Stanley wurde scheinbar mitten in Berlin ausgesetzt. Er kletterte durch ein kaputtes Fenster in einen Keller und nistete sich darin ein. Er wurde eingefangen und kam ins Tierheim, wo er kastriert wurde und als „wild“ deklariert wieder zurückgesetzt werden sollte. Aber Stanley ist nicht wild, im Gegenteil.


Er ist ca. 3 Jahre alt, nun kastriert, gechippt, erstgeimpft, Fiv/Felv negativ getestet.



Stanley ist ein ganz lieber verschmuster Kerl, der unschönes erlebt haben muß. Wenn er verunsichert ist, Situationen nicht einschätzen kann, dann knurrt, faucht und jault er. Achtet man aber auf seine Zeichen, läßt ihn kommen, dann kommt er an, schmust um einen herum und rollt sich glücklich schnurrend umher, klettert auf den Schoß, selbst Bauchi kraulen ist dann erlaubt. Er hat aufgrund seiner unschönen Erfahrungen schlicht Angst, weswegen er sich hinter dieser Fassade aus lautem Getöse versteckt.


Auch neue Räume und unklare Situationen können ihn anfangs verunsichern, er wird dann sichtbar nervös, schlägt mit dem Schwanz, ist unruhig. Ist er in sich gefestigt, kennt Mensch und Räumlichkeiten, dann zeigt sich der echte Stanley, der ausgeglichen ist und ausgelassen albern spielt, freudig herumspringt und einen umschmust.



Aufgrund dieser Art und Weise sollte er nicht zu kleinen Kindern dazu, sondern eher in einen ruhigeren Haushalt.


Zu anderen Katzen verhält er sich ähnlich, jault und knurrt sie furchterregend an, um sie auf Distanz zu halten, ist nervös und unsicher. Aber tatsächlich tut er nichts, sondern bleibt auf Distanz, versucht den anderen Katzen auszuweichen. Relaxte in sich ruhende Mitkatzen könnten ihn denk ich therapieren in seiner Angst, ansonsten wäre eher ein Einzelplatz angebracht.


Er sitzt viel am Fenster, möchte wieder hinaus, er wird also auf jeden Fall wieder Freigang brauchen, mindestens ein gesicherter Garten/Gehege sollte vorhanden sein.



Wer sich seiner annimmt und ihm die Eingewöhnungszeit gibt um seine Ängste abzubauen wird einen echten Kumpel bekommen, der ihm nicht mehr von der Seite weichen wird.



Wo darf dieser scheinbar bisher nur ungeliebt und verstoßene Kater endlich glücklich werden?



Stanley befindet sich im dichten nördlichen Berliner Umland, wird aber D-weit vermittelt. Bei Interesse PN an mich oder E-Mail an illinga@AOL.com