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Thema: Schmerzen im Schulterbereich und Nackensteifigkeit

  1. #1
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    Schmerzen im Schulterbereich und Nackensteifigkeit

    Hallo Zusammen, Ich habe einen ca. 4,5 jährigen, kastrierten, ungarischen Mischling aus Irgendwas mit Irgendwas auf kurzen Beinen (80 lang, 40 hoch). Im Letzten Jahr hat er mit viel Glück eine Autoimmunhämolytische Anämie überstanden. Davon hat er eine starke Unverträglichkeit von Cortison und Calzinosen in der Rückenhaut zurück behalten.

    Seit einer Woche hat er ganz offensichtliche Schmerzen im Rücken und Schulterbereich mit Nackensteifigkeit.
    Rechts ist schlimmer als links.
    Der Kopf lässt sich drehen und nach oben biegen, nach unten geht gar nicht. Im Moment ist es so schlimm, das der Napf erhöht steht, damit er überhaupt frisst und trinkt.

    Der erste Verdacht war, das er sich bei der Glätte irgendwie verdreht hat, da keine Schwellung o.ä. vorhanden ist. Vom Tierarzt wurde Ruhe mit moderater Bewegung und ein Scherz-Entzündungshemmer (Metacam) verordnet.

    Das ganze führte aber nicht zum Erfolg, sondern wurde schlimmer, so dass wir statt nach 4 Tagen nach 2 wieder beim TA waren.
    Die Halswirbelsäule ist geröntgt worden, dort ist soweit alles in Ordnung. Eine minimale Spondylose befindet sich im Anfangsstadium, was bei seinem Körperbau aber als normal anzusehen ist. Zwei Bandscheiben, eine Brustwirbel eine Lendenwirbel, sind minimalst schmaler als die anderen, was jedoch auch keine solche Schmerzreaktion erklärt.
    Das Blutbild zeigt, das der Hämatokritwert erniedrigt ist, was hoffentlich eine Reaktion auf eine Entzündung ist und nicht wieder eine Anämie. Er bekommt nun Novalgin und Doxycylin. Blut wurde ins Labor geschickt um dieses auf diverse Parasitenkrankheiten wie Borreliose u.ä. zu testen. im Moment geht es ihm mit dem Schmerzmittel einigermassen. Unter einer Decke kann er ganz gut schlafen und entspannen, so dass man davon ausgehen kann das Wärme ihm gut tut. Treppe laufen geht nur aufwärts, herunter geht überhaupt nicht.

    Hat irgendjemand eine Idee, was es noch sein könnte? worauf man ihn noch testen oder was man untersuchen könnte?
    Sollte Tatsächlich im Rahmen dieser Krankheit wieder die Anämie ausbrechen, dann haben wir keine Chance mehr, da alle Medikamente, die er da bekommen könnte in Kombination mit Cortison wirken, was er aber nicht mehr bekommen darf! dann haben wir einfach keine Möglichkeit mehr ihm irgendwie zu helfen...... hatte jemand schon mal sowas?

  2. #2
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    Damit habe ich leider (oder zum Glück) keine Erfahrung . Ich würde eventuell mit den untersuchungsergebnissen noch eine/n Physio für Hunde aufsuchen , eventuell haben die ja eine Möglichkeit ihm zu helfen.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Physio wäre eine Option, wenn man wüsste, das ein Unfall Fehlstellung oder sowas die Ursache ist. Wir vermuten ja eher etwas infektiöses. da kann der Physio ja nur am Symptom rumdoktern. Unser Problem ist ja jetzt erst mal die Diagnose. je schneller wir da eine Lösung gefunden haben desto besser... darum fragte ich, ob jemand noch eine Idee hat, auf was das hindeuten könnte. Manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht und kommt nicht auf das einfachste....oder das naheliegendste oder wie auch immer..

  4. #4
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    Ja aber auch das "infektiöse" ist nur eine Vermutung , für den gesamten Bewegungsablauf, Muskulatur würde ich da durchaus auch mal eine/n Physio draufschauen lassen .....

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  5. #5
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    ja, ich werde am Montag mal mit der TA sprechen, wen sie da empfiehlt und ob es in dem Stadium überhaupt Sinn macht. Zur Zeit hat er ja auch noch Schmerzen....

  6. #6
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    Ich habe keinen Schimmer, was die Ursache sein könnte. Aber ich würde eine gute Tierklinik aufsuchen und evtl. ein CT mal machen lassen bzw. ansprechen, ob das Sinn macht. Man sieht nicht immer alles auf einem Röntgenbild. Mein verstorbener Rüde hatte Schmerzen im Rücken und im Vorderlauf in seinen letzten Tagen, die ursächlich von Krebsmetastasen kamen. Aber dafür ist Euer eigentlich zu jung.

    Auf jeden Fall drücke ich die Daumen, dass eine Ursache und somit eine gute Behandlungsmöglichkeit gefunden wird!

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  7. #7
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    grade noch mal beim Tierarzt gewesen. Das Blutbild zeigt ziemlich deutlich, das die roten Blutkörperchen weiterhin abgebaut werden, und die Jugendform (Erythrozyten???) werden nur minimalst also auf keinen Fall ausreichend nachgebildet.
    Die Hoffnung, das die, am Anfang festgestellte Absenkung des Hämatokrit an einer Entzündung liegt schwindet somit.
    Möglicherweise ist die Autoimmunhämolytische Anämie wieder ausgebrochen. das würde den sicheren Tod bedeuten, da wir nur mit einem stumpfen Messer zur Schießerei kommen können.... Es sind noch Bluttests unterwegs hinsichtlich der durch Parasiten übertragbaren Krankheiten und ein CRP Test wird gemacht. Das Novalgin habe ich wieder abgesetzt und durch Metacam ersetzt, weil es ihm nicht bekommt und auch keine Schmerzreduktion erfolgte. Insgesamt haben wir wenig Hoffnung.
    Mein Mann will aber die Tests abwarten. Ich hoffe, das die Ergebnisse morgen da sind. Heute hat er eine Cortisonspritze bekommen, in der Hoffnung, das es ihm die Schmerzen nimmt und nicht wieder die Unverträglichkeit ausbricht. Aber im Prinzip waren wir uns einig, das wir nicht mehr viel kaputt machen können.
    Ich hätte ihn heute gehen lassen, da es mir sehr sehr schwer fällt ihn so leiden zu sehen. Verabschiedet hatte ich mich im letzten Sommer schon. Und gehe davon aus, das ihm eben noch 6 schöne und muntere Monate vergönnt waren.....

  8. #8
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    Wir mussten ihn gehen lassen!
    Alle Tests waren negativ. Der CRP Test zeigte erschreckend hohe Entzündungswerte. In Kombination mit dem fallenden Hämatokrit und dem wahnsinnig niedrigen Erythrozyten Wert deutet alles auf einen erneuten Ausbruch der AIHA hin. diesmal mit der Begleiterscheinung von vermutlich Polyarthtritis, also in allen oder fast allen Gelenken.
    Die Schmerzen wurden durch die Cortisonspritze gelindert. Leider nur für ein paar Stunden.
    In der Nacht wurde es immer schlimmer, er ist immer wieder im Schlaf aufgeschreckt und hat gewinselt und gejammert. Der Wunsch meines Mannes die Cortison Therapie doch ein paar Wochen auszuprobieren hatte sich dann schnell erledigt. wir haben ihn schön warm gehalten und einigermassen beruhigt. Ihn soweit es ging schmerzlindernd hingelegt. Am nächsten Morgen hat er noch ein kleines bisschen gefrühstückt. Dann haben wir ihn gehen lassen. Die Tierärztin meinte auch, das er im Prinzip keine Chance mehr hat, da er die möglichen Therapien langfristig nicht verträgt. d.h. wir hätten uns immer ein paar Wochen (vielleicht) retten können und wieder von vorn anfangen müssen. Letztlich machte es keinen Sinn ihn weiter zu quälen, da die ganzen Schmerzmittel keinen wirklichen Erfolg erzielten und er Cortison auf Dauer nicht verträgt. Nun ist er in einer besseren Welt. jeden falls versuchen wir uns damit zu trösten......

  9. #9
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    Das tut mir sehr leid - nun hat er keine Schmerzen mehr und Liebe ist auch los zu lassen

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  10. #10
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    Mein Mitgefühl. Ich hatte gehofft, etwas positives zu lesen, aber es hat nicht sollen sein Ich wünsche Dir und Deinem Mann viel Kraft. Ihr habt nichts unversucht gelassen und es letztlich alles richtig gemacht. So weh es jetzt auch tut.

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

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