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Thema: Hundefutter

  1. #41
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    Zitat Zitat von frolleinvomamt Beitrag anzeigen
    Getreide ist für Hunde nicht prinzipiell unverträglich.
    Die Dosis machts.
    das seh ich genauso. Meiner bekommt auch ab und zu mal Nudeln mit Fleisch und Gemüse, sein Lieblingsgericht. Und er hat keine Allergie oder sonstwie Beschwerden damit. oder mal ein Stück Zwieback. Aber er bekommt nicht jeden Tag Nudeln, nur wenn mal welche übrig sind vom Mittagessen, sonst gibt es gekochte Kartoffeln oder Reis zum Fleisch plus Gemüse.
    Gruß Monika

  2. #42
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    Zitat Zitat von Babymaus Beitrag anzeigen
    Bestimmte Hunderassen zeigen das verschwinden. Ich sehe da aber eher Genetik und Zucht darin begründet. Habe schon oft Mischlinge gesehen mit einem vollzahnigem Gebiss. Merkwürdig oder? Die liebe Forschung, aufgrund derer wohl das Hundefutter aus so viel Getreide besteht, was unsere Hunde aber nicht vertragen. Merkwürdig oder..

    Wenn ich einem Hund eine gekochte Möhre und ein Stück Fleisch vor die Nase setze, weiß ich was er frisst und das ist nicht die Möhre.
    Wollte noch mal auf den Zahnverlust eingehen da ich gerade gestern eine meiner Vereinszeitungen bekommen habe und dort einen Bericht von Dr. Kornelius Kupeczik vom Institut für spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Er hat einen Vortrag mit dem Thema "Auf den Zahn gefühlt: Das Gebiss von Hunden und was es mit dem Fehlen von Zähnen auf sich hat" gehalten. Daraus mal ein kleiner Abschnitt

    Herr Dr. Kupeczik führte aus, dass das Fehlen von P1 und M3 keine Auswirkung auf die Funktion des Hundegebisses hat. Nicht nur Hunde, sondern auch andere Caniden sind vom Zahnverlust betroffen. Einer großen Zahl von Wölfen und Füchsen fehlen Zähne. Häufig betroffen sind wie beim Hund P1 und 2 sowie M3. Da hier jeder züchterische Einfluss fehlt , ist offensichtlich, dass Zahnverlust evolutionsbedingt nicht vermeidbar ist. In der sich an den Vortrag anschliessenden Diskussion warnte Prof. Dr. Jörg Epplen , Genetiker an der Ruhr-Universität Bochum und Referent am Nachmittag (wörtlich) "in allerhöchstem Maße" vor der Annahme, dass fehlende Zähne einfach weitervererbt werden, da an der Zahnbildung mehr als 300 Gene beteiligt seien.

    Nur mal so als Anmerkung und zur Information

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #43
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    @Birgit
    ich halte jede Wette das sie rohe Kohlrabi oder die Banane dem Stück Fleisch vorziehen wird.
    schönen Gruß vom Nachbarshund... der frisst auch lieber Gemüse als Fleisch... gerne auch mal selber frisch geerntet im Garten. Die haben mitlerweile ihre Obststräucher eingezäunt damit der Hund nicht dran kommt. Der frisst alles kahl....

    und was Getreide im Futter anbelangt. Grade bei den HSH wird immer wieder empfohlen auf allzu viel Fleisch zu verzichten. Als Beispiel der Kangal, der in der Türkei meist nur mit dem gefüttert wird was grad übrig bleibt, trockens Brot in Milch eingeweicht mal ein bischen Schafskäse dazu... Diese Art der Fütterung die über viele Jahunderte zurück reicht an den Kangal soweit verändert da eine zu hohe Fleischmenge im Futter oft nicht vertragen wird.


    @Kermetine
    na gibst was neues?????
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

  4. #44
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    Finde ich gut, dass du dir Gedankem über das Hundefutter machst

    Zitat Zitat von Kermitine Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,
    ich bin sonst immer nur im Katzenbereich unterwegs gewesen, aber jetzt kommt vielleicht ein Hund bei uns ins Haus
    Ich kenne mich nur mit Katzenfutter aus. Könntet ihr mir einen Überblick geben, wie ich einen Hund am besten ernähre? Nass oder trocken oder gemischt? Welche Hersteller sind gut. Wie oft sollte ich meinem Hund geben? Mein Kater fressen z.B. nur zweimal am Tag. "Brauche" ich Leckerlies und welche?
    Solltet ihr sonst Tipps haben, an was ich vorher noch denken muss, immer raus damit. Lieber vorher zu viel gedacht als hinterher festzustellen, dass man was übersehen hat
    Z.B. würde mich noch interessieren, welche Hundekörbe gut sind, welche Leinen zu empfehlen sind, gibt es welche zum Umhängen wäre ja zum joggen praktisch.
    Was braucht "mein" Hund? Klingt super finde ich - mein Hund.
    Ich kenne selbst das Problem. Als wir uns einen Mops angeschafft haben, so haben wir sicherlich 8 verschiedene Futtermarken ausprobieren müssen. Das schlimmste ist ja dass man dann auf irgendwelche Futterempfehlungen gehört hat und sich irgendwo in Foren eine Meinung gebildet hat und dass das Hundefutter dannn doch nicht angenommen wurde. Seit dieser Erfahrung gebe ich nur noch Futterempfehlungen ab indem ich auch meine Hunderasse nenne. Ich mein es ist ganz einfach ich kann als Mops- Hundebesitzer nicht einfach nur sagen, dass die Futtermarke XY gut ist und ein andere Hundebesitzer mit einem Schäferhung z.B. wird dann meine Futterempfehlung beherzigen und das Hundefutter kaufen... schließlich gefällt es dem Hund nicht und er steht wieder am Anfang des Problems. Das richtige Mops Hundefutter haben wir selbst durch einen Futtercheck gefunden, *shoplink entfernt* Nur so finde ich kann man langfristig auch eine ehrliche / passende Futterempfehlung abgeben / erhalten
    Geändert von Steppenläufer (26.01.2014 um 10:47 Uhr) Grund: shoplink entfernt

  5. #45
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    sorry, aber was soll an Mopsfutter so anders sein, als an anderem Futter? Es gibt Hunde mit Allergien, verfressene Hunde, Hunde mit höherem Energiebedarf, kranke etc. und und und. Generell gibt es an Hundefutter bestimmte Ansprüche und der von dir gepostete Link ist absoluter Nonsens. Darin steht z.b. lieber Großgebinde von namenhaften Herstellern kaufen hinsichtlich Preis bla bla und auch Futterempfehlungen nach Rassen sind Quatsch. Jeder Hund ist individuell und Trockenfutter als alleiniges Grundfutter ist ohnehin abzulehnen. Namenhafte Hersteller haben ordentlich Getreide als billigen Füllstoff drin. Na ja und die Rassebeschreibungen in dem Link sind auch noch zum weglaufen. Eine Trash-Seite.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  6. #46
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    > Futterempfehlungen nach Rassen sind Quatsch

    So isses!
    Die meisten Hunde sind "Senfhunde".
    Wenn die Rasse beim Futter so wichtig wäre, wäre man bei den Mischlingen ja völlig aufgeschmissen. Oft kann man ja nur noch vermuten, wer da in der Familiengeschichte mal beteiligt war.

    Es kommt immer auf den einzelnen Hund an, was er mag und verträgt.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  7. #47
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    Vor allem ist dieser Futtercheck nicht wirklich seriös. Im Prinzip ist es so das man dort über einen Fragebogen angibt was man seinem Hund füttert und das wird dann für Hunde der gleichen Rasse empfohlen.

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  8. #48
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    Ich wollte auch mal was fragen. Komme aus dem Katzen- und Kaninchenbereich, mein Mann und ich interessieren uns auch für Hunde und mein Mann hätte irgendwann gern einen (derzeit ist es zeitlich nicht möglich). Aber informieren kann man sich ja schon mal.

    Nach Optimierungen füttern wir unserem Kater 2x pro Tag Catz Finefood und 1x pro Tag eine kleine Portion Acana (über die Nacht). Als Leckerlies gibts Rohfleisch 1-2x/Woche und Miamor Feine Filets ca. 1x/Monat. Ansonsten auch mal ein bisschen Milch, Käse o.ä. Bei dieser Fütterung wollen wir bleiben.

    Wir haben uns vorgestellt, den Hund ähnlich zu füttern mit Terra Canis und/oder Dogz Finefood, Acana und ein bisschen Rohfleisch/Knochen, natürlichen Hundesnacks (Trockenfleisch), oder mal Obst/Gemüse (geht das auch mal roh?).
    Was mich interessiert: Braucht man unbedingt Welpenfutter? Im Internet habe ich mich schon versucht zu informieren, bin aber auf unterschiedliche Aussagen gestoßen. Was mich auch verunsichert ist, dass vielen Welpenfuttern Getreide zugesetzt ist, während die entsprechenden Adult-Sorten ohne Getreide auskommen. Getredefreiheit wäre uns sehr wichtig, da wir entsprechende Erfahrungen beim Kater machen konnten, und Hunde "ticken" ja ähnlich. Zudem verunsichert mich der Proteingehalt im Trockenfutter, denn in den hochwertigen Sorten ist dieser wesentlich höher als allgemein für Hunde empfohlen.

    Und bitte erzähl mir jemand, dass es kein Problem ist, Hunde und Katzen gemeinsam zu halten. ;-)

    Danke.

  9. #49
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    Also erst einmal - es gibt viele Haushalte wo Hund und Katze glücklich miteinander leben , sie müssen sich halt aneinander gewöhnen können und am Anfang muss , meiner Meinung nach, die Möglichkeit gegeben sein sich aus dem Weg zu gehen.

    Zur Ernährung ..... frag fünf Leute und du erhälst mindestens fünf Meinungen. Die Ernährung von Katzen und Hunden ist für mich nicht ganz vergleichbar da sich Hunde im laufe der Zeit der menschlichen "Kost" angenähert haben und viele Dinge vertragen die für Katzen gar nicht gehen. Die sind da noch ursprünglicher. Wir haben es immer so gehalten das unsere Hunde die ersten 6-7 Monate (also in der Hauptwachstumsphase) Welpenfutter erhalten haben da in dieser Zeit die Ansprüche an die Nahrung eindeutig andere sind als beim ausgewachsenen Hund. Dann haben wir aber auf Adultfutter umgestellt. Unsere erhalten ein TF in dem durchaus auch Getreide erhalten ist aber der Hauptbestandteil ist Fleisch. Dosenfutter erhalten sie auch , wir füttern das Rocco hier von ZP und sind damit sehr zufrieden. Obst fressen unsere für ihr Leben gern (Apfel, Banane, Weintrauben, Erdbeeren) und auch Gemüse - mit besonderer Vorliebe rohe Kohlrabi. Joghurt und Quark, Kartoffeln,Reis oder Nudeln ....... also eigentlich fressen sie alles was man ihnen anbietet und vertragen es auch.

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  10. #50
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    Ach so -- die Frage nach dem Proteingehalt hab ich vergessen ...... meinst du in der Wachstumsphase oder was stört dich daran

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  11. #51
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    Stören ist das falsche Wort. Aber ich bin verunsichert weil ich oft gelesen habe, dass der Proteingehalt bei ca.22-25% liegen sollte, allgemein jetzt. Das Acana hat bspw. aber einen wesentlich höheren Proteingehalt, andere hochwertige Sorten auch.

    Na ja, was das Getreide betrifft will ich lieber auf Nummer Sicher gehen. Nachdem der Kater eine ausgeprägte Unverträglichkeit entwickelt hatte, würde ich beim Hund kein Risiko mehr eingehen wollen.

  12. #52
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    Also ich sehe das mit dem Protein so das MIR wichtig ist wo es herkommt (tierisch, pflanzlich, Wertigkeit). Wichtig ist für mich beim Welpen eher ein ausgewogenes Kalcium/Phosphor Verhältnis im Futter, nicht zuviel Fett, das man auf das Gewicht achtet , also im ersten Jahr während des Wachstums wirklich konsequent darauf achtet das er schlank ist und bleibt um die wachsenden Gelenke, Hüfte usw. nicht durch zuviel Gewicht zu belasten. Dazu moderate altersangepasste Belastung. Was man in dieser Zeit "kaputt macht" kann man nie mehr auf natürlichem Weg "reparieren".

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  13. #53
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    Getreide wird heutzutage behandelt, Wachstumshemmer die bewirken, dass das Getreide am Halm nicht umknickt, Antipilzmittel etc. pp. Was die Futtermittelindustrie und das ist sie nun mal, eine Industrie, also verwendet, weiß keiner. Auch nichts über die Herkunft. Pseudogetreide wie Reis ist da schon annehmbarer, aber auch dort ist die Herkunft unklar. Mais, Soja etc. würde ich ohnehin meiden, Gentechnisch verändert sind die meisten. Kartoffel auch nicht besser, wird begast. Langzeitauswirkung unklar. Gekochtes Gemüse ist besser verdaulich als rohes. Ein Trofu mit hohem Fleischanteil ohne Getreide, wenn nur mit Pseudogetreide da ohne Gluten, Nafu mit hohem Fleischanteil, Reis selbst kochen und untermischen, etwas Gemüse gekocht, Rohfleisch etc. fände ich als Mischung gut.
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  14. #54
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    Nachtrag zum Obst , Weintrauben können in hohen Mengen für Hunde toxisch sein (wie Zwiebeln und Knoblauch auch) ....... da meine aber über 30 kg wiegen sind 5-6 Weintrauben kein Problem, bei Kleinhunden sollte man da vorsichtig sein

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  15. #55
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    Danke. Mir gehts wenn dann eh nur um sowas wie Apfel und Karotte. Und da diese meist ja schon in den Menüdosen enthalten sind werde ich es wohl doch dabei belassen, rohes Gemüse/Obst soll ja eher schlecht verdaulich sein.

    Kann man eigentlich Dosenfutter und Trockenfutter gemischt füttern (also zusammengerührt) oder sollte man das trennen?

  16. #56
    MietzMietz Guest
    Man kann alles Man sollte aber gucken wie es der Hund verträgt die gesündeste Ernährung bringt nichts wenn der Hund sie nicht verträgt

  17. #57
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    Möhre kann Hund roh nicht verarbeiten und gekocht muss immer etwas "Fett" dazu (genau wie bei uns Menschen) da es sonst nicht "verwertet" wird. Trotzdem knabbern viele Hunde gerne rohe Möhren (gerade Welpen im Zahnwechsel) diese erscheinen aber i.d.R. gut erkennbar wieder im Output . Meine fressen NF und TF problemlos zusammen .

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  18. #58
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    @Kater
    bei uns im Dorf gibt es ganz viele Familien mit Hund und Katz.... friedlich vereint...

    Was das Futter/Füttern anbelangt reicht es völlig den (erwachsenen) Hund 2 am Tag zu füttern. Futter würde ich beim Hund generell nicht rumstehen lassen. Er bekomtm seine Zeit zum fressen und danach kommt das Futter bis zur 2. Mahlzeit weg.

    Ich füttere unseren Hund (aufgrund von Allergien) hauptsächlich mit rohen Fleisch / Fisch und dazu selbst gekochter Gemüse-Mix. Mal mit Kartoffel, mal mit Reis etc. dazu bekommt er auch Reste vom Tisch. Da weiß ich nämlich das es gut ist
    Was ich persönlich gut finde ist, den Hund nicht ausschließlich mit Futter X zu füttern. Meine Erfahrung ist, je mehr unterschiedliche Sorten Futter desto unempfindlicher der Hund... hab da einige Beispiele... auf Besonderheiten / Krankheiten muss natürlich geachtet werden....
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

  19. #59
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    Beim Kater steht das Futter auch nicht wirklich rum. Nassfutter wird meist innerhalb 1h verputzt und das Trockenfutter von der Nacht bleibt, falls was übrig sein sollte, zwar stehen (nicht viel, da seine gesamte Nachtportion nur 20g beträgt), aber meist über den Tag nicht angerührt. Bevor wir ins Bett gehen füllen wir wieder auf 20g auf. Von daher wäre das keine Umstellung für uns. Und es ist ja auch richtig, Katz und Hund sollen ja auch richtig Hunger haben und sich aufs Fressen freuen. Mein Mann würde dann gern Trockenfutter/Nassfutter gemischt füttern, ich denke, getrennt wäre evtl. besser. Mal sehen.

    Mit den Futtersorten magst Du recht haben, aber es gibt meiner Meinung nach nicht so wirklich viele gute Sorten für Hund und Katze. Beim Nassfutter Catz/Dogz Finefood, Terra Felis/Canis, Granatapet ist auch ok; beim Trockenfutter Acana, Orijen, Nutram. Beim Rest passt mir immer irgendwas nicht, z.B. zu geringer Fleischanteil, künstliche Zusätze wie hydrolisierte Proteine, (zu viel) Getreide etc. Von daher bin ich schon froh um diese paar guten Sorten. Aber vielleicht habe ich auch zu hohe Ansprüche. ;-) Haben halt bei der Katze zu Anfang viel falsch gemacht, weil als ich Kind war wurde das beim damaligen Kater alles noch nicht hinterfragt und deshalb hatte ich das dann beim eigenen Kater erst mal so übernommen (Whiskas, Hill's und so). Jetzt bin ich aber wesentlich schlauer und will in Zukunft bei allen meinen Tieren möglichst alles richtig machen so gut es geht. Ab und zu Rohfleisch ist OK, so 1-3x pro Woche (plus beim Hund natürlich Fleischknochen), aber richtig BARF wäre nix für mich. Richtig gemacht ist es mir zu kompliziert und leider zu platzintensiv mit der Einfriererei. Und einfach ein Schnitzel geben und künstliche Vitamine drüberkippen, das ist auch nicht meins.

  20. #60
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    was Du auch machen kannst, wenn Du sowieso Trocken und Nassfutter mischen willst, daß Du Dir Extra- Produkte kaufst, wo das so vorgesehen ist. also die Dose (oder Reinfleischdose oder Frischfleisch, je nachdem) und der Mixer
    Fällt mir gerade ein, gibt es z.B. von
    Belcando (Fleischdose und den mix)
    Mixer von Bubeck (Barf Finisher) und Bestes Futter (Barf Crunchy Garden)
    Happy Dog (Happy Dog Pur Dose und die Mixerflocke)
    Marengo (Frisch- Fütterung)

    das ist dann aufeinander abgestimmt.

    viele machen wohl auch eine Mischfütterung. Morgens trocken (Alleinfutter), abends Menuedose. (wenn man will und der Hund nicht genug trinkt, kann man das Trockenfutter mit etwas warmen Wasser einweichen.)

    das muß man ausprobieren, dem Hund muß es schmecken und bekommen, das ist die Hauptsache.
    und zum Glück wird sehr viel Gutes angeboten, kann man sich dann das Passende heraussuchen.

    selber bin ich kein fan von Welpenfutter.

  21. #61
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    @Monika: Danke, aber ich denke, das wäre nix für mich, weil in dem Flockenzeug meistens Getreide enthalten ist, worauf ich verzichten möchte. Es gibt ja dafür ein paar gute Komplettfutter, sowohl trocken als auch nass.

    Es gibt ja auch noch Wolfsblut, hatte ich ganz vergessen. Das finde ich von den Zusammensetzungen her auch sehr gut. Wilcat ist ja das Gegenstück für Katzen. Aber warum kann man gerade bei zooplus diese Marken denn nicht kaufen (auch nicht bei Fressnapf übrigens, zumindest hier bei uns nicht)?
    Verstehe ich nicht wirklich. Zumal man es sich denn vielleicht sparen könnte Acana/Orijen/Nutram über den großen Teich schippern zu lassen. Oder findet Ihr die Kanada-Sorten besser?

    Danke nochmal.

  22. #62
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    gibt auch getreidefreie Mixer, aber wem die Art der Fütterung nicht sympathisch ist, da kann man sich weitere Worte sparen.

    Trockenfutter geb ich ja nur sehr wenig, zur Zeit hab ich das Wolfsblut Cold River. bei dem gefällt mir der Proteinwert. Bei vielen getreidefreien Sorten ist der Proteinwert nach meinem Geschmack sehr hoch. Für einen Junghund oder einer Sportskanone find ich es o.k., für meinen Hund der es schon gemütlicher angehen lässt, will ich das nicht.
    Die Trockenfuttersorten wechsle ich ständg. als nächstes hab ich eine kleine Tüte Josera Lamb and Rice. von Josera gibt es auch Getreidefreies. sonst find ich das defu noch gut, gbit es hier im shop glaub ich auch. dann das Marengo native way und noch ein paar Sorten. aber ich leg mich da auf nichts fest, kauf immer was anderes. und leider bekomme ich vieles nicht mehr hier bei zooplus, muß auch woanders bestellen deswegen. und seit Neuestem haben wir im Ort sogar einen Barf- Shop, da hab ich auch schon öfter eingekauft. und auch seit einiger Zeit bei uns im zoo- shop, seit er eine Barf- Ecke eingerichtet hat.

  23. #63
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    @Kater
    ich glaube Du denkst viel zu kompliziert und vor allem zu viel
    Natürlcih sollte man sich überlegen was man seinem Tier füttert, aber ich ganz pesönlich würde nen Teufel tun und alles Futter bis auf dsa letzte Molekül analysieren.
    Ich fütter auch Getreidefrei da unser Dicker allergiker ist, aber an sonsten sehe ich ihn eher als Modell "Biotonne"... Nicht das er Abfall bekommt, sondern er bekommt alles quer durch. Und damit liegen wir ziemlich gut. Er ist jetzt fast 11 Jahre alt und hatte in den letzten 8 oder 9 Jahren keine Magen-Darm Probleme. Sein Allgemeinzustand ist prima. Herz, Nieren, Leber etc.

    Und die Futtersorten die Du genannt hast mögen von den Zutaten her gut sein, aber es ist doch sehr energiereich.
    Mein Hund bekommt 30-50% Fleisch, den Rest Gemüse, Milchprodukte etc.
    Du solltest nicht vergessen das vieles nur grobe Richtwerte sind. Nicht jeder HUnd braucht Unmengen an Fleisch. Hunde die Leistungssport betreiben oder Arbeisthunde sicher, aber ein HSH der sich nur bewegt wenn er was kontrollieren geht eher nicht....

    LG Pia
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich. (Konrad Adenauer)

  24. #64
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    @Kater
    ...noch was vergessen... es gibt auch BARF Fertig- Menues, da ist Gemüse und notwendige Zusätze schon drin....
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  25. #65
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    Hallo,

    Futter ist ja immer ein großes Thema :-) Mein Hund bekommt drei Mal am Tag Futter, wobei die Menge und Häufigkeit auch von der Größe und dem Gewicht des Hundes abhängig sind. Ich gebe Hasso hauptsächlich Trockenfutter und mische das eventuell und Wasser. Ansonsten bekommt er auch mal Karotten, Apfel oder Knäckebrot als Leckerlies. Ich achte auch darauf, dass im Futter keine Konservierungsstoffe oder sonstige Zusatzstoffe enthalten sind.

    Ich wünsche dir viel Spaß mit eurem neuen Vierbeiner :-)!

    Liebe Grüße
    Marie

  26. #66
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    Zitat Zitat von kater Beitrag anzeigen
    künstliche Zusätze wie hydrolisierte Proteine,

    ? was bitte soll das sein?
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  27. #67
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    Dabei werden wohl - wenn ich das richtig im Hinterkopf habe - die Proteine aufgespalten so das das molekulare Gewicht in Einzelteile zerlegt wird und somit besser verstoffwechselt werden kann

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  28. #68
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    Meine Großeltern haben einen Schäferhund, der mittlerweile auch ziemlich in die Jahre gekommen ist (9), und wollen dessen Ernährung jetzt auch umstellen, da er das bisherige Futter nicht gut verträgt (durchfall, erbrechen etc.). Haben von ihrem Tierarzt geraten bekommen, von normalem Trockenfutter auf Nassfutter (wenn möglich sogar BIO...) zu wechseln.

    Sind aber im Einzelhandel nicht fündig geworden. Habe mich der Sache mal angenommen (und u. a. ....link entfernt ....fündig geworden) und wollte nun mal eure meinung dazu hören.

    Ist dies generell ratsam zu tun?
    Wenn ja: Sollte man das abrupt, von einem auf den anderen Tag, umstellen oder hier schritt für schritt vorgehen?
    Wenn nein: Was sprich dagegen?
    Geändert von OESFUN (27.08.2014 um 15:33 Uhr) Grund: Shoplink entfernt

  29. #69
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    Zitat Zitat von OESFUN Beitrag anzeigen
    Dabei werden wohl - wenn ich das richtig im Hinterkopf habe - die Proteine aufgespalten so das das molekulare Gewicht in Einzelteile zerlegt wird und somit besser verstoffwechselt werden kann
    Richtig, aber es ist kein künstlicher Zusatz wie weiter oben beschrieben. Genauso funktionieren ja Futtersorten die nur hydrolisiert sind wie z/d ultra etc.
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  30. #70
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    Okay --- das du dich auf den künstlichen Zusatz bezogen hast hab ich nicht geschnallt

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  31. #71
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    Zitat Zitat von SusiFa00 Beitrag anzeigen
    Meine Großeltern haben einen Schäferhund, der mittlerweile auch ziemlich in die Jahre gekommen ist (9), und wollen dessen Ernährung jetzt auch umstellen, da er das bisherige Futter nicht gut verträgt (durchfall, erbrechen etc.). Haben von ihrem Tierarzt geraten bekommen, von normalem Trockenfutter auf Nassfutter (wenn möglich sogar BIO...) zu wechseln.

    Sind aber im Einzelhandel nicht fündig geworden. Habe mich der Sache mal angenommen (und u. a. ....link entfernt....fündig geworden) und wollte nun mal eure meinung dazu hören.

    Ist dies generell ratsam zu tun?
    Wenn ja: Sollte man das abrupt, von einem auf den anderen Tag, umstellen oder hier schritt für schritt vorgehen?
    Wenn nein: Was sprich dagegen?
    Es spricht aus meiner Sicht gar nichts dagegen, die Ernährung des Hundes umzustellen, egal wann. Die älteren Hunde haben mit einer langsameren Verdauung altersgemäß zu kämpfen. Erbrechen und Durchfall sind nicht so schön und sollten immer ernst genommen werden. Ich nehme an, das Tier wurde schon ärztlich untersucht um andere Sachen auszuschließen? Bei zooplus gibt es viele gute Nassfutter. Wirst hier sicherlich dazu einige genannt bekommen.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  32. #72
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    Zitat Zitat von OESFUN Beitrag anzeigen
    Okay --- das du dich auf den künstlichen Zusatz bezogen hast hab ich nicht geschnallt
    Macht ja nix, habs ja auch geheim gehalten.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  33. #73
    Registriert seit
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    Hallo,

    herzlich Willkommen hier im Hunde-Forum :-) Hunde brauchen je nach Gewicht, Alter und Größe unterschiedliche Mengen an Futter. Meinen Hunden (sechs und acht Jahre alt, Labradore) gebe ich zwei bis drei Mal am Tag zu fressen. Natürlich kommt es auch darauf an, für was die Hunde eingesetzt werden - bei Arbeitshunden ist das anders als bei Haushunden. Leckerlies fand ich sinnvoll, als meine beiden noch Welpen waren, um sie zu belohnen, wenn es z.B. darum ging, dass sie stubenrein werden. Ob Trocken-, Nassfutter oder Barfen, das musst letztendlich du entscheiden. Ich wünsche euch eine tolle Zeit mit dem ersten Hunde!

  34. #74
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    Zitat Zitat von HessenSteff Beitrag anzeigen
    Hallo,

    herzlich Willkommen hier im Hunde-Forum :-) Hunde brauchen je nach Gewicht, Alter und Größe unterschiedliche Mengen an Futter. Meinen Hunden (sechs und acht Jahre alt, Labradore) gebe ich zwei bis drei Mal am Tag zu fressen. Natürlich kommt es auch darauf an, für was die Hunde eingesetzt werden - bei Arbeitshunden ist das anders als bei Haushunden. Leckerlies fand ich sinnvoll, als meine beiden noch Welpen waren, um sie zu belohnen, wenn es z.B. darum ging, dass sie stubenrein werden. Ob Trocken-, Nassfutter oder Barfen, das musst letztendlich du entscheiden. Ich wünsche euch eine tolle Zeit mit dem ersten Hunde!
    Hallo Du, grundsätzlich stimme ich dir da zu.....

    aber.....was ist bei Arbeitshunden anders als bei Haushunden????

    Meiner ist einer von den Arbeitshunden, der wird nicht anders ernährt wie ein Haushund. Die Menge des Futters würde ich auch am "Leistung" (also der Aktivität des Hundes) festmachen. Bsp. ein Hund der sich kaum beweg und die meiste Zeit auf dem Sofa liegt, würde ich weniger geben als ein Hund der regelmäßig am Rad bewegt wird.


    Liebe Grüsse Astrid


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