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Thema: Katze mit bösem Charakter

  1. #1
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    Katze mit bösem Charakter

    Hallo,
    habe vor kurzem eine Katze geholt und habe nur Probleme.
    Vorweg muss ich sagen - es ist absolut nicht meine erste Katze aber diese ist definitiv anders.

    Sorry, das wird was länger aber ich muss ausholen damit ihr mein Problem versteht:

    Die Katze ist 1 1/2 Jahre alt, Maine Coon Dame, kastriert. Stammt ursprünglich aus seriöser und anerkannter Zucht, ist wies sein soll, mit ihren Geschwistern und anderen Katzen in der Gruppe aufgewachsen. Kam dann in eine Hobbyzucht, ebenfalls in eine Gruppe. Hat dort nur gestänkert und die anderen Katzen tyrannisiert. Die Frau hat iherer Angabe nach neun Monate lang versucht, die Mietz zu integrieren. Sie ist aber derart bösartig gegenüber den anderen Katzen, das hätte sie noch nie bei einer anderen Maine Coon.
    Daher wurde sie als Einzelkatze abgegeben.

    Soweit so gut. Jetzt haben wir sie eine gute Woche zu Hause und sie hat folgende Entwicklungsstadien durchlaufen:

    Tag 1: Raus aus der Transportbox - hier bin ich. Alles ist meins. Sofort alle Räume inspiziert.
    Tag 2: Inspektion abgeschlossen. Katze wird ingesamt etwas ruhiger und läuft nicht mehr permanent rum sondern sucht sich ein zurückgezogenen Plätzchen und verweilt dort.
    Tag 3: Die erste Wendung: Katze wird offenbar allmählich bewusst, dass sie einsam ist. Sie liegt nur in ihrem Versteck rum und trauert, macht einen unglücklichen Eindruck, verweigert das Fressen komplett.
    Tag 4 und 5: Wie Tag 3. Vor allem hat sie jetzt seit drei Tagen nicht mehr gefressen. Lt Tierarzt körperlich alles ok.
    Tag 6. Katze frisst und durchläuft die zweite Wendung: Jetzt ist sie wieder mitten unter uns aber benimmt sich wie ein wilder Tiger eingesperrt im Käfig. Extrem unruhig, gereizt und für keine Ablenkung empfänglich. Wechselhaft und launisch. Das zeigt sich jetzt auch indem sie einen anfaucht, wenn man nur vorbeigeht oder sie legt sich hin und schnurrt. Und wenn man sie dann streichelt schnurrt sie kurz weiter und plötzlich schlägt ihr Verhalten um, die Ohren zur Seite schlägt sie blitzartig mit ausgefahrenen Krallen zu.

    Ich bin der Meinung, sie ist nicht als Einzelkatze geeignet. So werte ich ihr Verhalten.
    Da sie aber eine echt boshafte Mietz ist dürfte es schwer sein, eine passende Partnerin zu finden. Kann ja schlecht fünf verschiedene Katzen dazuholen und wenns nicht klappt sie wieder zurückgeben.
    Ich bin echt drauf und dran, sie zurückzugeben. Das Angebot habe ich ja bekommen.
    Habe zwei kleine Kinder und wenn diese Katze so aggressiv und launisch bleibt, wie sie momentan ist geht das überhaupt nicht!

    Habt ihr ähnliche Erfahrungsberichte oder Ratschläge? Würdet ihr sie an meiner Stelle zurückbringen?

  2. #2
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    Hallo Monika

    so wie Du das darstellst,sehe ich das ähnlich.Das ist keine Einzelkatze.

    Hast Du vielleicht mal mit den ersten Züchtern Kontakt aufgenommen ?Es wäre ja interessant rauszufinden wie die das Verhalten beurteilen

    Ich hatte damals mit unserem Nabu ein ähnlich gelagertes Problem.Vollkommen unausgelastet der Gute und ab dem Zeitpunkt,wo Shandra Rangeleien nicht mehr für sich entscheiden konnte
    hatten wir Katzenkrieg.
    Wir haben das Problem damals dadurch gelöst,daß wir Sakima angeschafft haben.
    Bewußt so ausgesucht,weil wir wussten,er würde groß und würde Nabu das Wasser reichen können und eben Kater.Die raufen nun mal wilder als Kätzinnen.

    Für uns kam übrigens Zurückbringen nicht in Frage
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  3. #3
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    Ich bin im Dauerkontakt - genau genommen. Ich mit der Vorbesitzern - die wiederum mit der ehemaligen Züchterin. Habe es mit Feliway und Bachblüten versucht. Nichts.
    Komme nicht weiter. Möchte keine zweite Katze anschaffen nach dem, was ich über sie weiß. Auch die Vorbesitzerin ist da sehr unschlüssig. Sie meint, wenn dann höchstens ein Kitten.
    Aber das arme Dinge täte mir jetzt schon leid. Ich würde statt zum Kitten eher zu einer ausgewachsenen Mietz tendieren - vielleicht schon was älter, ruhiger, selbstbewusst. Eine, die auf Durchzug schalten kann.
    Aber die Chance, dass das nicht klappt ist ENORM und dann steh ich wieder da.
    Ich muss auch zu meiner Schande gestehen - mit ihrem extremen und boshaften Verhalten wird sie mir von Tag zu Tag unsympathischer weil ich Sorge habe, dass sie meine Kinder angreift.

  4. #4
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    Zitat Zitat von MonikaG Beitrag anzeigen
    Ich bin im Dauerkontakt - genau genommen. Ich mit der Vorbesitzern - die wiederum mit der ehemaligen Züchterin. Habe es mit Feliway und Bachblüten versucht. Nichts.
    Komme nicht weiter. Möchte keine zweite Katze anschaffen nach dem, was ich über sie weiß. Auch die Vorbesitzerin ist da sehr unschlüssig. Sie meint, wenn dann höchstens ein Kitten.
    Aber das arme Dinge täte mir jetzt schon leid. Ich würde statt zum Kitten eher zu einer ausgewachsenen Mietz tendieren - vielleicht schon was älter, ruhiger, selbstbewusst. Eine, die auf Durchzug schalten kann.
    Aber die Chance, dass das nicht klappt ist ENORM und dann steh ich wieder da.
    Ich muss auch zu meiner Schande gestehen - mit ihrem extremen und boshaften Verhalten wird sie mir von Tag zu Tag unsympathischer weil ich Sorge habe, dass sie meine Kinder angreift.
    Nun,wie es aussieht, hast Du dich ja schon entschieden.
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  5. #5
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    Bei einem solchen Verhalten ist die Katze entweder todunglücklich, traumatisiert oder krank. Einen "bösen" Charakter gibt es eigentlich nicht, sondern eher Fehler in der Haltung, die der Katze schadeten.

    Ich hatte hier einen ähnlichen Fall: Katze aus dem Tierheim, die sich nach einer Wohnungsinspektion sechs Tage zurückzog, nichts fraß, nachts mich angriff. Diese Katze war regelrecht traumatisiert, hatte schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht und ließ sich ebenfalls nicht den Bauch kraulen trotz eines vermeintlichen Angebots.

    Zu der Zeit in der Hobbyzucht. Dort war sie neun Monate, d.h. sie ist mit neun Monaten dort hingekommen. Sollte sie dort zur Zucht eingesetzt werden? Dann wäre sie sehr spät kastriert worden.

    Hatte sie schon mal Junge? Wann ist sie kastriert worden?
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  6. #6
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    Für mich stellt sich die Frage ob sie einfach ne Katzenzicke ist oder ob sie ggf Schmerzen oder gar Angst hat. Bauchgefühl sagt letzteres, da ich einen spanischen Straßenkater habe, der mir anfangs die Krallen ins Gesicht gehauen hat...heute ist er ein Monsterschmuser, aber das hat ewig gedauert bis ich sein Vertauen hatte. Und daß er bei mir schmust, heißt noch lange nicht, daß er es auch bei anderen tut....

    Nimm mal direkt Kontakt zur Züchterin auf - nicht über die Vorbesi... manchmal kommt da erstaunliches raus....

  7. #7
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    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Bei einem solchen Verhalten ist die Katze entweder todunglücklich, traumatisiert oder krank. Einen "bösen" Charakter gibt es eigentlich nicht, sondern eher Fehler in der Haltung, die der Katze schadeten.

    Ich hatte hier einen ähnlichen Fall: Katze aus dem Tierheim, die sich nach einer Wohnungsinspektion sechs Tage zurückzog, nichts fraß, nachts mich angriff. Diese Katze war regelrecht traumatisiert, hatte schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht und ließ sich ebenfalls nicht den Bauch kraulen trotz eines vermeintlichen Angebots.

    Zu der Zeit in der Hobbyzucht. Dort war sie neun Monate, d.h. sie ist mit neun Monaten dort hingekommen. Sollte sie dort zur Zucht eingesetzt werden? Dann wäre sie sehr spät kastriert worden.

    Hatte sie schon mal Junge? Wann ist sie kastriert worden?
    Sehe ich genauso. Einen bösen Charakter gibt es nicht bei Tieren. Sie sind immer Spiegel ihres Umfeldes und der Erfahrungen, die sie gemacht haben. Ob Hunde- oder Katzenwelpen, alle kommen als unbeschriebenes Blatt Papier auf die Welt und werden durch ihre Umwelt geprägt. Ich denke auch, dass etwas vorgefallen sein muß in der Vergangenheit und dazu die momentane Situation die Katze stresst und sie deshalb so reagiert.

  8. #8
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    Ich bin im Dauerkontakt - genau genommen. Ich mit der Vorbesitzern - die wiederum mit der ehemaligen Züchterin.
    Nimm selbst Kontakt mit der eigentlichen Züchterin der Katze auf! Dieses stille Post Spielchen ist negativ da immer Infos verloren gehen.
    Stammt ursprünglich aus seriöser und anerkannter Zucht, ist wies sein soll, mit ihren Geschwistern und anderen Katzen in der Gruppe aufgewachsen. Kam dann in eine Hobbyzucht, ebenfalls in eine Gruppe. Hat dort nur gestänkert und die anderen Katzen tyrannisiert.
    Wie groß war die Gruppe? Wie viel Platz hatten die Katzen zur Verfügung? Waren zu der Zeit Kastraten, tragende oder Säugende Katzen in der Gruppe? Wie sah dieses Stänkern und tyrannisieren genau aus?
    Die Frau hat iherer Angabe nach neun Monate lang versucht, die Mietz zu integrieren.
    Wie sahen diese Versuche genau aus?
    Katze mit bösem Charakter
    Katzen mit einem Bösen Charakter gibt es nicht. Sie sind entweder Krank, traumatisiert oder es liegen Haltungsfehler vor.
    Ich bin der Meinung, sie ist nicht als Einzelkatze geeignet.
    Möchte keine zweite Katze anschaffen nach dem, was ich über sie weiß.
    Zu wissen das sie keine Einzelkatze ist und ihr trotzdem einen Partner zu verweigern, bedeutet du willst ihr gar nicht helfen. Dann solltest du sie zurück geben.

  9. #9
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    Zitat Zitat von MonikaG Beitrag anzeigen
    Ich bin im Dauerkontakt - genau genommen. Ich mit der Vorbesitzern - die wiederum mit der ehemaligen Züchterin. Habe es mit Feliway und Bachblüten versucht. Nichts.
    Komme nicht weiter. Möchte keine zweite Katze anschaffen nach dem, was ich über sie weiß. Auch die Vorbesitzerin ist da sehr unschlüssig. Sie meint, wenn dann höchstens ein Kitten.
    Aber das arme Dinge täte mir jetzt schon leid. Ich würde statt zum Kitten eher zu einer ausgewachsenen Mietz tendieren - vielleicht schon was älter, ruhiger, selbstbewusst. Eine, die auf Durchzug schalten kann.
    Aber die Chance, dass das nicht klappt ist ENORM und dann steh ich wieder da.
    Ich muss auch zu meiner Schande gestehen - mit ihrem extremen und boshaften Verhalten wird sie mir von Tag zu Tag unsympathischer weil ich Sorge habe, dass sie meine Kinder angreift.
    Wie lange ist die Katze denn nun bei dir? Weder Feliway noch Bachblüten schlagen von heute auf morgen an.

    Du hast Recht: Wenn eine zweite Katze, dann kein Kitten, sondern ein gestandener Charakter.

    Katzen haben feine Antennen. Sie spürt doch deine Abneigung. Das verunsichert sie zusätzlich.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  10. #10
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    Zitat Zitat von Sabine Beitrag anzeigen
    Zu wissen das sie keine Einzelkatze ist und ihr trotzdem einen Partner zu verweigern, bedeutet du willst ihr gar nicht helfen. Dann solltest du sie zurück geben.
    Das sehe ich nicht so. Es ist ein Glücksspiel, ob der Partner paßt, da die Katze sich nicht so zeigt, wie sie wirklich ist. Und das ganze mit dem Hintergrund zweier kleiner Kinder...weiß nicht, ob ich mit 2 Kleinkindern damals Charlie behalten hätte. Der hat mir schon heftige Macken versetzt und die hätte ich einem Kind nicht zumuten wollen....

  11. #11
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    Sag mal was anderes Hatte die Vorbesitzerin Kinder??? Also nicht Teenies oder bereits erwachsene, sondern so richtig tobende Kinder???? .?:
    Ich frag einfach mal nach, weil meine Mutter als ich Kind war eine Katze gekauft hatte, die sich auch ähnlich verhielt. Leider hat diese Katze mich auch immer angegriffen. Ich war lieb zu ihr, aber sie kam mit Kindern einfach nicht klar. Sie kam dann zu einem kinderlosen Ehepaar mit "Oma" im Haus und war da sauglücklich und friedlich. Da mußte ich grad dran denken

  12. #12
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so. Es ist ein Glücksspiel, ob der Partner paßt, da die Katze sich nicht so zeigt, wie sie wirklich ist. Und das ganze mit dem Hintergrund zweier kleiner Kinder...weiß nicht, ob ich mit 2 Kleinkindern damals Charlie behalten hätte. Der hat mir schon heftige Macken versetzt und die hätte ich einem Kind nicht zumuten wollen....
    Dann darf man sie aber auch nicht zu Einzelhaft verurteilen.

  13. #13
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    Ich habe gerade gesehen, die Katze ist eine Woche da. Bei Bachblüten musst du über Monate denken. Was nimmst du da? Eine fertige Mischung oder eine speziell für die Katze zusammengestellte?
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  14. #14
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    Zitat Zitat von Sabine Beitrag anzeigen
    Dann darf man sie aber auch nicht zu Einzelhaft verurteilen.
    Genau darum gehts ja. Darum überlege ich ja, sie zurück zu geben. Herum zu experimentieren mit anderen Katzen nur um festzustellen, dass es nicht funktioniert und die Neuankömmlinge schließlich wieder zurückzugeben ist ja wohl den anderen Katzen gegenüber auch nicht unbedingt fair, oder?

  15. #15
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    Ja, sie hatte ein Baby und einen Jungen von vielleicht 5 Jahren.

  16. #16
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    Das sehe ich nicht so. Es ist ein Glücksspiel, ob der Partner paßt, da die Katze sich nicht so zeigt, wie sie wirklich ist. Und das ganze mit dem Hintergrund zweier kleiner Kinder...weiß nicht, ob ich mit 2 Kleinkindern damals Charlie behalten hätte. Der hat mir schon heftige Macken versetzt und die hätte ich einem Kind nicht zumuten wollen....


    Das hast du sehr gut zusammengefasst. Genau das ist der Haken an der Sache. Ich weiß einfach nicht, was letztlich das Beste für alle Beteiligten (einschließlich der katze!) ist.

  17. #17
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    Bei einem solchen Verhalten ist die Katze entweder todunglücklich, traumatisiert oder krank. Einen "bösen" Charakter gibt es eigentlich nicht, sondern eher Fehler in der Haltung, die der Katze schadeten.


    Todunglücklich weil allein - das ist meine Theorie. Krankheit kann ich mit Gewissheit ausschließen.
    Ja, sie sollte zur Zucht eingesetzt werden und hatte auch einen Wurf. Danach wurde sie kastriert. Die Frau hat 6 weitere Katzen im Haus. Und es gab wohl auch einen weiteren Wurf einer anderen Kätzin.
    Die Katzen waren auf drei Stockwerke des Hauses verteilt. Bei Besichtigung der Katze war diese entspannt allein mit ihren Kitten im Wohnzimmer. Die Kitten waren schon flügge und selbständig und bereit zum Auszug.

  18. #18
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    Kannst du der Katze mehr Zeit geben? Sie kann doch ihren wahren Charakter noch gar nicht zeigen. Lass sie einfach "mitlaufen", ohne sie zu bedrängen. Spiele mit ihr, und halte deine Kinder (noch) fern. Eine Woche ist wahrlich wenig Zeit.

    Die Katze muss erstmal zur Ruhe kommen. Und mache brauchen mehr Zeit als andere. Vielleicht ist sie bei der Hobbyzüchterin auch von den Kindern bedrängt worden.

    Wenn du sie jetzt zurückgibst, kommt sie wieder in die Gruppe, mit der sie sich nicht verstand. Für sie wird dann wieder ein neues Zuhause gesucht. Wenn sie Pech hat, wird sie zum Wanderpokal.

    Gib ihr doch wenigstens noch mindestens zwei Monate Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Lass sie auf dich zukommen. Und nicht jede Katze mag es, am Bauch gestreichelt zu werden. Das muss man respektieren.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  19. #19
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    Zitat Zitat von MonikaG Beitrag anzeigen
    Todunglücklich weil allein - das ist meine Theorie. Krankheit kann ich mit Gewissheit ausschließen.
    Ja, sie sollte zur Zucht eingesetzt werden und hatte auch einen Wurf. Danach wurde sie kastriert. Die Frau hat 6 weitere Katzen im Haus. Und es gab wohl auch einen weiteren Wurf einer anderen Kätzin.
    Die Katzen waren auf drei Stockwerke des Hauses verteilt. Bei Besichtigung der Katze war diese entspannt allein mit ihren Kitten im Wohnzimmer. Die Kitten waren schon flügge und selbständig und bereit zum Auszug.
    So was hatte ich mir schon gedacht. Sie ist von ihrem Wurf getrennt worden, hat ihr altes Zuhause verloren und muss sich nun eingewöhnen. Es gibt (wenige) Mutterkatzen, die das nicht gut verkraften. Vor wenigen Wochen habe ich von einer Katze gelesen, die aufhörte zu fressen, nachdem ihre Kitten vermittelt waren. Sie wurde dann zu zwei ihrer Kitten vermittelt und blühte wieder auf.
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  20. #20
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    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    So was hatte ich mir schon gedacht. Sie ist von ihrem Wurf getrennt worden, hat ihr altes Zuhause verloren und muss sich nun eingewöhnen. Es gibt (wenige) Mutterkatzen, die das nicht gut verkraften. Vor wenigen Wochen habe ich von einer Katze gelesen, die aufhörte zu fressen, nachdem ihre Kitten vermittelt waren. Sie wurde dann zu zwei ihrer Kitten vermittelt und blühte wieder auf.
    Vielleicht gäbs da sogar ne Möglichkeit, es hier ähnlich zu handhaben. Die Frau hat durchaus "Stammkunden" wie ich in der Galerie sehen kann, die regelmäßig wieder Katzen von ihr kaufen und in die Gruppe mit hineinnehmen.
    Mal sehn, wo die Kitten hin vermittelt wurden...

  21. #21
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    Ich möchte auch gerne noch mal betonen, dass keine Katze an sich bösartig ist.
    Ein Bekannter hatte mal eine Katze, die ich als sehr verschmust und liebenswert kennengelernt habe. Einige Zeit später hieß es, die Katze greife grundlos die Kinder (1 und 9 Jahre) an. Ich habe einmal mitbekommen, wie die Katze unvermittelt auf die Kleine zustürmte und ihr mit den Krallen ins Gesicht schlug, obwohl die Kleine in großem Abstand nur vorbeikrabbeln wollte. Leider habe ich ein paar Tage später noch etwas mitbekommen, was die Eltern wohl übersehen hatten: die 9jährige packte die Katze am Schwanz und zog sie daran hoch...

    Möglicherweise hat deine Katze beim Vorbesitzer Ähnliches erlebt? Ich bin mir sicher, dass da irgendwas total schief gelaufen sein muß.
    Ich würde mich fragen: muss ich Angst haben, dass die Katze meine Kinder attackiert? Dann wäre es wohl besser, ein neues zu Hause für sie zu finden (also für die Katze...)
    Hätte ich das im Griff, würde ich mit Zeit, Geduld, Verständnis und Respekt versuchen, mich mit der Katze anzufreunden, um letztendlich auch ihren wahren Charakter kennenzulernen. Dann fällt es auch leichter, einen passenden Partner zu finden.

  22. #22
    Cybeth Guest
    Das Problem liegt in der Kindheit der Katze. Vermutlich wurde in der Kitten Zeit einiges falsch gemacht und dir vieles verschwiegen. Meistens sind Kinder die Übeltäter, die einer Katze einen Knacks verpassen.

    Dann kommen noch die Umstände hinzu, wie die Katze bei einem Züchter aufgewachsen ist. Meistens werden Katzen nur als Gebärmaschinen mißbraucht.

    Züchten sollte generell verboten werden, aber das ist wieder ein anderes Thema. Wer Geld verdienen möchte, sollte das besser mit einer normalen Arbeit versuchen, als irgendwelche Züchtungen im Keller zu veranstalten.

  23. #23
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    5.856
    @Cybeth: Mit Züchten verdienst du in der Regel kein Geld, sondern gibst viel dafür aus - jedenfalls, wenn du es richtig machst.

    @MonikaG: Wenn Dir die Katze jetzt schon so unsympathisch ist, dann wäre vielleicht sinnvoll, dass DU sie in ihr endgültiges Zuhause vermittelst und sie nicht einfach zurückgibst, weil sie "nicht gefällt". Wie bereits erwähnt, würde auch ich den Vorbesitzer nochmal kontaktieren, also den ursprünglichen Züchter, der ggf. auch Hilfe bei der Weitervermittlung geben kann und will. Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit für gesicherten Freigang bei einem erfahrenen Katzenhalter - da kann man sich für die Suche durchaus Wochen/Monate Zeit lassen, schließlich hast du die Verantwortung für ihr gesamtes Leben in der Hand. Wird sie ein Wanderpokal mit Verhaltensproblemen oder findet einen guten Platz? Noch eine Frage: Wie sind denn bei euch die Wohnverhältnisse? Haus oder Wohnung, gibt es gesicherten Balkon/Fenster?

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  24. #24
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    Zitat Zitat von Cybeth Beitrag anzeigen

    Dann kommen noch die Umstände hinzu, wie die Katze bei einem Züchter aufgewachsen ist. Meistens werden Katzen nur als Gebärmaschinen mißbraucht.

    Züchten sollte generell verboten werden, aber das ist wieder ein anderes Thema. Wer Geld verdienen möchte, sollte das besser mit einer normalen Arbeit versuchen, als irgendwelche Züchtungen im Keller zu veranstalten.
    Dann sprichst du aber nicht von guten und seriösen Züchtern, sondern von schlechten oder von Vermehrern. Ich kenne zumindest (im Forum) keinen Züchter, der davon leben kann, sonst würden die nicht mehr als Erzieherinnen arbeiten, oder nach der Erziehungszeit wieder arbeiten gehen (müssen)

    Aber o.k., gehört hier nicht her und hilft der armen Katze jetzt nicht mehr.
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
    und Aiderbichl-Patenkind "LUDWIG"



  25. #25
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    Zitat Zitat von Cybeth Beitrag anzeigen
    Das Problem liegt in der Kindheit der Katze. Vermutlich wurde in der Kitten Zeit einiges falsch gemacht und dir vieles verschwiegen. Meistens sind Kinder die Übeltäter, die einer Katze einen Knacks verpassen.

    Dann kommen noch die Umstände hinzu, wie die Katze bei einem Züchter aufgewachsen ist. Meistens werden Katzen nur als Gebärmaschinen mißbraucht.

    Züchten sollte generell verboten werden, aber das ist wieder ein anderes Thema. Wer Geld verdienen möchte, sollte das besser mit einer normalen Arbeit versuchen, als irgendwelche Züchtungen im Keller zu veranstalten.
    Zum ersten Teil gebe ich dir Recht.

    Beim zweiten Teil muss unterschieden werden zwischen seriösen Züchtern und denen, denen die Gesundheit ihrer Katzen nicht viel Wert ist. Ein seriöser Züchter hat keine Gebärmaschinen, leistet Gesundheitsvorsorge bei den Elternkatzen und bei den Kitten. Und das ist nicht gerade billig. Und wenn die Katzen mit Liebe aufgezogen werden, kommen dann wundervolle Geschöpfe heraus.

    Würde man das Züchten verbieten, wären die Tierheime auch nicht unbedingt leer, weil manche eben eine bestimmte Rassekatze mit bestimmten charakterlichen Eigenschaften haben möchten. Bei Hunden möchte auch nicht jeder einen Mix, sondern eine bestimmte Rasse. Verboten gehört m.E., immer wieder neue Wildtiere mit Katzen zu paaren. Erst war es die Bengalkatze, dann der Serval, jetzt kommt der Karakal.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  26. #26
    Steppenläufer Guest
    Ich habe soeben den ins OT gleitenden Teil dieses Threads in ein eigenes Thema verschoben.

    Die Diskussion zur Zucht bitte hier: https://forum.zooplus.de/showthread.p...cht-Diskussion
    weiterführen.

    Und hier bitte etwas mehr hilfsorientiert für das gestellte Problem diskutieren

  27. #27
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    Ich denke, das Einzige was hier nun helfen würde wäre zu ergründen, warum die Katze so aggressiv ist. Dazu würde für mich auch ein ausführlicher Gesundheitscheck gehören. Manche Katzen haben in größeren Gruppen Stress, fühlen sich permanent bedrängt und reagieren darauf abwehrend. Diese Katzen sind dann nicht automatisch unverträglich, wären aber mit nur einer Mitkatze glücklicher. Gerade solche Katzen sind aber oft auch extrem menschenbezogen und brauchen sehr viel menschliche Aufmerksamkeit - ebenfalls schwierig in einer Gruppe. Was genau nun mit dieser Katze passiert ist? Wer weiß das schon? Das hat meiner Meinung auch nicht unbedingt was damit zu tun, dass es der Katze schlecht ging. Eine Freundin von uns (Züchterin) hat eine Kätzin, die wirklich ein Biest ist. Das wollte ich selbst nicht glauben, bis sie dann auch mir im Arm hing. Alle anderen Katze aus ihrer Zucht sind wahre Schätze. Wir haben eine Tochter dieser Katze - die unkomplizierteste Katze die wir besitzen. Wir vermuten hier, dass der Katze keine Grenzen gesetzt wurden. Ihre Frustrationstoleranz und Sozialverhalten wurden nicht trainiert, sie reagiert aus alles impulsiv und übetrieben.
    Wenn Du Dich mit dem Tier aber gar nicht wohlfühlst, dann gib sie zurück. Ich bin nicht dafür, Mensch und Tier unglücklich zu machen, aus falschem Gefühl heraus.
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  28. #28
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    Ich finde den Titel schon sehr wenig schön...
    Es gibt keine Tiere mit bösem Charakter! Entweder ist ein Tier krank und hat Schmerzen dass es aggressiv wird oder aber es ist in der Vergangenheit alles falsch gemacht worden in der Kommunikation zwischen Mensch und Tier was sein kann oder aber es haben sogar Misshandlungen statt gefunden.
    Ein gründlicher Check beim Arzt ist hier unbedingt erforderlich. Wir hatten hier schon ähnliche Symptome und es wurde ein Gehirntumor fest gestellt. Falls Krankheiten ausgeschlossen sind hilft nur sehr viel Liebe, Geduld, Verständnis, Zeit und Ausdauer. Ohne jemanden angreifen zu wollen befürchte ich dass dies vor Ort nicht gegeben ist, was schon alleine die Tatsache beweist dass am 23.8.13 das letzte Mal hier gepostet wurde. Ich drücke sehr die Daumen. Für Tier und Mensch.

    Liebe Grüße Minione
    "Wer keine Katzen mag hat nur noch nicht die Richtige getroffen"


    Katzennetzwerk.de
    Wir helfen Katzen - helfen Sie mit!
    KNW auf Facebook? http://www.facebook.com/Katzennetzwerk

  29. #29
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    Ich glaube nicht, dass die Katze bei der TE bleibt. Und vielleicht ist es auch besser so, wenn einem das Tier schon unsympathisch ist.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


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