr zutrauen sollte. Die sollen sich z.B. die Wohnung nach ihren eigenen Vorstellungen untereinander aufteilen. Wenn die neue Katze allerdings aus allen Räumen permanent vertrieben wird, würde ich da auch einschreiten …. ich merkte hier schnell, dass sie in meiner Abwesendheit oft im gleichen Zimmer geschlafen haben.
    Beim Thema Altersunterschied lasse ich mir vom Tierschutz nichts mehr erzählen. Selbstverständlich würde ich kein Kitten von wenigen Wochen zu einer alten Katze setzen, aber Mickey und Ninchen haben einen Altersunterschied von 10 Jahren, wichtig war mir bei der Suche, dass beide vom Wesen zueinander passen.
    Es ist eine traurige Entwicklung, dass die TH allgemein sehr starr und unbeweglich geworden sind. So verwehren sie vielen Tieren eine gute Vergesellschaftung und damit die Möglichkeit viele Jahre eine tiefe Freundschaft zu erleben.
    Das mit dem Selbstaufteilen klappt leider nicht immer. Bei uns lebte dann die neue Katze im Wohnzimmer und die alte Katze im Schlafzimmer. Die Neue wollte nirgendwo anders hin (da unerwartet territorial), die Alte traute sich nirgendwo mehr hin, weil die Neue das nicht wollte...
    Klar, kann man Katzen was zutrauen. Aber Vorsicht und Obacht sollten auf Menschenseite doch immer herrschen, wenn eine Vergesellschaftung (vor allem mit Einzelkatzen) ansteht.


    @mangosaftii
    Wegen des gemeinsamen Fütterns: Richte dich da nach deinen Katzen. Probiere es aus, wenn du denkst, dass sie den Abstand zulassen. Ansonsten warte noch. Alle sollten genug Zeit haben, sich mit der Situation anzufreunden. Ich würde mich hierbei besonders nach Toffi richten. Bei uns hat die Neue beispielsweise viel schneller gefressen als die Alte und sie dann bedrängt. Da musste das Gitter dazwischen bleiben. Und ein gewisser Abstand, sonst fraß die Alte nicht mal das geliebte Fleisch.

  19. #59
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    vom selbstaufteilen halte ich ehrlich nichts: was soll das bringen? die katzen sollen alle überall leben wollen - noch dazu in einer wohnung. keine katze sollte das gefühl zementieren, dass es für sie eine grenze gibt - das ist nicht hinnehmbar. vor allem, wenn objektive gründe dafür ja fehlen und das ganze in der "unzulänglichkeit" der katze wurzelt.
    und für die btreuenden menschen ist das ja auch ein eher suboptimaler zustand.

    der verfestigung eines solchen status quo muss man aktiv entgegen wirken.
    und zwar zügig.

    natürlich nicht, indem man katze irgendwohin trägt, das bringt ja nüscht.
    das funktioniert noch nicht mal beim hund, meistens.
    das ist ein eingriff in die selbstbestimmung, schlimmstenfalls führt es zu vertrauensverlust

    tiere sollten das, was man von ihnen erwartet "freiwillig" tun: fürs fressen, für den will-to-please (okay, bei katzen schwierig vielleicht ), für zuneigung, aufmerksamkeit, spiel, spass...
    letztlich müssen sie das gefühl haben, dass sie sich freiwillig in bewegung gesetzt haben aus eigenen antrieb.

    wenns um verbote/gebote geht, isses natürlich was anderes, aber das ist hier ja nicht das thema.

    ich bin auch kein freund von abwarten, was nur eine ungute haltung verfestigt.

    ich würde daher z.b. umgehend gemeinsame fütterungsversuche starten - toffy muss schon ein stück aus der komfortzone.
    locken natürlich - aber sie halt z.b. auch mal kohldampf schieben lassen, wenns nicht gleich klappt.
    das ist es, was ich mit dem mitleidsverbot meine.

  20. #60
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    ps: man muss nicht in blinden aktionismus verfallen - aber: auch der mensch neigt zur bequemlichkeit

    ich kenne das von meinem männe, der viiiiel früher bereit ist, sich mit den beschränkungen eines tieres abzufinden.
    und mir im nachhinein immer dankbar ist, dass ich anders ticke - weil ich einfach finde, ein tier sollte soviel "leben" haben, wie nur irgend möglich.
    nicht nur ein zimmer, nein - eine wohnung.
    nicht nur spaziergänge, wo man nur wenig menschen trifft - nein. bus und bahn, restaurant, stadt. um ein hund der teilhabe zu sein, des überall-dabei.
    auch wenn man sich als mensch dann auch mal den tag und sie stunde ohne hund im schlepptau gönnt

    mal fabio als beispiel: ich habe ihn als etwa 6 wochen altes mehr oder minder wildlingskitten aufgelesen. die ersten paar schritte zu hauskatze waren einfach - aber fabio ist ängstlich, unsicher und findet so recht keine mitte.
    er ist jetzt zwei jahre, läßt sich von mir händeln, schmust auch mal mit mir - ich könnte damit zufrieden sein.
    bin ich aber nicht. er lebt vielleicht noch 20 jahre...
    sicher kann er kein kater wie stöpsel großkotz werden, da muss man realistisch sein.
    aber da kann mehr sein als jetzt: er muss sich nicht bei besuch unsichtbar machen, sich nicht bei unbekannten geräuschen ducken...
    das wird sich im mikrometerbereich entwickeln - aber von der angel kommt er mir nicht!
    ich werde ihn weiter fordern, ich habe zeit

  21. #61
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    @Suse

    Ich muss gestehen, als ich deinen Post gelesen habe, habe ich mich auch manchmal selbst wieder erkannt. Aber genau wie es unten schon steht, ist es eher so, dass meine Erstkatze (Toffy) 'schüchtern' ist und nicht mehr ins Wohnzimmer geht. Sie wagt es immer mal wieder auch von alleine im Flur bis zur Schwelle zu laufen (glaube ich), aber kommt dann doch immer wieder zurück. Wenn mein Freund und ich dort sitzen, kommt sie trotzdem nicht zu uns und ich finde, dass das kein Dauerzustand ist. Aber ich bin eigentlich guter Dinge. Sonst läuft es hier ja alles ganz gut

    Danke fürs Vorbeischauen

  22. #62
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    Alsooooo gemeinsames Füttern ist hier so eine Sache sie fressen ja schon Leckerchen (Käserollis is the new shit!! ) fast direkt voreinander und auch das erste mal heute in der Küche zusammen Essen bekommen, ist nicht so ein Problem, ABER (und jetzt kommt das GROßE aber ) Tilda und Toffy haben völlig verschiedene Essgewohnheiten:

    Tilda frisst alles Nassfutter direkt vom Fleck weg.
    Toffy hingegen ist der typische Etappenesser Sie schlecht erstmal die Soße und wenn sie nachts noch Hunger bekommt, isst sie halt TroFu oder den Rest des Nassfutters.

    Tilda isst ihr nur (auch vorher, als sie in getrennten Räumen gefressen haben) jetzt immer das Nassfutter weg wäre mir ja egal, aber Toffy ist eh nicht so der Superesser, was man vielleicht nicht so meinen mag bei den Bildern, aber unter dem ganzen Fell steckt eine ganz zierliche Katze, die für eine Main-Coon-Mix Dame mit knapp 4 Kilo echt nicht zu schwer ist

    Aber gestresst haben beide Katzen überhaupt nicht gewirkt. Das ist wie verhext hier manchmal denke ich: ja, sie habens. Und nächsten Moment springt Tilda Toffy an, weil sie spielen will und Toffy erschreckt sich und faucht

    Aber grundsätzlich bin ich ja ehrlich begeistert. Ich dachte ja echt, dass das viel viel schwieriger mit Toffy wird besonders VIEL lauter


    Achso, und wegen des Lockens und freiwilligen Kommen von Toffy: Daran werde ich jetzt auf jeden Fall arbeiten. Sie hört ja zum Glück sehr gut auf 'Komm' und andere Kommandos
    Es braucht halt einfach Überzeugung, Ruhe und positive Einstellung meinerseits! Das habe ich inzwischen verstanden Im Alltag alles gar nicht so einfach unter einen Hut zu bringen, besonders bei mir kleinen Wusel

  23. #63
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    Befragt man 10 Leute zu einem Thema, hat man 11 Meinungen :-) Und davon lebt ein Forum. So kann sich jeder, der etwas dazu lernen möchte, sich das rauspicken, was ihm zusagt, was er verwirklichen kann und womit sich die Katzen langfristig wohlfühlen.
    Ich bin auch dafür, dass schüchterne Katzen gefördert werden sollten, mutiger zu werden, und die Katze, die zu dominant ist, kann man ruhig mal etwas ausbremsen. Aber ich halte nichts davon den Katzen vorzuschreiben, wo sie sich aufzuhalten haben. Das oberste Ziel für uns alle ist doch, dass die Mieze sich wohl fühlt. Und wenn sie sich hauptsächlich im Schlafzimmer wohlfühlt, warum sollte ich sie dann permanent mit sanftem Druck dazu zwingen sich im Wohnzimmer aufzuhalten? Nur weil es meinem eigenen Verständnis von perfektem Zusammenleben entspricht?
    Wohlgemerkt: allen Katzen muss es mit der selbstgewählten Situation gut gehen!
    Ich habe in den letzten 2 Wochen gemerkt, dass die beiden untereinander ohne mein Zutun mehr geregelt hatten, als ich es vermutet und ihnen zugetraut hatte. Das bedeutet aber nicht, dass man zwei Katzen in eine Wohnung setzt, und selber erstmal 2 Wochen in Urlaub fährt, und bevor man die Wohnungstüre zu macht ihnen noch zuruft: " bis ich zurück komme, habt ihr das untereinander geregelt" …… aber sich zu viel einmischen und bestimmen wo wer sich aufhalten soll, unterbricht und stört vielleicht auch jedes mal den Prozess, den beide zusammen gewählt haben.
    So, das war dann mal meine Meinung und Beobachtung :-)

  24. #64
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    Liebe Suse*,

    ich kann Dir da nur zustimmen! Wäre es nicht so, dass Toffy normalerweise gerne im Wohnzimmer liegen würde und jetzt auch nicht immer mal wieder zur Türschwelle kommt, würde ich auch völlig ok damit sein, dass sie eben im Schlafzimmer liegt und grds. sehe ich das auch so. Ich glaube einfach, dass mir ein Mittelweg gefällt. Zum einen das Locken (und auf gar keinen Fall zwingen) der Katze mit Käserollis. Dann schaut man halt, wie weit sie kommt und zum anderen eben das Abwarten. Es sind eben auch erst 3 Wochen (glaube ich ) und man muss ja nichts überstürzen. Mir ist es nur wichtig, dass Tilda (die Zweitkatze) sich nicht diesen sog. Status quo (ich Klaue es mal von dir, Carlo, da es einfach gut passt) antrainiert und dann meint, Toffy hätte in diesem Raum keine Daseinsberechtigung

    Aber wie man in deinem Post ja sieht, muss man einfach etwas gelassen sein und einfach mal abwarten und meist regeln die Miezis das schon unter sich. Wie gesagt, es wird nur gefaucht/gebrummt von Toffys Seite und jetzt auch nicht andauernd, sondern nur manchmal. Sie kloppen sich nicht. Also erstmal alles 'gut'

    So, mein Wort zum Sonntag. Ich bin dankbar für die 11 Meinungen finde es toll mit anderen Cat-/Dogladys zu diskutieren und immer wieder Neues zu lernen

  25. #65
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    Guten Morgen,
    wie läuft es bei Euch mit Toffy und Tilda?
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  26. #66
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    Halli Hallo
    es läuft immer noch ganz 'normal' es gibt Höhen und Tiefen! Aber ich denke, dass es echt noch dauern wird hier

    Zurzeit versuche ich viel positive Momente zu verschaffen. Haben uns jetzt auch für einen Feliway-Stecker entschieden und warten wir mal ab, ob das unterstützend wirkt

    Man merkt einfach, dass Tilda einfach eine zweite Katze braucht. Sie versucht immer mal wieder mit Toffy zu spielen, aber Toffy läuft meist weg und versteckt sich. Mit beiden Spielen versuche ich, sobald die Angel da ist, die beide toll finden!

  27. #67
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    Ich denke es ist schon gut, wenn Toffy ihre Angst vor Tilda überwindet. Und das braucht Zeit.
    Toffy war halt sehr lange alleine und Tilda ist eine Katze, die andere Katzen braucht. Das ist eine schwierige Konstellation. Und dann gibt es die Katzen, die wirklich keine andere Katze brauchen. Unsere Fanny hat von Anfang an ihre Schwester Nina gehabt. Sie sind auch zusammen bei uns eingezogen, haben miteinander gespielt, gekuschelt, waren unzertrennlich, bis zu dem Zeitpunkt, als Fanny den Freigang entdeckte.
    Seither ging die Nähe zu ihrer Schwester verloren. Während es Ninchen schaffte, selbst mit unserem damals 11 Jahre alten Kater Mikesch Freundschaft zu schließen, wurde Fannchen zur Katze, die im Sommer nur kurz zum Futter fassen kommt und auch im Winter zu ihren Mitkatzen keine Nähe sucht.
    Du wirst aus Toffy und Tilda auch mit der Spielangel keine anderen Katzen machen.
    Wenn aber Toffy nach den sich verstecken wieder raus kommt und sie zusammen irgendwo liegen, ist das ein guter Weg.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  28. #68
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    Selber ganz cool bleiben. Toffy muß die Nummer 1 sein und das muß sie merken. Sie muß einfach sehen können, dass Tilda ihr nichts wegnimmt sondern eine Ergänzung ihres Lebens ist.

    Ich habe in meinem Leben schon so viele Vergesellschaftungen erlebt, bei uns selber, mit den Notfellchen, und es war immer am besten, wenn sie gleich zusammen kamen. Und eben die "ältere" Katze die Nummer 1 bleibt.
    Die letzte Zusammenführung habe ich vor 2 Wochen erlebt. Da zog mein letztes Pflegemiez aus. Ich kam dort an, ließ sie am KaKlo raus und bevor ihre neue Dosine und ich noch am Tisch Platz genommen hatten, sausten beide Katzen schon gemeinsam durchs Haus. Das war Liebe auf den ersten Blick
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

    https://streunerhof.hpage.com

  29. #69
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    So ihr Lieben,

    Ich muss euch ganz dringend was fragen...
    heute ist was richtiges Dummes passiert! Ich wollte etwas holen und habe dabei Toffy übersehen und bin ihr auf den Schwanz getreten. Sie hat gefaucht und geschrien. Tilda ist sofort vom Bett auf sie los und sie haben sich gefezt. Ich habe sie zwar nach ein paar Sekunden auseinander bekommen und Tilda ins Wohnzimmer gebracht. Jetzt muss ich natürlich heute arbeiten. Tilda ist im Wohnzimmer und die Tür zu. Ich hoffe, das war die richtige Entscheidung ... Toffy hat mich nur angebrummt und angefaucht.. ich könnte ihr zwar ein zwei Leckerchen hinwerfen und sie hat sie auch gefressen, aber oh Gott ... ich weiß gar nicht, was ich jetzt tun soll...

    Klar sowas kann mal passieren, ist jetzt gerade aber echt doof...

    HILFE !!!

  30. #70
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    Ganz ruhig bleiben, das kann mal passieren.
    Heute, wenn du wieder zuhause bist, einfach mal schauen, wie sie auf einander reagieren. Ich würde vorschlagen, als erstes eine große Runde Leckerli und positive Verstärkung für beide zu spendieren, sofort wenn du heim kommst. Vielleicht erstmal nur bei Toffy wieder beliebt machen mit 1-5 Leckerbissen und dann beide zusammen bestechen. Danach einfach so weiter, wie jeden Tag. Alles normal, keiner hatte Schuld, keiner hat was getan.

    Wenn es wirklich nicht geht mit den beiden heute, eventuell wieder zurück zur Gittertür für ein paar Tage, mit vielen gemeinsamen schönen Bestechungsmomenten an der Tür.


    Toi, Toi, Toi

  31. #71
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    Vielleicht ist Tilda doch nicht so taff, wie sie immer tut.
    Auf jeden Fall würde ich beiden viel positive Aufmerksamkeit zukommen lassen. Leckerlie und Kuscheln.

    Du solltest gelassener werden. Deine Gefühle übertragen sich auf die Katzen. Du machst das mit der Zusammenführung sehr gut.

    Mach Dir bitte klar, dass es nicht an Dir hängt, ob und wie Tilda und Toffy zueinanderfinden. Es gibt Zusammenführungen, die auf Anhieb klappen, es gibt welche, die lange brauchen und es gibt leider auch Zusammenführungen, die nicht klappen, ohne dass die Dosis hier was machen können.
    Machen können, kannst Du nur, dass Du immer wieder positive Verstärker einsetzt und Dir selbst den Druck nimmst, für alles verantwortlich zu sein.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  32. #72
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    shit happens...
    kann man nichts machen.

    falls es dich tröstet: hunde können sich in so einer situation völlig identisch verhalten - auch hunde, die sonst gut und gern zusammenleben - das schaukelt sich einfach hoch.
    meine hunde, die sonst hochgradig friedlich und streßbefreit miteinander sind (mal ein knurrer beim fressen ist schon viel) sitzen ja zusammen in einer großen faltbox im auto.
    da liegen die auch gern übereinander, meistens als so eine art "kette" - einer mit dem kopf auf dem hintern des anderen.

    wir sind in den urlaub gefahren, die fahrt war lang, es war relativ warm, herrchen und frauchen waren auch bissl mit den nerven runter (und hunde sind ja ebenso stimmungsverstärker).
    angekommen waren wir noch fix was einkaufen - ich kam grade aus dem laden, als es passierte: vor dem laden angebunden so ein dauerheuler, der dabei noch hin und her sprang und justament in dem augenblick beim hin- und herhoppeln gegen den mast prallte, an dem er angebunden war. daraufhin ging die heulboje in so ein kurzes schmerzkläffen über...
    vermutlich hat vermutlich gertrude darauf reagiert im auto (sonst sind die cool in ihrer box) - ihr streßlevel war wohl nach 15 minuten ohrenschmerzen auch endgültig am limit. und ein hund, der bellt, bewegt sich. sie ist wohl dabei auf nando gelatscht (9 derbe dackelkilo gegen 6 extrem zartknochige), den prinzen auf der erbse: der hat dann geknurrt, worauf klaus angesprungen ist...und zack hatte ich ne massenschlägerei von 5 hunden in der kiste
    das ganze hat sich natürlich in wenigen sekunden abgespielt und in weiteren sekunden war ich am auto und habe das beendet.
    und natürlich beißen sich meine hunde nicht wirklich - aber es flog schon viel sabber.
    und den hunden, besonders den zwei empfindsamen rüden, hat man das schon zwei tage angemerkt, dass ihre heile welt bissl aus den fugen war. die wirkten schon geknickt.

    und zumindest eine lehre haben draus gezogen: nando hat jetzt seine eigene kiste - der ist einfach zu zart und zu wehleidig, der kann schon bei einem schief liegenden haar anfangen zu kreischen
    (man kann sich vorstellen, wie tierarztbesuche mit ihm sind , der schreit wie am spieß beim blut abnehmen - und leider muss er das aller halben jahre wg. seiner leishmaniose... )

    natürlich war es richtig, die katzen erst mal auseinander zu packen, bis die wieder runter gefahren sind - und dann würde ich dazu raten, das zu tun, was ich auch bei hunden tun würde: business as usual.
    ein paar extra-leckerlie sind natürlich genauso richtig. alles, was gute laune verbreitet.

  33. #73
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    Guten Morgen,
    haben sich die beiden Minitigerinnen wieder eingekriegt?
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  34. #74
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    Guten Morgen,

    Na ja, also es ist jetzt so, dass die Spannung doch mehr da ist. Tilda faucht auch ab und an und Toffy springt sie jetzt auch mal an und brummt dabei. Also eigentlich ist die Situation immer noch nicht wieder „gut“, wobei sie ja vorher auch nicht super war na ja, mal sehen wie es weitergeht....

    Lg Pia

  35. #75
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    Hattest Du den Eindruck auch vorher schon, dass Toffy - bevor Tilda kam - glücklicher war. Und hast Du das Gefühl, dass die beiden trotz der Spannungen jetzt, soweit zusammen wachsen können, dass sie sich wenigstens tolerieren und sich nicht gegenseitig als Störenfriede empfinden?

    Die Situation bei uns zwischen Mikesch und Fanny oder zwischen Seneca und Fanny ist nur für jeweils beide tragbar gewesen, weil sie Freigänger waren und weil wir viel Platz haben. Fannchen ist die geborene Einzelgängerin .
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  36. #76
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    Ich kann es dir absolut nicht sagen. Ich kann die Situation noch nicht so ganz einschätzen. Beide Katzen haben es zumindest verdient, dass ich nochmal abwarte und ihnen Zeit gebe. Toffy war keine unglückliche, aber auch keine 100% glückliche Katze alleine, würde ich sagen. Aber ob sich das mit Tilda nun verbessert oder sie sich irgendwann vielleicht nicht mehr so einsam fühlt, weiß ich leider absolut nicht. Das wird sich noch herausstellen.

    Ich bin ja schon am Überlegen, ob ein Umzug nächstes Jahr in eine Wohnung mit Freigang etc. möglich wäre, da ich eh mit dem Referendariat beginne und noch nicht weiß, wo ich genau hinkommen werde. Somit hätte ich dann die Hoffnung, dass ich beide zur Toleranz bekomme, da sie sich noch mehr aus dem Weg gehen könnten.

  37. #77
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    Ich glaube, ein weiterer Pluspunkt bei einem Umzug wäre, dass beide Damen gleichzeitig reviermäßig bei "Null" anfangen. Vielleicht könnte das der Situation zuträglich sein. Freigang wäre dann noch das Sahnehäubchen.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  38. #78
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    freigang entspannt natürlich, ist ja keine frage.
    die katzen, die hemikehren sind schläfrig (und hungrig ) und schläfrige katzen sind friedliche katzen...

    aber solche wohnungen mit tierhaltungserlaubnis und noch freigang-tauglich sind natürlich auch wahre perlen - wenn sie dann auch noch bezahlbar sind.

    auf der anderen seite wird es sehr schwer, dann zurückzurudern - falls das leben dich dann irgendwohin verschlägt, wo kein freigang mehr möglich ist.
    das sollte man in seine überlegungen einbeziehen, du bist ja schon "belastet" genug damait, dass du überhaupt tiere hast und sie immer teil deiner planungen sein müssen.
    als mutter/vater kann man ja gewisse rücksichten einfordern heute - als tierhalter kein bißchen.

  39. #79
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    @Plüschi ja, es könnte eine gute Idee sein wenn dann halt erst nächstes Jahr, aber ich wollte meine Katzen eh immer gerne rauslassen, daher wäre es die perfekte Überlegung.

    @Carlo Also ich habe in meinen 7 Jahren alleine Wohnen nie eine Wohnung in der Innenstadt gefunden, die ich alleine hätte bezahlen können. Da ich nun aber auch fast keine Studentin mehr bin und dazu auch seit 1 Jahr nicht mehr alleine lebe, ist die ganze Geldsache bald auch vom Tisch!!! Ich denke da genauso wie du: Wenn man sie einmal rauslässt, kann man sie nicht mehr drinnen einsperren. Da wir aber eh überlegen ländlicher zu ziehen, würde das alles nicht so problematisch werden - eine Wohnung zu finden, die Freigang ermöglicht.

    Wir schauen erstmal. Tilda ist nun 4 Wochen hier. Wir haben uns eigentlich gemeinsam entschieden, dass wir eigentlich keine der Katzen mehr hergeben wollen - sprich es muss eine andere Lösung her. Wir sind für alle Alternativen offen und geben nicht so leicht auf wir sind zäh und es gibt noch so viele Dinge, die wir noch nicht probiert haben und es gibt noch so viel Zeit, dass die beiden sich zumindest Akzeptieren lernen. Ich möchte einfach nicht so schnell aufgeben, ich liebe beide Miezis soooo sehr <3

  40. #80
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    Freigang wäre wirklich eine gute Lösung. Allerdings musst Du Dir im Klaren sein, dass sich Toffi und Tilda dann wirklich frei entscheiden können wo und wie sie leben wollen.
    Dies schließt auch im schlimmsten Fall ein, dass sich eine von beiden ein neues Heim sucht. oder noch schlimmer, dass sie ihr Leben verlieren. Das muss nicht nur durch den Straßenverkehr oder durch böse Menschen geschehen. Ich hätte nie gedacht, welche schrecklichen Unglücksfälle Katzen zustossen können, nur weil Menschen tödliche Fallen falsch einschätzen und daher nur unzureichend absichern.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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