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Thema: Erst eins, dann zwei, dann drei?

  1. #1
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    Erst eins, dann zwei, dann drei?

    Guten Morgen Ihr Lieben!

    Nachdem eine Freundin von mir ab März mehr arbeiten muss, hab ich mich schon vor längerem gern bereit erklärt, ihre Hündin (zufällig Diegos beste Freundin ) an den langen Arbeitstagen (3x die Woche) bei mir aufzunehmen. Ist grundsätzlich auch kein Problem, weil die beiden sich super verstehen und die Maus schon öfters tageweise oder in Urlaubsbetreuung bei uns war.

    Was ich zu dem Zeitpunkt, als wir das ausgemacht haben allerdings noch nicht wusste: Meine Nachbarin, deren Hündin ich ebenfalls schon seit längerem bei Bedarf betreue, hat plötzlich heftige gesundheitliche Probleme, weswegen meine Nachbarshündin nun auch an mindestens einem Spaziergang täglich mit dabei sein wird (die anderen beiden kann der Mann meiner Nachbarin vor und nach der Arbeit hoffentlich weiterhin selbst übernehmen). Pinzipiell auch kein Problem: Diego versteht sich mit beiden Mädels super, die zwei hören an sich gut auf mich, kennen sich auch gegenseitig und ich helfe sowohl meiner Freundin, als auch meiner Nachbarin wirklich gern (vor allem, weil das Betreuungsagreement schon seit Jahren läuft - ich hab schon den Vorgängerhund betreut, wenn Not am Mann war ).

    Dennoch mach ich mir ein bisschen Gedanken: Mit 2 Hunden komm ich gut klar, das ist erprobt. Aber wie schauts mit 3 aus? Klappt das an der Leine noch ordentlichlich? Und wie ändert das die Rudeldynamik (Während die Nachbarshündin wenig Einfluss auf Diegos verhalten hat, möchte er seine heiß geliebte Nala am liebsten gegen andere Rüden verteidigen... das macht mir ein bisschen Bange...)?

    Zu allem Überfluss spielen alle drei in der Gewichtsklasse 20kg+, haben 50-55cm Schulterhöhe (also auch keine Zwerge, v.a. weil ich selbst nur knapp 50kg wiege...) und sind zwischen 1,5 und 3 Jahren alt (ein Border Collie, ein Aussi und ein aktiver Mix - alles Hunde, die jung sind und Power haben). Und ausgerechnet bei dem einen Spaziergang am Tag, an dem ich mit 3 Hunden unterwegs bin, wäre auch noch mein Sohn (7 Jahre) dabei, der auch noch ein Scheibchen Aufmerksamkeit ab haben will... Obwohl ich den notfalls bei der Oma parken kann (und wahrscheinlich auch werde...).

    Hat irgendjemand hier Erfahrung mit 3 Hunden zugleich? Hab Angst, dass ich mich übernommen habe, möcht aber weder der Freundin absagen, die sich auf mich verlässt, noch der Nachbarin, die sich gerade unverschuldet nicht wirklich um ihre Hündin kümmern kann... Könnte ein paar am besten beruhigende Worte zum Spaziergang mit 3 Hunden brauchen....

    Mein Hund hat mich schon sehr gut erzogen...

  2. #2
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    Hier mal Bilder von Diego und seinen Mädels:




    Mein Hund hat mich schon sehr gut erzogen...

  3. #3
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  4. #4
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    Guten Morgen auch

    Ich habe auch öfter drei Hunde hier bei mir, wenn mein Bruder im Urlaub ist. Ich gehe aber nicht mit allen dreien gleichzeitig spazieren. Erstens gehe ich mit Flexileine, und davon kann man zwar zwei beherrschen, aber nicht drei, und zweitens machen die Damen gern mal auf "großer böser Wolf", wenn sie zusammen unterwegs sind. Die Leute hier im Dorf kennen das zwar und wissen, dass das nur Gekläff ist, aber angenehm ist anders, vor allem weil die drei zusammen auch über 50 kg wiegen.

    Deshalb gehe ich dann lieber nacheinander, erst mit der Mama, dann mit einem oder beiden Kleinen. Natürlich muss ich in dem Fall kleinere Runden gehen als sonst, aber das kann man gut wettmachen, indem man unterwegs öfter spielt - der eine Hund übt z.B. Sitz-Platz-Bleib, während der andere Futtersuchspiele spielt, und dann wird abgewechselt. So kriegen am Ende alle drei Hunde die ihnen zustehende Aufmerksamkeit.

    (Achso, mit zwei Hunden gehen und einen allein zurücklassen geht nur, wenn meine Mutter da ist, sonst jault der allein Zurückgebliebene seinen ganzen Weltschmerz quer durchs Dorf. Wenn ich also ganz allein mit den drei Damen bin, gehe ich mit jeder einzeln, so dass die Zurückbleibenden sich gegenseitig trösten können.)
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina (*2008), Renée (2007-2018) und Artus (1996-2007)

  5. #5
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    Ja, hab mir auch schon überlegt, die Spaziergänge im Notfall aufzuteilen und dann halt kürzer zu machen - mit dem allein bleiben hat zum Glück keiner der dreien ein Problem. Wäre aber nur eine temporäre Lösung, weil ich das auf Dauer zeitlich nicht leisten kann (als selbstständige kann ich mein Arbeitspensum nur bedingt anpassen, außerdem habe ich an einzelnen Tagen unter der Woche außerdem feste Termine, die mich zeitlich einschränken). Leider ist noch unklar, wielange meine Nachbarin noch "pausieren" muss (sie hat eine heftige Trombose, die sich partout nicht auflösen will - wenn alles schiefgeht, muss sie nächste Woche noch einmal ins Krankenhaus...) - die 3-Hunde-WG könnte also länger dauern als geplant...

    Mein Hund hat mich schon sehr gut erzogen...

  6. #6
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    Oje, das klingt aber gar nicht gut, dann wünsche ich mal gute Besserung, unbekannterweise.

    Ich bin übrigens auch selbstständig (Übersetzerin), das mit der Zeiteinteilung kenne ich also auch... Mir fiele sonst nur noch die Möglichkeit ein, bei jungen Leuten in der Umgebung zu fragen, ob sich jemand als Gassigeher betätigen möchte. In meinem Haus leben z.B. zwei größere Kinder, die liebend gern mit mir und den Hunden spazieren gehen und sich riesig freuen, wenn sie selbst einen der Hunde führen dürfen.
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina (*2008), Renée (2007-2018) und Artus (1996-2007)

  7. #7
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    Is ja cool - Ich arbeite als Texterin und Autorin, derzeit hauptsächlich Webcontent und SEO... Schon irgendwie lustig, finde ich. Hab gleich mal deine Website inspiziert...

    Heute ist die Nachbarshündin wieder ganztags bei uns, weil die Nachbarin einen Termin im Uni-Klinikum hat. Danach wissen wir hoffentlich mehr. Macht für mich einen großen Unterschied, obs temporär ist oder ob die 3-er-WG über einen längeren Zeitraum besteht. Vorübergehend würd ich die Spaziergänge wahrscheinlich einfach aufteilen, wenns länger dauert, MUSS es klappen, dass alle gemeinsam gehen. Hab gestern schon mal getestet, ob Kiara und Diego sich einhändig führen lassen (ich bin so ne Fiese, die auf "Fuß" an der Leine besteht... ) - leider halten die beiden nichts davon, sondern findens ganz eklig, beim Laufen Körperkontakt zu haben, so dass an gesittetes Fußgehen kaum noch zu denken ist. Jetzt heißt es abwarten und austesten, ob es mit Nala klappt - hier bin ich optimistischer, weil die beiden ohnehin ununterbrochen zusammenhängen, da sollten sie hoffentlich auch bereit sein, Fell an Fell zu laufen. Wenns klappt würd ich die beiden mit einer Leine zusammenschnallen und Kiara mit ihrer Flexileine (ich hasse die Dinger...) auf die andere Seite nehmen. Und hoffen, dass Nala Diego nicht zum pöbeln anstiftet, weil dann hätt ich an einer Hand ein 50kg Problem... Aber abwarten...

    Mein Hund hat mich schon sehr gut erzogen...

  8. #8
    Monika Guest
    @Moirah
    bildschön!!

    find ich klasse, daß Du hilfst!! Das ist ja wohl ein Albtraum für jeden Hundebesitzer krank zu sein und nicht mit seinem Hund laufen zu können. Und ist ein Segen, wenn jemand hilft in der Nachbarschaft, Hundi nicht ins Heim muß.

    Tipps kann ich Dir leider nicht wirklich geben, hatte zwar mal zwei Hunde, bin aber mit ihnen getrennt gelaufen.

    Das einzige was mir so einfällt ist, daß Du wenn du Linkshänder bist, den Hund links nimmst, der besser alleine geht. Und rechts die, die sich besser verstehen, zusammen gehen können. Oder daß du dir noch jemanden suchst der dir einen abnimmt und ihr lauft zu zweit mit drei Hunden, falls es Probleme gibt.

    Viel Erfolg und Spaß bei euren Gassirunden und gute Besserung für die Hundebesitzerin!

  9. #9
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    So, Hallo nochmal!

    Die Maus von meiner Freundin ist ab dieser Woche hier - letzte Woche hatten wir Dank Grippe noch mal ne kleine Schonfrist. Gerade liegen die beiden erschöpft vom Spaziergang neben meinem Arbeitsplatz und Knutschen

    Meine Nachbarin wird wohl noch ne Weile ausfallen - der Arzt hat ihr keine Hoffnungen gemacht, dass sie früher als in einem halben Jahr wieder fit sein wird. Unsere dreier Kombo wird also wohl länger bestehen bleiben.

    Im Wald horcht Nala aber super und auch die Nachbarshündin hat akzeptiert, dass man meist machen muss, was ich sag. Aber weil die beiden Mädels unabhängig voneinander gern an der Leine pöbeln, hab ich mich entschieden, dass es bei meinem Körpergewicht wohl klüger ist, nicht alle drei gleichzeitig an der Leine zu führen - zumindest nicht, wenn sie noch nicht ausgepowert sind. Deshalb hab ich jetzt mit der Fußkranken Nachbarin vereinbart, dass sie zumindest die ersten paar Meter bis zum Wald mitläuft (ist zum Glück nicht weit), bis zumindest ein Teil der Drei von der Leine gemacht werden kann. Ab da kommen wir dann (hoffentlich) alleine klar. Soweit also die Theorie - mal sehen, was die Praxis heut mittag ergibt...

    Danke erstmal an alle, die schon geholfen haben! Ich halt euch auf dem Laufenden, was mein wildes Rudel so macht.

    Mein Hund hat mich schon sehr gut erzogen...

  10. #10
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    Na dann kann man ja eigentlich nur noch viel Spaß mit der Rasselbande wünschen (mit einem leichten Augenzwinkern )

    Die Pöbelei an der Leine kenne ich auch zur Genüge. Einzeln können sich meine Damen hervorragend benehmen, aber zusammen fahren sie gegenüber anderen Hunden gerne den Hulk aus. Ich werd wohl im Frühjahr mal wieder in die Gruppenstunden der Hundeschule gehen, da gewöhnen die sich das ganz schnell wieder ab. (Da war immer ein alter Polizeihund dabei, der konnte sprichwörtlich mit einem Blick jede Rauferei beenden.)
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina (*2008), Renée (2007-2018) und Artus (1996-2007)

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