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Thema: Haftung Züchter, wer hatte das schon mal?

  1. #1
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    Haftung Züchter, wer hatte das schon mal?

    Hallo,

    ein Mädel aus unserem letzten Wurf ist vorgestern an Fip verstorben. 5 Monate alt. Das war der erste Vorfall und wir sind geschockt da das ja gar nicht sein kann. Aber sag niemals nie. Ich glaube nicht an den "Zufalls-Fall".
    Sie hatte zudem eine Kokziose, damit fing die Sache nach Umzug auch an, starker Durchfall, Erbrechen, Wurmkuren, Fremdkörper verschluckt usw.
    Jetzt heißt es das waren alles Fip Symptome und wir sollen den Kaufpreis zurück erstatten. Nachdem es aber auch sehr blutig und persönlich wird, es heißt die Kokzidien kommen von uns, Zucht schlecht reden, wir als Menschen usw., hab ich da gar keine Lust mehr drauf. Er hat mehr Katzen und kann mir vor Einzug keine Befunde vorzeigen. Wenn er außerdem unsere Testergebnisse anzweifelt soll er sich an die jeweiligen Labore wenden, was soll denn das? In Verbindung mit den Behandlungskosten wurde schon vom Veterinäramt usw. gesprochen. Bin hin und her gerissen zwischen Schuldgefühlen und großer Wut. So kann man sich in Menschen täuschen denen man ein kleines Herz anvertraut.
    Naja, mal schauen was der Anwalt schreibt. Wer hatte schon mal einen ähnlichen Fall mit Parasiten, Fip oder Streitigkeiten mit Käufer? Wie wurde sich geeinigt? Wie sollte ich mich jetzt verhalten?
    Vielen Dank

  2. #2
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    Hallo und erst einmal herzlich willkommen

    Ich denke das ist nicht so einfach zu beantworten, Frage dürfte sein was wann nachweislich diagnostiziert wurde und wie lang die Ansteckungszeiten sind. Wie alt war der Katzenwelpe bei Auszug und wie lang danach trat denn der Durchfall auf (wurden da schon Kokzidien diagnostiziert?) . Gib es einen gesicherten Test für FIP, LAborergebnisse, eine Bestätigung vom behandelnden TA ?

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    nun ja, als züchter habt ihr vermutlich mehrere katzen, die auch keine freigänger sind - ergo alle in die selben klos machen - corona-viren wären da eher normal als die ausnahme....
    sind eure katzen denn getestet bzgl. corona?
    als verkäufer habt ihr natürlich auch eine mangelgewährleistung und wenn ihr euch da bzgl. corona nicht exkulpieren könnt, liegt der verdacht schon nahe, dass sich das kleine schon bei euch infiziert hat.
    das ist jetzt nicht böse gemeint, nur faktisch.
    corona ist nun mal die geißel der mehrkatzenhaltung.

    wenn ihr nachweisen könnt, dass euer bestand - alle tiere - corona-frei ist, seid ihr aus dem schneider.

    es würde ja nicht mal nützen die kitten nur getestet abzugeben - das ergebnis ist halt nur echt, in dem moment, wo der test durchgeführt wurde - schon die der nächsten stunde kann es sich anstecken - es sei denn, der bestand ist nachweislich frei.
    das arme kleine kann sich natürlich genauso im neuen zuhause mit corona angesteckt haben - wenn dort mehrere katzen leben oder es freigang hatte.

    dazu kommt, dass eine fip gesichert nachzuweisen eher schwierig ist - letztlich ist es meist eine verdachtsdiagnose, die sich aus mehreren beobachtungen zusammen setzt - natürlich ist das meist ziemlich sicher und für den erfahrenen ta eben die kombination der klinischen symptomatik plus auffälligkeiten im blutbild - aber eben nicht hundertprozentig, bei der trockenen form wirds noch schwieriger.
    einzig die rivalta-probe bringt einen belastbaren nachweis einer existierenden fip.

    hinwiederum ist der zusammenhang corona-fip halt eindeutig, auch wenn nur ein bruchteil aller corona-infektionen sich zu einer fip auswächst - weswegen auch ein nachweis von corona-antikörpern kein nachweis einer fip ist. aber ohne corona auch keine fip.

    und ja, 5 monate alste jungkatzen können eine fip entwickeln, keine frage.

    die kokzidien können von überall sein, selbst an schuhen kann man die mitbringen, da wird sich kaum eine verbindung zu euch herstellen lassen.
    das ist eine allerweltsinfektion und bei den meisten magen-darm geschichten wird ja auch gar nicht danach geschaut - verdachtsantbiose und gut ist.
    ist ja auch nix schlimmes - ich habe noch bei keinem meiner tiere je schauen lassen, welcher "keim" da im speziellen grad schuld ist. wozu auch?
    selbst diese panikmache mit den giardien geht mir am a...vorbei - 70% aller hunde haben sie, 50% aller menschen vermutlich auch - und die meisten leben prima damit.
    einzig die pharmaindustrie hat ein interesse an wochenlang panacur.
    kokzidien gelten, trotz des übel klingenden namens, als eher harmlos - mich würde mal interessieren, warum danach überhaupt geschaut wurde, wer da welche motivation hatte - weil normal ist das ist das ja nicht.

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