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Thema: Tumor entdeckt

  1. #1
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    Tumor entdeckt

    Hallo,
    vor ca. 2 Monaten fiel mir eine Umfangsvermehrung bei meinem Kater auf, Lendenwirbelbereich, nahe der Wirbelsäule.
    Das Ding ist ca. Kirschkerngroß, nicht wirklich verschieblich und relativ fest. Ich bin mir nicht sicher, ob es wächst, wenn ja, dann sehr langsam und geringfügig. Der Tierarzt hat es abgetastet und meint, es könnte ein Lipom, vielleicht auch eine Verspannung sein. Letzteres schließe ich aus.
    Sorgen mache ich mir natürlich, aber eine OP kommt derzeit nicht in Frage.
    Der nächste Schritt wäre wohl ein Punktat, aber ich möchte ihm das ungern zumuten
    Zumal, sollte es ein Fibrosarkom sein, hätten wir eh keine Chance. Was würdet ihr tun?
    Der Mensch ist ein übergeschnapptes Säugetier... sagte schon Nietzsche

  2. #2
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    Wieso kämen weder Punktat noch OP in Frage, hat der Kater noch sonstige Gebrechen? Das ist mir jetzt nicht ganz klar geworden. Wie alt ist das Tier?

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  3. #3
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    Er ist 7 Jahre alt und leider etwas adipös. Er braucht ca. 2 Tage, um sich von einer Narkose zu erholen (abgesehen davon, dass es 3 - 4 Tage dauert, bis sein Bruder ihn wieder akzeptiert, solange herrscht bei uns absoluter Krieg). Der TA meint, er würde ebefalls ungern ein Punktat so nah an der Wirbelsäule machen, wenn es nicht unbedingt sein muss.
    Der Mensch ist ein übergeschnapptes Säugetier... sagte schon Nietzsche

  4. #4
    Steppenläufer Guest
    Sieben Jahre sind eigentlich noch kein Alter. Ich würde ihn operieren lassen, je eher, desto besser, denn je länger der Tumor wachsen kann, desto größer ist die Gefahr, dass er in die Wirbelsäule einwächst oder auf andere Weise inoperabel wird.
    Was sind vier Tage Krieg gegen die Gefahr, dass das Ding zu streuen oder schneller zu wachsen beginnt?

  5. #5
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    Stimmt, 7 ist jung, aber es sind schon jüngere Tiere nicht mehr aus der Narkose erwacht. Zudem das Übergewicht. Und eben die Ungewissheit, ob eine OP notwendig ist oder nicht.
    Der Mensch ist ein übergeschnapptes Säugetier... sagte schon Nietzsche

  6. #6
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    Zitat Zitat von Micky Beitrag anzeigen
    Er braucht ca. 2 Tage, um sich von einer Narkose zu erholen
    Zur Lösung dieses Einzelproblems kann eine Gabe von Nux vomica D30 nach der Narkose beitragen. In der Potenz leitet Nux vomica Gifte schnell und wirksam aus dem Körper. Ggf. kann die Gabe nach einem Tag wiederholt werden, wenn einmal nicht ausreicht.

    abgesehen davon, dass es 3 - 4 Tage dauert, bis sein Bruder ihn wieder akzeptiert, solange herrscht bei uns absoluter Krieg
    Dies lässt sich u.U. vermeiden, indem der Patient zunächst in einem separaten Raum einsitzen muss, bis er sich den Praxisgeruch vom TA gründlich aus dem Fell gewaschen hat. Er sollte dazu auf getragenen Sachen von dir zu liegen kommen, damit er intensiv nach dem Menschen des Hauses duftet. Diesen Geruch wird dein anderer Kater nicht zu attackieren wagen.

    Beide vorgeschlagenen Methoden sind von mir mit Erfolg ausprobiert worden. Erstere habe ich selbst erprobt (Zahnarztnarkose), letztere an meinem Kater Tiger, der ebenfalls ohne dieses "Einsitzen" von den anderen 3 Katzen verfolgt worden ist wie doll. Mit Einsitzen nicht.

    Der TA meint, er würde ebenfalls ungern ein Punktat so nah an der Wirbelsäule machen, wenn es nicht unbedingt sein muss.
    Hier hilft ggf. eine Zweitmeinung, ggf. von einer guten Tierklinik. Es ist auch so, dass nicht jeder sich jede OP zutraut. Es braucht Erfahrung für heikle Dinge. Mir wäre allerdings nicht wohl bei dem Gedanken dass da ggf. ein Tumor wächst und metastasiert, obwohl man den Kater noch retten könnte. Ein solches Risiko würde ich gerne ausschliessen wollen, und ich vermute, du auch.
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  7. #7
    Steppenläufer Guest
    Dann finde jemanden, der punktieren kann. Alles andere spielt mit dem Risiko.
    WENN das Ding in die Tiefe wächst oder streut, dann wirst du das erst mitbekommen, wenn es schon zu spät ist.
    Du könntest ihn noch in ein MRT stecken lassen, dafür muss er zwar auch sediert werden, aber nicht so tief wie für eine Narkose. Damit könntest du rausfinden lassen, wie tief das Ding sitzt und womit es verwachsen ist. Dann könnte man auch gleich noch punktieren.

    Ich stand vor ungefähr einem Jahr vor einem ähnlichen Problem mit einem zehnjährigen Kater, dem etwas auf der Wirbelsäule zwischen den Schulterblättern wuchs. Und hatte mich erst gegen eine OP entschieden, da der TA auf inoperabel plädierte. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich ihn doch habe operieren lassen, denn ohne OP wäre er inzwischen tot. Heute ist er gesund.

  8. #8
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    Sorry, ich würde den Tierarzt wechseln, falls dieser nur gesagt hat "wenn unbedingt nötig" würde er ein Punktat machen. Das ist nunmal die Aufgabe des Tierarztes zu entscheiden, ob es nötig ist oder nicht und kann nicht durch ein Forum geleistet werden. Wenn er es nicht für nötig hält, fein. Wenn du daran zweifelst, Zweitmeinung.

    Wurde auch früher eine Inhalationsnarkose gemacht? Die werden in der Regel besser vetragen.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  9. #9
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    Ich halte große Stücke auf meinen TA. Auf meinen Wunsch wird er auch ein Punktat machen, und dank eurer Antworten tendiere ich auch immer mehr dazu.
    Und ja, es wurde eine Inhalationsnarkose durchgeführt, aber die Sache mit dem Nux vomica war mir bisher nicht bekannt, danke für den Tipp.
    Den "After -Narkose"-Krieg kann ich allerdings auch mit diesen Tipps nicht vermeiden, alles schon versucht. Sein Bruder ist hypersensibel, da hilft wirklich nur konsequentes Trennen.
    Der Mensch ist ein übergeschnapptes Säugetier... sagte schon Nietzsche

  10. #10
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    Zitat Zitat von Micky Beitrag anzeigen
    Sein Bruder ist hypersensibel, da hilft wirklich nur konsequentes Trennen.
    Oder Zylkene
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  11. #11
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    Auch schon versucht, bekomme ich ohne Gewalt nicht in ihn rein oder eher
    Der Mensch ist ein übergeschnapptes Säugetier... sagte schon Nietzsche

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