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Thema: Futterverweigerung gepaart mit großem Durst, Nieren- und Zuckerwerte ok

  1. #41
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    Hm, also das waren jeweils beide Male unterschiedliche Tierärzte und die sind beide unabhängig von mir auf die Idee mit der "Aufbauspritze" gekommen. Die zweite hat mir auch erklärt, was drin ist, aber ich vergesse leider nach TA-Gesprächen immer alles, weil ich irgendwie aufgeregt bin.

    Ulmenrinde wird in Wasser angerührt und dann ist es flüssig, ich glaube, es soll geschmacksneutral sein, bei uns hat es aber nicht funktioniert, ich wollte es ins Maul spritzen und Merlin bekommt wie gesagt täglich drei Sachen ins Maul ohne jegliche Probleme, das ging irgendwie nicht

    Bezüglich Ultraschall: Meine haben zahlreiche Herzultraschalls hinter sich und wurden nie rasiert, aber das war auch ein sehr guter Kardiologe. Ich glaube, viele rasieren beim Ultraschall, allerdings geht das auch ganz fix

    Und die Magenentzündung wurde nicht richtig diagnostiziert. Er hatte 2 oder 3 Tage nichts gefuttert und auch ab und an erbrochen, da dachte ich, die Nieren wären "Schuld" - aber die Nierenwerte waren dann besser als 2013 und der TA hat dann nur eine Magenentzündung oder einen Infekt vermutet, kurz später war es ja auch wieder gut. Beim zweiten Mal habe ich kein Blut testen lassen (hielt die TÄ auch für nicht notwendig, weil sie meinte, er sieht fit aus), ich vermute, dass es beim zweiten Mal wirklich am Haar im Magen lag - die TÄ hatte mehrere Katzen, bei denen das der Fall war im Frühjahr. Allerdings war das eh komisch: Er hat nachts stinkend und flüssig gekotet und direkt danach sich übergeben - und das immer nur nachts und mit etwas Haar drin, Appetit war beim zweiten Mal zwar wenig, aber noch etwas vorhanden. Fand ich total kurios - Ich habe aber den Eindruck, dass es hilfreich war, das "System" wieder ins Laufen zu bekommen und da eben die Spritze jeweils gut half, quasi wie ein "Anschubsen"

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  2. #42
    Steppenläufer Guest
    Guten Morgen
    Wie geht es der kleinen Maus heute? Ist das Fauchen weniger geworden?

    Ich weiß nicht, ob man das Verlieren des Urins als Krankheitssymptom zählen darf. Viele Tiere und Menschen haben in ihrer letzten Zeit auf Erden Schwierigkeiten damit, den Urin zu halten. Ich denke, das ist ganz normal im Alter, wenn alles nicht mehr ganz so gut funktioniert, der Körper langsam schwächer wird, irgendwann dann auch der Sterbeprozeß einsetzt. Viele unserer Hunde haben in ihrer letzten Zeit auch im Körbchen Urin verloren. Manche lebten noch ein paar Monate damit, manche nur noch kurz

  3. #43
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    Alles Gute für die Kleine und Kraft für Dich

    Man ist so hin- und hergerissen in seinen Gefühlen und wäre dankbar wenn es zumindest eine Diagnose geben würde die einem erklärt was los ist und einem eine Richtung aufzeigt.
    Manchmal kann man wohl einfach nur da sein

    Elia

  4. #44
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    Guten Morgen,

    Wie geht es Luisa und wie geht es Dir? Könntest Du wenigstens etwas schlafen?
    Wir können leider nichts weiter tun, als Euch die Daumen, die Pfoten und alles was zu drücken geht, zu drücken. Das tun wir auch.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  5. #45
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    Zitat Zitat von Steppenläufer Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob man das Verlieren des Urins als Krankheitssymptom zählen darf.
    Auch Schmerzpatienten verlieren oft Urin. Ich würde das auch nicht überbewerten, ebenso, wenn sie drin liegen bleiben, weil wenns einem richtig dreckig geht, man man einfach nicht aufstehen...

    Heidrun: Nehm mal eine D30, wenn Du bekommen kannst. Sonst D12. Und die geb mal ruhig alle 2-3 Std wenn möglich. Ich hatte grad nochmal meine THP Freundin angerufen und sie meinte Ferndiagnose ist schwer, aber sie würde es auch erstmal damit versuchen und schaun, ob da zumindest eine Minibesserung nach 1-2 Tagen eintritt.
    Ihre Frage war noch: Du hattest "Schilddrüsenmedikamente" geschrieben. Wie lange bekommt sie die schon? Wurde das Medikament oder die Menge in den letzten 6 Monaten verändert?

    Was mir noch einfiel: Babybrei- Gläschen mit Fleisch. Huhn oder Rind, ggf Fisch. Versuch mal, ob sie die frißt. Egal was - Hauptsache etwas fressbares rein in die Katze.

  6. #46
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    ach ja, es ist furchtbar. es tut mir leid für die kleine und natürlich auch für dich. nichts wirklich tun zu können, ist schon sehr anstrengend.
    weil die frage hier aufkam zu den schmerzmitteln:
    der erfolg von metacam bei der kartze ist irgendwie grandios, dabei ist es noch gar nicht so lang zugelassen für die katze. erst ein paar jahre. mit ein grund könnte die akzeptanz und die lieferform (gibts ja in dieser flüssigen variante, die übers futter von den katzen eigentlich problemlos genommen wird) sein. es ist ein cox2-hemmer und daher besonders geeignet für erkrankungen des bewegungsapperates. aber es ist durchaus gefährlich, die therapeutisches spreizung bei der katze ist gering (zu wenig wirkt nicht, zu viel ist sehr schnell zu viel). es wird über die nieren ausgeschieden - für cni-katzen grundsätzlich untauglich. es ist eigentlich nicht für die längere therapie geeignet wegen der nierenthematik und wenn, nur in abwägung. auch in verbindung mit ace-hemmern (z.b. bei herzerkrankungen) geht metacam nicht. zusammen mit kortison eigentlich auch nicht.
    vorteil von metacam ist die gleichzeitige entzündungshemmende wirsamkeit.
    natürlich darf man äpfel nicht mit birnen vergleichen - aber keinem menschen würden cox2-hemmer verordnet wie geschnitten brot...
    aber meine eindruck auch hier im forum ist, dass metacam ständig und dauerhaft von tä verordnet wird - auch, wo es bessere alternativen, z.b. opiate gibt. aber die lustige niedliche flasche sieht so harmlos aus...
    aber das image der opiate ist schlecht, das klingt nach sucht (dabei machen moderne opiate nicht körperlich abhängig)...und dabei gibt es für fetanyl z.b. ein pflaster, also auch eine angenehme anwendung. opiate sind meist sehr gut verträglich, werden über die leber verstoffwechselt und sind daher auch für cni-katzen tauglich.
    ehrlich gesagt hatte ich bei meinem vorschlag nicht damit gerechnet, dass der katze metacam verabreicht wird, ich hatte eher an ein opiat gedacht...
    aber das ist ja in der humanmedizin und schmerztherapie ein ähnliches thema: bevor man ein wirksames opiat bekommt und das in ausreichender dosierung....
    ich möchte mich hier nicht weiter versteigen, was deiner katze fehlen könnte - von altersbedingtem beginnenden multiorganversagen, hohem altersbedingten blutdruck, demenz, versagen der schilddrüsenmedikamente, weil sie altersbedingt nicht mehr gut verstoffwechselt werden bis hin zu einem tumorösen geschehen ist sicher vieles möglich.
    meine meinung dazu ist aber: die reine erkenntnis würde ja auch nichts bringen - was nützt es zu wissen, dass die katze einen lebertumor hat?
    irgendwann muss man los lassen...

  7. #47
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    Ihr Lieben, Danke euch allen für eure Anteilnahme und euer Mitgefühl.

    Melde mich später ausführlicher, jetzt nur ein kurzer Bericht.

    Luisa scheint es etwas besser zu gehen, was dafür spräche, dass sie Schmerzen hatte und nun das Medikament wirkt. Bleibt die Frage, woher kommt der Schmerz. Heute Nacht hat sie sich ausgiebig geputzt. Ich bin dann aufgestanden und habe ihr etwas gekochten Schinken gegeben, denn sie - juchu! - anscheinend mit Genuss verspeist hat. Nicht viel, aber immerhin. Ich hatte ihr gestern noch ein Klo neben ihren Korb gestellt. Getrunken wurde in der Nacht kaum Wasser, gepieselt hat sie 3x - ins Klo. Futtermäßig heute Morgen leider auch nur etwas Milch, Schinken, 1/2 Leckerlistange. Besser als nichts. Das Päppelfutter ging gar nicht.
    .

  8. #48
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    Zitat Zitat von Klee Beitrag anzeigen
    Ihr Lieben, Danke euch allen für eure Anteilnahme und euer Mitgefühl.

    Melde mich später ausführlicher, jetzt nur ein kurzer Bericht.

    Luisa scheint es etwas besser zu gehen, was dafür spräche, dass sie Schmerzen hatte und nun das Medikament wirkt. Bleibt die Frage, woher kommt der Schmerz. Heute Nacht hat sie sich ausgiebig geputzt. Ich bin dann aufgestanden und habe ihr etwas gekochten Schinken gegeben, denn sie - juchu! - anscheinend mit Genuss verspeist hat. Nicht viel, aber immerhin. Ich hatte ihr gestern noch ein Klo neben ihren Korb gestellt. Getrunken wurde in der Nacht kaum Wasser, gepieselt hat sie 3x - ins Klo. Futtermäßig heute Morgen leider auch nur etwas Milch, Schinken, 1/2 Leckerlistange. Besser als nichts. Das Päppelfutter ging gar nicht.
    Hallo Heidrun

    freu, freu sowas ist schön zu lesen. Hoffentlich geht es jetzt aufwärts. Nun muß nur noch die Ursache für die Schmerzen gefunden werden.
    Drücke weitrhin die Daumen.
    **Zahme Vögel träumen von Freiheit... Wilde Vögel fliegen! **
    Besucherkätzchen

  9. #49
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    Uff, ich lese fleißig mit und das klingt doch für den Moment nicht schlecht; zumindest hat sie was im Magen, es ist gar nicht sooo wichtig, was: wenn es schmeckt, bleibt es eher drin, als was widerwillig Gegessenes
    Ja, wenn sie Schmerzen hatte... woher kommen sie
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
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  10. #50
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    diese frage sollte man sich bei einem tier dieses alters einfach verbieten...einfach nicht drüber nachdenken.
    da sie extrem viel trinkt und pieselt liegt der verdacht irgendeines nierenproblems nahe, auch wenn die nierenwerte einstens in ordnung waren. zucker wurde ordnungsgemäß bestimmt? du könntest mithilfe einfacher teststäbchen aus der apotheke auch mal häufiger den urinzucker messen - das ist nicht genau, aber wenn da über mehrere messungen verteilt (etwa 2 stunden nach der mahlzeit) nichts ist, ist da nichts und man kann sich die blutprobe sparen. einfach in den den frischen urin im klo tunken, da brauchts keine spezialstreu. nur keine pflanzenstreu (bes. keine maisstreu), die kann das ergebnis verfälschen. am besten vorher mit wasser im streu ausprobieren, ob ein neutrales ergebnis zustande kommt.
    solltest du die schmerzverdachtmedikation aufrecht erhalten wollen, sollte unbedingt nicht metacam gewählt werden - eben weil ja nicht klar ist, ob ein nierenproblem besteht.
    gabs eigentlich auf verdacht eine antibiose? ich habe das nicht mehr im kopf. wenn nicht, würde ich auch darüber nachdenken.

  11. #51
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    Das klingt schon mal viel besser!
    Auch eine Magenschleimhautentzündung macht Schmerzen. Jetzt muss sie nur noch anfangen wieder von sich aus mehr zu fressen.
    Trinken Katzen nicht auch um einiges mehr, wenn sie nicht so gut fressen. Natürlich bleibt trotzdem, dass Luisa vermehrt gepieselt hat.
    Ein gutes Zeichen ist, dass Luisa sich geputzt hat und ein wenig gefressen hat.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  12. #52
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    Ein kleiner Lichtblick, wie schön!
    Leider kann ich außer viel-an-Euch-denken und Daumendrücken nichts beisteuern.
    Fühl Dich gedrückt, Heidrun und einen schmerzfreien für Luisa.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  13. #53
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    Wirklich besser geht es Luisa leider nicht. Sie frisst auch immer noch so gut wie nichts.


    Marianne, beim Schallen der Bauchorgane wird in der Regel wohl das Fell rasiert. Ich werde aber keinen Ultraschall machen lassen.
    Katzenleberwurst schleckt Luisa normalerweise gerne als Leckerli. Momentan wird auch die ignoriert, ebenso Vitamin-, Käse- und Malzpaste.


    Marita, ich denke schon, dass Luisa den Urin halten konnte. Aber durch das extrem viele Trinken wurden Unmengen Harn produziert, sodass sie 2 Tage lang stündlich pieseln musste. Dass war vermutlich sehr anstrengend und wahrscheinlich war sie gestern einfach zu schwach, um aufs Klo zu gehen oder es war ihr alles egal, weil sie Schmerzen hatte. Oder was auch immer.


    Sheratan, ich werde morgen meine TA nach einer "Aufbauspritze" fragen. Ich weiß allerdings nicht, ob ich Luisa noch mal eine Fahrt zum TA zumuten werde.


    Elia, Luisa faucht noch immer und sie hat mich vorhin sogar angeknurrt. Das macht es für mich noch schwerer.
    Wie gesagt, ich glaube, als sie gestern in ihr Körbchen gepieselt hat, war ihr der Toilettengang einfach zu anstrengend.


    Birgit, für eine Diagnose wäre ich wirklich dankbar. So quälen mich die Zweifel. Ist es wirklich das Alter und lass ich Luisa einfach ihren letzten Gang gehen oder steckt doch eine behandelbare Krankheit dahinter?


    Sabine, meine Hoffnung, dass es aufwärts geht, hat sich nicht bestätigt.


    Anja, ich hab Nux Vomica und Arsenicum Album in D30 bestellt und kann es morgen abholen. Wieviel Globuli sollen es pro Gabe sein? Und beides gleichzeitig? Kann ich die in Kaffeesahne geben? Babybrei habe ich geholt, Luisa will auch den nicht.


    Carlo, dass die Gabe von Metacam auch Risiken birgt, ist mir bewußt. Einen Fall hatten wir hier im Forum, wo es letztendlich tödlich endete. Danke für den Hinweis auf Opiate. Ich werde meine TÄ danach fragen. Das hat sie mir nicht als Alternative genannt und ich selbst habe nicht daran gedacht, obwohl ich mich auch immer aufrege, dass es in der Humanmedizin in den entsprechenden Fällen viel zu selten verordenet wird. Bezüglich der Kombination Metacam und Cortison hat sie sich jedoch ausdrücklich danach erkundigt, wann Luisa ihre letzte Cortisongabe hatte. Carlo, jeder Mensch ist halt verschieden, eine Diagnose zu kennen ändert nichts an Luisas Zustand. Ich brauche jedoch eine Diagnose, um loslassen zu können. Wenn Luisa nicht mehr zu helfen ist, nehme ich das an. Aber diese Unsicherheit, ob es nicht doch etwas Behandelbares ist und ob ich vielleicht versäume, ihr die nötige Hilfe zukommen zu lassen, macht es für mich so schwer. Luisa ist zwar 17, aber erst seit neun Jahren bei mir und ich hatte nicht das Gefühl, dass ihre Zeit gekommen ist. Eine Großtante von mir hat im April bei altersgemäßer guter Gesundheit ihren 101. Geburtstag in ihrer eigenen Wohnung gefeiert.


    Anne, Renate, ich weiss gar nicht mehr, ob Luisa Schmerzen hat/te. Trotz Metacam war sie heute sehr ruhig, hat kaum was gefressen. Hühnerherzen, die sie liebt, schaut sie nicht an. Babybrei, Joghurt, Quark, Filetfutter, Rindfleisch, Thunfisch, egal was, sie will nichts. Sie will auch nicht angefasst werden....


    Carlo, dieser große Durst, das viele Trinken und die demzufolge häufige Pieselei waren wohl wirklich "nur" eine Nebenwirkung des Cortisons. Dass es selbst im Ausschleichen diese Nebenwirkung bei Luisa so ausgeprägt hatte, finde ich schon erstaunlich. Am Sonntagabend hat Luisa die letzte 1/4 Tablette bekommen. Gestern wurde schon weniger getrunken und auch weniger häufig gepieselt, heute war beides schon fast normal. Urinstix habe ich gestern von meiner TÄ mitgenommen, habe heute aber alle 3 Klogänge verpasst. Ja, zu Beginn, also am 20. Mai, erhielt Luisa 2 Antibiotika als Injektion, eines welches kurzfristig wirkt und ein Langzeitantibiotika. Am 20. Mai wurde auch Blut abgenommen für ein geriatrisches Profil und die Pankreaslipase. Alle Werte waren optimal. Der T4-Wert war im gleichen Bereich wie bei den letzten Kontrollen.


    Sabine, Heike, ich glaub, ich hab mich zu früh gefreut.




    Luisa riecht Thunfisch meilenweit, trotz geschlossener Türen und Fenster und kommt ansonsten sofort herbei.
    Heute wird er ignoriert, selbst wenn er vor ihrer Nase steht.



    Der Thunfisch ist so uninteressant, dass sie sogar kurz drauf mit dem Teller vor der Nase einschläft.



    Ich hab sie dann geweckt und zumindest Kaffeesahne wurde geschleckt.
    .

  14. #54
    Steppenläufer Guest
    Ach mensch, es tut mir so leid für euch

    Ich verstehe gut, wie es ist, genau diese Gedanken im Kopf zu wälzen. Es ist unendlich schwer, für ein anderes Wesen solche Entscheidungen zu treffen, und es könnte ja wirklich sein, dass man mit einer richtigen Diagnose noch etwas tun klnnte - wenn etwas so plötzlich kommt, ist man auch einfach noch nicht bereit dazu, loszulassen.

    Die Tierärzte können leider nicht auf alles testen. Selbst beim noch besser erforschten Menschen, der auch noch Schmerzen und Unwohlsein genau beschreiben kann, kommen furchtbar oft "Fälle" vor, in denen nie eine Ursache gefunden werden kann, nie eine genaue oder gar eine richtige Diagnose gestellt wird. Manchmal muss man akzeptieren, dass man alles menschenmögliche getan hat und trotzdem verliert

    Futterverweigerung, Rückzug, gut geht es ihr nicht.

  15. #55
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    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  16. #56
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    Es tut mir leid, dass es Luisa nicht wirklich besser geht. Was Du geschrieben hattest klang einfach hoffnungsvoll.
    Aber die Bilder jetzt sprechen eine andere Sprache.

    Wieviel Gewicht hat Luisa denn verloren seit es ihr nicht gut geht?

    Ich wünsche Dir weiter viel Kraft und Luisa, dass sich bald Ihr weiterer Weg in die eine oder andere Richtung entscheidet.
    Schleichend zu verhungern ist nicht schön.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  17. #57
    Oriental Cats Guest
    Heidrun,

    lass dich mal ganz fest drücken

    Es ist nicht möglich dir einen fundierten Rat zu geben. Nur du kennst deine Luisa, nur du kannst ihr Verhalten richtig einordnen, nur du kannst beurteilen ob sie noch Lebenswillen zeigt (wenigstens zeitweise) oder ob sie sich bereits auf den Weg des Abschieds gemacht hat.

    Schon mehrfach stand auch ich vor solchen Entscheidungen. Kämpfen oder der Natur ihren Lauf lassen? Eine bescheidene Situation zumal es um das Leben eines geliebten Tieres geht. Mal habe ich gewonnen, mal verloren und auch mal gezögert alle Hebel in Bewegung zu setzen. Das zerreißt mir noch heute fast mein Herz. Aber da ist jeder Mensch anders gestrickt.

    Nach meiner Meinung könnte man Luisa wahrscheinlich nur helfen wenn man sie stationär in einer Klinik aufnimmt. Sie sollte an den Tropf um sie vielleicht aus der Krise holen zu können, sie zu stärken. Mit Psychopharmaka kann man auch das Fressverhalten kurzfristig positiv beeinflussen - machmal, leider nicht immer.
    In der Klinik kann man gezieltere diagnostische Maßnahmen einleiten um dann eine Therapie einzuleiten. Ein ambulanter Besuch beim TA ist in meinen Augen nicht sinnvoll, nicht in dem Zustand von Luisa.

    Aber:
    Ist das sinnvoll? Darf man sie in ihrem Alter noch so "quälen"? Macht man das nur um sich keine Vorwürfe zu machen, man hätte etwas versäumt?
    Über den Kostenfaktor darf man da gar nicht nachdenken.

    Es wohnen 2 Seelen auch in meiner Brust. 9 Katzen musste ich schon gehen lassen in all den Jahren, aber ich habe eigentlich immer gekämpft, zusammen mit dem TA. Letztendlich musste ich die schweren Entscheidungen treffen, allerdings half mir der TA stets dabei.

    Ich kann dir nur wünschen, dass du im Herzen spürst wie du dich verhalten sollst. Ich drücke dich.

  18. #58
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    Zitat Zitat von Klee Beitrag anzeigen
    Anja, ich hab Nux Vomica und Arsenicum Album in D30 bestellt und kann es morgen abholen. Wieviel Globuli sollen es pro Gabe sein? Und beides gleichzeitig? Kann ich die in Kaffeesahne geben? Babybrei habe ich geholt, Luisa will auch den nicht.
    Ich würde es in kleinem Abstand geben, man kann es aber auch zusammen geben. Versuch mal, ob Du es ihr ins Mäulchen legen kannst, wenn nicht geht zur Not auch in Milch aufgelöst.

    Hast Du mal Hühnerbrühe versucht? Lauwarm? Vielleicht mag sie die?
    Du mußt ihr etwas ins Mäulchen geben. Katzen verlernen nach ein paar Tagen das Fressen, dann muß man sie erstmal wieder dran bekommen. Zur Not hole Dir eine 3ml Spritze und kappe vorn die Tülle, bohr das Loch größer und dann damit eingeben. Sie MUSS nun langsam wieder fressen, sonst bekommt sie Leberprobleme.....
    Ach man, wenn die nur reden könnten

  19. #59
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    Ehrlich: ich würde sie auch, umgehend, in die Klinik bringen (glaube ich )
    Dort kann man sie wenigstens an den Tropf hängen... verhungern darf man sie nicht lassen, falls sie nicht, auf dem schnellsten Weg, wieder etwas frisst. Dann kann man entscheiden: so oder so
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
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  20. #60
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    Heidrun fühl Dich gedrückt

  21. #61
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    Luisas Trinkverhalten hat sich wieder gänzlich normalisiert, sie macht wohl - wie ich meine - mehr Pipi als sie an Wasser zu sich nimmt. Andererseits nimmt sie kaum feste Nahrung zu sich, dafür mehrere Döschen Kaffeesahne, diese Flüssigkeit muss ja auch wieder raus.

    Gefressen hat sie heute 10 g gek. Schinken - mehr wollte sie nicht - und 20 g Sahnequark weggeschleckt.

    Luisa will definitiv ihre Ruhe und nicht angefasst werden. Am Köpfchen wird Streicheln geduldet, aber angenehm scheint es ihr nicht zu sein. Am Körper gehen Berührungen gar nicht. Selbst ganz, ganz leichter Körperkontakt mit dem Federwedel wird sofort mit Fauchen, Knurren und Schlagen der Tatze quittiert. Als sie vom Katzenklo zurück in ihr Körbchen wollte und ich langsam auf sie zugegangen bin, hat sie sofort den Rückzug angetreten. Ich bin dann weggegangen, sie kam wieder vor. Als ich erneut zu ihr gehen wollte, drehte sie gleich wieder um. Das Ganze hat sich dreimal wiederholt. Dann hab ich es aufgegeben. Ich habe dann Käserollis geworfen. Was ist sie sonst hinter diesen Dingern hergeflitzt - wie ein junger Spund! Jetzt hat sie die gar nicht registriert. Luisas Gang ist auch langsam und bedächtig gewesen.

    Zwangsfüttern ist gar nicht drin. Ich kann ihr auch nichts in Mäulchen geben, Medikamente gehen nur über Kaffeesahne oder Milch. Ob sie weiter abgenommen hat, kann ich gar nicht sagen. Ich glaube schon, aber mit dem Fell ist das so schwer zu beurteilen. Am Samstag hatte sie noch 4,1 kg, das ist das gleiche Gewicht, welches sie bei meiner Abreise hatte. Bei mir hatte sie die letzten Tage ja sehr, sehr gut gefuttert und sogar 100 g zugenommen, eben von 4 kg auf 4,1 kg. Bei meinen Eltern hat sie dann wohl direkt weniger gefressen, aber da wurde ja auch bereits das Cortison reduziert. Luisa hat dort aber noch Leckerlis genommen, da mag sie auch vieles nicht, aber Käserollis liebt sie und eben diese Knabberstangen, die ich ansonsten nur zur Medikamentengabe nutze. Katzenpasten schleckt sie hin und wieder auch gerne. Meine Mutter hat ihr dann vermehrt davon gegeben. Gar nichts gefressen hat Luisa wohl erst am Freitag, an dem Tag hatte ich sie abends nach Hause geholt.

    In die TK möchte ich Luisa eigentlich nicht stationär aufnehmen lassen. Ich habe so viele Geschichten im Kopf, wo das Tier dann dort verstorben ist. Ich möchte nicht, dass das das Letzte ist, was Luisa erlebt.

    Ich habe meine TÄ angerufen und warte auf einen Rückruf.

    Anja, wieviel Globuli pro Gabe müssen es sein?
    .

  22. #62
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    Liebe Heidrun

    ach Mensch keine Besserung in Sicht, das tut mir leid.
    Manchmal findet man keine Ursache.
    Und ob es gut ist eine 17 jährige Katze stationär in die Klinik zu geben bezweifele ich, zumal Luisa ja eh ein bisschen durch den Wind ist.
    (hat sich mit Deinem Posting überschnitten ....)

    Zu füttern - vielleicht hab ich es auch schon mal geschrieben ....
    Lass das Futter nicht lange bei ihr stehen.
    Du kannst es ihr ja öfter anbieten, aber wenn sie es nicht frisst, stell es nach 20 Minuten wieder weg.
    Eine Katze die die ganze Zeit Futtergeruch in der Nase hat entwickelt keinen Appetit.

    Ich drücke Dir die Daumen das Luisa wieder anfängt besser zu fressen.
    LG von Marianne



    Alle meine Lieben
    Jigme und Tashi, Mausi meine Sternenkatze, Panos und Ion

  23. #63
    Oriental Cats Guest
    Einfach nur mal laut gedacht - kann total abwegig sein aber ich will es erwähnen.

    Ein Mangel an Vitamin E (u.a. ausgelöst durch zu viel Fisch als Futter) kann zu einer sog. Pansteatitis führen. Das ist eine Erkrankung des Unterhautfettgewebes und macht extrem berührungsempfindlich, verursacht starke Schmerzen. Behandelbar ist es durch Vitamin-E-Spritzen.

    War nur so eine spontane Eingebung von mir, sorry.

  24. #64
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    Danke für all eure Gedanken, Tipps und Hinweise!
    .

  25. #65
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    Ulli, wieso sorry? Ob Vitamin E Mangel zutrifft, oder nicht, kann vielleicht die TÄ beantworten. Aber was Du schreibst klingt logisch und kann zumindest zutreffen.

    Unsere Katzen bekommen auch Nux Vomica, bei Magen Darm Geschichten und ich gebe 3 Globolie pro Gabe allerdings von D6.
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  26. #66
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    Heidrun

    kann auch nix sinnvolles zum Thema beitragen sondern dir nur viel Kraft und Hoffnung wünschen. du wirst alles machen dass es Luisa gut geht Ich würde sie auch nicht in die Klinik bringen, lass sie bei dir Zuhause.

    Drück dich
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  27. #67
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    Heidrun es ist so schwer die richtige Entscheidung zu treffen, ich würde auch eher denken, dass ich eine so alte Katze nicht in die Klinik bringen würde, andererseits, wenn sie gar nicht frisst, muss man auch irgendwas machen. Ich drück dich und bin mir sicher, du wirst das tun, was du für sie für das Beste häjst, hör auf dein gefühl

    Liebe Grüße von Tanja mit Gladdys, Emma, Ascha, Eddie und Bella.
    *Rufus* tief im Herzen


    Es gibt nur zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten, Musik und Katzen.

    (Albert Schweizer)

  28. #68
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    Wie geht es Luisa heute und wie geht es Dir?
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  29. #69
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    Ich habe den Thread eben erst gesehen, und es tut mir leid, dass es Luisa so schlecht geht.

    Aber ganz ehrlich, ich würde nicht eine Woche quasi zusehen, wie meine Katze daheim verhungert, auch nicht bei einem 17jährigen Tier.
    Auch wenn die Blutwerte usw in Ordnung sind, irgendwas stimmt doch da absolut nicht - Futterverweigerung, totaler Rückzug, keine Berührung zulassen.

    Eine halbe Stunde zum Ultraschall festhalten ist in meinen Augen weniger Schlimm, als tagelang mit Schmerzen zu Hause zu liegen.

    Die Katze gehört umgehend stationär aufgenommen und versorgt.
    Sollte sich herausstellen, dass die Schäden bereits zu groß sind - umsonst verhält sich kein Tier so - dann muss man, so traurig es ist, den letzten Weg gehen.

    Auch wenn viele nun wohl meine Aussage nicht verstehen, ich würde hier nicht länger zusehen - es ist schon zu viel Zeit verstrichen, sondern handeln.
    Das ist man seinem Tier doch schuldig!

    Alles Gute!
    Liebe Grüße von Claudia & Cats


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    Norwegische Waldkatzen

  30. #70
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    Zitat Zitat von azalea Beitrag anzeigen
    Ich habe den Thread eben erst gesehen, und es tut mir leid, dass es Luisa so schlecht geht.

    Aber ganz ehrlich, ich würde nicht eine Woche quasi zusehen, wie meine Katze daheim verhungert, auch nicht bei einem 17jährigen Tier.

    Auch wenn viele nun wohl meine Aussage nicht verstehen, ich würde hier nicht länger zusehen - es ist schon zu viel Zeit verstrichen, sondern handeln.
    Das ist man seinem Tier doch schuldig!

    Alles Gute!
    Dankeschön, Claudia ... besonders nicht bei einem 17jährigen Tier
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
    und Aiderbichl-Patenkind "LUDWIG"



  31. #71
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    aber genau das muss man gelegentlich am ende eines lebens.
    das läuft bei menschen nicht anders - nur gibt es da keine wirklich legale möglichkeit, den kurzen weg zu gehen.
    alte menschen verhungern und verdursten auch regelmäßig - nicht, weil die pflegeheime oder angehörigen versagen, sondern weil sie sich weigern, flüssigkeit und nahrung aufzunehmen. genau so geht sterben nun mal.
    meine beiden großmütter, beide über 90, sind so gestorben und da gab es nichts, aber auch gar nichts, was man hätte tun können (außer sie zwangsweise am leben zu halten, was man natürlich nicht tut) - nur zuschauen und die hand halten. und wenn man glück hat, hat man einen arzt, der einen morphintropf anhängt und die reise schneller und leichter macht - wenn man glück hat.

  32. #72
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    Falls sich Louisa wirklich auf den Weg macht - was man nicht einmal weiß - sollte sie aber den legalen Weg gehen dürfen und eben NICHT qualvoll verhungern/verdursten müssen. Soooo muss Sterben NICHT aussehen (zumindest nicht für eine geliebte behütete Hauskatze)
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
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  33. #73
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    Es ist bestimmt furchtbar schwer für Heidrun. Sie kennt ihre Luisa am besten und auch ich würde meiner Katze, wenn ich weiß, wie panisch sie auf Arztbesuche reagieren kann, den Stress ersparen. (Nelly regte sich anfangs so sehr auf, dass es zu körperlichen Reaktionen kam). ABER, ich würde zumindest eine hieb-und stichfeste Diagnose haben wollen und möglichst 2 Arzt-Meinungen, dass meine Katze austherapiert und keine Heilung mehr möglich ist. Dann würde ich sie zuhause betüddeln, möglichst versuchen, die Schmerzen einzudämmen und sie dann in ihrem vertrauten Umfeld einschlafen lassen. Jedoch nur, wenn ich sicher sein kann, dass Quälen und Siechen ausgeschlossen werden können.

    Heidrun, fühle Dich gedrückt.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  34. #74
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    Hallo, ich habe den Thread durchgelesen, weil es mich ein wenig an unsere alte Katzendame erinnert. Ich kann auch nicht viel zum Thema sagen, ich möchte die Daumen drücken, dass Ihr herausfindet, was Luisa hat und dass Ihr ihr helfen könnt. Was ich aus eigener Erfahrung sagen kann, ist, dass es den richtigen Weg nicht gibt. Ich finde es schwierig zu entscheiden, wann man loslassen sollte und wann man noch mal alles versuchen sollte. Ich bin persönlich immer für "alles versuchen", habe es im Fall unserer alten Katze Modi im Nachhinein aber doch bereut. Aber mein Trost ist, dass wir sie mit den vielen Tierarzt besuchen nicht quälen, sondern sie retten wollten. Hätten wir es nicht getan, hätte ich es ganz sicher ebenso bereut. Es wäre ewig in meinem Kopf geblieben "was, wenn wir sie doch hätten retten können?" So bleibt ewig in meinem Kopf "Die arme Maus musste ganz alleine in der Tierklinik sterben, wären wir doch bloß bei ihr gewesen in diesem Moment". Beides nicht schön. Hätte sie überlebt, wäre die Entscheidung mit der Tierklinik jedoch die richtige gewesen...

    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft - aber auch Hoffnung - für alles, was noch vor Euch liegt. Die Entscheidung, wie weit Du gehst, kannst nur Du treffen.

    LG Ally
    LG Ally mit Bonnie, Lucy, Nelly und Dolly

    sowie Emilia und Modi im Land hinter dem Regenbogen

  35. #75
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    Zitat Zitat von Plüschi Beitrag anzeigen
    Es ist bestimmt furchtbar schwer für Heidrun. Sie kennt ihre Luisa am besten und auch ich würde meiner Katze, wenn ich weiß, wie panisch sie auf Arztbesuche reagieren kann, den Stress ersparen. (Nelly regte sich anfangs so sehr auf, dass es zu körperlichen Reaktionen kam). ABER, ich würde zumindest eine hieb-und stichfeste Diagnose haben wollen und möglichst 2 Arzt-Meinungen, dass meine Katze austherapiert und keine Heilung mehr möglich ist. Dann würde ich sie zuhause betüddeln, möglichst versuchen, die Schmerzen einzudämmen und sie dann in ihrem vertrauten Umfeld einschlafen lassen. Jedoch nur, wenn ich sicher sein kann, dass Quälen und Siechen ausgeschlossen werden können.

    Heidrun, fühle Dich gedrückt.
    Ganz genau Heike, das ist es.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat Heidrun mindestens 2 verschiedene Ärzte (einer davon in einer Klinik) aufgesucht und außer Ratlosigkeit, was Luisa fehlt keine Aussage bekommen.

    Genau das macht ihr ja auch so zu schaffen.

    Um sicher zu stellen, dass Luisa keine Schmerzen hat, erbat sie von der TÄ ein Schmerzmittel.

    Sie tut in meinen Augen alles menschenmögliche und wägt Schaden und Nutzen ab um Luisa nicht unnötig zu quälen.

    Sie kennt ihr Tier und wird spüren, wenn der Zeitpunkt gekommen ist zu handeln.

    Ich finde uns steht nicht zu, zu urteilen, weder in die eine noch in die andere Richtung.

    Wir alle hier lieben unsere Tiere und würden alles tun um ihnen zu helfen.

    Genau das tut Heidrun auch.

  36. #76
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    Heidrun

    ich denke an euch und die Daumen sind weiterhin für Luisa gedrückt.
    Viel Kraft wünsche ich nochmal .
    Fühl dich gedrückt
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    Besucherkätzchen

  37. #77
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    Danke Marita

    Ich habe leider ausser Trost auch nichts anzubieten.
    Ich mag mir gar nicht vorstellen wie es Dir geht.Noch nicht mal streicheln darfst Du

    Fühl' Dich mal feste in den Arm genommen

    Ich drücke die Daumen daß sich Luisa wieder berappelt
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  38. #78
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    Heidrun meine Gedanken sind bei dir und Luisa ..... ich drück fest die Daumen für Luisa

  39. #79
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    Claudia, dein Post war vielleicht nicht so gemeint, aber in meiner derzeitigen Verfassung habe ich ihn als sehr verletzend und absolut nicht gerechtfertigt empfunden.

    Luisa gehört umgehend stationär aufgenommen? Etwa von der Klinik, die ihren Zustand als in keinster Weise Besorgnis erregend hingestellt hat? Von der Klinik, die weder prophylaktisch etwas gegen Schmerzen, noch eine Aufbauspritze oder ähnliches gegeben hat? Von der Klinik, die Röntgen und Ultraschall als total unnötig angesehen hat? Bei zwei weiteren Tierärzten war ich, beide sind ratlos, wissen nichts, haben keinen Verdacht, wollen einfach nur abwarten. Alles, was gemacht wurde, geschah auf meine ausdrückliche Bitte. Ich fühle mich von den Ärzten total allein gelassen. Das ist für mich kaum erträglich.

    Dennoch lasse ich Luisa nicht tagelang mit eventuell vorhandenen Schmerzen zu Hause liegen. Keiner weiss, ob sie Schmerzen hat, keiner der TÄ hat von sich aus Schmerzmittel verordnet, die habe ich mir bei meiner TÄ auf meinen eigenen Wunsch hin geben lassen, zusätzlich etwas gegen mögliche Übelkeit. Auch sehe ich nicht zu, wie sie verhungert. Ich biete ihr in Abständen immer wieder alles an, was mir einfällt. Sie nimmt Nahrung zu sich, nicht viel, aber immerhin. Heute Sahnequark, selbst gekochte Hühnerbrühe, Eigelb mit Sahne, gewolftes Huhn. Zudem erhält sie Bioserin. Sie lässt sich auch wieder in kleinen Dosen streicheln. Luisa ist keine Kuschelkatze und hat sich immer nur kurze Streicheleinheiten abgeholt. An dem Morgen als sie die kleinste Berührung mit Fauchen und Knurren quittiert hat, hat sie sich vermutlich in ihrer Höhle bedrängt gefühlt. Vielleicht dachte sie auch, ich will sie nehmen und es geht erneut zum TA. Ich weiss es nicht, ich bin nur froh, dass es nicht so geblieben ist.



    Marita, Dankeschön Danke Sabine, Heike, Anne, Melanie, Manu, Ally, Carlo, Tanja



    Luisa putzt sich.



    Gesundheitsschlaf?



    Frühstück



    zwischendurch mal Luft schnappen



    Abendbrot
    .

  40. #80
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    Liebe Heidrun,
    Du machst das vorbildlich. Und wie gesagt, nur Du kennst Luisa wirklich gut.
    Schlimm finde ich das Verhalten der TAs. Sie haben Luisa und Dich im Stich gelassen.
    Das Bild beim Luft schnappen......
    Mal ne andere Frage? Wie viel bewegt sich die Dame?
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

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