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Thema: Gesunde Zähne - wie?

  1. #1
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    Gesunde Zähne - wie?

    Hallo,

    ich bin relativ neu hier im Forum, habe aber schon längere Zeit still mitgelesen, wenn ich etwas wissen wollte. Jetzt finde ich allerdings keine Frage auf meine Antwort, deswegen möchte ich gerne ein neues Thema eröffnen: ich hab einen vier-jährigen Labrador namens Kirk, der alles in allem sehr agil ist und auch gerne tobt, schwimmt und mit anderen Hunde spielt. Nur seine Zähne machen mir ein wenig Sorgen, da er viel Zahnstein hat und bereits drei Mal ein entzündeter Zahn unter Narkose gezogen werden musste. Deswegen wollte ich euch fragen, ob ihr Tipps zur Zahnpflege habtß Hilft ein mal täglich Putzen, um Zahnstein vorzubeugen? Oder gibt es spezielle Zahnreinigungen für Hunde, die sinnvoll sind?

    Danke & viele Grüße

  2. #2
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    Ich denke das es bei Hunden nicht anders ist als bei Menschen - einige neigen mehr zu Zahnstein bei anderen. Bei meinen kontrolliere ich die Zähne regelmässig und entferne (wenn nötig) mit einem "Zahnkratzer" wie er auch bei unserem ZA eingesetzt wird die Beläge. Geht ganz einfach wenn man ein bischen Übung hat und man muss natürlich den Hund daran gewöhnen.
    Von den ganzen extra zur Zahnpflege hergestellten "Leckerchen" halte ich persönlich gar nix, dann lieber mal ein Stück getrocknete Sehne oder Trockenfleisch.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Vielen Dank für die Antwort! Einen solchen Zahnkratzer werde ich mir dann auch mal zulegen und versuchen, unseren Kerk daran zu gewöhnen. Wahrscheinlich hast du recht und es ist einfach Veranlagung. Den Tipp mit der getrockneten Sehne oder Trockenfleisch werde ich auf jeden Fall auch mal ausprobieren. Vielen Dank!

  4. #4
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    Ich denke auch, dass es wie bei uns ist: Entweder biste mit guten Zähnen gesegnet oder eben nicht.
    Meine alte Hündin wird bald 13, sie hat noch alle Zähne, hatte noch nie Zahnstein noch das wir irgendwas machen lassen mussten. Sie hat blendend weiße Zähne. Kauartikel verträgt sie schon lange nicht mehr, gibt sofort Durchfall.
    Sie bekommt morgens Trockenfutter und abends nass.

  5. #5
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    Obwohl ich es schon "schlimm" finde wenn einem so jungen Hund (weil fünf Jahre ist ja echt kein Alter) schon drei mal ein Zahn gezogen werden musste . Hat denn der TA bei den Eingriffen das Gebiss gereinigt ??

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  6. #6
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    Je weniger unsere Hunde das Gebiss beanspruchen, desto eher hat er nunmal mit dem Zahnstein und Co. zu kämpfen.

    Bei mir gibt es daher frisches Fleisch, Hälse oder Pansen am Stück. Da muss er richtig mit dem Gebiss ackern. Zur Zahnreinigung kann ich es nur wärmsten empfehlen!

  7. #7
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    Das sehe ich wie die anderen hier im Forum, man kann es sich leider nicht aussuchen, was man für Zähne bekommt :-/ Am besten ist es, wenn dein Hund regelmäßig Futter bekommt, das den Zahnbelag von den Zähnen abreibt. Pansen kann ich dir auch empfehlen, sowie Frischfleisch oder auch getrocknete Sehnen. Ich hoffe, das hilft ihm!

  8. #8
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    Ich kaufe meiner Hündin regelmäßig im zooplus.shop ein Zahn-Care set bestehend aus Fortan (das gibst du entweder auf die Zahnbürste oder eine Mullbinde und reibst die Zähne ein, rubbelst sie nochmal ab - dadurch wird der Belag eingeweicht und abgerieben, hab irgendwann auch noch so ein Kratzer wie vom Zahnarzt dazugekauft, ob den Belag besser entfernen zu können), außerdem das Probierbeutelchen von 8-1 mit verschiedenen Trockenfleischstückchen in Rinderhaut, unter anderem auch extra mit Zahnpflegesorte.

    Aber schon allein das Knabbern unterstützt den Abrieb des Zahnsteines. Ich bin kein Fan von der Firma aber zusätzlich eventuell Pedigree Dentastix, aber ich finde, das kann man auch weglassen, ist eh oft Zucker drin.

    Barfer schwören auf rohes Fleisch, in das die Hunde beherzt reinbeißen müssen aber ob da ein Abrieb stattfindet weiß ich nicht. Ist eventuell eher vorsorglich, da das Fleisch den Belag beim Beißen gleich mitnimmt.

    Übrigens sind die Maßnahmen immer besser als die tierärztliche Zahnreinigung, die schmerzt und ist teuer also dem Hund gleich mehrfach eine Freude machen.

    Ganz zur Not bleibt einfach nur zusätzlich täglich putzen und ab und an Kratzen.

  9. #9
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    Zähne putzen finde ich schon sinnvoll, einmal täglich wäre super. Ansonsten sind die Denta Sticks ganz okay (wenn der Hund sie auch wirklich kaut ). Es gibt spezielles Futter (z. B. von Hills), welches Zahnbelag entfernt, ebenso diverse Pülverchen (z. B. Vet Concept Denta Komplex). Gerade zum Thema Zahngesundheit findest du zahlreiche Kauartikel. Ich würde mich einfach mal durchprobieren.
    Klar gibt es Hunde, die mehr zu Zahnstein neigen als andere, aber Zahnpflege ist für jeden Hund (und auch jede Katze) ein Thema.
    Nur nebenbei: Der Hund hat quasi einen eigenen Zahnreinigungsmechanismus, der allerdings einiges an Zeit beansprucht, sprich: füttert man seinen Hund 3 - 4 mal täglich, so funktioniert dieser Mechanismus nicht mehr. Ich weiß nicht, ob ich meinen Hund deswegen nur einmal täglich füttern würde, ich glaube eher nicht...
    Der Mensch ist ein übergeschnapptes Säugetier... sagte schon Nietzsche

  10. #10
    Steppenläufer Guest
    Hm, Barfer schwören weniger wegen des Abriebeffekts auf rohes Fleisch. Besonders zahnpflegend wirkt Barf deshalb, weil kein Brei an den Zähnen kleben bleibt, Fleischstücke und Innereien werden besser abgeschluckt als TroFu oder gekochtes und gewolftes NaFu. Abreibend wirken größere Knochen, die seitlich abgenagt werden können.
    Aber auch gebarfte Hunde können Zahnstein bekommen, weil dieser auch durch einen mineralienhaltigen (waren, wenn ich mich recht erinnere, Mineralien und keine besonderen Bakterien) Speichel begünstigt wird. Dort setzt auch die Veranlagung an: die Speichelzusammensetzung und die Speichelmenge unterscheiden sich von Hund zu Hund, bei gleicher Fütterung hat der eine ein strahlendes Gebiss, während der andere *Handtuch des Schweigens darüber ausbreite*...

  11. #11
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    Early hat auch bissel Probleme mit seinen Zähnen. Eine Zahnreinigung haben wir schon machen lassen,.. ich putze ihm seine Zähnchen regelmäßig und gebe Ihn Kauknochen, die die Zahnpflege unterstützen !

  12. #12
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    Meine Betsey hatte bei Übernahme aus dem Tierschutz schlimme Plaque und Mundgeruch, obwohl auch erst 3 Jahre alt.

    Mit Trockenpansen habe ich das einigermaßen in den Griff bekommen.

    Vor 2 Jahren (da war sie ca. 10) habe ich ihr dann aber doch noch eine Zahnreinigung gegönnt, weil sich das Zahnfleisch beim alten Hund leicht entzündet.

    Mein TA meinte übrigens, dass das Futter da nur eine Nebenrolle spielt. Viel Veranlagung, wie beim Menschen auch.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  13. #13
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    Hallo

    Ich kann nur von den Hunden berichten die ich hatte ,
    beziehungsweise jetzt habe .

    Ich habe auch einen 13 Jährigen Labrador und der hat
    überhaupt keine Probleme mit Zahnstein oder Mundgeruch .
    Ich kann " shelly " in den Aussagen nur zustimmen .
    Meine Hunde bekommen hochwertiges Trockenfutter und
    haben vor allem Ochsenziemer zur freien Verfügung .
    Gelegentlich gibt es auch noch getrockneten Pansen , wobei
    es an diesem Tag aber dann kein Trockenfutter gibt .

    Das einzige wo man achten sollte , das der Ochsenziemer
    oder der Pansen , auch wirklich hart ist . Den meist sind diese
    Sachen , wenn man sie kauft , nicht richtig trocken . Ich
    mache es halt so , das ich immer einen größeren Vorrat habe ,
    den ich mindestens 3 Wochen noch trocknen lasse .

    LG .
    Der Hund widerspiegelt die Seele seines Besitzers

  14. #14
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    Inwieweit Veranlagung eine Rolle spielt, kan ich nicht sagen, davon habe ich keine Ahnung. Ich glaube aber gern, dass da manche Hunde anfälliger sind als andere.

    Unsere beiden haben jedenfalls früher, als sie noch TroFu bzw. NaFu bekamen, regelmäßig ein Stück getrocknete Rinderkopfhaut bekommen. Daran katschen sie stundenlang. Stinkt zwar ziemlich, macht aber sehr schicke porzellanweiße Zähne Allerdings hatte ich damit auch mal ein richtiges Schreckerlebnis, als sich ein Stück Kopfhaut in Alinas Zähnen verklemmte und sie fast daran erstickt wäre. Allein lasse meine Hunde also nicht mehr mit ihren Kopfhäuten

    Seitdem wir barfen, brauchen wir die Kopfhäute allerdings auch nicht mehr, da die Mädels neben Fleisch und Fisch auch regelmäßig Knochen und Knorpelleisten bekommen. Da bleibt kein Zahnstein übrig. Sagt jedenfalls unsere Tierärztin. (Und der der Hermes-Postbote findet auch, unsere Mädels haben sehr beeindruckende Zähne, wenn sie sich hinter dem Tor wie ein hungriges Wolfsrudel aufführen - komischerweise aber nur bei ihm.)
    Wenn du einen reichen Freund nicht besser behandelst als einen armen; wenn du der Welt ohne Lüge und Täuschung gegenüberstehen kannst; wenn du sagen kannst, dass es in deinem Herzen keine Vorurteile gegen die verschiedenen Rassen und Religionen gibt; wenn du bedingungslos lieben kannst, ohne Druck auszuüben oder Erwartungen zu haben - dann, mein Freund, bist du fast so gut wie dein Hund.

    Alina (*2008), Renée (2007-2018) und Artus (1996-2007)

  15. #15
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    Beim barfen, muss ich meinen Hund langsam daran gewöhnen?
    Er bekommt sonst immer Schweineohr, trockenpansen, Knochen etc.
    Aber er bekommt auch nassfutter(was er allerdings nicht ganz so gern frisst) ...

    Wenn ich meinem Hund rohes Fleisch gebe gibt es etwas, das ich beachten muss(zB. welches/- weil ja roh/- und wo kaufen?) ..

    Oki, warum ich das hier schreibe, weil mein Hund auch Zahnsteinprbleme hat(nicht extrem, aber doch merklich,- hinten. Vorn sind seine schneeweiß)
    Und da mein Hund nicht gerade vom TA begeistert ist(garnicht erst in den Besucherraum zu bekommen ist/- weigert sich komplett), würde ich ihm das schon gern ersparen, wenn es andere Möglichkeiten gibt um ihm auf anderem Wege zu helfen...

    Noch eine Frage zu barfen(weil darüber oft viel geredet wird):
    Fängt der Hund dadurch nicht an mehr zu jagen(wegen dem Rohfleisch)?
    Die Frage stelle ich auch nur, weil das viele immer wieder erzählen, auch wird erzählt, das Hunde dadurch aggressiver werden(was ich aber persönlich nicht glaube).
    Nur das mit dem mehr jagen verwirrt mich etwas..

    lg Dreamersgirl

  16. #16
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    Auch wenn ich nicht barfe ist das mit dem erhöhten Jagdtrieb aufgrund von Rohfütterung ausgemachter Blödsinn

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  17. #17
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    Hallo OESFUN,
    ich danke dir für die Antwort, ich war halt nur etwas verwirrt, weil genau das eben einige Leute sagten..

    Aber noch mal zu meiner anderen Frage, welches Fleisch ist geeignet bzw. wo kaufen ..
    Oder hat einer vlt. einen Link von einer Seite, die auch nicht irgendeinen Unfug von sich gibt zu dem Thema(leider gibt es ja immer wieder zu viele solcher Seiten)?
    Denn daran gewöhnen muss ich meinen Hund ja auch, und falsch machen möchte ich nichts.

    Gibt es hier barfer unter euch, die mir evtl. einen Tipp geben können?

    vielen lieben Dank schon mal im Voraus

    lg Dreamersgirl

  18. #18
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    Einen Tipp, den ich mal von einer Tierärztin für schöne Zähne bekommen habe, sind Äpfel. Ich denke, das könnte bei deinem vielleicht auch funktionieren... falls er den Apfel selbst frisst, gib ihm ab und an mal einen. Falls nicht, reibe seine Zähne mit dem Inneren eines Apfels ab. Durch die Fruchtsäure sollen angeblich Verfärbungen etc. ganz sanft entfernt werden. (Und falls es nicht so gut klappt, hat dein Hund nur nen Apfel gegessen )

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