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Thema: Immer wieder kleine Kratzwunden ....

  1. #1
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    Post Immer wieder kleine Kratzwunden ....

    Also ich brauche mal einen Rat.

    Meine Gina ist launisch, zickig meinem Baily gegenüber.

    Immer wieder haut sie ihn auf den Kopf und nur er trägt kleine Kratzwunden davon, die ich an seinem Kopf immer wieder finde.

    Die zwei liegen auch zusammen oder Gina lässt sich von Baily genüsslich putzen, aber plötzlich schlägt ihre Laune um und dann bekommt er Haue. Baily pfotelt auch zurück, aber nur halbherzig.

    Wenn ich zuhause bin, gehe ich dazwischen und versuche sie abzulenken.

    Was kann ich tun, macht es Sinn Gina energischer von Baily wegzudrücken, wenn sie ihn angeht, oder halte ich mich besser raus???

    Gina bekommt zurzeit eine Bachblütenmischung von meiner THP, zeigt aber keine Wirkung bis jetzt.
    Pascha und BellaGinaBaily

  2. #2
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    mein mann würde sagen: so sind sie, die frauen
    ich würde da eigentlich gar nichts machen, denn im prinzip verhält sie sich - wie eine katze halt. bißchen übermotiviert vielleicht, sie könnte die krallen auch drin lassen beim schlagen - aber einen lernerfolg wirst du deine trennungsversuche vermutlich eher nicht erzielen ich glaube nicht, dass sich der zusammenhang für die katze so erschließt. ud selbst wenn es so wäre, müsste sie sich danach richten wollen - auch da hab ich eher zweifel
    da der kater ja offenbar weiß, wie frauen funktionieren und das ganze gelassen nimmt, würde ich da eher gar nicht einschreiten. wenns ihn irgendwann zu sehr annervt, wird er sich schon erinnern, dass er auch krallen hat.
    anders sähe es aus, wenn du den eindruck hättest, er wäre permanent in total in der defensive, zöge sich zurück und wirkte insgesamt verängstigt. oder sie machte sich einen wirklichen spass draus, hätte freude am mobbing und wäre dabei, das zu einem neuen hobby zu entwickeln.
    wenn man nicht ganz oben in der hierarchie steht, sieht das leben nun mal so aus, dass man gelegentlich aufs dach bekommt. bißchen freie meinungsäußerung unter tieren muss schon sein, ist halt nur schade, dass sie die krallen auspackt. aber da deine wohl keine freigänger sind, musst du ja auch nicht übermäßig qangst vor übertragbaren krankheiten haben. musst halt nur schauen, dass sich da nix entzündet.

  3. #3
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    Anhand der Schilderung fällt es mir schwer, die Stimmung wahrzunehmen, sie zwischen den beiden Katzen herrscht. Es klingt, als ob die sich völlig normal verhalten. Wohnungskatzen leben in einer stärkeren Bedrängnis als Freigänger, daher reagieren Katzen evtl. auch heftiger auf Kater. Das Freundschaftsverhalten scheint zu stimmen, auch wenn die Katze zu abrupten Beendigungen des Kuschelns neigt, was der Kater dann mit der Zeit ohne dein Eingreifen lernen sollte.

    Andererseits scheinst du angespannt zu sein, weil er Kratzer bekommt. Wie gross sind die denn? Wie häufig passiert es? Sind die beiden dabei laut? Was passiert nach dem Schlag? Wie ist die Stimmung zwischen dir und den Katzen?
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  4. #4
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    Vor drei Wochen hatte Baily einen Kratzer haarscharf am linken Auge vorbei, da war eine Kruste drauf und das Fell weg, ja und das war jetzt gerade wieder verheilt, da entdecke ich vorgestern eine kleine runde Wunde am Oberkopf mit Kruste drauf.
    Ich bin nicht angespannt, finde es nur blöde für den Kater, den er macht nix und die kleine Gina haut hin. Er geht auch zu ihr hin und fängt an sie zu putzen und wenn sie dann später haut schaut er ganz erstaunt.

    Gestern beim Füttern hat sie ihn angefaucht, er pfotelt zurück und dann sie. Dann habe ich Gina weggedrückt.
    Nach dem Schlag ist es wieder gut und friedlich.

    Dann liegen sie alle ruhig vor dem Kamin zusammen ..... es ist ganz verschieden.

    Baily lag ruhig auf dem Bett, plötzlich springt Gina hoch, tuppt ihm eine und springt wieder weg, Baily ist liegen geblieben und hat dann geschlafen.

    Gina ist einfach nur launisch, vielleicht wirken ja die Bachblüten nach längerer Zeit doch noch ....
    Pascha und BellaGinaBaily

  5. #5
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    nun ja, das sind halt katzen und keine menschen. die haben halt ein anderes sozialverhalten als wir. du darfst doch nicht einen umgang mit deinem partner - den du dir im unterschied zu gina auch selbst ausgesucht hast - als maßstab nehmen.
    dieses sprunghafte ist halt manchen katzen eigen.
    ich bin mir sicher, dass der kater das auch hundert mal besser kommen sieht als du - wenn er dann nicht weg ist und sein phlegma siegt, ist das auch bißchen sein problem.
    sie hat die hosen an in der beziehung, vielleicht drängt der kater ihr auch zuviel nähe auf, die sie gar nicht haben will. nur weil sie haut, ist sie nicht automatisch die böse - es gibt auch passive gewalt, nämlich, wenn man auf das unausgesprochenene "hau ab" nicht reagiert.
    selbst wenn ich an bachblüten glauben würde, wüsste ich nicht, was da behandlungsbedürftig sein sollte.
    indem du dich in harmlose auseienadersetzungen einmischst, verwehrst du den tieren den streßabbau, den eine beziehung auf engen raum nun mal mit sich bringt. der bricht sich möglicherweise dann aufgestaut in weniger harmlosen auseinandersetzungen bahn und - auch katzen sind nicht doof - gern dann, wenn du nicht da bist.
    meine leni ist ja auch so ein wundersam unausgegorenes wesen, ich weiß genau, wenn ich sie streichle, gibt es den einen punkt, wo es gut ist - auch wenn sie mich vorher um zuneigung gebeten hat. ich kenne den punkt mittlerweile ziemlich genau - wenn ich auf ihre körpersprache nicht höre, muss ich fühlen, auch wenn sie versucht, mir nicht wirklich weh zu tun. klar, sie hätte auch die option, sich einfach so vom acker zu machen, aber so isse nun mal. vielleicht liegts in ihrer unschönen vergangenheit begründet, vielleicht isse einfach so auf die welt gekommen - ist letztlich irrelevant. sie hat hundert andere positive eigenshaften, die das mehr als aufwiegen.

  6. #6
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    Hallo Carlo,

    find ich toll wie Du das beschreibst.
    Stimmt auch, Baily war ein Streuner und hat draußen ums Überleben kämpfen müssen, er ist anders "drauf" als die verwöhnten Hauskätzchen. Er ist grobmotoriger und akzeptiert die Grenzen nicht so und dann bekommt er halt eine drauf. Aber er ist ein ganz lieber Kater, er will dann nur spielen und die anderen putzen, geht dabei aber zu unwirsch vor und die anderen sind damit nicht immer einverstanden.....

    Meine THP hat den Katzenschnupfen von Baily heilen können, was langmonatige Gabe von Antibiotika nicht geschafft hat. Alle seine Schnupfenbakterien sind weg, nur durch die Gabe von homöopathischen Mitteln und das hat auch lange gedauert bis es gewirkt hat, aber sogar sein ständiger Durchfall ist weg.
    Und deshalb glaube ich jetzt auch ein bisschen an die Bachblüten, sie sollen Gina etwas ausgeglichener machen.
    Pascha und BellaGinaBaily

  7. #7
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    Es ist sehr gut, dass die THP Bailey kurieren konnte! Er hatte also eine Chance, sich ganzheitlich auf sein neues Leben einzustellen, sowohl von der körperlichen Gesundheit her, als auch seelisch-konstitutionell. Gina hingegen hatte diese Unterstützung in der Intensität nicht, weil sie körperlich gesund ist, stimmt's? Ich meine damit, sie wird so einen Aufwand gar nicht gebraucht haben, allerdings hat sie zusehen dürfen, wie sie sich in das neue Leben von Kater Bailey hineinsortiert. Ein bisschen was ist wahrscheinlich aus Sicht der Katze auf der Strecke geblieben.

    Ich habe hier die Beobachtung gemacht, dass eine Veränderung bei einem immer auch eine Reaktion darauf von den anderen abverlangt. In einem System kann sich niemals nur einer verändern, alter Grundsatz der Systemik. Das sollte man im Blick behalten, wenn in einem Mehrkatzenhaushalt am Sozialgefüge etwas veärndert wird.

    Beispiel:
    Mein Kater Tiger hat wegen seiner Magenprobleme und daraus entstandenen Grätzstimmung eine Weile lang sein Konstitutionsmittel in einer Hochpotenz bekommen. Das hat bei ihm eine ganzheitlich durchschlagende Wirkung entfaltet. Der ganze Kater ist dann anders. Es ist besser drauf, lässt sich von seinen frechen Brüdern nicht provozieren, nimmt aber auch von mir wieder viel mehr Zuneigung in Anspruch und liegt schnurrend mit im Bett. Die anderen müssen damit umgehen, sind aber eifersüchtig. Askyi kann das geschmeidig kompensieren, Flaumig hingegen reagiert etwas verunsichert, wenn sein Familiensystem nicht mehr berechenbar ist für ihn. Er braucht länger, um sich darauf einzustellen. Letzten Endes lernte auch er endlich, ins Bett zu kommen.

    Wenn man das Richtige gibt, kann eine Gemütsstörung relativ schnell behoben sein. Von Bachblüten kenne ich so eine durchgreifende Wirkung nicht.
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  8. #8
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    Hallo Claudia,
    ja bei einem Neuzugang muss sich die ganze Gruppe neu sortieren.
    Baily war natürlich lange der Mittelpunkt, da ich mich intensiv um ihn gekümmert habe und er auch der verschmusteste von allen ist.
    Ich habe aber auch immer mit Gina weitergeschmust, sie niemals weggedrückt, damit sie sich nicht benachteiligt fühlt. Manchmal hatte ich im Bett beide im Arm, aber dann hat Gina Baily weg gepfotelt und jetzt kommt er nicht mehr, wenn sie da ist.
    Bella ist sogar mutiger geworden, jetzt rennt sie hinter dem Trofu Stückchen her und schnappt es den anderen weg, dass konnte sie vorher nicht. Und beim spielen schießt sie plötzlich unterm Bett hervor und schnappt sich die Spielangel.
    Auch Pascha hat gelernt mit einem anderen Kater zu raufen, was er ja gar nicht kannte, die beiden verstehen sich jetzt sehr gut und liegen auch oft zusammen.

    ich werde meine THP mal auf ein Konstitutionsmittel ansprechen.
    Pascha und BellaGinaBaily

  9. #9
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    Es ist bestimmt auch gut, mit Gina intensiver zu spielen, so kann sie auch mehr ihre Emotionen abbauen.

    Ich habe alles zum Clickern besorgt, aber leider klappt es nicht so - mit 4 Katzen ist es schwierig einen Anfang zu finden. Ich muss mich nochmal erkundigen, was ich da falsch mache......
    Pascha und BellaGinaBaily

  10. #10
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    So, jetzt habe ich zweimal beobachtet, dass auch Baily Gina anspringt oder ihr im Vorbeigehen eine langt.
    Heute morgen: Beide Katzen ducken sich, Baily stimmt so ein lautes, hohes Singsang an und springt dann Gina an - Gina legt die Ohren an und faucht, beide pfoteln sich an, Gina faucht und kreischt dabei, Baily springt sie immer wieder an.
    Ich musste dringend los zur Arbeit, habe das obligatorische Leckerlie zum Abschied geworfen und sie damit abgelenkt.

    Puhhh, ich kenne so was gar nicht und kann es auch nicht einschätzen wie ernst es ist oder nicht ??
    Ich werde das mal mit dem Handy filmen .....
    Pascha und BellaGinaBaily

  11. #11
    Steppenläufer Guest
    Zumindest Gina scheint das sehr ernst zu nehmen, sie scheint sich sehr bedrängt zu fühlen.

    Hat Bailey einen Katerraufkumpel? Eventuell will er nach Katerart mit ihr raufen, aber ihr als Mädel ist das zu rabiat.
    Pascha ist deutlich älter als Bailey, oder?

  12. #12
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    Zitat Zitat von Steppenläufer Beitrag anzeigen
    Zumindest Gina scheint das sehr ernst zu nehmen, sie scheint sich sehr bedrängt zu fühlen.

    Hat Bailey einen Katerraufkumpel? Eventuell will er nach Katerart mit ihr raufen, aber ihr als Mädel ist das zu rabiat.
    Pascha ist deutlich älter als Bailey, oder?
    Nein Pascha ist 6 Jahre alt und Biaily wurde auch so geschätzt. Die beiden Kater raufen nicht mehr so viel wie am Anfang, aber sie liegen oft zusammen und verstehen sich gut, auch mit Bella.

    Gina zieht sich zurück oder ärgert ihn.
    Pascha und BellaGinaBaily

  13. #13
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    Pascha und Baily haben am Anfang auch heftig gekämpft, aber das waren harmlose Katerkämpfe die ich auch vorher so nicht kannte und auch Pascha musste erst lernen sich gegen Baily zu behaupten, aber das hat er gut hinbekommen.
    Pascha und BellaGinaBaily

  14. #14
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    nun ja, je mehr katzen man hat - um so größer leider die wahrscheinlichkeit, dass zwei (oder mehr) sich nicht leiden können
    kann ich ein lied davon singen.
    vierkinderhalter werden ähnliche lieder zum besten geben können.
    was mich jetzt nicht so besorgt sein läßt, ist die tatsache, dass zum einen jeder von beiden anderweitig freunde hat und das beide doch auf einem durchaus gleichen niveau agieren, also keiner wirklich unterlegen ist. gina hat halt die schärferen krallen
    das ist der deutliche unterschied zu der situation bei mir zwischen ivo und claudia. claudia ist die verursacherin der misere, aber rettungslos unterlegen.

  15. #15
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    Heute morgen haben Baily und Gina friedlich zusammen auf der Fensterbank in der Sonne gelegen, die Köpfe keine 10 cm von einander entfernt. Ne ne, vielleicht mache ich mir zu viele Gedanken und es ist wirklich so, Baily will nur spielen und ihr ist es dann zu heftig.

    Baily wiegt ja auch 6,5 kg und Gina gerade mal 3,5 kg und er springt auf die Kleinen auch immer so drüber und hält sie fest.
    Pascha und BellaGinaBaily

  16. #16
    Steppenläufer Guest
    Sie sind sich jedenfalls nicht spinnefeind, wenn sie auch solche schönen Momente miteinander teilen

    Vielleicht hilft es, wenn ihr Bailey auf andere Weise mehr auspowert, mit Spielangeln oder womit er sonst gerne tobt, falls ihr das nicht schon macht. Ansonsten würde ich mir aber keine Sorgen machen, solange sie sich die meiste Zeit gut verstehen.
    Doof, dass Pascha sich aus der Pflicht zieht

  17. #17
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    man versucht halt immer bißchen, mit seinen tieren heile welt zu leben.
    meine vier hunde passen wirklich extrem gut zusammen, das ist eine sehr sehr entspannte meute - wenns da aller wochen mal rappelt, bin ich auch immer pikiert. dabei ist das einzige, was da mal passiert, ein knurren oder abschnappen. es gibt keine wirklich ernsten auseiandersetzungen, keiner kämpft für die weltherrschaft oder den weltfrieden. trotzdem ist das für mich immer irgendwie ein schlag ins kontor - dabei streiten männe und ich deutlich öfter miteinader (und die hunde sind dann auch sehr pikiert und unglücklich).
    man hätte halt gern, dass die tiere eine gegenwelt zum eigenen unperfekten leben sind...

  18. #18
    Steppenläufer Guest
    Perfekt ist langweilig

  19. #19
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    stimmt.
    es gab mal ein zeit, da hatte ich nur zwei hunde, nachdem meine beiden alten herrschaften gestorben waren.
    hilde, die streberin und lisa, die oberstreberin. beide befreundet und äußerst höflich und zuvorkommend im umgang miteinander.
    die haben miteinander gespielt, wie sich konversation der gehobenen schichten in englischen filmen anhört.
    gott, hab ich mich gelangweilt beim spazieren gehen und zuhause. ich hatte nüscht zu tun. an dem tag, wo der nächste gestörte pflegi bei mir eingezogen ist, hab ich drei kreuze gemacht. endlich wieder angenagte stuhlbeine, chaos beim spazieren (zumindest anfänglich), wildes getümmel beim spielen...

  20. #20
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    Ich gebe zu dass ich auch zur Harmoniefraktion gehöre

    Ich lese, klein Gina wiegt gerade die Hälfte von dem ehemaligen Gossenrüpel? Das erinnert mich an meine Niggels. Sie hat 2 doppelt so grosse freche Brüder, aber den Vorteil der gemeinsamen Sozialisierung von drinnen und draussen. LaNinni kann auch abzischen, sie zieht im Sommer immer ganz aus und kommt nur Fressen. Frollein Streunertochter. Aber. Die frechen Brüder hatten ihr eine Zeitlang so eingeheizt, dass ich ihr vom TA am BRT das Konstitutionsmittel bestimmen liess, damit sie ihre Anspannung und Opferhaltung abbauen konnte. Eine andere Wahl blieb mir nicht, die Katze lässt sich ja nicht anfassen und baut zu mir konsequent keine Beziehung auf. Unser TA kennt meine Katzen von klein auf, der hatte also Verständnis und wollte helfen. Für ziemlich überschaubares Geld (ca. 20,--) legte er ein paar Haare von ihr in den BRT und fand das Mittel sowie die passende Potenz und händigte mir das aus. Das bekam LaNinni ins Küken geschmuggelt und im Verlauf der folgenden Wochen ging es deutlich bergauf mit ihr. Sie ist wieder so selbstbewusst wie früher. Meine kleine Ninni. Jetzt lässt sie sich nichtmehr provozieren, sondern guckt einfach stur zurück:
    "Was willst du Raufbold? Brauchst du was auf die Fellhosen?"
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  21. #21
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    bei katzen isses halt so, dass mich die intensität der auseinandersetzunge nach wie vor schockiert.
    das wirkt auf mich immer wie der 3. weltkrieg, aber ich hab auch noch nicht zwanzig jahre katzen wie hunde, sondern gerade mal vier jahre. und eine größere, auch wechselnde grupe gerade mal anderthalb jahre, vorher waren es immer nur zwei. und ich finde, was für hunde gilt, gilt auch für katzen: zwei sind eben keine gruppe, die dynamik steigt ab tier nr.3 an - das ist ja auch ein rein kombinatorisches ergebnis.
    und die möglichkeiten von mensch als schiedsrichter sind halt doch geringer. für katzen ist man eben kein gott, der alles kann und alles weiß und sowieso schöner und klüger ist, wie für hunde.
    irgendwie ist alles extremer bei katzen, liebe und hass: leni kann nicht mal raus gehen, ohne das ivo dabei ist, sie schläft mit ihm und isst mit ihm...

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