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Thema: Einzelhaltung von Katzen in Wohnungen - und warum besser nicht.

  1. #1
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    Einzelhaltung von Katzen in Wohnungen - und warum besser nicht.

    Da es in letzter Zeit immer wieder zu Telefonaten mit Katzeninteressenten und auch hier zu Posts kommt, daß Leute Einzelkatzen suchen und wollen, möchten wir hier an dieser Stelle gern etwas dadrüber schreiben, warum genau DAS, keine artgerechte Haltung ist und warum man das lassen sollte.



    Wir möchten hier auch dazu aufrufen, Berichte von positiven Zusammenführungen von sogenannten Einzelgängern zu posten. Gern auch negative, aber dann auch wirklich MIT BEGRÜNDUNG, weshalb die Zusammenführung gescheitert ist und woran.



    Angefangen mal mit dem :

    Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland

    § 1
    Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.


    § 2
    Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
    1.muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
    2.darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
    3.muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
    Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/ti...012770972.html



    Artgerechte Haltung von Katzen.... was ist artgerecht?


    Unsere Hauskatze ist ein Tier, was von der Falbkatze abstammt. Die Falbkatze ist ein Einzelgänger, der im Laufe der Jahrhunderte dichter an den Menschen gewandert ist. Die Fellnasen, die bei und mit uns leben, haben mit dem Lebensstil ihrer Vorfahren aber nichts mehr zu tun. Unsere domestizierten Tiere finden sich, wenn sie verwildern, immer in Rudeln zusammen... Sie legen am Tag mehrere Kilometer zurück, jagen, spielen und lebt im sozialen Verband. Nun können wir unsere Stubentiger nicht allesamt in der Stadt raus lassen um ihnen eine artgerechte Lebensweise zu ermöglichen. So lebt nun eine größere Menge - von geschätzten 7,5 Millionen - der Samtpfoten mit uns zusammen in Wohnungen.
    Auch wenn das nicht komplett artgerecht ist, so kann man doch auch eine Wohnung und die Wohnungshaltung weitestgehend artgerecht gestalten. Dazu gehören Kratzmöglichkeiten, Spielzeug, gesicherte Fenster und/oder Balkone zum raussehen, ggf Catwalks, ordentliches Futter...und...kätzische Gesellschaft....



    - Katzen sind soziale Tiere, die selbst unter widrigsten Umständen im Rudel leben. Das kann man sehr schön in den ganzen Urlaubsorten sehen. Trotz massiven Futtermangels leben die Tiere in Rotten zusammen. Sie sind Einzeljäger, aber häufig teilen sie dann hinterher die Beute mit ihren Artgenossen im Rudel.

    - Das Sozialverhalten erlernen die Katzen in der 8. bis 12 Lebenswoche. Katzen, die früher von den Artgenossen getrennt werden, tun sich häufig später schwer soziale Kontakte aufzubauen. Sie haben schlicht verlernt, wie man als Katze zu sprechen hat... Daher bitte NIEMALS ein Kitten vor 12 Wochen von der Mutter und Geschwistern trennen.

    - Ein Mensch, auch wenn er 24 Std am Tag im Haus ist, ist kein Ersatz für kätzische Gesellschaft. Menschen können die Katzensprache nur ansatzweise oder gar nicht. Menschen finden es gar nicht toll, wenn man mit ihnen rauft, Krallen ausfährt und sie anspringt. Ebenfalls putzen Menschen die Mitkatze nie so wundervoll mit der warmen Zunge, schnurren nicht, treteln die Katze nicht in den Schlaf.... wie kann man dann als Mensch davon ausgehen, daß er für eine Katze genug ist?

    - Katzen, die jahrelang in Einzelhaltung leben entwickeln sehr häufig Neurosen. Bissige Katzen, phlegmatische Katzen, Katzen, die sich das Fell auslecken, Katzen, die Möbel zerstören... all das findet man vermehrt bei Katzen in Einzelhaltung. Häufig sind Einzelkatzen zu dick, da sie sich nicht genug bewegen. Daraus resultieren auch andere physische Probleme. Gelenke, Nieren, Leber - all das leidet unter Übergewicht...


    - In der Schweiz ist bereits per Gesetz die Einzelhaltung als Wohnungskatze verboten (Edit: scheint nur in vereinzelten Kantonen zu sein - siehe nächste Posts):
    Wer in der Schweiz Tiere wie Meerschweinchen, Goldfische, Wellensittiche aber auch Pferde hält, darf sie demnächst nicht mehr einzeln halten. Gesellige Tiere müssen nach der bereits verabschiedeten Tierschutzverordnung Gefährten haben. Artgerechtes Sozialverhalten muss gestattet werden.

    Nach dem Gesetz wird das Entsorgen von Fischen durch das WC verboten, auch die Qualität des Wassers im Aquarium wird festgelegt. Katzen darf es nicht verwehrt werden, den täglichen Umgang mit Menschen oder anderen Katzen zu haben.

    Das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) informiert jetzt über die tiergerechte Haltung in Kinderzimmern, da das staatliche Eingreifen hier für Missverständnisse gesorgt hat. Das neue Tierrecht gilt ab September 2008. Die Bundesverfassung der Schweiz gesteht Tieren wie Pflanzen eine Würde zu
    Quelle: http://www.shortnews.de/id/710312/Sc...enftig-illegal


    - Nun stellt sich die Frage: es werden immer wieder Katzen als Einzelgänger - auch in Wohnungshaltung - vermittelt.
    Wer entscheidet unter welchen Kritikpunkten, ob das Tier tatsächlich allein glücklicher ist?
    Wer entscheidet, ob das Tier einfach nur mit den falschen Katzen zusammengeführt wurde?
    Wer entscheidet, ob das Tier im Tierheim nicht so unter Streß steht, daß es alles von sich weist und beißt?
    Wie lange und mit welchen Mitkatzen wurde eine Zusammenführung versucht? Auch in der Natur gibt es Katzen, die bei weitem nicht mit jeder anderen Mitkatze zurecht kommen, andere wiederum können mit jeder anderen Katze gut auskommen... Mal ehrlich? Mögen sie ihren Chef? Oder würden sie gern Katze sein und ihm eine Kralle übers Ohr ziehen Wieso sollte dann eine Katze JEDE andere Katze mögen und akzeptieren?


    - In der Vergangenheit hat es immer wieder Fälle und Beispiele gegeben, wo die Angabe: "Einzelgänger" sich als kompletter Blödsinn herausgestellt hat. Möchten Sie aus purem Egoismus eine Katze, die sich einen Artgenossen nach ihrem Geschmack wünscht, unglücklich machen???
    Wie kann das Tier es ihnen klar machen, daß es einen Artgenossen haben möchte? Verstehen sie sie, wenn sie ihnen sagt: ich fühe mich einsam??? Würden sie fremdpinkeln, Krankheiten, Zerstörungswut, Aggression oder Spielunlust auf einen fehlenden Kameraden schieben??? All das ist etwas, was auf Einsamheit hindeuten kann....



    Wann kann man eine Katze alleine halten?

    - Wenn sie Freigänger ist!!!
    - sehr alte Tiere, deren Kumpel verstorben ist. Häufig ist es dann schwer einen passenden Partner zu finden. Dann ggf lieber 2 Junge dazu, die sich miteinander beschäftigen und nicht versuchen das alte Tier zu nerven
    - man geht davon aus, daß max. 1% aller Wohnungskatzen die alleine gehalten werden, reine Einzelgänger sind.... alle anderen leiden mehr oder weniger still vor sich hin....


    Vorteile des Mehrkatzenhaushaltes:

    - Man kann die Tiere, ohne schlechtes Gewissen, auch als voll berufstätiger Mensch den Tag über allein lassen.
    - Sie werden von ausgeglichenen, glücklichen Katzen beim Nachhausekommen begrüßt.
    - Die Tiere spielen und kuscheln miteinander. Man spart unendlich viel Strom, weil man viel lieber die Katzen beobachtet, als in die doofe Flimmerkiste zu starren
    - Der Arbeitsaufwand und die Kosten sind im Verhältnis nur Minimal höher als bei einer Katze allein.
    - Bei mehreren im Haushalt lebenden Personen teilen sich die Katzen auf - kein Streit von wegen: Katze schläft heute bei mir! Nee, bei mir!

    UND! Es gibt keine besseren Krankenpfleger als Katzen, die einen gesund schnurren - eine rechts, eine links


    Ein gutes Buch zum Thema: "Mehrkatzen-Haushalt" ist dieses: http://www.amazon.de/Aller-guten-Kat.../dp/3899064313 "Aller guten Katzen sind...." von Sabine Schroll
    und http://www.amazon.de/Endlich-eine-Ka...3372612&sr=8-1 "Endlich eine Katze: Anschaffung und Haltung" von Markus Skupin


    Links zu dem Thema:
    http://www.feline-senses.de/keine-einzelhaltung.html
    http://www.loetzerich.de/KIN/catcare...elhaltung.html
    http://www.tierheim-horb.de/info/kat...zelhaltung.htm
    http://www.katzennetzwerk.de/katzeni...elhaltung.html
    http://www.katzennetzwerk.de/katzeni...zenbabies.html
    http://www.geliebte-katze.de/informa...atuerlich.html

  2. #2
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    Hallo lammi,

    nur kurz, damit kein Missverständnis aufkommt: ich sehe das in dem Satz "Katzen darf es nicht verwehrt werden, den täglichen Umgang mit Menschen oder anderen Katzen zu haben" im Bezug auf die Schweiz nicht als verboten an, Katzen einzeln zu halten (im Gegensatz zu Meerschweinchen etc., siehe oben), sondern es soll ein Mensch ODER eine Katze als Sozialkontakt da sein. Info dazu auch hier: https://www.bundespublikationen.admi...0.d_Katzen.pdf unter dem entsprechenden Abschnitt zu Wohnungskatzen und Sozialkontakten.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  3. #3
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Hallo lammi,

    nur kurz, damit kein Missverständnis aufkommt: ich sehe das in dem Satz "Katzen darf es nicht verwehrt werden, den täglichen Umgang mit Menschen oder anderen Katzen zu haben" im Bezug auf die Schweiz nicht als verboten an, Katzen einzeln zu halten (im Gegensatz zu Meerschweinchen etc., siehe oben), sondern es soll ein Mensch ODER eine Katze als Sozialkontakt da sein. Info dazu auch hier: https://www.bundespublikationen.admi...0.d_Katzen.pdf unter dem entsprechenden Abschnitt zu Wohnungskatzen und Sozialkontakten.
    Ich suche noch. Eine Schweizer Bekannte hatte mir erzählt, daß in einigen Kantonen das Gesetz mittlerweile ausgeweitet wurde und die Einzelhaltung als Wohnungskatze komplett verboten wurde... Ich hab hier auch noch einen Wegweiser TschGesetz: http://www.tierschutz.com/publikatio...er_tschg_d.pdf

    Edit... hab ihr ne Mail geschickt, da ich im Inet nicht fündig werde und hoffe drauf, daß sie mir etwas zuschicken kann... Danke, Sheratan

  4. #4
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Wir möchten hier auch dazu aufrufen, Berichte von positiven Zusammenführungen von sogenannten Einzelgängern zu posten.
    Aber gerne!

    Was könnte ein typischer Einzelgänger sein? richtig: Ein als Einzelkind geborener Kater / Katze. Er hatte nur seine Mutter als Bezugsartgenossin und musste leider auf gleichaltrige Geschwister verzichten. So ein Kater lebt bei mir. Er ist Strunersohn und wurde von seiner sehr aufmerksamen vorsichtigen wilden Mutter gut abgeschirmt. Trotzdem hat er den Nachwuchs adoptiert, den sie 4 Monate später (mangels möglichkeit sie rechtzeitig zum Kastrieren einzufangen, was anschliessend noch nachgeholt wurde) ebenfalls anschleppte. So begann seine Lebensweise als Gruppenkater mit Drillingen, die zusammen hielten wie Pech und Schwefel. Alle leben gemeinsam mit mir als Freigänger.

    So begann es...

    Der rechte Kater, Tiger, ist 7 Monate alt. Der linke Kater, Flaumig, ist 3 Monate alt. Flaumig ist im Geschwisterverband sozialisiert und sucht Anschluss bei Tiger, der den besseren Menschenbezug hat und irgendwie als Leitkater von den Drillingen angesehen wurde:

    https://lh6.googleusercontent.com/-y...0301817-38.jpg

    https://lh3.googleusercontent.com/-Q...0301818-14.jpg

    Tiger tut was er nicht lassen kann

    https://lh3.googleusercontent.com/-5...0301817-52.jpg

    Da ist der kleine Flaumig aber glücklich

    https://lh3.googleusercontent.com/-m...0301834-34.jpg

    Und so fand ich meine Mitbewohner oft morgens im Wohnzimmer vor:

    https://lh6.googleusercontent.com/-z...0/PICT0002.JPG

    Wer jetzt glaubt, die hätten sich nur so gut vertragen als sie klein waren, hat das noch nicht gesehen: Alle sind erwachsen und lümmeln sich in winterlicher gemütlichkeit ein ganzes Jahr später auf der Fensterliege

    https://lh6.googleusercontent.com/-Y...0/PICT0072.JPG

    Die besten Freunde sind immer noch die beiden Wurfbrüder, was dafür spricht, Katzen von klein auf in Gemeinschaft zu halten:

    https://lh3.googleusercontent.com/-o...0/PICT0013.JPG

    Doch auch Herr Einzelkind (unten) geniesst es, mit seiner Halbschwester zusammen zu liegen und sich putzen zu lassen:

    https://lh4.googleusercontent.com/-y...0/PICT0008.JPG

    Liebe Grüsse

    Claudia & die 4 Tiger

  5. #5
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    Boah Anja, soviel Arbeit!!!

    Liebe Grüße Minione
    "Wer keine Katzen mag hat nur noch nicht die Richtige getroffen"


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  6. #6
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    Anja Wahnsinn super gemacht

    Negative Zusammenführg.
    Schnecke
    kam im Alter von ca. 9 Jahren zu uns, lebte in einem Haushalt mit Kindern, Kaninchen und Ihrem Sohn.
    Sie hatte Freigang und hat sich uns ausgesucht mit der Promisse als alleinige Herscherin bei uns zu sein, 3 Jahre war sie es, dann kam Boxer zu uns und mit der Situation kam sie nicht klar bzw. wurde von schon vorher von Nachbarns angefuttert damit war für sie klar.... tschüß ich ziehe aus und lebt weiterhin als Einzelkatze bei Nachbarns

    Positive Zusammenführg.
    Boxer
    selber scheint auch Einzelkater gewesen zu sein, alles was 4 Beine hatte und annährend aussah wie eine Katze wurde von Ihm verjagt.... nachdem Schnecke auszog war er für ca.1/2 jahr alleine bei uns mit Freigang.
    Dann zog die Rasselbande ein, die für 5 Monate separiert war. Wir haben Ihn langsam Stück für Stück an die Rasselbande gewöhnt und es wird sich akzeptiert. Klar die Liebe ist es nicht, es wird sich auch gezofft aber alles in allem sehe ich es als geglückt.

    Rasselbande
    war von Angfang an zusammen, Mamile ist ca 1/2 Jahr älter als der anderen 3 und es wird gekuschelt, abgeschlabbert ect. Klar der eine oder andere ist auch mal irgendwo alleine aber spätestens nach 5 h werde die anderen gesucht
    Viele Grüße von Tina mit der Rasselbande Krümel, Jeanny, Hasi, Mamile, Prinz Leo und Boxer




    Für immer im Herzen:
    Schnecke 2007, Brummi 2011, Mümmel 2/2014 mit Lola 4/2014
    Cessy 7/2014, Wuschel 7/2016, X-Man 2017
    Ich werde Euch nie vergessen

  7. #7
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Edit... hab ihr ne Mail geschickt, da ich im Inet nicht fündig werde und hoffe drauf, daß sie mir etwas zuschicken kann...
    Super, das finde ich auch interessant - die Schweiz ist ja oft ziemlich weit vorne in Sachen Tierschutz. Übrigens stand in "meinem" Link, dass ab 2013 eine Katzentoilette / Tier wohl vorgeschrieben ist, fand ich ja...bemerkenswert *g*

    Ansonsten bin ich übrigens auch ganz klar dafür, Katzen nicht einzeln zu halten - hatte Merlin ein halbes Jahr alleine, dann gemerkt, dass was fehlt und er hat sich seeeeehr gefreut, als Gandalf dazu kam! Es mag sicher aber auch Ausnahmen geben, wie Du ja auch sagst, wenn das Tier durch fehlerhafte Haltung schon sehr geprägt ist/wenig sozialisiert, dass es nur schwer machbar ist, die Katze an Artgenossen zu gewöhnen. kann es wirklich schwierig werden und man muss genau abwägen, wie man eine Vergesellschaftung angeht und vor allem, wer passt.

    Übrigens hat auch unser Freigänger früher immer gern den ein oder anderen Katerkumpel im Lauf der Jahre mit zu uns gebracht und sich mit ihm im Garten gesonnt.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  8. #8
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    Ich kann auch ein paar Beispiele anführen.

    Als ich ein Kind war - mitte der 70iger Jahre - , beschloß meine Mutter, daß sie eine Siamkatze haben möchte. Diese wurde dann bei Karstadt gekauft Die Katze hat mich vom ersten Augenblick an zerlegt. Ich war als Kind immer nett und lieb zu Tieren, hatte nie zuvor Probleme mit Tieren oder Katzen gehabt. Die Katze mußten wir dann wieder abgeben Heute weiß ich, daß die mich einfach als Spielkameraden ausersehen hatte, damals fand ich die Bisse und Kratzer nicht lustig... Damals wußte man es einfach nicht besser...leider

    Bei den Kitten von Charlymama hatte ich damals Kontakt mit einer Interessentin, die bereits schon einmal ein Kitten hatte. Mit 6 Wochen, viel zu früh, vom Bauernhof geholt. Als das Tier 16Wochen alt war, ist es der kleinen Tochter mit ausgefahrenen Karllen ins Gesicht gesprungen, hat sie böse verletzt, hat angefangen sich bei allen Familienmitgliedern zu verbeißen....das Tier wurde ins TH gebracht, wo es (hab mich erkundigt) keine Verhaltensauffälligkeiten zeigte, nur sehr heftig mit anderen Kitten spielte....

    Eine Bekannte hat 5 Katzen. Alle fünf waren in Pflegestellen und Tierheimen als Einzelgänger abgestempelt worden, da sie anderen Katzen teilweise aggressiv gegenüber waren (ein Kater hat im Tierheim mehrere Katzen schwer verwundet) oder auch gar kein Interesse an anderen Katzen hatten, da sie bei als Einzeltier bei einer alten, verstorbenen Dame übergeblieben waren... Mit dem nötigen Katzenverstand und der nötigen Ruhe und Gelassenheit sind die 5 nun ein Team. Schmusen und Spielen zusammen, teilweise kloppen sie sich auch mal heftig. Eben Katzen....

  9. #9
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Übrigens hat auch unser Freigänger früher immer gern den ein oder anderen Katerkumpel im Lauf der Jahre mit zu uns gebracht und sich mit ihm im Garten gesonnt.
    Dazu gibt es eine schöne Geschichte von der Bekannten, die nun 5 Katzen hat Sie hatte vorher 4 seeehr alte Katzen, die alle nach und nach innerhalb eines Jahres verstarben. Der erste war Garfield... Garfield kam damals zu ihr...Huckepack zu ihrer Katze Die Katze kam rein, maunzte und ihr folgte ein struppiger, ängstlicher, dürrer Flohball, der zögernd reinkam, sich auf den Napf stürzte und ihn leerte während ihre Katze daneben saß, dann meine Bekannte anschaute, anmaunzte, zu Garfield ging und ihn anstupste. Damit war er in der Familie aufgenommen. Die beiden Katzen sind beide irgendwo zwischen Mitte und Ende 20 Jahre alt geworden. Als Garfield ging, folgte seine Freundin 2 Wochen später...ohne ihn ging es für sie nicht....

  10. #10
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    Hallo Zusammen,

    vor 6 Jahren ist unsere Katze gestorben, was den Kater in eine handfeste Depression gestürzt hat (Geschwisterpaar in Wohnungshaltung).
    Nach 4 Wochen und zwischenzeitlich 800g mehr auf den Rippen, haben wir uns entschieden eine neue Miez dazu zu holen, auch wenn wir uns nciht sicher waren, ob er sie akzeptieren wird.

    Unsere Wahl fiel dann auf eine zuckersüße weite und gehörlose Tierschutzkate, die 6 Monate alt war und gehörlos ist. Liesel sollte ausdrücklich an einen Einzelplatz vermittelt werden, wir wollten sie jedoch unbedingt und waren uns sicher, dass sich das irgendwie lösen lässt.

    Wie war sehr scheu, und so richtig streicheln lassen hat sie sich erst nach einem Jahr. Auch war sie am Anfang nicht sehr entzückt von unserem 4x so großen 8kg-Kater, jedoch haben die beiden nach exakt 9 Monaten nur noch aneinandern gekuschelt geschlafen.

    Sie wurde uns als äußerst unzugänglich und streitsüchtig angeboten, wir wollten es jedoch unbedingt probieren.

    Leider ist Michel (der Kater) vor etwas mehr als einem Jahr an Wasser in der Lunge gestorben, was für Liesel (und uns auch) sehr schlimm gewesen ist. Diese kleine Katze (sie ist nie wirklich gewachsen ) hat sich von einer Einzelgängerin die wirklich biestig gewesen ist zu einer ganz lieben Gesellschaftskatze entwickelt.
    Es war herzzerreißend, wie lange sie jeden Tag nach Michel gesucht und gerufen hat.

    Wieder nach 5 Wochen haben wir dann Leonidas ins Boot geholt. Das war schrecklich... er hat alles versucht der kleine Mann, jedoch hat sich Liesel komplett gewehrt und gesträubt, nach zwei Wochen zumindest hat sie ihn toleriert.
    Da Leonidas einen Spielgefährten haben sollte (er war erst 4 Monate alt und sie hat sich ja verweigert rumzutollen) haben wir dann im Herbst letzten Jahres Oskar dazu geholt.

    Wieder wie die Pest am Anfang, aber wesentlich schneller als bei Leonidas ist sie wieder ruhiger geworden.

    Sie kuschelt - wenn überhaupt - nur mit Leonidas. Aber wenn sie die beiden anderen nicht sieht, macht sie immer einen Rundgang um sie zu finden (sie hört sie ja nicht) und ist erst dann zufrieden, wenn sie die beiden gefunden hat.

    Nicht dass wir uns falsch verstehen: so eine innige Liebe wie mit Michel ist es nicht. Aber sie würde auf jeden Fall verzweifeln, wenn sie alleine wäre. Sie beobachtet die beiden gerne beim spielen und zeigt den beiden Herren (obwohl sie nur halb so groß ist) regelmäßig wo der Hammer hängt. Sehr erhaben sieht sie dabei aus und man meint manchmal zu erkennen, dass sie weit über den Dingen steht.

    Aber sie würde definitiv eingehen, wenn sie alleine wäre. Dafür schätzt sie die Unterhaltung zu sehr. Und das, obwohl wir echt dafür kämpfen mussten, dass wir sie bekommen. Denn ANGEBLICH war sie ja unverträglich...

    Der Klügere gibt solange nach, bis er der Dümmere ist.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Sheratan Beitrag anzeigen
    Übrigens hat auch unser Freigänger früher immer gern den ein oder anderen Katerkumpel im Lauf der Jahre mit zu uns gebracht und sich mit ihm im Garten gesonnt.
    (offtopic)
    Bis vor zwei Jahren war das ein "Gesellschaftsspiel" bei den Freigänger-Katern draußen im Garten. Kater-Mikado.
    Im passendem Abstand ruhig auf dem Rasen des Nachbarn sitzen, möglichst im Halbschatten und vor sich hingucken.
    Wer sich als erster bewegt, hat verloren.

    Leider ist dann zwei Häuser weiter ein Raufbald-Kater eingezogen.
    Lydia mit Kater Janek geb. 2004? und Kätzin Bella geb. ?
    im Herzen Felix (Apr. 1995 - März 2015) und Pitti (1997 ? - Nov. 2007)

    Wir barfen seit Juni 2007

  12. #12
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    Soo, dann versuch ich das hier auch nochmal.

    Ich schreibe das vorallem weil die Leute oft sagen, sie hätten jahrelange Katzenerfahrung. Meine Erfahrung mit Katzen ging damals gegen Null, und wenn ich heute zurück schaue, hatte sich das auch über viele Jahre nicht wesentlich geändert. Ich bzw. meine Familie überhaupt war nämlich auch der Meinung, unsere Sunny wäre lieber eine Einzelkatze. Sie war schon immer eine kleine Zicke, mit anderen Katzen schien sie sich überhaupt nicht zu verstehen. Allerdings hatten wir damals einen Hund, ein sechsjähriges Mädchen, das Katzen von jeher sehr liebte und nie verstehen konnte, dass es immer wieder von fremden Katzen eine gewischt bekam, wo sie sie doch eigentlich nur abschlecken wollte. Die Kombination war perfekt. Hund und Katze waren schnell ein Herz und eine Seele. http://stechpalme.net/rufus/souris_sunny.jpg

    Als Sunny neun Jahre alt war, starb unsere Souris, und die Katze war allein. Kurze Zeit später kam in unserem Garten ein kleiner Kater zur Welt, der anfangs extrem scheu war.
    http://stechpalme.net/rufus/001.jpg

    Seine Mutter war mehr Wildkatze als alles andere und hätte uns lieber zerfleischt als uns zu nah an den kleinen Kerl ran zu lassen.
    http://stechpalme.net/rufus/007.jpg (Man bemerke den Sicherheitsabstand zwischen Kamerafrau und Katze.)

    Mit viel Geduld schafften wir es trotzdem den Kater neugierig auf uns zu machen. Mit Futter und Spielversuchen bekam ich ihn nach einigen Wochen handzahm und wurde seine beste Freundin. Als er dann alt genug war - was wir nur schätzen konnten, da wir nicht wußten wann er geboren worden war, wir beobachteten dabei vorallem wie sich seine Mutter ihm gegenüber verhalten hat - nahmen wir ihn dann das erste Mal mit in die Wohnung.
    Dort schien sich unser ursprünglicher Eindruck, Sunny wäre die geborene Einzelkatze zu bestätigen. Sie motzte und zickte ihn an und ging ihm aus dem Weg.
    http://stechpalme.net/rufus/021.jpg

    Aufgegeben hat er allerdings trotzdem nicht. Und es hat wirklich nur wenige Stunden gedauert bis Sunny sich todesmutig erstmals auf sein Spiel einließ ...
    http://stechpalme.net/rufus/022.jpg

    Der krönende Abschluß dieses Tages und der Moment, der mich wirklich umgehauen hat, war aber der hier:
    http://stechpalme.net/rufus/023.jpg
    http://stechpalme.net/rufus/024.jpg
    Es hat genau einen Nachmittag gedauert, um aus einer Einzelkatze eine Adoptivmama zu machen. So hat dieser kleine, wilde Kater ein Katzenherz erobert, von dem wir nie wußten wie groß es tatsächlich ist.
    Seither ist viel passiert. Ich habe auch danach noch so manchen Fehler gemacht. Aber ich habe aus allen gelernt.
    Heute leben hier drei Katzen zusammen. Die beiden Mädels vertragen sich eigentlich nicht so gut. Sunny ist der kleinen Feli sehr suspekt, da geht sie ihr meistens doch lieber aus dem Weg. Trotzdem erwischt man sie immer wieder in solchen Momenten:
    http://www.stechpalme.net/rufus/dreigestirn20120119.jpg

    Sunny hat inzwischen gut abgenommen und ist leicht dement. Rufus scheint ihr dabei ein großer Halt zu sein. Er ist ein sehr sensibles Tier, das auch immer merkt, wenn mit mir etwas nicht stimmt. Wenn Sunny einen ihrer Ausfälle hat, steht er sofort Gewehr bei Fuß und wenn sie dabei im Schlafzimmer meiner Eltern ist, in dem nur sie allein sein darf, die Tür ist dann für die anderen Katzen geschlossen, kommt Rufus zu uns gerannt und stellt sich dann vor der Tür auf bevor drin das Geheul losgeht.

    Ich glaube heute nicht mehr, dass es echte Einzelgängerkatzen gibt. Es gibt nur solche, die vom Menschen dazu gemacht wurden oder die vielleicht so krank sind, dass sie von anderen Tieren nicht mehr akzeptiert werden.
    Und um noch einmal auf meine Ursprungsthematik zurückzukommen: Man kann noch so viele Jahre "Katzenerfahrung" haben, wenn man es nicht besser weiß, wird man auch nichts lernen, und wenn man keine anderen Katzen kennt als die eigene und gar nicht erst versucht sie zu vergesellschaften, wird man auch niemals wissen wie das eigene Tier verkümmert.

    Wenn jemand also wirklich eine Einzelkatze halten möchte, sollte er in der Lage sein ihr Freigang zu ermöglichen, damit sie die Chance hat, sich ihre Gefährten selbst zu suchen. Wir Menschen sollten es tunlichst vermeiden uns einzubilden, wir wüßten in allen Belangen, was für unser Tier das beste ist. Ich denke, so manch einer wäre wirklich überrascht ...
    Liebe Grüße von Ilona mit den Hasenkindern



    Hier geht's zur Haserl-Stechpalme 2014

  13. #13
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    Ich hab auch so einen Fall von missverstandener Einzelkatze. Meine Katzenoma kam mit 12 Jahren zu mir und hatte bis auf das erste Jahr den Stempel "Einzelkatze" da sie ja mal ihren eigenen Sohn, der sie damals mal besucht hat nach einem Jahr Trennung, ordentlich verdroschen hat. Ich bekam sie also und wollt das nicht so recht glauben. Im Zuge eines Umzugs, zog eine neue menschliche Mitbewohnerin in meine Wohnung, die wiederum eine Katze haben wollte. Wir namen einen 9 Jahre alten Kater dazu, der halt auch schon was älter war (mein Kriterium), aber ansonsten irgendwie so gar nicht zu meiner Oma passte. Ich wusste es aber auch nicht besser und meine Katze wurde ein absolutes Mobbingopfer und wehrte sich gegen den Kater indem sie mir ins Bett pinkelte (das weiß ich aber auch erst heute). Fakt war, der Kater musste wieder gehen. Da die neue menschliche Mitbewohnerin auch nicht mein Fall war, zogen gleich beide aus und ich akzeptierte, dass meine Katze eine "Einzelkatze" ist. Über 2 Jahre wars dann auch so und alles war gut. Dann kam mir das Schicksal dazwischen und ich fand letztes Jahr eine 5 Monate alte Katze im Keller unseres Hinterhofs. Diese wurde zwar vom Tierheim kastriert, sollte aber wegen Platzmangel und Wildling/unvermittelbar wieder ausgesetzt werden. Das konnt ich nciht und hab beschlossen, dass ich sie zu einer vermittelbaren Katze mache. Meiner Katzenoma passte das zunächst gar nicht und sie verzog sich die meißte Zeit im Flur. Nach 6 Wochen wendete sich jedoch das Blatt und auf einmal war die kleine kein Eindringling mehr. Man fraß nebeneinander, man leckte sich auch mal den Kopf oder das Ohr und wenn eine von beiden im Hof war, hat die jeweils andere gesucht und gerufen.

    Ich traf die Entscheidung nach 3 Monaten: Die kleine darf komplett bleiben und nun leben wir hier schon 6 Monate zusammen ohne fremdpinkeln, blutige Keilereien etc. Sie lieben sich nicht heiß und innig, dafür war die Oma wohl zu lange allein, aber sie akzeptieren und mögen sich und wollen ohne den jeweils anderen auch nicht mehr sein, schon gar nicht auf Dauer. Die zwei spielen auch miteinander solange, bis die Oma keine Lust mehr hat, dann springe ich ein und spiel mit der kleinen und die große schaut interessiert zu.

    Nun hat eine 17 Jahre alte Katze doch noch eine Gefärtin gefunden und darf ihren Lebensabend mit einer Artgenossin teilen.
    Liebe Grüße
    Chris, Peggy und Hope


    Tagebuch von Hope und Peggy

  14. #14
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    Zitat Zitat von Katzenzahn Beitrag anzeigen
    (offtopic)
    Bis vor zwei Jahren war das ein "Gesellschaftsspiel" bei den Freigänger-Katern draußen im Garten. Kater-Mikado.
    Im passendem Abstand ruhig auf dem Rasen des Nachbarn sitzen, möglichst im Halbschatten und vor sich hingucken.
    Wer sich als erster bewegt, hat verloren.

    Leider ist dann zwei Häuser weiter ein Raufbald-Kater eingezogen.
    Soo offtopic isses ja nicht, schließlich beweist es doch, dass Katzen bei weitem keine einsamen Löwen sind, auch, wenn sie es sein könnten :-)
    Waren das bei Dir auch eher Kater? Boris hat soweit ich weiß auch nur (kastrierte) Kater "mitgebracht", seine Halbschwester wohnte nebenan bei meinen Großeltern und hat sich zwar mit ihm ganz gut vertragen, das hat ihr dann aber wohl auch gereicht...

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  15. #15
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    Beispiel: Jutta, zum Zeitpunkt der Abgabe ca. 10-12Jahre.
    Kam aus dem TH, wurde als Einzelkatze vermittelt. War ca. 8-9 Jahre dort als Einzelkatze....
    Vorleben unbekannt, kann aber nur eine Katastrophe gewesen sein... und ging dann auch so weiter.
    Dosine bekam 2 extrem laute, anstrengende Kinder, Jutta ließ sich nicht anfassen, lief nur fauchend weg oder saß nur auf einem Platz, fraß kaum, bekam Allergien. Fell war stumpf, sie bekam Kortison, weil sie sich sonst aufkratzte. Tierarzt diagnostizierte eine Depression und ihr wurden Antidepressiva verpaßt. Immerhin fraß sie wieder etwas. Wog dann noch ca. 3 kg....

    Wir hatten Glück. Sie fand ein tolles neues zuhause mit einer Mitkatze. Sie lieben sich (noch) nicht voll und ganz, aber sie schaun, wo der andere ist, sie toben auch mal zusammen uuuunnnd....keine Fellprobleme mehr, keine dürre magere Katze mehr, keine Allergien, keine Antidepressiva. Nur eine rundum glückliche, zufriedene Katze, die es grad lernt, was Leben ist....und das innerhalb von 3 Monaten.... Schreckhaft ist sie immer noch, aber auch das wird besser, da sie eine Katze hat, an der sie sich orientieren kann. Heute wiegt Madame gute 4kg Alles am Bäuchlein

    Jutta bei der Vermittlung: http://www.katzennetzwerk.de/media/k...121/Jutta1.jpg
    http://www.katzennetzwerk.de/media/k...21/Jutta21.jpg

    Jutta nach ein paar Tagen bei den neuen Besitzern: http://www.katzennetzwerk.de/media/k...s/82/Jutta.jpg

    Jutta heute, nur 3 Monate später:
    http://i46.servimg.com/u/f46/14/36/87/06/jutta_10.jpg
    http://i46.servimg.com/u/f46/14/36/87/06/jutta_11.jpg

  16. #16
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    Zitat Zitat von lammi88 Beitrag anzeigen
    Wir hatten Glück. Sie fand ein tolles neues zuhause mit einer Mitkatze. Sie lieben sich (noch) nicht voll und ganz, aber sie schaun, wo der andere ist, sie toben auch mal zusammen uuuunnnd....keine Fellprobleme mehr, keine dürre magere Katze mehr, keine Allergien, keine Antidepressiva. Nur eine rundum glückliche, zufriedene Katze, die es grad lernt, was Leben ist....und das innerhalb von 3 Monaten.... Schreckhaft ist sie immer noch, aber auch das wird besser, da sie eine Katze hat, an der sie sich orientieren kann. Heute wiegt Madame gute 4kg Alles am Bäuchlein

    Jutta bei der Vermittlung: http://www.katzennetzwerk.de/media/k...121/Jutta1.jpg
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    Jutta nach ein paar Tagen bei den neuen Besitzern: http://www.katzennetzwerk.de/media/k...s/82/Jutta.jpg

    Jutta heute, nur 3 Monate später:
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    http://i46.servimg.com/u/f46/14/36/87/06/jutta_11.jpg
    DAS ist aber eine hübsche Maus geworden.
    Liesel hat sich auch den Pelz wundgeleckt... überall blutige Stellen, was bei einer schneeweißen Miez wirklich schlimm aussieht. Als sie zu dritt waren war es plötzlich weg.
    Inzwischen bekommt sie sogar den berüchtigten "Kastraten-Ranzen"... Aber lieber so, als allein und unglücklich.

    Der Klügere gibt solange nach, bis er der Dümmere ist.

  17. #17
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    Zitat Zitat von Rotkäppchen Beitrag anzeigen
    DAS ist aber eine hübsche Maus geworden.
    Liesel hat sich auch den Pelz wundgeleckt... überall blutige Stellen, was bei einer schneeweißen Miez wirklich schlimm aussieht. Als sie zu dritt waren war es plötzlich weg.
    Inzwischen bekommt sie sogar den berüchtigten "Kastraten-Ranzen"... Aber lieber so, als allein und unglücklich.
    Stimmt, jetzt wo Ihr davon erzählt, die Fell-Rupferei hatte Sunny auch eine Weile. Bürsten wollte sie sich nie lassen, am Futter drehen half nicht. Es war aber nicht so schlimm und regelmäßig, dass wir zu Medikamenten greifen wollten. Das war irgendwann dann auch von ganz allein weg, ich könnte nur nicht mehr sagen wann das war. Auf jeden Fall war da Rufus schon ein regelmäßiger Faktor in ihrem Leben.
    Liebe Grüße von Ilona mit den Hasenkindern



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  18. #18
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    Ich zog damals zu meinem Freund, heute Mann.. In eine 2 Zimmer-Wohnung.
    Daheim hatten wir immer Tiere und nach 6 Monat ohne, hielt ich es nicht mehr aus.
    Bubi zog alleine ein, da mein Schwiegervater, damals "Vermieter" nur 1 Katze erlaubte.
    Von Monat zu Monat..Jahr zu Jahr wurde Bubi SEHR auffällig. Er biss sich fest wie verrückt, fiel uns an, lief laut miauent durch die Wohnung/später Haus, er zerstörte und knabberte mit absicht ALLES an. Spielzeug...KEIN INTERESSE.
    Wir schimpften den armen Kerl immer öfter..Dabei waren ja wir schuld..
    Ich infomierte mich über sein Verhalten und wusste, DA MUSS WAS PASSIEREN.

    Ein hübsches Rasse-Kätzchen war schnell gefunden.. Nur war ich nicht über die langatmige Zusammenführung informiert un brachte den kleine Kater nach nur 4 Tagen zurück.. Nun ja..jeder macht Fehler.

    Ich holte mir hier Rat und wurde bestärkt noch einen Versuch zu starten.
    Diesmal achtete ich sehr auf den Charakter.
    Die Such gestaltete sich sehr schwer, ABER dank der ehrlichen Züchterin die all ihre Kitten beschreiben konnte war Brutus gefunden!!!
    Eingezogen und SOFORT dicke Freunde. Bubi war da schon 3 Jahr alt und alle Auffälligkeiten sind seither WEG!!!!
    Klar es fetzt auch mal.. Aber meistens wird gespielt, gejagd, geputzt..

    Nie nie mehr Einzelhaltung!!!!!! Die Wohnung oder das Haus ist in dem Sinne auch nur ein "Käfig"!!!!
    LIEBE GRÜßE von BUBI BRUTUS und MIR



  19. #19
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  20. #20
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    Ich finde den Faden hier ziemlich klasse

    deshalb schreibe hier auch mal die Geschichte von Oscar auf:

    Oscar mit Bruder Felix

    Oscar kam mit seinem Bruder Felix als Kitten vom Bauernhof zu uns, die beiden
    haben ihr Leben mehr nebeneinander als miteinander verbracht. Als Felix dann überfahren wurde war Oscar total durch den Wind und hat gesucht und getrauert.


    Oscar mit Tally

    Daraufhin haben wir aus dem Tierheim ziemlich unbedarft eine gleichaltrige 3 jährige Katzendame(vorher Einzelkatze) zu Oscar geholt. Die beiden harmonierten leider gar nicht. Stück für Stück hat Tally unseren Oscar verdrängt.
    Erst durfte Oscar nicht mehr bei mir im Schlafzimmer sein, dann nicht mehr im Haus und später als sie auch Freigang bekam durfte Oscar auch nicht mehr im Garten sein.
    Schweren Herzens haben wir nach 3,5 Monaten die Katze wieder zurückgegeben
    (Mittlerweile lebt sie als Einzelkatze glücklich vermittelt in einer Familie mit Kindern)

    Und nun

    Das hat uns ziemlich belastet und jetzt kam die Frage was nun?
    Wir wohnen so schön ländlich und haben genug Platz und Liebe für mehrere Katzen und wir wollten auch nicht, dass Oscar als Einzelkater sich zum *Pascha* (er neigt etwas dazu) entwickelt.
    Wir haben uns diesmal vorher umfassend informiert und sogar eine Katzenpsychologin dazu geholt.
    Sie war der Meinung, dass Oscar zu *Glücklichsein* nicht unbedingt eine weitere Katze bräuchte, aber das es doch Chancen auf eine erfolgreiche Zusammenführung gäbe wenn wir folgende Punkte bei der Auswahl der Gesellschaft berücksichtigen würden:
    Es sollten Kitten sein (keine Gefahr für Ihn) und auf jeden Fall zwei die bereits sehr gut miteinander harmonieren (so dass er ein wenig *außen vor* bleiben konnte)


    Oscar, Freddy und Paul

    Wir haben nach ein paar Wochen Paulchen und Freddy dazu geholt. Anfangs hat Oscar wieder die Flucht ergriffen, es hat auch einige Zeit gedauert bis er erkannt hat, dass die beiden ihm nichts Böses wollen.

    Mittlerweile verstehen sich die drei richtig toll, Oscar *kuschelt* zwar nicht mit ihnen aber die kleinen haben sein Leben enorm bereichert, es ist nicht nur so, dass sie miteinander auskommen sondern Oscar ist richtig aufgeblüht, sie toben zu dritt im Garten, gucken sich alle drei viel voneinander ab, Oscar spielt und macht Blödsinn , was er vorher nie viel gemacht hat, und sie liegen oft zusammen.
    viele Grüße von Susanne
    mit Oscar, Fredi, Paul und Fly


  21. #21
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    Unser Kater lebt in reiner Einzelhaltung, weil er keine anderen Katzen in seiner Nähe duldet. 2 Versuche sind schon fehlgeschlagen.....*schnief*

  22. #22
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    Hier ein paar Bilder einer ersten Begegnung: Gandalf kam zu Merlin, der ein halbes Jahr allein gelebt hatte.

    Spannend! :




    Uuuund... noch ein bisschen näher:




    Und Pfotenschlag!


    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  23. #23
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    Auch von mir eine kurze Geschichte: Flecki und Luna kamen als 2-jähriges Geschwisterpärchen 2008 zu uns. Die zwei haben sich natürlich gut vertragen, waren aber nie so richtig ein Herz und eine Seele.
    Unser Eindruck war: Luna sucht ständig den Kontakt, aber Flecki möchte lieber alleine sein. Immer wenn Luna auf Flecki zuging, fing sie sich eine Ohrfeige ein und zog traurig ab. Wir haben uns dann für eine soziale Drittkatze entschieden, um Luna die Gesellschaft zu geben, sie sie so sehr suchte - eine Katze, die gleichzeitig die Ablehnung von Flecki akzeptieren würde - und so zog 2011 Tahira bei uns ein.

    Und wie sieht es heute aus? Flecki, die vermeintliche Einzelgängerin und Tahira sind ein Dreamteam!
    https://www.abload.de/img/katzen1568vb2c1.jpg
    https://www.abload.de/img/katzen1527yr156.jpg
    Liebe Grüße von Maria mit Schmustiger Luna, Charakterkatze Flecki & Spanierin Tahira


    Die Katze kann Dein Freund sein, aber sie wird nie Dein Sklave.

  24. #24
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    Noch ein lesenswerter Artikel:

    "Wenn die Einzelkatze reden könnte"

    http://www.caet.ch/_downloads/einzelkatze.pdf
    Liebe Grüße von Maria mit Schmustiger Luna, Charakterkatze Flecki & Spanierin Tahira


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  25. #25
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    Zitat Zitat von Bennylein Beitrag anzeigen
    Unser Kater lebt in reiner Einzelhaltung, weil er keine anderen Katzen in seiner Nähe duldet. 2 Versuche sind schon fehlgeschlagen.....*schnief*
    Es wäre vielleicht schön zu wissen, was genau ihr versucht habt, was genau schief gelaufen ist, wie lange ihr die Katzen versucht habt zusammenzubringen, ware es ein Zweitkater oder eine Zweitkatze...
    Liebe Grüße
    Chris, Peggy und Hope


    Tagebuch von Hope und Peggy

  26. #26
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    Zitat Zitat von Bennylein Beitrag anzeigen
    Unser Kater lebt in reiner Einzelhaltung, weil er keine anderen Katzen in seiner Nähe duldet. 2 Versuche sind schon fehlgeschlagen.....*schnief*
    Huhu! Ja, erzähl doch mal ein bisschen, was genau da los war. Vielleicht kann man gemeinsam ergründen, warum es nicht funktioniert hat!
    Liebe Grüße von Ilona mit den Hasenkindern



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  27. #27
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    Quelle: http://www.cat-care.de/flyer-einzelhaltung.pdf

    Auszug aus dem Flyer der Tierhilfe Kassel
    ....Dass es sich in Wirklichkeit um eine unzufriedene, übergewichtige, gereizte Katze handelt, oder um ein Tier, welches bereits resigniert und sich seinem unabänderbaren Schicksal gefügt hat, will kaum einer wahrhaben, denn: Es „fehlt ihr doch an nichts”.

    Doch, tut es! Es fehlt ihr an allem, was sie zu einer Katze macht, und es fehlt ihr der Kontakt zu Artgenossen.

    Zwei Beispiele:

    Buffy, eine zusammen mit einem Geschwisterchen vermittelte Katze, landete nach der Trennung ihrer Besitzer ohne Artgenossen in einer kargen 2-Zimmer-
    Wohnung. Einem anonymen Hinweis folgend, fanden wir sie mit o.g. Verhaltensweisen vor. Sie wurde dem Halter schließlich aufgrund mehrfachen Vertragsbruches weggenommen. In der Pflegestelle zeigte sich, dass sie inzwischen völlig unsozial geworden war. Sie drangsalierte die vorhandene Katze heftig, und wir kamen zu dem Schluss, dass Freigang ihr mehr Lebensqualität bieten würde. Durch eine Anzeige fand sich eine sehr verständnisvolle und liebe Familie, bei der Buffy inzwischen ein großen Haus und Freigang genießt. Dies machte sie zu einer total ausgeglichenen und verschmusten Katze ohne jegliche Verhaltensanomalien.

    Ebenso erging es Juni, einer 4-jährigen Einzelkatze, die übergewichtig und antriebslos war. Der Einzug einer jungen, spielfreudigen Kätzin brachte nach anfänglichen Schwierigkeiten wieder echte Lebensfreude für Juni. Sie wurde von Tag zu Tag munterer, begann erstmalig ihren Kratzbaum zu nutzen und tobt heute mit Daisy ausgelassen durch die Bude. In den Ruhezeiten kuscheln sie gemeinsam im Bett und genießen ihr Beisammensein.

    Beispiele dieser Art gibt es zuhauf. Das Tier wird abgeschoben, weil es „einen Knall hat”. Die Halter sind jedoch nicht sensibel genug, das abnormale Verhalten ihrer Katze auf die Haltungsform zu beziehen.
    Eine „normale” Katze (es gibt Ausnahmen) in reiner Wohnungshaltung ohne Artgenossen zu halten, ist ungefähr so, als würde man einen Menschen auf
    einer einsamen Insel aussetzen, wo er bis an sein Lebensende nie wieder einen anderen Menschen sehen oder sprechen kann. Wer würde da auf Dauer
    nicht durchdrehen? Selbst in kätzischer Gesellschaft würde man sich doch irgendwann nach einem menschlichen Wort und einer menschlichen Berührung
    sehnen. Ebenso ergeht es der Katze, der eine kätzische Gesellschaft verwehrt wird
    .

  28. #28
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    unser Lusken hat etwa ein halbes Jahr als Wohnungskatze in Einzelhaft gelebt, schien das auch zugenießen - war aber extremst anhänglich, wollte permanent bespasst werden. Der Züchterin haben wir damals versprechen müssen, dass, sobald wir eine neue Wohnung hätte, ein Spielgefährte in die Bude kommen würde. Nach Umzug also ab ins örtliche TH wo ein kleine getigerte Rabauke meinem NG ewig an die Hand tatzte als wolle er sagen "ich will mit".
    Nach 3 Tagen lautes Geknurr und Gekeife seitens Lusken fingen die Beiden an gemeinsam mit Bällchen zuspielen. Dann folgte KH-Aufenthalt vom Kuddel, der völlig wesensverändert zurück kam (u.a. pinkel vor der Badezimmertür) und wieder ging das Gekabbel der Beiden los. Sie spielen heute zwar zeitweise miteinander, respektieren sich aber die große Liebe wird es wohl nie werden. Wenn aber nur einer mal zum TA muss, wartet der Andere an der Haustür.
    Arbeit haben wir mit 2 Katzen deutlich weniger als mit einer
    Liebe Grüsse von Silke und Kuddel sowie Lusken im Herzen
    Kuddel 04/2007- hoffentlich noch sehr langLusken 22.05.2006-16.12.2015

  29. #29
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    So, dann erzähl ich auch mal :-)

    Haben zuerst im August 2010 den Leo bekommen. Haben gedacht, dass eine Katze reicht. Da wir beide vollzieht arbeiten gehen, hat Leo uns nach der Arbeit extrem beansprucht. Er war beim Spielen sehr "aggressiv" und die Hände von meinem Freund sahen immer dementsprechend aus. Außerdem hatten wir ständig ein schlechtes Gewissen ihn so lange alleine zu lassen. Man macht ja schließlich auch noch andere Dinge außer arbeiten ;-)

    Schon nach ca. 4 Wochen habe ich mir Gedanken über eine zweite Katze/Kater gemacht. Mein Freund war zunächst nicht begeistert, da er dachte, dass eine zweite Katze viel mehr Arbeit bedeutet. Nachdem ich ihn soweit hatte, bin ich auf dieses Forum hier gestoßen und habe mich informiert.

    Im November 2010 haben wir dann Lenny beim Tierschutz geholt, der nur 3 Wochen jünger ist als Leo. Die beiden haben sich von Anfang an verstanden. Leo ist ihm am ersten Tag die ganze Zeit hinterhergelaufen, um mit Lenny zu spielen. Ab dem zweiten Tag haben beide immer zusammengekuschelt auf der Couch gelegen und sich gegenseitig gewaschen.

    Heute, 1,5 Jahre später verstehen die beiden sich immer noch Super. Es wird gerauft, gespielt, gekuschelt und sich gegenseitig gewaschen.

    Heute wissen wir, dass dies unsere beste Entscheidung war :-)
    Liebe Grüße von Nicole und ihren Jungs Leo und Lenny




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