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Thema: Blutiger Speichel - sofort in die Tierklinik oder TA-Termin morgen früh abwarten?

  1. #1
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    Question Blutiger Speichel - sofort in die Tierklinik oder TA-Termin morgen früh abwarten?

    Ihr Lieben!

    Ich habe hier gerade eine Situation die ich nur ganz schlecht einschätzen kann, deshalb sehe ich mich tatsächlich gezwungen auch einmal die allseits beliebte „Muss meine Katze zum TA?“-Frage zu stellen...

    Folgendes: Wir haben seit Mitte Dezember 2014 einen neuen Kater, Miez, 17 ½ Jahre alt. Ein bisschen dünn, ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber insgesamt altersgemäß fit. Vor ein paar Wochen war ich mit ihm beim Tierarzt, kam aber unverrichteter Dinge wieder zurück, weil er sich – na ja - „unkooperativ“ zeigte. Jetzt hat er vor ein paar Tagen (3-4) angefangen, ziemlich viel zu sabbern, seit gestern morgen ist der Sabber blutig. Er lässt die Zungenspitze aus dem Mäulchen hängen und frisst kaum noch (auch keine Leckerli-Pasten, die man nur auflecken müsste). Ansonsten verhält er sich normal, d.h. er liegt die meiste Zeit in der Sonne und pennt.

    Ich habe einen „mit Narkose“-Termin bei meinem regulären TA am 19.03. - da Miez so wenig entgegenkommend war wollten wir ihn leicht sedieren und ihn bei der Gelegenheit komplett durchchecken (den Termin hatte ich schon gemacht, bevor das Gesabbere angefangen hat - einen früheren haben sie nicht). Gestern, als das Blut dazukam habe ich bei meiner „Zweit-Tierärztin“ angerufen, da habe ich jetzt einen Termin morgen früh um 10:40 Uhr (ohne Narkose - „mal sehen, wie weit wir mit ihm kommen“).

    Jetzt also endlich zu meiner eigentlichen Frage: Kann ich eine 17 ½ Jahre alte Katze die ganz offensichtlich Schmerzen im Mäulchen hat noch bis morgen früh warten lassen (mit dem Risiko, dass er uns wieder nicht an sich ranlässt und wir dann nochmal bis zum Narkose-Termin am 19. warten müssen), oder sollte ich ihn doch besser direkt eintüten und mit ihm zur Tierklinik fahren? Oder den Termin morgen abwarten und wenn es nichts geworden ist von da aus zur Tierklinik?

    Ich bin einfach hin- und hergerissen – ich will ihn nicht unnötig stressen, aber er soll auch nicht länger als unbedingt nötig Schmerzen haben. Andererseits will ich auch keine überbesorgte Katzen-Mutti sein, die wegen jedem Pups gleich in die Tierklinik fährt. Immerhin habe ich der TÄ gestern am Telefon die Situation geschildert und sie hat es ja auch nicht als dringenden Notfall eingeschätzt. Er tut mir halt nur so leid, wie er mit seinen vollgesabberten Vorderpfoten und der raushängenden Zungenspitze hier rumsitzt - ich selbst würde ja mit akuten Schmerzen auch nicht länger als nötig warten wollen. [Und nein, Schmerzmittel eingeben kann ich ihm nicht und ins Futter tun bringt nichts weil er ja nicht mehr frisst.]

    Was würdet Ihr denn an meiner Stelle machen?
    Liebe Grüße von Ariane mit den Fellnasen Lilly, Andy, Chen-Chen, Kiri, Falsete, Wally, Diddi und Mia.


  2. #2
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    Zitat Zitat von Ariane_75 Beitrag anzeigen
    Was würdet Ihr denn an meiner Stelle machen?
    In der Tierklinik anrufen und die Situation schildern

    Grüße

    Susanne
    Für immer im Herzen
    Dennis,Duke und Frieda

  3. #3
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    Ariane
    schön ,mal wieder von dir zu hören
    auch wenns nicht ganz so schön ist, was du berichtest

    ich würd den kateropa einpacken und in die TK fahren....zur Not können die da auch gleich bissl sedieren,um nachzusehen, was der Opi hat.Und alles andere auch gleich noch mit durchchecken.So würde ich es machen,wenns meiner wäre
    MONI mit dem wunderbarem MAJA-SCHAFI ,Kuschelseelchen ANNI, Wuschel IDA sowie LILLY,die Diva bei den Jungs
    *LILLI,PINA,FLOH,ELENA,OSKAR und das kleine,schwarze WUNDER für immer im Herzen*

    ich beherrsche Groß- und Kleinschreibung und eigentlich auch die Rechtschreibung, aber die Tastatur vom PC nicht


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  4. #4
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    Hoffentlich ist alles gut gegangen und ihr seit in die TK gefahren!!
    Wie geht es denn Miez?
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    "
    (Frank Wisniewski)
    -Mit Schröderchen und seiner Schwester Frieda im Herzen-
    Mit Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Charly
    grüßt euch Minchen-

  5. #5
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    Wenn er eh so unkooperativ ist, würde ich glaube ich auch in die TK fahren, dann kannst du dir den womöglich dann nicht gelingenden termin morgen sparen. Dort vorher anzurufen halte ich für eine vernünftige Idee.
    Berichte bitte weiter, wie es ihm geht

    Liebe Grüße von Tanja mit Gladdys, Emma, Ascha, Eddie und Bella.
    *Rufus* tief im Herzen


    Es gibt nur zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten, Musik und Katzen.

    (Albert Schweizer)

  6. #6
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    Unhappy schlechtest mögliches Ergebnis

    Hallo.

    Ich bin dann gestern doch nicht mehr in die Tierklinik gefahren - ich hatte dort angerufen und die Situation geschildert, und sie haben mir geraten erst den TA-Termin wahrzunehmen. Die TÄ hat dann heute morgen (trotz energischer Gegenwehr) einen Blick in Miez' Mäulchen geworfen und hat sofort gesagt, dass das kein Zahnproblem ist sondern von den Nieren kommt. Man hat das auch prima gesehen - entzündetes Zahnfleisch ist ja rot und geschwollen, aber das von Miez war eher so grau verfärbt und die komplette Mundhöhle voller gräulichem Schleim.

    Wir haben ihn dann direkt in Narkose gelegt (mit der Ansage, dass er evtl. schon die Narkose nicht überlebt, wenn die Nieren so schlecht sind) und Blut abgenommen, und als die Werte dann nach ein paar Minuten da waren haben wir ihn direkt eingeschläfert.

    Der arme Kerl - wir hatten ihn nicht einmal ganz drei Monate, aber da wäre nichts mehr zu machen gewesen - Harnstoff und Kreatinin waren beide oberhalb des messbaren Bereichs, d.h. >300 bzw. >10,0. Die TÄ meinte, er hätte andernfalls vielleicht noch eine Woche zu leben, aber es wäre auch keine gute Woche geworden.

    Wenn nur die blöde Kuh, von der ich ihn bekommen habe, mal früher mit ihm beim TA gewesen wäre, da hätte man vielleicht noch was machen können. Aber nein, "Ich war mit meinen Katzen nie beim Tierarzt, und die sind trotzdem alle alt geworden."

    Na ja. Bringt ja jetzt alles auch nix mehr. Wenigstens hatte er bei uns noch eine schöne, wenn auch viel zu kurze, Zeit. Jetzt muss ich mich erst einmal um meinen Liebsten kümmern - den hat es viel schlimmer getroffen als mich, weil der Miez sich ihn als Bezugsperson auserkoren hatte (ich wurde nur so eben als Dosenöffner toleriert). Der Arme - im November erst ist unser Dicker gestorben, der seine erklärte Lieblingskatze war, und jetzt auch noch der Miez.

    Vielen Dank Euch allen für's Mitlesen und Daumen drücken, auch wenn es diesmal leider nicht geholfen hat.
    Liebe Grüße von Ariane mit den Fellnasen Lilly, Andy, Chen-Chen, Kiri, Falsete, Wally, Diddi und Mia.


  7. #7
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    Ach Mensch, Ariane, das tut mir sehr leid!
    Diese verdammte Ignoranz mancher Leute Tieren gegenüber!!!
    Man kann sich wahrscheinlich wirklich immer nur mit dem Gedanken trösten, dass man selbst der Fellnase noch eine schöne und würdevolle Zeit geben konnte. Es ist so traurig, dass Miez nun gehen musste. Aber sich noch eine Woche lang quälen....nein, das will niemand!
    Ich wünsche Dir und vor allem Deinem Schatz, dass Ihr Miez' Verlust verarbeiten könnt.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!



    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Luis, Willi, Fritzchen, Rudi und Rico


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  8. #8
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    Ariane, das tut mir unendlich leid

  9. #9
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    Das tut mir sehr leid ... aber auch drei Monate voller Liebe sind auf ein Katzenleben umgerechnet eine lange und kostbare Zeit ... Danke an Euch, daß Miez das erleben durfte.

    Für blinde Seelen sind Katzen ähnlich. Für Katzenliebhaber ist jede Katze von Anbeginn an absolut einzigartig.
    Jenny de Vries

  10. #10
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    ach, das ist so traurig.
    ich ziehe aber vor euch den hut, dass ihr ja in dem wissen, das es jederzeit und bald so enden kann, so einem alten kater ein zuhause gegeben habt.
    leb wohl, du alter miezerich...
    mit so einem alten tier gibt es übrigens keine bagatellen mehr, da kann jeder klitzekleiner infekt lebensbedrohlich sein und ein tag ohne nahrungsaufnahme kann alte tiere an den rand des grabes bringen. sie verfallen viel viel schneller als junge tiere

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