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Thema: KANNE-BROTTRUNK

  1. #1
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    KANNE-BROTTRUNK

    hallo,
    die Fliegensaison geht nun leider wieder los.
    Hat von Euch schon mal jemand obiges seinem Pferd gegeben?Der Brottrunk soll bei Sommer-Ekzemern- was mein Hafi leider ist - gut helfen.Gibts Erfahrungen von jemandem?

    LG

  2. #2
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    Meist beruht das Ekzem auf einer Unverträglichkeit oder einer Allergie. Ist es eine Allergie gegen die stechenden Mistviecher, hast Du keine guten Karten etwas zu ändern. ggf mit Akkupunktur oder klassischer Homöopathie ist eine Besserung zu erzielen.
    Bei meinem schlägt eine hochgradige Unverträglichkeit gegen Weizen als starker Juckreiz an. Im Winter weniger, dafür im Sommer so heftig, daß er sich wund scheuert. Mit meiner Homöopathin haben wir es soweit im Griff, daß es für ihn erträglich ist. Leider füttern immer wieder Leute unsere Pferde, von daher bekommt er ab und zu auch mal Brot.... *seufz* Schilder nutzen gar nix - lesen können die anscheinend allesamt nicht....
    Wichtig ist auf alle Fälle den Darm zu sanieren. Häufig liegt da schon der Grundstein zu einem Immunsystem, was quer schießt. Ich hatte es mit Fermentgetreide versucht - bevor ich von der Weizenunverträglichkeit wußte... Ich habe nun fast 1 Jahr lang das EHM von Eggersmann zugegeben. Sowohl bei meinem Fjord, als auch bei meiner alten Stute, die immer wieder Probleme mit Kotwasser hatte. Bei beiden ist der Kot sehr viel besser geworden. Wenn, dann würde ich Dir eben EMH oder effektive Mikroorganismen (EM) empfehlen.

  3. #3
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    Huhu
    Ich würde bei einem Ekzemerpferd immer zuerst den Verdauungsapparat und die Ernährung überprüfen. Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht geraten ist, ist EMH oder EM, wie von lammi88 empfohlen, geeignet oder ich benutze reine Bierhefe und im Härtefall eine spezielle Kräutermischung dafür. Zudem würde ich eine Kräuterkur für Leber und Harnsystem durchführen, da dadurch eine evtl. leichte Störung in diesem Bereich behoben wird. Zudem sollte genau beobachtet oder untersucht werden, ob das Pferd eine Futtermittelunverträglichkeit hat. Probeweise kann zB auf eine komplett getreidefreie Fütterung mit angepasster Mineralfuttergabe umgestellt werden, um zu überprüfen ob es evlt. Getreideunverträglich ist. Wenn dies der Fall sein sollte, zeigt sich das in munterem und wacherem Verhalten des Pferdes (-> Erfahrung bei meinem Quarterwallach). Zusätzlich sollte man überprüfen ob sein Pferd nicht über- oder unterversorgt mit Mineralien/Vitaminen ist. Bei den Fütterungsempfehlungen der heutigen Herstellern ist eine einseite Überversorgung mit daran gebundenem Mangel des Gegenspielers vermutlich häufiger anzutreffen. Zudem übermineralisieren einige Mineralfutter das Pferd schon, wenn man sich nur an die Herstellerangaben hält. Außerdem sind den Müslis und Zusatzfutterartikeln auch oft noch weitere Vitamine und Mineralien zugesetzt, die dieses Problem nicht verbessern. Daher halte ich ehrlich gesagt nicht viel von einfach mal füttern ohne den Bedarf ermittelt zu haben und zu überprüfen, ob dieser auch nahezu optimal (optimal gibt es leider nicht) abgedeckt ist. Lieber ein bisschen zu wenig als zu viel. Wenn die Fütterung stimmt, die Verdauung in Ordnung ist und das Pferd tatsächlich auf die Fliegen allergisch ist, hilft nur noch eine gute Ekzemerdecke und die aufwendige Pflege der betroffenen Hautstellen. Da meine Freundin ein Ekzemerpferd pflegte, weiß ich welche Odyssee sie hinter sich hatte, um das passende Mittel zu finden. Denn was einige Zeit half, half irgendwann nicht mehr... Einige Produkte waren das Hautöl von leovet, Derfen, Teebaumöl und -shampoo von leovet, viele viele Hautöle diverser Hersteller... Desinfektionsmittel für offene Wunden, sowie Silbersalbe.

    Mich haben selbst schon Kribbelmücken gebissen, es juckt mittlerweile schon seid einer Woche und ich kann sehr gut nachvollziehen, warum Pferde deswegen fast wahnsinnig werden - dreh ja ich schon fast durch und ich weiß, dass ich mich nicht scheuern darf. Aber der Juckreiz geht nicht weg, egal mit was. - So als eigener Erfahrungsbericht Denke Juckreiz lindern, Bisse und Stiche verhindern und Schmerzen lindern, lautet unsere Devise als Pferdehalter....

    PS Knoblauch zufüttern würde ich persönlich, wegen seinen Auswirkungen auf das Blut und der Tatsache, dass er in größeren Mengen toxisch wird, nicht. Zudem da seine Wirkung nicht nachgewiesen ist, meiner Meinung nach ein heikles Unterfangen.

    Liebe Grüße

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