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Thema: Adieu, Bea mein Herzchen

  1. #1
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    Adieu, Bea mein Herzchen

    Bea war nicht nur Bea, nein, sie war "Bea, mein Herzchen". Am 1. Februar kam sie zusammen mit ihrem Gefährten Barbarossa zu uns. Als Katrin sie aus der Box nahm, dachte ich nur, oh weia, wie sieht die denn aus. Sie hat keine 2 kg gewogen, keinen Schwanz mehr, dafür sieben Zehen und hat aus dem Maul gestunken wie die Pest. Aber ein Blick mit ihren grünen Augen und es war um mich geschehen. Bea konnte nicht fressen, da sie eine ganz ganz schlimme Stomatitis/Gingivitis hatte. Da wo sie vorher war, wurde sie nur mit Silberwasser behandelt. Ich hab Bea mit der Hand gefüttert, damit sie überhaupt etwas zu sich nahm. Immer wieder ein kleines bisschen, ein bisschen eiskaltes Fleisch, ein bisschen Matschefutter, ein bisschen Babycat. Nach ein paar Tagen war sie dann so weit, dass wir sie in die Tk bringen konnten, um ihr die Zähne ziehen zu lassen. Am nächsten Tag war die Katze wie verwandelt, hat gespielt und sich gefreut, keine Schmerzen mehr. An diesem Tag ist dieses Foto entstanden:

    Sie hat dann auch langsam wieder angefangen, selber zu fressen. Sie hat von Anfang an immer Kot verloren, im Schlaf meistens. Katzen, die keinen Schwanz mehr haben, sind ja oft "undicht", ist oft ne ganz schöne Sauerei. Aber auch das wurde besser und bald war auch die Inkontinenz kein Thema mehr. Sie bekam im März noch einen Rückfall, wieder alles rot und entzündet im Maul, wieder TK, wieder füttern aus der Hand. Der Doc hat noch mal den ganzen Kiefer durchforstet und hat noch ein paar Krümel Zahn gefunden.
    Aus dieser Zeit stammt das Foto, man sieht, es ging ihr nicht so toll:


    Als die dann draußen waren, ging es richtig bergauf. Bea war eine fröhliche Katze, ging gerne raus, hat mir immer Socken apportiert und war auch sehr anhänglich. Als ich im Frühjahr krank war, sind sie und Fritzle mir nicht von der Seite gewichen. Erst hab ich ihr beigestanden, dann sie mir.



    Vor ca. vier Wochen ging es ihr wieder schlechter, sie wollte nicht fressen, sie hat wieder gesabbert. Also wieder TK. Der Doc meinte, wir probieren es noch mal mit AB und Cortison, ihr Kiefer sei so zerbrechlich und die restlichen Zähne (es waren nur noch die Canini, die großen Fangzähne drin) würden fest sitzen und schwierig zu entfernen. 14 Tage hat es geholfen, sie hat wieder gefressen, wenn auch wenig. Nach weiteren 14 Tagen habe ich sie dann am Dienstag wieder in die TK gebracht, damit die vier Zähne noch raus kommen. Ich hab bei Mirza, Mäxle und Susi ja die Erfahrung gemacht, erst wenn alle Zähne draußen sind, gibt das Ruhe. Der Doc hat 1,5 Stunden geschwitzt, die Zähne raus zu kriegen. Beim letzten ist dann doch der Kiefer gebrochen. Der bricht bei Katzen leicht und man kann es relativ einfach mit einer Drahtschlinge fixieren. Das wächst dann wieder zusammen.
    Nach dieser Op am Dienstag war Bea verändert. Sie hat nicht gefressen und ich durfte nicht in die Nähe ihres Mauls, sie hat geschrien, trotz Schmerzmittel. Ich hab sie nicht aus den Augen gelassen, nachts mit ihr im Gästezimmer geschlafen. Ich dachte, sie rebelliert gegen den Draht in ihrem Maul. Am Donnerstag musste ich nach Erfurt und als ich abends heim kam, lag sie sabbernd und kauernd in meinem Bett. Ich hab sie gepackt, ab in die TK. Ich hatte extra vorher angerufen, damit der Doc auch da ist. Als wir ankamen, war er nicht da, die Assistenzärztin wollte mich mit einer Infusion und Vitaminen abspeisen. Die ist frisch von der Uni, mehr muss ich nicht sagen. Ich habe darauf bestanden, dass der Doc kommt und sie anschaut. Jens meinte, er hätte mich selten so sauer und giftig erlebt. Aber Bea hing so durch, das war nicht normal. Noch nie ging es einer Katze nach dem Zähneziehen so schlecht. Also kam er und meinte, er könne nichts machen, das seien Schmerzen. Die einzige Möglichkeit sei eine Magensonde, denn sie muss ja fressen. Mittlerweile hat sich im Maul alles weiter entzündet und ich war kurz davor zu sagen, Schluss, wir machen nicht weiter als ich das gesehen habe. Sie bekam dann eine Infusion und noch mal Schmerzmittel. Als wir dann daheim waren, habe ich versucht, ihr was einzuflössen, ging nicht. Und ich kann Katzen zwangsfüttern wenn es sein muss. Aber sie wollte einfach nicht. Am nächsten Morgen nach einer weiteren schlaflosen Nacht stand der Entschluss fest, Magensonde, wir werden sie zwingen, zu leben. Das ist kein großer Eingriff, die wird mit Kurznarkose gelegt, ein winziger Schnitt, dann wird der Schlauch an der Haut angenäht. Man kann die Katze über die Sonde direkt in den Magen mit Futter versorgen. Abgedeckt ist alles mit einem großen Verband, ein Kragen ist nicht nötig. Alles hat gut geklappt. Aber meine Bea wollte nicht aus der Narkose richtig aufwachen. Der Doc hat sie sich angeguckt und gemeint, alles in Ordnung, Reflexe sind da etc. Also sind wir heim. Ich hatte sie die ganze Zeit auf dem Schoß, sie war nicht richtig anwesend. Sie konnte zwar den Kopf heben, das war aber auch alles. Irgendwann ist sie eingeschlafen, ich hab sie in ihr Körbchen gelegt und bin auch ins Bett. Körbchen direkt neben mir. Ich hab immer nach ihr geschaut, aber sie hat ruhig geatmet. Gegen morgen wurde sie unruhig und sie ist mit weit aufgerissenen Augen durchs Zimmer gewankt. In der TK angerufen, wieder die junge Dame am Telefon, die meinte, Infusion und sie wisse auch nicht. Wir haben ihr dann eine Infusion gemacht, aber es lief schon nicht mehr. Ich hab gesehen, die Pupillen sind groß, ich hab Temperatur gemessen, Untertemperatur. Dann kam Schnappatmung und aus.
    Ich bin dann schreiend ins Büro, wo ist die Schere, wo ist die Schere, ich muss ihr den Verband abmachen. Ich konnte es keine Sekunde länger ertragen, dass sie diesen Verband um sich hat. Erst als alles ab war, konnte ich sie in dem Arm nehmen und ihre kleine Katzenseele begleiten.
    Bea, mein Herzchen, ich bin untröstlich. Ich weiß nicht, was wir falsch gemacht haben. Du konntest vermutlich einfach nicht mehr. Oder war da ein anderes Problem, das wir nicht erkannt haben? Du hattest einen starken Willen und Du wolltest Dich nicht zwingen lassen, zu leben. Du hast selber entschieden.
    Wir haben Dich gestern im Kräutergarten unter dem Rosenbusch begraben. Dein Gefährte Barbarossa scheint Dich nicht allzu sehr zu vermissen, er ist auch schon alt und tüddelig, er hat es vielleicht noch nicht geschnallt. Aber ich passe gut auf ihn auf und er wird dann neben Dir seinen Platz finden, wenn es so weit ist.
    Bea, verzeih mir und machs gut. Du wirst immer mein Herzchen bleiben, ich weine um Dich.
    Ulli mit Paulchen, Happy, Ramsis und Ronja, den Dreibeinchen Jenia und Fritzle, den Blindmäusen Nikos und Stella, Isidor und Lucky sowie den Engelchen Hermine und Rosalie
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  2. #2
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    Jetzt auch noch Bea.....Adieu, ich habe immer mit gelesen, und auch mich hast du gefesselt!!!

    Ulli, du hast ganz sicher nichts falsch gemacht, oder etwas übersehen!!! Wenn wer alles für seine Tiere tut, dann ja wohl du!!!

    Sie hat so entschieden, und sie wird immer in deinem Herzen leben!

    Bea, komm gut über die Regenbogenbrücke, und dann ist alles gut, hast wieder alle Zähne, kannst fröhlich rum toben, und deine 7 Zehen, die behälst du da aber bitte, ja?

    Liebe Katzengrüsse
    Katja

    Jeder, der eine Weile mit Katzen zusammengelebt hat, weiß, dass sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben.
    Cleveland Amory

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  3. #3
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    Ach Ulli, ich hab schon wieder Tränen in den Augen . Ich bin ganz sicher das du NICHTS falsch gemacht hast , es war halt Zeit für Bea und bei dir hat sie ihre restliche Zeit geliebt und umsorgt verlebt.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  4. #4
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    Ulli
    Ich bin so traurig mit dir. Bea hatte sich mit ihren wundervollen Augen in mein Herz geschlichen.
    Liebe, süße Bea, du bist noch einmal geliebt und umsorgt worden. Jetzt bist du im Regenbogenland und nichts tut dir weh.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  5. #5
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    Ich denke mir immer, wir haben zu viel gemacht. Hätten wir nicht die Zähne ziehen lassen, sondern uns noch mit AB und Cortison und noch ein paar Alternativen ne Weile durchgemogelt. Sie war nicht auf der Höhe, aber sie schien keineswegs am Ende gewesen zu sein als wir sie am Dienstag zum Zähneziehen abgeliefert hatten. Hätten wir noch mal Blut nehmen sollen, vielleicht waren es die Nieren, dann hätte man die Op nicht gemacht. Aber so lassen ging auch nicht, ich dreh mich im Kreis.
    Eines bin ich mir aber sicher, sie hat gewusst, wie gerne ich sie hatte.
    Ulli mit Paulchen, Happy, Ramsis und Ronja, den Dreibeinchen Jenia und Fritzle, den Blindmäusen Nikos und Stella, Isidor und Lucky sowie den Engelchen Hermine und Rosalie
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  6. #6
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    Ach liebe Ulli,
    es tut mir so leid
    Aber mach dir bitte keine Vorwürfe. Du schriebst, dass es Bea nach der Zahn-OP erst mal besser ging.
    Du konntest ihr eine schöne, schmerzfreie Zeit schenken, die sie ohne dich doch nie gehabt hätte.
    Und du hast sie hinüber begleitet. Ist das nicht das Wertvollste, was ein Mensch für sein Tier tun kann?

    Alles Liebe und Gute, süße Bea

  7. #7
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    Ach Ulli,
    du hast das gemacht, was wichtig war, was nötig war....Hätte wenn und aber,....

    DU HAST SIE GELIEBT! Und ich glaube, das war für Bea das Wichtigste! Und sie wusste es, und du weisst es!

    Und ich denke, sie wusste auch, das du es zu ihrem Besten gemacht hast. Sie wollte eben nicht mehr, aber auch wenn das Ende vielleicht nicht schön war, zumindest hatte sie deine Liebe und Fürsorge im Herzen!!
    Liebe Katzengrüsse
    Katja

    Jeder, der eine Weile mit Katzen zusammengelebt hat, weiß, dass sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben.
    Cleveland Amory

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  8. #8
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    Der Versuch zu helfen kann nicht falsch sein!

    Die süße Bea! Komm bitte gut auf der anderen Seite an! Da hast du deinen Schwanz wieder kleines Mäuschen und alle Zähne! Du wirst nicht vergessen.





    Ulli, wir denken an dich!
    Ihre Majestät Lumpazi samt Dienerschaft lässt herzliche Grüße bestellen



  9. #9
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    Ulli, nicht du bist diejenige, die sich Vorwürfe machen muss. DU hast ALLES getan, um Bea zu helfen. Vorwürfe müssen sich diejenigen machen, die Bea in diesen schlechten Zustand geraten ließen, in dem du sie übernommen hast.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  10. #10
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    Lass doch drücken, ein sehr ergreifende Geschichte von einer starken Katzen, die gekämpft und leider doch verloren hat.
    Es wird ihr jetzt gut und auch wenn sie real nicht mehr da ist bleiben die Erinnungen die sie lebendig halten. Loss lassen tut immer weh und man weiß nie ob man das richtige Entscheidung zur richtige Zeit gemacht hat. Unsere Fellnasen wissen aber auch das wir sie lieben, nie vergessen und das sie einen großen Platz in unseren Herzen immer einnehmen werden.
    Tierschutzarbeit ist meine Art ein wenig gegen das Elend von Tieren zu tun.

  11. #11
    Steppenläufer Guest
    Ach Ulli

    Warum nur kommen zu den Schmerzen des Abschieds immer auch diese quälenden Fragen hinzu, ob man etwas anders/besser/schneller/was auch immer hätte tun können? Als wenn der Verlust an sich nicht schon schlimm genug wäre

    Ich weiß, es bringt nichts, folgendes zu schreiben. Weil du das alles selbst weißt und weil sich das Herz eh nicht vom Kopf reinreden lässt. Aber trotzdem: mach dir keine Vorwürfe, du hast in der Situation so entschieden, wie es in der Situation richtig war oder erschien. Ob eine andere Entscheidung besser gewesen wäre, ist nicht zu sagen. Vielleicht hätten ihr die Medis gegen die massive Entzündung genauso zugesetzt wie die OP. Vielleicht gab es tatsächlich eine weitere Baustelle, die aber auch im Blutbild nicht zu erkennen gewesen wäre (Blutbilder so kranker Katzen sind doch oft völlig durcheinander).

    Sie hatte bei dir eine Chance und sie wurde geliebt. Nur darauf kommt es am Ende an.

  12. #12
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    ach Ulli, immer wieder liegen Freude und Leid so nahe beieinander. Und du musst immer viel öfter dieses Leid ertragen weil so viele deine Hilfe benötigen und du nicht weg schaust. Die letzten Monate wusste Bea auf jeden Fall eins ganz sicher: hier bin ich angekommen bei Menschen die mich lieben und mir helfen. Da bin ich ganz sicher! Komm gut über die Brücke kleine Bea und pass gut auf Frauchen auf...Ulli, drück dich!

    Liebe Grüße Minione
    "Wer keine Katzen mag hat nur noch nicht die Richtige getroffen"


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  13. #13
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    Ulli du bist das Beste was Bea und Barbarossa "passieren konnte".
    So viel Liebe und Zuwendung, wie die beiden die letzten Monate bei dir erfahren haben (bzw. Barbarossa noch erfahren darf) haben die beiden wahrscheinlich noch nie erlebt, auf jeden Fall nicht bei den beiden "Besitzern" bei den sie die im letzten Jahr lebten.
    Du hast Bea noch ein paar schöne letzte Monate gemacht, auch wenn sie teilweise Schmerzen hatte, sie war oft schmerzfrei und auf jeden Fall glücklich bei dir.

    Ich bin dir sehr dankbar, dass du die beiden bei dir aufgenommen hast. Besser hätten es die beiden wirklich nicht haben können.

    Fühl dich nochmal ganz fest gedrückt.

  14. #14
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    Ulli, ich denk an euch!

    Kleine, wunderschöne, tapfere Bea! Komm gut über die Regenbogenbrücke und pass von dort gut auf die auf, die du zurückgelassen hast!
    Liebe Grüße von Maria mit Schmustiger Luna, Charakterkatze Flecki & Spanierin Tahira


    Die Katze kann Dein Freund sein, aber sie wird nie Dein Sklave.

  15. #15
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    Ihr seid lieb! Ja,e in Glück, die Tage wo es ihr richtig gut gingen, waren in der Überzahl. Ich denke mir nur immer, warum hat sie Narkose nicht vertragen, es war nur eine Kurzzeitnarkose mit Ketamin. Das gleiche Mittel wurde früher auch schon verwendet, plus Narcofol dann für eine tiefe Narkose. Hatte sie locker weggesteckt. Sie hatte sicher kaum Reserven und wir hatten keine andere Wahl, sonst wäre sie verhungert. Was mich wurmt ist, dass wir nicht versucht haben, der Ursache der Gingivitis auf die Spur zu kommen. Bei Barbarossa haben wir alles gemacht, da war ja der Verdacht Tumor. War aber nicht. Man kriegt es nicht immer raus, oft hat es mehrere Ursachen und für die Therapie ist es eigentlich egal, nur dass man bei einem tumorösen Geschehen halt gar nichts mehr macht.
    Ich will noch mal mit dem Doc reden, aber der hat immer wenig Zeit und es wird sicher nichts dabei heraus kommen. Ich konnte ihn ja auch am Donnerstag nicht zwingen, was zu machen. Ich hätte auch nicht gewusst, was. Man hätte sie nur da gleich einschläfern können. Aber dann hätte ich mir vermutlich gesagt, warum haben wir das mit der Magensonde nicht probiert.
    Sie war am Dienstag eine zwar kranke, aber keine todkranke Katze. Und am Samstag früh war sie tot.
    Ulli mit Paulchen, Happy, Ramsis und Ronja, den Dreibeinchen Jenia und Fritzle, den Blindmäusen Nikos und Stella, Isidor und Lucky sowie den Engelchen Hermine und Rosalie
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  16. #16
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    Ulli
    als wir dich das letzte Mal besucht haben, hab ich mir noch gedacht: die Bea sieht so zufrieden und glücklich und wunderschön aus trotz ihrer ganzen schlimmen Vorgeschichte.
    Und das war sie bei dir:zufrieden ,glücklich und über alles geliebt.
    Und nein, du hast nichts falsch gemacht.Dreh dich bitte nicht im Kreis.Hättest du irgendwas anders gemacht,wer weiß,was dann gewesen wäre..Bea und Barbarossa haben so viel mitgemacht und haben/hatten so viele Baustellen,es wäre nicht verwunderlich, wenn da noch einiges unenddeckt ist.Aber das ist nicht deine Schuld,sondern die Schuld und das Unvermögen der Vorbesitzer.
    Ihr beide habt das beste für sie getan und habt ihr geholfen, die letzten Monate ein wunderbares katzenleben zu leben.Das ist das,was letztlich zählt.

    Bea,du wunderschöne Katzenseele
    ich wünsche dir ein gutes,schönes leben hinter der regenbogenbrücke.Pass von dort oben bitte auf deinen alten Freund Barbarossa auf.
    Ulli & Jens
    ich bin mit euch traurig und möcht euch beide fest in den Arm nehmen
    MONI mit dem wunderbarem MAJA-SCHAFI ,Kuschelseelchen ANNI, Wuschel IDA sowie LILLY,die Diva bei den Jungs
    *LILLI,PINA,FLOH,ELENA,OSKAR und das kleine,schwarze WUNDER für immer im Herzen*

    ich beherrsche Groß- und Kleinschreibung und eigentlich auch die Rechtschreibung, aber die Tastatur vom PC nicht


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  17. #17
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    Es tut mir so leid
    Manchmal kämpft man, aber verliert trotzdem.
    Ich kenne Eure Geschichte zwar nicht, aber Du scheints viel für Bea getan zu haben. Manchmal geht es eben nicht weiter, so hart und ungerecht das auch sein mag

  18. #18
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    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Ulli, nicht du bist diejenige, die sich Vorwürfe machen muss. DU hast ALLES getan, um Bea zu helfen. Vorwürfe müssen sich diejenigen machen, die Bea in diesen schlechten Zustand geraten ließen, in dem du sie übernommen hast.
    Dem kann ich mich nur von Herzen anschließen. Habe Bea gut in Erinnerung von den Bildern in deinem Thread. Da sieht sie so richtig erhaben und stolz aus. Leb wohl Bea und grüß uns im Regenbogenland all die anderen die du dort triffst und die wir kennen

    Liebe Grüße von Tanja mit Gladdys, Emma, Ascha, Eddie und Bella.
    *Rufus* tief im Herzen


    Es gibt nur zwei Möglichkeiten vor dem Elend des Lebens zu flüchten, Musik und Katzen.

    (Albert Schweizer)

  19. #19
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    Gott nein, ich les das ja jetzt erst......
    Ulli und Jens, ihr habt alles mögliche versucht Bea ein besseres Leben zu schenken, Bea war glücklich bei euch. Ich freue mich das ich sie kurz kennenlernen durfte. Das du dir diese Fragen stellst, verstehe ich aber trotzdem sehr gut, auch wenn du dir keine Vorwürfe machen darfst.
    Bea, ich wünsche dir eine gute Reise, deine tollen grünen Augen haben einen mitten ins Herz getroffen. Nun soll es dir für immer gut gehen und pass gut auf von da oben.

  20. #20
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    Ulli, ihr habt alles getan, das Beste gewollt - da KANN nichts falsch gewesen sein
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
    und Aiderbichl-Patenkind "LUDWIG"



  21. #21
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    19
    Ach Ulli, du hast nichts falsch gemacht, du hast ihr eine gute Zeit gegeben. Fühl dich gedrückt.

  22. #22
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    Ganz traurige Grüße von
    Lydia mit Kater Janek geb. 2004? und Kätzin Bella geb. ?
    im Herzen Felix (Apr. 1995 - März 2015) und Pitti (1997 ? - Nov. 2007)

    Wir barfen seit Juni 2007

  23. #23
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    Kleine Bea, komm gut rüber.

    @Ulli

    Was hättest Du mehr für sie tun sollen? Du hast sie geliebt, du hast sie umsorgt, du hast sie geliebt, du hast sie medizinisch betreuen lassen, du hast sie geliebt, du hast dich gekümmert, du hast sie geliebt ... Vielleicht hatte sie wirklich etwas, was ihr nicht erkennen konntet. Sie ist in deinen Armen in Liebe und Geborgenheit in den Himmel umgezogen ... du hättest nicht mehr tun können, quäl dich nicht damit.

  24. #24
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    ach Ulli, ich weiss ganz genau wie du dich jetzt fühlst. Genau dieselben Fragen habe ich mir damals bei dem Leukose-Kater auch gestellt. Man denkt immer, dass man was falsch gemacht hätte oder zu viel oder zu wenig. Du darfst aber nicht vergessen, dass du auch nur ein Mensch bist, schnell handeln musst und nicht die Zeit hast in Ruhe nachzudenken und Ursachenforschung zu betreiben während die Katze immer weiter abbaut. Ich denke, ich hätte genauso gehandelt und manchmal entgleitet einem das Ganze aus den Händen, aus welchen Gründen auch immer, manchmal soll es einfach so sein, manchmal kann man sie nicht mehr retten, auch wenn man es gerne möchte! Ich würde mir auch eher fünf Beine ausreissen und es versuchen als alles andere. Und das ist das was zählt, nicht ob du einen Fehler gemacht hast oder nicht. Das ist nicht wichtig. Ok?
    Ganz liebe Grüsse von den drei M's: Moonie, Maya und Melina!

  25. #25
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    Liebe Ulli, lieber Jans,

    fragt nicht wieso, fragt nicht weshalb. Ihr habt mehr als das Menschenmögliche gemacht.
    Bea hat die Entscheidung getroffen, dass es besser für sie ist ins Regenbogenland zu gehen. Wenn eine Katze bei Euch diese Entscheidung trifft, dann hat niemand einen Fehler gemacht. Schon gleich garnicht Ihr!
    In Euren Herzen lebt Bea immer weiter.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  26. #26
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    kleine wunderschöne Bea, viel zu kurz war Deine Zeit bei Ulli und Jens, den Menschen die alles für Dich taten damit DU noch ein schönes Leben hast, es sollte einfach nicht sein

    Bea ich hoffe Du bist gut über die Regenbogenbrücke gekommen und kannst nun Dein Leben ohne Schmerzen genießen.

    Ulli und Jens fühlt Euch beide und danke für Euren unermütlichen Einsatz für die Flusen, DANKE das es Euch gibt
    Viele Grüße von Tina mit der Rasselbande Krümel, Jeanny, Hasi, Mamile, Prinz Leo und Boxer




    Für immer im Herzen:
    Schnecke 2007, Brummi 2011, Mümmel 2/2014 mit Lola 4/2014
    Cessy 7/2014, Wuschel 7/2016, X-Man 2017
    Ich werde Euch nie vergessen

  27. #27
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    Ich danke Euch sehr! Ja, das grübeln hilft nichts. Man hat es einfach nicht immer in der Hand und man kann ein Kätzchen nicht zwingen, zu leben.
    Ulli mit Paulchen, Happy, Ramsis und Ronja, den Dreibeinchen Jenia und Fritzle, den Blindmäusen Nikos und Stella, Isidor und Lucky sowie den Engelchen Hermine und Rosalie
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  28. #28
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    Ich kann das sehr gut nachempfinden - den Verlust wie auch die Fragen nach dem Warum und Wie. Letztlich zählt die Motivation, zu helfen - und die war sicherlich 1000 % da.

    Mein Mitgefühl. Alles Gute für Bea.
    Viele liebe Grüße von Samantha mit den wilden Kerlen Louie, Barney, Winnie und Lino!
    Tracy, Clary, Tinker und Tiger tief im Herzen


  29. #29
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    Ich hab es gerade erst richtig gelesen... Ulli, du HAST geholfen, das zählt. Wenn du nichts unternommen hättest (so wie die Leute, die einfach zugeschaut haben, wie der kleine verletzte Rabe leidet), das kann man jemandem vorwerfen. Aber du hast geholfen. Wir können alle nicht in die Zukunft schauen. Du hast nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt, nur das zählt. Bea hat gemerkt, daß du es gut mit ihr meinst. Denk bitte nicht so viel über das Wie und Warum nach. Bea, ich wünsch dir eine gute letzte Reise, hübsche Maus .

  30. #30
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    Liebe Ulli,

    DU hast sicher nichts falsch gemacht - die kleine Bea wollte einfach nicht mehr - aber ich bin mir sicher, dass sie Deine Liebe gespürt hat und darum ihre Katzenseele Frieden mit uns Menschen schließen konnte - egal, was auch immer ihr passiert ist, bevor sie Dich kennenlernte.

    Gute Reise über den Regenbogen, liebe Bea - und ganz viele liebe Umarmungen an Ulli - mehr als LIEBE können wir nicht geben.


    Ob eine schwarze Katze Unglück bringt oder nicht, hängt davon ab, ob man ein Mensch ist oder eine Maus.

    Filou *< 1997 +16.06.2013


    Tierschutz findet man nicht im Gesetzbuch, sondern im Herzen - und man sollte dabei auch den Verstand einschalten.

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