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Thema: Verstopfung bei Arthritis

  1. #1
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    Verstopfung bei Arthritis

    ich möchte jetzt hier mal für eine Katze meiner Mutter nach Hilfe fragen, die Situation ist folgende:

    die Katze ist 13 Jahre alt, Wohnungskatze und *hüstel* übergewichtig

    vor einigen Wochen bekam sie Verstopfung und beim TA einen Einlauf, seitdem gibt meine Mutter ihr Milchzucker und etwas Weizenkeimöl, es besserte sich anfangs

    dann hat sie im Stehen mehrmals Urin *verloren*, die TA hat den kompletten Rücken abgetastet und im unteren Bereich hat die Katze starke Schmerzen gezeigt, TA erklärte, dass dass es sich um Arthritis handele, die Katze deshalb (Übergewicht verstärkt dies) sich nicht richtig aufs Toi hocken kann und Metacam als Dauergabe verordnet, daraufhin lief wieder alles normal

    jetzt am Sonntag waren sie wegen erneuter Verstopfung beim Notdienst, es gab einen Einlauf und meine Mutter soll die Menge des Milchzuckers erhöhen

    ich habe meiner Mutter geraten wenn nochmal Urin irgendwo landet ihn aufzusammeln und sicherheitshalber untersuchen zu lassen, ich weiss nicht ob sie machen wird

    habt ihr vielleicht noch Erfahrungen oder Tipps für mich
    viele Grüße von Susanne
    mit Oscar, Fredi, Paul und Fly


  2. #2
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    Was für Futter und Leckerlies bekommt die Katze?

  3. #3
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    Huhu, hat sie Arthritis (entzündlich) oder Arthrose (Verschleiss)?
    Ich würde versuchen, die Ernährung umzustellen. Am besten auf Rohfleisch. Das kann dann sogar bei einer Arthritis helfen. Hat die Katze Arthrose, hilft das nicht unbedingt, aber die Kotmenge ist kleiner.
    Vermutlich liebt die Katze Trockenfutter....
    Generell würde ich ein Röntgenbild machen lassen, denn es kann auch sein, dass sie vielleicht was mit den Bandscheiben hat. Da kann man im Prinzip auch nichts anderes machen als Schmerzmittel geben, aber dann weiß man, was sie hat. Und man weiß, ob sie wirklich Arthrose oder Arthritis hat.
    Ulli mit Paulchen, Happy, Ramsis und Ronja, den Dreibeinchen Jenia und Fritzle, den Blindmäusen Nikos und Stella, Isidor und Lucky sowie den Engelchen Hermine und Rosalie
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  4. #4
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    bzw wenns die Bandscheiben sind, dann mit Grünlippmuschel arbeiten. Ist kein Wundermittel, aber es verbessert die Sache tatsächlich. Meine Stute bekommts wegen der Hufrolle schon seit Jahren und mein Jack hat im hinteren Bereich ja auch 2 Wirbel, die sehr eng stehen. Bei ihm kan nich definitiv eine Besserung in der Bewegung sehen Er tobt auch wieder mehr. Also passiert da auch was in Punkto Beweglichkeit und Schmerzfreiheit...
    Ich würde aber tatsächllich wie Ulli schon sagt: röntgen um zu sehen, was da wirklich los ist. Eine Katze mit Schmerzmittel auf Verdacht vollzupumpen würde ich eher etwas skeptisch zu sehen...

  5. #5
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    danke schonmal für eure Antworten

    tja, ich habe die Angaben von meiner Mutter und nicht direkt vom TA, deshalb muss ich die selber mit etwas Vorsicht angehen (ich glaube ihr wisst was ich meine*hüstel*)

    aber ich rufe sie nachher mal an und frage genauer nach

    tja, die Fütterung

    früher bekam die Katze TF, dieses Obesity zum Abnehmen, ich habe viel auf sie eingeredet und meine Ma hat angefnagen NF dazuzugeben
    in Bezug auf Leckerchen weiss ich nicht ob ich da eine echte ehrliche Antwort bekomme
    seit der ersten Verstopfung hat es anscheinend Klick gemacht und die Katze bekommt jetzt nur noch NF (Select Gold, Real Nature)
    viele Grüße von Susanne
    mit Oscar, Fredi, Paul und Fly


  6. #6
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    Auf alle Fälle etwas Fett zusetzen und ggf etwas Wasser drunterrühren. Damit wird der Kot weicher und es sollte etwas leichter "flutschen"...

  7. #7
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    Ich habe hier auch eine Maus, die sehr harten Kot hatte, trotz Nassfutter. Wir hatten schon oft Notfälle wegen Verstopfung.
    Ihr gebe ich täglich 1,5 g Macrogol 4000. Das ist ein absolut geschmacksneutrales Pulver, welches sich sofort in Wasser auflöst. Und Wasser ist wichtig. Das Mittel gibt es auch unter dem Markennamen Movicol und noch anderen Namen. Die haben aber meistens Aromazusätze.
    Das Macrogol ist ein sehr schonendes Abführmittel, ohne Gewöhnungseffekt. Man kann es dauerhaft geben. Der Kot wird schön weich und die Katze kann regelmäßig aufs Klo. Das Macrogol hat eine andere Wirkungsweise als z.b.Lactulose. Die Menge muß man nach und nach dosieren.
    Wenn ich Luna mal zwei Tage lang weniger gebe, wird der Kot gleich wieder fest. Mehr als 1,5 g erzeugt zu weichen Kot.
    Kostet auch nicht viel. Mr.Google hat etliche Informationen zu dem Mittel
    Liebe Grüße von Sandy und ihren Plüschmiezen Jessy, Pebbles, Pippilotta, Monchichi, Bienchen und Emely

    Immer im Herzen meine Rainbows Gyzmo, Mausi, Würmi, Molly, Sunny und mein Baby Luna

  8. #8
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    Meine Vorschreiber haben ja schon allerhand geschrieben.

    Fett wäre wichtig, auch wenn die Katze evtl. zu dick ist, doch das Fett hilft, den Kot weicher zu machen.

    Ich kenne das mit Verstopfung bzw. Probleme mit dem Kotabsatz von meinem verstorbenen Pitti und aktuell von meinem Felix.
    Bei Pitti ware es auch die Herz-Medikamente.
    Bei Felix ist es die alterbedingte Arthrose.

    Evtl. wäre ein Blutbild (geriatrisches Profil) angebracht.
    Da sieht man auch, ob evtl. eine Entzündung vorliegt und man könnte überlegen, ein Antibiotika zu geben, um die Entzündung runterzufahren.

    Schmerzmittel auch, damit die Katze sich bewegt.
    Kommt auch auf die Außen-Temperatur an.

    Bei Abführmitteln ist es wichtig, dass man ausprobiert, wieviel man davon braucht.
    Milchzucker ist nur bedingt geeignet.
    Doch wenn er erst mal was bringt, warum nicht.

    Ich schreib dir noch ne PN.
    Lydia mit Kater Janek geb. 2004? und Kätzin Bella geb. ?
    im Herzen Felix (Apr. 1995 - März 2015) und Pitti (1997 ? - Nov. 2007)

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  9. #9
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    danke für eure Antworten

    meine Ma habe ich gestern nicht mehr erreicht, versuche es nachher aber erneut

    da die TA von einer lebenslangen Gabe von Matacam sprach, vermute ich allerdings dass es sich um alters- und gewichtsmässigen Verschleiss handelt

    vielleicht ist ja auch Milchzucker hier nicht das geeigneteste Mittel ich werde ihr die anderen Mittel auf jeden Fall vorschlagen

    vielleicht kann ich sie vom Röntgen o. Blutbild überzeugen, das wird nicht einfach
    viele Grüße von Susanne
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Felipe Beitrag anzeigen

    vielleicht kann ich sie vom Röntgen o. Blutbild überzeugen, das wird nicht einfach
    Jajaaa, das kann ich mir vorstellen.

    Welche Mutter hört schon auf ihre Tochter?
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  11. #11
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    Zitat Zitat von Katzenzahn Beitrag anzeigen
    Jajaaa, das kann ich mir vorstellen.

    Welche Mutter hört schon auf ihre Tochter?
    genauso ists

    dann hört man doch lieber auf den TA und kauft den großen Sack RC Obesity damit die Katz abspeckt
    viele Grüße von Susanne
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  12. #12
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    Lebenslang Metacam ist halt auch nicht so prickelnd, es geht auf Nieren und Leber. Wenn es nämlich eher entzündlich ist, dann muss man andere Wege gehen. Manche Katzen kommen, zumindest zeitweise, mit Heel und Traumeel zurecht.
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  13. #13
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    ja, also nach einigem Nachfragen:

    meine Mutter hat sich vertan die TA sprach von Arthrose und geröntgt wurde die Katze auch

    so passts auch besser zusammen

    ich habe meiner Mutter bereits gesagt, dass eine Dauergabe von Metacam Nebenwirkungen haben wird, ich hoffe sie spricht es beim nächsten TA-Besuch mal an,
    aber wenn die Katze Schmerzen beim Hinhocken und Probleme beim Verdauen hat was wäre eine Alternative

    seit dem Einlauf am Sonntag und der darauf erhöhten Gabe von Milchzucker und Sonnenblumenöl siehts momentan gut aus

    aber es ist ja auch noch nicht viel Zeit vergangen

    ich werde ihr noch die anderen Alternativ-Mittel zum Abführen aufschreiben und schicken

    da sie angeblich jetzt "hart" bleibt müsste die Katze ja auch etwas abnehmen, was sich bestimmt positiv auswirkt
    viele Grüße von Susanne
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