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Thema: Struvitkristalle im Urin

  1. #1
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    Struvitkristalle im Urin

    Hallo,
    wir haben einen freilaufenden Kater, ca 10 Jahre alt.
    Vor ca 3 Wochen ging es ihm schlecht und wir waren beim TA. dort wurden Kristalle im Urin und eine Entzündung festgestellt .
    Er bekam antibiotika, spezialfutter, und naja der TA hat wohl das Übliche bei so einer Erkrankung gemacht.
    Es ist eine einfache Hauskatze. Ich stehe jetzt vor einem kleinen Problem. Er hat wieder die gleichen Symptome und die Behandlung hat bereits mehrere hundert Euro gekostet. Ich möchte ja nicht herzlos sein aber irgendwo muss auch eine Grenze sein. Habe nur das Problem das mich meine Frau als herzlos hinstellt... So traurig wie es ist, aber ich bin eher nicht gewillt noch einmal so viel (es is egal ob ich oder meine Frau das bezahlt, geht eh von einem Konto )(und vielleicht noch mehr) auszugeben. Irgendwo muss man das ja ja auch im Verhältnis sehen...

    Was nun? Spritze und gut? Warten, und hoffen das es sich "von selbst löst"? Doch noch mal behandeln?

  2. #2
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    N'Abend!
    Mein Kater hatte auch Struvitsteine, für die ich, Gott sei Dank, nicht verantwortlich war - das nur nebenbei. 'Ein paar hundert Euro' hat die Behandlung nie gekostet....!? Irgendetwas stimmt da nicht! Wart Ihr vllt beim Notdienst...?! Aber auch da kann ich mir diese Behandlungskosten nicht vorstellen...
    Herzliche Grüße von Angela



    Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
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    (Margaret Trowton)

  3. #3
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    War (ist) in einem anderen Land, da ist alles etwas teurer :-)

    Soll man den Kater friedlich einschlafen lassen?b Er hat ja nun innerhalb von kurzer Zeit einen Rückfall....

  4. #4
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    Sollte eigentlich kein Todesurteil sein. Bedarf aber einer kontinuierlichen und vorsichtigen Ansäuerung des Urins und der ph-Kontrolle, evtl Diätfutter. Trockenfutter sollte möglichst nicht gefüttert werden und wenn dann getreidefrei (gilt als Hauptursache). Ich selbst habe noch auf den Magnesiumgehalt im Futter geachtet, das ist heutzutage aber nicht mehr notwendig habe ich gelernt.
    Eigentlich müssten hier noch einige Threads zu diesem Thema sein, denn es ist nicht selten. Auf Seite 2 habe ich was gefunden.
    Gute Nacht
    Herzliche Grüße von Angela



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    (Margaret Trowton)

  5. #5
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    Natürlich nochmals beim TA behandeln lassen! Eine Blasenentzündung tut sehr weh. Und Kristalle können In die Harnröhre gelangen und diese verstopfen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  6. #6
    Cappu Guest
    Auf jeden Fall behandeln lassen. Erstens ist es gut behandelbar (nur nicht unbedingt mit Diätfutter, der Kater muss unbedingt komplett nass ernährt werden, Diät-TroFu hat hohe Rückfallquoten) und zweitens hat man mit der Tierhaltung auch eine Verantwortung dem Tier gegenüber, auch wenn es mal ein bisschen teurer wird. Hobbies kosten nun einmal Geld. Manchmal mehr, als man gedacht hat. So ähnlich wie Autos, aber die sind deutlich noch teurer, wenn etwas kaputt ist.

    Hier hatten wir ein ähnliches Thema gerade: https://forum.zooplus.de/showthread.p...ntz%C3%BCndung

    Unbehandelt wird die (sehr schmerzhafte, aber Katzen sind wie Bruce Willis: die lassen sich nix anmerken) Blasenentzündung chronisch, sie kann zwar zwischendurch etwas weniger schlimm werden, wird aber letztendlich zu einer Harnröhrenverlegung, Harnstau und nach stundenlanger Qual zu einer Blasenruptur und damit dann zum Tod führen. Kater sind leider im Vergleich zu Katzen baulich benachteiligt - ihre Harnröhren sind relativ eng und durch den Knick an der P*niswurzel wunderbar geeignet für die komplette Verstopfung.
    Mit einer guten Behandlung und einer entsprechenden Futterumstellung und in schweren Fällen der Einstellung mit ansäuernden Medis wird er den Rest seines hoffentlich langen Lebens nicht wieder unter Struvit zu leiden haben. Mein Struvit-Kater war nach einer Futterumstellung für über zehn Jahre völlig beschwerdefrei und brauchte nicht einmal Medikamente, obwohl er mir fast an einer Harnröhrenverlegung gestorben wäre. Die Erkrankung hatte keinerlei Auswirkung auf seine Lebenszeit, gestorben ist er an etwas anderem.

  7. #7
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    Mal ne andere Frage, wegen der Ansäuerung vom Urin. Geht Dein Kater aufs KaKlo in der Wohnung oder macht er als Freiläufer sein Geschäftchen draußen?
    Cappu war Wohnungskatzenhalterin, die kennt die Probleme der Freigängerhalter in Bezug auf Uringewinnung von Freigängern nicht.
    Auf jeden Fall müssen die Kristalle erst mal weg und die Blasenentzündung muss mit AB und ggf. Entzündungshemmer behandelt werden.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  8. #8
    Cappu Guest
    Doch, kennt sie, ihre Kater waren nicht "schon immer" Wohnungskatzen.

    Muss man, wenn es irgend geht, erfinderisch werden. Viele Freigänger nutzen aber zum Glück hin und wieder auch Indoortois oder halten sich zu ekligen Wetterzeiten vermehrt drinnen auf.

    Und wenn die Uringewinnung gar nicht klappt: Tierärzte können Urin auch direkt aus der Blase melken.

    Freiganghaltung ungesichert ist leider nicht immer die bequemste Art der Katzenhaltung.

  9. #9
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    Ich wußte nicht, dass Dein Kater Freigänger war. So erfährt man immer wieder Neues.
    Das mit dem Urin ausmassieren kenne ich schon. Aber bei der Einstellung mit harnansäuernden Medis muss ja der Urin wohl öfter untersucht werden.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  10. #10
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    Hi!
    Meine Tierärztin hat eher eine Punktion der Blase zur Uringewinnung angestrebt. Ich hatte auch schon mal eine frische Urinprobe abgegeben, da waren keine Kristalle drin. Im Ultraschall könnte man dann viele konsolidierte an der Blasenwand erkennen und einige die herum schwammen.
    Urinprobe ist also nicht immer sicher im Ergebnis, habe ich gelernt.

    Ansonsten glaube ich das Anfangsposting kommt von einem Troll.
    Herzliche Grüße von Angela



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    was ich geben kann.

    (Margaret Trowton)

  11. #11
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    Ja, trollig sieht der TE schon aus. Trotzdem kann der Thread jemandem mal nützlich sein.

    Manche TAs punktieren die Blase und müssen zwangsläufig dabei einen Ultraschall machen. Das muss wohl jeder Dosi für sich entscheiden, was ihm lieber ist. Der TA einer Katzenbekannten von mir, macht das mit dem Ultraschall auch. Unser TA melkt.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  12. #12
    Cappu Guest
    Genau, vielleicht hilft es jemand anderem ^^

    Man kann einzwei TA-Besuche sparen, wenn man selbst messen kann. Zumindest von den Zwischendurchbesuchen. Ersetzt natürlich nicht die richtigen Urinuntersuchungen. Wenn es nicht geht, geht es nicht, dann muss man die Katze leider einpacken (nüchtern).

  13. #13
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    AngiHof ein Troll? gehts es noch?
    Mir ging es ein wenig ums Verhältnis. Rechtlich gesehen sind Tiere ja immer noch Sachen...
    Mir ging es darum meinungen zu hören ob man nochmal mehrere hundert Euro bezahlen sollte oder nicht. Ich bich nicht von Beruf Sohn oder bin sonstwie zu zu geld gekommen. Mit einem normalen Einkommen muss man auch prioritäten setzen. und die Frage zielte nicht darauf ab die Katze leiden zu lassen sondern ob man vielleicht über eine erlösende Spritze nachdenken sollte.

  14. #14
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    Und der Kater ist vor einigen Tagen auf Anraten eines anderen Tierarztes eingeschläfert worden.

  15. #15
    Cappu Guest
    Und mit welcher Diagnose???

  16. #16
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    Cappu, meine Frau hat den Anruf engegengenommen. Sie war so durch den Wind, das sie das nicht wirklich verstanden hat.
    Die Klinik hatte den Kater über Nacht zur Überwachung dabehalten. Am nächsten Vormittag kam dann der Anruf.
    Es war wohl mehr als Kristalle im Harn und eine Blasenentündung. Will es eigentlich auch gar nicht mehr wissen.

  17. #17
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    Pitti,
    ich bitte Dich nur um eines, nehmt kein Tier bei Euch auf. Tiere sind im Sinne des Gesetzes Sachen. Das ist richtig. Aber sie sind Lebewesen, die auch Empfindungen haben.
    Wenn Du sie Dir vertraut gemacht hast, bist Du auch für sie verantwortlich. Das heißt auch, dass Du ihnen das gibst, was sie brauchen, Liebe, Nahrung und ärztliche Behandlung, wie sie TAs für richtig halten. Und die Tiere sollen zum TA, sobald an Tieren etwas auffällt und nicht erst, wenn es fast schon zu spät ist oder schon zu spät ist, ihnen zu helfen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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