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Thema: Zu dünner Hund

  1. #1
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    Zu dünner Hund

    Hallo zusammen,

    wir haben seit wenigen Tagen einen Hund aus dem Tierschutz (griechischer Strassenhund), der noch ein wenig was zusätzlich auf den Rippen verträgt.
    Könnt ihr mir sagen, was da (gern auch als zusätzliches Leckerli) zu empfehlen ist?
    Ich achte drauf, dass er kein Getreide im Futter hat, aber Reis und auch gekochte Kartoffeln.
    Ich hatte hier bei Zooplus getrocknete (oder geröstete) Hähnchenhäute bestellt, weil die ja relativ kalorienreich sind. Lustiger Weise mag unser Hund, der sonst offensichtlich ALLES frisst, ausgerechnet das NICHT

    Über Tipps würde ich mich freuen.

  2. #2
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    Also auf den Bildern sieht er jetzt nicht wirklich zu dünn aus , du hattest - glaube ich - irgendwo geschrieben das er eine OP an der Hüfte hatte, da ist es eigentlich besser wenn er, falls da Probleme bestehen, eher dünn ist

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    er ist sehr puschelig, da sieht man das auf den Bildern nicht so. Aber gerade an den Hüften und an der Brust stehen die Knochen EXTREM raus.
    Aber an der Hüfte denke ich, dass das auch daran liegen mag, dass er wg der OP sicher einige Zeit sich nicht viel bewegen konnte und dort muskelmässig rein garnix ist derzeit.

  4. #4
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    Mein Diego war lange recht dünn - einfach weil wir sehr aktiv sind und er offenbar schlecht verwertet. Ich habe ihm zum einen spezielles Futter für aktive Hunde gegeben, das besser ansetzt, zum anderen gabs zwischendrin Euter aus dem Barfshop, das schmeckt und setzt ebenfalls gut an. Mittlerweile hat sich das gut eingespielt und er ist vom Gewicht her im normalen Durchschnitt.

    Aaaaaber: Wenn ihr euren Hund noch nicht so lang habt, dann solltest du dich vielleicht nicht direkt ans "fettfüttern" machen, sondern lieber zunächst mal abwarten, ob sich das Gewicht bei normaler Fütterung im Laufe der nächsten Wochen/Monate nicht von allein reguliert. Zumal du schreibst, es wäre ein ehemaliger Straßenhund (Stichwort: Futtermangel und Gefräßigkeit!) und hätte eine schwere OP hinter sich, die eben auch eine längere Rekonvaleszenzphase nach sich zieht.

    Ich wünsch euch alles Gute!

    Mein Hund hat mich schon sehr gut erzogen...

  5. #5
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    Ich würde ihn jetzt auch nicht direkt was auf die Rippen füttern.............halte ihn lieber schlank..........das dickere kommt meistens ganz von alleine................
    Auf den Fotos sieht er jetzt aber nicht extrem dürr aus..........ich finde ihn gut so und bei Knochenproblemen solltest du ihn ein Leben lang schlank halten....................

    Mach auch hier langsam...............das braucht alles Zeit....................
    Gruß von Kerstin

  6. #6
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    wahrscheinlich habt ihr recht. wir werden ihn erstmal ne Weile "normal" füttern. Wahrscheinlich pendelt es sich von allein ein. "Mästen" wollte ich ihn ja jetzt auch nicht ;-)

  7. #7
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    aber nochmal ne Nachfrage: Ist es denn normal, dass vorn die BRUSTKNOCHEN seeehr stark zu erfühlen sind? Und die Hüft/Beckenknochen?
    Rippen ist klar, die sollte man immer noch leicht ertasten können.

  8. #8
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    Also es kommt teilweise auch auf die Rasse / mischung an . Wenn zwischen den Hüftbeinhöckern eine Mulde ist , ist der normale Hund zu dünn (bei einem Windhund ist es normal). Ich finde man kann es gut an der Wirbelsäule fest machen , wenn da die Knochen rausstehen ist er zu dünn. Er sieht, wie gesagt auf den Bildern nicht zu dünn aus . Was sagt denn der TA ??

    nachgetragen - die Spitze des Brustbeins ist vorne eigentlich auch immer tastbar ......

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  9. #9
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    Hi,

    ich hatte auch mal nen türkischen Strassenhund der zu dünn bei uns ankam.
    Wir haben ihn ein klein bischen mehr als normal gefüttert. Aber bitte keine doppelten Portionen geben. Das rächt sich später...
    Dann kommt es auch drauf an wie alt der Hund ist? Junge Hunde /Teenager sehen fast alle aus als bekämen sie nicht genug zu fressen... das gibt sich aber von alleine...

    Was Du an "Extra´s" füttern kannst sind u.a. mal Sahnequark ins Futter, Haferflocken tun auch ihren Dienst....
    Oder mal Nudeln mit ins Futter.
    Musst Du ausprobieren was geht... aber Strassenhunde fressen fast alles...

    LG Pia
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

  10. #10
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    Ich würde auch sagen, erstmal abwarten, wie sich dein Hund in den nächsten Wochen und Monaten entwickelt. Dann wirst du feststellen, was er verträgt und wie gut er das Futter verwertet. Und nicht vergessen: Auch geistige Arbeit verbrennt Kalorien. Gerade jetzt, wo für den Hund noch alles neu ist und er wahnsinnig viel lernen muss, braucht er also auch mehr Brennstoff.

    Bei meinen zweien war es so, dass wir alles Stärkehaltige aus dem Futter verbannen mussten, weil sie davon sofort zunehmen wie verrückt (sind auch beide kastriert). Also Getreide, Reis, Kartoffeln, Mais, ... Ganz selten gibt es mal eine Nudel zum Naschen. Im Prinzip sind das alles "Sättigungsbeilagen". Manche Hunde können das gut verwerten und nehmen nicht oder kaum zu, andere gucken es nur an und haben ein Pfund mehr auf den Rippen. Das kann man beobachten und entsprechend regeln.

    Das größere Problem ist mMn, dass das Stärkezeug gewissermaßen im Darm "kleben" bleibt. Das sorgt dann dafür, dass der Hund vermehrt Gras - oder eben auch Pferdeäpfel - frisst, um den Darm zu säubern. Außerdem ist es meist dieses Zeug, das für große, übelriechende Hinterlassenschaften sorgt. Je weniger davon im Futter ist, desto kleiner werden die Hundehaufen, und stinken tun sie auch nicht so
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  11. #11
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    @Uta
    Das größere Problem ist mMn, dass das Stärkezeug gewissermaßen im Darm "kleben" bleibt. Das sorgt dann dafür, dass der Hund vermehrt Gras - oder eben auch Pferdeäpfel - frisst, um den Darm zu säubern. Außerdem ist es meist dieses Zeug, das für große, übelriechende Hinterlassenschaften sorgt. Je weniger davon im Futter ist, desto kleiner werden die Hundehaufen, und stinken tun sie auch nicht so
    Kann ich nicht bestätigen! Kann man nicht pauschal sagen. Unser Kangal hat viel Kartoffeln und NUdeln gefressen und hat nur 1x am Tag sein großes Geschäft gemacht.... und das war kleiner als das der Spitze vom Nachbarn und nahezu Geruchsneutral

    Ist einfach Hundabhängig...
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  12. #12
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    Zitat Zitat von Lastrami Beitrag anzeigen
    @Uta

    Kann ich nicht bestätigen! Kann man nicht pauschal sagen. Unser Kangal hat viel Kartoffeln und NUdeln gefressen und hat nur 1x am Tag sein großes Geschäft gemacht.... und das war kleiner als das der Spitze vom Nachbarn und nahezu Geruchsneutral

    Ist einfach Hundabhängig...
    Das ist das was ich mit dem unterschiedlichen Verwerten meinte. Ist ja beim Menschen auch bei jedem anders
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

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