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Thema: Hund zappelt extrem beim Bürsten

  1. #1
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    Hund zappelt extrem beim Bürsten

    Hallo alle zusammen,

    Wüsste gerne wie ich es schaffe, dass mein Hund nicht so arg rum zappelt beim Bürsten. Tobe ihn vorher immer aus und belohne jedes erwünschte Stillhalten mit kurzen Spieleinheiten oder Leckerchen. Trotzdem gibt es Stellen wo er nicht still halten mag.


    Tiere sind die besseren Menschen

  2. #2
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    Wichtig ist das du, wenn er dann zappelt, nicht aufgibst und das bürsten einstellst - wäre für ihn dann ein Erfolgserlebnis das dazu führt das er beim nächsten mal wieder so reagiert. Hab ja nun eine Rasse die viel zu bürsten hat und ich bürste gerade wenn gezappelt wird weiter und erst wenn das zappeln aufhört , hört dann auch das bürsten auf . Bei Stellen die schwer zugänglich sind ist es am Anfang ganz gut das zu zweit zu machen weil einem sonst i.d.R. mindestens eine Hand fehlt. Also z.B. bei den Innenschenkeln, da wird Hund auf die Seite gelegt und derjenige der auf der Rückenseite des Hundes steht hebt und hält das obenliegende Bein damit der bürstende der gegenüber steht freie Arbeitsfläche hat. Wichtig ist natürlich auch das man das richtige "Werkzeug" hat damit es sowenig wie möglich ziept.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Hi

    Mein Welpe war auch ein Hibbel und hat in die Bürste gebissen Ich hab das ziemlich früh schon angefangen, obwohl es ja bei einem Welpen noch nicht viel zu bürsten gibt. Aber er sollte es kennenlernen.

    Ich bin das so angegangen: Bürste in der einen Hand, Leckerlie in der anderen (die anderen Leckerlies in Reichweite auf dem Tisch) Ich bürstete einmal über die Brust, hielt inne und sagte: Suuper. Direkt nach dem Wort gab es ein Leckerlie. Wieder einmal bürsten, innehalten, Suuper, Leckerlie. Dadurch das ich kurz innehielt hörte der Hund auf zu zappeln und just in der Millisekunde hab ich das Wort benutzt und sofort ein Leckerlie gegeben.

    Er hat recht fix festgestellt, dass bei dem Wort "Suuuper" etwas tolles kommt und war ganz ruhig. Man sah ihm anfangs direkt an, wie es im Kopf ratterte - wie, es gibt nach Suuper ein Leckerlie obwohl ich gar nichts mache, absolut stillsitze Genau das war es, still sitzen und nicht hampeln. Ich machte das mehrfach am Tag, anfangs immer nur kurz. Dann brauchte ich kaum noch Suuper sagen - Heute gibt es das Wort wenn ich fertig bin und danach auch ein Leckerlie. Bauch bürsten, Rute etc. alles kein Problem.

    Das was er an bischen Fell rausrückt (es ist ja noch nicht soviel) knülle ich leicht zusammen und hänge es in den Apfelbaum. Die Vögel holen sich das zum Nestbau.

    Susanne
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    Dennis,Duke und Frieda

  4. #4
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    Ich mache immer fleißig weiter, umso mehr gezappelt wird. Auch übe ich fast täglich, nur mehrmals am Tag nicht. Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen.
    Ich habe auch schon festgestellt, dass Herbie wesentlich kooperativer ist, wenn die Leckerlies in Sichtweite sind. Nur leider nicht im Gesicht, da mag er es am wenigsten. Nun ist es aber so, dass er evtl. Auch mal zum Hundefrisör gehen soll. So von Zeit zu Zeit. Da will man ja nicht gleich durch einen schlecht erzogenen Quirl einen blöden Eindruck hinterlassen. Der Kopf ist also das Hauptproblem. Die Beine und auch die Unterseite sind noch händelbar, mit etwas mehr Übung.


    Tiere sind die besseren Menschen

  5. #5
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    Ich habe es bewusst mehrfach am Tag gemacht, dafür Anfangs nur ganz kurz. Manchmal nur eine Minute. Die Stellen am Bauch und an der Rute (da war es erstmal huch ) habe ich ausgelassen. Einen ständig zappelnden Welpen und gestressten Halter will ich mir nicht geben. Mir waren die kleinen Mini-Teilerfolge wichtiger, als das ich ihn dazu zwinge, alles überall toll zu finden. Die Kitzelstellen kamen dann später dazu, nach einigen Tagen.

    So hatte ich es auch mit dem Abtrocknen und Füße trocken machen mit einem Handtuch gemacht. Am Anfang war das *oi, ein neues Spiel, da beiß ich gleich mal ins Handtuch* Auch, wenn es damals nichts zum Abtrocknen groß gab - die Übung machts. Heute steht er ruhig und brav wenn ich sage "Füße machen". Ich habe das langsam aber nachhaltig aufgebaut.

    Chester ist jetzt 6 Monate alt und bürsten ist "normal".

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  6. #6
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    Vielleicht einfach mal lassen für paar Minuten
    "Für die Welt bist du irgendjemand, aber für Deinen Hund bist du die Welt!"

  7. #7
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    Inzwischen haben wir das auch ganz gut gemeistert. Er liebt es nicht unbedingt und wenn ich nur 5 Minuten zu lange brauche, flüchtet er unters Bett. Aber was soll ich machen, er hat nunmal sehr Pflegebedürftiges Fell, da muss er durch. Ich versuche aber die 20 Minuten nicht zu überschreiten. Für diese Zeit kann er schon mal still halten.


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  8. #8
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    Er sollte es aber keinesfalls durch flüchten beenden, du musst darauf achten das DU entscheidest wann er fertig ist - also dranbleiben

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  9. #9
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    Stimmt. Habe es auch nie eingesehen, aufzuhören wenn er das gerade will. Ich hole ihn mir jedesmal zurück und mache so lange weiter bis er friedlich ist und still sitzt. Anschließend gibt es immer eine besondere Belohnung. In Form von Leckerlies oder ein wenig Toben.


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  10. #10
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    Super! Das kling doch schon mal vielversprechend!

    Mein Hund hat mich schon sehr gut erzogen...

  11. #11
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    Unsere Dicke hasst das Bürsten auch, besonders am Hinterteil, aber gerade da fusselt sie wie verrückt. Sie versucht sich dann immer hinzusetzen, damit ich nicht rankomme, der Schlingel

    Mittlerweile machen wir es so, dass meine Mutter sie vorn am Kopf hat und ablenkt und ich hinten den Arm unter den Bauch schiebe und mit der anderen Hand bürste. Ein paar Striche, dann Pause, knuddeln und loben (und das fette Wollknäuel aus der Bürste pulen), wiederholen. Angenehm ist anders, aber es muss sein. Und wenn ich fertig bin (oder der Arm wehtut ) gibts ein Hundeeis oder ein Stück Kopfhaut zum Katschen. Dann ist die Welt wieder in Ordnung und die Dicke hat mich wieder lieb

    Alina findet das Bürsten dagegen ganz toll. Sie drängelt sich sogar dazwischen, um auch einen Bürstenstrich abzukriegen.
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina und Renée mmmmmmmmund Artus (+ 2007) in liebender Erinnerung

  12. #12
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    Mit dem Hinsetzen haben wir auch noch so unsere Problemchen, aber das üben wir gerade fleißig und zum Glück lernt Herbie sehr schnell. Er hasst es aber am Hals und den Pfoten. Am Hals ist es aber am schlimmsten und dort hat er die meisten Knoten. Eben durch die Reibung des Halsbandes. Ist dann echt knifflig denen bei zu kommen wenn er immer den Kopf verdreht, so, dass ich kaum dran komme.


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  13. #13
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    Ich denke, das ist eine frage der routine.) Wenn du das öfters machst, wird der moment kommen wo er/sie bescheid weiß und dirket weiß was ihn das berührt/streichelt/bürstet
    Zumindest kann ich das aus eigener Erfahrung sagen... ehrlich gesagt, hatte ich garnicht daran gedacht ihn zu belohnen wenn er still hält.. für's nächste mal merke ich es mir!

  14. #14
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    Halloo..als unserer noch klein war, wurde am Anfang nur mit Geschirr (und nem Stück Seil dran, für´s zurückholen) gebürstet, um nämlich "das Flüchten" zu verhindern. Das ging allerdings recht schnell, dass ich das nicht mehr brauchte. Ich spielte auch nie vorher mit ihm, um ihn z.B. auszupowern...sondern hinterher, wenn fertig. Das weiß er auch...wenn fertig, wird Ball gespielt (mit einem speziellen, den es fast nur dann gibt). Aber das muss natürlich jeder selber wissen....jedes Tier ist anders.....ich habe mir ein "Podest" (im Sommer im Garten) gebaut, um ihn im Stehen bürsten/pflegen zu können....heute nie ein Problem, wenn er da drauf soll....

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