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Thema: Chronische Gastritis bei Katze - was nun?

  1. #1
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    Chronische Gastritis bei Katze - was nun?

    Hallo Hallo,

    Gestern wurde festgestellt, dass meine Katze (4 Jahre alt) eine chronische Magenschleimhautentzündung hat. Im Oktober,Dezember und jetzt hat sie beim degitalen Röntgen die gleichen Entzündungen im Magen-Darm-Trakt. Sie soll wahrscheinlich für immer spezialfutter bekommen (Hills id) . Das hat sie schon oft bekommen bei der Entzündung und hat immer gut geklappt.leider mag sie das zur Zeit gar nicht. Wir haben Antibiotika bekommen und etwas gegen die Übelkeit.

    Hat jemand Erfahrungen mit einer chronisch erkrankten Katze,wie in meinem Fall?
    Welche Lebenserwartung hat sie?

    Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Geschichte mit mir teilt und wir uns hier gegenseitig helfen können.

    Liebe Grüße

    Anne und Katzi Natascha

  2. #2
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    Hallo Anne,

    ich kann dir nicht mit Erfahrungen helfen, habe allerdings eine Frage: Bekommt deine Katze einen Säureblocker, etwa Omeprazol? Wie steht es mit einem Schmerzmittel?
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  3. #3
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    Liebe anne-nati,

    ich kann Dir da leider nicht weiterhelfen, aber wir würden uns freuen, wenn Du Dich und Natascha im Vorstellungsbereich vorstellen würdest. Gute Besserung an Deine Katze

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  4. #4
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    Hallo Anne,

    es gibt auch andere Diätfutter, z.B. Royal Gastro Intestinal. Ich glaube, das ist auch gegen Magenschleimhautentzündung.
    Meine Erica musste auch eine Zeit lang Diätfutter fressen, dass sie zeitweise nicht so gemocht hat, aber da musste sie durch.
    Sollst Du das Futter jetzt dauerhaft füttern?
    Ich würde bei der TA an Deiner Stelle anrufen und mal nach einem anderen Diätfutter fragen. Frag die TÄ auch mal, was sie bei
    Magenschleimhautentzündung von Rohfleischfütterung hält?
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  5. #5
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    bei der katze kenne ich mich nicht aus, aber beim menschen, mutti hat das auch.
    i.d.r. wird erst mal festgestellt im ausschlussverfahren, welche ursache die gastritis hat.
    bakterille infektionen (heloibacter pylorii) sind häufig, nach gabe von antibiotika aber auch genauso häufig geschichte - da deine katze vermutlich schon ab bekommen hat, verstehe ich die erneute gabe nicht ganz. viel hilft viel? anderes ab?
    gastritis als folge von operationen kann man vermutlich ausschließen, wohl ebenfalls eine gastritis als begleiterscheinung von medikamenten (vor allem diverse schmerzmittel).
    bleibt neben randformen (morbus crohn z.b.), der gute alte reflux oder eine autoimmunerkrankung (die häufig, so auch bei mutti, mit b12 mangel einhergeht, weil teil des problems eine verminderte resorption von b12 ist).
    eine anämie wurde per bluttest also ausgeschlossen?
    behandlung der autoimmungastritis oder reflux symtomatisch mit diversen säureblockern (u.a omeprazol), neutralisierenden medikamenten und/oder antihistaminika (ranitidin) und bei bedarf zusätzliche b12-gabe. was davon für katzen möglich und zugelassen ist, weiß ich natürlich nicht.
    eine spezielle diät ist eigentlich nicht erforderlich, natürlich müssen spesien und getränke gemieden werden, die negative auswirkungen auf den ph-wert haben und es sollte viele kleine mahlzeiten geben.
    fleisch als hautbstandteil von katzenernährung sollte eigentlich kein problem sein, wohl aber möglicherweise zusatz- und vor allem konservierungsmittel (vitamin c in form von zitroensäure beispielsweise).
    ich denke, es ließe sich finden, für eine katze da einen abwechlungsreichen speiseplan zusammenzustellen, der nicht nur aus zwei diätfuttern bestehen muss.
    gut eingestellt läßt sich mit einer gastritis leben, es besteht selbstverständlich ein erhöhtes risiko für magen- und speiseröhrenkarzinome, aber das ist ja keine akute gefährdung bei deiner katze. ich würde, gut eingestellt, von einer normalen lebenserwartung ausgehen.

  6. #6
    Gast54 Guest
    Hallo Anne!
    Ich habe ebenfalls einen Kater mit chronischer Gastritis . Die Krankheit nennt sich IBD = inflammatory bowel desease - auf deutsch: Chronische Entzündung des oberen Verdauungstraktes.
    Die Krankheit ist nicht heilbar. Mit ABs kann man einen evtl. vorhandenen Befall von helicobacter Bakterien eindämmen (was aber bei der Katze ohnehin nicht nötig ist, da er ihr nicht schadet.) Ein Säureblocker ist im akuten Krankheitsfall = einem Schub - sinnvoll, muß aber nicht ständig gegeben werden. Wenn es bei deiner Katze auch IBD ist, nützt alles nix - dann braucht sie Cortison als Dauermedikation (zum Zurückdrängen der Entzündung).
    Keine Angst, Cortison kann über lange Zeit in einer so geringen Dosierung gegeben werden, daß es keine Nebenwirkungen gibt!
    Mein Mohrle bekommt es seit ca. 6 Jahren. Wir lassen jedes Jahr von ihm eine gerontologische Blutuntersuchung machen (er wird heuer im Mai schon 15 Jahre!), dabei wurden noch nie erhöhte Langzeitzuckerwerte festgestellt, die ein Zeichen für Diabetes = die häufigste Nebenwirkung bei Cortisondauermedikation wären.
    Die richtige Dosierung: viel genug, daß es wirkt, aber so wenig, daß es keine Nebenwirkungen gibt, ist nicht einfach zu finden und muß auch immer wieder an den Krankheitsverlauf angepaßt werden. Da muß dir der TA helfen; aber mit der Zeit wirst du selber zum "desease manager" der Krankheit werden!

    Welches Futter du geben sollst.. hm, das kommt ganz darauf an, welche Vorlieben deine Katze hat. Unser Mohrle frißt z.B. NUR Filetfutter, alles andere verweigert er strikt.(Gerade die Futterverweigerung ist sein Hauptsymptom! Er würde verhungern, wenn er nicht das bekommt, was er möchte! Und das ist typisch für IBD!)
    Getreide sollte nicht viel, besser gar keines, im Futter enthalten sein.
    Wichtig ist auch, daß es fettarm ist, damit die Bauchspeicheldrüse nicht stark belastet wird, sie könnte sonst in Mitleidenschaft gezogen werden.
    Auf ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralien - speziell Calcium - ist zu achten. Dafür bekommt mein Kater auf Anraten meiner TÄ die VMP-Katzenpaste von Pfizer, zusätzlich gebe ich zur Paste noch Calcium plus von ZP.

    Ich hab in diesm Thread einen beitrag über die IBD bei Mohrle geschrieben:
    Wieder ständiges Erbrechen - keine Ursache - FIP/FeLV/FIV?
    https://forum.zooplus.de/showthread.p...71#post2418171


    Manche Betroffenen berichten von guten Erfolgen bei IBD mit BARFEN - wobei genau dabei ganz besonders auf die richtige Vitamin-und Mineralienversorgung zu achten ist!


    Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg für die Behandlung von Natascha!

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