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Thema: Postbote fährt unseren geliebten Hund auf unserem Hof tot und haut ab!

  1. #1
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    1

    Postbote fährt unseren geliebten Hund auf unserem Hof tot und haut ab!

    :mad: Unglaublich, der Postbote fährt auf unseren hoch eingezäunten Hof öffnet die Forte, läd Pakete aus, fährt los guckt nicht nach vorne und fährt unseren geliebten Hund mit zwei Reifen über, fährt zur Forte als ob nix gewesen ist und wollte abhauen, was er dann auch tat. Der Hund verstarb nach ca. 20 Minuten. Die Post und der Postbote interessieren sich bis heute nicht für diesen Vorfall, detallierte Infos unter http://tieranzeiger24.de/news/view/id/28 Wir sind alle total Fassungslos und am Ende unserer Kräfte über dieses Verhalten, Was tun sind um jeden Rat dankbar, der Postbote ist bereits bei der Polizei Angezeigt.

  2. #2
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    Zitat Zitat von Aladin_80 Beitrag anzeigen
    Unglaublich, der Postbote fährt auf unseren hoch eingezäunten Hof öffnet die Forte, läd Pakete aus, fährt los guckt nicht nach vorne und fährt unseren geliebten Hund mit zwei Reifen über, fährt zur Forte als ob nix gewesen ist und wollte abhauen, was er dann auch tat. Der Hund verstarb nach ca. 20 Minuten. Die Post und der Postbote interessieren sich bis heute nicht für diesen Vorfall, detallierte Infos unter http://tieranzeiger24.de/news/view/id/28 Wir sind alle total Fassungslos und am Ende unserer Kräfte über dieses Verhalten, Was tun sind um jeden Rat dankbar, der Postbote ist bereits bei der Polizei Angezeigt.
    Es tut mir unendlich leid für Churchill und dessen Familie. Ich hoffe der Postbote wird zur Verantwortung gezogen .
    Ich wünsche Euch sehr viel Kraft , dass alles zu ertragen

  3. #3
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    Das tut mir so leid!


    § 323c - Unterlassene Hilfeleistung.


    Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

  4. #4
    Cybeth Guest
    Tut mir sehr leid, hört sich schrecklich an- und kann euren Ärger zu 100% nachvollziehen.

    Tiere gelten in D. immer noch als Sache und wenn der Postbote einfach behauptet, er hätte das Überfahren des Hundes überhaupt nicht bemerkt, wird er erst mal fein aus der Sache raus sein. Man kann ihm auch nicht das Gegenteil beweisen, also kommt auch nichts bei rum. So traurig das Ganze auch ist.

    Solche Leute wie der Postbote gibt es leider viele und das die Post etwas unternimmt, glaube ich auch nicht. Dieser Verein beutet skrupellos Menschen aus, zahlt Hungerlöhne an Leih/Zeitarbeiter und was ist da schon ein Hunde Leben wert.

    Es werden auch einfach Katzen und Igel absichtlich auf Straßen überfahren. Völlig unnötig werden Tiere getötet.

    Tut mir sehr leid für euren Churchill.

  5. #5
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    der arme Churchill, der kann einem leid tun, daß er so ein Ende haben mußte.

    Fahrerflucht fällt mir noch ein, da könnt man den Fahrer vielleicht mit drankriegen?


    ich mach mir jetzt wohl keine Freunde, wenn ich meine Meinung sage, aber ich sag sie trotzdem:
    einen Hund anzufahren und klammheimlich abzuhauen ohne ihm zu helfen ist schlimm und der Fahrer gehört bestraft.
    aber schlimm finde ich auch, seinen Hund alleine im Garten zu lassen bei einer nicht abgeschlossenen Pforte. Da kann ja wirklich sonstwas passieren! Meiner Meinung war der Hund nicht richtig geschützt und gesichert in seinem Zuhause. Besser wäre es gewesen der Fahrer hätte das Paket draußen irgendwo abgestellt in der Garage, bei Nachbarn oder irgndwo druntergestellt. oder Churchill hätte seinen eigenen Garten gehabt, zu dem kein Fremder zutritt gehabt hätte, wenn er alleine war. sorry, aber das kann ich mir nicht verkneifen, weil wie man sieht kann man von Fremden nicht erwarten, daß sie Rücksicht auf den eigenen Hund nehmen. für den sind die eigenen Menschen verantwortlich.

  6. #6
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    @Monika: Du meinst


    § 142 - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.


    (1) Ein Unfallbeteiligter, der sich nach einem Unfall im Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er

    1. zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und durch die Angabe, daß er an dem Unfall beteiligt ist, ermöglicht hat oder
    2. eine nach den Umständen angemessene Zeit gewartet hat, ohne daß jemand bereit war, die Feststellungen zu treffen,

    wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) Nach Absatz 1 wird auch ein Unfallbeteiligter bestraft, der sich

    1. nach Ablauf der Wartefrist (Absatz 1 Nr. 2) oder
    2. berechtigt oder entschuldigt

    vom Unfallort entfernt hat und die Feststellungen nicht unverzüglich nachträglich ermöglicht.

    (3) Der Verpflichtung, die Feststellungen nachträglich zu ermöglichen, genügt der Unfallbeteiligte, wenn er den Berechtigten (Absatz 1 Nr. 1) oder einer nahe gelegenen Polizeidienststelle mitteilt, daß er an dem Unfall beteiligt gewesen ist, und wenn er seine Anschrift, seinen Aufenthalt sowie das Kennzeichen und den Standort seines Fahrzeugs angibt und dieses zu unverzüglichen Feststellungen für eine ihm zumutbare Zeit zur Verfügung hält. Dies gilt nicht, wenn er durch sein Verhalten die Feststellungen absichtlich vereitelt.

    (4) Das Gericht mildert in den Fällen der Absätze 1 und 2 die Strafe (§ 49 Abs. 1) oder kann von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn der Unfallbeteiligte innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach einem Unfall außerhalb des fließenden Verkehrs, der ausschließlich nicht bedeutenden Sachschaden zur Folge hat, freiwillig die Feststellungen nachträglich ermöglicht (Absatz 3).

    (5) Unfallbeteiligter ist jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zur Verursachung des Unfalls beigetragen haben kann.


    Das Problem hier ist nur, daß der Unfall gerade nicht im Straßenverkehr, sondern auf privatem Grund passierte. Von daher hat man mit § 142 hier leider keine Handhabe.

    MfG Steffi.

  7. #7
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    interessant Steffi, aber ist ja schade, daß es nicht eintreten kann. wenn jemand auf privaten Grundstück jemanden das Auto schrott färht beim Wenden oder parken und einfach abhaut, dann wär das doch auch Fahrerflucht wenn er sich nicht meldet? oder ist das dann "Sach"beschädigung?

  8. #8
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    Im Straßenverkehr muß sich der Unfall ereignen. Das ist dann der Fall, wenn das Fahrzeug sich auf einer Verkehrsfläche befindet, die vom Berechtigten für jedermann zur Benutzung freigegeben ist. Dazu gehören öffentliche Straßen, aber auch z.B. Parkplätze von Geschäften oder Gaststätten.

    Daher bei Privatgrundstück wohl nur § 303 StGB.

  9. #9
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    vielleicht ist das ja eine Straftat was der Täter gemacht hat
    weil das glaubt dem Fahrer doch kein Mensch, daß er einen 55kg schweren Hund anfährt und er dann sagen würde, daß hätte er nicht gemerkt! und haut dann noch einfach ab ohne zu helfen oder wenigstens Hilfe zu holen!
    hoffentlich kommt der nicht ungeschoren davon!
    das muß mal ganz dringend geändert werden in den Gesetzesbüchern, daß ein Hund nicht eine Sache ist, sondern ein Lebewesen wie ein Mensch!!
    Gruß Monika

  10. #10
    Cybeth Guest
    Alle Tiere sind Lebenwesen und wenn Tiere nicht mehr als Sache gelten, dann müssten sich die Haltebedingungen für Nutztiere ändern. Dagegen steuert schon massiv die Lebensmittelindustrie. Da wird Lobby Arbeit betrieben, damit sich an den bestehenden Gesetzen nichts geändert wird. Als die Grünen am Ruder waren, die angeblich eine tierfreundliche Partei ist, hat sich für Tiere auch nichts geändert.

    Dem Postboten muss man Fahrlässigkeit vorwerfen, also absichtlich den Hund überfahren zu haben und das kann niemand beweisen. Selbst wenn man das bewiesen könnte, wird kein Gericht ein öffentliches Interesse bekunden. Den Postboten vielleicht zu einer Geldstrafe von 100 Euro an einen gemeinnützigen Verein verdonnern.

  11. #11
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    Man müßte noch wissen, ob es eine Abstellerlaubnis gab? Geht nicht daraus hervor. Normalerweise latscht kein Postbote auf einem Grundstück herum. Normalerweise sichern sich Tierhalter auch gegen unerlaubtes Betreten ab, aber nicht durch " Betreten auf eigene Gefahr" sondern durch "Betreten verboten", letzteres bewirkt, dass man für Schäden nicht haftet, die einem Dritten durch widerrechtliches Betreten entstehen. Wir haben solche direkten Verbotsschilder immer, selbst die Polizei hält sich daran. Schlimm für den Hund.

  12. #12
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    Shit happens!
    Ich kenne einen Fall, da lag der alte Hund auf der Straße (schmaler Weg in einer Siedlung).
    Der Lieferwagenfahrer hat gehupt, der Hund war fast taub und hat das nicht gehört.
    Der Fahrer ist davon ausgegangen, dass der Hund an die Seite geht, und ist weitergefahren.

    Stimme da Monika zu:
    "weil wie man sieht kann man von Fremden nicht erwarten, daß sie Rücksicht auf den eigenen Hund nehmen. für den sind die eigenen Menschen verantwortlich."


    Johanna mit Betsey und Crazy

  13. #13
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    Es sei denn du verbietest den Zutritt mittels Schild. Auf unserem Grundstück hat auch keiner rumzukurven. Wo gibts denn sowas. Widerrechtliches betreten. Das ist mit Postboten auch so ein Fall. Briefkasten muß so angebracht sein, dass er ran kann. Ist der Besitzer nicht da und er hat Pakete muß er Benachrichtigungen hinterlassen und gut. Er darf nicht einfach so aufs Grundstück latschen oder fahren. Erst recht nicht, wenn da z.b. ein Schild hängt "betreten verboten". Wenn ich nicht zu Hause bin, geht mein Postbote ja auch nicht einfach in meine Wohnung. Gibt es Abstellvereinbarungen sieht das anders aus.

  14. #14
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    Der Postbote betritt/befährt ja nicht widerrechtlich.
    Er liefert ab, was der Empfänger bestellt hat. Damit ist er legitimiert, an der Haustür zu klingeln, wenn er eine Sendung zustellen möchte, die nicht in den Briefkasten passt.
    Oder soll er etwa das Packet an der Straße ablegen?

    Wie schon gesagt: Shit happens!

    Was wir hier noch nicht gelesen haben, ist Aladins Erklärungsversuch, warum sein Hund nicht gemerkt hat, dass ein Auto auf den Hof gefahren ist.
    War der Hund alt und taub oder altersbedingt träge?
    Und wenn ja, warum wurde der Hund nicht entsprechend gesichert?

    Es ist immer leicht, andere für ihr Fehlverhalten verantwortlich zu machen.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  15. #15
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    wenn er nicht zustellen kann, hat er eine benachrichtigung im Briefkasten zu hinterlassen, so dass die Sendung bei der Post abgeholt wird. Das ist der normale Gang und nein, er darf nicht einfach übers Grundstück latschen und übern hof gehen oder fahren. Daher haben auch viele Besitzer Schilder am Tor, oder es ist verschlossen. Bei betreten verboten darf er überhaupt nicht reingehen.

  16. #16
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    Auch wenns im nachhinein bissle spät idt, aber hätte man nicht sofort die Polizei rufen müssen?
    Man hätte dann auch den Postboten festhalten können, ich glaub da greift dann auch der §127 StPo Absatz 1.

    Alles andere denke ich, wird im nachhinein zwecklos sein.


    Liebe Grüsse Astrid


  17. #17
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    > nein, er darf nicht einfach übers Grundstück latschen und übern hof gehen oder fahren.

    Ist so nicht richtig.
    Es gibt eine Zustellungspflicht. Dafür wird die Post ja schließlich bezahlt.
    Daraus ergibt sich, dass der Bote an den Briefkasten oder die Haustür gelangen muss.

    http://www.deutsche-anwaltshotline.d...r-brieftraeger

    Hier im Dorf kommt der Briefbote per Fahrrad, der Paketbote per Auto.
    Da brettert der Paketbote eben auch mal auf den Hof.

    Wie schon geschrieben: Dumm gelaufen!


    Johanna mit Betsey und Crazy

  18. #18
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    Zur Haustür, dort hat er zuzustellen, nicht übern Hof an die Hintertür. Es sei denn es gibt eine Abstellgenehmigung, dann darf er das Grundstück betreten. Hat er diese nicht, hat er auf dem Grundstück nichts zu suchen.

    Meine Freundin arbeitet bei der Post, nix shit happens.

  19. #19
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    Mein Gott,
    mein beleit zu Deinem traurigen verlußt!!!
    Und der Typ ist einfach abgehauen das gibt es doch nicht der arme Hund stirbt und der Blö...haut einfach ab.
    Habt ihr den denn Angezeigt ??? Der müsste seines Lebens nicht mehr froh werden!!!!


    Es ist übrigens nicht wahr, daß Herrchen oder Frauchen im Laufe der Zeit den Gesichtsausdruck ihres Hundes annehmen, nein, manche Hunde sind wirklich hübsch!

  20. #20
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    zum Verständniss der Halter lässt seinen Hund unbeaufsichtigt auf dem Hof der für jeden zugänglich ist? Mutig Also das Verhalten des Postboten ist unter alter Sau aber den Halter kann ich auch nicht verstehen, warum hat der Halter nicht geguckt wo sein Hund ist?

  21. #21
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    Meine Güte!! Leider gibt es noch zu wenig Gesetze zum Schutze unserer Hunde
    Wie ist der Fall mittlerweile "ausgegangen"? Welche Gesetze haben gegriffen?
    Solch eine Rücksichtslosigkeit ist erschreckend!

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