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Thema: Rechtliche Folgen, wenn der Hund einen Angreifen schwer verletzt?

  1. #1
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    Rechtliche Folgen, wenn der Hund einen Angreifen schwer verletzt?

    Hallöchen

    Mein Freund und ich sind auf ein Thema gekommen. Als er mich gestern aus Spaß in den Schwitzkasten nahm, wurde meine Hündin ziemlich wütend. Sie hat ihn angebellt, in den Arm gebissen (nicht so Doll, sie weiß, dass er auch Herrchen ist) und wollte ihn von mir wegzerren, sie hat sich auch zwischen uns gestellt.

    Doch was ist, wenn ich Mal bei einem Spaziergang angegriffen werde? Der Angreifer würde mich schwer verletzen wollen, eventuell sogar misshandeln. Meine Hündin würde aber einschreiten, ihn dabei aber auch schwer verletzen. Hätte ich dann rechtliche Probleme? Müsste ich meinen Hund abgeben oder hätte sie danach Maulkorbpflicht?
    Immerhin hat sie mich vor einer lebensbedrohlichen Situation beschützt.

    Mich würde Mal echt interessieren, was dann passiert.
    Hoffentlich könnt ihr mir dabei weiterhelfen

    Gruß, Nami.

  2. #2
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    Dein Hund darf nicht zubeißen, auch nicht um Dich zu verteidigen. Dann kann Dich der Angreifen anzeigen und bekommt noch Recht. Die Folgen wären dann - je nach Richter - Maulkorbzwang, Wesenstest, ggf auch Einschläferung des Hundes. Deutsches Gesetz ist sowas von bekloppt... Beim Selbstverteidigungskurs war damals auch eine Stunde "Recht" mit dabei... Wenn ich mich wehre und jemanden dabei verletzte, kann der Angreifer MICH wegen Körperverletzung dran bekommen. Ich muß beweisen, daß es Notwehr war und dann muß die auch "angemessen" sein Man hat uns geraten: haut den komplett zu Matsch und seht zu, daß Euch keiner dabei sieht und dann nix wie weg... traurig, oder? Du darfst ja noch nicht mal einen Einbrecher bei Dir im Haus niederschlagen - dann bist DU dran wegen Körperverletzung. Klaut Dir jemand die Handtasche und du rennst hinterher und holst sie Dir wieder, kann Dich derjenige anzeigen, daß du ihm sein Eigentum entwendet hast Das ist alles sowas von krank....
    Noch ein Beispiel: Eine Freundin von mir hat einen ganz lieben, gut erzogenen Hund. Nun schon recht betagt und läuft langsam bei Fuß an ihrer Seite. Schnell geht nicht mehr. Geht an ihr ein Typ vorbei und tritt den Hund ohne Vorwarnung, ohne irgendwelchen Grund, mit Volldampf in die Rippen, beim 2. Tritt hat der Hund zugebissen. Der hat dann die Polizei geholt, Anzeige, Gericht - sie muß Strafe zahlen (trotz mehrerer Zeugen für den Vorfall) und ihr Hund mußte einen Wesenstest machen und muß einen Maulkorb tragen... Fragen? Sowas macht nur noch wütend....

  3. #3
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    Wow.. ich bin sprachlos und schockiert..

    Da sollte man sich ja am besten nicht mehr raus trauen.

    Das mit dem Hund deiner Freundin bricht mir auch das Herz..
    Hundehasser gibt es leider sehr viele, ich hoffe bloß ich werde meinen begegnen. In meiner Gegend war mein eine Dame mit einem Yorki, kam ein Motorradfahrer auf sie zugerast und kickte während der Fahrt den kleinen Yorki weg, einfach weil er Hunde hasst.

    Grausam sowas..

  4. #4
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    Also der Reihe nach:
    Wenn der Hund grundlos angegriffen wird und sich wehrt, kann der Gebissene zwar Anzeige stellen - du als Hundebesitzer aber auch, wegen Tierquälerei.

    Wenn du angegriffen wirst, sollte dein Hund idealerweise nicht gleich zubeißen, sondern drohen. Je nach Größe des Hundes dürfte das tatsächlich viele Angreifer abschrecken. (Mein Artus hat mich auch verteidigt - und wenn der neben mir stand und knurrte, ging jeder in den Rückwärtsgang...)

    Wenn dein Hund zubeißt, solltest du ihn abrufen können. Er darf sich keinesfalls festbeißen. Bei einem einzelnen Biss ist, je nach Art des Angriff auf dich, die sogenannte "Verhältnismäßigkeit" im Allgemeinen noch gewahrt. Einen Wesenstest nach einem Beißvorfall, egal wie "gerechtfertigt" der gewesen sein mag, finde ich durchaus angebracht und ist auch nichts Schlimmes. Selbst Maulkorbpflicht ist per se nichts Schlimmes, denn der Maulkorb gibt auch dir Sicherheit, wenn du mit deinem Hund unterwegs bist, dass nichts passieren kann. (Ich hatte in der Hundeschule einen ehemaligen Polizeihund, der aus genau diesem Grund grundsätzlich einen Maulkorb trug - weil sich die Sicherheit seines Frauchens auf ihn übertrug.)

    Wenn es zu einer Anzeige kommt, kommt es letztlich immer auf den Richter an. Man kann aber der Anklage viel Wind aus den Segeln nehmen, wenn man sich z.B. von sich aus mit einem Wesenstest einverstanden erklärt, statt komplett auf Abwehr zu schalten. Richter sind im Allgemeinen eher geneigt, auf sachliche Argumente und Kompromissbereitschaft zu hören als auf wütendes Gezeter, egal von welcher Seite...
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  5. #5
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    Uta wie willst du beweisen das der Hund angegriffen wurde ? Eine Bissverletzung beim "Opfer" sieht man was der vorher gemacht hat wird man ohne ausreichend Zeugen nicht beweisen koennen.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  6. #6
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    Zitat Zitat von OESFUN Beitrag anzeigen
    Uta wie willst du beweisen das der Hund angegriffen wurde ? Eine Bissverletzung beim "Opfer" sieht man was der vorher gemacht hat wird man ohne ausreichend Zeugen nicht beweisen koennen.
    Selbst mit Zeugen biste ggf der A*** Siehe meine Freundin....
    Ist genauso wie mit unseren Pferden. Wenn Leute - trotz Verbotsschildern - auf die Koppel gehen und sich verletzen oder von den Pferden verletzt werden, bin ich dran. Ich muß sicherstellen, daß durch meine Pferde niemand verletzt werden kann und zur Not die Tiere so absichern, daß niemand die Koppel betreten kann - was absolut illusorisch ist, es sei denn ich miete eine Ex-Haftanstalt zur Pferdehaltung Gibt da genug Urteile zu Lasten von Stallbesitzern, die sich - eigentlich - nichts vorzuwerfen haben.... Es gibt ja auch genug Fälle, wo irre Idioten Pferde absichtlich rauslassen und auf Straßen treiben.. Dran sind die Stallbesitzer, auch wenn zu 100% nachgewiesen wurde, daß der Zaun mutwillig zerstört wurde. Der Stallbesitzer hat sicher zu stellen, daß niemand die Pferde rauslassen kann
    Es ist ja genauso perfide, daß man, wenn man auf seinem - eingezäunten - Grundstück einen Teich hat und ein Kind klettert über den Zaun und ertrinkt im Teich, ist der Grundstücksbesitzer dran - fahrlässige Tötung....

    Das ist alles sowas von krank

  7. #7
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    Naja, ich kenne die Geschichte halt auch andersrum: Als ich in Leipzig gewohnt hab, hat ein Student behauptet, ein Neufundländer habe ihn grundlos gebissen. Es gab aber einen Zeugen (außer dem Besitzer des Hundes), der gesehen hatte, dass der Typ im Vorbeifahren nach dem Hund getreten hatte - warum auch immer Am Ende lief es darauf hinaus, dass beide Strafe zahlen mussten, der eine wegen Tierquälerei, der andere halt wegen des Bisses. Dem Neufi ist allerdings nix passiert.

    Ohne Zeugen hat man natürlich ein Problem - andererseits sollte in D im Fall von Aussage gegen Aussage immer noch in dubio pro reo gelten...

    Wie gesagt, wenn es wirklich vor Gericht geht, hängt halt viel vom Richter und den Anwälten ab. Und davon, wie man selbst auftritt. Ich könnte auch nicht sagen, ob ich ruhig bleiben könnte, wenn jemand meinem Hund ans Leder will... (Wobei - wenn jemand meine Alina tritt, kommt sie wahrscheinlich gar nicht dazu, zu beißen - weil ich demjenigen zuerst eins auf die Nase verpassen würde )
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

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  8. #8
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    Um auf die Eingangsfrage einzugehen: Es ist tatsächlich so, dass wenn mein Hund einen Menschen beisst, dieser mich anzeigen kann. Aber ganz ehrlich - befinde ich mich z.B. im Wald und mich überfällt jemand, würgt mich und hat gar noch schlimmeres vor, dann ist es mir völlig schnuppe wenn mein Hund mich verteidigt und denjenigen beisst. Das Gesetz würde wohl vorsehen dass ich erst sage: moment bitte, ich leine meinen Hund an, binde ihn an einem Baum fest, warte dann bis ich vielleicht Würgemale am Hals habe und dann verteidige ich mich selbst. Das ist Nonsens.

    Zum Einbrecher: Den würde ich - wenn es mir möglich ist - mit der Bratpfanne eines überhauen. Soll er mich doch anzeigen wegen Körperverletzung und dann erklären, was er in meinem Haus zu suchen hat.
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  9. #9
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    Zitat Zitat von Carmelita Beitrag anzeigen
    Zum Einbrecher: Den würde ich - wenn es mir möglich ist - mit der Bratpfanne eines überhauen. Soll er mich doch anzeigen wegen Körperverletzung und dann erklären, was er in meinem Haus zu suchen hat.
    Das darfst du sogar: Wenn du ihm die vorläufige Festnahme wegen Einbruchs erklärst (Jedermann-Festnahme) und er dich daraufhin angreift - dann ist es wieder Notwehr...

    Generell würde in einer Notwehr-Situation der Hund wahrscheinlich als eine Art Waffe betrachtet werden, deren "Einsatz" verhältnismäßig zum Angriff sein muss... Also wenn der Hund zubeißt, weil jemand in (scheinbar) drohender Haltung auf dich zukommt, ist das unverhältnismäßig. Beißt er zu, wenn der Angreifer dich schon gepackt oder geschlagen hat, dürfte es nicht mehr unverhältnismäßig sein (es sei denn, er setzt sofort einen Kehlbiss an) - und so makaber das klingt: Du hast die blauen Flecken, die beweisen, dass du dich in einer Notsituation befunden hast. Der Hund wird am Ende trotzdem zum Wesenstest müssen...

    Dass das deutsche Recht einige merkwürdige Blüten treibt und so manches Gesetz bzw. Urteil realitätsfern ist (oder dem Betroffenen so erscheint), steht wohl außer Frage. Stichwort Listenhunde Aber ehrlich gesagt ist es mir so herum lieber, als wenn (wie in gewissen anderen Ländern) Einbrecher oder Angreifer einfach abgeknallt werden können, nach dem Motto "Erst schießen, dann fragen"
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

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  10. #10
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    Zitat Zitat von uta_stareprawo Beitrag anzeigen
    Der Hund wird am Ende trotzdem zum Wesenstest müssen...
    Das würde ich in Kauf nehmen und da stehe ich sicher nicht alleine da mit dieser Meinung. Zumal es auch Situationen gibt wo ich einen Angreifer gar nicht erst bemerken würde, würde er von hinten auflauern - dann könnte ich auf den Hund nicht mehr einwirken wenn ich selbst mit den Angreifer "beschäftigt" bin

    Mögen wir erst gar nicht in eine solche Situation geraten
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  11. #11
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    Als jemand, die (als Jugendliche) schon mehr als einmal in so einer Situation war und bisher immer riesiges Glück hatte, unversehrt davonzukommen, kann ich nur sagen, da hätte ich mir einen Hund gewünscht...
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

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  12. #12
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    Vor einem Wesenstest braucht sich doch niemand zu fürchten.

    Ich hatte für meinen HSH freiwillig einen beeidigten Sachverständigen da. Der selber Schäferhunde züchtet. Der Wesenstests durchführt und vor Gericht aussagt.

    Er hat meinen Hund eingehend geprüft und Lucky ists dann auch zu bunt geworden und er hat geschnappt und selbst das wurde als ganz normal tituliert.

    Hund war mit Leine am Zaun angehängt und er hat ihn mit Lederhandschuhen und mit einem leeren Kanister bewaffnet provoziert. Nach ein paar Minuten hat er sich gewehrt und das war kein Problem. Normales Verhalten.

    Meine Bedenken, dass der Hund extrem aufpasst, wurden abgetan mit den Worten: ist seine Aufgabe.

    Beeidigter Sachverständiger. Bestellt für: Verhalten von Hunden im Hinblick auf Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen und Tieren
    zuständig: Industrie- und Handelskammer für Niederbayern in Passau

    Also: wenn ich keinen Beisser hab, dann brauch ich auch keine Angst haben. Hab ich einen Beisser, warum auch immer, Vorgeschichte etc., dann wäre Maulkorb wohl eh selbstverständlich.

    Und dass mich mein Hund im Notfall verteidigt... das wünsche ich mir und davon gehe ich aus.
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  13. #13
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    Zitat Zitat von Carmelita Beitrag anzeigen
    Zum Einbrecher: Den würde ich - wenn es mir möglich ist - mit der Bratpfanne eines überhauen. Soll er mich doch anzeigen wegen Körperverletzung und dann erklären, was er in meinem Haus zu suchen hat.
    Na ja... das einzige, was Du dann brauchst, sind gute Freunde, die nicht zögern und nen 2. Spaten mitbringen

    Zitat Zitat von Carmelita Beitrag anzeigen
    Mögen wir erst gar nicht in eine solche Situation geraten
    AMEN!!!!

  14. #14
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Na ja... das einzige, was Du dann brauchst, sind gute Freunde, die nicht zögern und nen 2. Spaten mitbringen



    AMEN!!!!
    Was denn für einen Spaten? Ich hatte es mit der Bratpfanne und nicht mit einem Spaten. und Amen? Sind wir jetzt in der Gebetsstunde?

    So eine dusselige Antwort verstehe ich nicht
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  15. #15
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    Zitat Zitat von Carmelita Beitrag anzeigen
    Was denn für einen Spaten? Ich hatte es mit der Bratpfanne und nicht mit einem Spaten. und Amen? Sind wir jetzt in der Gebetsstunde?

    So eine dusselige Antwort verstehe ich nicht
    Ach soo, Du gehörst zu denen, die zum Lachen in den Keller gehen Sag das doch gleich! Dann hätte ich bierernst auf Deine Kommentare geantwortet. Werde ich das nächste Mal dann berücksichtigen

  16. #16
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    Ach weisste, es gibt auch mal andere Themen ausser Witzigkeit - die gehören in die Plauderfäden. Manchmal gehört es in Sachthemen. Wenn Du meinst, das andere a ußer Dir zum Lachen in den Keller gehen, dann bleibe in Deinen Plauderthemen und mach Dich nicht über die lustig, die nicht immer alles ins lächerliche ziehen sondern auch mal Sachbezogen agieren.
    Für immer im Herzen
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  17. #17
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    Leute, habt euch lieb Es gibt doch gar keinen Grund zum Streiten...
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

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  18. #18
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    - sie muß Strafe zahlen .
    Hat aber schon die Haftpflicht übernommen, oder?

    Leider immer noch keine Pflicht in Deutschland.

    Eine gute Haftpflicht übernimmt sowas. Bitte deswegen immer das Kleingedruckte lesen und bei einer seriösen Versicherung abschliessen.
    LG
    Iris

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  19. #19
    Cappu Guest
    Interessantes Thema.

    Hab etwas gefunden: http://www.juraforum.de/forum/t/hund...recher.489225/
    Da gabs wohl ein Urteil contra Klage des Einbrechers: "Hiernach ist es nicht zulässig, dass der Geschädigte den beklagten Schädiger in Anspruch nimmt, wenn er sich bewusst in eine Situation drohender Eigengefährdung begeben hat." Kurzgefasst: selbst schuld.

    Hund beisst angreifenden Mensch: http://www.juraforum.de/forum/t/hund...mensch.187654/ Weiter unten nach dem Rumgealber wirds interessant.

  20. #20
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    Dass man aus der Gefährdungshaftung raus ne Teilschuld bekommt ist durchaus möglich, aber das begleicht die Haftpflichtversicherung.

    Soll er halt sein Schmerzensgeld haben.

    Der Hund hat dann aber hoffentlich so zugebissen, dass der ein für alle mal kuriert ist.

    Ich für mich sehs so: greift mich jemand an, egal ob draussen oder im Haus, und der Hund verteidigt, dann ist das gut so.

    Käme ein Schreiben vom RA geht das an meinen Anwalt und an die Haftpflichtversicherung. Den "Schaden" muss man eh melden. Egal warum der Hund zubeisst.
    LG
    Iris

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  21. #21
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    Zitat Zitat von Nami3108 Beitrag anzeigen
    Hallöchen

    Mein Freund und ich sind auf ein Thema gekommen. Als er mich gestern aus Spaß in den Schwitzkasten nahm, wurde meine Hündin ziemlich wütend. Sie hat ihn angebellt, in den Arm gebissen (nicht so Doll, sie weiß, dass er auch Herrchen ist) und wollte ihn von mir wegzerren, sie hat sich auch zwischen uns gestellt.

    Doch was ist, wenn ich Mal bei einem Spaziergang angegriffen werde? Der Angreifer würde mich schwer verletzen wollen, eventuell sogar misshandeln. Meine Hündin würde aber einschreiten, ihn dabei aber auch schwer verletzen. Hätte ich dann rechtliche Probleme? Müsste ich meinen Hund abgeben oder hätte sie danach Maulkorbpflicht?
    Immerhin hat sie mich vor einer lebensbedrohlichen Situation beschützt.

    Mich würde Mal echt interessieren, was dann passiert.
    Hoffentlich könnt ihr mir dabei weiterhelfen

    Gruß, Nami.
    Laut unterschiedlichen Ratgebern spielt es keine Rolle, ob Du angegriffen wirst. In Deutschland kannst du dich verteidigen. Doch muss es immer angemessen sein... und das ein Problem. Denn es gibt keine Deffinition, wie man man sich richtig verteidigt.
    Geändert von OESFUN (02.08.2017 um 10:02 Uhr) Grund: Link entfernt

  22. #22
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    Zitat Zitat von Nami3108 Beitrag anzeigen

    Doch was ist, wenn ich Mal bei einem Spaziergang angegriffen werde? Der Angreifer würde mich schwer verletzen wollen, eventuell sogar misshandeln. Meine Hündin würde aber einschreiten, ihn dabei aber auch schwer verletzen. Hätte ich dann rechtliche Probleme? Müsste ich meinen Hund abgeben oder hätte sie danach Maulkorbpflicht?
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    Zu ersterem: Lt. Gesetz - egal ob Hund beisst oder nicht (anspringen reicht auch schon) - gilt hier die gefährliche Körperverletzung. Hier sollte die Verhältnissmässigkeit beachtet werden.

    Im Zweiteren: Eine gefahrenabwehr muss immer angemessen sein, sowie muss auch das mildeste Mittel angewandt werden.


    Liebe Grüsse Astrid


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