Ergebnis 1 bis 17 von 17

Thema: Labrador im Winter tagsüber draussen halten?

  1. #1
    Registriert seit
    24.08.2014
    Beiträge
    2

    Labrador im Winter tagsüber draussen halten?

    Hallo zusammen,

    bin neu hier und habe ein wichtiges Anliegen, worauf ich bei Google "keine" Antwort finde.

    Wir haben eine derzeit 5 Monate alte Labrodor Hündin. Wir haben sie erst vor 5 Wochen beim Züchter abgeholt. Dort hat sie mit Mutter und 2 weiteren Geschwistern nur draussen gelebt (im Zwinger mit beheizter Hütte und Gartenauslauf). Wir halten es bisher so, dass sie ins Haus bzw. in den Garten kann, so oft und lang wie sie möchte. Wenn wir unterwegs oder arbeiten sind, ist sie die ganze Zeit im Garten. Sie hat einen mit Holz verkleideten Rückzugsort (Wind- und Wettergeschützt) ausgestattet mit Korb in der sich noch eine Hundehütte befindet.
    Jetzt meine eigentliche Frage: Ist der Labrador allgemein für die Haltung AUCH draussen geeignet? Und vor allem kann ich sie im Winter auch draussen lassen? Sie hat zu jeder Zeit den ganzen Garten und Hof zur Verfügung (Auslauf) und ist nirgends eingesperrt oder so. Wenn wir arbeiten sind, ist sie in der Regel max. 4-5 h Stunden alleine.

    Liebe Grüße

    MamaMiMi

  2. #2
    Registriert seit
    15.03.2013
    Beiträge
    30
    Hallo,

    ich kann dir zwar leider keine direkte Antwort auf deine Frage geben, aber ich sehe es nicht als problematisch, wenn euer Hund im Garten bleibt, so lange ihr unterwegs oder arbeiten seit (wenn das nicht allzu lange ist ;-)) In den warmen Monaten ist das ja eh nicht schlimm, und wenn es kalt ist, wird er sich vermutlich in sein Hundehaus zurückziehen. Nachts und bei Minusgraden würde ich sie allerdings drinnen schlafen lassen.

  3. #3
    Registriert seit
    24.08.2014
    Beiträge
    2
    Hallo HessenSteff,
    Nachts ist sie auf alle Fälle drin. Am Tag kann sie rein und raus wann sie will. Nur wenn wir unterwegs sind,kann ich sie nicht im Haus lassen.

  4. #4
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    NRW
    Beiträge
    23.844
    Warum nicht ??? Für mich ist ein Labrador (allein schon aufgrund der fehlenden Unterwolle) kein Hund für eine "Aussenhaltung" ohne beheizten Zufluchtsraum.

    Bitte stell dich im Vorstellungsbereich noch vor

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  5. #5
    Registriert seit
    08.10.2012
    Beiträge
    1.468
    Sehe ich genauso. Bei einem Kaukasen oder Kangal hätte ich da auch keine Bedenken, aber beim Labrador eher doch.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  6. #6
    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    1.073
    Jepp, bin auch der Meinung, dass ein Labrador draußen nichts zu suchen hat. Warum kann man ihn denn nicht im Haus lassen, wenn Ihr nicht da seid??

  7. #7
    Registriert seit
    10.09.2009
    Beiträge
    365
    > Für mich ist ein Labrador (allein schon aufgrund der fehlenden Unterwolle)

    Wikipedia sagt da aber etwas anderes: "Unter dem kurzen Fell des Labrador Retrievers befindet sich eine wasserdichte Unterwolle."

    Wenn der Junghund, wie geschrieben, das Leben im Garten (mit Wetterschutz) gewöhnt ist, sollte das bei unseren meistens milden Wintern auch weiterhin kein Problem sein.

    Man muss sich halt nur entscheiden: Wenn man den Hund meistens in der Wohnung hält, ist er schlecht angepasst an die Temperaturen draußen.

    Ich bestaune das hier bei einigen Pferden. Sie haben einen Unterstand, stehen aber im tiefsten Winter dampfend auf der Weide, mit dickem Fell, beschneit oder überfroren.
    Das ältste Pferd ist 28 und hält das gut aus.

  8. #8
    Registriert seit
    11.04.2002
    Ort
    NRW
    Beiträge
    23.844
    Ja, ich weiss was bei Wikipedia steht aber ein Labrador ist für eine "Freilandhaltung" für mich nicht geeignet, mag sein das die "Unterwolle" wasserabweisend ist aber Kälte über Stunden ist da schon was anderes allein der vollkommen nackte Bauch ..... ne, geht für mich gar nicht . Es ist eine Sache auf der Jagd eine Ente aus dem Teich zu holen aber eine andere Stunden im kalten zu verbringen ohne beschäftigt zu sein. Ich kenne eine Menge Labradore und wenn ich deren "Unterwolle" mit der von meinen vergleiche haben die eindeutig KEINE . Und dazu kommt noch der Umstand den du auch noch angesprochen hast - nämlich das der Hund die andere Hälfte der Zeit IM Haus sein darf ...... , also ohne beheizten Unterstand gehört der hund für mich nicht nach draussen. Mir persönlich wäre es auch für einen Einzelhund (was ist denn wenn die Hündin läufig wird ) zu "gefährlich".

    Aber leider kommt ja von der TE keine Rückmeldung mehr .... schade.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  9. #9
    Registriert seit
    28.09.2008
    Beiträge
    1.073
    Bei solchen absurden Fragen habe ich auch immer das Gefühl, dass das nicht ernst gemeint sein kann!
    Vielleicht meldet sich deshalb keiner mehr! Mir käme so etwas nie in den Sinn, ob mit oder ohne Unterwolle. Der Hund ist ein Familienmitglied, der braucht nicht draußen zu leben, Punkt.

  10. #10
    Registriert seit
    08.10.2012
    Beiträge
    1.468
    Zitat Zitat von frolleinvomamt Beitrag anzeigen

    Ich bestaune das hier bei einigen Pferden. Sie haben einen Unterstand, stehen aber im tiefsten Winter dampfend auf der Weide, mit dickem Fell, beschneit oder überfroren.
    Das ältste Pferd ist 28 und hält das gut aus.
    Pferde regulieren ihre Körpertemperatur ganz anders als Hunde, außerdem können sie ihre Haare aufstellen bei Bedarf. Was du da dampfen siehst ist lediglich die Atemluft. Wenn sie ausnahmsweise am Körper dampfen haben sie sehr heftig getobt, sonst dampft da nichts. Pferde fühlen sich bei Minusgraden erst richtig wohl und halten problemlos -20 Grad aus, erst bei -10 benötigen sie erst etwas mehr Futter für ihren Energiehaushalt. Hitze dagegen ist für sie unangenehmer.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  11. #11
    Registriert seit
    04.09.2005
    Ort
    Augusta Vindelicorum
    Beiträge
    113.435
    Zitat Zitat von Öpsi Beitrag anzeigen
    Der Hund ist ein Familienmitglied, der braucht nicht draußen zu leben, Punkt.
    DAS verstehe ich auch nicht. Weshalb muss das Familienmitglied allein draußen bleiben: egal ob Sommer oder Winter?
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
    und Aiderbichl-Patenkind "LUDWIG"



  12. #12
    Registriert seit
    08.10.2012
    Beiträge
    1.468
    Manche wollen zwar einen Hund, aber nicht im Haus. Veraltete Ansichten (Wachhund) oder einfach fehlendes Wissen über das soziale Rudeltier Hund.

    Für mich käme das allein schon aus vorgenannten Gründen nicht in Frage, aber auch diese Arthrosehunde, die jahrelang im kalten oder gar nassen draußen leben, tun mir sehr leid.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  13. #13
    Registriert seit
    10.09.2009
    Beiträge
    365
    > Manche wollen zwar einen Hund, aber nicht im Haus.

    Da sehe ich nicht das große Problem. Wenn ein Hund außerhalb der Wohnung gut untergebracht ist und nicht nur "weggesperrt" wird, sondern auch seinen Auslauf und Sozialkontakte hat, dann ist das zwar nicht nach meiner Vorstellung von Hundehaltung, aber für mich durchaus akzeptabel.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  14. #14
    Registriert seit
    07.10.2014
    Beiträge
    43
    Ein Hund der es nicht gewöhnt ist draußen zu übernachten, wird es sehr schwer haben sich gerade im Winter anzupassen....denk an die Gesundheit des Hundes und an die Nachbarschaft

  15. #15
    Registriert seit
    25.10.2014
    Beiträge
    2
    Ich habe vor die Eingangstür der Hundehütte eine dicke Decke gehängt. Somit ist die Hütte immer leicht überschlagen, von der Eigentemperatur des Hundes. ( Der Schlafplatz ist bei uns mit Stroh ausgelegt, da kann sie sich schön reinkuscheln.)

    Ich habe ein Dogge !

  16. #16
    Registriert seit
    21.10.2014
    Beiträge
    14
    Wenn der Hund einen trockenen und windgeschützen Rückzugsort (z. B. geräumige Hundehütte) hat, der entsprechend warm gepolstert ist (z. B. Stroh und Decke) und er sich frei entscheiden kann, ob er sich dort oder komplett draußen aufhalten möchte, finde ich diese Unterbringungsform alle mal besser als in der Wohnung, wo der Aktionsradius auf ein Zimmer begrenzt wäre. Wenn die Außentemperaturen allerdings dauerhaft unter Null sinken, müsste über eine zusätzliche Heizmöglichkeit nachgedacht werden. Aber auch da gibt es sicherlich eine praktikable Lösung.

  17. #17
    Registriert seit
    12.12.2014
    Ort
    Wismar
    Beiträge
    30
    Bei uns auf dem Hinterhof hat eine Familie ihren jungen Hund gehalten und es war furchtbar, bis die Herrchen wiederkamen ein Weinen und aufgeregtes Hin und Her Laufen. Es ist außerdem sehr kalt, oft nass-kalt, ich würde es nicht machen! Außerdem erinnert kein Geruch an euch und macht das Warten etwas angenehmer. Aber ich finde generell, dass Hunde ins Haus zu ihren Menschen gehören, es sei denn als Schäferrudel auf der Weide

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Wer hält Meeris im Winter draussen? Suche Austausch!
    Von Naddl 0405 im Forum Kleintiere - Haltung & Pflege
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 14.12.2006, 12:25
  2. Katzen tagsüber draussen, abends rein ???
    Von andweber im Forum Katzen - Haltung & Pflege
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 09.02.2006, 20:41
  3. Draussen oder drinnen halten?
    Von Jake im Forum Katzen - Haltung & Pflege
    Antworten: 34
    Letzter Beitrag: 02.01.2005, 14:39
  4. Mäuse draussen halten?
    Von god im Forum Kleintiere - Haltung & Pflege
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 20.11.2004, 14:39
  5. Zwerghasen im WInter draussen??
    Von gzabel im Forum Kleintiere - Haltung & Pflege
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 23.10.2003, 07:09

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •