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Thema: Welpenalltag -Wie/Was/Warum

  1. #1
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    Question Welpenalltag -Wie/Was/Warum

    Hallo Alle,

    Wir haben seit 3 Tagen einen Flat-Coated-Retriever bei uns
    Ich hatte schonmal einen aber da die Erziehung schon etwas her war,habe ich im Vorhinein quasi alle Bücher über Erziehung gelesen, die ich bekommen konnte. Mein Favorit war das Welpenbuch vom Rütter.

    Mir war klar,dass jeder Hund anders ist und diese Bücher nie zu 100% verallgemeinerbar sind - allerdings bin ich doch mehr verunsichert als ich dachte und hätte gerne die Meinung der erfahrenen Hundehalter hier.

    Ganz allgemein:wie sieht der Alltag mit eurem Welpen aus? Ich kenne die Regel schlafen,Pippi,spielen,schlafe n,fressen,raus,schlafen etc. zwar aber irgendwie tickt unserer anders ihn müssen wir regelrecht zur Ruhe bringen und dann läuft er noch einige Male durch den Raum, jammert,lässt sich nieder bevor er doch an anderer Stelle einschläft. Das tut er weil er sein Rudel vermisst oder? Hatte das Gefühl er war mal total überdreht weil er zu oft wach war und wir zu viel mit ihm gespielt haben..

    Wir haben direkt klar gemacht, was er darf und was nicht- diverse Sachen ankauen wird mit Nein/ignorieren/Schnauzgriff quittiert (hier Verunsicherung weil einige schreiben bloß nicht, das kann er noch nicht verknüpfen,wirkt dann nicht mehr, andere sagen man kann es machen-die Mutterhündin erzieht auch so). An den Fingern haben die Kleinen schon immer rumgehabt, als wir sie besucht haben-sollen wir das jetzt generell unterbinden oder nur wenns zu doll wird?

    Die Nacht muss er noch 2-3 mal raus, Geschäfte machen klappt schon ganz gut nur 2 mal waren wir zu langsam. Dann nichts sagen, wegmachen und nächstes Mal besser aufpassen oder mit Nein reagieren wenn er gerade dabei ist?

    Ist es zu Helikopter-mäßig wenn wir in seinen wachen Stunden eigentlich ständig um ihn rum sind und sollten wir ihn auch mal einfach alleine im Garten rumstromern lassen?(3Tag heute wie gesagt)

    ...erstmal soweit. Wie ihr seht bin ich echt ziemlich verunsichert weil ich auch alles richtig machen will und Angst hab dass ich es nicht schaffe. Ich hätte nicht so viel lesen dürfen

    Danke im Voraus & tapsige Grüße

  2. #2
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    Hallo und herzlich willkommen erst einmal

    Glückwunsch zum Nachwuchs , bei uns ist vor genau einem Monat auch wieder etwas "kleines" eingezogen - allerdings war Einar zu dem Zeitpunkt schon 15,5 Wochen alt da er aus dem Ausland kommt. Ich kann mir also ganz gut vorstellen wie ihr euch jetzt fühlt bzw. was los ist. Man neigt in den ersten Tagen wirklich zum überbehüten und das tut auch dem Welpen nicht gut weil er so auch nicht zur Ruhe kommt. Also unserer ist tagsüber auch sehr agil , beschäftigt sich aber auch gerne mal allein mit Stofftieren, dem Wobbler oder sonstigem was ihm gehoert.
    Schnauzengriff wende ich eigentlich gar nicht an (hat übrigens meine Hündin bei ihren Würfen auch nur ganz, ganz selten gemacht), meist reicht ignorieren, tauschen, nein oder Spielbeendigung . Sie lernen da ziemlich schnell das man, wenn man in die Hände von Frauchen beisst allein weiterspielen darf. Werde ich angesprungen drehe ich mich weg und ignoriere ihn bis er auf seinen vier Pfoten bleibt. Damit man nicht zu oft NEIN schreien muss ist es hilfreich sehr aufgeräumt zu sein so das der Welpe gar nicht die Moeglichkeit hat etwas Falsches zu machen (z.B. Fernsteuerungen oder Schuhe ankauen). Das sie alles in die Schnauze nehmen bzw. drauf rumkauen ist eigentlich normal , beisst er zu stark in die Finger/Hände laut AUA und aufhoeren zu spielen.

    Unserer war von Anfang an stubenrein aber aus Erfahrung - man kann durchaus wenn man ihn genau bei der Tat erwischt auf ihn einwirken Nein/in die Hände klatschen - wenn man es nicht beobachtet kommentarlos wegmachen.

    Allein im Garten rumstromern lassen würde ich eher nicht machen da er mit Sicherheit alles fressen wird was er zwischen die Zähne kriegt, es gibt da einige Dinge die ihm nicht so gut bekommen würden.

    Das ist unser Goldstück


    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Hi und Glückwunsch zum Flat

    Wie alt ist der Kleine jetzt? 3 Tage sind auch noch kurz und der Kleine muss auch erstmal "ankommen". Unserer war 9 Wochen alt, als er bei uns einzog. Alleine in den Garten ging es nicht, nur unter Aufsicht. Klar sollen sie viel ruhen und schlafen, vor allem nach dem Fressen (tun sie nur meistens nicht )

    Weggeräumt habe ich nur Dinge, die gefährlich sein konnten ansonsten blieben z.B. Schuhe, Pflanzen, Gardinen etc. alle an seinem Platz. Ich wollte das Haus nicht ausräumen um dann die Diskussion in einigen Wochen von vorne anfangen . Also immer wieder Verbote aussprechen - das machst Du schon richtig. Wenn es denn 10x hintereinander sein muss, dass man ihm den Schuh wegnimmt und wieder an seinen Platz stellt, dann ist das halt so

    Wenn ein Unglück passiert bei der Stubenreinheit - Pech= Da habt ihr nicht aufgepasst. Ist bei uns auch 3x geschehen und ich hab es kommentarlos weg gemacht. Ansonsten den Welpen immer im Auge haben (diesbezüglich) und lieber 1x mehr raus in den Garten als zu wenig. Manchmal waren sie gerade draußen, aber dann doch vergessen zu pinkeln weil gerade ein Blatt oder sonstiges draußen vorbeiflog und furchtbar wichtig war..... Draußen mega loben, wenn er sein Geschäft verrichtet.

    Schnauzengriff habe ich keinen angewendet - ich bin kein Hund.

    Spiel kann man auch ruhige machen - z.B. leckerlies suchen unter einem Handtuch. Das hat unserem viel Spaß gemacht. Natürlich bekommen sie auch ihre dollen 5 Minuten und rasen wie von der Tarantel gestochen durch die Gegend. Alles normal. Auch normal die ersten Tage ist, dass der Welpe einem hinterherwackelt - es ist ihm instinktiv gegeben den Anschluß nicht zu verlieren. Das legt sich mit der Zeit. Wir hatten tagsüber immer Fernseher laufen im Wohnzimmer (in der Küche ist eh immer das Radio an) Wenn er dann einschlief im Wohnzimmer z.B. konnte ich auch mal hin und her laufen, ohne das er es mitbekam durch die Hintergrundgeräusche vom TV. Da brauchte ich nicht auf Zehenspitzen laufen.

    Mit einem Puppy-Kong kann man sie auch gut beschäftigen (den habe ich gefüllt mit Trockenfutter, oder Rindergulasch z.B.) und das Kaubedürfnis wird erfüllt. Auch gut für den oft anfangs noch rabiaten Einsatz der Zähne hilft: Ein Stückchen Käse z.B. zwischen Daumen und Zeigefinger pressen und ihn das quasi herauslutschen zu lassen. So lernen sie auch spielerisch etwas "sanfter" zu der Menschenhand zu sein.

    10 Tage war hier nur Gartenzeit und dann ging es langsam peu a peu nach draußen - kleine Minirunden und Samstags in die Welpenstunde.

    Alles in allem = mach Dich nicht zu verrückt, gebrauche den gesunden Menschenverstand dann wird das alles schon

    Grüße

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  4. #4
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    Hallo Myvanitas
    von mir auch
    und Glückwunsch

    und auch Glückwunsch an Birgit

    vielleicht schreib ich später noch was zum Thema

  5. #5
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    Hello Again und danke für die ausführlichen Antworten
    Ich bin jetzt schon froh, das Forum gefunden zu haben, denn prompt nach dem Verfassen meines Beitrags konnte ich etwas entspannen, Selbstreflexion sei Dank

    @OESFUN: Ja wir haben auch gemerkt, dass er nicht zur Ruhe kommt und haben heute das Überbehüten eingestellt. Wir lassen ihn immer mal wieder alles alleine erkunden (ist er im Garten haben wir ihn natürlich im Blick) und spielen, kuscheln zwischendurch mit ihm.
    Den Schnauzgriff werden wir jetzt auch weglassen, da er davon sowieso recht unbeeindruckt war. Da hilft es tatsächlich besser, ihn zu ignorieren oder Nein/Weggehen bzw. Klatschen.

    @Carmelita
    Oh cool eine Flat-Gesinnte freut mich sehr
    Er ist jetzt bald 9 Wochen alt, ich werd mich im Wilkommens-Thread noch vorstellen und ein Bild hochladen

    Jaa das mit dem Schlafen war in den ersten 2 Tagen auch echt nicht leicht aber jetzt bekommen wir langsam den Dreh raus und können ihn runterfahren.
    Das schönste daran: Ich habe mich tagelang wegen einem Hundebett informiert und mich zum Glück an unseren ersten Flat erinnert, der nieee auf seiner Decke gepennt hat - das tut der Kleine nämlich auch. Lieblingsort momentan: halb unter der Couch.
    Danke für den Zuspruch in Sachen Verbote, das war eines der Themen, wo ich am meisten verunsichert war durch die ganzen Fachbücher. Wir haben auch nur die gefährlichen Sachen weggeräumt und den Rest gelassen wie es ist. Da wir keine sauteuren sachen hier rumstehen haben machen ein paar Zahnabdrücke nichts aus.

    Das mit der Stubenreinheit klappt eigentlich echt ganz gut. Auch hier entgegen der Ratgeber trage ich ihn nachts nicht, sondern lasse ihn selber in den Garten laufen. So kann er viel besser/schneller pieseln. Und dass man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mal etwas zu langsam sein kann, war mir ja bewusst. Da weiß ich aber auch, dass es mein und nicht sein "Verdienst" ist.

    Danke für die Tipps, einen Kong habe ich ihm auch schon schmackhaft gemacht, das Spiel werden wir mal ausprobieren und statt Käse werde ich Banane oder ähnliches nehmen, das er jetzt schon auf seinem Speiseplan hat - damit der Magen erstmal nicht auch noch Aufregung bekommt.
    Der Fernseh läuft hier (momentan) auch noch ständig und auch wenn es mich erst angekäst hat hast du Recht - ich habe den Eindruck, mit jedem Tag kann man mehr Krawall machen ohne dass er aufwacht.

    Wie gesagt den Schnauzgriff lassen wir jetzt auch weg - generell werde ich versuchen, mich nicht mehr stur an die Ratgeber zu halten, das verunsicher mich nur und ich habe komplett mein Bauchgefühl vergessen. Ist aber auch schwierig, wenn man alles richtig machen will und mega Angst hat, der Kleine wird durch die eigene verpatzte Erziehung zu einem dieser Krawallschachteln, wie sie hier zu Hauf rumlaufen

    Ach so lange habt ihr gewartet, bis ihr vom Grundstück runter seid? Wir haben heute schonmal einen kleinen Vorstoß unternommen, aber es reichte ihm den Rest des Gartens zu zeigen, den er noch nicht gesehen hatte. Jeden Tag jetzt etwas mehr.
    Wir können leider erst in 2 Wochen in die Welpengruppe gehen aber ich versuche einfach schon vorher etwas für die Sozialisation zu machen und peu a peu andere Menschen und des Nachbars Hund bekannt zu machen.

    Nicht verrückt machen wäre ne Maßnahme aber es ist doch so ein herrlicher Zeitvertreib

    Last but not least @Monika: Danke
    Auch wenn es schon langsam besser wird, freue ich mich über weitere Meinungen

  6. #6
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    Du hast ja schon super Tipps bekommen, denen ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
    Hab mir selber auch viel zu viele Gedanken gemacht, das ist eigentlich gar nicht so gut. Das ist ein kleines Baby, das zu einem kommt und um das man sich kümmern muß. Das ist ja so! Bin vielleicht selber eine Glucke, aber das ist nunmal so.
    Die ganzen Bücher hab ich auch, informieren ist immer gut, aber dann ist auch gut.
    Welche Informationen ich sehr hilfreich fand war diese Liste in der Prägungsphase, ich hab das alles gemacht und für meinen Hund war das gut. Und sehr hilfreich sind die angegebenen Zeiten, in denen er in welchem Alter wie viel laufen darf. Das übertreiben ja auch viele mit einem jungen Hund, das ist sehr sinnvoll sich daran zu halten. Ich habe ihn sehr viel getragen als Welpe und war viel mit ihm unterwegs und er hat dadurch viel kennengelernt schon als Welpe. Aber man darf nichts übertreiben, Ruhezeiten sind SEHR wichtig und daß man ihn nicht dauerhaft hochfährt, wenn man das nicht haben will. Alleine in den Garten geht Cairo heute noch nicht, "Mama" muß immer mit. Und ist ja auch praktisch, wenn er im Garten mal groß macht, ich hab meine Tüten immer in der Tasche, dann wird das gleich weggemacht. Und ich geb heute noch acht, daß er nichts frißt draußen. Leckerlies sind immer in der anderen Tasche, da wird dann gleich "getauscht". Das ist alles noch so drin, auch drinnen alles "welpensicher" machen. Ich leg immer noch alles beiseite (Freßbares sowieso), wo er ran könnte und ich meine daß es nicht gut wäre für ihn. Die Steckdosensicherungen sind aber mittlerweile raus. Cairo wird in ein paar Tagen 8, er ist aber immer noch ein wenig Welpe geblieben, hätte ich nicht gedacht, aber ist eben so.
    Sozialisieren ist wichtig, positive soziale Kontakte sind nicht nur in der Welpenzeit wichtig, sondern ein Leben lang. Sehr gut sind die Kontakte zu den anderen Hundebesitzern und daß man sich mit der Hundetrainerin austauschen kann. ich hab erst im zweiten Anlauf die richtige Welpengruppe gefunden, da hab ich schon sehr acht gegeben auf Klein- Cairo. Und das war dann aber auch eine sehr schöne Zeit für alle.
    zum Tierarzt gehen ist wichtig, auch mal nur zum Wiegen, damit er keine Angst bekommt und weiß das alles selbstverständlich ist. Auf den Untersuchungstisch, leckerlie, fein gemacht und wieder runter heben. All so Sachen, auch wenn man eine Rampe hat fürs Auto, als Welpe ihn schon daran gewöhnen, wenn er alt ist, braucht er die Rampe evtl. wenn er hinten seinen Platz hat im Auto.
    Was bei uns gut war, war daß im Sommer hier ein großes Sommerfeuerwerk war, als Cairo eingezogen war. Das hat genau gepaßt, er hat keine Angst vor Silvesterknallerei, Glück gehabt.

  7. #7
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    Ein goldiges Bild im Avatar Genieße die Welpenzeit, sie geht leider so schnell vorbei. Auch wenn ich einen Werwelpen hatte und ich manchmal am liebsten schreiend die Flucht ergriffen hätte (nur theoretisch, praktisch natürlich nicht ) sie war eine schöne Zeit. Natürlich muss man von Anfang an Grenzen aufzeigen, aber beim Aufzeigen bleibt es oft *hüstel* und immer den Humor bewahren, man kann soviel lachen über sie - mögen sie "was auch immer vorher angestellt haben". Ich hatte unseren auf dem Arm das erste Mal, da war er viereinhalb Wochen alt

    Ja, wir haben etwas gewartet, bis wir das erste Mal draußen waren. Da war aber auch noch Silvester dazwischen. Und obwohl wir ländlich wohnen, wollte ich nicht gerade raus wenn hie und da Böller fallen. In der Welpenstunde waren wir auch das erste Mal nach 2 Wochen. Das hat sich so ergeben - zwischen den Jahren war halt nichts hier. Ist aber auch nicht tragisch.

    Wie Monika habe ich es ähnlich gehalten: Nur mal so zum TA und draußen Kontakte zugelassen von "netten" Hunden. Hier kenne ich aber auch alle im und ums Dorf. Natürlich konnte man noch nicht groß mit spazierengehen, aber mal kennenlernen und kurz wetzen. Peu a Peu habe ich dann die Spaziergänge gesteigert - lieber mal kürzer und öfter als zu lange. Ich bin aber nicht nur auf die Wiese zum Rennen sondern habe auch mal einen 10- Minuten-Gang durch das Dorf gemacht. Vorzugsweise mittags, wenn die Kinder aus der Schule kamen. Damit er das auch kennenlernt - lärmende Kinder auf der Straße, Kinder auf dem Fahrrad, im Kinderwagen und Autos (auch, wenn hier eher wenige fahren) Ich habe ihn langsam an alles mögliche herangeführt, so das auch Alltägliches Normal ist.

    Ich wohne zwar nicht mehr in Hessen bin aber dort aufgewachsen. In diesem Sinne "ei gude wie"

    Grüße

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  8. #8
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    @Monika:
    Die Tipps waren schon Gold wert. Aber er stellt uns echt jeden Tag vor eine neue Herausforderung das hatte ich so gar nicht mehr in Erinnerung
    Heute Nacht z.B. wollte er partout nicht in der Box schlafen, als ich ihn rausgelassen habe hat er sich neben das Bett gelegt und ist sofort eingeschlafen. Oder es interessiert ihn Null wenn er etwas nicht soll. Bestimmt 10 mal musste ich ihn vom Zaun wegholen, damit er da nicht rumknabbert oder versucht durchzukriechen. Also als nächstes werden wir das Abbruchsignal üben
    Bei Rütter kommt Sitz und Platz vor Tabu - das müssen wir definitiv schon umdrehen Von daher werde ich mir zwar auch weiterhin die Anregungen aus den Büchern holen, aber dann auch gucken, wie es zu Kasper passt und was davon wirklich wirken könnte. Liste in der Prägephase? Rütter hat so eine ähnliche Aufstellung, wann man was üben sollte..

    Das mit den Ruhezeiten klappt zum Glück schon besser. Mir fällt es zwar immernoch schwer einzuschätzen, wann er mal schlafen sollte - weil gerade heute frage ich mich dann, ob ich mich nicht zu wenig mit ihm beschäftige Grauuuselig dieses Grübeln.

    Mit dem Finden einer geeigneten Welpengruppe tue ich mir auch noch schwer. Ich habe mir jetzt 2 rausgeguckt, wo wir dann mal schnuppern werden. Es macht mich doch etwas nervös, dass wir erst am Ende unserer zweiten gemeinsamen Woche in die Welpenschule gehen können aber ist eben so. Ich kann in Sachen Sozialisation ja vorher schon andere Menschen, Nachbars Hund etc. mit ihm kennenlernen.

    Ja Tierarzt werden wir uns vorher schonmal ansehen und dann das nächste Mal zum impfen hinfahren. Den kennt er zum Glück schon, da die Züchterin in der Nähe wohnt und mit den Kleinen schon dort war

    @Susanne
    Danke, Fotografien sind ein zweites kleines Hobby von mir und da hat er super still gehalten, wie ein Model
    Schön zu hören, dass es auch Menschen gibt die sowas zugeben Als die erste Situation kam, in der ich nicht wusste was ich tun soll, wäre ich auch am liebsten schreiend davongerannt. Aber vor der eigenen Unwissenheit wegrennen geht eben schlecht..
    So sehr wie ich es genieße, mit ihm zu kuscheln und das weiche Fell zu streicheln, freue ich mich auch darauf, wenn er die Kommandos beherrscht und wir entspannt lange Spaziergänge machen können. Jede Zeit hat so ihre schönen Momente..

    Diese Welpenschule... das macht mir auch noch richtig Stress. Weil ich Angst habe das könnte zu spät sein und wichtige Sachen in der Erziehung/Sozialisation zu verpassen. Hast du das Gefühl, du hattest es dadurch schwerer in der Erziehung?

    Wir werden das Umfeld langsam in den nächsten Tagen erkunden. Erstmal auf die nächste Wiese, dann mal eine kleine Runde mit dem Auto fahren, dann mal runter ins Dorf etc.. je nachdem wie schnell er das auch mitmacht.

    Ei wei schie, seiste amol Hesse biste immer Hesse
    *~In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück. All mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick~* Friederike Kempner

  9. #9
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    Zitat Zitat von Myvanitas Beitrag anzeigen
    @Monika:
    Die Tipps waren schon Gold wert. Aber er stellt uns echt jeden Tag vor eine neue Herausforderung das hatte ich so gar nicht mehr in Erinnerung
    Heute Nacht z.B. wollte er partout nicht in der Box schlafen, als ich ihn rausgelassen habe hat er sich neben das Bett gelegt und ist sofort eingeschlafen. Oder es interessiert ihn Null wenn er etwas nicht soll. Bestimmt 10 mal musste ich ihn vom Zaun wegholen, damit er da nicht rumknabbert oder versucht durchzukriechen. Also als nächstes werden wir das Abbruchsignal üben
    Bei Rütter kommt Sitz und Platz vor Tabu - das müssen wir definitiv schon umdrehen Von daher werde ich mir zwar auch weiterhin die Anregungen aus den Büchern holen, aber dann auch gucken, wie es zu Kasper passt und was davon wirklich wirken könnte. Liste in der Prägephase? Rütter hat so eine ähnliche Aufstellung, wann man was üben sollte..

    Das mit den Ruhezeiten klappt zum Glück schon besser. Mir fällt es zwar immernoch schwer einzuschätzen, wann er mal schlafen sollte - weil gerade heute frage ich mich dann, ob ich mich nicht zu wenig mit ihm beschäftige Grauuuselig dieses Grübeln.

    Mit dem Finden einer geeigneten Welpengruppe tue ich mir auch noch schwer. Ich habe mir jetzt 2 rausgeguckt, wo wir dann mal schnuppern werden. Es macht mich doch etwas nervös, dass wir erst am Ende unserer zweiten gemeinsamen Woche in die Welpenschule gehen können aber ist eben so. Ich kann in Sachen Sozialisation ja vorher schon andere Menschen, Nachbars Hund etc. mit ihm kennenlernen.

    Ja Tierarzt werden wir uns vorher schonmal ansehen und dann das nächste Mal zum impfen hinfahren. Den kennt er zum Glück schon, da die Züchterin in der Nähe wohnt und mit den Kleinen schon dort war

    @Susanne
    Danke, Fotografien sind ein zweites kleines Hobby von mir und da hat er super still gehalten, wie ein Model
    Schön zu hören, dass es auch Menschen gibt die sowas zugeben Als die erste Situation kam, in der ich nicht wusste was ich tun soll, wäre ich auch am liebsten schreiend davongerannt. Aber vor der eigenen Unwissenheit wegrennen geht eben schlecht..
    So sehr wie ich es genieße, mit ihm zu kuscheln und das weiche Fell zu streicheln, freue ich mich auch darauf, wenn er die Kommandos beherrscht und wir entspannt lange Spaziergänge machen können. Jede Zeit hat so ihre schönen Momente..

    Diese Welpenschule... das macht mir auch noch richtig Stress. Weil ich Angst habe das könnte zu spät sein und wichtige Sachen in der Erziehung/Sozialisation zu verpassen. Hast du das Gefühl, du hattest es dadurch schwerer in der Erziehung?

    Wir werden das Umfeld langsam in den nächsten Tagen erkunden. Erstmal auf die nächste Wiese, dann mal eine kleine Runde mit dem Auto fahren, dann mal runter ins Dorf etc.. je nachdem wie schnell er das auch mitmacht.

    Ei wei schie, seiste amol Hesse biste immer Hesse
    Cairo und Box, das ging damals gar nicht. Ich hab sie verschenkt. Genauso wie den Zimmerkäfig. Stand alles in den Welpenbüchern, daß man das braucht, ist sicherlich auch sehr praktisch, aber es ging eben nicht, überhaupt nicht. Aber wenn Hundi im Auto in einer Box transportiert wird, was am sichersten ist, ist es natürlich sehr wichtig, ihn daran zu gewöhnen. Oder Ausstellungshunde müssen das wohl auch gewohnt sein. Sieht man ja auf Ausstellungen, daß sie da ganz entspannt drin liegen. Sie sind es gewohnt. Oder wenn Hunde fliegen, die Großen müssen in die Box, die Kleinen in die Tasche. Vielleicht ist es Deinem in der Box zu warm? Cairos ersten Hundebettchen hab ich auch verschenkt, er liegt bis heute nur in Weidenkörbe (werden im Sommer Heißdampf gestrahlt auf der Terrasse) und darin darf nur ein vetbed liegen, mehr nicht. Er mag überhaupt nichts Weiches und zu sehr Wärmendes. Das muß man alles erstmal wissen und herauskriegen. Der eine so, der andere so.
    Geduld muß man haben, immer mit der Ruhe. Der ist ja wirklich sehr süß

  10. #10
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    Die letzten Nächte hatte ich auch den Eindruck, dass er einfach nur auf einer Decke neben dem Bett besser schläft. Aber so tagsüber zieht er sich dann doch auch mal in die Box zurück zum schlafen. Aber er wechselt eh ständig die Örtlichkeit von daher..

    Ja momentan lerne ich noch mehr als der Hund Mir selbst fällt es schon immer schwer mir Ruhezeiten zu "gönnen", das spiegelt der Kleine schon ganz gut. Aber es wird jeden Tag besser. Aber er hat angefangen ab und an zu "juckeln". Da streiten sich ja die Geister, ob es Dominanzgehabe oder Zeichen für Überforderung ist.. ich hoffe/denke ja eher zweiteres, da die Züchterin auch meinte er wäre nie dominant gewesen.
    Was meint ihr?
    *~In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück. All mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick~* Friederike Kempner

  11. #11
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    Ich mag den Begriff "dominant" nicht wirklich , er ist immer sehr negativ belegt. Es gibt bei Hunden halt auch selbstsichere, selbstständige Hunde. Meine Rasse gehoert ja nicht zu denen die den "Will to please" haben, da werden Befehle auch schon mal hinterfragt oder auf ihren Sinn überprüft. Bei einem 9 Wochen alten Welpen würde ich juckeln eindeutig auch nicht mit Dominanz verbinden .

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  12. #12
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    Stimmt das hört sich direkt nach einem Problem an. Wir haben jetzt schon ein paar für ihn neue Situationen erlebt und er war erstmal doch eher zurückhaltend. Außerdem haben wir mit Clicker-Training angefangen und da merkt man dann doch schon den Will to please klappt schon ganz gut

    So langsam stellt sich irgendwie Alltag und ein Tagesablauf ein. Man darf eben doch nicht vergessen, dass es kleine "Babys" sind, die alles, was man als Mensch vielleicht schon aus dem FF kennt, zum ersten Mal machen und dann auch erstmal verarbeiten müssen.
    Also einfach einen Zahn rausnehmen, Geduldig und souverän sein - dann klappt das schon
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  13. #13
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    Ei Gude,

    mal ein kleines Update:
    Wir haben eine tolle Hundeschule gefunden, die uns im Grunde sehr viel Unsicherheit und Angst nehmen konnte. Wir würden schon vieles richtig machen und das Training mit dem Clicker zeigt echt viel Wirkung. Bin schwer begeistert von dieser Art Training.

    Stubenreinheit funktioniert gut, es ging nichts mehr in die Wohnung und er zeigt an, wenn er mal muss.
    Mittlerweile schlafen wir auch die Nächte durch, heute waren es sage und schreibe 8 Stunden
    Die Box haben wir jetzt komplett im Auto gelassen, da er einfach besser ohne pennt. Dann liegt er meist bei unseren Füßen neben - naja unter - der Couch und wechselt zwischendurch auch mal die Örtlichkeit.
    Das Juckeln zeigt er nicht mehr - war wohl wirklich Überforderung

    Die letzten Tage hat er ein bißchen Grenzen ausgetestet und ich habe noch aktiver mit "Pfui" üben gegengesteuert. Klappt auch weitestgehend.
    Unsicher bin ich jetzt nur noch manchmal bezüglich Spazierengehen/ Sozialisierung. Morgens gehe ich ein paar Minuten mit ihm raus - ca. 10-15, da bleiben wir dann aber auch oft stehen, machen ein zwei Übungen oder ich lass ihn einfach schnuffeln.
    Nachmittags/gegen Abend bau ich dann meist etwas ein, das er kennen lernt. Also langsam an die Stadt ranführen/ Auto fahren lernen/ andere Hunde treffen sowas eben. Und zwischendurch ist er oft im Garten unterwegs und wir spielen/üben zusammen.

    Bin mir manchmal unsicher, ob ihm das zu langweilig ist, ich mehr mit ihm spielen/üben sollte. Aber er muss ja auch lernen, sich mal alleine zu beschäftigen - vielleicht auch ohne den Teppich anzuknabbern
    Oder will ich jetzt schon wieder zu viel? Und ist Schwanz fangen jetzt was normales oder doch Anzeichen von Langeweile?
    *~In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück. All mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick~* Friederike Kempner

  14. #14
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    Hi

    Das liest sich doch alles super gut Wir waren in der Welpenzeit meist 3x am Tag unterwegs, aber auch immer eher kurz. Anfangs war es eher ein bummeln und rumstehen (viele interessante Dinge schnüffeln und ansehen ) Aber wir waren "unterwegs" - schließlich muss der Hund ja auch die Welt kennenlernen, nicht nur seinen Garten.

    Rute fangen hat Chester auch gemacht ab und an, das legt sich aber wieder. Und ganz süß fand ich immer seine 5- Minuten-Welpenwahn - wenn sie wie bekloppt durch den Garten rasen

    Wichtig finde ich, dass sie zwar nicht unterfordert aber keinesfalls auch überfordert werden. Ruhe lernen, Ruhe geben ist immens wichtig. Man muss sie nicht permanent bespassen. Da muss man die goldene Mitte finden Einfach auch mal schauen, was ihnen liegt und Spaß macht. Man muss nicht immer nur spielen, Chester z.B. hatte Freude an Suchspielen. Käsestückchen suchen im Garten etc. Das ist eher eine "ruhigere" Beschäftigung.

    Die Welpenzeit ist einfach nur schön, wenn auch manchmal anstrengend. Und nach einigen Monaten, wenn man denkt, jetzt ist man aus dem Gröbsten raus, der Hund macht keinen Unfug mehr, lässt das Mobilar in Ruhe, gräbt den Garten nicht mehr um, Gehorsamsübungen machen sich bezahlt und man trägt stolz seine Früchte ist *zack* die Pubertät da

    Das wird schon - wie mir Hesse Saache: alla hopp, bis dann

    Grüße

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  15. #15
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    Hello again,

    die ersten Wochen sind rum - wo ist die Zeit hin??!! - und Kasper hat einen richtigen Schuss gemacht - über Nacht war er plötzlich Kniehoch und schlaksig
    Das Clickertraining ist wirklich Gold wert und macht uns beiden richtig Spaß. Auch in der Hundeschule klappt es super und wir wachsen zu einem richtigen Team zusammen.
    Große Themen die jetzt richtig in die Hand genommen werden: Alleine bleiben und Treffen anderer Hunde/Menschen. Da ist er noch sehr aufgeregt und will am liebsten sofort loslegen mit einem tollen Spiel.
    Das Alleine bleiben habe ich schon von Beginn an immer wieder geübt, indem ich aus dem Raum gehe, Tür kurz zu und sofort wieder rein - die üblichen Verdächtigen eben.
    Aber er ist noch seeehr anhänglich und schläft auch kaum wenn ich nicht in der Nähe bin.
    Habt ihr da noch Tipps/Erfahrungen?

    Außerdem bin ich mit dem Tagesablauf manchmal noch etwas unsicher. Mal hab ich das Gefühl, er schläft zu wenig; mal frage ich mich, ob er sich langweilt, oder überfordert ist Also das "Lesen" seiner Kommunikation muss ich noch etwas üben.. wisst ihr da mehr? Wie man was am besten erkennt?

    Grüße
    *~In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück. All mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick~* Friederike Kempner

  16. #16
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    Hallo,

    das klingt doch echt super

    Eine Idee wäre vielleicht, das Alleinbleiben zu üben, nachdem du ordentlich mit ihm spazieren warst oder gespielt/trainiert hast. So dass er also richtig ausgepowert (am besten auch satt) ist und eigentlich sowieso nur noch seine Ruhe will - dann wird er sich wahrscheinlich auch schneller ablegen und schlafen. Idealerweise ist immer, wenn du da bist, Spaß und Spiel angesagt, und wenn du nicht da bist, Ruhezeit. Dann wird der Hund ausreichend ausgelastet und bekommt auch genug Ruhe.
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  17. #17
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    Tjaaa dieses Vorgehen war mir natürlich bekannt und das habe ich auch versucht.. nur kommt er sowieso schwer runter, legt sich erst zum schlafen wenn wir da sind und steht einer auf rennt er direkt hinterher, obwohl er hundemüde ist. Soviel also zum "Ruhe haben wollen"... bin echt ziemlich ratlos was das angeht..
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  18. #18
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    Also Einar steht auch sofort auf wenn sich hier jemand bewegt , er ist heute 6 Monate alt, ich halte das für vollkommen normal in dem Alter. Allerdings schläft er brav wenn wir nicht da sind - bist du sicher das deiner sich nicht ablegt wenn er allein ist ?

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  19. #19
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    Hi,

    der Welpe ist jetzt wie alt? 15 Wochen oder sowas, oder? Da würde ich das Hinterherlaufen auch noch als völlig normal empfinden - wenn er in dem Alter den Kontakt zu seinem Rudel verlieren würde, wäre er ja verloren, also bleibt er dran - egal, wie müde er ist.

    Du kannst aber durchaus schon anfangen, ihn (zu Anfang natürlich nur minutenweise) auf seinen Platz zu schicken, damit er dir nicht ständig an den Hacken klebt. Er kann ja anfangs in jedem Zimmer einen Platz haben oder einen, von dem aus er mehrere Zimmer im Blick hat. Auch wenn du nachts mal aufstehst, muss er dir nicht nachdackeln - wenn er es versucht, schick ihn zurück auf seinen Platz. Das ist im Prinzip auch eine kleine Alleinbleib-Übung und hilft ihm dabei, sich zu entspannen.

    Ich hab weiter oben auch gelesen, dass du ihm Banane gibst. Da ist allerdings ziemlich viel Zucker drin, und der hat auf kleine Hunde den gleichen Effekt wie auf kleine Kinder: er gibt einen Wahnsinns-Energieschub und kann sie ganz wuschig machen Vielleicht hilft es schon, wenn du in der Fütterung Kohlenhydrate runterschraubst.
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  20. #20
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    Zitat Zitat von Myvanitas Beitrag anzeigen
    Tjaaa dieses Vorgehen war mir natürlich bekannt und das habe ich auch versucht.. nur kommt er sowieso schwer runter, legt sich erst zum schlafen wenn wir da sind und steht einer auf rennt er direkt hinterher, obwohl er hundemüde ist. Soviel also zum "Ruhe haben wollen"... bin echt ziemlich ratlos was das angeht..
    hm, zur Ruhe kommen sollte er eigentlich schon, vor allem wenn er hundemüde ist. Wie "still" ist es denn bei Euch tagsüber z.B? Was bei uns geholfen hat waren Hintergrundgeräusche. In der Küche läuft eh den ganzen Tag über das Radio. Aber im Wohnzimmer war es "still". Ich hab (den Tip hat mir die Züchterin gegeben) den ganzen Tag über den Fernseher laufen lassen. Wenn der Kleine schlief musste man nicht auf Zehenspitzen () aus dem Raum tapsen sondern der Hund hat es nicht mitbekommen durch die Geräusche vom Fernseher - weisst wie ich das meine?

    Susanne
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  21. #21
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    Hallo liebe Alle,

    @Carmelita: hmm.. ich hab manchmal leise Musik laufen wenn ich am Schreibtisch bin.. aber ansonsten nicht. Könnte ich aber mal ausprobieren.

    @Oesfun: Er ist im Prinzip nicht alleine. Ich studiere und bin in den letzten Zügen, daher meistens zu Hause. Und wenn ich weg muss, nehme ich ihn mit oder erledige Sachen wenn mein Partner zu Hause ist. Weil er ja noch nicht lange alleine bleiben kann. Wenn er schläft und ich gehe aus dem Raum klappt es manchmal, dass er liegen bleibt. Aber nicht immer. Und ab und an geht er sogar selbst aus dem Raum, in dem wir sind und legt sich in einen anderen. Aber meistens.. am liebsten ganz nah mit dabei.
    Klar ist das bei 3 Monaten noch normal. Aber ich mach mir einfach Gedanken, wie das in Zukunft werden soll. Ich übe zwar schon, ohne ihn in einem Raum zu gehen und die Tür zu schließen oder kurz raus zu gehen zum Müll wegbringen o.ä. Aber er klebt wirklich noch ziemlich an mir..
    Vielleicht gebe ich ihm auch zu viel Aufmerksamkeit und muss ihn einfach mal komplett ignorieren wenn er alles hat was er braucht... das fällt mir noch schwer.

    @uta_stareprawo: Die Banane bekam er, als er Magenprobleme hatte und sonst auch nur mit Quark gemischt im Kong, ab und an. In der Nacht ist das gar kein Thema. Er legt sich hin, pennt und auch wenn ich mal rausgehe macht er keine Anstalten. Selbst morgens legt er sich nochmal hin wenn er musste.. also das klappt echt super. Tagsüber ist das Problem.

    Ich merk einfach, dass ich noch meega unsicher bin. Beschäftige ich ihn zu wenig, sodass ihm langweilig ist/er nicht müde wird oder zu viel, sodass er überdreht ist und nicht runter kommt?
    Ich mach mir definitiv viel zu viele Gedanken..
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  22. #22
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    Also Einar liegt nicht immer in unserer Nähe (oder hauptsächlich meiner Nähe weil ich ja zuhause bin), er geht oft ins Ess- oder Schlafzimmer und legt sich dort ab. Nur wenn er hoert das ich aufstehe kommt er dann schauen was ich mache, gehe ich in den Keller oder duschen liegt er irgendwo rum und wartet. Gequengelt hat er noch nie, er ist da sehr gelassen.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  23. #23
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    @Oesfun : da hast du ja einen sehr entspannten Hund

    kleines Update: Mein Lütten ist Musiker ich lasse jetzt lange die Musik im Hintergrund laufen und er kommt mir seltener hinterher gedackelt, sondern bleibt auch einfach mal liegen. Hätt ich mir ja eig denken können - die Züchterin hat auch den ganzen Tag das Radio laufen lassen der Wald und die Bäume

    In der Hundeschule hat man mich dann noch darauf hingewiesen, dass 3x3 Minuten Training am Tag (in dem Alter) vollkommen ausreichend seien und ich mein Programm viieelleichht mal etwas runterschrauben sollte.. und ich dachte schon ich mach noch zu wenig und er langweilt sich nope eher im Gegenteil.

    Daher machen wir heute auch mal einen lazy sunday mit viel Schlaf, bißchen Spazieren gehen und kuscheln - ohne Training.
    Vielleicht führe ich das mal generell ein, tut mir ja auch ganz gut nicht ständig zu denken "wir müssten noch a,b und c trainieren".
    So werd ich entspannt und mein Hund auch
    Und die Ratgeber landen jetzt endgültig im Keller... gerade der "Trainingsplan" vom Rütter hat mich total unter Druck gesetzt

    Und das alleine bleiben üben klappt so natürlich auf lange Sicht auch besser..
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