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Thema: Petition: Verbot veganer Katzenernährung

  1. #1
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    Petition: Verbot veganer Katzenernährung

    Auf openpetition gibt es eine Petition, die das Verbot veganer Katzenernährung fordert. Katzen sind Carnivoren, und eine fleischreiche Ernährung gehört zur artgerechten Katzenhaltung.

    https://www.openpetition.de/petition...rechte-haltung
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  2. #2
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    *sign*
    Wer keine Katzen mag, war in einem früheren Leben eine Maus.



    Grüße Rosi mit Odin und Isis sowie Nala und Sam

  3. #3
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    Muß es denn für alles ein Verbot geben? Können die Menschen nicht mehr selbständig denken?
    Das 1. Mal in meinem Leben habe ich an einer Petition teilgenommen, da ich der Meinung bin das man Fleischfresser Fleischfresser sein lassen sollte, wenn man nicht möchte das sie krank werden.
    Grüße
    Monika

  4. #4
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    Ich finde es gut, dass es vegane Katzenfutter gibt. Es gibt auch Katzen, die aufgrund von Krankheit nur vegan/vegetarisch fressen dürfen (wir haben hier im Forum doch sogar auch eine Katze, die nur vegetarisches Futter fressen darf, wegen eines Lebershunts).

  5. #5
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    Zitat Zitat von *Kathi* Beitrag anzeigen
    Ich finde es gut, dass es vegane Katzenfutter gibt. Es gibt auch Katzen, die aufgrund von Krankheit nur vegan/vegetarisch fressen dürfen (wir haben hier im Forum doch sogar auch eine Katze, die nur vegetarisches Futter fressen darf, wegen eines Lebershunts).
    Es geht ja nicht darum, dass eine Katze kein "Spezialfutter / Ausnahmefutter" bekommen darf, falls sie es (krankheitsbedingt) braucht. Aber diese Verallgemeinerung, finde ich zum ...
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
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  6. #6
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    Zitat Zitat von Becky Beitrag anzeigen
    Aber diese Verallgemeinerung, finde ich zum ...
    Welche Verallgemeinerung? Der Artikel, der da zitiert wird samt Professorin ist im übrigen über 7 Jahre alt, ich weiß nicht, welche Entwicklungen es da mittlerweile im Bereich vegan gibt. Weitaus aktueller und gleiche Professorin, wenn auch inhaltlich ähnlich: http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...-a-966843.html Und dass kein Tier für Tiernahrung stirbt, das glaube ich im Leben nicht - wo kommt denn bitte das ganze Muskelfleisch in almo und Co. her? Außerdem macht man die Fleischindustrie auch durch den Verkauf von Schlachtabfällen durchaus profitabler. Ich will veganes Futter gar nicht verteidigen, aber die Argumentation überzeugt mich nicht und dann kann man gleich auch eine Petition gegen minderwertiges Trockenfutter starten usw. , das ist meiner Meinung nach auch ein viel relevanteres Problem.

    Und was ist beispielsweise, wenn einem Veganer eine Katze zuläuft, die unbegrenzten Freigang hat und er vegan lediglich zufüttert, sie aber weiterhin Mäuse frisst? Soll er sie stattdessen ins Tierheim bringen?

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  7. #7
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Und was ist beispielsweise, wenn einem Veganer eine Katze zuläuft, die unbegrenzten Freigang hat und er vegan lediglich zufüttert, sie aber weiterhin Mäuse frisst? Soll er sie stattdessen ins Tierheim bringen?
    Wenn ein MENSCH für SICH entscheidet, vegan zu leben, ist das völlig in Ordnung. Aber diese Einstellung auf einen CANIVOREN zu übertragen, ist nicht artgerecht und wäre ausgemachter Unfug.

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!



    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Luis, Willi, Fritzchen, Rudi und Rico


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  8. #8
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    @Plüschi: Das ist aber keine Antwort auf meine Frage. Denn es handelt sich meist um Tierrechtler, die vegan füttern, und die holen sich keine Katze zur Unterhaltung, erst recht nicht in Wohnungshaltung, sondern meistens läuft die ihnen zu oder sie retten sie vor sonstwas. Ganz ehrlich, das sind so extrem wenige Leute, diese Leute würden auch niemals Zucht unterstützen, sondern immer nur Tiere so vor dem Tod bewahren oder annehmen, wenn sie von draußen zulaufen... da gibt es wirklich Schlimmeres und darum halte ich solche Petitionen für überflüssig. Und in einem Land, in dem jedes Jahr 58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3,2 Millionen Rinder unter fragwürdigen Bedingungen geschlachtet werden, gibt es meiner Meinung nach auch andere Ansatzpunkte, um Tierleid zu verhindern, als so eine Petition, bei der der größte Schaden eine potentielle Mangelernährung sein kann(!). Wobei es da ja genug schädliches anders Futter gibt, beispielsweise Trockenfutter für 2 Euro, mit dem man seinem Tier langfristig Schaden zufügen kann.... Gibt es da auch Petitionen?

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  9. #9
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    Wobei die Katze in Sheratan`s Beispiel artgerechter lebt, als all die Katzen, die in Wohnungen eingesperrt sind und Fertigfutter aus der Tüte oder Dose zu fressen bekommen.

    Zitat Zitat von Becky Beitrag anzeigen
    Es geht ja nicht darum, dass eine Katze kein "Spezialfutter / Ausnahmefutter" bekommen darf, falls sie es (krankheitsbedingt) braucht. Aber diese Verallgemeinerung, finde ich zum ...
    Wenn veganes Futter verboten werden soll, dann gibt es auch kein "Spezialfutter" mehr für kranke Katzen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen

    Und was ist beispielsweise, wenn einem Veganer eine Katze zuläuft, die unbegrenzten Freigang hat und er vegan lediglich zufüttert, sie aber weiterhin Mäuse frisst? Soll er sie stattdessen ins Tierheim bringen?
    Ich gehe mal davon aus, dass ein Veganer tierlieb ist - dann sollte er soviel Tierliebe aufbringen, einen Fleischfresser nicht umerziehen zu wollen, weil IHM das so gefällt - für sich SELBST, darf er das ja gern so halten, aber nicht für andere Geschöpfe.
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  11. #11
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    Becky, ich bin selbst seit fast 20 Jahren Vegetarier, trotzdem ernähre ich meine Tiere mit hochwertigem Futter. Aber es gibt meiner Meinung nach weitaus größere Haltungsprobleme bei Katzen die weitaus massiver sind als diese Ernährungsform, die ja immerhin einen tierlieben Hintergrund hat. Und "umerziehen" - Wohnungskatzen sind wohl auch umerzogen, oder? Aber da ist es in Ordnung....

    Es kann nunmal nicht jede Katze ein ideales Traumzuhause haben mit Freiheit und artgerechter Nahrung und optimaler Gesundheitsvorsorge und da bei den wenigen Veganern anzusetzen, halte ich für mehr als fragwürdig.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  12. #12
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    Wenn ich als eingefleischter Fleischesser () Kaninchen hätte und diese nicht mehr mit Grünzeug, sondern mit fleischhaltiger Nahrung füttern würde, wie wäre da die Reaktion?

    Warum muss der Mensch immer seine Vorstellungen von richtiger Lebensweise auf die Tiere übertragen? Kann man nicht akzeptieren, dass jede Art seine spezifische Ernährung braucht?
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  13. #13
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    Zitat Zitat von Becky Beitrag anzeigen
    Ich gehe mal davon aus, dass ein Veganer tierlieb ist - dann sollte er soviel Tierliebe aufbringen, einen Fleischfresser nicht umerziehen zu wollen, weil IHM das so gefällt - für sich SELBST, darf er das ja gern so halten, aber nicht für andere Geschöpfe.
    100 % anschließ!
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  14. #14
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    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Warum muss der Mensch immer seine Vorstellungen von richtiger Lebensweise auf die Tiere übertragen?
    Richtige Lebensweise ist halt leider oft, wie es für den Menschen am nettesten ist. Man kann auch darüber streiten, ob nun eine potentiell (!) mangelernährte Vegan-Katze mit Möglichkeit zur Mäusejagd oder eine reizarm gehaltene Wohnungskatze das artgerechtere Leben hat. Nicht darüber streiten kann man aber, dass man mit Tierfutter Massentierhaltung unterstützt und profitabel macht. Aber die Einsicht ist wohl bei vielen noch nicht angekommen, sonst würde sie ihnen ja auch die Wurst vom Brot nehmen

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  15. #15
    Grizabella Guest
    Zitat Zitat von Plüschi Beitrag anzeigen
    Wenn ein MENSCH für SICH entscheidet, vegan zu leben, ist das völlig in Ordnung. Aber diese Einstellung auf einen CANIVOREN zu übertragen, ist nicht artgerecht und wäre ausgemachter Unfug.
    Kleine Bemerkung am Rande: vegane Lebenshaltung auf ein ungeborenes Kind zu übertragen, wäre nicht nur Unfug, sondern auch noch unverantwortlich. Das aber nur so nebenbei.

    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    @Plüschi: Das ist aber keine Antwort auf meine Frage. Denn es handelt sich meist um Tierrechtler, die vegan füttern, und die holen sich keine Katze zur Unterhaltung, erst recht nicht in Wohnungshaltung, sondern meistens läuft die ihnen zu oder sie retten sie vor sonstwas. Ganz ehrlich, das sind so extrem wenige Leute, diese Leute würden auch niemals Zucht unterstützen, sondern immer nur Tiere so vor dem Tod bewahren oder annehmen, wenn sie von draußen zulaufen... da gibt es wirklich Schlimmeres und darum halte ich solche Petitionen für überflüssig. Und in einem Land, in dem jedes Jahr 58 Millionen Schweine, 630 Millionen Hühner und 3,2 Millionen Rinder unter fragwürdigen Bedingungen geschlachtet werden, gibt es meiner Meinung nach auch andere Ansatzpunkte, um Tierleid zu verhindern, als so eine Petition, bei der der größte Schaden eine potentielle Mangelernährung sein kann(!). Wobei es da ja genug schädliches anders Futter gibt, beispielsweise Trockenfutter für 2 Euro, mit dem man seinem Tier langfristig Schaden zufügen kann.... Gibt es da auch Petitionen?
    Ist das denn tatsächlich so, dass sich kein Veganer eine Katze zur Wohnungshaltung nehmen würde? Woher weisst du das? Meine Nichte, eingefleischte Veganerin, hält acht Katzen in der Wohnung, sollte sie eine Ausnahme unter Veganern sein, und wenn ja, warum? Übrigens, ihre Katzen fressen NICHT vegan.

    Würden wir aber keine Katzen zur ausschließlichen Wohnungshaltung mehr zulassen, nun ja, dann hätten wir überhaupt gleich ein noch viel größeres Problem mit der Katzenpopulation.

    Eine Petition gegen schädliche Billigfütterung würde ich auch sofort unterschreiben.

    Zitat Zitat von *Kathi* Beitrag anzeigen
    Wobei die Katze in Sheratan`s Beispiel artgerechter lebt, als all die Katzen, die in Wohnungen eingesperrt sind und Fertigfutter aus der Tüte oder Dose zu fressen bekommen.

    Wenn veganes Futter verboten werden soll, dann gibt es auch kein "Spezialfutter" mehr für kranke Katzen.
    Gut, ich gehe mich jetzt schämen, weil meine Katzen in der Wohnung eingesperrt sind und Fertigfutter kriegen. Was sonst sollte ich meiner Cleo zu fressen geben, die seit neuneinhalb Jahren keinen einzigen Zahn mehr hat?

    Kann mich jetzt einer aufklären, wie das ausschließlich vegane Katzenfutter heisst und gegen welche Krankheiten es wirkt, wenigstens, damit ich das weiss?

    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Wenn ich als eingefleischter Fleischesser () Kaninchen hätte und diese nicht mehr mit Grünzeug, sondern mit fleischhaltiger Nahrung füttern würde, wie wäre da die Reaktion?

    Warum muss der Mensch immer seine Vorstellungen von richtiger Lebensweise auf die Tiere übertragen? Kann man nicht akzeptieren, dass jede Art seine spezifische Ernährung braucht?
    Wenn deine erste Frage nicht so viel Ernst in sich bergen würde, wärs zum Lachen, Jutta. Ehrlich, mein Fleischverzehr ist eher minimal, aber verzichten möchte ich auch nicht drauf, und ich betrachte mich als Allesfresser.

  16. #16
    Grizabella Guest
    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Nicht darüber streiten kann man aber, dass man mit Tierfutter Massentierhaltung unterstützt und profitabel macht. Aber die Einsicht ist wohl bei vielen noch nicht angekommen, sonst würde sie ihnen ja auch die Wurst vom Brot nehmen
    Ich nehme aber schon an, dass von einem Schlachttier das dafür geeignete Fleisch für den menschlichen Verzehr hergenommen wird und das Meiste vom Rest ins Tierfutter kommt, zumindest sieht es für mich im Tierfutter so aus, übrigens auch im teuersten.

  17. #17
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    Zitat Zitat von Grizabella Beitrag anzeigen
    Gut, ich gehe mich jetzt schämen, weil meine Katzen in der Wohnung eingesperrt sind und Fertigfutter kriegen. Was sonst sollte ich meiner Cleo zu fressen geben, die seit neuneinhalb Jahren keinen einzigen Zahn mehr hat?
    Dann haben wir ja schon die 1. Spinat-Kandidatin
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  18. #18
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    Bei Veganern, die ihren Tieren kein Fleisch geben - was deine Nichte ja tut - handelt es sich meist um Tierrechtler, die nie auf die Idee kämen, ein Tier einzusperren. Das widerspricht der Philosophie schlichtweg, weil es darum geht, keinem Tier den eigenen Willen aufzuzwingen - aber eben auch nicht der Kuh, die letztendlich im Napf landet (sehr natürlich, übrigens). Und ich finde es geht auch nicht um "Schämen", oder nicht. ich bin absolut der Überzeugung, Wohnungshaltung ist nicht artgerecht, wenn kein Balkon zur Verfügung steht. Früher habe ich anders gedacht, aber wer sieht, wie sich eine Katze im Gras wälzt, der braucht keine Studien. Ich will aber auch keine Petition gegen Wohnungshaltung, nein. Ich finde, man muss einfach akzeptieren, dass es nicht für alle Katzen ein "Traumzuhause" im idealen Sinne gibt und trotzdem ist ein veganes Zuhause da doch besser als gar keins? (Freilauf vorausgesetzt).

    Grizabella, viele hochwertige Sorten die damit werben, "Fleisch, das zum menschlichen Verzehr geeignet ist" in ihrem Futter zu verarbeiten, werden in Thailand produziert und bestehen aus reinem Muskelfleisch. Also ich glaube nicht, dass man daraus nicht auch Chicken Nuggets oder Hühnersalat produzieren könnte.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  19. #19
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    Sheratan, sehe ich absolut genauso

    Grizabella, schämen musst du dich nicht, aber wenn vegane Katzennahrung als nicht artgerecht gesehen wird (was ich übrigens auch so sehe, ich bin nur gegen ein Verbot und finde die Petition auch total überflüssig), dann sollte auch Wohnungshaltung von Katzen nicht als artgerecht gesehen werden. Ist immer etwas befremdlich, wenn bei einem Thema gleich der Aufschrei kommt und das andere ist aber absolut ok . Aber wenn wir ehrlich sind, ist es absolut nicht ok, so freiheitsliebende und unabhängige Tiere wie Katzen ihr Leben lang in Wohnungen einzusperren .

    Ich kenne nur ein veganes Katzenfutter, und das ist Amicat. Und ich weiß von Hunden und Katzen, die wegen Leberproblemen nur vegan/vegetarisch fressen dürfen.

  20. #20
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Bei Veganern, die ihren Tieren kein Fleisch geben - was deine Nichte ja tut - handelt es sich meist um Tierrechtler, die nie auf die Idee kämen, ein Tier einzusperren. Das widerspricht der Philosophie schlichtweg, weil es darum geht, keinem Tier den eigenen Willen aufzuzwingen - aber eben auch nicht der Kuh, die letztendlich im Napf landet (sehr natürlich, übrigens). Und ich finde es geht auch nicht um "Schämen", oder nicht. ich bin absolut der Überzeugung, Wohnungshaltung ist nicht artgerecht, wenn kein Balkon zur Verfügung steht. Früher habe ich anders gedacht, aber wer sieht, wie sich eine Katze im Gras wälzt, der braucht keine Studien. Ich will aber auch keine Petition gegen Wohnungshaltung, nein. Ich finde, man muss einfach akzeptieren, dass es nicht für alle Katzen ein "Traumzuhause" im idealen Sinne gibt und trotzdem ist ein veganes Zuhause da doch besser als gar keins? (Freilauf vorausgesetzt).

    Grizabella, viele hochwertige Sorten die damit werben, "Fleisch, das zum menschlichen Verzehr geeignet ist" in ihrem Futter zu verarbeiten, werden in Thailand produziert und bestehen aus reinem Muskelfleisch. Also ich glaube nicht, dass man daraus nicht auch Chicken Nuggets oder Hühnersalat produzieren könnte.
    Also wenn ich es nicht eigens "herstelle," wächst auf meinen Balkon kein Gras
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  21. #21
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    @Shinga: naja, trotzdem können sie da mal durchlüften und den Blick ganz anders schweifen lassen als nur gegen Scheiben... Meine haben ein Freigehege, da ist also auch Gras drin... Ist halt ein Kompromiss, "ideal" ist es nicht.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  22. #22
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Richtige Lebensweise ist halt leider oft, wie es für den Menschen am nettesten ist. Man kann auch darüber streiten, ob nun eine potentiell (!) mangelernährte Vegan-Katze mit Möglichkeit zur Mäusejagd oder eine reizarm gehaltene Wohnungskatze das artgerechtere Leben hat. Nicht darüber streiten kann man aber, dass man mit Tierfutter Massentierhaltung unterstützt und profitabel macht. Aber die Einsicht ist wohl bei vielen noch nicht angekommen, sonst würde sie ihnen ja auch die Wurst vom Brot nehmen
    Ich behaupte mal ganz frech. gäbe es nicht die vielen Millionen Haustiere, die die Fleischreste fressen, wäre der Industrie etwas anderes Lukratives mit den Fleischabfällen eingefallen, das dann der menschlichen Nahrung zugeführt würde. Und wenn es in die Entwicklungsländer exportiert würde.

    Zitat Zitat von Grizabella Beitrag anzeigen
    Wenn deine erste Frage nicht so viel Ernst in sich bergen würde, wärs zum Lachen, Jutta. Ehrlich, mein Fleischverzehr ist eher minimal, aber verzichten möchte ich auch nicht drauf, und ich betrachte mich als Allesfresser.
    Fleisch gibt es in erster Linie für meine Katzen. Und auch die Bio-Tiere produzieren Fleischabfälle, die ebenfalls zu Tiernahrung verarbeitet werden. Ansonsten lebe ich eher vegetarisch, aber trotzdem esse ich ab und zu Fleisch, und das mit Appetit. Massentierhaltung ist in erster Linie deshalb profitabel, weil ein großer Teil der Menschen meint, ohne das tägliche Fleisch, ohne Wurst und ohne Schinken nicht auskommen zu können. Ich gehöre noch zu der Generation, die z.B. auch Innereien isst und damit aufgewachsen ist, dass das ganze Tier verwertet wird. Für viele existieren nur noch Schnitzel, Steak und Hühnerbeine. Hühnerherzen sind dagegen Katzenfutter, anstatt sich selber daraus ein Essen zuzubereiten.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  23. #23
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    Du liebe Güte, mit was sich Erwachsene doch beschäftigen können. Mir tut da nur das Tier leid. Wenn ein Veganer nicht hinnehmen kann eine Katze beim fressen von Fleisch zusehen , dann sollten sie sich ein Tier zuzulegen, das dem Essensverhalten eher entspricht. Meehrschweinchen, Hamster, oder ein Kanninchen.

    Ein Mensch kann selber entscheiden wie er sich Ernähren will, eine Katze in unserem Haushalt eher nicht. Der wird eine vermenschlichte Ernährung aufgezwungen und vegan ist nicht artgerecht. Oder hat man schon mal ein Löwe beim genüsslichen verspeisen eines salatkopfes gesehen. Irgendwie kann ich nicht glauben, das diese Discusion ernstgemeint ist.

    Alleine schon das Argument, ob ein Veganer die Katze ins Tierheim bringen sollte, wenn sie Fleisch frisst.
    Aber natürlich, man kann doch keinem armen Veganer solche Grausamkeiten zumuten. Nee, im ernst, was soll denn so eine Frage? Warum holt er sich dann so ein Tier, wenn er es nicht artgerecht ernähren kann?

    Nach dem Moto mein Essen schei... auf dein Essen. Wenn ich mir ein Tier zulege, dann versuche ich doch alles zu tun, damit es dem Tier so gut wie möglich geht. Ich informiere mich, was braucht das Tier, was sollte ich dem Tier bieten, damit es sich bei mir wohl fühlt. Das umfasst auch die Ernährung.
    Ich muss dazu sagen, das ich noch nie eine Katze gesehen habe, die sich vegan ernähren würde. Warum versucht dann der Mensch sie alles so zu gestalten, warum läßt er dem Tier nicht das, was die Natur dafür vorgesehen hat?
    Liebe Grüße von Tina mit

  24. #24
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    Ich habe auch was gegen reine Wohnungshaltung, also so ganz ohne Frischluft.
    Deswegen vermittele ich da nicht hin.Allerdings würde ich auch nicht an einen Veganer vermitteln,der seine Katze fleischlos ernähren möchte.
    Ich habe was gegen Extremismus.
    Die wenigsten Katzen leben doch heute noch natürlich,dafür haben wir Menschen gesorgt.
    Und die,die es tun,leben unter teils erbärmlichen Umständen.
    Man darf eins nicht vergessen : wann immer davon geredet wird ein Tier "naturnah" oder "artgerecht" zu halten beeinhaltet das auch,eine tierärztliche Versorgung außen vor zu lassen.
    Denn in freier Natur gibts keine Impfungen etc.
    Und das steht meiner Meinung nach nicht zur Debatte.
    Haustierhaltung kann ja immer nur unnatürlich sein.Die Frage ist doch eher : lebt das Tier gut oder schlecht.
    Wenn ein Tier durch falsche(fleischlose)Ernährung krank wird, lebt es schlecht.
    Wenn ein Tier durch Vitamin D-Mangel krank wird lebt es auch schlecht.

    Deswegen liegt der beste Weg für mich immer dazwischen.
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  25. #25
    Grizabella Guest
    Zitat Zitat von Becky Beitrag anzeigen
    Dann haben wir ja schon die 1. Spinat-Kandidatin
    Lach nicht, da gibt's ein Fertigfutter, "Forelle mit Spinat", da könnten sich unsere zwei darin eingraben.

    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Bei Veganern, die ihren Tieren kein Fleisch geben - was deine Nichte ja tut - handelt es sich meist um Tierrechtler, die nie auf die Idee kämen, ein Tier einzusperren. Das widerspricht der Philosophie schlichtweg, weil es darum geht, keinem Tier den eigenen Willen aufzuzwingen - aber eben auch nicht der Kuh, die letztendlich im Napf landet (sehr natürlich, übrigens). Und ich finde es geht auch nicht um "Schämen", oder nicht. ich bin absolut der Überzeugung, Wohnungshaltung ist nicht artgerecht, wenn kein Balkon zur Verfügung steht. Früher habe ich anders gedacht, aber wer sieht, wie sich eine Katze im Gras wälzt, der braucht keine Studien. Ich will aber auch keine Petition gegen Wohnungshaltung, nein. Ich finde, man muss einfach akzeptieren, dass es nicht für alle Katzen ein "Traumzuhause" im idealen Sinne gibt und trotzdem ist ein veganes Zuhause da doch besser als gar keins? (Freilauf vorausgesetzt).

    Grizabella, viele hochwertige Sorten die damit werben, "Fleisch, das zum menschlichen Verzehr geeignet ist" in ihrem Futter zu verarbeiten, werden in Thailand produziert und bestehen aus reinem Muskelfleisch. Also ich glaube nicht, dass man daraus nicht auch Chicken Nuggets oder Hühnersalat produzieren könnte.
    Die Philosophie hinkt, wie so vieles. Die Katze ist heutzutage auch sehr auf den Menschen angewiesen, das war sie schon in meiner Kindheit (also vor 3.000 Jahren), da ich keine anderen als Freilaufkatzen gekannt habe. In den ärgsten Hungerzeiten fiel auch immer was vom Tisch ab, und die Milch war unvermeidlich. Leider müsste man mit dieser Philosophie sofort alle Tierheimtüren öffnen . . . was ja manche Tierschützer aus diesen oder jenen Gründen tun, nicht immer zum Wohl der Tiere.

    Verfolgen denn die Veganer auch die Kastrationen? Ist auch aufgezwungener Wille des Menschen.

    Schon möglich, dass man Tierfutter auch in derselben oder anders zubereiteter Form dem Menschen zu essen geben könnte. Ich würde aber befürchten, dass die weggeworfenen Lebensmittel dann eher noch zunehmen.

    Wenn es das Beste nicht geben kann, wird man immer zum Zweitbesten greifen, das könnte z.B. die Wohnungshaltung sein.

    Zitat Zitat von *Kathi* Beitrag anzeigen
    Sheratan, sehe ich absolut genauso

    Grizabella, schämen musst du dich nicht, aber wenn vegane Katzennahrung als nicht artgerecht gesehen wird (was ich übrigens auch so sehe, ich bin nur gegen ein Verbot und finde die Petition auch total überflüssig), dann sollte auch Wohnungshaltung von Katzen nicht als artgerecht gesehen werden. Ist immer etwas befremdlich, wenn bei einem Thema gleich der Aufschrei kommt und das andere ist aber absolut ok . Aber wenn wir ehrlich sind, ist es absolut nicht ok, so freiheitsliebende und unabhängige Tiere wie Katzen ihr Leben lang in Wohnungen einzusperren .

    Ich kenne nur ein veganes Katzenfutter, und das ist Amicat. Und ich weiß von Hunden und Katzen, die wegen Leberproblemen nur vegan/vegetarisch fressen dürfen.
    Also dann eher einschläfern, als Katzen in Tierheimen oder Wohnungen aufzubewahren, oder welche Lösungen schlägst du vor? Alle unkastriert frei laufen zu lassen? Was ich in meiner innerstädtischen Gegend (viel Verkehr, trotzdem viele Grünanlagen rundherum) als Wahnsinn empfinde, hier ist es nämlich so, eine Gegend voller Streuner, viele davon sichtbar krank.

    Es gibt also tatsächlich veganes Katzenfutter. Obwohl meine Cleo durch längere Zeit ein schweres Leberproblem hatte, wurde mir nicht empfohlen, sie vegan zu füttern. Das Leberproblem hat sie trotzdem wieder weggebracht, die schon fortgeschrittene CNI wird sie bis zu ihrem Ende verfolgen. Sie ist inzwischen so krank, dass sie kaum die stets offene Loggia benützt, liegt am liebsten auf meinem Bett. Ich will mir nicht vorstellen, dass sie als Freilaufkatze nicht mehr am Leben wäre.

    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Ich behaupte mal ganz frech. gäbe es nicht die vielen Millionen Haustiere, die die Fleischreste fressen, wäre der Industrie etwas anderes Lukratives mit den Fleischabfällen eingefallen, das dann der menschlichen Nahrung zugeführt würde. Und wenn es in die Entwicklungsländer exportiert würde.

    Fleisch gibt es in erster Linie für meine Katzen. Und auch die Bio-Tiere produzieren Fleischabfälle, die ebenfalls zu Tiernahrung verarbeitet werden. Ansonsten lebe ich eher vegetarisch, aber trotzdem esse ich ab und zu Fleisch, und das mit Appetit. Massentierhaltung ist in erster Linie deshalb profitabel, weil ein großer Teil der Menschen meint, ohne das tägliche Fleisch, ohne Wurst und ohne Schinken nicht auskommen zu können. Ich gehöre noch zu der Generation, die z.B. auch Innereien isst und damit aufgewachsen ist, dass das ganze Tier verwertet wird. Für viele existieren nur noch Schnitzel, Steak und Hühnerbeine. Hühnerherzen sind dagegen Katzenfutter, anstatt sich selber daraus ein Essen zuzubereiten.
    Genau das habe ich gemeint.

    Ich liiiiiiebe Innereien . . . und als ich vor fünf Jahren so schwer krank war, wurde mir ärztlicherseits geraten, Rindfleisch und Rindssuppe zu essen. Ergänzt habe ich das mit Dinkelprodukten und vor allem mit Wurzelgemüse sowie frischem Gemüse. Für mich ist eine ausgewogene, gemischte Ernährung sicher das Beste.

  26. #26
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    @Tina: Ich glaube, du versteht die Argumentation nicht. Ein Tierrechtler würde sich keine Katze "zulegen", weil er der Meinung ist, dass Katzen kein Haustier zu unserer Unterhaltung sind. Ich habe noch keinen Löwen einen Salat essen sehen, aber auch noch keine Katze eine Kuh überfallen... Das sind immer diese Stammtisch-Argumente, die ohne Inhalt sind. Mir ist der Ansatz, sich darüber Gedanken zu machen (auch wenn du das nicht so siehst, siehe ""mit was sich Erwachsene doch beschäftigen können") , mit was für Qualen Tierfutter verbunden sein kann jedenfalls nachvollziebarer als die Idee, Billigfleisch im Supermarkt zu kaufen. (Klar, kauft hier von uns natürlich niiiiemand, ist ja immer so, niemand kauft es...) Wenn man sich Gedanken über Tierschutz machen möchte, ist das Verfolgen der paar Veganer sicher ein falscher Ansatz. Und wenn ein Tier ein Zuhause bei einem Veganer hat, der partout kein Fleisch verfüttern will, ist die Tierheim-Frage keine rhetorische.

    Wie gesagt, ich füttere selbst nicht vegan, weil ich es nicht gut finde, aber ich finde diese Petition unsinnig!

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  27. #27
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    Aha, dann sind alle Veganer Tierrechtler ?
    Ich hoffe das wissen auch die,die Haustiere haben
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  28. #28
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    Die Veganer, die ihre Tiere vegan ernähren (!), sind in der Regel (!) Tierrechtler oder machen es aus Gründen, die aus der Tierrechtbewegung stammen, ja. Weiß auch nicht, wieso man da nun draufherumreitet, um die geht es doch, oder?

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  29. #29
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Die Veganer, die ihre Tiere vegan ernähren (!), sind in der Regel (!) Tierrechtler oder machen es aus Gründen, die aus der Tierrechtbewegung stammen, ja. Weiß auch nicht, wieso man da nun draufherumreitet, um die geht es doch, oder?
    Gut, dann sind diese Leute nicht glaubhaft,weil sie ihre eigenen Überzeugungen torpedieren,indem sie Haustiere halten.

    Es wird drauf rumgeritten,weil diese extreme Ernährungsform dem Tier schaden kann.
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    Liebe Grüße Melanie mit
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  30. #30
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Die Veganer, die ihre Tiere vegan ernähren (!), sind in der Regel (!) Tierrechtler oder machen es aus Gründen, die aus der Tierrechtbewegung stammen, ja. Weiß auch nicht, wieso man da nun draufherumreitet, um die geht es doch, oder?
    Veganer, die ihre Tiere vegan ernähren haben nichts begriffen.
    Ich gehe mal von meinem Freigängerkater aus. Paulchen geht morgens um 5 raus und jagt Mäuse. Er jagt praktisch den ganzen Tag (gut zwischendurch schläft er). Wenn der Veganer einen eigenen Garten hat, wird er froh sein eine Katze oder einen Kater oder mehrere zu haben die den Garten mit seinem Gemüse Mäusefrei halten.
    Grüße
    Monika

  31. #31
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    Zitat Zitat von Sybille Beitrag anzeigen
    Veganer, die ihre Tiere vegan ernähren haben nichts begriffen.
    Ich gehe mal von meinem Freigängerkater aus. Paulchen geht morgens um 5 raus und jagt Mäuse. Er jagt praktisch den ganzen Tag (gut zwischendurch schläft er). Wenn der Veganer einen eigenen Garten hat, wird er froh sein eine Katze oder einen Kater oder mehrere zu haben die den Garten mit seinem Gemüse Mäusefrei halten.
    Grüße
    Monika
    Mach dir nichts draus Monika, ich verstehe auch nichts mehr. Aber ich bin auch nicht vegan und denke ich ernähre meine Katzen artgerecht, soweit es meine finanziellen Mittel mir erlauben.
    Liebe Grüße von Tina mit

  32. #32
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    Mäusejagen sollte kein Problem sein, siehe oben...

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  33. #33
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    Zitat Zitat von Sybille Beitrag anzeigen
    Veganer, die ihre Tiere vegan ernähren haben nichts begriffen.
    Ich gehe mal von meinem Freigängerkater aus. Paulchen geht morgens um 5 raus und jagt Mäuse. Er jagt praktisch den ganzen Tag (gut zwischendurch schläft er). Wenn der Veganer einen eigenen Garten hat, wird er froh sein eine Katze oder einen Kater oder mehrere zu haben die den Garten mit seinem Gemüse Mäusefrei halten.
    Grüße
    Monika
    Wenn man das so liest, müsste es eher heißen "Wohnungskatzen-Halter" haben nichts begriffen" Denn all das, was du beschreibst, kann die "vegane Katze" auch ausleben.

    Aber wir drehen uns hier im Kreis. Es geht hier nicht darum, ob vegane Katzennahrung artgerecht ist oder nicht, sondern dass die Petition unsinnig ist.

  34. #34
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    Ob sie unsinnig ist,ist fraglich
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
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  35. #35
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    Wenn du sagst, das Tierfutter mit Qualen verbunden ist, dann will ich dir nicht wiedersprechen. Das mag ja alles sein. Aber wie kann man denn was ändern?

    Wie sollte ich meine Katze denn füttern, in sinne eines Tierrechtlers?
    Liebe Grüße von Tina mit

  36. #36
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Mäusejagen sollte kein Problem sein, siehe oben...
    Dem Grundgedanken folgend,dürfte eine zugelaufene Katze bei einem Tierrechtler überhaupt nicht ernährt werden.
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
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  37. #37
    Grizabella Guest
    Zitat Zitat von *Kathi* Beitrag anzeigen
    Wenn man das so liest, müsste es eher heißen "Wohnungskatzen-Halter" haben nichts begriffen" Denn all das, was du beschreibst, kann die "vegane Katze" auch ausleben.

    Aber wir drehen uns hier im Kreis. Es geht hier nicht darum, ob vegane Katzennahrung artgerecht ist oder nicht, sondern dass die Petition unsinnig ist.
    Also dann her mit einer Petition, dass keine TH-Katze mehr in Wohnungshaltung vergeben werden darf. Die Tierheime und deren kätzische Bewohner wird's zur Verzweiflung treiben, aber was solls.

  38. #38
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    Gilt das nur für Katzen, nur so am Rande gefragt, net das ich mich da wieder vertue?
    Liebe Grüße von Tina mit

  39. #39
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    Ja, dem Grundgedanken folgend dürfte ein Tierrechtler keine Katze halten - dem Grundgedanken folgend dürfte ein "Tierfreund" auch kein Fleisch essen usw. Mir hat mal ein Tierrechtler gesagt, er sei gegen Haustierhaltung, aber es seien einfach zu viele da, die könnten ja nicht alle einfach ihrem Schicksal überlassen werden. Das Leben ist doch nicht immer Schwarz-Weiß und manchmal zählt der Schritt in die richtige Richtung einfach viel.

    @Grieza: Das ist ja fatalistisch überspitzt, wie in meinen Augen auch die Petition. Wie gesagt, ich halte beide, die fiktive und die tatsächliche Petition für sinnlos. Es gibt halt kein erzwingbares Traumzuhause für alle Katzen in ganz Deutschland. Wenn man keine Kompromisse eingeht, platzen die Tierheime aus allen Nähten...

    @Tina: Wie gesagt, Tierrechtler sind eigentlich gegen Heimtierhaltung und auch Biofleisch ist keine Alternative. Eine Katze, die Mäuse fängt und in harten Zeiten mit veganem Futter beigefüttert wird, ist aber auch für "den Tierrechtler" (man muss ja aufpassen, ich will nicht verallgemeinern) wohl kein Problem.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)


  40. #40
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    Das ist leider dann auch nicht richtig.Dem Grundgedanken nach wäre die Katze das einzige Tier,welches ein Tierrechtler "halten" dürfte.
    Genau das Leben ist nicht schwarz/weiß.
    Trotzdem hätte bei mir auch eine Petition gegen Wohnungshaltung ein Existenzrecht.Ich muss ja nicht unterzeichnen.
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