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Thema: Urlaubsbetreuung

  1. #1
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    Exclamation Urlaubsbetreuung

    Ich hätte den Hund niemals abgegeben, wenn er nicht zu 100 % fit gewesen wäre. Ist klar, dass er mit den anderen Artgenossen getobt hat.
    Aber ich würde sowieso niemals meine Hunde abgeben, entweder nehme ich sie mit in den Urlaub oder ich bleibe zu Hause, wo ich sie unter Kontrolle habe. Ist halt meine Meinung.
    Gute Besserung für den Vierbeiner.

  2. #2
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    Hallo Sabine, als wir unsere Hündin abgegeben haben war sie fit, erst der 2. Unfall schien es dauerhaft werden zu lassen. Das hatte ich vielleicht nicht deutlich genug geschrieben.
    Eigentlich hatte ich auch nach Rat und nicht nach Vorwürfen gefragt, so eine Antwort find ich eigentlich unnötig und auch gemein, du kennst mich nicht und das Verhältnis zu meinen Tieren schon mal gar nicht.

    Wenn ich mich auch ganz sicher nicht rechtfertigen muss, möchte ich dennoch schreiben das dieser "Urlaub" seid über einem Jahr geplant war und es meiner Tochter ermöglichte die Omi, Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins seid langer langer Zeit mal wieder zu sehen. Es war ein 11 Stündiger Flug in die USA, den wir unserem Hund niemals antun würden. Statt dessen blieb sie bei meiner Freundin, die sie über alles liebt und ihren Hunden mit denen sie sich super versteht. Meine Freundin arbeitet im Tierschutz ist sehr verantwortungsbewußt und die einzige Person bei der ich meine Hündin jemals lassen würde!!! Zu jederzeit gab es Kontakt zu einem Tierarzt der Judy behandeln konnte und das bei meiner Rückkehr mit mir abgerechnet hat. Für alles war gesorgt! Das war kein unüberlegter Strandurlaub bei dem der Hund nicht mit "durfte". Sonst kommt sie immer und überall mit mir mit, auch zur Arbeit.

    Und jetzt würde ich mich, besonders da ich ja neu im Forum bin über ein paar weniger vorwurfsvollere, statt dessen vielleicht nützlichere Antworten freuen.

    Danke Dir trotzdem für´s Gute Besserung.

    :-( Nadine

  3. #3
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    Wenn Du mein posting als vorwurfungsvoll ansiehst, ist das Deine Sache.
    Ich schrieb ja auch extra, dass dies meine Meinung ist. Schön, wenn Du Dich die ganze Zeit informiert hast, wie es Deinem Hund geht, nur hatte er leider nichts davon, denn er wurde verlassen. Sorry, aber nichts anderes ist es. Der Hund weiß nicht, ob und wann das Rudel zurückkommt. Und ob der Urlaub ein Jahr geplant war oder eine Woche, spielt doch keine Rolle. Für mich! gibt es nicht einen einzigen Grund, einen mir anvertrauten Hund in fremde (oder bekannte) Hände zu geben.
    Wir sind hier zu Hause sechs Personen, so dass wir keine fremde Hilfe im evtl. Krankheitsfalle in Anspruch nehmen müssten. Da haben wir einen Vorteil, das ist richtig.
    Zumindest in 13 Jahren Hundehaltung ist mir dies immer gelungen, sonst hätte ich mir auch keinen Zweithund dazu genommen. Letztendlich muss das jeder so machen, wie er es für richtig hält. Die Hunde können ja leider dazu nichts sagen...

  4. #4
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    Tut mir leid Sabine -- aber ich empfinde es genauso wie Nadine.

    nur hatte er leider nichts davon, denn er wurde verlassen. Sorry, aber nichts anderes ist es. Der Hund weiß nicht, ob und wann das Rudel zurückkommt.
    Der Hund wurde nicht ohne Betreuung in den Keller gesperrt sondern befand sich bei einer ihm bekannten Person und es gibt durchaus Situationen in denen es vertretbar ist das man seine Hunde in Betreuung gibt.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  5. #5
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    Das ich hier so angegriffen werde weil ich meinen Hund in einer ihr sehr vertrauten und geliebten Umgebung lasse, das erste mal seid dem Zeitpunkt das ich sie habe, hätte ich nicht erwartet. Nicht nachdem es doch eigentlich darum ging einen Ratschlag von anderen Usern zu bekommen.

    Ich finde das wirklich sehr verletzend und ungerecht von Dir mich so zu verurteilen.

    Meine Hündin liebt es bei ihr zu sein und freut sich immer riesig sie zu besuchen und wahrscheinlich bin ich eher die jenige die leidet als der Hund. Ich habe mich sehr sehr schwer damit getan sie dort zu lassen, aber sie ist einfach voller Freude dort geblieben und hat die ganze Zeit über mit Spass dort am Familien Leben teilgenommen.

    Ursprünglich wurde sie auch von dort zu mir vermittelt, das war ihre Pflegestelle als sie eine neue Familie suchte und nach wie vor gehe ich regelmäßig mit ihr dort hin. Ich hab sie doch nicht in irgendeiner Pension einfach abgegeben!

    Wenn so was hier im Forum Gang und Gebe sein sollte (?!?) werde ich wahrscheinlich so schnell nichts mehr posten.

    Schande über all die Menschen die aus Not oder als Ausnahme ihre Hunde mal in Pflege geben müssen. Damit dürften dann wohl ein hoher Prozentsatz der Bevölkerung bei Dir unten durch sein, Sabine.

    Danke für rein gar nichts!

    @ OESFUN:
    Danke für den Beistand, meiner Meinung nach sieht unsere Hündin meine Freundin und ihre Hunde auch als Teil des Rudels an. Unsere Judy verbringt viel Zeit zusammen mit den Hunden dort und wir sind oft zusammen unterwegs. Es ist eine Vertraute Person für sie und der Unfall hätte bei mir zu Hause viel eher noch ein 2. Mal passieren können als bei ihr.

    Ich habe mir unmengen an Gedanken gemacht sie dort zu lassen und sie ist die einzige der ich meinen Hund anvertraue, weil ich weiß wie gerne sie dort ist und das sie sich vor allem mit den Hunden dort sehr gut versteht.
    Ohne dieses "kritische" posting von Sabrina wäre mir niemals im Leben die Idee gekommen das mir DAS jemand vorwerfen könnte. Ich bin wirklich ziemlich baff das jemand wirklich ernsthaft so denkt.

    Lg
    Nadine

  6. #6
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    Birgit: Es braucht Dir nichts leid zu tun, wenn Du der selben Meinung bist wie die TE. Dann ist das eben so. Ich habe da eine andere.
    Hier geht es ja auch nicht darum, wie und wo der Hund untergebracht, sondern nur, DAS er vom Rudel ausgeschlossen wurde. Ich sehe das an meiner Auslandshündin, wie verstört sie war, als sie zu uns gekommen ist. Sie ging auch von dieser Familie in diese usw., sie war völlig fertig als sie kam.
    Ich! bin der Meinung, dass Hund nicht weiß, warum "seine" Familie nicht mehr da ist und das/ob sie überhaupt wiederkommt. Ich! denke, dass dies eine ungeheure und unnötige Stresssituation für den Hund bedeutet, die man bzw. ich! sicher umgehen kann. Gerade einem Tierschutzhund, der ja solche Dinge mehr als einmal erlebt hat, würde ich! dies niemals antun. Auch in Fällen von Erkrankungen der Halter gibt es sicher Lösungen, die für den Hund angenehmer sind, als sich auf eine komplett neue Situation einstellen zu müssen.
    Ich weiß, dass viele (leider) anders denken und mir tun diese Hunde einfach nur leid. Aber daran werde ich nichts ändern, auch das weiß ich.

  7. #7
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    Sabine -- all das trifft aber hier nicht zu und "passt" eigentlich gar nicht zum Ausgangsthema darum möchte ich das auch nicht weiter diskutieren - wenn dir dieses Thema so wichtig ist kannst du ja einen eigenen Thread dazu eröffnen. Nadine hat gefragt ob jemand Ideen wegen der Erkrankung ihres Hundes hat so das es sehr nett wäre wenn wir uns diesem Thema zuwenden könnte .

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  8. #8
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    daß Hunde, die abgegeben werden, enormen Streß haben und uU krank werden können und ggf. einen Tierarzt brauchen, ist ja wohl leider nichts Neues. verwunderlich, daß die threaderstellerin da so allergisch reagiert.

    ein guter Osteopath könnte ein tipp sein für die Hündin der userin

  9. #9
    Steppenläufer Guest
    Monika, das ist so pauschal wirklich Unsinn. Viele, sehr viele Hunde gehen regelmäßig in Hundetagesstätten oder zu Freunden in Pflege, ohne dass sie zum Pflegefall mutieren. Viele freuen sich sogar auf diese Art der Abwechslung, ganz besonders dann, wenn im anderen Haushalt befreundete Tiere leben. Aber das ist hier auch gar nicht das Thema...

    In meiner Familie gab es im Laufe der Zeit einige Arthrosefälle im Haustierbestand. Ich weiß nicht, ob das das Gleiche wie Ostheoarthrose ist oder ob das überhaupt vergleichbar ist, aber bei uns hat Grünlippmuschelextrakt sehr gut geholfen. Man kann es pur ins Futter geben oder direkt Leckerlis mit Grünlippmuschel kaufen und geben.
    Ein Border will nicht nur laufen, er will auch mit dem Kopf beschäftigt werden. Vielleicht findet ihr etwas, das Judy gerne als Kopfarbeit machen würde, zum Beispiel Clickertraining. Neun Jahre ist, je nachdem, was noch im Mix drin steckt, ja noch kein Alter für einen Bordie. Alles Gute für euch

  10. #10
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    Zitat Zitat von Steppenläufer Beitrag anzeigen
    Monika, das ist so pauschal wirklich Unsinn. Viele, sehr viele Hunde gehen regelmäßig in Hundetagesstätten oder zu Freunden in Pflege, ohne dass sie zum Pflegefall mutieren. Viele freuen sich sogar auf diese Art der Abwechslung, ganz besonders dann, wenn im anderen Haushalt befreundete Tiere leben. Aber das ist hier auch gar nicht das Thema...
    da sollte man aber schon differenzieren, ob ein Hund es gewohnt ist von klein auf an regelmässig in eine Hundetagesstätte zu gehen.
    oder ob ein Hund alle paar Jahre mal weggegeben wird, weil die Besitzer in den Urlaub fliegen.

    ja, aber ist schon klar, der Mensch dreht es sich hin, wie er es braucht, manche behaupten sogar, ihre Hunde hätten dann auch einen Wellness- Urlaub während sie ihn alleine lassen

    es kann gut sein, daß der Hund der te streß hatte, nicht ausreichend zur ruhe gekommen ist, sich durch Spielen und immer in Action sein körperlich übernommen hat.
    aber das ist passiert, kann man nicht mehr rückgängig machen. eine genaue Diagnose für alles Weitere wäre vielleicht auch noch hilfreich.

  11. #11
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    Selbstverständlich, sollte ein Hund nicht, aus heiterem Himmel, für längere Zeit in wildfremde Hände gegeben werden, wenn er es nie gewöhnt war.

    Deshalb finde ich es wichtig, mit ihm von klein auf in eine Hundegruppe zu gehen, ihn mal über Nacht bei den Menschen zu lassen, die ihn im Fall der Fälle (Urlaub/Krankheit der Dosis usw.) ohnehin aufnehmen würden. Er sollte natürlich diese Menschen kennen und auch mögen. Und dann sollte man so etwas eben üben und verlängern. Man WEISS einfach nicht, ob es nicht mal nötig sein wird, ihn für einige Zeit abzugeben, ob man das nun will, oder nicht.

    Es gibt viele Hunde, denen die Stunden bei (z.B.) Hundetagesmuttis SEHR viel geben, die sich darauf freuen, mit anderen Kumpels zu toben usw.

    Es geht ja auch nicht um Hunde, die psychisch gestört und sofort wieder ins kalte Wasser (in fremde Hände) geworfen werden.
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
    und Aiderbichl-Patenkind "LUDWIG"



  12. #12
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    Ich finde es auch nicht schlimm, wenn die Hunde mal woanders sind.........man muss sie natürlich daran gewöhnen..............
    Ich finde es viel bedenklicher, wenn Menschen nur noch für ihre Hunde da sind und nichts mehr machen können außer für die Hunde............das kann es auch nicht sein............
    Gruß von Kerstin

  13. #13
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    Monika, Deinen Statements ist nichts mehr hinzuzufügen !

  14. #14
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    Zitat Zitat von Biene Maja Beitrag anzeigen
    Ich finde es auch nicht schlimm, wenn die Hunde mal woanders sind.........man muss sie natürlich daran gewöhnen..............
    Ich finde es viel bedenklicher, wenn Menschen nur noch für ihre Hunde da sind und nichts mehr machen können außer für die Hunde............das kann es auch nicht sein............
    Ich habe niemals meine Hunde abgegeben und werde dies auch nicht tun, dennoch mache ich auch was für mich und auch ohne Hunde . Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
    Für einen Urlaub o.ä. käme es erst recht nicht in Frage. Wir buchen so, dass die Hunde immer dabei sind und es für sie und für uns optimal wird.
    Das ist gar nicht schwer, praktizieren wir seit fast 13 Jahren so.

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