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Thema: Hilfe zur Vorbeugung: Kenne deine Katze – Was wenn der Notfall eintritt!?

  1. #1
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    Hilfe zur Vorbeugung: Kenne deine Katze – Was wenn der Notfall eintritt!?

    Wer kennt sie nicht? Die Situation, wo der Katze etwas passiert, und man beim Tierarzt steht, und sich fragt, oder fragen lässt, was sich denn am Verhalten der Katze geändert hat? Natürlich kann man bestimmte Dinge aus der Erinnerung heraus erklären, doch gerade wenn es an spezielle Themengebiete geht, da wird es dann schon schwieriger. Und das ist auch kein Wunder.

    Katzen sind für viele von uns nicht einfach nur Tiere die mit uns denselben Wohnort teilen. Nein, oftmals sind sie Teil des Lebens, gehören zur Familie, und sind fester Bestandteil des täglichen Lebens. In einer solchen Verbindung, da verliert man schnell den Blick für Details. Weil ja auch meist alles seinen geregelten Gang geht.

    In diesem Thema will ich gerne Verhaltensweisen und Infos sammeln, die den Besuch beim Tierarzt, und die Prävention, um einiges erleichtern können, wenn denn dann leider der Ernstfall eingetreten ist. Und dieser kommt. Meist unverhofft und unvorbereitet! Hiermit soll eine Hilfestellung gegeben werden, von Dingen, die man als Katzenfreund regelmäßig prüfen sollte.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn auch andere Mitglieder des Forums ihre Ideen beitragen! Es ist mir ein persönliches Anliegen, denn es gibt leider Dinge, die lernt man erst wenn es zu spät ist, und die stehen auch in keinem Buch, und in keiner Anleitung für Katzenhalter. Diese Dinge lernt man im Zweifel durch Fehler, oder wenn es zu spät ist. Was, und das ist der Kern dieses Themas, unnötig ist, wenn man sich einfach mal Gedanken macht!

    Welche Fragen könnte der Tierarzt stellen, oder was sollte ich wissen?
    Wie schläft meine Katze, und wie lange?
    Natürlich wissen wir alle, das Katzen gern schlafen, aber wie viel eine Katze schläft, dass ist von Felltier zu Felltier unterschiedlich. Manche Katzen schlafen den ganzen Tag, andere wiederum eher in der Nacht, und am Tag sind sie kaum zu bremsen. Wo schläft meine Katze normalerweise, und wie schläft sie? Rollt sie sich eher zusammen, oder liegt sie auf dem Rücken? Änderungen an diesem Verhalten, können Aufschluss darauf geben, dass sich die Katze unwohl fühlt. Und wie soll ich dem Tierarzt klare Angaben machen, wenn ich den Unterschied nicht kenne, wann meine Katze z.B. mal mehr als normal schläft?

    Wie ist der Tagesablauf meiner Katze?
    Viele Katzen haben einen mehr oder minder gleichen Tagesablauf. Morgens wird gefrühstückt, dann eine Runde aus dem Fenster geschaut, und dann beginnt das große Schlafen. Am Mittag eine Rauferei mit den Spielkollegen und ausgiebiges Toben, und dann warten auf das Abendessen, um dann Abends auf der Couch bei der Familie zu liegen. Auch hier kann ich Änderungen erkennen und erklären, wenn ich meine Katze kenne. Steht sie z.B. nicht auf, wenn es normalerweise Futter gibt, schläft sie mehr als sonst, verändert ihren Tagesrythmus, verhält sich untypisch?

    Wie oft geht meine Katze aufs Klo?
    Es gibt Katzen, die rennen alle Naselang zum Klo, und bringen jedes bisschen Pipi dorthin wo es hingehört. Andere Katzen warten bis es kaum noch auszuhalten ist, und eröffnen dann einen Wasserfall im Klo. Genauso kann es beim Kot-Absatz sein. Katzen haben da sehr oft ihren eigenen Rhythmus, oftmals sogar zeitlich geplant. Gibt es mehrere Katzenklos, dann ist es nicht selten so, dass Katzen ihr Lieblingsklo haben, auch da kann man Veränderungen schnell erkennen.

    Wie fühlt sich meine Katze an?
    Katzen lieben es gestreichelt zu werden, und wir lieben Katzen, weil sie sich gerne streicheln lassen. Das Geheimnis der Erfolgsgeschichte unserer Lebensgemeinschaften. Doch wie fühlt sich meine gesunde Katze eigentlich an? Wie soll ich dem Tierarzt sagen, dass sich dieses oder jenes verändert hat, oder etwas war schon immer da, wenn ich es nicht weiß? Die Katze regelmäßig abzutasten ist gar nicht schwer, und wer seine Katze kennt, der erkennt auch viel schneller wenn sich etwas verändert, auch wenn es nur kleine Veränderungen sind. Ein Knubbel hier, eine Wunde dort, oder weniger Fell an jener Stelle. Nicht schwer zu erkennen, wenn man weiß wie es aussehen sollte. Dabei kann man auch mal den Bauchraum abtasten, erlernen, wie sich die Blase, oder der Bauch generell anfühlt, wenn alles normal ist.

    Wie viel trinkt meine Katze?
    Dass Katzen trinken, wenn sie Durst haben, ist ein Automatismus, der uns als Halter das Leben erleichtert. So stellen wir Wasser hin, und verlassen uns darauf, dass die Katze trinkt. Wie viel eine Katze trinkt kann aber sehr individuell, auch vom Futter abhängig, sein. Natürlich ist es manchmal nicht leicht das immer genau nachzuhalten, aber man kann zumindest einen ungefähren Richtwert erkennen, wenn man die Katze denn mal beobachtet. So muss ich nicht warten, bis die Katze mir, oft viel zu spät, sagt, dass etwas nicht stimmt, sondern ich kann es eventuell frühzeitig erkennen.

    Wie viel frisst die Fellnase?
    Zugegeben – Katzen sind wie Menschen, zumindest in mancher Hinsicht. Es gibt Tage, das könnte die Katze bis zum Umfallen fressen, und dann gibt es Tage, an denen die Katze eher wenig Hunger hat. Nicht jeder Veränderung muss da ein Alarmsignal sein, aber über 2-3 Tage hinweg schon. Um das bewerten zu können, muss ich aber wissen wie viel meine Katze in der Regel frisst. Da ist es natürlich leichter der Katze das Futter einzuteilen, denn man sollte sich zudem nicht darauf verlassen, dass Katzen wissen wann sie genug gefressen haben, und so kann ich Veränderungen viel schneller erkennen.

    Wie hoch ist die Normaltemperatur meiner Katze?
    Die normale Temperatur der Katze liegt bei ungefähr 37,8° bis 39,2° Grad. Allein zwischen diesen beiden Zahlen liegen physiologisch und medizinisch Welten. Und es ist ein Unterschied, ob eine Katze dabei 41 Grad hat, wenn sie normalerweise 37,8 oder 39,2 hat, weil so der Anstieg merklich höher wäre. Temperatur messen ist für die Katze unangenehm, für manche mehr denn für andere, aber es ist auch kein großer Aufwand. So kann ich aber selbst sagen, wann die Temperatur erhöht ist, und kann auch dem Tierarzt Zahlen nennen.

    Wie ist das Hautbild meiner Katze?
    Wenn das Zahnfleisch rosa ist, sagt man, dann ist es normalerweise ein gutes Zeichen. Doch was ist rosa? Wie sieht das bei meiner Katze aus, was ist die normale Farbe des Zahlfleisches, der Ohren, oder auch der Pfoten (Ballen) und der Haut? An Verfärbungen kann man sehr schnell Veränderungen erkennen, z.B. Fieber, Infekte, andere körperliche Gebrechen, oder auch allergische Reaktionen. Um das bewerten zu können muss ich aber den Normalzustand kennen. Nur so kann man dem Tierarzt sagen, dass dieses oder jenes normal ist, oder aber das es eben anders ist als sonst.

    Der Blick ins Maul!
    Mal ehrlich – Wie oft schaut man seiner Katze schon ins Maul? Eventuell mal, wenn diese gähnt, aber auch das sind nur flüchtige Momente. Wer aber kennt das Zahnbild seiner Katze, weiß wie der Rachen aussieht, oder auch die Zunge? Alles Dinge, die man normalerweise eher ignoriert, denn auch hier gilt wieder, dass so lange die Katze „funktioniert“, wir es nicht als wichtig erachten. Dabei kann man so z.B. frühzeitig Zahnprobleme erkennen. Katzen kommen mit solchen Problemen meist erst, wenn es schon viel zu spät ist. Man kann da aber sehr viel Zeit gewinnen, wenn man einfach regelmäßig einen Blick wagt.



    Am Ende ein Tipp aus dem Lehrbuch: Katzen können nicht sprechen. Katzen sind von ihrer Natur so veranlagt, dass sie Schwächen, Probleme, Krankheiten, erst dann preisgeben, wenn es meist schon eine mittlere Katastrophe ist, ja, eventuell sogar zu spät. Katzen verlassen sich auf uns Menschen, sie legen ihre Gesundheit und ihr Schicksal in unsere Hände. Und es ist an uns, dass wir diese Verantwortung ernst nehmen. All diese Dinge kosten nicht viel Mühen, nicht viel Arbeit, und auch nicht viel Zeit, aber sie können so viel Leid, und so viele Probleme verhindern. Und sei es nur, dass der Katze geholfen ist, weil man dem Tierarzt sagen kann, wie der Normalzustand der Katze ist.

    Das kann wirklich ungemein wichtig sein, und leider werden solche Dinge nicht oft genug widerholt und erwähnt. Und man sollte sich eben nicht immer darauf verlassen, dass der Tierarzt alle möglichen Eventualitäten aus dem Lehrbuch kennt. Jede Katze ist anders, und dem Tierarzt sagen zu können, wo die eigene Katze anders ist, kann viel ausmachen.

    Es liegt mir fern hier den Zeigefinger zu heben, noch bin ich der beste Katzenkenner. Da gibt es hier ganz andere Kaliber, was ich mit viel Respekt und Dankbarkeit sage. Aber ich und wir mussten schmerzhaft lernen, wie es ist, wenn allzu selbstverständlich mit dem Mitbewohner umgeht, und man Probleme unnötigerweise (!) zu spät erkennt. Es ist mir einfach ein ungeheuer wichtiges Anliegen andere vor diesen Fehlern zu bewahren, denn sie müssen einfach nicht sein!

    Über weitere Tipps würde ich mich sehr freuen, und ich nehme sie dann sehr gern in die Liste auf!

  2. #2
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    Super!

    Was man auch beobachten sollte:
    Felländerungen Sommer - Winter. Am Fell erkennt man häufig als erstes, wenn es der Katze nicht gut geht.
    Kotfarbe und Form, ebenso Uringeruch.

    Das sind übrigens auch Fragen, die ein Tierhomöopath stellt

    Finde wir sollten den Faden festpinnen

  3. #3
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    132
    Ich habe gerade gesehen, dass ich Beiträge nur eine bestimmte Zeit verändern kann, daher müsste eventuell ein Moderator die Änderungen eintragen. Es freut mich wenn der Beitrag gefällt, und ich würde mir wünschen, dass ihn viele Leute lesen. Diese Dinge können so unglaublich wichtig sein, wenn die Katze wirklich mal krank ist oder wird, und leider ignorieren wir sie nur allzu oft, weil sie uns nicht wichtig erscheinen.

    Wie sieht das Fell meiner Katze aus?
    Katzenkenner wissen, dass Katzen immer Winter meist ein dichteres Fell, als im Sommer haben. Die so genannte Unterwolle, oder eben Winterfell. Daher kommt es nicht zuletzt im Winter auch zu mehr Fellaufnahme beim Putzen und Lecken. Doch wie sieht das Fell meiner Katze aus? Welche Farbe hat es, welche dichte, und wie fühlt es sich an? Ein Indikator für Veränderungen kann es z.B. sein, wenn das Fell des Kameraden stumpf wird, so es denn normalerweise weich ist. Auch können farbliche Veränderungen oder Veränderungen in der Dichtigkeit auftreten, wenn sich etwas im Organismus der Katze verändert, oder die Katze schlicht krank ist. Äußerliche Veränderungen lassen sich normalerweise sehr gut erkennen, wenn man den Normalzustand kennt.

    Wie sieht der Urin und Kot der Katze aus, wie ist der Geruch?
    Normalerweise ist es nicht schwer diese Dinge nachzuhalten, denn immerhin machen wir das Klo der Fellnasen täglich sauber, und bevor wir diese Hinterlassenschaften einfach entsorgen, kann ein Blick nicht schaden. Manche Katzen haben einen dunkleren Urin als andere, und je nach Futter kann auch der Geruch stark variieren. Gleiches gilt für den Kot. Je nach Futter und z.B. auch Trinkverhalten kann die Konsistenz und die Farbe des selbigen stark variieren. Davon ausgehend, dass das Katzentier in aller Regel das gleiche Futter bekommt, sollte das was am Ende rauskommt, aber immer einigermaßen gleich sein. Hier kann man Veränderungen recht schnell erkennen. Die Farbe, die Festigkeit, der Geruch. Nicht jede kleine Veränderung muss dabei ein Warnsignal sein, aber auch hier gilt, dass Veränderungen über mehrere Tage (2-3) ein Indikator für Probleme sein können. Das kann man aber nur dann erkennen, wenn man auch hier den Normalzustand kennt.

  4. #4
    Steppenläufer Guest
    Ich finde die Idee auch super!

    *anpinn*

    Wie wäre es so: hier wird erst einmal nur gesammelt, quasi als "Arbeitsthread". Später kopierst du dann alles zusammen und machst einen neuen Thread nur mit der Liste. Wahrscheinlich wird sie nämlich über mehrere Beiträge gehen müssen, weil sie zu lang für einen einzelnen ist (es gibt eine Zeichenbegrenzung, über die bin ich bei meiner Bilderanleitung gestolpert ^^), editieren könnte ich daher nicht mehr viel dazu.
    Die "Endfassung" wird dann gepinnt, geschlossen und kann auf Wunsch später noch ergänzt oder verändert werden. Ein Link zum Arbeitsthread wird gesetzt, in diesem kann dann auch weiterhin diskutiert werden.
    Was meinst du dazu?

    was fällt mir noch ein...
    Notfallanzeichen, bei denen Eile geboten ist:
    - Der Hautfaltentest: bei Durchfall und/oder Erbrechen kann es passieren, dass Katz zuviel Flüssigkeit verliert. Bei kleinen Katzen kann so ein Zustand schnell lebensbedrohlich werden. Der Hautfaltentest zeigt an, ob Katz soweit dehydriert ist, dass sofort Notfallmaßnahmen ergriffen werden müssen: mit zwei Fingern die Haut im Nacken (kurz über den Schulterblättern) nach obemn ziehen und loslassen: verschwindet die Falte sofort wieder, ist noch alles im grünen Bereich. Bleibt sie dagegen einen Augenblick stehen, muss Katz sofort Flüssigkeit zugeführt werden (üblicherweise von einem Tierarzt via Tropf oder Depotspritze).
    - Apathie: Katzen sind extrem gut darin, Krankheitssymptome zu verstecken. Dieses Verhalten hat sich in der Natur durchgesetzt, denn nur, wer nicht durch auffälliges Verhalten die Neugier von Fressfeinden auf sich zieht, hat die Chance, eine Zeit der Schwäche zu überstehen. Es ist daher ein Alarmzeichen, wenn man Katz ein deutliches Unwohlsein anmerken kann. Wenn sie sich zurückzieht, matschig wirkt, zu nichts Lust hat, ungewöhnlich viel schläft, sollte sie umgehend zu einem TA gebracht werden.

  5. #5
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    Hallo Steppenläufer,

    das finde ich einen sehr guten Vorschlag. Da ich selbst aus dem Bereich Webdesign komme, beruflich, kenne ich das Forum ganz gut, und auch seine Limitationen. Daher finde ich es gut erst einmal zu sammeln. Eventuell kann man dann am Ende auch noch mal etwas kategorisieren und ordnen. Ich würde sagen, dass wir es genau so machen. Vielen Dank auch für die Anerkennung, freut mich wirklich sehr, auch wenn es, wie gesagt, vor allem eine Herzensangelegenheit ist!

    Bitte zögert auch nicht, meine Formulierungen zu verbessern oder zu korrigieren. Eventuelle Fehler korrigiere ich gerne, oder ergänze auch Dinge!

    Wie ist der Wasserhaushalt meiner Katze?
    Katzen müssen für ein gesundes Alltagsleben eine bestimmte Menge Wasser aufnehmen. Das kann stark variieren, je nach Fütterung. So ist es z.B. bei Fütterung von Trockenfutter sehr wichtig, dass die Katze genug trinkt. Ein untrügliches Signal, wenn es der Katze nicht gut geht, ist, wenn sich der Wasserhaushalt verändert, was eine große Gefahr darstellen kann. Um einen Eindruck vom Zustand zu bekommen, gibt es den Hautfaltentest. Dabei zieht man die Haut der Katze (bitte nicht am Fell ziehen!), am Rücken hoch, so dass man eine Falte zwischen den Fingern hat. Bei einer gesunden Katze senkt sich diese Falte schlagartig, und kehrt in die Normalposition zurück. Bei kranken Katzen dauert es indes eine Zeit lang, bis sie in der ursprünglichen Position zurück ist. Ein deutliches Zeichen, dass die Katze zu wenig Wasser im Körper hat, und ein Signal, um umgehend einen Tierarzt aufzusuchen. Diesen Test kann man problemlos immer mal wieder durchführen, z.B. beim Kraulen der Fellnase.

    Wie verhält sich meine Katze?
    Katzen sind wahre Meister darin Krankheiten und Unwohlsein zu verbergen, um sich so vor Feinden zu schützen. Das bedeutet aber nicht, dass die Katze nicht doch krank ist, oder sie sich gänzlich normal verhält. Kranke Katzen werden oft lethargisch und apathisch. Das kann sich in einem nicht runden Bewegungsablauf ausdrücken, an einem starren Blick, oder einem Schlafzimmerblick. Die Katze zieht sich zurück, liegt in eher ungemütlichen Positionen, oder gar verkrampft, oder aber sie hat z.B. Probleme sich beim Schlafen zu drehen. Kranke Katzen können mitunter auch Probleme habe die Krallen einzuziehen, oder fahren sie absichtlich aus, um Halt zu bekommen. Katzen die ein solches Verhalten zeigen, sollten umgehend dem Tierarzt vorgestellt werden.

  6. #6
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    884
    Super Thema!

    Wie oft und wie penibel putzt sich meine Katze?
    Putzt sie sich seltener, unordentlicher oder gar nicht mehr? Da kann eine Krankheit hinter stecken. Putzt eine Katze z.B. die Oberseite des Schwanzansatzes nicht mehr, kann eine Versteifung oder Schmerzempfindlichkeit der hinteren Wirbelsäule die Ursache sein. Infektionen und Schmerzen, z.B. des Zahnfleisches oder Verdauungstraktes, können dazu führen dass eine Katze ihre Hygiene vernachlässigt. Auffallend defizitäres Putzverhalten sollte immer ein Grund sein, die Katze dem TA vorzustellen.
    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  7. #7
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    2.875
    Ich finde noch sehr wichtig: wie riecht das Fell meiner Katze normalerweise und wie riecht ihr Mäulchen, ihre Ohren, ihre Pfoten. Denn auch veränderter Geruch (solange sie sich nicht in irgendwas gewälzt hat) kann ein Alarmzeichen sein.
    Von den Katzen kann man Gelassenheit und unendliche Geduld lernen (von mir)

    https://streunerhof.hpage.com

  8. #8
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    Man sollte bei der Katze auch auf die Augen achten. Ob es nun ein Nickhautvorfall ist, sich die Pupillen bei Lichteinfall nicht mehr schließen, die Augen plötzlich tränen o. a., das sind Anzeichen für Erkrankungen des Auges bzw. sogar für andere, innere Erkrankungen.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  9. #9
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    21.09.2010
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    Ampertal
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    3.097
    Eine tolle Sammlung!

    Ich möchte zum "Blick ins Maul" ergänzen, dass auch ein verändertes Fressverhalten ein Hinweis auf Zahnprobleme sein kann, z.B. wenn die Katze schnell schlingt oder ihr Esse sehr "zaghaft" aufnimmt. Vielleicht sogar ein Stückchen nimmt und es wieder fallen lässt, um es erneut zu probieren. (Beide Symptomatiken sind mir aus eigener Erfahrung leider bekannt.) Dahinter kann sich eine schmerzhafte Zahnerkrankung verbergen. Leider lassen sich ja nicht alles Katzen so intensiv ins Mäulchen kucken, dass eine Veränderung optisch wahrnehmbar wäre.
    Liebe Grüße von Maria mit Schmustiger Luna, Charakterkatze Flecki & Spanierin Tahira


    Die Katze kann Dein Freund sein, aber sie wird nie Dein Sklave.

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