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Thema: 7 jährige Katze vergesellschaften?

  1. #1
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    7 jährige Katze vergesellschaften?

    Hallo liebes Forum,

    ich bin PaenX Seit 2 Monaten wohnt bei uns eine 7 Jahre alte Katzendame: Gin.
    Ich hole mal ein bisschen aus, vielleicht ist es dann leichter, meine Frage(n) zu beantworten, auch wenn der Thread laaang wird

    Gin kam als "Alternativ-Notfall" zu uns, bedeutet, die Vorbesitzerin (Mutter vom Freund) ist umgezogen und konnte Gin nicht mit in die neue Wohnung nehmen, weil 2-Raum-Wohnung, 3 Personen (Vorbesitzerin, ihr Freund, Tochter) und 2 Hunde.

    Die Aussichten für Gin waren:

    1. "Verwilderung", heißt Freilauf ohne Eingewöhnungszeit. Katze kommt in der vollkommen neuen Umgebung an und wird sofort nach draußen gelassen. Nix Wohnung, Nix Eingewöhnung. Und Gin = Nix Freigänger. Bis auf zwei Touren, die eher unfreiwillig geschahen, war Gin in der Vergangenheit nie draußen. Beim ersten mal wurde sie volkommen verängstigt in der Nähe der Tür wiedergefunden. Und das zweite Mal war sie paar Tage unterwegs... Danach hat sie allerding nie Freilauf gefordert, sondern sich mit dem Balkon begnügt...

    2. Solange woanders sein, bis über der 2-Raum-Wohnung die Tochter in die 1-Raum-Wohnung zieht und Katze dann da hin... Aber die Tochter wohnt jetzt noch mit in der 2-Raum-Wohnung

    3. Tierheim, obwohl das nie zur Sprache kam...

    Dazu kam nach spontaner Überlegungsflut, Termindruck und Katzenbuchgewälze, sowie Internetgestöber, Geldgezähle etc pp:
    4. Katze zu uns. 2-Raum-Wohnung, etwa 50 m^2, jeder Raum begehbar für die Katze, Personen mit reeelatiiiiv viel Geduld und Verständnis, aber keiner Ahnung von Katzen, außer der Bücher und Internetbeiträge, die in 7 Tagen Urlaub verschlungen wurden, bevor die Katze kam und dem ganzen Rest, als die Katze da war...

    Also kam Gin zu uns. Sie ist meine erste Katze, aber jetzt ist sie da und wir wollen ihr das Leben verschönern, katzen- und lebenswert machen. Wir wissen, dass man Katzen nicht allein halten sollte. Besonders Wohnungskatzen nicht, aber bei uns ist eine Hauptstraße. Immer befahren, und uns zu unsicher... Klar laufen hier immer paar Katzen rum, aber besonders mein Freund hat Angst um Gin.

    Zudem wissen wir nicht, wie Gin auf andere Katzen reagiert... Sie kam mit 9 Wochen zur Familie (zu früh, ich weiß das, die Vorbesitzerin wohl nicht), hatte nie Katzenkontakt und ist mit einem älteren Malteser aufgewachsen bis sie etwa 3 Jahre alt war. Mit dem kam sie wohl recht gut zurecht, hatte ihn recht gern. Allerdings ist der Hund dann verstorben. Eein neuer Hund war schneller da, als sie den Verlust verkraftet hatte. Der neue war ein wilder Jack-Russell-Welpe. Mit dem konnte sie aber nichts anfangen... Also akzeptieren schon, aber Unfug stiften wie mit dem Malteser: Nein Danke!

    Ist das zu viel zur Vorgeschichte? Bei Fragen einfach fragen

    Ich fass mich jetzt mal etwas kürzer: Gin bei uns


    Gin ist Fremden gegenüber häufig scheu, versteckt sich meist, wenn Besuch kommt eigentlich immer. Einzelne Personen sind okay, aber mehr als eine, maximal zwei sollten es dann doch nicht sein. Zu uns kommt sie mittlerweise schmusen (Früh und Abends, manchmal Mittags), das hatte etwa 2 Wochen gedauert, bis sie nicht mehr den Tag unterm Bett war, aber das ist ja selbsterklärend
    Mittlerweile wurde sie auch geimpft, entwurmt (wurde sie beides vorher nur einmal als Kitten) und entfloht
    Gin ist ab 4-5 Uhr früh wach, gegen 9 Uhr verkriecht sie sich im Kratzbaumversteck im Wohnzimmer (da flüchtet sie auch hin, wenn Besuch kommt). Gegen 11/12 Uhr kommt sie für eine Stunde raus, dann wieder dösen. Am Abend ist sie ab 19:30 Uhr unterwegs, bis etwa 21:30/22 Uhr, dann gehts zum Schlafen auf den Bürostuhl oder den Schreibtisch. Zwischendrin, wenn sie wach ist, spielen wir mit ihr, gibt es Fressen und wird gekuschelt (soweit das möglich ist )
    Wenn wir tagsüber außer Haus sind (Arbeit, Studium) ist sie im Kratzbaum, läuft eher selten rum. Spielen ist mal mehr, mal weniger, je nach ihrer Lust. Neues Spielzeug ist super, wenn sie aber einmal ausgibig damit gespielt hat, ist es erstmal aber auch wieder gut damit. Geclickert wird auch, macht sie mittlerweile auch gut mit ^^ Schnurren tut sie in unserer Nähe fast unaufhörlich, legt sich auf die Seite, tätzelt und köpfelt.


    Die Frage(n):
    Wir wollen Gin ein gutes Leben bieten, weil das unsere Verantwortung dem Tier gegenüber ist. Meist scheint sie die Ruhe zu genießen, aber ich weiß nicht, ob wir ihr alles bieten können, bzw was wir besser machen können/sollten...

    1. Klingt es für die Katzenexperten unter euch danach, dass Gin noch vergesellschaftet werden kann, bzw es "brauchen" würde? Wenn ja, eher eine Zweitkatze, oder einen kleinen Hund (klein, nicht jung), wie den Malteser? Oder ist es möglich, ihr auch so ein zufriedenes Leben zu ermöglichen?

    2. Gibt es einen Weg zu einer zufriedenen Einzelkatze? Mir ist bewusst, dass das im Allgemeinen nicht katzengerecht ist, aber Gin kennt halt absolut keine Katzen. Uns wir haben bisschen (sehr viel) Respekt vor einer Vergesellschaftung und Zweitkatze.

    3. Klingt sie sehr nach einer unterforderten, gelangweilten Wohnungskatze, die ihr Dasein fristen muss? :/


    Bisschen verzweifelt, viel mehr gespannt und noch mehr hoffnungsvoll nach Hilfe und Tipps schauend,
    PaenX

  2. #2
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    Als erstes finde ich es schön, dass Ihr Gin bei Euch aufgenommen hat.

    Ehrlich gesagt bezweifle ich, dass Gin sich einfach vergesellschaften lässt. Sie hat ja seit ihrer 9. Lebenswoche keine kätzische Gesellschaft mehr gehabt. Das nicht gut war, sich aber nicht rückwirkend ändern lässt. Von daher hat sie eigentlich kein Sozialverhalten gegenüber anderen Katzen gelernt. Eine Vergesellschaftung kann gut gehen, muss aber nicht. Je größer die Wohnung ist (und damit die Rückzugsmöglichkeiten sind), desto entspannter ist eine Zusammenführung. Eure Wohnung ist nun nicht sehr groß. 50 qm sind durchaus ausreichend für 2 Katzen, da diese ja eher dreidimensional leben. Also auch auf Stühlen, Kratzbäumen usw. Aber 50 qm sind klein, um sich aus dem Weg zu gehen.

    Meiner Meinung nach würde es nur mit einer ungefähr gleich alten Katze funktionieren, die sehr sozial ist. Ein Kitten wird Eure Gin sicher überfordern. Eine Katze, die bisher auch alleine gelebt hat wird nicht klappen.

    Aber selbst wenn eine Zusammenführung klappt, muss das nicht heißen, dass sich die Katzen innig lieben und sich miteinander beschäftigen. Es kann auch sein, dass sie nur nebeneinander her leben. Was ich aber auch besser finden würde, als alleine zu leben.

    Gewissheit ob es klappt oder nicht, wird Dir niemand geben können.

    Wenn Du Dir eine Katze aus dem Tierschutz holst, dann sollten die Vermittler zumindest sagen können, ob die Katze sozial ist oder nicht. Allerdings ist es auch nicht schön für die "neue" Katze, wenn es nicht klappt und sie zurück ins Tierheim muss.

    Da Gin ja schon so lange alleine gelebt hat und nun erst 2 Monate bei Euch ist, würde ich noch ein bisschen warten, falls Ihr den Versuch starten möchtet. Sie sollte erst richtige Vertrauen zu Euch aufbauen. Für sie hat sich ja alles geändert, als sie zu Euch gezogen ist. Da wäre es evtl. ein bisschen viel, wenn sie jetzt auch noch Gesellschaft bekommt.

    Mehr kann ich dazu leider nicht sagen. Vielleicht meldet sich ja noch ein anderer Fori zu Wort und sogar bereits eigene Erfahrungen gemacht.
    Liebe Grüße von Ute mit Marie

  3. #3
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    Hallo!
    Einfach toll, wie ihr euch Gin annehmt und euch Gedanken macht!
    Spontan würde ich auch sagen, wer so lange alleine gelebt hat wie Gin, wird keine Katzengesellschaft vermissen. Aber ich weiß aus meiner Verwandtschaft, dass man tatsächlich nicht Regeln dafür aufstellen kann. Denn in diesem Fall kam zu einem 10 jährigen Wohnungskater, der auch nie andere Katzen kennengelernt hat, eine 1,5 jährige Katzendame. (Beide Katzen waren Notfälle, keine bewusste Zusammenführung). Unglaublich aber wahr. ...die Beiden rocken die Bude. Sie mögen sich und genießen ihre Gesellschaft.

    Was ICH machen würde. ...ich würde eine Katzenpflegestelle kontaktieren. Hier im Forum ist zum Beispiel Taskali. Sie hat ein Händchen, Katzen fit für das Leben mit Menschen und Artgenossen zu machen und kann ihre Schützlinge wunderbar einschätzen. Aus den Gegebenheiten der Interessenten und der Einschätzung der schon vorhandenen Katze kann sie recht sicher einen potentiellen Gefährten erkennen.
    Taskali vermittelt deutschlandweit, bringt sogar die Katzen und sollte es doch leider schiefgehen, werden ihre ehemaligen Schützlinge von ihr auch wieder aufgenommen. Vielleicht magst du mit Taskali mal Kontakt aufnehmen? Sie kann dich auch prima beraten!

    Ich wünsche euch viel Glück und alles erdenklich Gute!
    Und falls du noch etwas Lektüre möchtest, empfehle ich dir 2 Bücher, für den Fall, dass du sie noch nicht kennst:
    Sabine Scholl ""Aller guten Katzen sind....?"
    Christine Hauschild "Katzenzusammenführung mit Herz und Verstand"

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  4. #4
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    Kleine Korrektur : die erste Autorin heisst Sabine Schroll.

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  5. #5
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    Danke für die schnellen Antworten.
    Ja, dass eine Vergesellschaftung nicht leicht wird, dachten wir uns leider auch schon... ein Kitten würde sie tatsächlich auf die Palme bringen. Eignet sich ein TH weniger gut, als eine Pflegestelle, um eine Zweitkatze zu holen? Weil wir überlegt hatten, einfach mal ins TH zu fahren und uns die Katzen anzusehen. Geholt würde eine aber erst später.
    Ein bisschen bin ich erleichtert, dass Gin zumindest nicht zwingend die Katzengesellschaft vermisst, aber eine Bereicherung könnte es allemal sein.

    Zum Thema dreidimensionales Bauen: wir planen tatsächlich noch mehr Ebenen zu schaffen. Prinzipiell darf Gin ja überall rein, in der Küche aber nur auf die Fensterbretter rauf, ansonsten überall. Ein Regal hat sie komplett im Beschlag (war auch so geplant) und ich plädiere gerade zu einem zweiten, größeren Kratzbaum, aber da muss ich erstmal meinen Freund überzeugen

  6. #6
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    Aber natürlich kannst du dich auch in einem TH nach einem möglichen Gefährten umsehen!
    Eine Pflegestelle ist insofern gut, weil dort die Katzen 24 h "unter Beobachtung" sind. So können sie dann auch sehr gut eingeschätzt werden. Gerade, wenn man unsicher ist, würde ich zu einer PS raten. In Tierheimen ist es oft so, dass das engagierte Personal so eingespannt ist, dass es leider oft gar nicht viel Zeit hat, die Katzen näher unter die Lupe zu nehmen. Meist zeigen die Tiere im TH auch noch gar nicht ihr wahres Wesen, weil sie unter Stress stehen oder traumatisiert sind.
    Wichtig ist u. a. dass ihr keinen Freigänger "erwischt", denn der würde in Wohnungshaltung eingehen wie eine Primel.

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  7. #7
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    Danke für die Hinweise ^^ Ja, Tierheime sind leider immer dauerbelastet...

    Wir sind mittlerweile tendenziell.... unentschlossen... Vielleicht ja... Wenn es mit Gin klappt bei der Zusammenführung, damit sie nicht so allein ist. Aber dadurch dass sie es nicht kennt, drängt ja nichts und wir können uns beim entscheiden und suchen wohl etwas Zeit lassen.

    Mein Freund ist sich derzeit unsicher, ob wir genug Zeit haben, um 2 Katzen artgerecht zu unterhalten.
    Grundsätzlich wird ja gesagt dass zwei Katzen nicht wesentlich mehr Arbeit machen, als eine, aber beschäftigen sollte man sich mit beiden einzeln schon.
    Ich habe mir die Vermittlungsfälle hier angeschaut, um einen Überblick zu bekommen, aber das scheinen großteilig Freigänger zu sein ._.

    Aber vielleicht hat jemand noch eine Meinung, Hinweise oder Tipps, Ratschläge etc pp.

  8. #8
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    Zitat Zitat von cherute Beitrag anzeigen
    Als erstes finde ich es schön, dass Ihr Gin bei Euch aufgenommen hat.

    Meiner Meinung nach würde es nur mit einer ungefähr gleich alten Katze funktionieren, die sehr sozial ist. Ein Kitten wird Eure Gin sicher überfordern. Eine Katze, die bisher auch alleine gelebt hat wird nicht klappen.

    Aber selbst wenn eine Zusammenführung klappt, muss das nicht heißen, dass sich die Katzen innig lieben und sich miteinander beschäftigen. Es kann auch sein, dass sie nur nebeneinander her leben. Was ich aber auch besser finden würde, als alleine zu leben.

    Gewissheit ob es klappt oder nicht, wird Dir niemand geben können.



    Da Gin ja schon so lange alleine gelebt hat und nun erst 2 Monate bei Euch ist, würde ich noch ein bisschen warten, falls Ihr den Versuch starten möchtet. Sie sollte erst richtige Vertrauen zu Euch aufbauen. Für sie hat sich ja alles geändert, als sie zu Euch gezogen ist. Da wäre es evtl. ein bisschen viel, wenn sie jetzt auch noch Gesellschaft bekommt.
    DAS will ich mal besonders unterstreichen.
    Für mich liest sich das, wie sich Gin gegenüber euch verhält schon sehr gut für die kurze Zeit.

    Dass eine Katze sich zurückzieht, wenn Besuch kommt, ist normal, bei einem Teil der Katzen.
    Manche sind mittendrin, wie mein Felix, der einen eigenen Stuhl für den Kaffeetisch brauchte. (nicht betteln, aber dabei sein). Doch das ist halt bei jeder Katze anders.
    Lasst euch und Gin etwas Zeit, lest hier noch ein bissel und entscheidet dann noch mal neu.
    Evtl. hat euer örtlicher Tierschutz Pflegestellen.
    Ich habe den Eindruck, dass diese oft genauer über die Katzen Bescheid wissen als Tierheime.
    Lydia mit Kater Janek geb. 2004? und Kätzin Bella geb. ?
    im Herzen Felix (Apr. 1995 - März 2015) und Pitti (1997 ? - Nov. 2007)

    Wir barfen seit Juni 2007

  9. #9
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    ich sag mal was zum thema hund (ich habe fünf kleine plus regelmäßig pflegehunde): katzen haben nach meiner erfahrung grundsätzlich weniger probleme mit hunden als mit artgenossen - zumindest wenn die hunde die ruhe weg haben, zwischen hund und menschen geklärt ist, wer die hosen anhat und die katze das auch spürt.
    also insgesamt eine atmosphäre der gelassenheit und ruhe gegeben gegeben ist. wozu natürlich auch gehört, dass dei hunde ausgelastet sind und das zuhause auch für sie eher eine ruheort als ein ort von aktivität ist
    durch diese türe sind schon viele katzen gegangen, aber ernstliche hundeprobleme hat noch keine. keine. noch nicht mal wildkatze sara und die hatte draußen bestimmt auch andere erlebnisse und ein gewisses feindbild
    es gab darunter große lieben (kater carlo und hunde billy und hilde - carlo war ein absoluter hundekater, aktuell kater stöpsel und hund klaus-rüdiger), meistens läuft es aber auf entspannte toleranz und friedliches nebeneinander hinaus. was natürlich auch der tatsache geschuldet ist, dass meine hund andere hunde haben und meine katzen andere katzen....
    aber grundsätzlich finde ich einen hund als sozialpartner für ein katze geeignet.

    was in bezug auf eine zweite katze gesagt wurde, kann ich nur dick unterstreichen: mädchen in gleichem alter oder etwas älter, sozial, aus einer pflegestelle.
    neben der einschätzung, die eine erfahrene pflegestelle geben kann, gibt es da auch ein psychologisches moment: auf eine pflegestelle kann man eine katzezurückgeben, wenn es nicht läuft. man weiß ja, dass es ihr dort auch gut geht.
    taskali wäre sicher eine wunderbare anlaufstelle und sie hat keineswegs nur freigänger
    gibt man aber eine katze ins th zurück?....

  10. #10
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    Zitat Zitat von Katzenzahn Beitrag anzeigen
    DAS will ich mal besonders unterstreichen.
    Für mich liest sich das, wie sich Gin gegenüber euch verhält schon sehr gut für die kurze Zeit.
    Ja, für die Zeit führt sie sich mittlerweile so auf, als wäre sie schon deutlich länger hier Aber Gin scheint auch schnell bemerkt zu haben, dass es ihr hier besser geht, als vorher, auch wenn der Platz deutlich geringer ist. ^^ Am Abend, als sie hier ankam ist sie auch neugierig rumgestromert hier, das hielt aber auch nur diesen Abend, dann hat sie eine Woche gescheut, bis sie aufgetaut ist


    Zu der Hundethematik: Hunde wären für mich ja ein Sechser im Lotto. Da Gin ja eher ungeplant und schnell zu uns gekommen ist, hatte ich weniger Zeit, mich auf Katzen einzustellen. Aber mit Hunden kann ich, da hab ich auch deutlich mehr Ahnung! (Mit Katzen anscheinend auch, zumindest mit Gin ) Aber das wird wohl erstmal zur ein Zukunftstraum bleiben... Dadurch, dass ich zum Studieren pendeln muss und mein Freund Vollzeit beschäftigt ist, wären das im ungünstigsten Fall mal 12 h außer Haus... Bei Gin ist das kein Großes Ding, sie hat seit mehreren Jahren "nur für sich" gelebt und wurde, direkt bevor wir sie bekommen haben, auch mal 3 Tage allein zu Hause gelassen ._. Ihre gesamte Geschichte (soweit ich sie kenne) muss ich vielleicht mal aufschreiben, sie hat sich hier prima verwandelt in der kurzen Zeit... Vom Scheumonster das Töpfe öffnet zum Weckmonster mit Kuschelfaktor ^^

    Aber für Katzen ist ein Hund halt kein Kommunikationsmittel und Kontaktersatz, oder? Also, falls ihr versteht, was ich meine... Oder kann das bei Gin anders sein, könnte sie vielleicht mit einem Hund besser wegen des Maltesers (und im Grunde auch des Jack-Russels)?

  11. #11
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    Kann man eigentlich grob aus der Entfernung sagen, wie Katzen auf andere Katzen reagieren? Mit Entfernung meine ich, wenn Katze eine andere sieht, so auf etwa 3-5 Meter?

    Gin sitzt gern am Fenster, und ein Nachbar hat sein Fenster in geschätzter Entfernung. Vor ein paar Wochen viel mir auf, dass Gin ungewöhnlich lange da saß und von draußen immer komische Geräusche kamen. Da saß eine andere Katze bei Nachbars am Fenster und miaute laut und irgendwie klagend. Gin lag/saß da und beobachtete das andere Tier, miaute aber nicht. Nur gucken, war schon spannend ^^
    Wenn jetzt das Fenster bei Nachbars offen ist, sitzt Gin erwartungsvoll bei uns vorm Fenster und wartet auf die Katze, die aber nicht kommt (zumindest hab ich sie nach den 2,3,4 Malen nicht wieder gesehen). Nach einer Weile geht Gin dann wieder und setzt sich an ein anderes Fenster oder spielt.

    Kann man dadurch zumindest eine Tendenz ableiten? Oder ist das bisschen weit hergeholt?

  12. #12
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    nein, kann man nicht.
    "eigene" katzen sind eigene katzen.
    das geht noch nicht mal bei hunden: nur weil hund sich feindselig zu anderen fremdhunden verhält, heißt das überhaupt nicht, dass er nicht mit einem anderen hund zusammenleben kann - und durchaus auch umgekehrt.

  13. #13
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    Ich würde zumindest vermuten, dass ein gewisses Interesse besteht und nicht gleich völlige Abneigung.

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  14. #14
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    Eine (hoffentlich) passende Katze wurde gefunden und wird demnächst einziehen.

    Ein ZF-Thread wird natürlich folgen ^^

  15. #15
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