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Thema: Knapp 1jährige Katze hat Angst vor Babykatze

  1. #1
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    Knapp 1jährige Katze hat Angst vor Babykatze

    Hallo.

    Ich bräuchte bitte mal eure Hilfe.

    Letzten Winter haben wir im Wald eine kleine ausgehungerte, komplett parasitenverseuchte Katze gefunden. Natürlich haben wir sie mit nach Hause genommen und tierärztlich versorgen lassen. Mittlerweile ist sie (Candy) eine sehr hübsche,gesunde, mittlerweile kastrierte Tigerkätzin, die ca. 10 Monate alt ist und seit einiger Zeit auch Freigang (wir leben in sehr ruhiger Umgebung) genießt, den sie durch eine Katzenklappe erreicht.

    Vor ca. 2 Wochen habe ich einen kleinen Babykater auf einer Straße gerettet, der dort herumgeirrt ist. Natürlich habe ich den Kater beim Tierschutz gemeldet und auf der Straße Flyer aufgehängt. Hat sich aber niemand gemeldet. Er kann auch gerne bei uns bleiben, aber unsere Candy ist seit dem sehr verängstigt, läuft vor dem Babykater davon, obwohl er nur spielen will und was mir die größten Sorgen macht ist, dass sie seitdem fast nur mehr draußen ist und nur mehr zum Fressen und kurzen Nickerchen nach Hause kommt. Ich möchte nicht, dass Candy denkt, sie wäre nicht mehr willkommen oder fühlt sich unwohl. Es sind zwar erst knapp zwei Wochen, trotzdem mache ich mir Sorgen.

    Hat jemand schon so eine Erfahrung gemacht? Gewöhnt sie sich ev. noch an den neuen Mitbewohner?

    Danke schon mal.
    LG Michaela

  2. #2
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    Garantie hat man bei Katzen nie. Dafür sind es Katzen.

    Candy war bisher Einzelkatze. Aber sie ist in einem Alter, in dem sie sich noch leicht an einen Artgenossen gewöhnen kann.

    Mein Mikesch war 11 Jahre alt und viele Jahre Einzelkater bei uns. Und er hat sich auch an Fanny und Nina gewöhnt. Mikesch hat aber ein halbes Jahr gebraucht, bis er sich wieder ein gekommen hat.

    Ich würde Candy zeigen, wie wichtig Euch ist und dass sie die Katze Nr. 1 im Haushalt ist. Sie bekommt zuerst Futter. Sie bekommt viele zusätzliche Streicheleinheiten.... Du kannst auch versuchen mit den beiden zusammen zu spielen z.B. mit einer Angel mit Federwisch dran.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  3. #3
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    Vielen Dank für deine Antwort!

    Ja, dass mit dem miteinander spielen ist eine gute Idee. Ich hab einfach das Gefühl, dass er einfach mit ihr spielen will, sie das aber missversteht. Wenn sie ihn dann anfaucht lässt er traurig den Kopf hängen und geht seiner Wege.
    Wir werden weitermachen, gemeinsam Spielen, Candy mehr Aufmerksamkeit schenken, ihr zeigen, dass sie immer noch unsere Nummer 1.
    Vielleicht pendelt sich ja dann langsam alles ein.
    LG

  4. #4
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    14
    Zitat Zitat von CandyFrodo Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für deine Antwort!

    Ja, dass mit dem miteinander spielen ist eine gute Idee. Ich hab einfach das Gefühl, dass er einfach mit ihr spielen will, sie das aber missversteht. Wenn sie ihn dann anfaucht lässt er traurig den Kopf hängen und geht seiner Wege.
    Wir werden weitermachen, gemeinsam Spielen, Candy mehr Aufmerksamkeit schenken, ihr zeigen, dass sie immer noch unsere Nummer 1.
    Vielleicht pendelt sich ja dann langsam alles ein.
    LG
    Hi in die Steiermark kennst du zufällig die Klinik in Sattledt ?

    Habe dir eine PN gesendet deswegen, hast du gesehen ?

    Ich denk mal, das du auch noch weitere Maßnahmen ergreifen könntest, wenn es mit dem Spielen etc allein nicht hinhaut.

  5. #5
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    Ja, katzen Man kann es nicht sagen, sollte allen Beteiligten aber genug Zeit lassen.
    Ich kann deine Sorgen gut verstehen. Unsere Gladdys ist auch so eine. Sie ist eh ängstlich und wohl eher eine Einzelgängerin.
    Seit wir im Juni Pflegekatzen hatten von denen jetzt auch zwei bei uns eingezogen sind, ist Gladyys fast nur draußen, manchmal sehe ich sie zwei Tage lang nicht. Ich hoffe ein wenig, dass sie im Winter freiwillig wieder mehr rein kommt, aber eine Garantie gibt es nicht.
    Unsere Emma erträgt die Kleinen mehr oder weniger, ist aber glaub ich auch manchmal überfordert mit deren Spilelverhalten, dann wird auch schonmal gefaucht und gehauen. Ich denke auch, versuche selber ruhig zu bleiben, spiel mit ihnen zusammen, das kann alles noch gut werden, und solange deine sich noch blicken lässt, ist alles im grünen Bereich

    Liebe Grüße von Tanja mit Gladdys, Emma, Ascha, Eddie und Bella.
    *Rufus* tief im Herzen


    Es gibt nur zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten, Musik und Katzen.

    (Albert Schweizer)

  6. #6
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    Zitat Zitat von napolino Beitrag anzeigen
    Hi in die Steiermark kennst du zufällig die Klinik in Sattledt ?
    Sattledt ist aber in Oberösterreich


    Zum Thema:
    Ich würde den beiden Katzen auf jeden Fall Zeit geben, die sind beide in einem Alter, in dem sie sich normalerweise noch problemlos an einen Artgenossen gewöhnen.
    Wie alt war die Katze in etwa, als ihr sie gefunden habt? Womöglich war sie noch sehr klein und hat dadurch von Mama / Geschwistern kein Sozialverhalten lernen können.
    Dennoch bin ich überzeugt, dass sich eine 10 Monate alte Katze ohne größere Probleme an den kleinen Neuzugang gewöhnen kann.
    Alles Gute!
    Liebe Grüße von Claudia & Cats




  7. #7
    Registriert seit
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    6
    Hallo!!

    Entschuldigt bitte, habe die letzten zwei Antworten gar nicht mehr gesehen. Vielen Dank dafür. Ich habe mich an eure Ratschläge gehalten und ich glaube, es hat geholfen. Candy ist jetzt wieder mehr im Haus, sie duldet den kleinen Kerl und spielt schon mal mit ihm fangen!!!! Wenn es ihr zu wild ist verzieht sie sich halt wieder.

    Sie fressen schon nebeneinander und liegen gemeinsam mit uns auf der Couch!

    Ja Azalea, du hast bestimmt recht, der Kleine war bestimmt erst ca. Acht Wochen alt, als ich ihn gefunden hab, da hat er sicher noch kein Sozialverhalten lernen können. Leider weiß ich nicht, wo er herkam, deshalb kann ich auch nicht sagen, wie es ihm in den ersten Wochen ergangen ist.

    Ich denke es klappt nach einem Monat schon sehr gut mit den Beiden!!

    Vielen Dank nochmal.

    Schönen Abend

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