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Thema: Mammatumore bei 11-Jähriger Hündin

  1. #1
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    Mammatumore bei 11-Jähriger Hündin

    Hallo zusammen, mein Name ist Daniel, bin 35 Jahre alt und meine adoptierte, superliebe Rottweiler/Schäferhund Mix Hündin Ronja ist nun ca. 11 Jahre alt.



    Vor etwa einem Monat wurden bei ihr drei Erbsen- bis Bohnengroße Tumore in beiden Gesäugeleisten entdeckt. Bin nun von Tierarzt zu Tierarzt gepilgert, um Voruntersuchungen zu machen und Meinungen einzuholen. Der Hund ist wohl (bis auf ein leichtes Herzgeräusch, was noch durch einen Ultraschall abgeklärt werden muss) sehr fit und schlank und für sein Alter in einem gesundheitlich insgesamt sehr gutem Zustand. Alle Ärzte haben mir bisher zur Operation geraten - klar, die wollen ja auch leben.

    Mir stellen sich nun gleich mehrere Fragen, vielleicht kann hier jemand aus Erfahrung sprechen. Sollte ich die Hündin in diesem Alter überhaupt noch unters Messer legen? Es müssten aufgrund der Wundgröße zwei Operationen im Abstand von einem Monat gemacht werden. Überlegenswert wäre auch hier, direkt mit zu kastrieren, um etwaige Folgeerkrankungen zu vermeiden...auch wenn es medizinisch nicht unbedingt notwendig wäre.

    Und wenn wir uns für die Operation entscheiden, ist es ratsam zu einem Arzt zu gehen der die Inhalationsnarkose anbietet? Habe nur gutes über diese Form der Narkose gelesen.

    Vielen Dank für Eure Meinungen!

  2. #2
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    herzlich willkommen erst einmal

    Das ist eine schwierige Entscheidung. Bei der Hündin einer Bekannten (zum Zeitpunkt der Diagnose 12 Jahre alt) hat man geraten die Tumore erst einmal zu beobachten inwieweit sie wachsen. Sie waren kirschkerngross und sind dann im laufe der nächsten 1 1/2 Jahre bis zu ihrem Tod an Altersschwäche nur langsam gewachsen und hatten zum Schluss ungefähr Walnussgrösse.
    Verallgemeinern kann man das aber nicht. Bei unkastrierten Hündinnen kommt es wohl mit jeder Läufigkeit zu einem Wachstumsschub. Also würde, wenn man operieren lässt , eine Kastration durchaus Sinn machen.
    Wenn der Gesundheitszustand deiner Hündin gut ist, das mit den Herzgeräuschen abgeklärt ist würde ich persönlich zu einer OP tendieren.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Hallo Daniel,

    so eine Entscheidung ist nicht einfach und wird auch sehr individuell getroffen.

    Wenn es mein Hund wäre, sie nachweislich in gesundem Zustand ist, würde ich wohl sicherlich für eine OP sein. Entlang der Michleisten verlaufen ja auch die Lymphbahnen, so dass die Gefahr der Metastasierung besteht.

    Ist denn schon mal die Lunge geröngt worden? Das sollte VOR einer solchen OP immer gemacht werden, um Lungenmetastasen auszuschliessen.
    LG Julia


    Viele, die ihr ganzes Leben der Liebe widmen, können uns weniger über sie sagen, als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat.
    (Thornton Wilder)

  4. #4
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    @Julia H

    Ja es wurden beide Seiten der Lunge geröntgt, um Metastasen auszuschließen. Auch das Blutbild sah gut aus. Ich hab halt Angst das es in ein paar Monaten zB in die Lunge streuen könnte, wenn man nun nichts macht, und dann ist ja wirklich nichts mehr zu retten. Sinnlos rumdoktorn will ich auf keinen Fall, aber alles tun was in meiner Macht steht, solange es sinnvoll ist.

  5. #5
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    Hi and
    wenn es meine Hündin wäre, Ronja ist wunderschön, würd ich die Maus operieren lassen. in einer Tierklinik, in der intubiert wird während der op.
    und für später auf gute, frisch zubereitete, getreidefreie Ernährung achten. ich bin kein Freund vom Trockenfutter als Mahlzeit. Es gibt auch alternativ getreidefreies Futter in der Dose, oder eben selber zubereiten, es ist wirlich keine Kunst.
    Alles Gute für die süße Ronja
    Gruß Monika

  6. #6
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    Über die narkosefähigkeit entscheidet nicht nur der Herzstatuts, also eine umfangreiche Untersuchung. In der Regel bedeutet das bei Herzerkrankungen, EKG, Röntgen, Blutdruck und Ultraschall. Der Ultraschall ist sehr wichtig, da er Rückflüsse, Stauungen etc. sichtbar macht und die Arbeit der Klappen. Ein Röntgenbild stellt nur die Größe des Herzens dar. Zur Narkosefähigkeit gehört auch unbedingt die Leber und Nierenwerte, da der Abbau der Narkosemittel über diese erfolgt.

    Wie schon erwähnt ist es wichtig eine Röntgenaufnahme der Lunge zu machen um Metastasen auszuschließen, denn dann hätte es keinen Sinn mehr. So direkt muß man das sagen. Es wird in der Regel die gesamte betroffene Gesäugeleiste entfernt. Unkastrierte Hündinnen haben leider im Alter aufgrund ihrer Hormone mit Mammatumoren zu kämpfen, im übrigen kommen auch Mammatumore bei unkastrierte Rüden vor.

    Ebenso schon erwähnt, ist wichtig, das es eine schonende Narkose ist, also Inhalationsnarkose. Mir persönlich wäre auch wichtig, dass es eine Klinik ist, in der NACH ZIEHEN DES TUBUS ein Tierarzt den Hund überwacht und diesen nicht gleich in eine Aufwachbox bringt und tschüß. Bei Risikopatienten wie Herzpatienten sehr wichtig. Das wird in großen Kliniken regelmäßig so gehandhabt.

  7. #7
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    Meine inzwischen 13 Jahre alte Hündin hat seit ca 3 Jahren Knubbel in der Gesäugeleiste.
    Ansonsten ist sie kerngesund.

    Wir haben uns nach Rücksprache mit unserem TA GEGEN eine OP ausgesprochen.
    Wie Du schon richtig gesagt hast sind solche OPs keine Kleinigkeit und die Abheilzeit ist recht lange und auch schmerzhaft.
    Das möchten wir ihr nicht antun.
    Man geht davon aus das bei BÖSartigen Veränderungen ca 80% der Hündinnen trotz OP innerhalb von 1 jahr versterben weil sich schon Metastasen gebildet haben.
    Und GUTartige Knubbel sind max ein Schönheitsfehler.

    Letzten Endes muss das jeder für sich entscheiden. Aber ICH möchte nicht mein altes Mädchen auf Ihre alten Tage noch dem Stress, den Schmerzen (OK dafür gibts Medis) und den Einschränkungen ( Halskragen, etliche TA-Besuche, Schonung / Leinenzwang...) aussetzen.
    Tierschutz der ankommt www.canifair.de

  8. #8
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    Zitat Zitat von flohdaniel Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen, mein Name ist Daniel, bin 35 Jahre alt und meine adoptierte, superliebe Rottweiler/Schäferhund Mix Hündin Ronja ist nun ca. 11 Jahre alt.



    Vor etwa einem Monat wurden bei ihr drei Erbsen- bis Bohnengroße Tumore in beiden Gesäugeleisten entdeckt. Bin nun von Tierarzt zu Tierarzt gepilgert, um Voruntersuchungen zu machen und Meinungen einzuholen. Der Hund ist wohl (bis auf ein leichtes Herzgeräusch, was noch durch einen Ultraschall abgeklärt werden muss) sehr fit und schlank und für sein Alter in einem gesundheitlich insgesamt sehr gutem Zustand. Alle Ärzte haben mir bisher zur Operation geraten - klar, die wollen ja auch leben.

    Mir stellen sich nun gleich mehrere Fragen, vielleicht kann hier jemand aus Erfahrung sprechen. Sollte ich die Hündin in diesem Alter überhaupt noch unters Messer legen? Es müssten aufgrund der Wundgröße zwei Operationen im Abstand von einem Monat gemacht werden. Überlegenswert wäre auch hier, direkt mit zu kastrieren, um etwaige Folgeerkrankungen zu vermeiden...auch wenn es medizinisch nicht unbedingt notwendig wäre.

    Und wenn wir uns für die Operation entscheiden, ist es ratsam zu einem Arzt zu gehen der die Inhalationsnarkose anbietet? Habe nur gutes über diese Form der Narkose gelesen.

    Vielen Dank für Eure Meinungen!
    Hallo!
    Habe mich grad erst registriert und schick mal ein Hallo in die Runde.
    Ich habe eine erst drei Jahre alte Schäfermixhündin, bei der man vorige Woche auch einen Mammatumor festgestellt hat. Ich lasse sie gleich Montag operieren. Ich hoffe, dass man alles vollständig entfernen kann und nix mehr nachkommt. Ich habe zwei Hunde - die andere ist eine 2 Jahre junge Flat-Coated-Retriever Hündin. Ich kann und will mir gar nicht vorstellen, wenn die Kleine alleine über bleibt. Die beiden sind so ein eingeschweisstes Team.
    Betreffend Deinem Hund liegt die Entscheidung natürlich bei Dir. Ich würde, so wie bereits OESFUN schreibt - abklären - Herzgeräusche harmlos, dann würde ich sie vermutlich operieren llassen, aber schlußendlich liegt die Entscheidung bei Dir!
    Wünsche Dir auf jeden Fall alles Liebe und lass mich/uns wissen, wie es weitergeht. Werde mich dann am Montag auch melden, wie die OP verlaufen ist. Bitte drückt mir alle Daumen und die Vierbeiner die Pfoten ;-)! Danke!!

  9. #9
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    > Alle Ärzte haben mir bisher zur Operation geraten - klar, die wollen ja auch leben.

    Nicht alle Tierärzte sind geldgeil.
    Manchmal haben sie auch einfach nur Recht. ;-)

    Wenn die Hündin in einem guten Zustand ist, spricht doch nichts gegen eine OP, damit der Krebs nicht streut.

    Der Rüde (13 J.) eines Bekannten hat die Kastration wg. Hodenkrebs übrigens problemlos weggesteckt, auch ohne aufwändige OP, einfach beim Dorf-TA. :-)

    Was die Kastration Deiner Hündin angeht: Die hätte allerdings schon längst gemacht werden sollen. Das Risiko, an Mammatumoren zu erkranken, steigt mit jeder Läufigkeit, und solche üblen Sachen wie Gebärmutterentzündung sind bei alten Hündinnen auch vorprogrammiert.

  10. #10
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    Zitat Zitat von frolleinvomamt Beitrag anzeigen

    Was die Kastration Deiner Hündin angeht: Die hätte allerdings schon längst gemacht werden sollen. Das Risiko, an Mammatumoren zu erkranken, steigt mit jeder Läufigkeit, und solche üblen Sachen wie Gebärmutterentzündung sind bei alten Hündinnen auch vorprogrammiert.
    Das kann glücklicherweise jeder selber entscheiden.

    Er wird wohl seinen Gründe gehabt haben und Vorwürfe helfen auch keinem weiter.

    Alles gute für die Hündin
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  11. #11
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    Das mit der zeitigen Kastration stimmt! Leider haben wir unsere Hündin erst vor ca eineinhalb Jahren bekommen und da war es "zu spät" um mit einer Kastration vorzubeugen. Wir haben es zwar machen lassen, aber der mittlerweile leider sehr große Tumor ist trotzdem da. Noch dazu ziemlich weit hinten und daher eine ganz blöde Stelle.
    Und wie gesagt - die Entscheidung muss jeder selber treffen. Viel Glück! Ich Wunsch mir das auch :-)!
    LG

  12. #12
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    Ich weis schon dass viele kastrieren lassen um vorzubeugen

    Und ich kenne Hündinnen die ohne Kastra gesund alt wurden, genauso wie aktuell zwei die bei der letzten Läufigkeit Gebärmutterentzündung bekamen. Die eine, 3 Jahre alt, wurde gleich kastriert, bei der anderen, 7 Jahre, wartet man (die Halterin in Absprache mit dem TA) die nächste Läufigkeit ab.

    Ob Operation und/oder Kastra wird der Halter wohl selber entscheiden müssen, da gibt es kein Patentrezept, ich für mich kann die Frage von Daniel nicht so einfach beantworten da ich noch nie in solch einer Lage war, und wie man sieht gibts auch hierfür mehrere Meinungen und Erfahrungsberichte.

    Mir gings nur darum dass wenn/dann/hätte hier nicht weiter hilft und jeder selbst entscheiden soll "vorbeugend" operieren zu lassen denn eine Kastra ist kein kleiner Eingriff, wie so oft abgetan wird, der genausogut negative Folgen haben kann.
    LG
    Iris

    *Was mich nicht glücklich macht, kann weg*

  13. #13
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    @0401
    ja, da stimm ich dir zu, jede OP kann negative Folgen haben. Es wäre bei meiner Hündin auch nicht gesagt, ob eine noch zeitigere Kastra einen Tumor verhindern hätte können. Ich habe auf jeden Fall irre Angst, dass der Tumor schon gestreut hat und auch weiss ich nicht, ob mein TA die Lunge röntgen wird. Ich werde es ihm zwar noch sagen, aber wenn er das als unnötig abtut, weiss ich auch nicht, was ich machen soll. - TA wechseln?
    Nichts wirkt sich bei jedem Hund gleich aus. Ist ja bei den Menschen nicht anders :-)
    LG

  14. #14
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    Klar- beim Thema Kastration scheiden sich bekanntlich die Geister. Meine Meinung hierzu begründet sich nicht auf Erfahrungswerte Einzelner, die Beispiele aus ihrem privaten oder unmittelbaren Umfeld als Argument dafür oder dagegen anbringen, sondern auf nachweisliche Statistiken. Und die besagt, dass 33 % ( das ist mehr als jede dritte Hündin!) der unkastrierten Hündinnen an Mamma CA erkranken und NACH der zweiten Läufigkeit kastrierte dem selben Risiko unterliegen, wie unkastrierte.

    Jede OP birgt ein Risiko in sich, alleine schon durch die Narkose.

    Mein Rüde, 13 Jahre alt, hatte letztes Jahr 3 Tumoren. Zwei im Hoden, einen in der Leiste. Da er Epileptiker ist/ war , habe ich hier eine Kastration vorher nie in Erwägung gezogen. Jetzt aber lag für mich eine medizinische Indikation vor. Es wurde noch mehr als sonst Sorgfalt auf die Narkose verwand und er hat es gut überstanden.

    Sicher ist eine OP bei einer Hündin aufwändiger, da ja der Bauchraum eröffnet wird. Aber in der Regel sind die Hunde nach 1-2 Tage wieder fit , auch wenn sie danach erstmal keine großen Sprünge machen dürfen.

    Das Risiko einer nachfolgenden Inkontinenz ist zwar gegeben, bewerte ich aber nicht stärker als das Narkoserisiko selbst. Es KANN, muß aber nicht zwangsläufig.

    Die Pathogenese des Gesäugetumors an sich wiegt hier meiner Meinung nach stärker in der Waagschale der Entscheidung
    LG Julia


    Viele, die ihr ganzes Leben der Liebe widmen, können uns weniger über sie sagen, als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat.
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  15. #15
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    Das ist - wie schon geschrieben - die Entscheidung jedes einzelnen. Ich lasse meine Hunde auch nicht ohne aktuellen Grund kastrieren , was übrigens ohne tierärztliche Indikation auch nicht erlaubt ist. Gerade bei Hunden über 25 kg ist die "Gefahr" der Inkontinenz höher als bei kleinen Hunden. Werden diese Hunde dann inkontinent bekommen sie i.d.R. vom TA Mittel zur Beseitigung der Inkontinenz auf Hormonbasis so das dann auch Gesäugetumore bei frühkastrierten Hunden wieder völlig "normal" sind. Jeder muss für sich selbst entscheiden was er für das beste hält - ich bin mit meiner Entscheidung bisher sehr gut gefahren und habe noch keinen Hund an Gesäugeleistenkrebs verloren (oder anderen damit zusammenhängenden Krankheiten).

    PS: und auch wenn es jetzt Besserwisserei ist . Wenn lt. dir vorliegenden Studie 33 % der Hunde krank werden ist das nicht mehr als jede 3te Hündin sondern eher weniger (wenn auch knapp)

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  16. #16
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    @hexal: Ich drück deiner Hündin auf jeden Fall ganz fest die Daumen, ich kann gut nachvollziehen wie schwierig so eine Entscheidung ist, letztendlich muss man wohl dem TA vertrauen, und auch in dieser Hinsicht wieder seine eigene Erfahrung machen.

    Und mei.... manche halten sich an Statistiken, an links, ans www, andere halten Augen und Ohren offen, sammeln ihre persönlichen Erfahrungen im Zwischenmenschlichen, auch in unmittelbarem Umfeld, im Real Life und bilden sich so ihre Meinung.

    Auch das ist gsd jedem selber überlassen

    Edit: bei meinem ersten Post gings ja gar nicht um eine Kastration wegen medizinischer Notwendigkeit sondern aufgrund Vorbeugung.

    Sollte mein Hund z.b. einen Tumor im Hoden bekommen und der TA rädt zur Kastra würde ich mich wohl dafür entscheiden. Vorbeugend abschnippeln, nö.
    LG
    Iris

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  17. #17
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    Du hast ja eine ganz entzückende Hundedame ! Wenn ich sehe, wie fit meine Hündin mit knapp 11 noch ist, würde ich sie operieren lassen. Der Wundschmerz ist schnell vergessen und Ihr habt sicherlich noch einige Jahre vor Euch.
    Meine Hündin wurde vor der 1. Hitze kastriert, das soll jeder sehen, wie er mag. Aber genau dieser "Geschichte" wollte ich aus dem Wege gehen.
    Alles alles Gute für Deine zauberhafte Hundedame .

  18. #18
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    @ 0401
    DANKE

  19. #19
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    Schwere Entscheidung......

    Ich habe einen Freund der hat in 2 Monaten beide seine Hündinnen am Gesäuge Tumoren opperieren lassen und die Hunde haben beide nur noch ganz kurz gelebt.........
    Vielleicht ein Einzelfall.....aber für mich auch Reales Leben......
    Man steckt halt nicht drinnen,.........

    Bei einem jüngeren Hund würde ich es eher machen als bei einem Alten........

    Aber das muss wirklich jeder selber entscheiden........
    Gruß von Kerstin

  20. #20
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    Ältere Hündinnen haben auch oft Lipome (gutartige Fettgeschwüre). Sie können eine beträchtliche Größe annehmen und nach außen sind sie sichtbar. Werden nur entfernt, wenn sie zu groß werden. Mittels Punktion kann man dies nachweisen. Auf dem Objektträger sind dann Fettblasen zu sehen. Wenn es Tumore sind bösartiger Natur, dann muß man die Lunge röntgen und weiter entscheiden, Narkoserisiko, Punktion, Ultraschall, Blutbilder, Herzultraschall etc.

    Es gibt Dissertationen großer Unikliniken die das frühzeitige vorsorgliche Kastrieren und deren postiven Effekt nachweisen. Das harnträufeln ist bei Rüden und Hündinnen ab 20 kg Gewicht zu erwarten. Ich hatte damit kein Problem, meine Hündin bekam im Alter Läuifigkeitsschlübber an und Tena Lady rein.

  21. #21
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    Der Countdown läuft! Um Dreiviertel vier wird meine Maus operiert! Hab total Angst aber ich Denk positiv, dass alles gut ausgeht!

    LG

  22. #22
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    Viel Glück!!
    Hoffe, Du kannst bald berichten.
    LG Julia


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  23. #23
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    Danke! Lieb von dir!

  24. #24
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    Hallo an alle, die mit mir "gelitten" haben..
    OP gut überstanden - jetzt muss sie wieder mal auf die Beine kommen. Narbe hat stolze 25 cm. Also doch einiges entfernt worden. TA meint, dass der Tumor leider nicht gutartig aussieht - aber Untersuchungsergebnis gibts in 8-10 Tagen. Abwarten und Tee trinken heisst die Devise.
    Bei bösartigem Tumor besteht im Anschluß auch noch die Möglichkeit einer Behandlung, von der ich mir aber den Namen nicht wirklich gemerkt habe. War erstmal froh, meine Jana wieder bei mir zu haben. Aber da sie eine Kämpfernatur ist schafft sie das super und da kommt auch nix mehr nach. Werde euch über den weiteren Verlauf gerne berichten - jetzt werd ich mich mal ans Abendessen machen - mal sehen wieviel ich runterbring.
    Wünsche Euch noch einen schönen ABend
    LG von einer erschöpften Romana, einer aufgedrehten, nix raffender Kiara und einer dösigen Jana

  25. #25
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    Hallo Romana,
    schön, dass Ihr es erst einmal hinter Euch gebracht habt und es ihr den Umständen entsprechend gut geht. Meistens sind Mamma CA maligne, aber wenn die Lunge sauber war, dürften keine schwerwiegenden Metastasen vorhanden sein.

    Die nachfolgende Therapie sollte sich stützen auf:

    - Stärkung des Immunssystems
    - sanfte Entgiftung
    - Verhinderung von Rezidiven
    - Ernährung umstellen auf "Krebs"

    ....

    Es gibt naturheilkundlich eine Menge, was man versuchen kann.

    Aber jetzt erholt Euch erst mal.

    Alles Gute
    LG Julia


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  26. #26
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    Was ist eigentlich mit Daniel?
    Er hat doch den Thread erstellt?

    @ Daniel
    Was ist nun mit Deiner Ronja?
    LG Julia


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  27. #27
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    Danke für die vielen Meinungen!

    Ronja hat am kommenden Dienstag noch einen Termin um das Herz genau untersuchen zu lassen, Ultraschall. Wenn dort alles in Ordnung ist wird Mittwoch die erste Gesäugeleiste operiert. Ich habe mich für einen Tierart entschieden der die Inhalationsnarkose anbietet, um das Narkoserisiko gering zu halten...wünscht uns Glück!

  28. #28
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    Daumen sind gedrückt!

  29. #29
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    Viel Glück!
    LG Julia


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  30. #30
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    Acht Pfoten und zwei Daumen sind gedrückt Daniel! Alles liebe!

  31. #31
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    Hallo Julia!
    Danke fuer die Wuensche!
    Habe schon im Vorfeld nachgelesen was man vorbeugend machen kann.. Und JAAAA die Lunge ist frei! Like a Baby.. KeinSchatten, kein gar nix.. Das war fuer mich schon mal ne sehr große Erleichterung!!
    Falls eine Nachbehandlung erforderlich sein sollte, setzt meine Tierärztin da zum Glück auf Naturheilkunde und ich hab auch schon einiges gelesen! Wenn du allerdings Tipps für mich hast wäre ich Dir trotzdem sehr dankbar!
    LG

  32. #32
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    Ronja wünsche ich auch alles Gute und Genesung, Gesundheit. und auch der Hündin von Hexal

  33. #33
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    Dankeschön!!!

  34. #34
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    Gestern wurde wegen eines Herzgeräusches bei Ronja noch einmal Ultraschall gemacht. Leider hat Ronja einen Herzklappenfehler, bei dem die Ärztin meinte "es ist seltsam, das sie bei dem Problem nicht regelmässig umkippt bei Belastung". Sie will die Bilder nun einem Kardiologen zeigen, bevor entschieden wird wie es weitergeht...oh Mann...

  35. #35
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    Das ist ja jetzt eine negative Überraschung. Aber vielleicht ist es gut, das ihr das jetzt rausgefunden habt und reagieren könnt. Drücke die Daumen das der Kardiologe einen positiven Verlauf prognostizieren kann.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  36. #36
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    Oh nein.....ich hoffe ihr könnt was machen,.......

    Ich drücke dich und schicke dir Kraft um das alles durchzustehen.......
    Gruß von Kerstin

  37. #37
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    Alles Gute auch von mir!!

  38. #38
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    Also, meine Golden Retriever Dame ist jetzt 12 Jahre alt und sehr, sehr fit. Mit 9 hatte sie auch das Problem. Ich hatte keine Sekunde gezögert und habe sie operieren lassen und dabei auch kastriert. Sie hatte mit 5 einen Wurf mit 10 Welpen und es hat auch gereicht. Ich würde auch nicht zögern wenn ich es hätte, warum soll ich mit dem Hund experimentieren. Was die Narkose angeht, der Tierartzt wird sie zuerst untersuchen und festlegen welche Art Narkose anzuwenden ist.

  39. #39
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    Das Herzproblem wurde letztendlich als "kalkulierbar" eingestuft. Ronja hatte heute ihre erste OP mit Inhalationsnarkose und Monitorüberwachung des Herzens und der Atmung. Die rechte Milchleiste wurde komplett entfernt. Um 9:00 habe ich sie in der chirurgischen TA Praxis Selzer, Bonn abgegeben. Wie der Doc ihr das Schlafmittel gespritzt hat, wurden meine Knie weich und ich bin fast genau so zusammengesackt wie sie. Und war den Tränen nahe. Um 12:00 kam dann der Anruf das sie langsam wach wird, und um 15:00 durfte ich sie dann abholen. Sie war wackelig aber hat schon leicht gewedelt, nun liegen wir zusammen auf dem Sofa.
    Ich hoffe die Wunden verheilen schnell, im Moment muss sie noch bei jeder Bewegung fiepen. Aber sie hat guten Appetit und war laut dem TA der liebste Patient den er je hatte. Brave Ronja.


  40. #40
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    Gute Entscheidung!!!!!!!!
    Und: gute Besserung
    LG Julia


    Viele, die ihr ganzes Leben der Liebe widmen, können uns weniger über sie sagen, als ein Kind, das gestern seinen Hund verloren hat.
    (Thornton Wilder)

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