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Thema: Junge Hündin und Ressourcenneid - gibts noch eine Chance?

  1. #1
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    Junge Hündin und Ressourcenneid - gibts noch eine Chance?

    Hallo zusammen.
    Kurze Vorstellung unsererseits:
    Wir leben in Thailand und unser Rudel besteht aus vier Hündinnen, drei kleine Shi-Tzu Mischlinge (3-5 Jahre/8Kg) und einem "Straßenhund-Mischling" namens Song (etwa 1.5 Jahre/20Kg), welche als Welpe zu uns kam.
    Song hat von Anfang an Futterneid gezeigt, welches wir aber durch getrenntes Füttern aber in den Griff bekommen haben.
    Wir lassen auch keine Kauknochen/Spielzeug u.ä. herum liegen.
    Ansonsten ist sie freundlich zu jedem und spielt auch mit den anderen.
    Nun hat sie vor einigen Tagen allerdings, eine der anderen drei, nachts so schwer am Auge verletzt, so das eine sofortige OP vonnöten war, um das Auge zu retten.
    Ursache war vermutlich(?) eine Schokoriegel-Verpackung, die eine von ihnen aus einem (umgekippten) Papierkorb geklaut hat.
    Außerdem lässt sie, seit neustem keine Konkurrenz zu, wenn es um die vermeintliche "Bewachung" des Hauses geht.
    So hat sie gestern, beim "bewachen" des Eingangstores, auch zugebissen, glücklicherweise war ich in der Nähe und konnte schlimmeres verhindern.
    Ich habe ihr jetzt erst mal einen Maulkorb verpasst, um die Kleinen zu schützen, bis mir was besseres einfällt.

    Ich meine beobachtet zu haben, das dieses Verhalten so speziell, vor/während der Läufigkeit auftritt.
    Würde eine Sterilisation, oder eher Kastration evtl. helfen?

    Ich möchte sie ungern die ganze Zeit mit Maulkorb herum laufen lassen, da ich sie auch nicht 24h bewachen kann/will.
    Jede Idee ist willkommen...
    Danke im voraus.

  2. #2
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    Erst einmal herzlich willkommen

    Das ist schwer zu beurteilen, es wird mit Sicherheit auch um die Rangordnung im Hundeverband gehen, sie ist jetzt erwachsen und oft bekommen wir Zweibeiner gar nicht mit wenn sich "Machtverhältnisse" verschieben . Man müsste die Interaktion der vier mal ganz genau beobachten um zu sehen ob es da Probleme gibt . Sind die anderen Hündinnen auch kastriert ?

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Hi,
    also Song ist klar die Nummer 1 im Rudel, aber das schon etwas länger.
    Das war sie selbst vor dem, mittlerweile leider verstorbenen, Shitzu-Rüden.
    Die Kleine die es jetzt erwischt hat, ist, so wie ich es empfinde, die dominanteste/rabiateste der Kleinen.
    Allerdings ist sie auch die einzige, die immer mit der Großen getobt hat, die anderen beiden sind da eher zurückhaltend und nehmen lieber einen Umweg, wenn Song im Weg liegt.
    Und nein, die anderen Hündinnen sind nicht kastriert.
    Das "Problem" ist jetzt, das alle Hunde jederzeit (bis auf Nachts), das Haus verlassen können und auf dem Grundstück Auslauf haben, ich jedoch nicht immer mitbekomme, was die dann treiben, daher momentan der Maulkorb für Song, zumindest wenn die Türen auf sind.
    So was geht echt an die Nerven.

  4. #4
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    Hallo und

    Ich würde spontan sagen, eine Kastration würde wohl nicht schaden. Aggressives Verhalten unter Hündinnen kann verschiedenste Ursachen haben, hormonbedingt in der Läufigkeit, territorial, sozial, Futter... Mit einer Kastra würdest du zumindest erstere ausschließen (und gleichzeitig ungewollte Trächtigkeiten verhindern - gerade ehemalige Straßenhunde hauen ja durchaus auch mal ab, auch wenn sie sich in ihrem neuen Zuhause pudelwohl fühlen). Meine Große hat ihre eigene Tochter mal böse gebissen, weil die in die Nähe ihres geliebten Quietschballs kam...

    Ansonsten kann es vielleicht auch zur Entspannung beitragen, wenn jeder der Hunde einen eigenen Rückzugort bekommt, an den sie sich verkriechen können, wenn sie vor den anderen ihre Ruhe haben wollen. Für die Kleinen reicht da wohl jeweils eine Hütte, in die die Große schlicht nicht reinpasst, und für die Große vielleicht eine Hütte mit chipgesteuerter Klappe. Dann musst du ihnen nur noch beibringen, da reinzugehen...
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  5. #5
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    Da scheint dann die "Kleine" wohl die Führungsrolle der "Grossen" nicht zu akzeptieren und aus der Sicht von Song aufzumupfen ...... wenn du jetzt Song kastrierst schwächst du - meiner Meinung nach - ihre Führungsrolle noch mehr , fände ich also nicht so prickelnd. Wenn Kastration dann eher alle oder zumindest die beiden die sich nicht so gut verstehen.

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  6. #6
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    Da hast du auch wieder Recht... Ich bin ja grundsätzlich eher pro-Kastra, wenn keine Zucht geplant ist. Bringt einfach ein bisschen mehr Ruhe ins Rudel und verhindert Unfälle...
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  7. #7
    Cappu Guest
    Hey,
    kurz zur Kastration/Sterilisation: eine Sterilisation würde auf den Hormonhaushalt keinen Einfluss haben, da die Keimdrüsen im Tier verbleiben und so die Produktion der Hormone nicht verändert wird. Lediglich die Fruchtbarkeit wird dadurch auf mechanischem Wege ausgeschaltet. Wenn eine Wesenänderung erzielt werden soll, dann also durch Kastration.
    Ob eine Kastration aber tatsächlich positive Auswirkungen auf das Verhalten hat, ist fraglich. Ob ein Hund dadurch wirklich friedlicher wird, kann man vorher nicht sagen. Unter Umständen hat man die große OP also umsonst durchführen lassen und reversibel ist sie leider nicht.
    Risiken und Nebenwirkungen einer Kastra beim Hund: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog...dul=3&ID=18951
    Ich fand Kastras früher mal praktisch. Null Läufigkeitsprobleme plus Verringerung der Tumorgefahr. Aber die inzwischen bekannt gewordenen Nebenwirkungen (siehe Link) haben mich umdenken lassen.

    Wie ist das mit dem Auge denn passiert? Hat Song zugeschnappt und es unglücklich erwischt? Shi Tzu haben ja als kurzschnauzige Minirasse eine etwas ungünstige Kopfform mit sehr weit vorstehenden Augen. Plus Puschelfell, das die wahre Kopfform verschleiert, da kann Hund sich schon mal beim Warnschnappen in der Entfernung verschätzen. Eigentlich würde ein normal beißgehemmter Hund entweder knapp neben das Gesicht des anderen schnappen oder aber die Schnauze umfassen. Beides könnte einfach aus Versehen schief gegangen sein.

    Gab es schon früher Beschädigungen oder gehen die beiden kampfbereit aufeinander zu? Wie ist der Umgang der beiden miteinander?

  8. #8
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    bissl spät, aber aus erfahrung meiner 5er meute: ihr braucht einen rüden. dabei ist es irrelevant, ob das ein krieger oder ein toy-boy ist: ich hatte das erste und habe jetzt das zweite und beides funktioniert.
    und über das thema kastra braucht man - nach meinem dafürhalten - gar nicht zu reden.
    ich bin schon sehr sehr lang im tierschutz aktiv - und sicher habe ich ältere hündinnen mit blasenschwäche erlebt. mit und ohne kastra. ich habe auch genug hündinnen erlebt, die an gebärmuttervereiterung gestorben sind.

    und dann noch etwas: ich habe dafür gesorgt, dass meine hunde ihre selbstverantwortung an der kasse abgegeben haben. die können sich die schuhe nicht mehr selbst zubinden. du überläßt deinen hunden zuviel eigenleben. das machen die dann natürlich in jeder beziehung. meine hunde dürfen sich im prinzip noch nicht mal im haus frei bewegen: sie wissen z.b. dass sie zwischen den spaziergängen im prinzip irgendwo abzuliegen und ruhe zu halten haben. heißt nicht, dass sie nicht wasser trinken dürfen oder mal kurz nachfragen dürfen, obs nicht ein leckerlie abzustauben gibt - aber ich würde im haus auch kein selbst initiiertes spielen dulden so richtig.
    haben die auch keine lust, die sind restlos ausgelastet, geistig wie körperlich. und wenn, bringe ich das in gang. ich breche auch draußen mal das spiel ab, wenn sie ihrem toy-boy zu heftig werden, auf seine knickohren hören die rabiaten mädels nämlich nicht immer und kläusele ist ein sensibelchen.
    ich dulde auch keinen wechsel der etagen, den ganz bestimmt nicht. bei uns stehen wegen der katzen viele türen offen - aber die hunde sind tags in der wohnetage im 1.stock und nachts im schlafzimmer. ich möchte nicht, dass sie in meiner anwesenheit irgendwie nach unten gehen, weil ich keine eingangstür-kläffer brauche. ich beschütze mich selbst, meine hunde haben in dem job absolut nichts verloren und sie wissen das.

    den garten besuchen meine hunde nur in meiner begleitung, zu erledigen haben die da nichts. nachbarn ankläffen kann ich allein. wenn, dösen wir da zusammen. oder sie dösen und ich schneide rosen.

    das ganze ist jetzt ein bißchen überspitzt, aber der kern bleibt erhalten: das rudel existiert weitgehend neben dir, die hunde entscheiden, ob wann und wohin sie gehen - also entscheiden sie auch, wer wem eine überbrät.
    sie sind viel zu viel sich selbst überlassen ohne disziplin und verhalten sich auch so.
    du bist nicht genug sonne im universum deiner hunde.

  9. #9
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    Bettina , kannst du mir mal erklären was da ein Rüde bezwecken soll?

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  10. #10
    Cappu Guest
    Das würde mich auch interessieren

    Bezüglich der Wachaktivitäten an der Grundstücksgrenze halte ich das hier: "du bist nicht genug sonne im universum deiner hunde." für eine passende Umschreibung DU bestimmst, wer das Revier betreten darf. Nicht einer deiner Untergebenen.

    Ohne weitere Infos bin ich jedoch noch nicht davon überzeugt, dass es sich bei der Augenverletzung um eine gewollte Beschädigung gehandelt hat. Noch halte ich dumm-gelaufen für möglich.
    Man kann bestimmen, wie sich die Hunde in Anwesenheit ihrer Menschen verhalten. Was sie jedoch gruppenintern tun, wenn Mensch nicht da ist, ist ein Stück weit eine andere Sache. Hunde sind nicht blöd. Die wissen, wann die Spaßbremse sie im Auge hat und wann nicht

  11. #11
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    Hi,
    aus irgendeinem Grund, bekomme ich keine Benachrichtigungen bei neuen Posts?
    Hat das noch jemand bemerkt?
    Wie auch immer, kurze Rückmeldung:

    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Wie ist das mit dem Auge denn passiert? Hat Song zugeschnappt und es unglücklich erwischt? Shi Tzu haben ja als kurzschnauzige Minirasse eine etwas ungünstige Kopfform mit sehr weit vorstehenden Augen. Plus Puschelfell, das die wahre Kopfform verschleiert, da kann Hund sich schon mal beim Warnschnappen in der Entfernung verschätzen. Eigentlich würde ein normal beißgehemmter Hund entweder knapp neben das Gesicht des anderen schnappen oder aber die Schnauze umfassen. Beides könnte einfach aus Versehen schief gegangen sein.
    Gesehen hab ich es nichts, da es ja nachts um 3 Uhr passierte, bin nur durch kurzes "aufjaulen", aufgewacht.
    Das Auge stand bestimmt einen guten Zentimeter weit raus, sah schrecklich aus.
    PS: ganz vergessen, der Kiefer ist auf der Seite auch angebrochen (sah man auf dem Röntgenbild).
    Somit vermute ich, das Song den ganzen Kopf im Maul hatte.
    Das Auge wurde noch in der Nacht operiert und die Lider bis gestern, 14.12. verschlossen (sah aus wie geklammert).
    Gestern wurden dann die Augenlider geöffnet, sieht immer noch sehr unschön aus und ob die Kleine auf dem Auge je wieder richtig sehen kann, wird sich noch entscheiden..

    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Gab es schon früher Beschädigungen oder gehen die beiden kampfbereit aufeinander zu? Wie ist der Umgang der beiden miteinander?
    Die beiden zeigen und zeigten nie gegenseitige Aggressionen, im Gegenteil sie haben oft miteinander gespielt.
    Selbst jetzt, liegen die beiden friedlich nebeneinander...
    Generell ist Song nicht aggressiv, auch nicht zu den anderen Hunden, bei diesem Zwischenfall gings garantiert um irgend ein (vermeintliches) Stück essbares.

    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Bezüglich der Wachaktivitäten an der Grundstücksgrenze halte ich das hier: "du bist nicht genug sonne im universum deiner hunde." für eine passende Umschreibung DU bestimmst, wer das Revier betreten darf. Nicht einer deiner Untergebenen.
    Dazu eine kurze Anmerkung: Ich lebe wie gesagt in Thailand und dort spielt sich ein Großteil des Lebens, im Gegensatz zu Deutschland, "draußen" ab.
    D.h. es gibt ein ständiges "rein und raus"
    Es ist daher normal hier, das alle Türen offen sind, die Grundstücke sind komplett abgeschlossen, somit ist das auch kein Problem, zudem sind (fremde) Menschen außerhalb des Grundstückes, für die Hunde nicht interessant...
    Anders siehts jedoch aus wenn sich eine Katze mal verirrt, oder ein Straßenhund am Tor vorbei läuft, weil dann die ganze Meute wie von der Tarantel gestochen, los rennt.
    So lange ich dabei bin passiert nichts, weil mich Song klar als Anführer akzeptiert.
    Da ich aber nicht überall sein kann, hat Song z.Zt. leider einen Maulkorb und nachts ein Einzelzimmer.

  12. #12
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    6
    Sorry, konnte meinen vorherigen Post nicht mehr bearbeiten...

    Zitat Zitat von _entnervt_ Beitrag anzeigen
    Hi,
    Die beiden zeigen und zeigten nie gegenseitige Aggressionen, im Gegenteil sie haben oft miteinander gespielt.
    Selbst jetzt, liegen die beiden friedlich nebeneinander...

  13. #13
    Cappu Guest
    Hi,

    hm, keine Ahnung, ich habe die Benachrichtigung nur für PNs aktiviert und das funktioniert gut
    Hast du mal nachgeschaut, ob das Häkchen noch an der richtigen Stelle sitzt? Eine andere Idee hab ich leider auch nicht.

    Ich bekomme immer mehr Zweifel daran, dass Song die Verletzung verursacht haben soll. Klar, ich war nicht dabei, ich kann nur spekulieren, aber: das wäre ein arg ungehemmter Beißvorfall, selbst bei Futterneid. Und die beiden gehen dafür mir zu angstfrei miteinander um, die Kleine scheint Song nicht für ihr schmerzhaftes Erlebnis verantwortlich zu machen. Wenn mir hier mal ein Tier zwischen die Füße gelaufen ist, dann sieht sich dieses Tier in der Regel ein paar Tage lang vor, damit das nicht noch einmal passiert. Und eine von einem besockten Fuß gequetsche Pfote ist lange nicht so schlimm/schmerzhaft wie das, was deine Kleine gerade zu verarbeiten hat.

    Mein erster Gedanke bei Kieferanbruch war: Trittverletzung durch Huftier oder Mensch (können sie nachts raus und ein Pferd oder Esel erschreckt haben? Könnten sie einen fremden Menschen auf dem Grundstück überrascht haben?) oder Verkehrsverletzung durch Auto/Roller/Fahrrad (aber auch da hätten sie draußen sein müssen). Bleibt eigentlich nur noch Sturzverletzung: kann sie irgendwo heruntergefallen sein? Oder beim Toben gegen eine harte Kante geschlittert sein?

  14. #14
    Cappu Guest
    Nachtrag: oder sich irgendwo eingeklemmt haben? Hundi schläft im Türrahmen, Tür fällt zu, Hundi dazwischen?

  15. #15
    Registriert seit
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    6
    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    aber: das wäre ein arg ungehemmter Beißvorfall, selbst bei Futterneid. Und die beiden gehen dafür mir zu angstfrei miteinander um, die Kleine scheint Song nicht für ihr schmerzhaftes Erlebnis verantwortlich zu machen. Wenn mir hier mal ein Tier zwischen die Füße gelaufen ist, dann sieht sich dieses Tier in der Regel ein paar Tage lang vor, damit das nicht noch einmal passiert.
    Nunja, der Vorfall ist mittlerweile 10 Tage her und die ersten paar Tage danach, war die Kleine schon sehr schreckhaft, wenn sich Song auch nur bewegt hat.
    Aber scheinbar haben Hunde ein sehr kurzes Gedächtnis und sind auch nicht sonderlich nachtragend.
    Das Haus war (nachts um 3 Uhr) natürlich abgeschlossen, somit keinerlei Fremdeinfluss möglich.

    Der Vorfall ist definitiv von Song verursacht worden, denn leider macht sie, wenn es ums fressen/besitzen geht, keine Gefangenen..."Straßenhund-Gen(?)".
    Als der Kleinen gestern die Klammern entfernt wurden, wurde sie kurz narkotisiert und während der Gelegenheit auch gleich das Gesicht rasiert.
    Man konnte dann auch diverse Kratzer, über den Kopf verteilt, erkennen.
    EDIT:
    Zitat Zitat von Cappu Beitrag anzeigen
    Nachtrag: oder sich irgendwo eingeklemmt haben? Hundi schläft im Türrahmen, Tür fällt zu, Hundi dazwischen?
    Nein, der Vorfall passierte im "Wohnzimmer", welches über keinerlei Türen verfügt...
    Die Häuser in Thailand sind generell sehr offen, meist verfügen lediglich Toilette und "Schlafzimmer" über Türen.

  16. #16
    Cappu Guest
    So ein Mist

    Ja, die Hunde, die mal ohne Menschen auskommen mussten, sind oft echt verkorkst. Und weil sie gelernt haben, alleine klar zu kommen, auch ein gutes Stück weit unabhängiger als Hunde, die ihr Leben lang nur gehätschelt wurden und nie erwachsen werden mussten. Unsere letzten beiden Hunde waren osteuropäische Straßenhunde aus dem Auslandstierschutz und die Futterfixierung haben beide den Rest ihres Lebens beibehalten.
    Mehr als ein striktes Vermeiden möglicher Konfliktsituationen fällt mir leider nicht ein, aber ihr könnt sie ja nicht 24/7 bewachen. Vielleicht hat wer anderes bessere Ideen.

  17. #17
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    Ja schon komisch...
    Obwohl wir Song als geschwächten Welpen (geschätzt 8 Wochen alt), aus einem Graben, welcher in der Monsun Regenzeit gerade voll Wasser lief, gerettet haben, scheint es in ihr "drin zu stecken".
    Von klein auf hat sie versucht, ihr Futter gegen die damals schon erwachsenen Shi-Tzus, zu verteidigen, selbst gegen den damals noch lebenden Rüden...

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