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Thema: Hund und Katze?

  1. #1
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    Hund und Katze?

    Hallo,

    ich bin eigentlich mehr im Hundeforum unterwegs (wir haben einen vier Jahre alten Labrador), jetzt haben Nachbarn von uns allerings Katzenbabys bekommen, von denen wir gerne eins aufnehmen möchte. Zu unserer Situation: meine Frau und ich leben in einem Haus mit Grundstück und Garten in der Nähe von Stuttgart. Unser Hund Kerk ist sehr gutmütig und anderen Vierbeinern aufgeschlossen. Mit Katzen hatte er noch nicht allzu viel Kontakt, die wenigen Male, die er eine getroffen oder gesehen hat, hat er sich nicht sonderlich für sie interessiert. Wie sieht das bei der Zusammenführung aus? Fühlt sich eine Katze generell von einem Hund bedroht?

    Viele Grüße & Danke

  2. #2
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    45.282
    Hallo,

    zum einen möchte ich euch vorschlagen, zwei Katzenkinder zu nehmen. Ihr erzieht sonst das Kitten zu einer Einzelkatze, die ihre eigene Sprache verlernt und kaum noch mal mit einer Katze vergesellschaftet werden kann. Außerdem spricht euer Hund eine andere "Sprache", da kann es schon mal zu Kommunikationsschwierigkeiten kommen. Außerdem hat ein Kitten ein hohen Bewegungsdrang, will spielen, spielen, spielen, was dem Hund dann oft auf den Wecker geht.

    Ansonsten kann man gut abrufbare Hunde durchaus an Katzen gewöhnen. Anfangs müsst ihr langsam und nur unter Aufsicht die Tiere zusammen lassen. Ihr werdet ja dann sehen, wie sie sich vertragen.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  3. #3
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    6.847
    Hallo!
    Ich persönlich denke, generell kann ein Katze/Hund-Zusammenleben durchaus klappen. Ich glaube, einige Forinen praktizieren das sogar und können Dir bestimmt Genaues schreiben.
    Es kommt sicher auf den Charakter der einzelnen Tiere an und ob sie ein Miteinander kennen. Oft sieht man in Tierheimen, dass die Freigängerkatzen entspannt liegen bleiben, wenn die Hunde (angeleint) an ihnen vorbeigehen.
    Meine Katzen haben die Bekanntschaft mit dem Hund meiner Schwiegereltern machen dürfen....ein Jack Russell mit allem, was dazugehört. Ich kann Dir sagen, es wurde keine Liebe daraus, nicht mal ansatzweise! Aber meine Bande kennt unangeleinte Hunde auch nicht.
    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es zwischen erwachsenen Tieren auch Verständigungsschwierigkeiten geben kann. (der Klassiker: Schwanzwedeln/Schwanzpeitschen)
    Aber kleine Katzen und gutmütige Hunde....warum nicht?

    Eine Bitte an Dich und Deine Frau: Überlegt, ob Ihr nicht 2 kleinen Katzen ein Zuhause bieten möchtet. Ihr habt ideale Voraussetzungen. Gerade kleine Katzen brauchen dringend einen Artgenossen, der ihre Sprache spricht und mit ihnen die wichtigen sozialen Kontakte pflegt.
    Und bitte lasst das/die Kätzchen bis zur 12. Woche bei der Mutter. Auch das ist sehr wichtig für Erziehung und Prägung der Kleinen.

    Viel Glück!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


    Für immer im Herzen und im Kopf ....Plüschi, Oskar, Jacki, Otti, Lottchen, Theo, Hugo und Nelly

  4. #4
    Steppenläufer Guest
    Hi,

    ich habe damals unseren Kleintiere gewöhnten und gut erzogenen Hund einfach mit meinem neuen hundegewohnten, aber noch jungen Kater unter Aufsicht zusammen gelassen. War überhaupt kein Problem und nach kurzer Zeit sind beide zusammen mit uns spazieren gegangen. Wenn möglich würde ich schon im Vorfeld eine benutzte Decke der Kleinen mit nach Hause nehmen, damit ihr Geruch für den Hund nicht mehr neu ist.
    Anfangs würde ich die Tiere aber nur unter Aufsicht zusammen lassen, falls dem Hund doch noch mal der Jagdtrieb durchkommt. Er sollte aber schnell begreifen, dass die Katzen künftig zur Familie gehören.
    Wenn Kitten, dann nur zu zweit, denn bis sie Freigang bekommen können, würde fast ein Jahr vergehen und bis dahin verlernt eine Katze, wie es ist, Katze zu sein. Sozialkontakte zu Artgenossen sind auch für Katzen sehr wichtig. Wenn möglich, sollten die beiden das gleiche Geschlecht haben, da Kater und Katze sich im Spielverhalten sehr unterscheiden und die meisten Kater, nicht alle, für die meisten Katzen, nicht alle, zu brutal spielen.

  5. #5
    Registriert seit
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    6.170
    Ich glaube auch, dass es für den Kerk und die Jungkatzen eine Bereicherung sein kann. Aber bitte wenn, dann unbedingt zwei möglichst gleichgeschlechtliche Katzen nehmen.
    Katzenkinder ohne kätzischen Partner verkümmern. Die Katzenkinder auch mindestens bis zur 13. Lebenswoche bei der Katzenmama lassen. Ihr könnte sie ja immer besuchen gehen.
    Eine Zusammenführung mit dem Hund ist bestimmt auch leichter, wenn die Kätzchen so lange bei der Mutti bleiben dürfen und dann wirklich gut sozialisiert ist.
    Nein, eine Katze fühlt sich nicht generell von einem Hund bedroht, wenn Hund und Katze richtig aneinander gewöhnt worden sind.
    Eine Bekannte von mir hat 5 Katzen und einen Hund. Der Vorgängerhund ist vor kurzer Zeit gestorben und meine Bekannte hat einen neuen Hund zu sich genommen, eine erwachsene
    spanische Straßenhündin. Und selbst das klappt.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  6. #6
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    4.571
    Wenn euer Kerk nicht von Anfang an jede Katze jagen will, dann sehe ich da auch kein großes Problem,
    2 Kitten wäre natürlich besser.
    Gleichgeschlechtliche.

    Und dann eurem Hund "sagen", dass die jetzt zur Familie gehören.

    Bei uns wohnten Hund und Kater zusammen, zwar im fast gleichen Alter und als Jungtiere zusammengekommen, doch ich möchte die verrückten Spiele und die liebevollen Szenen in meiner Erinnerung nicht missen.
    Der Hund war auch zu fremden Katzen freundlich.
    Nur wenn diese Angst hatten bzw. schnell wegliefen, dann wollte er hinterher.
    Saß eine Katze auf der Straße, hat er einen großen Bogen gemacht, denn er wusste ja, dass Katzen spitze Krallen haben.
    Lydia mit Kater Janek geb. 2004? und Kätzin Bella geb. ?
    im Herzen Felix (Apr. 1995 - März 2015) und Pitti (1997 ? - Nov. 2007)

    Wir barfen seit Juni 2007

  7. #7
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    6
    Guten Tag,

    sie sollten ihren Hund genausten beobachten wie er sich bei dem ersten Treffen verhält. Ein Hund, der Katzen anbellt, wird sich nicht mit der Katze vertragen. Bei Katzenwelpen haben sie jedoch noch den Vorteil, dass es ihren Hund nicht als Feind sieht, wie es bei vielen ausgewachsenen Katzen der Fall ist, sondern eher als Spielgefährten.
    Meiner Meinung nach sollte ihrem Vorhaben nichts im Wege stehen probieren sie es aus.

  8. #8
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    13
    Dürften die Katzenkinder nicht "Welpenschutz" bei Kerk genießen?
    Wenn er sonst ganz entspannt ist, sehe ich eigentlich keine größeren Probleme. Vielleicht gibt es die Möglichkeit mit dem Hund die Katzenmutti und ihre Babys zu besuchen. Man wird dann ja recht schnell erkennen, wie der Hund auf kleine Katzen reagiert.

  9. #9
    Steppenläufer Guest
    "Welpenschutz" gibt es nur innerhalb des eigenen Rudels, auf fremde Tierkinder (auch nicht auf fremde Welpen, das wird leider oft falsch angenommen) erstreckt er sich nicht.

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