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Thema: Futterverweigerung gepaart mit großem Durst, Nieren- und Zuckerwerte ok

  1. #1
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    Futterverweigerung gepaart mit großem Durst, Nieren- und Zuckerwerte ok

    Luisa, eine Mäkelkatze par excellence mit kleinem Appetit, hatte Mitte Mai sechs Tage lang noch weniger gefressen als üblich, davon die letzten drei Tage fast gar nichts, dafür aber viel getrunken. Die letzten beiden Tage wurde am Morgen dann das bißchen Futter, welches sie nachts gefressen hatte, unverdaut ausgekotzt.

    Daraufhin folgte ein Besuch beim TA. Die Untersuchung ergab nichts Auffälliges, die Blutwerte waren allesamt super! Die TÄ vermutete eine Magenschleimhautentzündung. Luisa bekam MCP-Tropfen gegen Übelkeit und Cortison gegen die Entzündung. Die ersten vier Tage erhielt sie 1 Tablette Prednisolon 5 mg, dann wurde alle 4 Tage die Dosis verringert.

    Dank des Cortisons entwickelte Luisa einen riesigen Appetit und machte auch anderweitig einen guten unnd gesunden Eindruck, sodass ich beruhigt eine bereits lange gebuchte Urlaubsreise angetreten habe. Luisa machte während dieser Zeit - wie immer - "Ferien bei Oma und Opa".

    Freitag, den 10.06. bin ich aus dem Urlaub zurückgekommen. Am frühen Freitagabend habe ich Luisa bei meinen Eltern abgeholt. Um 21:00 Uhr waren wir zu Hause. Sie hatte bis dahin wohl so gut wie nichts gefressen, nur viel Wasser getrunken. Auch hier dann kein Futter, wieder nur Wasser. Luisa hat dann stündlich! uriniert, die ganze Nacht hindurch bis zum Morgen und es ging am Tag so weiter. Luisa war auch ungewöhnlich ruhig - bis auf den stündlichen Toilettengang - lag nur in ihrem Korb, kein Miauen, kein Schnurren, nichts.

    Samstagmorgen wieder nichts gefressen, nur getrunken. Ich bin dann in die Tierklinik gefahren. Während der über 2stündigen Wartezeit hat Luisa ein- oder zweimal in die Transportbox gepieselt. Die dicke Decke hatte wohl alles aufgesaugt, aber sie war ganz feucht. Im Behandlungszimmer urinierte Luisa (im Gehen!) erneut und hinterließ einen großen "See". Der Urin wurde dann untersucht, der Befund war normal.

    Die behandelnde Ärztin war von Luisa und ihren Blutwerten (vom 20.05.) total begeistert und meinte, man sähe ihr ihre 17 Jahre nicht an. Luisa hat sich der Ärztin auch gut präsentiert. Sie wirkte gar nicht ängstlich, sondern aufgeweckt und lief neugierig im Behandlungszimmer umher. Herz, Lunge wurden abgehört, alles super. Die Zähne okay (soweit man das durch Augenschein feststellen kann). Der große Durst sowie das häufige Wasserlassen kämen durch das Cortison. Meinen Einwand, das könne ich mir nicht vorstellen, da die Dosis ausgeschlichen wurde und sie zuletzt nur noch jeden 2. Tag 1/4 Tablette bekommen hatte, tat sie ab. Dass Luisa kaum was äße und ungewöhnlich ruhig wäre, fand sie nicht beunruhigend. Manche einer wäre froh, wenn er so eine tolle Katze hätte, war die Antwort. Weitere Untersuchungen wie Ultraschall oder Röntgen wären unnötig. Das Prednisolon sollte ich ruhig weiterhin verabreichen. Auf Nachfrage erhielt ich noch ein Medikament zur Appetitsteigerung (Peritol). Zur Sicherheit wurden dann die Nierenwerte nochmals überprüft. Sie waren normal.

    Die Blutabnahme war jedoch furchtbar für Luisa, sie hat sich mit allen Kräften gewehrt. Eine Helferin hielt sie vorne fest im Klammergriff, ich hinten, die Ärztin nahm dann am Hinterbein Blut ab. Da die Einstichstelle nach Entnahme stark blutete, wurde ein Tupfer mit Klebeband fest um das Bein gewickelt.

    Das Klebeband nebst Tupfer befindet sich immer noch an Luisas Bein. Ich kann es nicht entfernen, Luisa lässt sich nicht anfassen. Wenn ich sie nehmen will, beginnt sie ganz merkwürdig zu atmen. Es hört sich an wie ein panikartiges Hecheln, welches den ganzen Körper bewegt. Dazu faucht sie, gefolgt von einem Knurren. ....als hätte sie Angst vor mir.

    Luisa hat am Samstag und am Sonntag so gut wie nichts gefressen, lediglich einige wenige Bissen Hühnerflügel. Heute hat sie ein einziges Hühnerherzchen gegessen. Vitaminpaste wurde verschmäht, aber ein bißchen Malzpaste wurde geschleckt und etwas Milch.

    Die Leckerlistangen ignoriert sie total, sodass ich ihr ihre Schildrüsenmedikamente nicht geben kann. Ebensowenig das Medikament PERITOL zur Appetitsteigerung und auch kein Cortison.

    Als ich Luisa zu meinen Eltern gebracht habe, ging es ihr doch scheinbar gut. Nach der Cortisongabe fraß sie mit großem Appetit. Bei meinen Eltern dann - trotz Cortison - kaum noch was. Meine Mutter hatte bereits sehr große Mühe, Luisa die Medikamente zu verabreichen, da sie schon dort die Leckerlistange nicht fressen wollte. Dafür trank Luisa extrem viel, urinierte auch entsprechend.

    Dass das Cortison in der zuletzt gegebenen Dosierung so ein extremes Durstgefühl verursachen soll - die appetitanregende Wirkung aber gleich null ist - kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Zumal Luisa bereits in der Vergangenheit über einen langen Zeitraum Cortison in niedriger Dosierung erhalten hat und diese Nebenwirkung damals nicht aufgetreten ist.

    Ich verstehe nicht, wieso sie so ruhig ist und auch nicht, dass sie nichts frisst - wo sie doch angeblich gesund ist. Wenn Luisa auch weiterhin die Leckerlistangen verweigert, ist die 2mal tägliche Carbimazolgabe nicht möglich. Andere Medikamente können auch nicht gegeben werden. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich möchte ungern Luisa schon wieder in die Transportbox stecken und erneut zum TA bringen - der dann wieder nichts macht. Ich fühle mich so hilflos.

    Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und/oder hat eine Idee wie ich Luisa helfen kann.
    .

  2. #2
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    Zitat von Klee:


    Auf Nachfrage erhielt ich noch ein Medikament zur Appetitsteigerung (Peritol).

    Ich habe dir auch im Gartenfaden geantwortet, kopiere es aber auch hierhin.


    Heidrun es tut mir so leid, dass du dir so große Sorgen um deine Luisa machen musst.

    Ganz wichtig ist mir, dich vor PERITOL zu warnen. Eine der TÄ in der Praxis in der ich bin gab es mir für meinen Rocky mit, weil er so schlecht frisst.

    Er zeigte so schwere Nebenwirkungen, dass ich es nach zwei Gaben abgesetzt habe.

    Er wechselte zwischen Unruhezuständen und Lethargie und jammerte wie ich es noch nie bei ihm erlebt habe.

    Ich würde es Luisa nicht weiter geben ohne Rücksprache mit einem anderen TA.

    Die andere Problematik ist natürlich ebenfalls sehr beunruhigend und ich bin ratlos was ich dir empfehlen soll. Irgendetwas muss ihr doch fehlen wenn sie so wenig Interesse am Futter zeigt und quasi ständig Urin verliert.

    Vielleicht doch nochmals eine neue Meinung bei einem weiteren TA??

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass man herausfindet, was ihr fehlt und Abhilfe schaffen kann.

    Drück dich

  3. #3
    Steppenläufer Guest
    Lass dich nicht abwimmeln, du kennst deine Katze, wenn DU findest, dass sie nicht ok ist, dann ist sie nicht ok und wenn dein TA dich nicht ernst nehmen will, dann geh zu einem anderen!

    Röntgen der ganzen Katze würde ich auf jeden Fall machen lassen und je nach Befund dann auch noch einen Ultraschall.
    Wurden die Nierenwerte nur normal getestet oder auch über den Urin? Der normale Wert zeigt erst etwas an, wenn schon über siebzig Prozent der Nieren nicht mehr arbeiten, aber es gibt inzwischen einen Test, der aussagekräftiger ist. Bauchspeicheldrüsenwerte würde ich noch überprüfen lassen, die sind wohl im normalen Blutbild auch nicht mit drin, machen aber bei älteren Katzen wohl auch häufiger Kalamitäten.

    Zu den von dir genannten Symptomen kann ich keine Erfahrungen beisteuern, mein fünfzehnjähriger Kater, den ich letzte Woche nach sechs Wochen Futterverweigerung gehen lassen musste, hatte außer Futterverweigerung und Schmerzen null Symptome. Blutbilder topp, Urin topp, Röntgen und Ultraschall ohne ernstzunehmenden Befund... ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass bei deiner Luisa etwas gefunden werden wird und dass es etwas ist, dass sich beheben lässt.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Steppenläufer Beitrag anzeigen

    ... mein fünfzehnjähriger Kater, den ich letzte Woche nach sechs Wochen Futterverweigerung gehen lassen musste, hatte außer Futterverweigerung und Schmerzen null Symptome. Blutbilder topp, Urin topp, Röntgen und Ultraschall ohne ernstzunehmenden Befund...
    Elia, NEIN, oder?
    Einer deiner beiden Jungs?? das ist ja schrecklich... ich drücke dich und sein Kumpelchen ganz fest und ich weiß, dass du alles getan hast, was möglich war
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
    und Aiderbichl-Patenkind "LUDWIG"



  5. #5
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    wie schrecklich, wie es Luisa geht. Es tut mir so leid.

    Die Ärztin bei der Du jetzt warst, ist das die Ärztin die Du kennst?
    Frisst Luisa gar nichts oder nur ganz wenig?
    Hast Du das Gefühl sie hat noch viel an Gewicht verloren als Du weg warst?
    Wenn sie viel trinkt versuch es doch mal mit Hühnerbrühe.

    Das mit dem vielen trinken und urinieren, finde ich auch besorgniserregend.
    Aber ich weiss nicht ob ich mit Luisa gleich wieder zum Arzt oder in die Tierklinik fahren würde.

    Hast Du es schon mal mit Bachblütenglobbolis gegen Angst probiert?
    Was Du schreibst da denke ich eher sie ist total durch den Wind.

    Aber Du wirst am Besten wissen was das richtige ist.
    Ich drücke Dir die Daumen.
    LG von Marianne



    Alle meine Lieben
    Jigme und Tashi, Mausi meine Sternenkatze, Panos und Ion

  6. #6
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    Zitat Zitat von Rocky und Simba Beitrag anzeigen
    Zitat von Klee:


    Auf Nachfrage erhielt ich noch ein Medikament zur Appetitsteigerung (Peritol).

    Ich habe dir auch im Gartenfaden geantwortet, kopiere es aber auch hierhin.


    Heidrun es tut mir so leid, dass du dir so große Sorgen um deine Luisa machen musst.

    Ganz wichtig ist mir, dich vor PERITOL zu warnen. Eine der TÄ in der Praxis in der ich bin gab es mir für meinen Rocky mit, weil er so schlecht frisst.

    Er zeigte so schwere Nebenwirkungen, dass ich es nach zwei Gaben abgesetzt habe.

    Er wechselte zwischen Unruhezuständen und Lethargie und jammerte wie ich es noch nie bei ihm erlebt habe.

    Ich würde es Luisa nicht weiter geben ohne Rücksprache mit einem anderen TA.

    Die andere Problematik ist natürlich ebenfalls sehr beunruhigend und ich bin ratlos was ich dir empfehlen soll. Irgendetwas muss ihr doch fehlen wenn sie so wenig Interesse am Futter zeigt und quasi ständig Urin verliert.

    Vielleicht doch nochmals eine neue Meinung bei einem weiteren TA??

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass man herausfindet, was ihr fehlt und Abhilfe schaffen kann.

    Drück dich

    Marita, als ich die Ärztin nach etwas Appetitanregendem fragte, empfahl sie mir Peritol, das wäre ein Medikament aus der Humanmedizin und alle ihre Patienten, die nicht fräßen, würden das bekommen und zwar 2x täglich 1/2 Tablette. In dem Moment habe ich das nicht weiter hinterfragt und zu Hause angekommen, habe ich mich gleich bemüht, 1/2 Tablette Luisa zu verabreichen und das sogar erfolgreich.

    Erst danach habe ich den Beipackzettel gelesen und war erstaunt, dass das Medikament gar nicht zur Appetitsteigerung gedacht ist - diese ist "nur" eine Nebenwirkung. Das eigentliche Anwendungsgebiet ist ein anderes, das war mir schon unsympathisch. Als ich dann noch las, dass es sehr viele und vielfältige Nebenwirkungen gibt, war ich unangenehm überrascht. Ich hatte erstmal Abstand genommen von einer weiteren Gabe. Einem kranken Tier für dessen Erkrankung noch nicht mal eine Diagnose gestellt werden konnte, wollte ich kein Medikament verabreichen, dass unter Umständen mehr schadet als nutzt.

    Als Luisa dann am Sonntag und auch heute, am Montag nichts fressen wollte, hätte ich ihr dennoch in meiner Verzweiflung eine weitere halbe Tablette gegeben. Sie hat sie aber nicht genommen. Nachdem ich jetzt von deinen Erfahrungen mit Peritol gelesen habe, bin ich froh drum.

    Gerade eben hat Luisa gespuckt - schaumige klare Flüssigkeit, beim Wegwischen stellte ich fest, es war zähflüssig-schleimig.

    Ich weiß nicht, ist ihr übel? Hat sie Schmerzen? Ich wollte ihr jetzt 4 Tropfen MCP (mit Kaffeesahne) geben. Kaffeesahne liebt sie. Jetzt aber nicht. Sie hat den Teller gar nicht angeschaut.
    .

  7. #7
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    Zitat Zitat von Steppenläufer Beitrag anzeigen
    Lass dich nicht abwimmeln, du kennst deine Katze, wenn DU findest, dass sie nicht ok ist, dann ist sie nicht ok und wenn dein TA dich nicht ernst nehmen will, dann geh zu einem anderen!

    Röntgen der ganzen Katze würde ich auf jeden Fall machen lassen und je nach Befund dann auch noch einen Ultraschall.
    Wurden die Nierenwerte nur normal getestet oder auch über den Urin? Der normale Wert zeigt erst etwas an, wenn schon über siebzig Prozent der Nieren nicht mehr arbeiten, aber es gibt inzwischen einen Test, der aussagekräftiger ist. Bauchspeicheldrüsenwerte würde ich noch überprüfen lassen, die sind wohl im normalen Blutbild auch nicht mit drin, machen aber bei älteren Katzen wohl auch häufiger Kalamitäten.

    Zu den von dir genannten Symptomen kann ich keine Erfahrungen beisteuern, mein fünfzehnjähriger Kater, den ich letzte Woche nach sechs Wochen Futterverweigerung gehen lassen musste, hatte außer Futterverweigerung und Schmerzen null Symptome. Blutbilder topp, Urin topp, Röntgen und Ultraschall ohne ernstzunehmenden Befund... ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass bei deiner Luisa etwas gefunden werden wird und dass es etwas ist, dass sich beheben lässt.

    Oh, nein! Wie unendlich traurig! Ich fasse es nicht.... Es ist so unbegreiflich und so unverständlich...
    Elia, es tut mir so sehr leid um deinen Kater! Mir fehlen gerade die tröstenden Worte....
    Ich hab noch die Bilder, die du früher von deinen beiden in deiner Signatur hattest, vor Augen.... bei den Namen fällt mir jetzt nur einer ein, Mio.

    Auch wenn dein Schmerz noch ganz frisch ist, darf ich dich zum Verlauf dieser so tragisch endenden Futterverweigerung etwas fragen?
    Kam das auch ganz plötzlich von einem Tag zum anderen? Und wieso vermutest du, dass dein Kater Schmerzen hatte?
    Gab es irgendeine Erklärung, eine Vermutung, hatten die Ärzte irgendeinen Verdacht oder standen sie hilflos dabei?


    Ja, Luisa ist definitiv nicht gesund. Ein Tier, dass plötzlich nicht mehr frisst und nur noch ruht, kann nicht gesund sein und dass die behandelnde TÄ in der Klinik das Ganze so herunter gespielt hat, hat mich sehr erstaunt. Aber nach der dramatischen Blutabnahme wäre eh keine weitere Untersuchung möglich gewesen. Den Besuch dort hätte ich mir - und vor allem Luisa - besser erspart.

    Jeder weitere Besuch beim TA oder in einer TK bedeutet jedoch momentan großen Stress für Luisa und ich überlege noch, ob ich zuerst einmal zu "meiner" TÄ in die Praxis gehen soll (eventuell auch erstmal ohne Luisa) oder zu einer anderen in der Nachbarschaft oder wieder in dieses Klinik von Samstag, aber zu einem anderen behandelnden Arzt oder aber in eine andere TK. Ich bin so unschlüssig und mein Verhältnis zu Ärzten - egal ob Human- oder Veterinärmediziner - ist sowieso gestört. Ich habe schon so viele Fehldiagnosen miterleben müssen.

    Röntgen als weiterführende Diagnostik wäre jetzt auch meine erste Wahl. Die Nierenwerte wurden beide Male (am 20.5. und am Samstag) nur im Blut getestet. Es wurde jedoch am 20.05. der neue Biomarker SDMA bestimmt, der bei einer Nierenerkrankung bereits viel früher als das Kreatinin eine erhöhte Konzentration aufweist. Auch der war bei Luisa im Normbereich. Die pakreasspezifische Lipase ist ebenfalls am 20.05 mitbestimmt worden. Sie war auch normal.
    .

  8. #8
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    Zitat Zitat von Maries Beitrag anzeigen
    wie schrecklich, wie es Luisa geht. Es tut mir so leid.

    Die Ärztin bei der Du jetzt warst, ist das die Ärztin die Du kennst?
    Frisst Luisa gar nichts oder nur ganz wenig?
    Hast Du das Gefühl sie hat noch viel an Gewicht verloren als Du weg warst?
    Wenn sie viel trinkt versuch es doch mal mit Hühnerbrühe.

    Das mit dem vielen trinken und urinieren, finde ich auch besorgniserregend.
    Aber ich weiss nicht ob ich mit Luisa gleich wieder zum Arzt oder in die Tierklinik fahren würde.

    Hast Du es schon mal mit Bachblütenglobbolis gegen Angst probiert?
    Was Du schreibst da denke ich eher sie ist total durch den Wind.

    Aber Du wirst am Besten wissen was das richtige ist.
    Ich drücke Dir die Daumen.

    Marianne, nein, am Samstag hatte "meine" TÄ die Praxis geschlossen und so bin ich in die TK gefahren. Dort weiß man halt nie, welchem TA man zugeteilt wird. Die behandelnde Ärztin kannte ich nicht.

    Luisa frisst so gut wie nichts. Heute - also gestern - war es relativ viel mit 2 Hühnerherzen (eines am Vormittag, eines am Nachmittag, ein drittes liegt immer noch unberührt da), etwas Milch, ca. 1 cm Malzpaste, ein kleines Stückchen (ca. 3 x 3 cm) Wurst. Das war's dann auch schon. Jetzt versuche ich die ganze Zeit, ihr ihre Schilddrüsentablette zu geben. Aber sie will nicht. Auch die Kaffeesahne schleckt sie nicht, ebenso das Schüsselchen mit Milch wird ignoriert. Sie dreht den Kopf weg, wenn ich es vor sie hinstelle. Ich will sie auch nicht zu sehr nerven.... Diese Unmengen Wasser, die Luisa täglich trinkt, finde ich auch bedenklich. Das ist ja auch eine enorme Belastung für das Herz und die Nieren. Und ich verstehe den Grund nicht. Es muss doch einen Auslöser dafür geben! Gewicht verloren hat sie während meiner Abwesenheit merkwürdiger- aber auch glücklicherweise nicht mehr. Das war erstmal für mich eine Beruhigung, jetzt aber denke ich, dass sie vielleicht Wasser eingelagert hat und es nur deshalb keine Gewichtsveränderung gibt.

    Nein, mit Bachblüten habe ich nichts ausprobiert. Ich selbst habe mal vor Jahren die Notfalltropfen genommen und als hilfreich empfunden. Als ich dann einige Jahre später erneut die Tropfen genommen habe, konnte ich keine Wirkung feststellen.

    Heute kam mir Luisa etwas gelöster vor. Heute hat sie auch nicht mehr jede Stunde , sondern im Schnitt "nur" alle anderthalb Stunden gepieselt. Wenn sie nur fressen würde! Alles, was sie jemals gemocht hat, will sie jetzt nicht. Dinge, die sie sonst liebt, werden nicht angeguckt. Sie dreht den Kopf weg und macht das Mäulchen nicht auf.

    Luisa war ja bereits am Freitagabend so anders, so ruhig, sie hat sich zwar streicheln lassen, aber nicht geschnurrt und sich direkt in eine Korbhöhle gelegt und ist nur zum Trinken und Pieseln aufgestanden. Dass Luisa am Samstag und auch am Sonntag so anders war, habe ich mir mit dem Klinikbesuch erklärt. Das war vermutlich ein traumatisches Erlebnis für sie (und für mich). Angefangen mit der Hinfahrt, wo ein Traktor in einer engen Kurve mir halb auf meiner Fahrbahn entgegen kam, sodass ich eine Vollbremsung machten musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Luisa wurde dabei in ihrer Transportbox heftig durchgeschüttelt. Dann musste sie zweieinhalb Stunden in der Box mit der mit Pipi durchfeuchteten Decke ausharren. Ich hatte wohl Ersatzdecken dabei, hatte die aber im Auto liegenlassen, sodass mir die Ärztin dann im Behandlungsraum für die Rückfahrt eine Einlage für die Box gab. Die große Urinmenge, die Luisa auf der Heimreise produziert hat, konnte diese Einlage jedoch nicht aufsaugen. Als ich zu Hause die Box öffnete, schwamm die Einlage in einem See aus Pipi und Luisa mittendrin. Ich habe dann versucht meine extrem wasserscheue Miez mit einem nassen Tuch zu säubern. Das wurde dann bereits mit Hecheln, Fauchen, Knurren und letztendlich Flucht beantwortet. Naja, und zwischendrin diese schreckliche Blutentnahme. Ich glaube, ich lasse nie wieder Blut abnehmen bei Luisa.

    Ich weiß leider momentan absolut nicht, was das Richtige ist. Abwarten oder sofort morgen, also heute, zum Arzt. Wenn ja, zu welchem. Welche Untersuchungen mute ich Luisa zu, ohne sie zu sehr zu quälen und zu ängstigen? Warum lässt sie sich nicht anfassen? Hat sie Schmerzen, ist ihr übel? Hat sie Zahnweh? Riecht sie vielleicht nichts mehr und nimmt sie das Essen deshalb nicht an?

    So, ich geb's für heute auf, ich gehe ins Bett. Luisa schluckt ihre Schilddrüsentablette einfach nicht. Weder mit Vitamin-, Malz- noch Katzenleberwurstpaste. Auch gekochter Schinken wird verschmäht, die Leckerlistange sowieso. Es ist zum Verzweifeln.
    .

  9. #9
    Oriental Cats Guest
    Heidrun,

    leider kann ich auch nicht sagen was deiner Luisa fehlen könnte, kann dir nur sagen was ich noch untersuchen lassen würde.

    Bitte lass ein Röntgenbild anfertigen.
    Es könnte ein Problem mit dem Magen oder den Därmen sein.
    Auch nicht total abwegig wäre ein Problem mit der Wirbelsäule, ein größerer "Spalt" zwischen 2 Wirbeln an dem sich Kalk abgelagert hat und der reizt Nervenstränge in der Nähe. Das kann unter Umständen die Darmperistaltik beeinflussen etc.
    Wurde Luisa abgedrückt? Hatte sie harten Reststuhl im Darm? Hatte sie vorher schon mal Probleme mit Verstopfung?

    Würdest du hier in der Nähe wohnen, könnte ich dir einen ausgezeichneten Diagnostiker empfehlen, die sind leider sehr sehr dünn gesät.

    Sollten Päppelmaßnahmen notwendig sein, kann ich dir 2 Präparate empfehlen:
    Bioserin (ein hervorragendes Mittel - nur auf die lückenlose Kühlkette sollte geachtet werden)
    oder
    Reconvales

    Ich drücke euch ganz fest die Daumen, dass ihr endlich eine fundierte Diagnose bekommt.
    Gute Besserung

  10. #10
    Steppenläufer Guest
    Es ist für mich ok, es hat sich über eineinhalb Monate hinweg abgezeichnet und ich komme recht gut damit klar. Ja, es ist Mio, mein schwarzweißer Schatten, der gehen musste.
    Ich denke inzwischen, in dem Alter muss man einfach auf so etwas gefasst sein. Aber zu Anfang hat es mich sehr geschockt, weil er bis dahin fit und munter war und anfangs auch nicht echt krank wirkte, von der völligen Futterverweigerung mal abgesehen. Und man liest so viel von Tieren, die älter geworden sind. Für mich war "seine Zeit" einfach noch nicht gekommen.

    Mir war aufgefallen, dass er etwas verhalten fraß, über mindestens zwei Wochen lang. Da das im Frühling aber für beide normal war, habe ich mir erst einmal keine Sorgen gemacht. Ende April fraß er dann über das Wochenende wirklich schlecht mit schief gelegtem Kopf, so dass ich eh mit Verdacht auf Zahnprobleme zum Tierarzt wollte, am Montag verweigerte er aber schon völlig. Fell war glänzend, Kater munter, aktiv und überhaupt nicht auffällig. Ich durfte mich fragen lassen, ob ich sicher sei, dass er krank ist . Über sechssieben Wochen hinweg hat er, immer nach Tierarztbesuchen, ein bis zwei Tage lang wieder fast normal gefressen, was wir erst dafür gehalten haben, dass das jeweilige Medikament anschlug. Inzwischen denke ich, dass es einfach der Adrenalinschub vom Tierarztgang war, der Mio ein bisschen gepusht hat. Spätestens am zweiten Tag frass er wieder deutlich zu wenig, am dritten dann gar nicht mehr.
    Übelkeitsmittel hat er zeitweise bekommen, die haben aber nicht gewirkt. Erbrochen hat er ausschließlich nüchtern, sobald er etwas gefressen hatte, blieb es drin. Das ist anders als bei Luisa.
    Schmerzen hatte er zu Anfang wohl weniger, denn die erste Woche bekam er kein Mittel und war munter. Aber als ich es gegen Ende mal absetzte, fing er beim Nachlassen der letzten Dosis an zu kauern. Ich habe es ihm dann sofort wieder gegeben. Schreckhaftigkeit und Kauern sind für mich deutliche Zeichen für Schmerzen.
    Ich habe ihn mit Hills A/D zwangsgefüttert, leicht verdünnt und mit Spritze ließ er das gut mit sich machen. Fütterte ich ihn einen Tag lang nicht, um zu schauen, ob er mit einem neuen Medikament wieder von selbst fraß, war er direkt am Folgetag schon weniger gut drauf. Das Hungern hat ihm schnell die Kraft entzogen. Die ersten Wochen hat er dann stattdessen viel getrunken (weniger als Luisa, genug um nicht zu dehydrieren), ab und zu nahm er anfangs auch mal ein paar Häppchen Futter, aber immer deutlich zu wenig.

    Bei uns hatten sie zuerst die Nieren in Verdacht, dann die Bauchspeicheldrüse. Dann haben sie sich recht schnell auf irgendwelche unsichtbaren Tumore eingeschossen. (Drei von vier Tierärzten). Der letzte ließ sich auf ein Rätselraten gar nicht mehr ein und meinte, dass man nicht immer etwas findet. Und dass, wenn man etwas findet, das ja auch noch irgendwie behandelbar sein müsste.

    Ich würde auch auf jeden Fall röntgen lassen. Bevor man vorne Futter reinstopft muss sicher sein, dass es auch weitertransportiert werden wird. Und man kann im Röntgenbild eine Menge sehen, was eventuell Probleme bereiten könnte.
    Und falls noch nicht getan, würde ich die Niere gründlicher untersuchen lassen (Urin testen und diesen neuen Wert, dessen Namen ich nicht weiß).
    Und ich würden den Tierarzt wechseln, ich finde, sie sind sowohl mit der Erkrankung viel zu locker umgegangen als auch mit dir nicht gut.

    Und lass dich in den Arm nehmen Ich weiß genau, was du gerade durchmachst. Die Hilflosigkeit, die Zweifel, die Angst...

  11. #11
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    Elia es tut mir so leid dass du deinen Mio gehen lassen musstest.

    Es ist besonders schlimm wenn man nichts Greifbares als Ursache hat und nach dem Prinzip Versuch und Irrtum agieren muss.

    Wir sind so hilflos den TÄ ausgeliefert und können nur hoffen, dass sie ihr Handwerk verstehen.

    Alles Gute und liebe Grüße

  12. #12
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    Heidrun ich kenne deine Hilflosigkeit und kann so gut nachempfinden wie verzweifelt du bist.

    Wurde Ultraschall vom Bauchraum gemacht? ( weiß nicht ob du es geschrieben hast vielleicht habe ich es überlesen)

    Bei Rocky konnte man damit eine Diagnose stellen.

    Röntgen ist sicher auch angezeigt wie schon einige geschrieben haben.

    Ich denke Stress hin oder her Luisa muss nochmals untersucht werden. Dir selbst lässt es ja auch keine Ruhe weil du dir permanent Sorgen machst.

    Ich drücke dich mal ganz fest.

    Ich denke fest an dich und hoffe so sehr, dass euch schnell geholfen werden kann.

    Sei ganz lieb gegrüßt
    Marita

  13. #13
    Steppenläufer Guest
    Dankeschön euch allen

    Was mir noch eingefallen ist:
    Ich würde fragen, warum auf eine Entzündung behandelt wird, wenn das Blutbild ok ist. Müsste man dann nicht Verschiebungen im Bereich der Blutkörperchen, bei den Entzündungswerten sehen? Bei meinem Kater habe ich diese Fragen leider versäumt, ich war bei "Bauchspeicheldrüsenentzündu ng" zu froh, eine Diagnose gestellt zu bekommen, auf die eine Behandlung folgen konnte.
    Seit wann bekommt sie die Schilddrüsenmedikamente? Teilweise haben diese auch ungute Nebenwirkungen (bei Mio war es Juckreiz im Gesicht, er fing nach zwei Wochen Gabe an, sich alles aufzukratzen). Vielleicht verträgt Luisa dieses Mittel auch nicht mehr. Eine SDÜ kann außerdem eine CNI verstecken, indem sie die Nieren zur Hochleistung pusht. Wird sie behandelt, treten plötzlich die Symptome der verschleierten CNI zu Tage. Kann, muss nicht. Mios Nieren waren topp, auch laut spezieller Untersuchung.

    Wenn du den Eindruck hast, dass sie sich quält, geh lieber sofort zum TA

  14. #14
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    ich bin hier vielleicht ein bißchen anderer meinung: die katze ist 17 jahre und es geht ihr nicht gut - egal was die blutwerte sagen.
    es gibt vermutlich kein akutes geschehen wie einen infekt, wo ein kurzfristige behandlung sinn machen würde.
    mein rat wäre, sich zu entspannen und die katze nicht mit weiteren ta-besuchen zu quälen.
    laß der natur ihren lauf - sie erholt sich oder eben nicht.
    natürlich kann man noch haufenweise diagnostik machen - us, röntgen, mrt - aber muss das wirklich sein?
    tullia stirbt ja ungefähr aller drei monate (zur zeit auch wieder) wegen futterverweigerung: ich mache da gar nichts mehr. entweder sie fängt wieder an zu fressen (was bisher immer der fall war) oder sie tut es es vielleicht eines tages nicht mehr - dann ist die zeit halt gekommen.
    natürlich versuche ich in ihren phasen alles, um irgendwas zu finden, was ihr kalorien zuführt und wenn es schinkenwurst ist wie derzeit, ist es eben schinkenwurst. oder irgendein billiges oder teures futter, ich probiere natürlich alles, aber auch ohne druck aufmich selbst und tullia
    nur, wenn ich die tä dann hier habe für ihre letzte reise, habe ich eine relativ entspannte katze, die nicht beim anblick der tä schon anfängt zu hyperventilieren. auch wenn tullia keine sonderlich problematische ta-katze ist. aber streß hat sie natürlich trotzdem.
    eine zeitlang habe ich ja, rein zur appetitsteigerung in den kritischen phasen kortison gegeben - aber irgendwann war die wirkung nicht mehr die gleiche und nicht mehr anhaltend und es bedeutetet halt jedes mal einen ta-besuch...
    ich finde kortison ist ein überaus hilfreiches medikament, dessen appetitsteigernde nebenwirkung man bei bedarf ruhig nutzen kann, wenn man die gewisse immunsupression in kauf nimmt und meine entscheidung hat keineswegs etwas mit einer verteufelung des kortisons zu tun - aber ich finde einfach, tullia ist austherapiert, was die leiden angeht, die auf ihr alter zurückzuführen sind.
    natürlich würde ich einen infekt behandeln lassen, aber für alles andere sieht sie keinen ta mehr - da richtet es die "natur" - oder eben nicht.
    tullia hat übrigens einen extrem hohen blutdruck, sie müsste sicher ein blutdrucksenkendes medikament bekommen - aber auch das gebe ich nicht: es gibt sie nur in tablette, im futter würde sie es nicht annehmen oder ich könnte die dosierung nicht einschätzen, weil sie eh nie eine schüssel leer frißt, wenn es zermösere...und von hand eingeben verursacht ihr solchen streß, das geht gar nicht.

  15. #15
    Steppenläufer Guest
    So allein bist du damit gar nicht.

    Ich würde aber bei meiner Katze wissen wollen, ob es eine Raumforderung im Brustkorb gibt, um sicherzustellen, dass sie nicht irgendwann an Atemnot leiden wird. Außerdem sollte meiner Meinung nach abgeklärt werden, ob eine Schmerzmedikation ihr Erleichterung verschaffen kann.
    Oft wird es ja dann richtig schlimm, wenn gerade kein Tierarzt schnell zur Verfügung steht.

  16. #16
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    Ich danke euch allen!


    Heute Morgen kam mir nach dem Aufstehen Luisa etwas entgegen und ich habe mich schon gefreut. Sie wollte aber wohl nur anzeigen, dass die Wasserschüssel leer war. Nach dem Auffüllen hat sie direkt eine große Menge auf einmal getrunken. Als ich sie nehmen wollte, um noch mal zu versuchen, dieses Klebeband zu entfernen, hat sie bereits, als ich sie noch gar nicht berührt hatte, heftig gefaucht.

    Ich werde heute auf jeden Fall noch einmal zum TA gehen, ich weiss noch nicht, ob zu meiner TÄ oder ob ich in eine andere Praxis gehen werde. Auch habe ich heute Morgen mit der Klinik telefoniert und wollte die Ärztin von Samstag sprechen. Ich möchte gerne hören, was sie zu Luisa Befinden sagt. Die Dame am Empfang hat mir einen Rückruf zugesichert.

    Ulli, gute Diagnostiker sind wirklich sehr rar gesät. Manchmal frage ich mich, was die Mediziner während ihres Studiums eigentlich lernen. Luisa wurde abgetastet, das Übliche halt, alles in Ordnung. Mit Verstopfung hatte Luisa nie Probleme. Sogar jetzt wird alle paar Tage etwas normal weicher Kot abgesetzt. Die kleinen Würstchen bestehen aber fast nur aus Haaren.

    Reconvales hatte ich bereits im Vorfeld im Mai - als sie noch aß, doch bereits schon noch schlechter als üblich - geben wollen, aber Luisa hat sich geweigert es auch nur zu probieren. Biosein müsste ich dann mal versuchen.


    Elia, der Ablauf dieser 6 Wochen hört sich so traurig an. Auch wenn 15 Jahre ein schönes Alter sind und viele Katzen an anderen Krankheiten bereits viel früher versterben, so sind 15 Jahre wirklich kein Alter für einen bis dahin gesunden und fitten Kater. Aber du hast Recht, man muss wohl im fortgeschrittenen Alter immer damit rechnen, dass das Leben zu Ende geht. Auch wenn diese plötzliche und ohne ärztliche Diagnose nicht nachzuvollziehende Futterverweigerung, die letztendlich den Tod bedeutet, so schwer zu begreifen und anzunehmen ist.

    Mittlerweile ist auch meine Befürchtung, dass Luisas Zeit abgelaufen sein könnte und es sich vielleicht um einen normalen Altersprozess handelt. Andererseits kann ich es nicht glauben. Ich meine auch nicht, dass sie sich quält, sie liegt wahlweise in verschiedenen Körben, u.a. auch in der Transportbox, die ich direkt stehengelassen habe und guckt aus wachen Augen, wenn sie nicht schläft oder döst. Beim Platzwechsel läuft sie auch einige Schritte und sie putzt sich auch. Am Köpfchen darf ich sie streicheln und sie drückt ihren Kopf gegen meine Hand, aber sie schnurrt nicht mehr. Wenn ich sie am Körper anfasse, faucht sie sofort. Und sie dreht direkt den Kopf zur Seite, wenn ich mit etwas Essbaren komme.

    Meinst du mit dem speziellen Nierenwert nicht diesen neuen Biomarker SDMA? Oder gibt es noch einen anderen? SDMA weist bei einer Nierenerkrankung bereits viel früher als das Kreatinin eine erhöhte Konzentration auf und wurde bei Luisa bestimmt und ist im Normbereich. Ich werde versuchen, Urin aufzufangen, damit die Nierenwerte im Urin getestet werden können.

    Elia, das frage ich mich auch, warum die Klinikärztin meinte, ich solle das Kortison weitergeben, wo es Luisa in ihren Augen doch so gut geht.
    Meine TÄ hatte Magenschleimhautentzündung - das sind nicht sofort irgendwelche Werte erhöht - als Verdachtsdiagnose gestellt. Deswegen MCP und Prednisolon.
    Carbimazol bekommt Luisa seit über drei Jahren und hat es bisher sehr gut vertragen.


    Marita, Ultraschall wurde auch auf meine Nachfrage nicht gemacht, gar nichts wurde gemacht - weil die Blutwerte ja so toll waren. Ich denke, ich werde sie jetzt aber erstmal röntgen lassen. Ultraschall stelle ich mir für Luisa auch belastender vor, wenn erst das Bäuchlein rasiert und sie während der Untersuchung wieder zwangsweise festgehalten werden muss.


    Carlo, ich bin auch der Meinung, nicht jede Untersuchung muss gemacht werden und ich wäge auch ab, ist der Schaden, die Belastung größer als der mögliche Nutzen. Ja, Luisa ist 17 und ich will sie nicht quälen. Ich will aber auch nicht, dass sie sich quält. Wenn es eine Möglichkeit gibt, ihr zu helfen, ihr mögliche Schmerzen zu nehmen, möchte ich das tun. Dazu brauche ich aber eine Diagnose. Und sei es auch, dass mir ein verlässlicher TA sagt, man kann nichts tun, die jetzige Situation ist das normale Ende eines Lebenswegs.
    .

  17. #17
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    Zitat Zitat von Klee Beitrag anzeigen
    Ich danke euch allen!


    Heute Morgen kam mir nach dem Aufstehen Luisa etwas entgegen und ich habe mich schon gefreut. Sie wollte aber wohl nur anzeigen, dass die Wasserschüssel leer war. Nach dem Auffüllen hat sie direkt eine große Menge auf einmal getrunken. Als ich sie nehmen wollte, um noch mal zu versuchen, dieses Klebeband zu entfernen, hat sie bereits, als ich sie noch gar nicht berührt hatte, heftig gefaucht.

    Ich werde heute auf jeden Fall noch einmal zum TA gehen, ich weiss noch nicht, ob zu meiner TÄ oder ob ich in eine andere Praxis gehen werde. Auch habe ich heute Morgen mit der Klinik telefoniert und wollte die Ärztin von Samstag sprechen. Ich möchte gerne hören, was sie zu Luisa Befinden sagt. Die Dame am Empfang hat mir einen Rückruf zugesichert.

    Ulli, gute Diagnostiker sind wirklich sehr rar gesät. Manchmal frage ich mich, was die Mediziner während ihres Studiums eigentlich lernen. Luisa wurde abgetastet, das Übliche halt, alles in Ordnung. Mit Verstopfung hatte Luisa nie Probleme. Sogar jetzt wird alle paar Tage etwas normal weicher Kot abgesetzt. Die kleinen Würstchen bestehen aber fast nur aus Haaren.

    Reconvales hatte ich bereits im Vorfeld im Mai - als sie noch aß, doch bereits schon noch schlechter als üblich - geben wollen, aber Luisa hat sich geweigert es auch nur zu probieren. Biosein müsste ich dann mal versuchen.


    Elia, der Ablauf dieser 6 Wochen hört sich so traurig an. Auch wenn 15 Jahre ein schönes Alter sind und viele Katzen an anderen Krankheiten bereits viel früher versterben, so sind 15 Jahre wirklich kein Alter für einen bis dahin gesunden und fitten Kater. Aber du hast Recht, man muss wohl im fortgeschrittenen Alter immer damit rechnen, dass das Leben zu Ende geht. Auch wenn diese plötzliche und ohne ärztliche Diagnose nicht nachzuvollziehende Futterverweigerung, die letztendlich den Tod bedeutet, so schwer zu begreifen und anzunehmen ist.

    Mittlerweile ist auch meine Befürchtung, dass Luisas Zeit abgelaufen sein könnte und es sich vielleicht um einen normalen Altersprozess handelt. Andererseits kann ich es nicht glauben. Ich meine auch nicht, dass sie sich quält, sie liegt wahlweise in verschiedenen Körben, u.a. auch in der Transportbox, die ich direkt stehengelassen habe und guckt aus wachen Augen, wenn sie nicht schläft oder döst. Beim Platzwechsel läuft sie auch einige Schritte und sie putzt sich auch. Am Köpfchen darf ich sie streicheln und sie drückt ihren Kopf gegen meine Hand, aber sie schnurrt nicht mehr. Wenn ich sie am Körper anfasse, faucht sie sofort. Und sie dreht direkt den Kopf zur Seite, wenn ich mit etwas Essbaren komme.

    Meinst du mit dem speziellen Nierenwert nicht diesen neuen Biomarker SDMA? Oder gibt es noch einen anderen? SDMA weist bei einer Nierenerkrankung bereits viel früher als das Kreatinin eine erhöhte Konzentration auf und wurde bei Luisa bestimmt und ist im Normbereich. Ich werde versuchen, Urin aufzufangen, damit die Nierenwerte im Urin getestet werden können.

    Elia, das frage ich mich auch, warum die Klinikärztin meinte, ich solle das Kortison weitergeben, wo es Luisa in ihren Augen doch so gut geht.
    Meine TÄ hatte Magenschleimhautentzündung - das sind nicht sofort irgendwelche Werte erhöht - als Verdachtsdiagnose gestellt. Deswegen MCP und Prednisolon.
    Carbimazol bekommt Luisa seit über drei Jahren und hat es bisher sehr gut vertragen.


    Marita, Ultraschall wurde auch auf meine Nachfrage nicht gemacht, gar nichts wurde gemacht - weil die Blutwerte ja so toll waren. Ich denke, ich werde sie jetzt aber erstmal röntgen lassen. Ultraschall stelle ich mir für Luisa auch belastender vor, wenn erst das Bäuchlein rasiert und sie während der Untersuchung wieder zwangsweise festgehalten werden muss.


    Carlo, ich bin auch der Meinung, nicht jede Untersuchung muss gemacht werden und ich wäge auch ab, ist der Schaden, die Belastung größer als der mögliche Nutzen. Ja, Luisa ist 17 und ich will sie nicht quälen. Ich will aber auch nicht, dass sie sich quält. Wenn es eine Möglichkeit gibt, ihr zu helfen, ihr mögliche Schmerzen zu nehmen, möchte ich das tun. Dazu brauche ich aber eine Diagnose. Und sei es auch, dass mir ein verlässlicher TA sagt, man kann nichts tun, die jetzige Situation ist das normale Ende eines Lebenswegs.
    Ach Heidrun Bei deinem letzte Satz musste ich weinen, es ist so traurig und ich kann mir gut vorstellen, was in dir vorgeht.

    Ich würde es auch so machen, wie du geschrieben hast. Die Idee mit dem Ultraschall hatte ich, weil ja die Diagnose einer Gastritis im Raum steht und die Dicke der Magenschleinhaut beim Schallen gut erkennbar ist.

    Bei Rocky ging das sehr gut, er musste nicht großartig fixiert werden aber er ist auch ein ausgesprochen lieber Kater.

    Ich weiß nicht, ob beim Röntgen die Sache einfacher ist, denn wenn das Tier sich bewegt gibt es sicher keine brauchbare Aufnahme. Das wird aber der TA wissen.

    Jedenfalls waren bei Rocky die Blutwerte und Nierenwerte okay auch kein deutlicher Hinweis auf eine Entzündung die er aber offensichtlich hatte.

    Ich hoffe so sehr, dass man noch was tun kann für deine Luisa.

    Liebe Grüße

  18. #18
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    Klee, bitte verzeihe mir, wenn ich mich hier jetzt lächerlich mache. Ich lese schon eine ganze Zeit mit,
    denke an Dich und Luisa und drücke Euch ganz fest die Daumen.
    Es kann so vieles und nichts sein. Aber ich bin da über einen kleinen Satz gestolpert, der mir keine Ruhe läßt. "Die Würstchen bestehen fast nur aus Haaren".
    Ich weiß nicht, ob das normal ist. Das würde ich an Deiner Stelle unbedingt dem TA sagen. Vielleicht sind irgendwo im Verdauungssystem die Haare die Wurzel des Problems.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  19. #19
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Klee, bitte verzeihe mir, wenn ich mich hier jetzt lächerlich mache. Ich lese schon eine ganze Zeit mit,
    denke an Dich und Luisa und drücke Euch ganz fest die Daumen.
    Es kann so vieles und nichts sein. Aber ich bin da über einen kleinen Satz gestolpert, der mir keine Ruhe läßt. "Die Würstchen bestehen fast nur aus Haaren".
    Ich weiß nicht, ob das normal ist. Das würde ich an Deiner Stelle unbedingt dem TA sagen. Vielleicht sind irgendwo im Verdauungssystem die Haare die Wurzel des Problems.
    Sabine, daran habe ich heute auch gedacht....ob sich ein Haarballen eingenistet hat. Aber das passt mit den großen Trinkmengen dann wieder nicht. Obwohl ja auch mehrere "Baustellen" möglich wären.
    Ich musste aber auch bei Bettinas Ansicht nicken. Bei 17 Jahren muss man wahrscheinlich auch an das Ende des gemeinsamen Weges denken.
    Und da stimme ich Heidrun zu....sollte man die Möglichkeit haben, Schmerzen oder Qualen medikamentös zu lindern, würde ich das auch sofort tun.
    Ich wünsche Euch, Heidrun und Luisa, dass der Süßen geholfen werden und überhaupt eine hieb- und stichfeste Diagnose gestellt werden kann!


    Elia ich war auch ganz geschockt beim Lesen, weil Dein Mio nicht mehr bei Dir ist. Es tut mir aufrichtig leid!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  20. #20
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    Kurz vom Handy aus: Bin jetzt vor der Praxis meiner TÄ und zwar ohne Luisa. Die Sprechstunde beginnt um 16:00 Uhr. Ich will mit ihr erstmal besprechen wie ihre weitere Vorgehensweise aussehen würde. Marita, ich verspreche mir im Moment vom Röntgen mehr als vom Ultraschall. Aber ich will das abklären. Sabine, Danke für die gedrückten Daumen! Du machst dich nicht lächerlich! Dass die Kotwürstchen im Inneren (ich hab sie untersucht) viele Haare und wenig Kotmasse enthalten, war für mich jetzt wohl normal, weil bei kaum Nahrungsaufnahme auch kaum Kot anfällt.
    .

  21. #21
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    durch das kortison wird sie wohl auch ein paar mehr haare verlieren als normal, die sie beim putzen dann natürlich auch aufnimmt.
    ich persönlich würde die katze derzeit weder röntgen noch schallen lassen - ein paar schmerzmedikamente kann man zuhause auch auf verdacht verabreichen und einfach schauen, ob die süße sich dann besser fühlt.
    schaden wird das auf keinen fall.

  22. #22
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    Ich drücke euch auch GANZ fest die Daumen, dass deiner Süßen geholfen werden kann Natürlich muss man bei 17 Jahren an das Ende des gemeinsamen Weges denken, jedoch kann man sie auch nicht unbehandelt lassen: so oder so nicht

    Und wenn Schmerzmittel helfen können, würde ich sie unbedingt geben.
    Das macht man ja beim Menschen auch
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
    und Aiderbichl-Patenkind "LUDWIG"



  23. #23
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    Aber wären das so viele Haare, die bis in den Darm gelangen und nicht vorher ausgekotzt werden? Wir haben seit 25 Jahren Katzen. Wir hatten auch Katzen die zeitweise nicht gefressen haben. Aber wir hatten nie Würstchen, die überwiegend aus Haaren bestanden haben.
    Es kann sein, dass an Luisa's Haarwürstchen alles in Ordnung ist. Ich weiß es nicht.
    Aber mir ist es lieber ich schreibe das und es ist nichts, als ich schreibe es nicht und es wäre von Bedeutung gewesen.
    Egal was Luisa fehlt, ich hoffe, dass die Ursache gefunden wird und dass ihr schnell geholfen werden kann. :
    Und Dir wünsche ich viel Kraft.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  24. #24
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    Danke auch an Heike und Renate für die guten Wünsche und gedrückten Daumen!

    Sabine, Luisa kotzt Haarballen zwar auch aus, aber dass etliche Haare ebenso mit dem Kot/im Kot ausgeschieden werden, ist zumindest für Luisa normal. Sie bekommt Butter, Gänseschmalz oder Malzpaste, die dafür sorgen, dass die verschluckten Haare leichter ihren Weg nach draußen finden.

    Das Gespräch mit der TÄ war keine große Hilfe. Bezüglich Röntgen oder Ultraschall meinte sie wohl, dass US aussagefähiger wäre. Das will ich Luisa aber momentan keinesfalls zumuten. Ich weiss nicht, was das Richtige im Moment ist, ich ändere ständig meine Meinung. Ich hab jetzt einen Termin für morgen 10:00 Uhr zum Röntgen festgemacht, überlege aber, ob ich heute zum Ende der Sprechstunde mit Luisa in die Praxis fahren soll, um auf Verdacht - so wie Carlo meint - ein Mittel gegen Schmerzen spritzen zu lassen. Das Metacam gibt es doch auch zur Injektion? Oder ich hole die Tropfen, übers Wasser kann ich sie ja verabreichen.

    Ansonsten lasse ich Luisa jetzt in Ruhe und stelle ihr nicht ständig irgendwas Essbares vor die Nase. Das ist wahrscheinlich nervend für sie. Und frustrierend für mich, wenn sie wieder nichts will und nur den Kopf wegdreht. Gepieselt hat sie heute allerdings erst 5x, also entschieden weniger als die letzten Tage. Und auch weniger getrunken.
    .

  25. #25
    Steppenläufer Guest
    Ach mensch, das ist blöd, so zwischen den Stühlen zu sein
    Metacam gibt es zum Spritzen aber auch als Flüssigkeit zum ins Mäulchen geben. Falls sie es zulässt, würde ich versuchen, es ihr oral zu verabreichen. Ist ganz einfach mit der beigelegten Dosierspritze in den Maulwinkel zu geben und wahrscheinlich stressfreier, als sie deswegen zum Tierarzt zu bringen. FALLS sie dich das machen lässt

  26. #26
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    Huhu Klee,
    mein Kater hatte zweimal bis jetzt irgendwas am Magen, vermutlich einmal eine Magen-Entzündung 2014, das zweite Mal war erst vor einigen Wochen und keine Ahnung, was das war, ich lasse keine Nierenwerte checken, weil ich eh nichts mehr machen könnte (er ist herz- und nierenkrank). Beide Male hat die "Aufbauspritze" - ich weiß allerdings leider nicht, was drin ist - offenbar sehr gut geholfen, denn er hatte unmittelbar danach einen Hunger wie ein Bär.

    Leckt sie sich den oft die Schnute? Merlin hat das gemacht --> Zeichen von Übelkeit. Er hat auch Magensäurehemmer bekommen und mir wurde Ulmenrinde empfohlen, allerdings konnte ich sie nicht verabreichen (und das, obwohl ich ihm jeden Tag problemlos zwei Tabletten und eine Flüssig"medizin" gebe ) - die soll die Schleimhäute beruhigen.

    Nun ja, das alles nur mal als "Inspiration" Ich finde aber erstaunlich, dass sie faucht - das könnte ja wirklich auf Schmerzen schließen lassen, oder ist sie so eine Schnell-Faucherin?

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  27. #27
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    Gibt es eigentlich gegen Schmerzen für Kazten nichts anderes als Metacam? Rickchen kotzt nach Metacam immer fürchterlich.

    Das mit dem Meinung ändern kenne ich. Wir wollen ja nur das Beste für unsere Flauschis. Nur wissen wir nicht, was das Beste ist.
    Aber meist sagt uns das Gefühl dann doch, was richtig ist.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  28. #28
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    Heidrun, bist Du von mit Luisa zum Tierarzt?
    Falls Du noch eine bildgebende Diagnostik machen willst, denke ich eigentlich auch das Ultraschall weniger stressig ist.
    Die Katze darf stehen und das Fell wird dafür ja auch nicht abrasiert.
    Dann siehst Du aber nicht ob nicht was am Rücken ist von dem Fast-Unfall.

    Wie man es macht man ist immer unsicher.
    Ich drücke Dir so die Daumen das Luisa sich wieder erholt und vor allem auch das Vertrauen zu Dir wieder kommt.
    LG von Marianne



    Alle meine Lieben
    Jigme und Tashi, Mausi meine Sternenkatze, Panos und Ion

  29. #29
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    So, komme gerade vom TA.

    Ich muss korrigieren, Luisa hatte bis vorhin nicht 5x, sondern 6x gepieselt. Nachdem ich meinen letzten Post geschrieben hatte, wollte ich noch einmal versuchen, Luisa - die in ihrer Korbhöhle lag - mit etwas gekochtem Schinken zum Essen zu verführen. Bei mir gibt es an und für sich keine Wurst, aber bei meinen Eltern. Von daher weiss ich, dass Luisa ganz wild nach Salami und Co ist. Ein ca. 1 Euro-großes Stückchen hat sie dann tatsächlich gefressen - die erste "Mahlzeit" an diesem Tag. Ein zweites hat sie leider nicht mehr genommen.

    Ich hatte mich zu ihr hingehockt und sie gestreichelt und dachte, was riecht sie so komisch. Beim näheren Hinsehen bemerkte ich dann, dass Luisa auf das Kissen, welches in der Korbhöhle liegt, Pipi gemacht hatte und seelenruhig auf dem nassen Kissen liegengeblieben ist. Eine Katze, die in ihr Körbchen pieselt und dann auf dem mit Urin durchnässten Kissen liegenbleibt, ist für mich eindeutig mehr als schlecht zurecht.

    Da war es 18:30 Uhr. Nachdem ich Luisa begleitet von ihrem Fauchen und Knurren aus der Höhle geholt und in der Transportbox untergebracht hatte, hab ich bei meiner TÄ angerufen und gesagt, ich käme sofort. Netterweise musste ich nicht lange warten, es war noch sehr voll, aber sie hat uns vorgezogen.

    Luisa wurde geröntgt. Das ging glücklicherweise!! vergleichsweise einfach. Das Röntgenbild zeigt absolut nichts Auffälliges. Magen ist leer, Darm ebenfalls, im letzten Stück ist etwas Kot zu erkennen. Die TÄ hat Luisa dann mit einer Spritze "Recovery", ein Päppel-Futter von Royal Canin, ins Mäulchen gegeben. Bei der TA klappte das ganz gut, ich weiss nicht ob Luisa sich in ihrem momentanen Zustand das von mir gefallen lassen würde. Luisa hat erstaunlicherweise das Zeug sogar runtergeschluckt, so etwas würde sie nie freiwillig fressen. Aber zu früh gefreut - keine fünf Minuten später hat sie alles wieder ausgekotzt. Ich soll jetzt wieder MCP-Tropfen geben

    Dann habe ich Luisa eine Spritze mit einem Schmerzmittel (hab nicht gefragt, welches es war - wahrscheinlich auch Metacam) geben lassen. Von sich aus hätte die TÄ das nicht gemacht. Das Mittel wirkt 24 Stunden, für danach habe ich noch Metacam-Tropfen mitgenommen.

    Die TÄ ist ratlos, ich bin es auch.
    .

  30. #30
    Steppenläufer Guest
    Es tut mir so leid für euch

  31. #31
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    Ich hatte so auf gute Nachrichten gehofft. Es tut mir so leid.
    Wenn das Röntgenbild in Ordnung war, wo kommen dann die offensichtlich vorhanden Schmerzen her?
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  32. #32
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    Sheratan, nach einer Aufbauspritze hatte ich bereits am Samstag die Ärztin in der Klinik gefragt. Aber die kannte anscheinend so etwas nicht. Sie meinte, sie könne eine Vitaminspritze geben, aber Vitaminmangel hätte Luisa ja wohl nicht.

    Ja, Luisa leckt sich manchmal das Mäulchen, momentan kriege ich das so schlecht mit, da sie zur Zeit meistens in der Korbhöhle, in der Transportbox oder in ihrem Papphäuschen liegt.

    Schnell faucht Luisa nicht, sie ist wohl eine vorsichtige, zurückhaltende Katze. Dieses extreme Fauchen ist seit Samstag, seit dem Besuch der TK. Obwohl... als ich sie am Freitag bei meinen Eltern abgeholt habe und in die Transportbox setzen wollte, hat sie auch gefaucht.


    Ja, Sabine, wir wollen nur das Beste und wissen leider in medizinischen Dingen nicht immer, was das Beste ist.

    Luisa hatte in der Vergangenheit mal Metacam bekommen. Damals hat sie es gut vertragen. Ich hoffe, jetzt auch.


    Marianne, das Fell wird für einen US nicht abrasiert? Dann würde ich vielleicht doch auch das noch machen lassen.
    .

  33. #33
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    Dicht bei HH, aber noch SH ;)
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    Ich habs eben mal quer gelesen...
    Erstmal Elia Es tut mir Leid, daß du Deinen Kater gehen lassen mußtest

    Und dann hab ich immer wieder an "Vergiftung" denken müssen. Es gibt verschiedene Arten von Vergiftungen und damit auch verschiedene Sympthome. Und ich weiß, daß bei einigen auch extremer Durst eine Rolle spielt gepaart mit Übelkeit. Die Vergiftung muß nicht im Blutbild erkennbar sein.
    Ich selbst würde als Erstmaßnahme Nux Vomica und Arsenicum Album geben. Hat mir, den Katzen und vor allem bei den Pferden schon oft geholfen. Falls Du das da hast, geb es mal. Nux hilft auch bei Magen-Darmreizungen.

    Ich drücke die Daumen, daß es ihr bald besser geht Das ist immer schlimm, wenn sie einem nicht sagen können: Mir tuts da und da weh

  34. #34
    Steppenläufer Guest
    Bei Mio wurde es abrasiert und er musste lange auf dem Rücken liegen, während der TA alle Organe gründlich abgeschallt hat.

    Anja

  35. #35
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    Was mir noch einfällt: Reconvales zufüttern. Einfach, damit die was in den Magen/Darm bekommt und damit kann man Katzen gut ein paar Tage über die Runden bringen.

  36. #36
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    Elia, Sabine, ich hatte auch auf eine Diagnose gehofft, egal was, aber irgendetwas Greifbares.

    Sabine, ich weiss ja gar nicht, ob Luisa Schmerzen hat. Es ist nur eine Vermutung, das Mittel ist nur vorsichtshalber.
    .

  37. #37
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    Anja, Danke für die gedrückten Daumen! An homöopathischen Mitteln habe ich derzeit gar nichts im Hause, früher war ich mal ganz gut ausgestattet. Aber das ist irgendwann im Sande verlaufen. Die beiden Mittel müsste ich mir morgen dann besorgen. In welcher Potenz nehme ich das? In D6?

    Reconvales habe ich bereits, als es Luisa noch besser ging, ausprobiert. Aber sie mag das gar nicht (was ich auch verstehen kann). Und mit der Zwangsfütterung habe ich Probleme.


    Ja, Elia, ich hätte auch angenommen, dass das Fell abrasiert werden und die Katze liegen muss. Obwohl es im Stehen eigentlich auch gehen müsste, aber das ist für den TA wahrscheinlich wesentlich ungünstiger zu handhaben.


    Sheratan, wie ist denn bei deinem Kater die Magenentzündung diagnostiziert worden?

    Nachtrag:
    Ist Ulmenrinde ein Pulver oder sind das Tropfen? Ist das Mittel geruchs- und geschmacksarm? Alles andere geht bei Luisa leider gar nicht.
    .

  38. #38
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    Also bei Mausi wurde einmal ein Herzultraschall gemacht im Stehen ohne das das Fell Rasiert wurde.
    Es war ein guter Kardiologe. Ich weiss nicht ob es bei den Bauchorganen anders gemacht wird.
    Kannst ja mal fragen ....

    Ich drücke die Daumen das die Medikamente anschlagen und es der Maus besser geht.
    Mausi hat gerne verdünnte Leberwurst und Katzenfutter Pasteten die ich dann mit Wasser verdünnt habe.
    Sie hats von Finger abgeleckt ....
    LG von Marianne



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    Jigme und Tashi, Mausi meine Sternenkatze, Panos und Ion

  39. #39
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    Heidrun ich wäre auch ratlos, was fehlt deiner Luisa nur?

    Du hast jedenfalls dafür gesorgt, dass sie keine Schmerzen hat.

    Es sind eben so verschiedenartige Symptome, keinen Appetit, viel Durst, den Urin nicht halten können. Wenn sie eine Entzündung im Magen hätte würde das ja m.E. nur die Verweigerung des Fressens erklären weil ihr dann evt. auch übel ist.

    Ich bin kein TA alles nur Spekulation.

    Ich wünsche dir so sehr, dass sie sich wieder fängt.

    Alles Gute

  40. #40
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    Nachtrag: Rocky lag auf dem Rücken beim Ultraschall, ich denke zum Schallen des Bauchraums geht das nicht anders.

    Er wurde auch rasiert, Birmchen haben aber langes Fell.

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    Letzter Beitrag: 06.06.2002, 23:37

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