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Thema: lange gekämpft und doch verloren

  1. #1
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    lange gekämpft und doch verloren

    Am montag musste ich mit starken Herzen unter tiefer Trauer meine geliebte Rennsemmel gehen lassen. Das schlimmste war die Entscheidung die ich treffen musste um ihn vor einem erstickungstod zu bewahren.
    Sammy hatte vor einem Jahr schon mal erstickungsprobleme , seine Lymphdrüsen am Hals waren auf tennisballgröße.
    Antibiotika reduzierte das ganze .
    Somit hatten wir bis diesen Februar noch eine supertolle Zeit.
    Im Februar war es wieder so schlimm.
    Eine Punktierung brachte das ganze zum Vorschein.
    Sammy hatte Lymphomenkrebs , der sich am Hals heraus kristallisierte.
    Mein sammy ist fast 12 jahre und ein Bernersennen/appenzeller mix.
    Wir versuchten es noch mit cortison.
    Er war so eine kämpfernatur.
    Uns wurden noch so 1 bis 2 Monate gegeben.
    Mein Sammy aber hat bis anfang Mai so tapfer gekämpft.
    Dann fingen die nebenwirkungen dieser Krankheit an.
    Er konnte nur noch schlecht aufstehen ,wirkte lustlos und schlief den ganzen Tag.
    Treppen konnte er auch nicht mehr gehen.
    Also zog ich ich ins erdgeschoss wo wir uns das Nachlager teilten.
    Die Nacht von Sonntag dem 22.05.2016 auf montag den 23.05.2016 wachte ich auf und sammy gab mir zu verstehen das ich ihm endlich helfen sollte.wie ich es in den letzten Jahren oft und auch immer sehr gern getan habe.
    Er schaute mich in jener Nacht im Mondscheinlicht, das zum Fenster reinkam, so flehend an und bekam kaum noch luft.
    Ich nahm meine Hand streichelte ihn und versprach das ich ihm helfen werde.
    Diese nacht war die schlimmste ,
    ich werde ihm sehr gerne helfen , nur wird diesesmal alles anders sein.
    mein Sammy wird schmerzfrei über die Brücke gehen und wieder fit und munter sein.
    Ich aber muss hier bleiben mit vielen wunderschönen Erinnerungen, ich werde ihn nie wieder neben meinem Bett schnarchen hören, werde keine Sabberflecken mehr wegmachen können ,werde seinen wunderschönen Augen ,die mich immer anblinzelten sehen können.
    Ich rief meine Tierärztin an und sagte ihr das soweit wäre.
    Sie gab uns noch den ganzen Montag zum Abschied nehmen.
    Und er hat es getan .
    Auf seine Art und Weise, er tat Dinge die mir immer gefallen haben ,ganz besonders mit seinem Gesicht in meine Richtung .
    Dann ging er am späten Nachmittag nochmal zu meiner Tochter und kam zurück und legte sich auf seine Decke die er dann nicht mehr verließ.
    Als dann unsere Tierärztin kam robbte er mit den Gesicht freudig zu Ihr hin und begrüßte Sie.Dann legte er sich entspannt hin und ließ alles um sich herum geschehen.
    Die erste Narkosespritze hat ihn dann in einen friedlichen ,gleichmäßig atmenden schlaf gebracht.
    Ich sagte ,so friedlich konntest Du lange nicht mehr atmen.
    Mir war in dem Moment so bewusst das er für uns so lange gekämpft hat und unerträgliche Atmungsqualen in Kauf genommen hat.
    Dann bekam er die andere Infusion und sein Herz hörte auf.
    Ich streichelte ihn und versprach ihm das er immer ein Platz in meinem Herz haben wird und nun friedlich über die Brücke gehen kann.
    In jener Nach ging ich noch öfters zu ihm und wollte ihm eigentlich noch soviel sagen.
    Aber ich habe ihn einfach gestreichelt und gebusselt und ihm alles Gute für die Reise gewünscht.
    Ich weiss das es ihm gut geht aber die Entscheidung zu fällen war so schwer.
    Seitdem bin ich nur am weinen ,habe ich es riuchtig verstanden.
    Er fehlt so wahnsinnig ,alles erinnert an ihn.

  2. #2
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    Ich kann dich so gut verstehen - vor drei Wochen haben wir unseren Damon über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen, es tut unsagbar weh aber wenn sie nicht mehr leiden müssen ist es Erlösung

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Mein aufrichtiges Mitgefühl sambob Fühl Dich still und lieb gedrückt.

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  4. #4
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    Ich danke Dir und fühl mich lieb gedrückt .
    Er ist halt überall und die Traenen nehmen kein Ende

  5. #5
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    Vielen lieben Dank für Dein Mitgefühl und auch Dir alles Gute und das der Schmerz nicht mehr so unsagbar weh tut vielleicht treffen die zwei sich ja

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