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Thema: Was machen wir mit unseren zwei Katerchen?

  1. #1
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    Was machen wir mit unseren zwei Katerchen?

    Hallo liebes Forum,

    ich brauche mal einen Rat von erfahreneren Katzenhaltern...

    Vor einer Woche habe ich mir mit meinem Freund zwei kleine Kater (damals 10 Wochen alt) in die Wohnung geholt. Die zwei mussten leider mit der Flasche aufgezogen werden und waren sofort zutraulich. Ich bin berufstätig, mein Freund ist daheim und schreibt gerade seine Bachelor-Arbeit. In dieser Woche hat sich dann leider heraus gestellt, dass er mit den Katzen nicht fertig wird. Er ist nervlich einfach am Ende. Sie toben viel herum, fordern Aufmerksamkeit und Pflege. Ich denke am schlimmsten ist es für ihn, dass sich das Leben stark geändert hat und es schwierig ist, die normale Routine intakt zu halten. Die Katzen an sich schienen sich anfangs sehr gut zu verstehen, sie haben viel miteinander gespielt und auch gekuschelt. Später fiel uns dann auf, dass eine eher der Ruhigere zu sein scheint und immer von dem anderen geärgert wird, wenn er mal Ruhe möchte. Zudem wurde er so stark von dem Unruhigeren gebissen, dass es geblutet hat. Wir haben uns dann gestern schweren Herzens entschieden, den Unruhigen als Zwischenlösung zum Wohl des anderen Katers und auch meines Freundes kurzfristig bei Verwandten unterzubringen. Wir hofften auch, so testen zu können, ob mein Freund mit einer Katze (seinem Liebling mittlerweile) klar kommen würde. Für mich war es sehr schwer, ich liebe beide bzw. alle drei Der Kleine, der jetzt noch bei uns ist, scheint jetzt aber sein Brüderchen zu vermissen, er maunzt sehr viel und selbst wir scheinen da nicht viel zu helfen. Jetzt ist die Frage: Was machen wir mit den Zweien? Wieder zusammen bringen, weiter getrennt lassen, ....??? Ich weiß es nicht, ich möchte vor Allem den Kleinen, aber auch meinem Freund und mir weiteren Stress ersparen. Ich persönlich möchte immer noch beide behalten, aber das ist ja vielleicht gar nicht mehr möglich

    Danke und liebe Grüße

  2. #2
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    Hallo Butterfliege,
    ich bin leider in Eile, weil ich gleich weg muss, aber bitte: Bringt die Katzen schnell (!!) wieder zusammen! Es ist nicht artgerecht, wenn eine allein leben müsste, zumal in einer Wohnung (Ist später Freigang geplant?). Mir tut das richtig leid, dass ich lesen muss, dass zwei kleine Katzen getrennt werden, die so klein sind, weil sie sich wie Katzen verhalten. Dein Freund kann sich ja in ein Zimmer für die Bachelor-Arbeit zurückziehen oder eben in die Bib gehen, da ist er eh ungestörter. Vielleicht könnt ihr "euren" zu den Bekannten bringen, möchten die vielleicht zwei Katzen? Mit zwölf Wochen gibt es mit Sicherheit noch keine ernstlichen Raufereien, wahrscheinlich haben sie nur gespielt. Und mit dem "Unruhigeren" sollte man viel spielen. Wenn Dein Freund so leicht zu stressen ist, würde ich von einer Katzenhaltung absehen. Aber die getrennt zu lassen wäre für mich keine Option.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  3. #3
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    Da kann ich mich Sheraton nur anschließen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  4. #4
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    Die Verwandten wollen leider keine Katzen, das war nur eine Zwischenlösung. Wäre mir natürlich aber auch lieb, sie wenigstens in der Nähe zu behalten.

    Ich hatte noch vergessen, zu erwähnen, dass die zwei Flöhe hatten. Das hat den Stresspegel nur noch zusätzlich erhöht... Jetzt ist aber jeder Floh tot!

  5. #5
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    Wo wohnst du denn? Vielleicht können wir hier jemanden finden, der die beiden ZUSAMMEN aufnehmen kann.

    Sie zu trennen ist, so muss ich das leider sagen, das Schlimmste, was du den beiden antun konntest...es sind noch Kitten, die brauchen einander und müssen ihre Rangpositionen ausfechten, gerade in neuer Umgebung. Das kann laut sein, das kann schlimm aussehen, ist aber völlig normal.

    Und dann solltet ihr euch überlegen, ob es nicht die Möglichkeit für deinen Freund gibt, wo er sich zurück ziehen kann, um seine Ruhe zu haben, und die beiden können sich einen auskabbeln. Das beruhigt sich ja auch mit der Zeit.
    Aber Kitten sind quirlig, entdecken ihre Welt und haben einfach noch viel Blödsinn im Kopf!
    Liebe Katzengrüsse
    Katja

    Jeder, der eine Weile mit Katzen zusammengelebt hat, weiß, dass sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben.
    Cleveland Amory

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  6. #6
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    Hallo Butterfliege,
    Ich muss leider (im Hinblick auf euer "Problem") den anderen zustimmen. 10 Wochen alte Kitten von der Mutter zu trennen ist schon sehr früh und die Gescgwister dann noch auseinander zu reißen geht gar nicht. Wir haben im Oktober unsere beiden Brüder mit 14 Wochen bekommen und in den ersten Wochen haben sie sich gegenseitig noch sehr gebraucht. Kitten sind neugierig und lebhaft haben (fast) nur Unsinn im Kopf und wollen alles erforschen und überall mit der Nase dabei sein. Das ist ganz normal , auch dass sie sich raufen gehört dazu. Bist du sicher, dass das Blut nicht von einem ausgefallenen Milchzahn kam? Das hatten wir bei uns und ich dachte auch zuerst es wäre ein Biss. Kater raufen ziemlich wüst miteinander um ihre Kräfte zu messen das sieht oft erschreckend aus gehört aber dazu. Wir waren in den ersten Wochen ziemlich beschäftigt mit Pflege, Spielen, Füttern etc. sie sind eben wie kleine Kinder das darf man nicht vergessen. Bitte überlegt euch ob ihr dem gewachsen seid aber die Trennung ist wirklich keine Option wenn du zum Wohl der Tiere handeln willst was ich annehme.

  7. #7
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    Hallo Butterfliege,
    ich finde, das was du beschreibtst, ist ganz normal. Das sind Kater, die spielen schon mal rauer und messen ihre Kräfte, wie zwei halbstarke Rabauken. Das du sie getrennt hast ist für die beiden die schlimmste STrafe. Du solltest so schnell wie möglich versuchen, die beiden wieder zusammen zu lassen. Sie brauchen einfach auch für das spätere Leben, den sozialen Umgang eines Artgenossen. Ein Mensch, und sei er noch so bemüht, kann einen Katzenkumpel nicht ersetzten. Junge Kater bringen eben Leben in die Bude, dabei geht auch das ein, oder andere kaputt, genauso wie bei kleine Kinder. Das sollte man immer bedenken.
    Glaub uns, die Beiden leiden ungemein unter der Trennung. Wenn du sie nicht bei dir zusammen lassen kannst, wäre die Option sie weg zugeben, aus Katzensicht die bessere.
    Wende dich ruhig an Katinka, sie hat Mittel und Wege, eventuell neue Eltern zu finden.

    Bei dir wäre ein älteres Tier, das Einzelhaltung bevorzugen würde besser gewesen. Davon sind die Tierheime voll, falls du dir nochmal überlegst eine Katze zu halten.
    Liebe Grüße von Tina mit

  8. #8
    Oriental Cats Guest
    Hallo Butterfliege,

    mit den beiden 12 Wochen alten Katerchen hast du ja noch Kitten und die testen ihre Kräfte, wollen sehr viel spielen.

    Trenne sie nicht, lass sie wieder zusammen.

    Du musst mit ihnen viel spielen, sie so richtig auspowern. Besonders Kater lieben das. Einem wilden Spiel sollte stets eine ruhige Schmusephase folgen.
    Lass dir tägliche Spiele einfallen, vielleicht mit einer Spielangel. Mache das jeden Tag, so wird es ein Ritual werden und sie lernen sehr schnell, dass es wilde und ruhige Phasen bei euch gibt.

    Normalerweise verletzen sich die Katerchen beim Spiel nicht, es war wohl ein Versehen und einer war etwas "überdreht". Solange das nicht öfter passiert, ist es nicht schlimm. Katerspiele können sehr wild sein und es ist ein Training für das weitere Leben. Wenn es zu wild werden sollte, lenke sie ab, sage entschieden NEIN. Sie werden dich sehr schnell verstehen auch wenn es manchmal etwas dauern kann.

    Ich will euch Mut machen und euch um Geduld bitten. Wahrscheinlich muss ich es dir nicht extra sagen und ihr habt bestimmt Verstecke wenn sich einer der beiden mal zurückziehen will um seine Ruhe zu haben. Kopf hoch, bleibt ruhig, werdet nicht hektisch denn eure Ruhe überträgt sich auch auf die Kater.

    Nein, ich erzähle dir nicht wie wild z.B. Orientalenkitten sein können sich jagen, dass die Fetzen fliegen, gegen Türen krachen, dass man befürchtet sie würden in 1000 Teile zerspringen.
    Aber, das gibt sich im Laufe der Zeit und auch später muss man besonders mit einem Rambo ab und zu mal die wilden Katerspiele veranstalten.

    Toi, toi, toi und viel Spaß mit euren Katerchen.

  9. #9
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    Danke für eure Antworten.

    Sie sind wieder zusammen

    Und trotzdem müssen wir jetzt sehen, wie es weitergeht...

  10. #10
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    Puh, das ist gut, das ihr sie wieder zusammen gesetzt habt.

    Es sind Kater, sie sind Kinder, erleben jeden Tag neue Abenteuer im neuen Zuhause.
    Das beruhigt sich auch mit der Zeit, immer dran denken Geduld ist bei Tieren immer die wichtigste Eigenschaft, die man als Dosis haben muss.

    Ich wünsche euch, das ihr eine gute Lösung findet, für alle beteiligten!
    Liebe Katzengrüsse
    Katja

    Jeder, der eine Weile mit Katzen zusammengelebt hat, weiß, dass sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben.
    Cleveland Amory

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  11. #11
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    Zitat Zitat von Oriental Cats Beitrag anzeigen

    Nein, ich erzähle dir nicht wie wild z.B. Orientalenkitten sein können sich jagen, dass die Fetzen fliegen, gegen Türen krachen, dass man befürchtet sie würden in 1000 Teile zerspringen.
    DAS können Birmchen auch

  12. #12
    Oriental Cats Guest
    Zitat Zitat von Butterfliege Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten.

    Sie sind wieder zusammen

    Und trotzdem müssen wir jetzt sehen, wie es weitergeht...
    Super

    Du musst ihnen quasi die Mutter ersetzen, besonders in "Erziehungsfragen".

    Beide sind Flaschenaufzuchten und ihnen fehlt die Phase in der die Mutter ihnen viel beigebracht hätte. Beobachte mal eine Katzenmutter wie die mit ihren Kitten umgeht, was sie toleriert und was nicht. Von ihrer Mutter lernen sie für das Leben.

    Ja, es stimmt, Katzen kann man fast nicht erziehen aber ihr Verhalten etwas in die gewünschte Richtung beeinflussen, durch positive und negative Verstärkung. Zeige ihnen wenn sie sich richtig verhalten und streichle, lobe sie dann. Und, wie ich ja schon geschrieben habe, wenn der Blödsinn und der Übermut eskaliert lenke es vorsichtig und ruhig in die richtigen Bahnen.

    Habt Geduld und ersetzt ihnen erziehungsmäßig noch ein bisschen ihre Mutter. Euch sehr zugewandt sind sie ja schon das sind hervorragende Voraussetzungen.

  13. #13
    Oriental Cats Guest
    Zitat Zitat von Rocky und Simba Beitrag anzeigen
    DAS können Birmchen auch
    Tatsächlich

  14. #14
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    Zitat Zitat von Rocky und Simba Beitrag anzeigen
    DAS können Birmchen auch

    Lastramis stehen dem in nichts nach. Auch nicht, wenn man schon "große" 2 ist.

    Für blinde Seelen sind Katzen ähnlich. Für Katzenliebhaber ist jede Katze von Anbeginn an absolut einzigartig.
    Jenny de Vries

  15. #15
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    Butterfliege, ich kenne Eure Situation und Wohnverhältnisse nicht. Aber es irritiert mich schon etwas, dass ein junger Mann, der gerade vor dem Abschluß seines Studiums steht, mit zwei Jungkatern überfordert ist.
    Weder im Beruf noch im Privatleben ist es möglich bei Situationen, die außerhalb der geregelten Routine sind,
    wegzulaufen. Probleme sind dazu da, gelöst zu werden. Du solltest Deinen Freund stärken, Lösungen in der Situation zu suchen.
    Flöhe, das kann ich verstehen, sind zunächst was sehr unangenehmes. Aber auch Flöhe sind in den Griff zu bekommen. Hier im Forum kannst Du auch dazu prima Tipps bekommen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  16. #16
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    Diese Gedanken kamen mir auch. Katzenkinder sind anstrengend, ohne Frage. Aber das ist ja nur der ganz normale Alltag, auch wenn Prüfungsstreß einen dünnhäutiger machten kann, und das erst eine Woche.

    Was ist, wenn eines der Würmchen mal krank wird, spuckt, Durchfall hat oder so? Und das Ganze auf mehr als 15 Jahre hochgerechnet ...

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    Jenny de Vries

  17. #17
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    Wir haben jetzt schweren Herzens entschieden, uns von den Kleinen zu trennen Hier der Link zur Anzeige: http://m.kleinanzeigen.ebay.de/s-anz...97944-136-3335
    Wenn ihr ein gutes Heim für sie kennt, dann meldet euch bitte. Und ja, es steht zwar reserviert in der Anzeige, aber der Interessent springt wahrscheinlich noch ab

  18. #18
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    Die beiden sind jetzt in einer Pflegestelle. Wir versuchen immer noch, sie weiter zu vermitteln. Wer ein gutes dauerhaftes Heim für die Kleinen kennt, bitte Bescheid geben. Wir wohnen übrigens in Berlin.

  19. #19
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    Smile

    Unsere Kleinen haben ein schönes, gemeinsames Heim gefunden! Alles gut jetzt Und nochmal ein Riesen-Dankeschön an Katinka!

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