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Thema: Kastration.. Notwendig oder unverantwortlicher Eingriff?

  1. #1
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    Kastration.. Notwendig oder unverantwortlicher Eingriff?

    Ich überlege seit mehreren Wochen, meine beiden Kater kastrieren zu lassen und weiss einfach nicht, wie ich mich entscheiden soll. Habe so viel gelesen, dass es auch für Wohnungskater angenehmer sein soll, wenn sie erstmal kastriert sind, weil sie ruhiger werden. Aber auf der anderen Seite empfinde ich das schon als sehr grossen Eingriff, von dem ich nicht weiss, ob ich ihn rechtfertigen kann. Wie lange leiden die Kater darunter? Wirklich nur die 24h nach der OP? Wie sind Eure Erfahrungen, werden junge Kater nach Kastration ausgeglichener?
    Danke...

  2. #2
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    willkommen im Zooplus Forum

    Bei Katzen / Katern halte ich eine Kastration für unumgänglich. Wenn ein unkastrierter Kater in der Wohnung "markiert" ist das eine extreme Geruchsbelästigung. Bin zwar hier der Hundebesitzer, da ist das vollkommen anders zu sehen.

    Es wäre schön, wenn du dich und deine Tiere im Vorstellungsbereich noch einmal für alle vorstellst.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Hallo
    Wenn du nicht möchtest, dass dir die Kater irgendwann die Wohnung zupinkeln, lass sie bitte unbedingt kastrieren. Der Eingriff gerade bei Katern ist winzig. Sie leiden auch nicht unter dieser kleinen Op, sondern haben nur ein paar Nachwirkungen der Narkose.
    Und ja: die Kater (und auch Katzen) werden nach der Kastration ausgeglichener. Sie haben nicht mehr den Drang nach Fortpflanzung, der ihnen - auch den Katern - stark zusetzt.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  4. #4
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    Zitat Zitat von Tigermama Beitrag anzeigen
    Ich überlege seit mehreren Wochen, meine beiden Kater kastrieren zu lassen und weiss einfach nicht, wie ich mich entscheiden soll. Habe so viel gelesen, dass es auch für Wohnungskater angenehmer sein soll, wenn sie erstmal kastriert sind, weil sie ruhiger werden. Aber auf der anderen Seite empfinde ich das schon als sehr grossen Eingriff, von dem ich nicht weiss, ob ich ihn rechtfertigen kann. Wie lange leiden die Kater darunter? Wirklich nur die 24h nach der OP? Wie sind Eure Erfahrungen, werden junge Kater nach Kastration ausgeglichener?
    Danke...
    Also im ersten Moment habe ich jetzt schwer geschluckt und mich gefragt, ob die Frage ernst gemeint ist.

    Nun denn: unkastrierte Kater fangen an zu stinken (auch das normale Pipi) und markieren ihr Revier. Sie werden aggressiv gegen Mensch und Artgenossen, wenn sie ihren Trieb nicht ausleben können.
    Insgesamt: das Zusammenleben wird sehr schwer bis unmöglich.

    Eine Kastration sollte spätestens mit 6 Monaten erfolgen, bevor die volle Geschlechtsreife eintritt.

    Und nein, die Kater leiden nicht darunter. Im Gegenteil, sie sind dann (4-6 Wochen nach dem Eingriff, solange dauert es, bis die Hormone zurückgefahren sind) ausgeglichener und liebenswürdiger.
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

    https://streunerhof.hpage.com

  5. #5
    Steppenläufer Guest
    Zitat Zitat von eis Beitrag anzeigen
    Im Gegenteil, sie sind dann (4-6 Wochen nach dem Eingriff, solange dauert es, bis die Hormone zurückgefahren sind) ausgeglichener und liebenswürdiger.
    Und leben dann ein deutlich zufriedeneres Leben als potente Tiere.

  6. #6
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    Zitat Zitat von eis Beitrag anzeigen
    Also im ersten Moment habe ich jetzt schwer geschluckt und mich gefragt, ob die Frage ernst gemeint ist.

    Nun denn: unkastrierte Kater fangen an zu stinken (auch das normale Pipi) und markieren ihr Revier. Sie werden aggressiv gegen Mensch und Artgenossen, wenn sie ihren Trieb nicht ausleben können.
    Insgesamt: das Zusammenleben wird sehr schwer bis unmöglich.

    Eine Kastration sollte spätestens mit 6 Monaten erfolgen, bevor die volle Geschlechtsreife eintritt.

    Und nein, die Kater leiden nicht darunter. Im Gegenteil, sie sind dann (4-6 Wochen nach dem Eingriff, solange dauert es, bis die Hormone zurückgefahren sind) ausgeglichener und liebenswürdiger.

    Dem kann ich mich nur anschliessen!
    Ausserdem ist der "Eingriff" wirklich ne LachnummerIch hab da auch schon bei zugeguckt. Das einzige ist eben immer die Narkose....aber auch das ist für gesunde Kater kein Problem,wenn auch nicht angenehm.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Steppenläufer Beitrag anzeigen
    Und leben dann ein deutlich zufriedeneres Leben als potente Tiere.
    Dem kann ich ganz eifrig zustimmen.
    Wenn du hättest sehen können, wie entspannt 4 kastrierte Kater in Nachbars Garten Katzen-Mikado gespielt haben (wer sich zuerst bewegt hat verloren), dann würdest auch du zustimmen.

    Meine Nachbarin wollte vor vielen Jahren ihren Kater auch nicht kastrieren lassen.
    Als er das erste Mal in der Wohnung markiert hat, dachte sie da ganz anders.
    Lydia mit Kater Janek geb. 2004? und Kätzin Bella geb. ?
    im Herzen Felix (Apr. 1995 - März 2015) und Pitti (1997 ? - Nov. 2007)

    Wir barfen seit Juni 2007

  8. #8
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    Ich hatte als Pfleglinge 2 ca. 1,5Jahre alte, potente Kater aufgenommen.... Ich sag nur: Pumakäfig.... DAS STIIINKT! Die ganze Tierarztpraxis hat gestunken, als ich sie abends nach der Kastra wieder abgeholt habe... Und die hatten nicht markiert, das war einfach deren Geruch...

    Und Kater, die anfangen zu markieren, hören häufig nicht wieder auf. Auch das solltest Du bedenken. Mal von Katergesängen bei rolligen Katzen in der Nähe abgesehen...

    Potente Tiere sind immer unter Streß. Der Hormonspiegel ist hoch. Du mußt damit rechnen, daß Du dann auch eines Tages einen Kater abgeben mußt, weil die sich die Köpfe einschlagen... Revierkämpfe eben. Völlig natürlich...

    Ein Kunde von uns hat einen 5 Jahre alten unkastrierten Kater. Ich rede mir seit Jahren den Mund fusselig... Er will ihn nicht kastrieren lassen, weil wörtlich: Er ihm das nicht antun kann.... ( Määännnnerrrr! ) Vor 3 Jahren noch meinte er: der ist soo verschmust und lieb... Tja und heute? Kater kommt wenn, dann total zerrauft mit heftigen Wunden nach hause, läßt sich nicht anfassen, hat auch schon seinen Besitzer sehr heftig gebissen, als er eine Wunde versorgen wollte Der ist mittlerweile halbwild, leider auch FIV Positiv und verbreitet das weiter ... Aber er kann ihm das immer noch nicht antun, daß er kastriert wird... Ehrlich? Muß das sein? Ich denke nicht.

  9. #9
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    Bei Wohnungkatzen auf jeden Fall kastrieren, alles andere wäre in meinen Augen Tierquälerei.
    Unkastrierte Kater sind von den Hormonen so gesteuert, dass sie Katzen decken wollen. Mangels Gelegenheit in der Wohnung, werden
    sie ständig frustriert, weil keine Katze zum Decken da ist. Das führt, wie hier schon geschrieben zu Aggressionen gegenüber Dosi und Katzenkumpel.
    In der freien Wildbahn werden Kater kaum sehr alt, weil sie ständig hormongesteuert nur am Kämpfen sind.
    Ausserdem kannst Du es in einer Wohnung, in der unkastrierte Kater leben kaum aushalten, so stinkt es. Unser Momo war nach der Kastration bei uns im Büro eingesperrt. Ich habe mehrere Tage gebraucht mit Lüften und Putzen bis ich den Geruch wieder draußen hatte.

    Ja, kastrierte Kater sind wesentlich ruhiger und angenehmer im Umgang.

    Und es ist wirklich kein großer Eingriff. Narkose, schöner blauer Traum, Bommeln ab, kurz mit einem Stich genäht, Narkose ausschlafen, das ist alles. Je jünger die Fellingers sind, desto besser stecken sie die Narkose weg.
    Fanny und Nina wurden bereits mit 4 Monaten kastriert.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  10. #10
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    Ich noch mal:
    Wenn bei den Katern die Hoden richtig abgestiegen sind, sich also in den Hodensäcken befinden, braucht die Narkose nur dazu dienen, dass sie still halten und keine Schmerzen haben.
    Ich habe meinen Felix mit ca. 6 Monaten kastrieren lassen, morgens um 9 zum TA, nachmittags gegen 15 Uhr abgeholt, da war er schon wach und wollte zuhause unbedingt in den Freigang.
    Durfte er auch, nachdem er gepullert hatte.

    (Jaahaa, heute wurde ich ihn wenigstens bis zum nächsten Tag drin behalten, man lernt ja dazu.)
    Lydia mit Kater Janek geb. 2004? und Kätzin Bella geb. ?
    im Herzen Felix (Apr. 1995 - März 2015) und Pitti (1997 ? - Nov. 2007)

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  11. #11
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    Ich sage, auf jeden Fall kastrieren lassen.. Die Kater brauchen nur
    aus zu büxen und wir haben wirklich schon genug Katzenelend..

    (Mal nen anderes Argument als das Markieren und Stinken.. )

    Der Eingriff ist auch nicht groß, das sieht bei den Weibchen
    schon anders aus.. Trotzdem sollte es auch da gemacht werden..

    Sicher, die Nakose ist für ne Katze nicht so angenehm,
    sie muss für den OP Tag nüchtern bleiben und braucht
    nachher auch ihre Zeit, um wieder klahr zu werden..

    Aber das ist das kleinere Übel und eine Katze oder Kater
    heute unkastriert herumlaufen zu lassen finde ich
    UNVERANTWORTLICH!!! (Großschrift = Betonung)

    Also, bitte kastrieren lassen..

  12. #12
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    hi!

    Nachdem ich selber 2 Zuchtkater zaus habe kann ich nur das sagen:

    -potente Kater markieren. Wenn du Glück hast nur ins Klo, wenn du Pech hast (so wie ich) dann markiert dir einer gegen den neuen LCD-TV und *bzzzzt* das Bedienteil ist Schrott.
    Oder du kommst abends zaus, Wohnung dunkel, Kühlschrank warm, alles zum kübeln.... weil Kater gegen Steckdose markiert hat und es einen Kurzen gab.
    Oder Kater markiert dir gegen die sauteure Kommode...die natürlich nicht nur aufquillt, sondern auch stinkt wie Sau

    Das ist mal der Punkt der "nur" teuer und oder stinkt...

    - Kater verteidigen sehr oft ihr Revier aufs schärfste. Heisst die zwei lieben Kater die ein Herz und eine Seele waren, werden Spinnefeind. Sobald sie sich sehen gehen sie auf einander los. Es wird gebissen, gekratzt - und du landest beim TA mit einem oder beiden, und wenn du dazwischen gehst ev selber im Spital.
    Wenn der Punkt einmal erreicht ist, hilft auch keine Kastration mehr, die zwei werden nie wieder die lieben Buben sein die miteinander gekuschelt haben.

    -- Also wenn das nicht ausreicht zum kastrieren lassen... ich weiß nicht.

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass v.a die jungen Katers zT keine 4 Stunden brauchen von Einleitung der Narkose bis zum Kratzbaum erobern. Das geht ratz-fatz wieder.

    lg
    Norwegische Waldkatzen
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    www.norwegische-waldkatzen.at

  13. #13
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    Kastration ist alles andere als Quälerei, Kastration ist Tierschutz. Ohne den Trieb hat ein Kater keine Veranlassung sich mit Artgenossen zu prügeln und dabei neben Verletzungen und Abszessen noch FIV, FeLV, Parvo, Calici, FHV und reichlich Flöhe mit nach Hause zu bringen, wenn er unverhofft aus der Wohnung entwischt auf der suche nach einer rolligen Katze. Er wird sich auch bei der rolligen Katze keine Schläge, Bisse und Krankheiten einfangen. Im Gegenteil, der Kater hat nur noch Freizeit, lebt zu seinem puren Vergnügen und bleibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Leben lang sozial gegenüber Artgenossen. Ein potenter Kater ist nach spätestens 3 Jahren revierfähig und wird dann dissozial.

    Meine 3 Kater sind als Halbjährige kastriert worden. Sie sind gesund, fit und sozial. Da es Freigänger sind, kann ich sagen sie leben recht natürlich und jagen auch. 2 von den Jungs haben sogar wunderhübsche Katerbacken. Sie fangen nie Schlägereien an und gehen Konflikten draussen aus dem Weg.

    Es gibt hier einen Platzhirschkater, der wohl ohne festen Wohnsitz ist. Als er vor 2 Jahren das Revier übernahm (d.h. er schlug den vorigen Platzhirsch blutig in die Flucht) war er potent und revierfähig, dissozial und stank wie ein Raubtiergehege. Thuthmosis, so nannte ich ihn, kam dann in den Genuss einer Tierschutzkastration, was man an seinem gezinkten Ohr erkennt. Trotzdem markiert er weiterhin, hält das Revier und schlägt sich mit jedem potenten Eindringling bis aufs Messer. Er hat schon 3 ernsthafte grosse Gegner erledigt, das konnte ich draussen beobachten. Meine Kastraten lässt er hingegen in Ruhe. Sie weichen ihm aus, provozieren ihn nicht und beziehen keine Prügel.

    Lass deinen Kater rechtzeitig kastrieren!
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  14. #14
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    Meine Jungs sind demnächst fällig und mir graut davor. Also nicht vor der Kastra, die würde ich auch ohne Auflage vom TH machen, aber vor der Narkose - wie immer, wenn's eine meiner Katzen betrifft. Wobei ich die Jungs um 9 bringen muß und sie um halb 12 / 12 schon wieder holen darf.

    Meine Mutter bekam 1950 ihren ersten Kater und selbst der wurde schon kastriert.

  15. #15
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    als carlo mir zugelaufen ist, war etwa 4 jahre und nicht kastriert. er hat nicht gestunken und nicht markiert und sich auch nicht geprügelt. also, auch das gibts. natürlich kriegte er trotzdem die eier ab, weil er ja freigänger ist und es absolut unnötig ist, dass er auch nur eine verwilderte katze deckt, wo die babies dann schon mit schnupfen auf die welt kommen und die ein allenfalls beschissenes leben zu erwarten haben.
    carlo hat sein wesen nach der kastration eigentlich nicht geändert - auf seine weise war er vorher sehr großspurig ausgegelichen und genauso großspurig ausgeglichen war er auch danach.
    und natürlich, dass ist ein mini-kleiner eingriff, nicht der rede wert. nur ein schnitt in den hodensack, hoden raus, abgebunden, schnipp-schnapp und fertig. da ist kein mitleid fällig, wirklich nicht. das ziept allenfalls ein bißchen nach dem aufwachen aus der narkose.
    allerdings finde ich die hier postulierten frühkastartionen bedenklich und unethisch. auch ein kater hat ein recht auf hormonelle ausreifung, auch wenn er dann mal kurz stinken mag. und dabei gehts mir nicht um kopfformen oder katerbacken.

  16. #16
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    Ich habe damals meinen silvershaded Perserkater erst "erwachsen" werden lassen (ich erinnere mich nicht mehr genau, wie viele Monate er alt war zwischen 8 und 12?) damit er einen ausgereiften Körper hat. Die Kastration erfolgte dann aus zwei Gründen: 1. ist er reiner Wohnungskater gewesen und wäre mangels Gelegenheit irgendwann entweder abgehauen oder verhaltensgestört geworden und 2. habe ich bei unserer damaligen befreundeten Züchterin mittels Nase mal den Wohnbereich des potenten Zuchtkaters erkunden dürfen...das stank furchtbar, auch wenn alles sehr sauber war (Markieren halt ). Und das wollte ich mir auf gar keinen Fall antun. Hinzu kam, dass ich damals auch noch eine Zweitkatze wollte, und das in der Kombination Männlein-Weiblein nicht so clever gewesen wäre. Ich konnte entsprechend auch verstehen, warum der Züchterin einerseits das Herz brach, das der hübsche Kerl niemals Nachkommen bekommen würde, sie aber andererseits sehr fest darauf bestand, dass ich ihn kastrieren lasse. (Ich hatte/habe nicht die Möglichkeit und Kompetenz, zu züchten, also wäre alles andere Unsinn gewesen).

    Davon ab, würde ich auch bei der Kombi Weibchen-Weibchen oder Männchen-Männchen immer zur Kastration raten. Früher habe ich das etwas anders gesehen, mittlerweile sind alle meine Katzen kastriert, auch wenn sie "nur" in der Wohnung leben. Man tut den Tieren keinen Gefallen, wenn man einerseits auf "natürlichkeit" besteht, gleichzeitig aber die Katzen in einer für sie eigentlich nicht natürlichen Umwelt hält.

    Und wäre es ein Freigänger würde ich es grobfahrlässig finden, wenn er oder sie nicht kastriert wird. Es gibt genug Katzenelend auf der Welt. Da muss nicht auch noch - bloß weil ein Mann denkt, er würde seinem Katzenkumpel (sorry) was abschneiden - diverse Kitten auf die Welt kommen + Krankheiten übertragen werden. Als Frau dachte ich auch mal "ich gönne ihr das Mutterglück" Ich bin bei diversen Katzengeburten dabeigewesen, ich finde die jetzt nicht soooo dramatisch und schlimm. Aber "Mutterglück" im Sinne von menschlichem Babywunsch habe ich bei keiner der Katzenmütter bemerkt. Die Vermittlung der Kitten war jedoch immer ein Drama (ich stamme aus einer sehr kontaktfreudigen und kommunikationsfähigen Familie, trotzdem gehen dir irgendwann die Kontakte aus, wo man Geschwisterkitten noch unterbringen kann...)

    Als Katzenhalter hat man mMn eine Verantwortung, auch unangenehme Entscheidungen ohne Vermenscheln und falsche Romantik zu treffen.


    PS: Zu deiner Frage: Mein Silberbär hatte eine sehr einfache OP, war schnell wieder auf den Beinen und ohne Komplikationen. Er hat auch nicht zugenommen, sondern hatte eine normale Figur behalten und sehr schönes Fell. Manche verändern sich körperlich, werden größer und "stattlicher", das Fell wird bei einigen Rassekatern auch dichter. Bei meinem Kater war im Grunde nichts zu bemerken, er war vorher und hinterher sehr anhänglich, teilweise frech und verspielt. Bei meinen Katzen war es so, dass sie wenige Stunden nach der OP bereits wieder auf den Beinen waren und teilweise noch etwas "besoffen" von der Vollnarkose. "Silberpflaster" war auf die Narbe gesprüht, keine hatte Komplikationen. Insgesamt habe ich das bei drei weiblichen Katzen unterschiedlichen Alters mitbekommen - jedes Mal ging es gut und die Katzen kamen erstaunlich schnell wieder auf die Beine (ich rede hier von Stunden bis höchstens einigen Tagen).

  17. #17
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    Gestern habe ich eine interessante Meinung gehört, von einer Bekannten...

    Ich hatte ihr erzählt, das ich jetzt nun denn die Kastra meiner 2 Katzen in Angriff nehme...sie fragte mich, wie alt sie wären, und ich meinte, na, sie sind schon knapp 8 Monate.

    Huiiiiiiiiiii, sie regte sich voll auf, bevor sie 1 Jahr alt sind, sollte man das nicht machen, bei ihnen wäre eine Katze gewesen, damals, die hatte mit 2 Jahren alle Zähne verloren, laut dem TA wegen der zu frühen Kastration!
    Schön, gell? Sowas kommt von einem Tierarzt!

    Ich glaube ja nicht, das da wirklich was dran ist, aber Legenden bilden sich schnell, oder????
    Liebe Katzengrüsse
    Katja

    Jeder, der eine Weile mit Katzen zusammengelebt hat, weiß, dass sie unendlich viel Geduld mit den Grenzen des menschlichen Verstandes haben.
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  18. #18
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    Zitat Zitat von katinka Beitrag anzeigen
    Gestern habe ich eine interessante Meinung gehört, von einer Bekannten...

    Ich hatte ihr erzählt, das ich jetzt nun denn die Kastra meiner 2 Katzen in Angriff nehme...sie fragte mich, wie alt sie wären, und ich meinte, na, sie sind schon knapp 8 Monate.

    Huiiiiiiiiiii, sie regte sich voll auf, bevor sie 1 Jahr alt sind, sollte man das nicht machen, bei ihnen wäre eine Katze gewesen, damals, die hatte mit 2 Jahren alle Zähne verloren, laut dem TA wegen der zu frühen Kastration!
    Schön, gell? Sowas kommt von einem Tierarzt!

    Ich glaube ja nicht, das da wirklich was dran ist, aber Legenden bilden sich schnell, oder????
    Mir hat ein Landtierarzt geraten sie erst einmal werfen zu lassen bevor ich sie kastriere und der Kater sollte so 2-3 Jahre alt sein. als Grund gab er an: die würden sonst Kleinwüchsig bleiben Ich hatte in meinem Leben noch nie SO viel Schwachsinn innerhalb von 2 Minuten aus einem einzigen Mund kommen hören und dann noch von einem TA

  19. #19
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    Also, das mit dem einmal werfen lassen kenn ich auch noch, war früher allgemeine Meinung. Als ich noch klein war (ca. vor 30/35 Jahren)....

    Klar, es ist einfacher, wenn alles schon so entwickelt ist, das man nicht mehr viel "suchen" muss
    Liebe Katzengrüsse
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  20. #20
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    Fanny und Nina wurden mit genau 4 Monaten kastriert. Sie leben heute noch, sind nicht kleinwüchsig und haben noch alle Zähne!

    TAs, das ist auch ein Kapitel für sich!
    Liebe Grüße von Sabine mit



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  21. #21
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Fanny und Nina wurden mit genau 4 Monaten kastriert. Sie leben heute noch, sind nicht kleinwüchsig und haben noch alle Zähne!

    TAs, das ist auch ein Kapitel für sich!
    Jack war auch 4 Monate alt...und von "Kleinwüchsig" ist der seeeehr weit entfernt und "leider" hat das Aas auch noch alle Zähne (wollte nämlich eigentlich mal ein Pitbull werden )

  22. #22
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    Naja, meine Bree wird sicher zierlich bleiben, denke ich....Keela ist insgesamt, trotz eine Woche jünger, stämmiger und felliger
    Glaube ja weniger, das sich nach der Kastra daran was ändern wird *kicher*

    Und Keela ist diejenige, die gerne mal in die kraulende Hand beisst vorsichtig natürlich...so ein bischen knabbern......
    Liebe Katzengrüsse
    Katja

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  23. #23
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    Mein Kater Flaumig hat sogar jetzt mit über 2 Jahren richtige Katerbacken bekommen - trotz Kastration mit 5 Monaten
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  24. #24
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    Aber auf der anderen Seite empfinde ich das schon als sehr grossen Eingriff, von dem ich nicht weiss, ob ich ihn rechtfertigen kann.
    Ich habe zwar nur Hunde, aber meine Hunde sind kastriert. Bei Männchen ist es ein kleiner Eingriff; jeder Dorftierarzt kann das.
    Und wenn ich an den Gestank denke! Meine Nachbarin hat Katzen, und die Kater aus der Umgebung kommen an unsere Haustür und spritzen dadran. Das stinkt im ganzen Treppenhaus.
    Okay, lass Deinen Kater nicht kastrieren und warte ab. Das dauert nicht lange, bis Du keine Bedenken mehr hast.

    Wie lange leiden die Kater darunter? Wirklich nur die 24h nach der OP?
    Außer dem Stress der OP und dem Wundschmerz leiden Tiere nicht unter einer Kastration. Die psychische Seite (dass sie vorher mal zeugungsfähig waren und jetzt nicht mehr sind) ist ihnen nicht bewusst.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  25. #25
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    Wichtig ist einfach, dass man dem Tierarzt explizit sagt, dass das Tier Schmerzmittel bekommt. Leider ist das nicht standard, liegt aber auch an den Leuten, die centgenau abtelefonieren, welcher TA der billigste ist...
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  26. #26
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    Ich kann mich dem nur anschließen, auf alle Fälle kastrieren lassen. Die Kater machen sonst Kleinholz aus Deiner Bude. Sie nicht kastrieren zu lassen wäre wirklich Tierquälerei, da sie ihren Trieb nicht ausleben können. Also ab zum TA mit den Knuddels :-)

    Ich habe drei Katzen (Pepper, Phoebe, Peaches) und alle drei sind kastriert. Bei Phoebe hatte ich eine Woche zu lange gewartet und schwupps war sie rollig. Das war kein Spaß, sie hat geschrien wie am Spieß. Ich hab sie die halbe Nacht auf dem Arm durch die Wohnung getragen, weil das die einzige Möglichkeit war sie zu beruhigen.

    Mit der Kastration kannst Du nicht früh genug anfangen und keine Sorge, die Tiere leiden keineswegs darunter.

    LG

    Felina

  27. #27
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    Hey,

    ich hab meine beiden Jungs auch damals mit ca. 5 Monaten kastrieren lassen. Ich hatte total Angst, dass die zwei mit dem Markieren anfangen könnten.

    Das größte Drama war es eigentlich, dass es den morgen vor dem Eingriff kein Frühstück gab ;-)

    Mein Freund hat die beiden süßen knapp 2 Stunden nach Abgabe wieder vom TA abgeholt. Waren hier zu Hause noch etwas beduselt (ein wenig als wenn sie halt zu tief ins Glas geguckt hätten) - aber das war auch alles.

    Wir haben auch ein wenig gescherzt von wegen wie schade - SO hübsche Miezies... und sie geben es nicht weiter *g* aber das ist ja quatsch.

    Jetzt sind sie beide 3 Jahre alt und sind nach wie vor unsere beiden Kuschelmiezen. Gegenseitig gibts tendenziell eher Raufereien als Schmusereien, aber es sind halt immer noch zwei recht junge Kater. Wenn einer von den beiden mal ein bisschen kränkelt oder nicht in Rufweite ist (auf dem Dachboden z.B.), dann wird der andere unruhig.

    Eine direkte Veränderung nach der Kastra konnte ich übrigens nicht ausmachen. Sie waren beide noch jung und hatten viel Pfeffer im Popo... das hat sich jetzt mit den Jahren erst bemerkbar gemacht.

    Also: hau rein. Ist bei den Jungs nur ein Minischnitt :-)
    Meine Jungs: Bodo (der grau getigerte Bengale) und Gerri (rot-weißer EKH-Kater), geboren im April 2010

    Meine „Stief“katzentochter: Jenkins (grau getigerte EKH-Dame), geboren im Juli 2014

  28. #28
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    Ich halte eine Kastration auch für unumgänglich - und zwar egal, ob das Tigerchen nur in der Wohnung ist oder frei herumlaufen darf.

    Eine nur im Haus gehaltene Katze (oder Kater) wird unglücklich, wenn er oder sie empfängnisbereite Partner im Umfeld nur HÖRT (und die sind selbst im 20. Stock eines Hochhauses nicht zu überhören). Rollige Katzendamen werden dann im wahrsten Sinne des Wortes unausstehlich - und gehen wirklich die Wände hoch (einmal neutapezieren bitte) .. bei Katern sind die optischen Gründe zwar weniger offensichtlich - aber sie werden "abspritzen" - vorzugsweise auf Polstermöbel oder Federbetten - und die kann man dann nur noch "entsorgen" - den Geruch bekommt selbst die teuerste Chemie nicht mehr weg.

    Insgesamt ist das für die geliebten Fellmonster aber auch STRESS, wenn sie ihren Sexualtrieb nicht ausleben können. Kastriert interessiert sie das einfach nicht mehr - ohne wenn und aber.

    Noch dramatischer finde ich aber die Folgen, unkastrierte Katzendamen oder Kater als Freigänger. Ein kleines Beispiel gibt es gerade in dem Dorf, in dem ich wohne. Hier waren wohl einige Anwohner der Meinung, dass Kastration "Geldverschwendung" sei - inzwischen tummeln sich über 40 wilde im Dorf herum - werden sogar zu "Einbrechern" in Häusern mit Katzenklappen und rauben dort nicht nur das Katzenfutter der friedlichen Hauskatzen - sondern verunreinigen natürlich auch Möbel, da sie diese Häuser als ihr Revier markieren.

    Das alles wäre noch erträglich - würde man der weiteren Population Einhalt gebieten (durch Köder mit empfängnisverhütenden Mitteln oder Zwangskastrationen) - da fühlt sich aber niemand zuständig und Privatleute wollen das natürlich nicht aus eigener Tasche bezahlen - und wehe es gibt einen milden Winter 2013/2014 - dann wird es - oh Wunder - im Frühling 2014 statt der 40 Wilden
    320 oder mehr Wilde geschlechtsreife Katzen geben ... je nach dem, wie hoch der Kätzinnenanteil ist ... Thema: Katzenpyramide (http://www.katzennothilfe.de/felidae...enpyramide.htm)

    Fast bin ich froh, dass ich im September (oder spätestens Oktober) mit samt meinen KASTRIERTEN Kätzinnen und Kater umziehe.

    LG
    Bine

  29. #29
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    Zitat Zitat von eis Beitrag anzeigen
    Also im ersten Moment habe ich jetzt schwer geschluckt und mich gefragt, ob die Frage ernst gemeint ist.

    Nun denn: unkastrierte Kater fangen an zu stinken (auch das normale Pipi) und markieren ihr Revier. Sie werden aggressiv gegen Mensch und Artgenossen, wenn sie ihren Trieb nicht ausleben können.
    Insgesamt: das Zusammenleben wird sehr schwer bis unmöglich.

    Eine Kastration sollte spätestens mit 6 Monaten erfolgen, bevor die volle Geschlechtsreife eintritt.

    Und nein, die Kater leiden nicht darunter. Im Gegenteil, sie sind dann (4-6 Wochen nach dem Eingriff, solange dauert es, bis die Hormone zurückgefahren sind) ausgeglichener und liebenswürdiger.

    Hi,

    leider ist diese Frage immer ernst gemeint...und bei Nu Ätsch-Esos wird dann mit Vorliebe ein Tierkommunikator befragt...der dann auf mentale Art mit dem Tier Kontakt aufnimmt...und latürlich von dem Tier die nachricht erhält, daß es nicht kastriert werden möchte...endlose diskussionen folgend dann zum Them "Eingriff in die Natur" und "ob man selber sich auch so einfach kastrieren lassen würde" etc etc etc...
    Die Spezies katze soll natürlich nicht aussterben...aber...sehr viel Katzenelend würde vermieden werden, wenn menschen ihrer Verantwortung nachkämen und endlich ihre Kater/Katzen kastrien lassen würden...besonders bei Bauern und auch Reitstallbesitzern(will nicht alle über einen kamm scheren, gibt da auch sicher Ausnahmen) ihre Katzen kastrieren lassen würden.

    Gruß

    yarrow

  30. #30
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    Zitat Zitat von yarrow Beitrag anzeigen
    Hi,

    leider ist diese Frage immer ernst gemeint...und bei Nu Ätsch-Esos wird dann mit Vorliebe ein Tierkommunikator befragt...der dann auf mentale Art mit dem Tier Kontakt aufnimmt...und latürlich von dem Tier die nachricht erhält, daß es nicht kastriert werden möchte...endlose diskussionen folgend dann zum Them "Eingriff in die Natur" und "ob man selber sich auch so einfach kastrieren lassen würde" etc etc etc...
    Die Spezies katze soll natürlich nicht aussterben...aber...sehr viel Katzenelend würde vermieden werden, wenn menschen ihrer Verantwortung nachkämen und endlich ihre Kater/Katzen kastrien lassen würden...besonders bei Bauern und auch Reitstallbesitzern(will nicht alle über einen kamm scheren, gibt da auch sicher Ausnahmen) ihre Katzen kastrieren lassen würden.

    Gruß

    yarrow
    Oh Yarrow, Du sprichst mir aus der Seele. Ich kannte mal eine Dame, die auch sowas von Eso war. Die hat den Katzen die Hände aufgelegt, laut OMMMMMM gebrummt und dann die Krankheit oder das Leiden der Katze sich "erzählen lassen", danach hat sie bei Mondlicht ein Pendel geschwungen und behauptet, die Katze sei wieder gesund. Die armen Tiere.....die haben so sehr gelitten, weil keiner mit ihnen zum Tierarzt gegangen ist. Bei manchen Menschen kann ich nur noch den Kopf schütteln und fühl mich in der Gegenwart von Tieren einfach wohler :-)
    Wahre Liebe erfährt man nur, wenn man seiner Katze tief in die Augen sieht.

    Andrea und die Pfötchenbande Pepper, Phoebe, Peaches

  31. #31
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    Zitat Zitat von Felina Beitrag anzeigen
    Oh Yarrow, Du sprichst mir aus der Seele. Ich kannte mal eine Dame, die auch sowas von Eso war. Die hat den Katzen die Hände aufgelegt, laut OMMMMMM gebrummt und dann die Krankheit oder das Leiden der Katze sich "erzählen lassen", danach hat sie bei Mondlicht ein Pendel geschwungen und behauptet, die Katze sei wieder gesund. Die armen Tiere.....die haben so sehr gelitten, weil keiner mit ihnen zum Tierarzt gegangen ist. Bei manchen Menschen kann ich nur noch den Kopf schütteln und fühl mich in der Gegenwart von Tieren einfach wohler :-)
    Und ich kenne Leute, die meinten, dass sich ihr Rüde und ihre Hündin das Poppen verbieten lassen würden.
    Nach dem zweiten Wurf (Kaiserschnitt) hat die TÄ die Notleine gezogen und die Hündin kastriert.


    Johanna mit Betsey und Crazy

  32. #32
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    Zitat Zitat von frolleinvomamt Beitrag anzeigen
    Und ich kenne Leute, die meinten, dass sich ihr Rüde und ihre Hündin das Poppen verbieten lassen würden.
    Das geht wirklich (nur so zur Anmerkung)

  33. #33
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    Solange ich dabei sind würde da bei meinen auch nix passieren - allerdings sieht das anders aus wenn Hunde allein sind, also ohne menschliche Aufsicht

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  34. #34
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    Das ist aber nicht nur bei Hunden so

  35. #35
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    Also ich finde es irgendwie fies, wenn so Bemerkungen kommen von wegen, man hätte schwer schlucken müssen bei der Frage.
    Ich denke jeder hat sich mal mit der Frage auseinander gesetzt.
    Die einen kurz, die anderen länger und ich halte es für besser wenn jemand der unsicher ist sich erst einmal Meinungen von anderen Katzenhaltern durchliest und um Rat fragt, als das man irgendwo einen Fehler macht, denn wie ja auch manche Kommentare beweisen, so können auch Tierärzte einen total verunsichern bzw Murks labern.
    Klar ist eine Kastration die richtige Entscheidung und das aus vielerlei Gründe und über den richtigen Zeitpunkt werden sich die Gemüter wohl auch noch in Jahrzehnten streiten, aber ich möchte einfach mal anregen, dass man überlegt wie es demjenigen geht, der eine Frage stellt.
    Immerhin werden sich Gedanken um den eigenen Liebling gemacht und dann kommen teilweise Kommentare, wo man sich fragt, ob sich über einen lustig gemacht wird.
    Erfahrungen hat man nun mal erst, wenn man das alles mal durchgemacht hat und was nun richtig/falsch ist, liegt wohl immer im Auge des Betrachters.

    Aber nun auf die eigentliche Frage:

    Ja, Kastration ist notwendig und ein Kater leidet da auch nicht wirklich drunter. Was störend sein kann sind die Narkosenachwirkungen.
    Mein einer Kater kam nach Hause und war eigentlich sofort putzmunter, während mein anderer Kater die erste Nacht durchgekotzt hat.
    Jeder Organismus reagiert eben verschieden.
    Wichtig zu wissen ist aber auch, dass Katzen/Kater (und andere Tiere) nach einem Aufenthalt in einer Tierklinik oder so anders riechen. Gerade nach einem Eingriff. Wenn man also mehrere Stubentiger hat kann es passieren, dass nach der Heimkehr des Patienten erst einmal schlechte Stimmung herrscht, denn bei Stubentigern geht das Erkennen über die NAse und nicht über die Augen.
    So wurde mein armer Blacky von seiner Schwester tagelang fertig gemacht, bis sie ihn wirklich wieder erkannt hat. Seither ist er aber total schmusig und die Ruhe selber.

  36. #36
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    Hi erstmals
    Also bei Hauskatzen sehe ich das anders!
    Bei Katzen ist das ein ganz enormer Eingriff- viele Tierärzte halten dies selbst für grobe Körperverletzung. Sollte die Katze nur im Haus leben und die Gefahr einer Trächtigkeit so nicht gegeben sein, würde ich NIEMALS NICHT eine Katze kastrieren lassen.

    Anders ist das bei Katern: Da ist der Eingriff vergleichsweise klein. Aber auch hier gilt: Solange es reine Hauskater sind, muss sicherlich nicht kastriert werden... und das mit dem Markieren ist wirklich die ABSOLUTE Ausnahme.

    Also zusammenfassend: Katzen/ Kater sind TIERE- keine Dinge, an denen man einfach mal so Modifikationen vornehmen lässt, wenn nicht absolut notwendig...

    Alles Gute!

  37. #37
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    Willst Du uns hier auf den Arm nehmen oder meinst Du das wirklich ernst, was Du hier schreibst.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  38. #38
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    Zitat Zitat von Pampashase Beitrag anzeigen
    Willst Du uns hier auf den Arm nehmen oder meinst Du das wirklich ernst, was Du hier schreibst.
    Ganz und gar nicht! Meine volle Meinung!
    Googlen Sie doch bitte mal Tierärztin Sophie Strodtbeck Kastration- zwar eher auf Hunde ausgerichtet, aber SEHR interessant und lehrrreich- auch die Bücher!

  39. #39
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    Katzen sind Katzen und Hunde sind Hunde!
    Bei der Kastration der Katze werden sowohl beim Kater als auch bei der Katze die Keimdrüsen entfernt. Dadurch stellt der Körper der Katze/des Katers die Produktion der Geschlechtshormone ein. Ohne diesen Eingriff wird die Katze mehrmals im Jahr rollig. Die Katze will sich durch die Sexualhormone gesteuert paaren. Der Kater will sich auch
    mit der Katze paaren, wenn er nicht kastriert ist. Jetzt stell Dir mal vor, was das für eine imense Belastung für die Tiere ist, wenn sie in der Wohnung eingesperrt sind und sich
    nicht paaren dürfen. Bei Katzen kann eine ungedeckte Rolligkeit zu einer Gebärmuttervereiterung führen. Wir hatten hier im Forum auch schon eine Forine, deren unkastrierte Katze
    an einer Gebärmuttervereiterung fast gestorben wäre. Auf jeden Fall wird eine rollige Katze mit allen Mitteln auch versuchen aus der Wohnung zu entkommen.
    Kater werden da eher aggressiv, greifen ihre Menschen an, oder markieren in der Wohnung und versuchen natürlich auch mit allen Mitteln aus der Wohnung zu entkommen.
    Kannst Du Dir nicht vorstellen, wie grausam das für eine Katze/einen Kater sein muss, sein Hormongesteuerten Sexualtrieb nicht ausleben zu könne, wenn die Wohnungskatzen/Wohnungskater nicht kastriert sind? Die können das doch nicht mal geistig verstehen, weshalb sie wollen und nicht können oder dürfen.
    Liebe Grüße von Sabine mit



    & den Regenbogenkatzen - für immer im Herzen

  40. #40
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    Mal von den Qualen für die Katze abgesehn soll es ja auch, wie ich gehört habe, eine Qual vor den Dosi sein wenn die Rollige Dame plärrt
    Wer einer Katze am Schwanz zieht, wird mehr über sie erfahren, als jemand der viele Bücher über sie gelesen hat.

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