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Thema: Neuer Kater faucht mich ständig an, was tun?

  1. #1
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    Unhappy Neuer Kater faucht mich ständig an, was tun?

    Hallo zusammen!

    ich bin neu hier und hoffe, dass ihr mir vllt. weiterhelfen könnt. Ich habe folgendes Problem mit meinem neuen Kater Fin:

    Fin habe ich vor 2 Wochen aus Bulgarien 'adoptiert'. Leider faucht er mich seit dem jeden Tag nicht nur einmal an. Fin sitzt die meiste Zeit vom Tag unter meinem Sofa oder unter meinem Bett, sobald man einen Blick darunter wirft (ob er überhaupt noch da ist), wird man erst einmal mit einem Fauchen begrüßt. Gehe ich an meinem Bett vorbei, werden die Füße angefaucht. Läuft man ihm versehentlich mal in der Wohnung über den Weg, wird man ebenfalls angefaucht. Hat Fin ausgefaucht fängt er mit mir zu 'reden' an. Er quickt munter vor sich hin. Nein Fin miaut nicht, er quickt die ganze Zeit. Ich weiß, nach 2 Wochen hat sich Fin noch nicht bei mir eingelebt, jedoch habe ich Angst etwas falsch zu machen. Ich hatte schon einmal eine Straßenkatze, welche die ersten Tage alles andere als einfach war, aber ich musste nicht ständig Angst haben, dass sie auf mich losgeht. Ich möchte noch dazu erwähnen, dass Fin mit mir jeden Abend spielt, also kann er ja eig. keine sooooo große Angst vor mir haben, oder? Beim Spielen sitzt er ja bis auf wenige Zentimeter neben mir. Anfassen lässt er sich natürlich aber noch nicht.

    Vllt. hattet ihr schon einmal so ein Problem und könnt mir Tipps geben? Ich habe im Moment nämlich das Gefühl zwei Kater neu dazu bekommen zu haben, der eine der mich nicht mag und der andere der jeden Abend mit mir spielt.

    LG
    Tina

  2. #2
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    Zwei Seelen wohnen, ach, in seiner Brust. Deine Verunsicherung darüber kann ich gut nachvollziehen.

    Zuerst noch eine Frage: Ist Fin direkt aus Bulgarien gekommen? War er hier auf einer Pflegestelle? Wenn ja, wie lange?
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  3. #3
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    Fin ist direkt aus Bulgarien gekommen. Er ist Anfang März in einem ziemlich schlechten Zustand gefunden worden und war bis Ende Mai dann beim Tierarzt in Bulgarien untergebracht. Dort hat er sich auch nach einiger Zeit anfassen lassen, also hat er sich da auch denke ich 'wohl' gefühlt so gut es eben beim Tierarzt geht.

  4. #4
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    Charlie ist aus Spanien. Anfangs konnte ich ihn nur im Liegen und auch nur mit einer Hand anfassen. Sitzend oder gar eine 2. Hand dazu und ich bekam die Krallen zu spüren - gern auch ins Gesicht Ich müßte mal nachrechnen, aber ich glaub, der ist nun 4 Jahre bei mir. Ein Schmusekater ohne Ende und trotzdem verfällt er immer mal wieder in seine alte Abwehr aus fauchen und zuhauen... Am besten ging es bei uns, wenn ich seine Faucherei und Zickerei einfach übersehen habe und weiter freundlich geblieben bin. Egal, obs dann weh tat oder nicht - er hat gelernt, daß ich mich nicht abschrecken lasse. Heute kann ich ihn sogar knutschen Meistens jedenfalls

    Bleib DU ruhig, rede mit leiser Stimme und laß Dich nicht abschrecken. Das wird schon. Er hat viel mitgemacht und kann Dich noch gar nicht einschätzen.

  5. #5
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    So war das damals mit meine Blacky auch. Es hat zwar gut ein Jahr gedauert, bis aus ihr eine Schmusekatze geworden ist, aber danach ist es natürlich um so toller.

  6. #6
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    Wie alt war Charlie denn damals?

  7. #7
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    Charlie war angeblich 3 Jahre.... Ich denke, der war so 1-1,5 Jahre alt. Er ist bei mir noch gewachsen und das tun Katzen bis ca. 3 Jahre.

  8. #8
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    Ich glaube auch nicht, dass Fin schon 2 Jahre ist, er hat noch so ein Babygesicht

    Danke für deinen Tipp

  9. #9
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    Die werden letztlich nur geschätzt.
    Was Du auf alle Fälle machen solltest: Nachimpfen und auch entwurmen. Leider sind die Tierärzte in diesen Ländern nicht immer zuverlässig. Die Orga, wo wir unseren Hund herhaben, hat uns empfohlen sie nochmals dem TA vorzustellen, da die Tierärzte dort alles mögliche reinschreiben und bescheinigen, was gar nicht gemacht wurde. Da das dort vor Ort von Helfern oder Freiwilligen gemacht wird und nicht von Leuten aus dem Verein, können die einem viel erzählen....
    Aber laß ihn erst mal ankommen. Dann kannst Du immer noch zum "pöhsen" Tierarzt

  10. #10
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    Bei Strassenkatzen kann es eine Weile dauern, bis sie das unsichere Verhalten (Fauchen, Verstecken, ggf. auch grobes Verhalten im Spiel) ablegen lernen. Wie Anja schreibt, Ruhe und Geduld sind gefragt! Was ich mir noch vorstellen könnte, ist nach Eingewöhnung und tierärztlicher Gesundheitssorge:

    Ein gut sozialisierter Katerkumpel. Katzengruppengewöhnter Kastrat aus Menschenobhut mit Spieltrieb und ohne Dominanzverhalten im gleichen Alter. Am besten von einem Tierschutzverein, der seine Schützlinge gut kennt.

    Viel Erfolg! Solche Kater werden oft besonders treue Weggefährten, die dir sofort losschnurren wenn du sie anfasst. Ich lebe mit solchen Katern, es ist ein Hochgenuss
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  11. #11
    Steppenläufer Guest
    Eine Idee: falls du in der Wohnung Schuhe oder Hausschuhe trägst, lass diese mal probehalber ein paar Tage weg. Viele Straßentiere haben mit Schuhen schlechte Erfahrungen machen müssen und nehmen besockte Füße weniger als Bedrohung wahr.

  12. #12
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Steppenläufer Beitrag anzeigen
    Eine Idee: falls du in der Wohnung Schuhe oder Hausschuhe trägst, lass diese mal probehalber ein paar Tage weg. Viele Straßentiere haben mit Schuhen schlechte Erfahrungen machen müssen und nehmen besockte Füße weniger als Bedrohung wahr.
    Ja! Das ist sehr sehr hilfreich! Ich erinnere mich jetzt wieder, dass ich anfangs mit dem scheuen Dreierwurf in der Wohnung nur mit den Schafwollschluppen mit Ledersöhlchen herumschleichen durfte. Wehe ich zog die dickbesohlten Björndal an
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

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