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Thema: Zeitlich begrenzter Freigang

  1. #1
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    Question Zeitlich begrenzter Freigang

    Hallo liebes Katzenpersonal

    Meine beiden BKH Katerchen sind nun 7 Monate alt und wurden gerade kastriert. Da ich im Erdgeschoss wohne und auch einen kleinen Garten habe, habe ich nun angefangen die Katzen ab und zu rauszulassen. Gerade jetzt im Sommer wäre es ja wirklich traurig draussen auf der Terasse zu sitzen und die Katzen hocken maunzend hinter der Türe. Einer der Beiden (Freddy) bleibt eigentlich immer in der Nähe des Sitzplatze, der andere (Aphero) hat nun angefangen auch die Nachbarschaft etwas zu erkunden. Die Strasse vor meinem Haus war jetzt über den Sommer auch kaum befahren, wegen einer Baustelle. Allerdings ist diese nun fertig gestellt und jetzt wird besonders zu den Stosszeiten wieder mehr Verkehr sein. Bis jetzt sind sie auch noch nie über die Strasse sondern eher hinter das Haus gelaufen. Denkt ihr es ist ok, wenn ich die Katzen einfach ab und zu mit rausnehme, wenn wir auch draussen sind? Natürlich nicht gerade während des Berufsverkehrs. Sie wären dann zum Teil einige Stunden (z.B. am Wochenende) und manchmal halt nur 15 Minuten draussen. Ist das so ok? Aphero verlangt schon fast täglich rauszugehen, in dem er einfach maunzend in der Wohnung umherläuft...Versuche ihn dann meist irgendwie mit Spielzeug oder Clickern abzulenken, was meistens auch funktionert.

    Vielen Dank für eure Meinungen/Erfahrungen.

  2. #2
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    Hallo!

    Also ich denke, das ist ein schwieriges Unterfangen, denn irgendwann wird zumindest Aphero täglich rauswollen, auch im Winter, auch bei Regen und es ist die Frage, ob ihr ihm das immer bieten könnt? Zumal er sicher seinen Radius erweitern möchte und sobald er aus eurem Sichtfeld ist, ist der Schritt zum "richtigen Freigänger" eigentlich getan Habt ihr nicht die Möglichkeit, den Garten katzensicher zu machen? Dann wäre das Ganze viel entspannter. Es gibt auch Lösungen mit niedrigen und teils sogar versetzbaren (Elektro-)Zäunen

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  3. #3
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    Hallo,

    wir haben es letztes Jahr ähnlich gemacht, "begleiteter Freigang" sozusagen. Ich fand es auf Dauer aber doch ziemlich stressig. Wir haben ein großes Grundstück ohne Begrenzung zu unserem Nachbarn, und irgendwie waren wir immer nur auf der Suche nach der einen oder anderen Katze. Trotzdem kann ich sagen, dass es den Katzen gut gefallen hat, und dass sie sich auch daran gewöhnt haben, nicht jeden Tag raus zu dürfen. Über Winter waren sie dann fast komplett drinnen, und die Zeit habe ich genutzt, um mich in das Thema "gesicherter Katzengarten" einzulesen, was wir nun im Frühling realisiert haben. Nun haben sie nur noch ein kleineres Revier von ca. 250 qm, dürfen dafür aber täglich raus. Aber auch jetzt lassen wir sie meistens drinnen, wenn wir bei der Arbeit sind, und damit haben sie kein Problem.

    Also, wenn es für Euch so okay ist, wie Du es oben beschreibst (ohne dass Ihr dadurch gestresst oder ängstlich seid wegen der Straße), dann spricht aus meiner Sicht nichts dagegen.

    LG Ally
    LG Ally mit Bonnie, Lucy, Nelly und Dolly

    sowie Emilia und Modi im Land hinter dem Regenbogen

  4. #4
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Also ich denke, das ist ein schwieriges Unterfangen, denn irgendwann wird zumindest Aphero täglich rauswollen, auch im Winter, auch bei Regen und es ist die Frage, ob ihr ihm das immer bieten könnt? Zumal er sicher seinen Radius erweitern möchte und sobald er aus eurem Sichtfeld ist, ist der Schritt zum "richtigen Freigänger" eigentlich getan Habt ihr nicht die Möglichkeit, den Garten katzensicher zu machen? Dann wäre das Ganze viel entspannter. Es gibt auch Lösungen mit niedrigen und teils sogar versetzbaren (Elektro-)Zäunen
    Genau das haben wir, und wir sind super begeistert. Ein sogenannter Kleintier-Weidezaun, einfach zu installieren, und die Katzen haben super schnell gelernt, dass man ihn doch lieber meiden sollte ;-).

    LG Ally

  5. #5
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    Einzäunen ist leider schwierig, da ich in einer Mietwohnung lebe. Der Garten gehört zu zwei Mehrfamilienhäusern und ist zur Strasse hin eigentlich gut abgesichert (Zaun und Hecke). Hinter dem Grundstück liegt ein Fussgängerweg an einem kleinen Bach und daneben sind weitere Mehrfamilienhäuser und ein Kindergarten. Die "Achtung Schule"-Tafel schreckt ja die Autofahrer vielleicht etwas ab Habe es zu Anfang mit Leine und Schleppleine versucht aber das war wirklich keine Freude, denn die 10 Meter langen Leinen haben sich ständig irgendwo verheddert. Passieren kann natürlich beim Freigang immer etwas und daran möchte ich lieber gar nicht denken Aber denkt ihr nicht auch, dass es trotzdem artgerechter ist, ihnen wenigstens am Wochende längere und unter der Woche kürzere Freigänge zu ermöglichen?

  6. #6
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    Hi,

    das müsst Ihr im Endeffekt entscheiden und Nutzen und Risiken abwägen. Wenn Ihr das Gefühl habt, dass es klappt, und dass sie auch wieder reinkommen, wenn sie rein sollen, warum nicht? Du muss halt hoffen, dass er nicht irgendwann ein kleiner Tyrann wird, wenn er (seiner Meinung nach) nicht oft genug raus darf. Das ist wohl von Katze zu Katze sehr unterschiedlich. Unsere hatten wirklich keine Probleme damit, aber es soll auch echte Terror-Katzen geben ;-).

    Eine Überlegung wäre dann evtl. noch ein GPS Tracker für Aphero. Das schützt zwar nicht vor Autos, aber wenn er doch mal länger als gewohnt weg bleibt, könnt Ihr ihn gezielt suchen...

    Ich finde das System von Kaddz ganz ansprechend, eine Freundin von mir hat Tractive und ist auch zufrieden. Für uns kam es schlussendlich nicht in Frage, weil unsere Katzen sich weigern, Halsbänder zu tragen. Und durch unseren gesicherten Garten ist es nun ja auch nicht notwendig.

    LG Ally

  7. #7
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    Hi, ja das stimmt, es ist eine echt schwierige Entscheidung...

    Das mit dem GPS Halsband finde ich eine sehr gute Idee! Dann kann ich mir ja auch mal anschauen, wo er überall hinläuft. Zum Glück kommt er meistens, wenn man ihn ruft. Und so nach 20 Minuten kommt er sowieso von selbst, um mal zu schauen, ob wir auch noch da sind Ach mit diesen Katzen ist es schon fast wie mit kleinen Babies....

  8. #8
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    Hi, ja, das ist wohl so, die schleichen sich ins Herz, die kleinen Rocker...

    Das mit dem Tracker ist echt interessant, meine Freundin ist allerdings ab und zu wirklich schockiert, wo ihre Katzen sich rumtreiben und was für gefährliche Straßen sie überqueren... Manchmal denke ich auch, es ist besser, man weiß es nicht...

  9. #9
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    Und wie!

    Ja das stimmt auch wieder...Sind halt kleine Raubtiere die Süssen

  10. #10
    Steppenläufer Guest
    Uh, bittebitte keine Freigänger mit Halsband auf die Reise schicken. Da geht einfach zu oft etwas schief, der Sicherheitsverschluß klemmt, Katze steigt durchs Gummiband und verhakt sich...

  11. #11
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    Das Problem sehe ich eher im Reinkommen, wenn er soll.
    Halsband halte ich für zu gefährlich. Die Gefahr irgendwo hängen zu bleiben und der Verschluß geht nicht auf, ist einfach zu groß.
    Einzige Möglichkeit, die ich sehe ist, Chip-Katzenklappe mit Zeitautomatik.
    Den Einbau kann der Vermieter eigentlich nicht verwehren, wenn der Ursprungszustand nach Auszug aus der Wohnung wieder hergestellt wird.
    Aber, ich glaube, ich würde, so wie Du die Situation bei Euch beschreibst, keine Katzen raus lassen.
    Du kannst Dich bei Katzen einfach nicht drauf verlassen, dass sie nur zu einer bestimmten Zeit und nur in eine bestimmte Richtung gehen. Da muss nur plötzlich eine andere Katze ins Spiel kommen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  12. #12
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    Katzen haben ihren eigenen Kopf und wollen dann und so lange raus, wie sie es selbst für richtig/angebracht halten. Da kann man leider nichts machen. Ich kenne das Problem nur zu gut von meinem eigenen Kater. Ursprünglich haben wir versucht ihn nachts drin zu halten und die Katzenklappe verschlossen, da er oft am morgen mit argen Verletzungen wiederkam, die er sich im Kampf mit anderen Katzen zugezogen hat und nicht mehr der Jüngste ist...
    Doch das Verweigern des Auslaufs nachts hat ihn schirr irre gemacht, er hat es einfach gebraucht und nachts bzw. auch schon sehr früh gegen 4 und 5 Uhr morgens extrem laut herum geschrien und zudem wiederholt versucht die verschlossene Katzenklappe aufzubrechen (kein Witz).
    Nach Diskussion mit der Tierärztin war dann klar: Wir müssen ihn rauslassen, sonst wird der Gejammer nachts nicht aufhören und er sich unglücklich fühlen.

  13. #13
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    klappt bei uns wunderbar

    bei meinen vier Tigern war der zeitlich begrenzte und halb kontrollierte Freigang überhaupt kein Problem. Sie waren allerdings vorher Wohnungskatzen. Wir haben dann drei Jahre sehr ländlich gewohnt, danach hatten sie jetzt drei Jahre nur noch einen Balkon, was aber auch problemlos genügte. Jedenfalls in der Freigangzeit habe ich sie immer nur raus gelassen, wenn ich abends oder am WE zu Hause war. Je nach Wetterlage länger oder kürzer, da ich ja das Fenster aufstehen ließ dann.
    Wenn ich von der Arbeit kam, Fenster auf und das Hauptfressen gabs halt immer erst zum Abschluss wenn ich wieder zu machen wollte. Wobei Trockenfutter den ganzen Tag und auch abends da stand, sie also nicht total ausgehungert waren. Die haben sowieso immer geguckt, was ich mache und waren nie lange verschwunden. Und ich brauchte immer nur ganz leise ein wenig rufen und schon warn sie da. Keine wollte ausgesperrt sein. Wir sind jetzt Mitte September wieder umgezogen, wo sie sie wieder richtig rauskönnen. Bislang habe ich sie aber nur in meinen katzensicheren Hof ( ringsum von hoher Mauer umgeben ) gelassen und noch nicht weiter. Auf jeden Fall ist es auch hier jetzt keine Frage, dass Mamma bestimmt wann offen ist und wann zugemacht wird. Und wenn ich zu mache, dann wollen alle tunlichst ganz schnell wieder bei mir sein. Klar gibt es verschiedene Charaktere, aber man kann die meisten Katzen sehr wohl an vieles gewöhnen.
    Man kann Katzen sehr wohl überzeugen ;-)) vor allem wenn sie eine starke Bindung an ihren Menschen haben.

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