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Thema: Würdet Ihr Katzensteuer bezahlen?

  1. #41
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    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Soll man jährlich einen Verdienstbescheid abliefern und die Katzen dann zurückgeben, wenn man unter ein - festgesetztes - Minimum rutscht?
    Wenn solche Gängeleien eingeführt werden würden, könnte man die Tierheime auf ein paar Notzwinger reduzieren. Denn dann könnte man alle Tiere die Eingeliefert werden, sofort Einschläfern. Denn dann würde niemand mehr zum Tierschutz gehen.

  2. #42
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    Zitat Zitat von Sabine Beitrag anzeigen
    Wenn solche Gängeleien eingeführt werden würden, könnte man die Tierheime auf ein paar Notzwinger reduzieren. Denn dann könnte man alle Tiere die Eingeliefert werden, sofort Einschläfern. Denn dann würde niemand mehr zum Tierschutz gehen.
    Genau.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  3. #43
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    Meine Katzen sind sehr glücklich, dass sie ohne grosse Bürokratie direkt aus der Gosse hier einziehen konnten Die Herrschaften haben jeder einen Chip und TASSO-Tierausweise. Das find ich schick, muss ich zugeben. Ausweise. Die haben einen praktischen Nutzen und sind absolut zu befürworten.
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  4. #44
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    Meine haben das nicht. Aber es ist ja auch nur eine bei Tasso gemeldet.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  5. #45
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    Meine brauchen das, die gehen raus!
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  6. #46
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Die Vermehrer reagieren nur auf die Nachfrage .Würde es keine Abnehmer geben wäre das kein Thema mehr. ich denke man sollte solche Leute „bestrafen“ die sich ein Tier von einen Vermehrer holen, damit sie merken wo es weh tut und das geht nur wenn es ums Geld geht. Nachweisen von wo man das Tier hat, wäre da eine gute Idee.
    Definiere mal was ein "Vermehrer" ist.
    Und dann, oh ja, liebe Katze, leider wirst Du ersäuft, erschlagen oder ausgesetzt, weil Du das Pech hast, von einem Vermehrer zu stammen.
    Schau doch mal die Beiträge von Ulli an. Die Katzen, die Ulli mühsam aufpäppelt, haben die kein Recht zu leben, nur weil sie am falschen Platz geboren sind.
    So gesehen ist doch das Vermehrerkatzen.

    Und doch lieber eine Katze vom Vermehrer und für die Kastration der Mutterkatze sorgen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  7. #47
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    Meine Jungs sind auch Vermehrerkatzen.

    Ich habe sie aus dem TH, aber sie wurden gemeinsam mit 30 anderen Katzen und ihren Müttern in einer Schrebergartenkolonie gefangen. Die Mama von meinen hatte sogar Besitzer. Die wollten die Mama aber aus "religiösen" Gründen, so was tut man nicht (es waren Marokkaner), nicht kastrieren lassen. TH hat die Mama kastriert und zurückgegeben, weil die Familie sich gut um sie gekümmert hat, die Kinder wurden vermittelt.

  8. #48
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    Zitat Zitat von OESFUN Beitrag anzeigen
    ich bin ja immer eine "böse" Tante -- aber die Begründung ich kaufe Katzenstreu , brauchen die Hundehalter nicht als Begründung warum man keine Katzensteuer bezahlen muss ... also tut mir leid, das ist für mich gar nicht nachvollziehbar. Also bei Leuten die reine Freigänger haben die ihre Hinterlassenschaften in freier Natur "verklappen" könnten wir dann eine Katzensteuer fordern. Und wie sieht es mit der Entsorgung des Streus aus ?? Da verursache ich als Hundehalter keinen "Dreck" - ist das dann ein Bonus
    Ich hatte vorhin Kopfkino und sah vor mir eine Lady, die mit Schubkarre ihre "Katzenstreusteuer" von Finanzamt abkippt-ungesiebt versteht sich

    Zitat Zitat von Freigängerin Beitrag anzeigen
    Tazi, wenn der Staat begabt, berufen und beflissen wäre Leid zu verhindern, gäbe es kein Gesetz wie Hartz IV. Das ist über weite Strecken verfassungswidrig und korrespondiert auch nicht mit dem viel ausgereifteren BGB. Das ist Frau Leutheusser-Schnarrenberger genauso bekannt wie ihren Vorgängern. Ebenso wäre das Asylrecht nicht derart ausgehöhlt worden wie vor 20 Jahren und die Sammelunterkünfte kannst du dir ja mal ansehen.

    Jetzt zur Katzensteuer. Ich habe den Eindruck, du willst provozieren und treibst eine Sau durchs Dorf, bzw. deine Diskussionskontrahenten vor dir her. Das scheint dir Spass zu machen, denn du antwortest letztlich immer wie eine Platte mit Sprung (für alle die noch Vinylplatten kennen: Die hatten das manchmal nachdem man sie einem Kumpel geliehen hatte) mit "JA ABER..." und das ist Querulantengeschwätz. Wenn du Geld ausgeben möchtest um Katzen zu helfen, spende bitte an einen seriösen Tierschutzverein.

    Jetzt darf die Moderation mich auf die Stille Treppe setzen weil ich "Geschwätz" gesagt und gegen den Staat agitiert habe
    Mein erster Gedanke war :Ist denn schon Sommerloch ?
    Ich meine ganz ehrlich, es gibt doch genug Dinge über die man sich in diesem Zusammenhang den Kopf zerbrechen kann als über "was wäre wenn".
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  9. #49
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    Sommerlochdebatte hin oder her. Von verschiedenen Seiten werden Katzenhalter immer öfter mit dem Thema konfrontiert.
    Zuletzt durch den Artikel vom namhaften Ornitologen Peter Berthold in verschiedenen Medien.
    Wenn wir das ganze argumentativ durchgehen, eröffnen sich neue Gedanken.
    Und ich finde hier sind viele Beiträge, die nicht Sommerlochcharacter haben.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  10. #50
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Sommerlochdebatte hin oder her. Von verschiedenen Seiten werden Katzenhalter immer öfter mit dem Thema konfrontiert.
    Zuletzt durch den Artikel vom namhaften Ornitologen Peter Berthold in verschiedenen Medien.
    Wenn wir das ganze argumentativ durchgehen, eröffnen sich neue Gedanken.
    Und ich finde hier sind viele Beiträge, die nicht Sommerlochcharacter haben.
    Hab mal kurz reingelesen und musste gleich schmunzeln.

    Wenn wir hier ernsthaft diskutieren wollen müssen wir mal eine grundsätzliche Frage klären :
    Sollen die Mittel,die durch die Haltung von Katzen erwirtschaftet werden sollen einem Zweck-meinetwegen Tierschutz-zugeführt werden ?

    Dann ist die Einführung einer Steuer wie sie Herr Bertholf fordert genau der falsche Weg.
    Steuern sind nämlich im Gegensatz zu Beiträgen und Gebühren grundsätzlich nicht zweckgebunden.

    Der Titel des Threats ist : Würdet ihr Katzensteuer zahlen ?
    Die Antwort ist einfach und kurz : Ja natürlich.Wie für viele andere hier auch wäre die Einführung einer solchen Steuer kein Grund meine geliebten Tiere abzugeben.

    Ist sie sinnvoll ? Nein ist sie nicht.Zumindest nicht in Form einer Steuer.
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
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  11. #51
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    Ganz sicher würde ich keine Katzensteuer zahlen wollen. Das investiere ich lieber in meine Katzen und sorge dafür daß es ihnen gut geht. Auch wenn drei von ihnen Findelkinder sind. Bei einer Steuer würde man sich schon überlegen, ob man sie dann aufnimmt, kastrieren (auf eigene Kosten) läßt und behält

    Bazi habe ich grad chippen lassen, denn bei der Kastra wußte ich nicht, ob er je bei mir einziehen würde, so scheu wie er war. Er sollte nur keine Kinder mehr machen

    Jetzt gehört er voll dazu und ist somit auch gechipt

    Die Steuer würde nur irgendwo verschwinden, ohne daß irgend ein Tier einen Nutzen davon hätte
    Liebe Grüße von Angelika
    mit Queeny, Grigio, Bazi, Filou, Felicia und tief im Herzen mit meinem geliebten Jimmy




  12. #52
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    Zitat Zitat von foisseur Beitrag anzeigen

    Die Steuer würde nur irgendwo verschwinden, ohne daß irgend ein Tier einen Nutzen davon hätte
    Eben, wenn man schon Findelkinder bei sich aufnimmt, würde man quasi noch dafür "bestraft" - und WENN, würde ICH den Verwendungszweck bestimmen wollen. Meinetwegen, wären das dann die Beiträge für meine Patenkinder. Nee, so eine Steuer, würde viele Katzen- & Findelkinder das Leben kosten, weil sich sehr viele eine Adoption 5x überlegen würden (überlegen MÜSSTEN)
    LG von Renate, Muffin & Bonny-Noëlle
    ... sowie Patenkaterchen "STANLEY"
    und Aiderbichl-Patenkind "LUDWIG"



  13. #53
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    man sollte hier in der dikussion mal einiges grade rücken:
    1.) die hundesteuer ist keine aufwandstuer fürs kotberäumen. der grund der besteuerung ist nicht, dass hunde auf die straße machen - dass haben sie im 19.jh. sicher mehr als gemacht als heute (weil keiner auf die idee gekommen wäre, auch nur einen haufen wegzzuräumen) - fiel damals aber wegen der vielen pferdeäppel (die welt bestand damals aus pferdeäppeln) auch keinem auf.
    die hundesteuer ist eine luxussteuer (genau wie die kaffeesteuer übrigens, die wir unerkannt auch nach wie vor bezahlen), die den aufwand bestuert, einen hund zu halten - sie besteuert den einfachen luxus, einen hund zu haben. damals wurden übrigens auch kanarienvögel besteuert. katzen dagegen nicht, die galten nicht als luxus, die waren halt einfach da. und pferde auch nicht, die waren da noch nützlich und taugten nicht als luxussteuerprojekt. dieser besteuerungsgrund ist schwer zu verstehen, erklärt sich aber aus der lebenswirklichkeit des 19. jh. und auch damals brauchte man schon gründe für steuern und da war man schon immer erfindungsreich.
    aus dem besteurungsgrundsatz ergibt sich im rahmen des gleichbehandlungsgrundsatzes (den wir uns seit dem 19. jh. mühsam erarbeitet haben) eigentlich heute zwangsläufig, dass sowohl pferde als auch katzen zu besteurn wären. da das weder möglich, noch kontrollierbar, noch sinnvoll ist, haben eigentlich alle länder außer deutschland keine hundesteuer mehr. auch nicht die engländer, die das mal erfunden haben.
    der grund, warum deutschland daran festhält, ist das förderale prinzip: die hundesteuer ist neben der gewerbesteuer die einzige steuer, die die kommunen selbst erheben können - wo selbst für die schlichten rechenkünste eines stadtkämmerers also ersichtlich ist: ehebe ich betrag x steuern, habe ich betrag x auch mehr im haushalt (abzüglich verwaltungsaufwand, der dann gern vergessen wird). also wird die hundesteuer nicht fallen, kommen wird aber ganz sicher nach und nach die pferdesteuer (was auch recht einfach zu kontrollieren sein wird). und danach in ferner zukunft vielleicht auch mal die katzensteuer - wobei die kontrollproblematik immer bleiben wird. vermutlich sind die kommunen vorher aber so pleite, dass sie alle unter zwangsverwaltung des bundes stehen - und da kommt dann hoffentlich mal einer auf die idee, die einnahmen für all diese steuern in relation zum aufwand zu setzen....
    ach ja, und wer gern katzensteuer bezahlen möchte und einen katzenhaltungsschein unverzichtbar findet, kann doch gern mit leuchtendem beispiel vorangehen: die kommunen freuen sich über jede spende -egal, wie man sie nennt. und einen pseudoexperten mit papier und stempel findet an jeder straßenecke...

  14. #54
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    Zitat Zitat von Carlo Beitrag anzeigen
    man sollte hier in der dikussion mal einiges grade rücken:
    ....
    ach ja, und wer gern katzensteuer bezahlen möchte und einen katzenhaltungsschein unverzichtbar findet, kann doch gern mit leuchtendem beispiel vorangehen: die kommunen freuen sich über jede spende -egal, wie man sie nennt. und einen pseudoexperten mit papier und stempel findet an jeder straßenecke...
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  15. #55
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Dann sollte der Sachkundenachweis aber auch erschwinglich sein. Bei uns kostet der Nachweis pro person 90€, Bekannte die jetzt einen Tierschutzhund haben haben echt die A...Karte gezogen

    180€ Sachkundenachweis
    60€ Hundesteuer
    55 € versicherung
    230€ Schutzgebühr

    525€ gesamt

    DAs ist nicht der richtige Weg denn das dickste Portemonaie schütz vor Tierquälerei nicht.
    Ich möchte mal tazi zitieren (aus dem Hundeforum).
    Dickes Portemonnaie schützt kein Tier. Wichtig ist die Liebe zum Tier. Wer die Hürden für Tiere so hoch schraubt, dass viele sich kein Tier halten können, schiebt die Verantwortung für Tiere, die keinen Besitzer haben, ab. Man macht es doch nicht besser, wenn man jetzt - im Zuge der Gleichbehandlung - dann auch solche Kosten für Katzenbesitzer fordert.
    In vielen europäischen Ländern - Frankreich, England, Dänemark, Griechenland (!), Belgien usw. - ist die Hundesteuer längst abgeschafft. Sollten wird dann nicht eher vorschlagen, auch in Deutschland die Hundesteuer abzuschaffen?
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  16. #56
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    Das wird permanent durch alle möglichen Aktionen versucht - ich glaub noch nicht daran, das das jemals klappt. Sollte es irgendwann soweit sein wäre ich gerne bereit die Summe die ich jährlich an Hundesteuer zahle (im Moment über 750,-- für 3 Hunde) für gute Tierschutzzwecke zu spenden

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  17. #57
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    Ich glaube auch nicht daran, aber manchmal geschehen ja Zeichen und Wunder. Natürlich ist die Steuer auch ein Mittel, gerade in Städten die Anzahl der Hunde zu begrenzen. Das greift dann natürlich auch in die Rechte der Menschen ein. Wer weniger Geld hat, kann nicht noch Steuern für einen Hund bezahlen. Da ist dann der Ausweg, eine Katze zu halten.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  18. #58
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    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Ich glaube auch nicht daran, aber manchmal geschehen ja Zeichen und Wunder. Natürlich ist die Steuer auch ein Mittel, gerade in Städten die Anzahl der Hunde zu begrenzen. Das greift dann natürlich auch in die Rechte der Menschen ein. Wer weniger Geld hat, kann nicht noch Steuern für einen Hund bezahlen. Da ist dann der Ausweg, eine Katze zu halten.
    Das mag ja sein,aber die vollen Tierheime zeigen ja,daß ein Hund trotz Hundesteuer dort landen kann.
    Das Argument, daß nur was wert ist, was was kostet greift hier also nicht.
    Grundsätzlich meine ich, daß leider viele Menschen so denken,aber das bezieht sich für mich eher auf den Anschaffungspreis.Ich hätte noch nie gehört jemand empfinde es als Luxus oder besonders lifestyle sich die Hundesteuer zu leisten

    Es ist doch eher so,daß es immer mehr Menschen finanziell schlechter geht und Tiere einfach aus Verzweiflung abgegeben werden,weil die Halter einfach die Mittel nicht mehr aufbringen können
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
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  19. #59
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    Zitat Zitat von Shingalana Beitrag anzeigen
    Das mag ja sein,aber die vollen Tierheime zeigen ja,daß ein Hund trotz Hundesteuer dort landen kann.
    Das Argument, daß nur was wert ist, was was kostet greift hier also nicht.
    Grundsätzlich meine ich, daß leider viele Menschen so denken,aber das bezieht sich für mich eher auf den Anschaffungspreis.Ich hätte noch nie gehört jemand empfinde es als Luxus oder besonders lifestyle sich die Hundesteuer zu leisten

    Es ist doch eher so,daß es immer mehr Menschen finanziell schlechter geht und Tiere einfach aus Verzweiflung abgegeben werden,weil die Halter einfach die Mittel nicht mehr aufbringen können
    Das ist die Krux. Und packt man Steuern rauf, wird es noch schlimmer. Dass man Steuern zahlen kann zu einem bestimmten Zeitpunkt, heißt ja nicht, dass man für das ganze Hundeleben das berappen kann.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  20. #60
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    als besonderen Lifestyle hab ich die Zahlung von Hundesteuer noch gar nicht gesehen, tut aber trotzdem nicht weniger weh - ich würde aber trotzdem auf keinen meiner Vierbeiner verzichten, werde aber auf lange Sicht gesehen keine neuen dazu holen

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  21. #61
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    Ich habe keinen Hund, aber ich mag sie sehr.

    Ich finde die unterschiedliche Besteuerung mindestens mal schwierig, zumal sie von Kommune zu Kommune unterschiedlich ist. Und auch bei den sogenannten gefährlichen Rassen, die vielerorts deutlich mehr kosten, sind sanfte Lämmchen dabei, das Problem ist meist das andere Ende der Leine.

    Wenn die Kommunen das wollten, könnten sie zum Beispiel die Menschen mit Sozialschein oder Geringverdiener befreien - oder zumindest einen ermäßigten Satz verlangen. Es wäre viel möglich, wenn es denn gewollt wäre.

    Ich könnte mir 750 € leisten, aber das finde ich schon dreist.

  22. #62
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    Die Finanzen sind heute nicht mehr so planbar. Man muss oft befristete Arbeitsverträge unterschreiben, Frauen im gebärfähigen Alter besonders, und dann hat man zwischen den Verträgen immer Arbeitslosigkeiten. Je älter man wird, desto knapper schrammt man dann immer an ALG II vorbei Entweder man macht das bis einen der Arbeitsmarkt mit 50 aus Altersgründen ausspuckt, oder man hat das Glück (wie ich) im hohen Alter von Mitte Vierzig noch einen unbefristenen Vertrag zu bekommen. In so einem Achterbahnleben hat man in manchen Jahren das Geld für Luxussteuer und in manchen Jahren nicht. Man kann aber schlecht die heiss geliebten Fellingers jedes Mal ins TH bringen wenn man gerade keinen Job hat, wo sie eingesperrt unglücklich... Da wird man eher kriminell und geht z.B.Containern, wie manche Arbeitslosen die ich im Laufe der Jahre beraten habe. Eine Extrasteuer treibt Tierfreunde u.U. in solche Kleinkriminalität. Parallel sucht man fieberhaft nach einem neuen Job.

    Ich vergleiche das mit Schwarzfahren. weil einer kein Geld hat um von Hartz IV ein überteuertes Ticket zu kaufen, fährt er ohne. Wenn er erwischt wird,gibt es ein Knöllchen i.H.v. 40,-- Euro. Das kann er erst recht nicht bezahlen. Irgendwann muss er das absitzen, macht Knastkosten i.H.v. 70 -120,-- Euro pro Tag. Justizvollzugskosten gehen auf den Landeshaushalt, daher sieht die Kommune auch keine Veranlassung ein Sozialticket zu sponsern. Dass letztlich alles das selbe Steuergeld ist das vom Bund kommt, interessiert diese kleinkarierten Korinthenkotabsetzer nicht. Die sehen nur ihrs. Dass der Knast um ein Vielfaches teurer ist als auf die Verkaufskulisse der Bahn zu verzichten, rechnet keiner durch. So in dem Stil läuft das dann eines Tages auch unter prekär beschäftigten Tierfreunden.
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  23. #63
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    Ich persönlich sehe zwischen Containern und Schwarzfahren schon einen Unterschied und überteuertes Ticket ist relativ. Gemessen an dem, was einem bei Hartz IV an Fahrtkosten zusteht sicher zu teuer (wobei es bei uns zumindest eine Sozialkarte gibt, die aber den Nachteil hat, daß sie nur personenbezogen gilt). Aber bei uns kostet die Jahreskarte rund 700 €, gilt im Tarifverbund Mainz-Wiesbaden in Bussen, S-Bahn und Zügen, man kann tagsüber 3 Kinder bis 14 bzw. alle eigenen Kinder bis 14 mitnehmen, nach 19 Uhr und an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen einen weiteren Erwachsenen. Ebenso darf man asein Fahrrad mitnehmen und die Karte ist übertragbar und Zuschläge in den angrenzenden Tarifgebieten und Vebünden sind auch ermäßigt. Die meisten Schwarzfahrer sind meiner Erfahrung nach übrigens keine Hartz-IV-Bezieher.

    Containern ist für mich etwas anderes. Da werden wertvolle Lebensmittel weggeworfen, weil sie aus unterschiedlichen Gründen nicht kostenlos abgegeben werden dürfen. Im Grunde genommen ist das eine Schande, nicht nur, weil auch in unserem Land wieder Menschen hungern, sondern grundsätzlich.

    Mittlerweile sind viele Leute trotz Vollzeit und auch in unbefristeten Verträgen kam noch über Hartz-IV-Niveau und in unserem Land ist eine aus meiner Sicht gefährliche Schieflage entstanden. Die sogenannte bürgerliche Mittelschicht wird dadurch immer dünner, es rutschen immer mehr Menschen "nach unten", obwohl gut oder sehr gut ausgebildet. Dumm nur, daß genau diese Schicht der Gesellschaft die Stabilität gab und gibt - und noch dümmer, daß die Politik das bis heute nicht wahrhaben will, daß da etwas auf uns zurollt.

  24. #64
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    die deutsche hundesteuer wird nicht fallen, auch wenn momentan mal wieder eine klage vorm eugh (sogar von tasso unterstützt) anhängig ist.
    der besteuerungsgrund ist ja eher nebulös und schwer zu packen (und ehrlicherweise läßt sich dagegen auch nicht viel sagen - natürlich brauche ich meine hunde im engeren sinne nicht wirklich, ja sie sind purer physischer uns psychischer luxus), dem verstoß gegen den gleichheitsgrundsatz (dass die überwältigende anzahl der heute gehaltenen pferde nur spass-pferde sind, muss man, glaube ich, nicht diskutieren) kann man einfach durch besteuerung der pferde beikommen. jede kommune weiß auch, dass die hundesteuer als regulativ der hundehaltung (und so wäre es bei katzen in 1000facher potenz) untauglich ist - soviel steuern wie gezahlt werden, werden auch hinterzogen, die stadtbevölkerung sind die dummen, weil sie ungleich größerer kontrolle ausgestzt sind, als die landbevökerung.
    und wie gesagt: als eine der wenige einnahmequellen, über die die kommunen frei verfügen dürfen, steht viel hund = viel steuer eher im interesse der kommunen, die ja alle notorisch pleite sind

  25. #65
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    Zitat Zitat von Shaman Beitrag anzeigen
    Ich persönlich sehe zwischen Containern und Schwarzfahren schon einen Unterschied und überteuertes Ticket ist relativ. Gemessen an dem, was einem bei Hartz IV an Fahrtkosten zusteht sicher zu teuer (wobei es bei uns zumindest eine Sozialkarte gibt, die aber den Nachteil hat, daß sie nur personenbezogen gilt). Aber bei uns kostet die Jahreskarte rund 700 €, gilt im Tarifverbund Mainz-Wiesbaden in Bussen, S-Bahn und Zügen, man kann tagsüber 3 Kinder bis 14 bzw. alle eigenen Kinder bis 14 mitnehmen, nach 19 Uhr und an allen Samstagen, Sonntagen und Feiertagen einen weiteren Erwachsenen. Ebenso darf man asein Fahrrad mitnehmen und die Karte ist übertragbar und Zuschläge in den angrenzenden Tarifgebieten und Vebünden sind auch ermäßigt. Die meisten Schwarzfahrer sind meiner Erfahrung nach übrigens keine Hartz-IV-Bezieher.
    Als ich im Sozialdienst der Obdachlosenunterkünfte tätig war, habe ich viele Zimmer räumen lassen müssen weil wieder der Bewohner seine Schwarzfahrstrafe auf Landeskosten absitzen musste. Ein Trauerspiel. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Ticketkosten nur zur Aufrechterhaltung der Verkaufskulisse dienen, der gesamte Fahrverkehr nach wie vor aus Subventionen bestritten wird. Hier sind Einsparpotenziale vorhanden, die den Öffentlichen Dienst gerade in der Strafjustiz sehr verschlanken könnten. Aber was red' ich...

    Containern ist für mich etwas anderes. Da werden wertvolle Lebensmittel weggeworfen, weil sie aus unterschiedlichen Gründen nicht kostenlos abgegeben werden dürfen. Im Grunde genommen ist das eine Schande, nicht nur, weil auch in unserem Land wieder Menschen hungern, sondern grundsätzlich.
    Hier gebe ich dir absolut recht! Trotzdem würde ich in einem bürgerlichen Katzenforum nicht schreiben, ob und wenn ja dass ich containert hätte. Dämlicher Weise ist es ja illegal. Aber lass dich mal zum Essen einladen von Containerern! Danach fragste wo die Tonne mit den Köstlichkeiten steht So gesund konnte ich mich nicht auf eigene Kosten ernähren als ich arm war.

    Mittlerweile sind viele Leute trotz Vollzeit und auch in unbefristeten Verträgen kam noch über Hartz-IV-Niveau und in unserem Land ist eine aus meiner Sicht gefährliche Schieflage entstanden. Die sogenannte bürgerliche Mittelschicht wird dadurch immer dünner, es rutschen immer mehr Menschen "nach unten", obwohl gut oder sehr gut ausgebildet. Dumm nur, daß genau diese Schicht der Gesellschaft die Stabilität gab und gibt - und noch dümmer, daß die Politik das bis heute nicht wahrhaben will, daß da etwas auf uns zurollt.
    Auch hier: Full Ack! Die wollen das nicht merken. Ein Blick nach Griechenland und speziell auf Chrissy Avgi zeigt, was da ausgebrütet werden kann... Ein Sarrazin ist dagegen Kindergeburtstag.
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  26. #66
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    Ich würde das in einem Forum auch nicht schreiben, wenn ich containern würde.

    Wie gesagt, meine Erfahrung mit Schwarzfahrern sind andere. Ich hab ja kein Auto - aus Überzeugung und weil ich es hier in Stadtnähe auch nicht brauche. Ich fahre aber entsprechend oft ÖPNV. Und die Leute, die erwischt werden, und es sind so einige, die ich im Laufe der Zeit erlebt habe, sind in den allerseltensten Fällen Obdachlose. Das mag aber in anderen Städten anders sein.

  27. #67
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    Ich musste erstmal googeln ob "containern" auch das ist was ich mir drunter vorstelle.
    Letzendlich ist diese Wegwerfmentalität auch von der Politik gemacht,die Verbraucherschutzgesetzgebung so gestaltet,daß Unternehmen sich auf diesem Wege schützen müssen.
    Welchen Straftatbestand erfüllt das Containern denn,Diebstahl ?
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  28. #68
    Registriert seit
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    Davon gehe ich aus. Und wenn die Container hinter einem Zaun stehen wohl auch noch Einbruch, nehme ich an.

  29. #69
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    Ihr habt beide recht. I.d.R. wird es nicht strafrechtlich verfolgt, sondern dem Delinquent wird seine Beute weggenommen und er bekommt ein Hausverbot. Es gibt auch nur noch sehr wenige frei zugängliche Container bzw. Refood Tonnen. Die meisten Märkte sind paranoid und bauen für viel Geld Gitterkäfige für ihren Abfall.

    Containern ist tatsächlich, brauchbare weggeworfene Waren aus den Abfällbehältern von Geschäften nach Ladenschluss unauffällig und ohne Durcheinander zu verursachen(!) ohne Erlaubnis zu entnehmen. Im Unterschied zum Ladendiebstahl wird nur Ausrangiertes genommen und es ist kein Vandalismus.
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  30. #70
    tazi Guest
    Sowas habe ich mir gedacht, es ist schade das einige wenn Sie keine argumente mehr für Diskussionen haben, einfach falsch zitieren, falsch lesen oder gar beleidigend werden. Ja die Tierliebe reicht nur bis zum eigenen Tier denn:

    Und dann, oh ja, liebe Katze, leider wirst Du ersäuft, erschlagen oder ausgesetzt, weil Du das Pech hast, von einem Vermehrer zu stammen.
    Schau doch mal die Beiträge von Ulli an. Die Katzen, die Ulli mühsam aufpäppelt, haben die kein Recht zu leben, nur weil sie am falschen Platz geboren sind.
    So gesehen ist doch das Vermehrerkatzen.


    genau und auch "tierliebe" unterstützt oft die Tierqual denn je mehr Abnehmer desto mehr wird produziert egal warum die Katzen abgenommen werden, aus mitleid, liebe oder unwissenheit.

    ich bleibe dabei, es sollte einen Heimtiertest für alle Haustiere geben! Steuern meinetwegen (für meine Katzen würde ich tun…. traurig das einige es wohl nicht tun würden, diese Tiere würden wohl im Tierheim landen)

  31. #71
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    tazi,ich versteh' einfach nicht warum Du so giftig bist

    Und ich verstehe Deine Argumentation auch nicht.
    Du bist gegen Kastrationspflicht-was den Kittennachschub eindämmen würde-aber dafür,Katzenhaltung teurer zu machen.Wie gesagt Katzenhaltung,denn bei der Hundehaltung beschwerst Du sich ja über die Kosten.
    Glaubst Du denn Leute wie die,bei denen Ulli einfängt würden einen "Haustierführerschein" machen ?Oder wenn sie ihn machen, würde irgendwas davon hängen bleiben ?
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  32. #72
    tazi Guest
    Wie bitte? Wer greift mich denn hier an? ich gucke verschiedene Beiträge an, da sucht jemand einen Deckkater, der andere hat eine 3 Wochen alte Katze (ja mei woher das denn?) dann einer versucht eine 14 jährige Diabetiskatze an den Mann zu bringen ect. Wo ist da die Verantwortung?

    Nicht jeder Hinz und Kunz sollte sich ein Tier zulegen können! Es sollte Richtlinien geben, wer diese nicht erfüllt sollte kein Tier halten Können! Wieviele Tiere landen im Tierheimen, weil die Halter nicht nachgedacht haben das ein Tier Geld kostet. Man sollte nicht 5 mal nachdenken sondern 500000 mal nachdenken, was es bedeutet ein Tier zu halten.

    Kastrationspflicht für Freigänger haben wir auch hier, kontrolliert aber eh keiner genauso wie die Kennzeichnungspflicht, nicht einmal der TA guckt da nach! Ich bin nicht gegen die Hundesteuer , ich fände es nur prima wenn sie einheitlich wäre

  33. #73
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Wie bitte? Wer greift mich denn hier an? ich gucke verschiedene Beiträge an, da sucht jemand einen Deckkater, der andere hat eine 3 Wochen alte Katze (ja mei woher das denn?) dann einer versucht eine 14 jährige Diabetiskatze an den Mann zu bringen ect. Wo ist da die Verantwortung?

    Nicht jeder Hinz und Kunz sollte sich ein Tier zulegen können! Es sollte Richtlinien geben, wer diese nicht erfüllt sollte kein Tier halten Können! Wieviele Tiere landen im Tierheimen, weil die Halter nicht nachgedacht haben das ein Tier Geld kostet. Man sollte nicht 5 mal nachdenken sondern 500000 mal nachdenken, was es bedeutet ein Tier zu halten.

    Kastrationspflicht für Freigänger haben wir auch hier, kontrolliert aber eh keiner genauso wie die Kennzeichnungspflicht, nicht einmal der TA guckt da nach! Ich bin nicht gegen die Hundesteuer , ich fände es nur prima wenn sie einheitlich wäre
    Ja,Aufklärung tut Not.Wem sagst Du das.
    Ich habe aktuell einen 8 Jahre alten Kater hier, der dem Verein direkt nach dessen Übernahme mal eben 1000,- Tierarztkosten verursacht hat.Den ehemaligen Halter kann man da nicht mit "behelligen" obwohl der das Krankheitsbild verursacht hat

    Vermittlungschancen für so ein Tier : gegen Null.
    Es bringt mir aber nichts, zu lamentieren und diskutieren wie mies alles ist.
    Ich versuche halt, die Menschen die vom Tierschutz ein Tier nehmen wollen so gut es geht zu beraten und aufzuklären.
    Und ich kann nur wo immer das Thema auf kommt betonen wie wichtig Kastration ist und das man Katzen in der Wohnung nicht alleine halten soll usw, usf.
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  34. #74
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    Zitat Zitat von Shingalana Beitrag anzeigen
    Der Titel des Threats ist : Würdet ihr Katzensteuer zahlen ?
    Die Antwort ist einfach und kurz : Ja natürlich.Wie für viele andere hier auch wäre die Einführung einer solchen Steuer kein Grund meine geliebten Tiere abzugeben.

    Ist sie sinnvoll ? Nein ist sie nicht.Zumindest nicht in Form einer Steuer.
    Ich seh das genau so! Ich würde sie sicher nicht gern zahlen, aber ich würde sie zahlen, wenn es sie gäbe. Sie müßte natürlich ein vernünftiges Maß einhalten. Ich setz doch meine Katzen nicht für 10 oder 20 oder 30 € im Jahr vor die Tür das macht auch ein Hartz IV-Empfänger bei 100 € im Jahr würde der Spass sicher bei einigen aufhören, verständlicherweise.

    Ich denke aber auch, dass die Katzensteuer als Maßnahme gegen Katzenelend ins Leere läuft, es wird den Katzen rein garnix bringen, kein Vermehrer hört auf zu vermehren wegen 1,50 € im Monat, da haut er einfach 20 € auf den Verkauspreis drauf

    Und ich glaube nicht, dass jemnad wgen 1,50 € ein Findelkind wieder vor die Tür setzt; wenn einer das macht, dann würde er das auch ohne Katzensteuer tun.

    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Kastrationspflicht für Freigänger haben wir auch hier, kontrolliert aber eh keiner genauso wie die Kennzeichnungspflicht, nicht einmal der TA guckt da nach!
    Und was soll dann bei der Katzensteuer anders laufen? Wenn die Kastrationspflicht ins Leere läuft, dann die Katzensteuer auch. Dann halte ich aber die Kastrationspflicht für sinnvoller.

    Grundsätzlich bin ich gegen die Katzensteuer, weil ich nicht weiß, was sie bringen soll.

    Ich bin für eine Kastrationspflicht für ALLE, ausgenommen eingetragene Züchter im Verein. Jede Katze dürfte dann nur noch im Verein gezüchtet werden, also auch die normale Lastrami-Katze; diese "Züchter" hätten dann die selben Verpflichtungen wie das normale Zuchtregeln vorsehen, also nur 1 Wurf pro Jahr, früheste Deckung im Alter von 1 Jahr, früheste Abgabe mit 12 Wochen, 2fache Impfung, mehrfache Entwurmung. *träum*

    Klar weiß ich, dass es sowas nie geben wird. Sind nur mal so Gedanken, wie es laufen könnte.
    LG Silvia mit Loki und Mimir


  35. #75
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    Und wer legt die Richtlinien fest?

    Und muß ich mein Tier wieder abgeben, wenn ich sie nicht mehr erfülle?

    Geht ja manchmal ganz schnell: Hat jemand 100 qm Wohnung mit großem Balkon, doppeltes Einkommen. Wird krank / geschieden sonstwas und lebt auf einmal mit schmalem Geld auf 50+x qm. Und dann? Kommt doch oft genug vor.

    Und vor Fällen, daß jemand ein alt gewordenes Tier abgibt / abschiebt, schützt das ganz sicher nicht.

    Ich bin jederzeit bereit, für meine Katzen zu zahlen. Ich habe im TH "Rabatt" bekommen, weil die Jungs weder gechippt noch geimpft noch kastriert waren, als ich sie übernommen habe, denn Schwesterchen hatte Pilz. Ich hätte (zum vollen Preis) alles im TH machen lassen dürfen, wollte aber zu meiner TÄ.
    Wie sagte meine TÄ zur Vorsitzenden des TH: "Das paßt, das wäre dann halt mein Beitrag zum Tierschutz." "Gespart" habe ich im TH 180 € plus den zeitlichen Aufwand, dort mehrmals anzufahren. Ausgegeben habe ich rund 613 €. Und mir tut es um keinen Cent leid.

    Wenn es eine Katzensteuer gäbe, würde ich sie zahlen. Nicht gerne, weil ich sie für völlig sinnlos halte, und sinnlose Steuern haben wir schon genug, aber zahlen würde ich.

  36. #76
    tazi Guest
    Okay das unterschreib ich auch.. allerdings würde ich erstmal ein Einfuhrverbot für Katzen für Sinnvoll halten, was nützt es wenn hier alles in geordnete Bahnen läuft wenn für Nachschub gesorgt wird,

  37. #77
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Okay das unterschreib ich auch.. allerdings würde ich erstmal ein Einfuhrverbot für Katzen für Sinnvoll halten, was nützt es wenn hier alles in geordnete Bahnen läuft wenn für Nachschub gesorgt wird,
    Ich dachte Du wärst der Ansicht, jedwedes Züchten soll verboten werden
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    Liebe Grüße Melanie mit
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  38. #78
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    Zitat Zitat von siamori Beitrag anzeigen
    Ich seh das genau so! Ich würde sie sicher nicht gern zahlen, aber ich würde sie zahlen, wenn es sie gäbe. Sie müßte natürlich ein vernünftiges Maß einhalten. Ich setz doch meine Katzen nicht für 10 oder 20 oder 30 € im Jahr vor die Tür das macht auch ein Hartz IV-Empfänger bei 100 € im Jahr würde der Spass sicher bei einigen aufhören, verständlicherweise.

    Ich denke aber auch, dass die Katzensteuer als Maßnahme gegen Katzenelend ins Leere läuft, es wird den Katzen rein garnix bringen, kein Vermehrer hört auf zu vermehren wegen 1,50 € im Monat, da haut er einfach 20 € auf den Verkauspreis drauf

    Und ich glaube nicht, dass jemnad wgen 1,50 € ein Findelkind wieder vor die Tür setzt; wenn einer das macht, dann würde er das auch ohne Katzensteuer tun.



    Und was soll dann bei der Katzensteuer anders laufen? Wenn die Kastrationspflicht ins Leere läuft, dann die Katzensteuer auch. Dann halte ich aber die Kastrationspflicht für sinnvoller.

    Grundsätzlich bin ich gegen die Katzensteuer, weil ich nicht weiß, was sie bringen soll.

    Ich bin für eine Kastrationspflicht für ALLE, ausgenommen eingetragene Züchter im Verein. Jede Katze dürfte dann nur noch im Verein gezüchtet werden, also auch die normale Lastrami-Katze; diese "Züchter" hätten dann die selben Verpflichtungen wie das normale Zuchtregeln vorsehen, also nur 1 Wurf pro Jahr, früheste Deckung im Alter von 1 Jahr, früheste Abgabe mit 12 Wochen, 2fache Impfung, mehrfache Entwurmung. *träum*

    Klar weiß ich, dass es sowas nie geben wird. Sind nur mal so Gedanken, wie es laufen könnte.
    Ich träum gleich mal mit Dann würde nämlich jede Katze richtig Geld kosten und alle wären "wertvoll" *hach*
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  39. #79
    tazi Guest
    Zitat Zitat von Shingalana Beitrag anzeigen
    Ich dachte Du wärst der Ansicht, jedwedes Züchten soll verboten werden
    Bitte sage mir wo ich dies geschrieben habe. ich habe etwas gegen die Vermehrer gegen Züchter habe ich nichts (für mich gr. Unterschied) im übrigen stimme ich Siamori zu und nicht Dir

  40. #80
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    Glaubt ihr allen Ernstes das eine Katzensteuer nur 20 € betragen würde? Niemals, wäre das so wenig, ich glaube das es mehr als 100 € wären.

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