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Thema: Mein Hund hat kleine "Panikattacken"?

  1. #1
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    Mein Hund hat kleine "Panikattacken"?

    Hallo zusammen,
    nach längerem melde ich mich auch mal wieder. Es geht wieder um Aramis und sein aktuelles Verhalten. Er hat jetzt seit einiger Zeit kleine Panikattacken, wie ich sie beschreiben würde. Von dem einen in den anderen Moment kriegt Aramis riese Kulleraugen und rennt zu mir. Meistens springt er dann aufs Sofa oder ins Bett neben mir und kann es kaum erwarten, auf meinen Schoß zu krabbeln. Davor und auch schon auf meinem Schoß schaut er sich panisch um, als würde er verfolgt werden oder irgendwas sehen, das nur er sieht. Generell beruhigt er sich dann nach ca. einer viertel Stunde auf meinem Schoß wieder. Meistens hechelt er dann aber auch und zittert ein wenig. Am Anfang dachte ich auch immer, dass er nur normale Albträume sind und er danach nur Schutz sucht. Da dies aber auch passiert, wenn er einfach im Haus herumschnüffelt, denke ich mal, dass das nicht der Fall ist. Ich kann mir dieses Verhalten aber auch überhaupt nicht erklären. Er lebt, seit er ein kleiner Welpe ist, bei uns und wurde auch nie misshandelt. Das Einzige, was ihm evtl. schlechte Erfahrung eingebracht hat, war auf einem Tierheimfest mit einem kleinen Jungen, der ihn bedrängt hat, aber das ist jetzt auch schon über ein Jahr her. Mit unseren anderen Hunden bzw. Tieren kommt er auch ohne Probleme klar, da ist auch nichts passiert, außer ein Vorfall mit einem Nachbarshund (Schwarze französische Bulldogge), die auf ihn los ist, aber das ist jetzt auch schon länger her. Gesundheitlich hatte er in letzter Zeit nur einen Hexenschuss, bei dem er aber jetzt auch keine Probleme mehr hat. Angst vor lauten Geräuschen oder ähnlichen hat er zudem auch nicht. Bei Silvester stellt er sich am Liebsten noch ans Fenster und beobachtet das helle Licht.
    Kann sowas auch von überhaupt nichts kommen? Ich weiß echt nicht mehr weiter...
    Lg

    Kleine Vorstellung von Aramis:
    4-jähriger Cavalier King Charles Spaniel Rüde, nicht kastriert, verschmust, anhänglich, sozial, aber recht empfindlich, was Getreide oder Futter angeht

    Die treusten Freunde sind noch immer die Tiere egal welcher Art. Sie sind dir jeden Tag dankbar und betrügen oder lügen dich nie an

  2. #2
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    Ich würde das tierärztlich abklären lassen; vielleicht zwickt ihn ja noch der Hexenschuss.

    Erbkrankheiten sind bei dieser Rasse ja auch nicht ohne von daher würde ich einen guten TA aufsuchen, bestmöglich einen Neurologen.
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  3. #3
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    Zitat Zitat von 0401 Beitrag anzeigen
    Erbkrankheiten sind bei dieser Rasse ja auch nicht ohne von daher würde ich einen guten TA aufsuchen, bestmöglich einen Neurologen.
    war auch gleich mein erster Gedanke.
    Diese Attacken können mit starken Schmerzen bei ihm verbunden sein, kann sein, muß aber nicht. Auf jeden Fall von einem Spezialisten abklären lassen.
    Alles Gute für Aramis

  4. #4
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    Oki, dankeschön an euch beide Ich werde morgen gleich bei der Tierärztin anrufen, danke

    Die treusten Freunde sind noch immer die Tiere egal welcher Art. Sie sind dir jeden Tag dankbar und betrügen oder lügen dich nie an

  5. #5
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    Außer Schmerzen könnte ich mir auch vorstellen, dass er Geräusche hört, die du als Mensch gar nicht wahrnimmst. Manche elektrischen Geräte geben z.B. sehr hohe Töne ab (ich kann die leider auch hören); oder beim Nachbarn läuft die Waschmaschine im Schleudergang, dabei können extrem tiefe Töne entstehen, die man eher spürt als hört (ist so in der Wohnung über mir). Solche Geräusche, die der Hund nicht zuordnen kann, können ihm auch Angst machen, u.U. mehr als laute Geräusche.
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  6. #6
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    Hi,

    wenn Du zum TA gehts besteh auf intensives Untersuchen.
    Was mir in dem Zusammenhang nämlich einfällt ist Epilepsie.

    Alles Gute
    Pia
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

  7. #7
    Cappu Guest
    Hi,

    ich tipp auf "Rücken"
    Eine Hündin einer Freundin (ganz anderes Kaliber, kniehoher Mischling) hatte ähnliche Symptome, und es wurde von Tierärzten eine Menge vermutet, inklusive "Geräusche" und "Hund spinnt", weil Blutuntersuchungen und oberflächliches Abtasten immer ok waren. Erst der dritte TA hatte dann die Idee, mal zu Röntgen und eine Chiropraktikerin hinzuzuziehen. Ende vom Lied: Hund kriegt alle paar Wochen Rückenwirbel und Becken samt Hinterläufen chiropraktisch bearbeitet und hat ein paar Auflagen wie: keine Treppen, nicht Springen zu befolgen und ist seitdem frei von seltsamen Attacken.

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