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Thema: Wieder ständiges Erbrechen - keine Ursache - FIP/FeLV/FIV?

  1. #41
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    also vom z/d kotzen kann die Katze nicht, das es rausgekommen ist, hängt eher mit der allg. Übelkeit zusammen und ihrem Zustand. Der gereizte magen beruhigt und stellt sich erst nach Wochen um. Daher macht man auch solche Diäten 6-8 Wochen lang. Die Eosinophile können Anzeichen einer allerg. reaktion sein, müssen sie aber nicht. Warum bekommt sie denn AB? Gibt es einen Anhaltspunkt oder wurde das symptomatisch gegeben? Wurde sie auf Giardien getestet? Blut im Stuhl ist nicht schön. Insofern sie keinen Durchfall hat oder hatte würde ich es ansprechen. Bei langanhaltenden Durchfällen kann es Blut geben, sonst eher nicht. Verdautes Blut ist schwarz und kommt aus dem Magen/Darm, helles Blut entsteht durch Durchfälle, bei denen Schleimhaut angeschliffen wird. Ich würde die Katze weiterhin stabilisieren lassen mit Infusionen und gucken ob das Futter nun drinnen bleibt. Eine Narkose in diesem Zustand wäre mir zu riskant. Aber meine Meinung. Kannst du nicht in eine Uniklinik fahren? Gibt es eine solche in deiner Nähe?

  2. #42
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    Ich habe jetzt mit unserer Tierärztin gesprochen. Unser Vorgehen ist jetzt erstmal (vorausgesetzt, es bleibt alles drin), dass es bis Ende des Jahres z/d oder Sensitivity Control gibt, je nachdem, was sie lieber mag und besser verträgt, sowie diese Prednisolontabletten (ab morgen) verabreicht werden. Sie ist sich sicher, dass wir es so in den Griff kriegen. Sollte es nicht funktionieren, müssen wir die OP wagen. Solange es Selma aber gut geht, sollen wir uns nicht unter Druck setzen lassen, also sie heute operieren zu lassen, würde ihr zu verfrüht erscheinen. Sie weiß auch, wie stressig die Autofahrten für Selma ist, deshalb können wir sie, wenn wir einen guten Eindruck haben, heute auch mal tierarztfrei lassen, solange sie gut frisst, und das tut sie stündlich.
    Den Kot bringe ich ihr morgen vorbei. Außen war er ja so dunkel, beim Aufbröseln innen dunkelrot, aber jetzt sieht er braun aus. AB hat sie symptomatisch bekommen. Auf Giardien wurde sie mehrmals von März bis zuletzt Mai getestet, immer negativ.
    Vom Allgemeinzustand ist sie relativ fit, war den ganzen Morgen putzmunter und interessiert, jetzt hält sie Mittagsschlaf auf 'Papas' Schoß.
    Die Kliniken hier haben eher einen schlechten Ruf, deshalb bin ich mit der Tierklinik, in der wir jetzt sind, sehr zufrieden. Die haben sehr neue Technik und viele Experten vor Ort.

  3. #43
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    Ich denke auch, dass es, wenn jetzt alles drin bleibt, mit Spezialfutter und Cortison besser werden kann. Jedenfalls drücke ich die Daumen dafür.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  4. #44
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    Babymaus, Respekt! Beide Tierärzte haben jetzt unabhängig voneinander (und dann auch in Absprache miteinander) Verdacht auf IBD diagnostiziert. Heute Abend geht's los mit Cortison.

    Selma hatte diese Nacht noch einmal Durchfall und einmal ein kleines bisschen erbrochen. Heute morgen war sie total fit und spielte wie verrückt inkl. Sprints durch die ganze Wohnung. Das Futter, das sie jetzt wieder seit 13 Uhr stündlich in winzigen Mengen bekommt, ist bisher auch drinnen geblieben.

    Danke für die Daumendrücker, ich fürchte, ich brauche sie noch ein paar Tage.

  5. #45
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    Wenigstens eine Diagnose. Dann kann man endlich mit der richtigen Therapie beginnen.
    Ich drücke euch weiter die Daumen.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  6. #46
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  7. #47
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    Na schön ist so eine Diagnose nicht, wobei es eine Verdachtsdiagnose bleibt, da keine Biobsie. Letztlich egal, Hauptsache sie frisst und kotzt sich nicht mehr die Seele aus dem Leib. Die Katze ist jung und Cortisone haben Nebenwirkungen, da sie, wenn nötig, lebenslang gegeben werden müssen. Wenn sich die Katze mit enstpr. Futter + Cortison stabilisiert hat, dann sollte man auch die niedrigste Erhaltungsdosis finden, um Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten. Weiterhin könnte man nach Monaten der Therapie, Versuchsweise das Cortison ausschleichen. Schauen ob sie ohne auskommt, oder nicht. Ist aber nur ein Vorschlag. Müssen die TÄ entscheiden.

  8. #48
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    Genau das gleiche hat unsere Tierärztin auch gesagt. Wir haben auch schon einen "Dosierungsplan".

  9. #49
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    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte die Möglichkeit nutzen - jetzt, da das Forum wieder online ist - euch bezüglich unserer Verdachts-IBD-Katze auf den neusten Stand zu bringen, und noch ein paar Fragen loszuwerden. Selma hat seit Beginn der Cortison-Therapie (mit Ausnahme von zweimal in der ersten Woche) nicht mehr erbrochen. Mittlerweile sind wir bei einer viertelsten Tablette täglich angelangt. Endlich ist sie auch wieder so aktiv und verspielt, wie vor dieser andauernden Brech-Sache. Morgen fahren wir wieder in die Klinik zum Kontrollultraschall. Ich werde euch berichten, was die Ärztin dann sagt (vorausgesetzt, es interessiert euch - ich empfinde es als sehr hilfreich, wenn man hier die "komplette" Geschichte findet, vor allem für betroffene Katzenhalter, die eventuell das gleiche Problem haben und auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten sind..)).
    Nun hätte ich noch zwei Fragen: Selma hat extrem viel Hunger, seit sie diese Beutelchen bekommt. Und davon bekommt sie schon 2,5, obwohl sie theoretisch nur ein Anrecht auf 2 hätte. Aber sie ist auch eine sehr schmale Katze, deshalb finden wir das okay. Sie verlangt aber ständig nach mehr. Das kennen wir so von ihr gar nicht, früher war sie eher eine kleine Mäkelmietz. Aber jetzt geht das Mauz-Konzert schon los, wenn man sich in die Küche bewegt. Um 18 Uhr bekommt sie immer ihre Tablette + eine Portion, und ab 17.15 Uhr sitzt Selma schon bereit, versucht die Küchentheke zu erklimmen und mauzt, dass es im Herzen weh tut. Morgens bekommt sie normalerweise so gegen 6.45 Uhr ihre erste Portion, und auch da läuft sie ab um 6 im Bett herum und mauzt wie verrückt. Hat das mit dem Cortison zu tun? Oder lässt sich das auf sonst irgendwas zurückführen? Und können wir irgendwas tun, um ihr die ganze Sache zu "erleichtern"? Wenn ich nur dran denke, dass sie morgens gar nichts bekommen darf, bis wir in der Klinik waren.. ._.
    Und dann hätte ich noch was ganz anderes auf dem Herzen - ich muss morgen mit ihr allein die Stunde bis in die Klinik fahren (und das auch noch über die Autobahn ._.) und Selma hasst es so sehr. Gibt's da vielleicht 'nen Geheimtipp, ihr das angenehmer zu gestalten?
    Für Ratschläge bin ich wie immer dankbar.

  10. #50
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    Natürlich interessiert es uns, wie es Selma geht.

    Schön, dass das Cortison wirkt. Cortison macht Hunger. Menschen haben regelrechte Fressattacken, wenn sie eine höhere Dosis Cortison nehmen müssen. Wenn Selma schlank ist, würde ich ihr etwas mehr Futter zugestehen. Denn das große Hungergefühl ist ja auch schlimm für sie.

    Wenn du Rescuetropfen da hast, würde ich Selma diese auf dem Köpfchen verreiben. Außerdem kannst du im Auto den Kennel mit einem Handtuch oder einer Decke abdecken. Das beruhigt auch oft.
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  11. #51
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    Hallo Pauphi
    Ich bin absolut keine Expertin und möchte auch nichts Falsches schreiben. Aber auch wir haben ein Katerchen, das schon im TH mit Cortison (Pretnisolon) behandelt wurde. Daraufhin habe ich mich dazu belesen und u.a. erfuhr ich, dass cortisonhaltige Medikamente zu vermehrtem Hunger führen können.
    Einnahme über einen sehr langen Zeitraum kann wohl auch Diabetes begünstigen. Zum Glück konnten wir das Cortison ausschleichen, es war bei unserem Rico nicht mehr notwendig.
    Ich glaube, im Forum findest Du gute Infos. Viel Glück und alles Gute für Dein Kätzchen!

    Für eine Zeit halten wir deine Pfötchen fest, dein Herz aber ein Leben lang!


    Liebe Grüße von Heike mit ihren Schnurrern Willi, Rico, Fritzchen und Rudi


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  12. #52
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    Ja, Rescuetropfen für Haustiere habe ich. Hatte die auch schon mal aus dem Grund geholt, aber mich nicht getraut sie anzuwenden - mir fehlt da irgendwie eine Packungsbeilage oder so, wo genau drin beschrieben ist, wie das gemacht wird, eine konkrete Dosierung, was für Nebenwirkungen auftreten können und so.. Kann ich die auch morgen spontan im Auto geben, wenn ich merke, sie dreht ab? Beim letzten Mal hat sie sich ihrem Schicksal ergeben und hat sogar ein bisschen geschlafen, aber da ging's ihr ja so schlecht.. Hast du vielleicht ein paar zusätzliche Infos und Erfahrungen zu den Tropfen?

    Gut, alles klar, da wissen wir Bescheid. Ich hoffe auch, dass wir ausschleichen können. Sind aber echt erleichtert, dass es ihr anscheinend so gut hilft!

  13. #53
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    Ich gebe nochmal meinen Senf dazu. Wir haben auch Rescuetropfen für Haustiere. Man gibt 4 Tropfen in Futter oder Wasser und im Notfall direkt ins Mäulchen.

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  14. #54
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    Und was "macht" das dann ganz konkret mit dem Tier? Und wie lang hält es an?

  15. #55
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    Ich kann Dir leider (oder zum Glück) nur sagen, was es machen "soll". Es soll beruhigen, Aufregung, Stress oder Schock mildern. Wir geben es unseren Freigängern zu Sylvester, damit sie das Zuhausebleibenmüssen überstehen.

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  16. #56
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    Die Tropfen sollen etwas beruhigen. Ich schreibe extra "sollen". Rescuetropfen sind eine Bachblütenmischung. Manche Katzen reagieren darauf, andere nicht. Sie kommen allerdings nicht dem Cortsion in die Quere, falls du das befürchtest.

    Wenn Selma nüchtern sein soll, kannst du vier, fünf Tropfen aufs Köpfchen reiben. Auch da sollen sie helfen.
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  17. #57
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    Okidoki, also ist nicht zu erwarten, dass sie dann ganz lethargisch in der Ecke liegt und nur noch pennt? Und könnt ihr mir noch verraten, wann ich das verreiben soll? Also wie viel Zeit es braucht, um zu wirken?

  18. #58
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    Nee, sie wird jedenfalls nicht laut schnarchend im Kennel liegen.

    Da es "Notfall"tropfen sind, sollten sie dann angewandt werden, wenn der Notfall eintrifft. Ich würde heute und morgen das verwenden.
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  19. #59
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    Ich weiß nicht, wie viel "Anlaufzeit" die Tropfen brauchen. Da aber bei verunfallten, im Schock befindlichen Katzen 4 Tr. direkt ins Mäulchen gegeben werden sollen, denke ich, dass die Wirkung relativ zügig einsetzen sollte. Wir selbst geben kurz vor der Sylvesterknallerei die Tropfen und hoffen und glauben...

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  20. #60
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    Vielen Dank für eure Antworten! Dann probiere ich das auch. Und glaube.

  21. #61
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    Die Rescue Tropfen sind nicht verkehrt, voraussgesetzt, das Tier reagiert darauf. Auch für Menschen gibt es das ja. Unser Pferd reagiert leider nicht drauf. ;o((

    Also probieren.

    Cortison macht Hunger und Durst, außerdem kann es bei Langzeitanwendung eine Fettverteilungsstörung geben. Was ich aber viel merkwürdiger finde, ist, dass das Cortison abends gegeben wird, früh ist richtig, weil es so der körpereigenen Cortisonproduktion entgegen kommt, da diese morgens auch am höchsten ist, also der Cortisonspiegel. Abends ist es nicht gut, bzw. wird nicht gegeben. Ich würde da unbedingt nochmal den TA drauf ansprechen.
    Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen.

  22. #62
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    Nein, früh ist bei Menschen richtig, bei Katzen laut meiner Tierärztin nicht. Auch ich muss es abends geben. Laut meiner Tierärztin vertragen Katzen zudem Cortsion wesentlich besser als Hunde und Menschen.
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  23. #63
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    Ja, Willow kriegt ihre Tablette auch abends
    Liebe Grüße von Sarah mit




  24. #64
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    Hunde werden ebenfalls morgens mit Cortison versorgt. Ich mußte meinen Hund 8 Jahre lang morgens spritzen. Man unterscheidet hier allerdings nach Langzeitcortison (die schlecht sind und zu meiden sind) und Cortisonen ohne mineralcortikoide Wirkung, diese bauen sich schneller ab und können dem Cortisonspiegel angeglichen werden, während Langzeitcortisone wochenlang wirken.

    Der Cortisonspiegel des Hundes ist ebenfalls morgens am höchstens. Man gibt es morgens u.a. um die Nebennierenrinde nicht unnötig aus dem Gleichgewicht zu bringen, da es ein Stresshormon ist.
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  25. #65
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    Interessante Diskussion! Unsere Tierärztin hatte extra gesagt, sie soll die Tablette abends bekommen. Habe aber auch gelesen, dass Menschen die morgens nehmen sollen. Ich kann aber heute ja auch nochmal die Ärztin in der Klinik fragen, vielleicht kann sie mir auch den Grund dafür erklären.

  26. #66
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    So, hier bin ich nun wieder. Erstmal danke für den Tipp mit den Notfalltropfen - ich weiß nicht, ob ich es mir eingebildet habe oder ob es an anderen Umständen lag - Selma war jedenfalls sehr gechillt, hat sich in ihren Decken verkrochen und zwischendurch mal rausgeguckt, aber war insgesamt wirklich entspannt. Auf der Rückfahrt hatte sie dann nicht mal mehr das Verstecken nötig, sondern hat ganz normal auf ihren Decken gelegen und beobachtet.
    Weiter geht's zum Thema Cortison: sie meinte, es sei in der Tiermedizin generell nicht so, dass sich das mit der Cortisongabe so wie beim Menschen verhält. Es ist also egal, wann das Tier die Tablette bekommt. Hauptsache regelmäßig die Dosis.
    Ansonsten war sie sehr zufrieden mit Selma, die Darmwände sind schon etwas besser geworden, immer noch nicht im Normalbereich, aber man kann erkennen, dass es schon viel, viel besser ist als beim letzten Mal. Auch von der Allgemeinuntersuchung her war alles in Ordnung. Nun hoffen wir, dass es so bleibt.

  27. #67
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    Ich drücke die Daumen für Selma, dass es sich weiter verbessert.

    Der Stoffwechsel der Katze ist eben doch ein anderer als bei Hunden und Menschen.
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  28. #68
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    Toll, dass Selma den TA-Besuch so gut gemeistert hat. Und....das lag bestiiiiimmt an den Tropfen!!! Das Untersuchungsergebnis ist für Dich sicher beruhigend. Alles Gute und weiter so, kleine Selma!

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  29. #69
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    Warum bezieht sich die TÄ jetzt auf Menschen? um die ging es doch gar nicht. Die unterschiedlichen Cortisonspiegel sind eher abhängig vom Tag/Nacht Rythmus. Hunde und Menschen sind in der Regel nicht nachtaktiv. Katzen haben leider aber trotzdem auch Nebenwirkungen auf Cortison, die sind Dosisabhängig. Auch die Nebenniere reagiert bei der Katze auf Cortison, sie vertragen die Dosen nur vorläufig besser. Man muß genauso vorsichtig sein, sprich schnell Erhaltungsdosis finden. Egal ist die Zeit der Gabe nicht, sie sollte immer um die selbe Zeit erfolgen.

    Gut, dass es der Kleinen schon besser geht.
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  30. #70
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    Vielen Dank für eure Genesungswünsche. Ich habe sie weitergeleitet.

    Babymaus, sie hat es so gesagt. Und wenn ich mir unsere Katze anschaue, merke ich da rein gar nichts von nachtaktiv. Da schläft sie fein mit im Bettchen. Klar, ein paar Streifzüge sind drin, aber danach wieder schnell zurück ins Warme. Und ja, um die selbe Zeit - das meinte ich mit regelmäßig.

    Nun habe ich noch eine Frage: können wir ihr irgendwie helfen bezüglich des Hungers? Bei ihr scheint sich alles nur noch darum zu drehen.. Am Donnerstag ist unsere Tierärztin wieder da und hat dann auch den Bericht aus der Klinik, da werde ich sie da auch nochmal danach fragen.. Aber habt ihr jetzt einen Tipp?

  31. #71
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    Gib ihr ein wenig mehr Futter. Wenn sich die Cortison-Dosis vermindert, reguliert sich das auch wieder. Der Hunger ist ja auch quälend für das Tier. Selbst wir Menschen können uns bei den Fressattacken durch Cortison nicht helfen, weil der Hunger uns an den Kühlschrank treibt.
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  32. #72
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    Ich muss zugeben, dass sie schon etwas mehr bekommt, als sie dürfte. 2,5 Tüten - eigentlich für 5kg-Katzen. Jetzt wiegt sie 4,3 kg - die TÄ meinte bis 4,5 kg ist in Ordnung, aber dann müssen wir aufpassen.. Ach man, die kleine Maus tut mir so leid. Wenn ich mehr und intensiver mit ihr spiele, wäre das dann in Ordnung und sie würde nicht sooo viel zunehmen? ^^

  33. #73
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    Zitat Zitat von Pauphie Beitrag anzeigen

    Babymaus, sie hat es so gesagt. Und wenn ich mir unsere Katze anschaue, merke ich da rein gar nichts von nachtaktiv.
    Hä? Entweder ich habe was falsch verstanden oder du. Katzen sind nachtaktiv, das ist die Natur der Sache, bzw. der Katzen. Auch Katzen sollten ihr Cortison immer zu selben Zeit bekommen (keine Stundenlangen Verschiebungen), das bringt die Nebenniere durcheinander. Auch Katzen reagieren auf Cortison.

    Fresssucht ist ein typisches Problem, eine Nebenwirkung des Cortisons, auch vermehrtes trinken. Da bringt nur Dosisreduktion etwas. Es kommt auf die Erhaltungsdosis an, die Dosis also, unter der KEINE Symptome mehr auftreten, wie Erbrechen.
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  34. #74
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    Ich verstehe jetzt das Problem nicht ganz. Ich habe sagen wollen, dass Selma die nachts meist komplett durchschläft. Das heißt für mich konkret, dass sie nicht sonderlich nachtaktiv ist. Das habe ich nicht auf alle Katzen bezogen, sondern nur auf meine. Und ja, auch die Regelmäßigkeit der Einnahme habe ich dir oben bereits bestätigt und das keineswegs in Frage stellen wollen.

  35. #75
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    Zitat Zitat von Pauphie Beitrag anzeigen
    Ich muss zugeben, dass sie schon etwas mehr bekommt, als sie dürfte. 2,5 Tüten - eigentlich für 5kg-Katzen. Jetzt wiegt sie 4,3 kg - die TÄ meinte bis 4,5 kg ist in Ordnung, aber dann müssen wir aufpassen.. Ach man, die kleine Maus tut mir so leid. Wenn ich mehr und intensiver mit ihr spiele, wäre das dann in Ordnung und sie würde nicht sooo viel zunehmen? ^^
    Ich bin ehrlich: Unter hoher Cortisongabe habe ich meine Katze fressen lassen, was sie wollte. Ja, sie hat zugenommen, aber mit der Dosisreduktion das dann wieder verloren, weil das Hungergefühl sich wieder regulierte.

    Bitte schau nicht ganz sklavisch auf die Fütterungsempfehlungen. Sie sind eben nur Empfehlungen. Eine Katze braucht mehr, eine andere weniger, weil jeder Stoffwechsel individuell ist. Macht es wirklich etwas aus, wenn Selma jetzt ein paar hundert Gramm zulegt? Cortsion macht schreienden Hunger.Wäre sie Freigängerin, würde sie jetzt jede Maus erlegen, die sie fangen könnte.
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  36. #76
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    Ich hatte mich jetzt durch verschiedene Seiten geklickt und da steht überall, man solle ja nicht mehr geben, als sie bekommen sollte, blablabla. Deshalb war ich ziemlich verunsichert. Ich habe ihr jetzt noch etwas gegeben - das hält ja sonst keiner mehr aus hier. Für uns ist es schon nervig, da will ich gar nicht wissen, wie schlimm das für sie ist..

  37. #77
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    So ging es mir auch. Meine Tierärztin zuckte zudem dann die Schultern, als sie Mimmi wog. Für sie war es selbstverständlich, dass die Katze zunahm unter hoher Cortison-Dosis. Sie fand es auch nicht soooo tragisch.
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  38. #78
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    Hallo ihr Lieben, morgen wird Selma 1 Jahr alt und da aus diesem Grunde heute wieder die neusten News von ihr. Wir sind weiterhin kotzfrei. Die Samstage ohne Cortison verträgt sie sehr gut, so dass wir ab nächster Woche noch einen cortisonfreien Tag einführen können. Wir freuen uns! Auch das Hungerproblem hat sich verbessert. Wir haben jetzt auch das Trockenfutter von RC Sensitivity Control. Das geben wir alles kleines Leckerli zwischendurch oder benutzen es zum Spielen (Leckerlieweitwurf und Selma im Sprint hinterher ). Doch auch das verminderte Hungergefühl macht uns etwas Sorgen, obwohl es sich langsam angekündigt hat. Zuerst hat sie kleine Pausen beim Essen eingelegt und ist eine Runde durch die Wohnung gelaufen, und heute hat sie zum ersten Mal einen Rest beim Essen gelassen. An sich nicht bedenklich - aber da sie ja jetzt zwei Monate lang ständig gemeckert hat und sich aufs Essen gestürzt hat, ist es für uns schon ungewöhnlich. Nun fragen wir uns, wieso das so ist. Weniger Hunger? Keine Lust mehr auf das ständig gleiche Feuchtfutter? Oder hat sie irgendwie Bauchschmerzen oder so? Was wären dafür Anzeichen?
    So viel von uns. Wieder Fragen über Fragen. Und ich möchte mich deshalb nochmal ganz, ganz doll für die tolle Unterstützung hier bedanken!

  39. #79
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    Dann wünsche ich Selma morgen einen schönen Geburtstag und viele Geschenke.

    Etwas weniger Cortison - etwas weniger Hunger. Das kann schon sein. Natürlich kann ihr auch das Futter zum Hals raushängen.

    Hätte sie Bauchschmerzen, würde sie oft zusammengekauert sitzen. Das ist dann ein typisches Zeichen für starke Schmerzen.

    Ich würde das beobachten, ob sich das Fressen einfach nur einpegelt oder ob sie in den nächsten Tagen noch weniger frisst.
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  40. #80
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    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, kleine Selma! Ganz viel Gesundheit, immer Dein Lieblingsfutter im Näpfchen und viiiiiel Liebe von Deiner Familie wünsche ich Dir! (psssst....Pauphie, das darfst Du Selma erst morgen vorlesen!

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