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Thema: Verhalten: Abschlecken

  1. #1
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    Question Verhalten: Abschlecken

    Luna schleckt uns beim Schmusen sehr oft ab - besonders an den Kopfseiten, Kinn und am Ohr. Anschließend reibt sie oft den Kopf an der entsprechenden Stelle. Wenn sie auf dem Schoß liegt, schleckt sie auch mal die Hand/ Finger/ Arm ab. Meinem Mann wäscht sie auch den Kopf, wenn die Haare frisch gewaschen sind (und nur dann). Das macht sie mit voller Hingabe und geschlossenen Augen, oft hält sie den Kopf dabei mit den Pfoten fest.
    Sie zeigt dieses Verhalten schon einige Jahre, seitdem sie Vertrauen zu uns gefasst hatte.

    Ich habe es bisher nie hinterfragt, aber der verhaltensbiologische Hintergrund würde mich nun interessieren.
    Kann jemand dieses Verhalten erklären?
    Liebe Grüße von Maria mit Schmustiger Luna, Charakterkatze Flecki & Spanierin Tahira


    Die Katze kann Dein Freund sein, aber sie wird nie Dein Sklave.

  2. #2
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    Ich habe das mir immer so erklärt: Beim Putzen nimmt die Katze Geruch und Geschmack des Geputzten auf. Das vertieft die Bindung. Ist man frisch gewaschen, hat sich der Geruch/Geschmack geändert. Also muss fleißig wieder neu geputzt werden, entweder um den neuen Geruch aufzunehmen oder um den alten wieder herzustellen.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  3. #3
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    Ich hab ein paar "wilde Theorien" zu dem Thema.

    Einerseits gehört das sicher zum Komfortverhalten.Treteln,Köpf chengeben,Flankenreiben,Putzen und geputzt werden ist für die Katze sicher angenehm und gehört zum Kuscheln einfach dazu.
    Außerdem hat es sicher eine soziale Komponente.Es ist bekannt,daß rangniedere Tiere ranghöhere Tier öfter putzen als umgekehrt.Wahrscheinlich wird dadurch auch so eine Art Gruppenduft erzeugt,der dann idealerweise allen Mitgliedern einer Gruppe anhaften sollte.

    Und dann denke ich,daß wir für die Katze einfach nicht so riechen,wie sie es gerne hätte.
    Wir Menschen überdecken ja unseren Körpergeruch mit allehand anderen Duftstoffen : Waschpulver,Weichspüler,Shamp oo,Duschgel,Cremes,Rasierschau m,Rasierwasser ja sogar Spül-und Reinigungsmittel - alles ist irgendwie pafümiert und bleibt in Spuren an unserer Haut haften.
    Ich könnte mir vorstellen,daß Miez einfach findet, wir hätten mal ne ordentliche Katzenwäsche nötig
    Shandra hat als sie kleiner war richtige Schmuse-und Putzattacken auf mich gestartet, wenn ich frisch aus der Dusche kam.Für mich war das ein Zeichen,daß sie es eilig hatte, mich wieder mit ihrem Duft zu pafümieren,damit ich ja schnell diesen fremden(und vielleicht für ihre Nase fiesen) Duschgelgeruch wieder los werde.

    Warum grade an Kopf und Armen bzw. Hände dazu hätte ich auch ne Theorie :
    Erstmal sind das die Stellen,die fast immer unbekleidet sind und halt auch mit den meisten fremden Gerüchen in Kontakt kommen.
    Und dann sind die Haare vielleicht besonders fellähnlich und ich könnte mir vorstellen,daß sich dort Gerüche besonders lange und intensiv halten.
    Das gleiche gilt für die Ohren,nicht umsonst soll man ja Parfüm hinters Ohr tupfen.Dort ist es warm und das Blut zirkuliert dort.
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  4. #4
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    Vielen Dank für eure Antworten!

    Dass der Geruch eine Rolle spielt, erscheint mir logisch. Ich vermute, dass die Gesichtsdrüsen auch eine Rolle spielen könnten, weil Luna anschließend ja immer ihren Kopf an der entsprechenden Stelle reibt. Habt ihr dazu auch eine Hypothese?
    Liebe Grüße von Maria mit Schmustiger Luna, Charakterkatze Flecki & Spanierin Tahira


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  5. #5
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    Zitat Zitat von marylou Beitrag anzeigen
    Vielen Dank für eure Antworten!

    Dass der Geruch eine Rolle spielt, erscheint mir logisch. Ich vermute, dass die Gesichtsdrüsen auch eine Rolle spielen könnten, weil Luna anschließend ja immer ihren Kopf an der entsprechenden Stelle reibt. Habt ihr dazu auch eine Hypothese?
    Köpfchen reiben ist eigentlich Markierverhalten. Alles meins. Außerdem sind an den Seiten des Kopfes ja auch Pheromondrüsen, Wenn sich eine Katze mit diesen Stellen irgendwo reibt, werden Wohlfühlpheromone freigesetzt.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  6. #6
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    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Köpfchen reiben ist eigentlich Markierverhalten. Alles meins. Außerdem sind an den Seiten des Kopfes ja auch Pheromondrüsen, Wenn sich eine Katze mit diesen Stellen irgendwo reibt, werden Wohlfühlpheromone freigesetzt.
    Genauso ist es, - und nix anderes!

    Liebe Grüße Minione
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  7. #7
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    Und wie steht das in Zusammenhang mit dem vorangehenden Abschlecken?
    Liebe Grüße von Maria mit Schmustiger Luna, Charakterkatze Flecki & Spanierin Tahira


    Die Katze kann Dein Freund sein, aber sie wird nie Dein Sklave.

  8. #8
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    Zitat Zitat von marylou Beitrag anzeigen
    Und wie steht das in Zusammenhang mit dem vorangehenden Abschlecken?
    Der Mensch ist nun sauber, jetzt wird er wieder neu markiert. Damit ist er wieder ein Teil des Reviers der Katze.
    Liebe Grüße von Jutta mit Tammy, der Queen, Mimmi, dem Erdmännchen, und Lilly, der Zauberfee


  9. #9
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    Zitat Zitat von CaveCanem Beitrag anzeigen
    Der Mensch ist nun sauber, jetzt wird er wieder neu markiert. Damit ist er wieder ein Teil des Reviers der Katze.
    Sehe ich auch so
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  10. #10
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    Zitat Zitat von Minione Beitrag anzeigen
    Genauso ist es, - und nix anderes!
    Na ja bei mir kommt es recht häufig vor,daß mir eine Katze den Kopf regelrecht in die Hand drückt und dann Verenkungen mach um die Stelle hinzuhalten an der ich kraulen soll.Wie würdest Du das einordnen ?
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  11. #11
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    "KÖpfchen" geben unsere beiden Tiger auch. Der kater aber mehr als die Katze, so auch mit dem Abschlecken. Der Kater leckt im Grunde jedes mal an einem rum, wenn man mit ihm schmust. Und mir hat schon manchmal der Kopf weh getan von seinen "KopfnüsseN" die er verteilt *g*

    Unsere Katze ist da etwas dezenter macht aber ebenfalls beides. Als sie noch jünger waren konnte man das, wie schon erwähnt, nach dem duschen besonders beobachten. Inzwischen aber habe ich das Gefühl, dass es nicht mehr oder nur noch zu einem geringen Prozentsatz dem Markieren zuzuschreiben ist.

    Bei unserer katze, die durchaus sehr Ladylike ist, würde ich es als eine Art "MOtivation" sehen. Wenn ich anfange sie zu schmusen und dann plötzlich aufhöre werde ich mal eben angeleckt "Hey wirst du wohl weitermachen?" oder eben wenn die Hände besonders toll riechen. Sie ist es auch die gern mal Küsschen gibt. Das heißt sie sitzt auf dem Schoß schnüffelt am Mund und schleckt ^^
    Unser kater hingegen ist etwas anders. Er ist sehr sensibel und ein echter lebhafter Teddybär mit absolutem Schmusefaktor 10! Mein Eindruck ist einfach, dass er es sichtlich geniesst gekuschelt und gestreichelt zu werden und das wird er oft. Dies möchte er einfach zugern zurückgeben, dies tut er eben kätzisch indem er uns ableckt.

    So ist zumindest mein jetziger Eindruck zu unseren katzen. Die große ist übrigens 3 und der "Kleine" ist 2 (mit doppelt soviel Kampfgewicht).

  12. #12
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    Hallo Du und herzlich Willkommen hier im Forum

    Zitat Zitat von EnmaAi Beitrag anzeigen
    "KÖpfchen" geben unsere beiden Tiger auch. Der kater aber mehr als die Katze, so auch mit dem Abschlecken. Der Kater leckt im Grunde jedes mal an einem rum, wenn man mit ihm schmust. Und mir hat schon manchmal der Kopf weh getan von seinen "KopfnüsseN" die er verteilt *g*

    Unsere Katze ist da etwas dezenter macht aber ebenfalls beides. Als sie noch jünger waren konnte man das, wie schon erwähnt, nach dem duschen besonders beobachten. Inzwischen aber habe ich das Gefühl, dass es nicht mehr oder nur noch zu einem geringen Prozentsatz dem Markieren zuzuschreiben ist.

    Bei unserer katze, die durchaus sehr Ladylike ist, würde ich es als eine Art "MOtivation" sehen. Wenn ich anfange sie zu schmusen und dann plötzlich aufhöre werde ich mal eben angeleckt "Hey wirst du wohl weitermachen?" oder eben wenn die Hände besonders toll riechen. Sie ist es auch die gern mal Küsschen gibt. Das heißt sie sitzt auf dem Schoß schnüffelt am Mund und schleckt ^^
    Unser kater hingegen ist etwas anders. Er ist sehr sensibel und ein echter lebhafter Teddybär mit absolutem Schmusefaktor 10! Mein Eindruck ist einfach, dass er es sichtlich geniesst gekuschelt und gestreichelt zu werden und das wird er oft. Dies möchte er einfach zugern zurückgeben, dies tut er eben kätzisch indem er uns ableckt.

    So ist zumindest mein jetziger Eindruck zu unseren katzen. Die große ist übrigens 3 und der "Kleine" ist 2 (mit doppelt soviel Kampfgewicht).
    Als ich Deinen Beitrag gestern las dachte ich erst : "Ein bisschen vermenschlicht gesehen".

    Aber ich hab gestern nochmal was nachgelesen (in einem anderen Zusammenhang) und bin auf was interessantes gestoßen.

    Wenn man mal die Einteilung in Funktionskreise weglässt,die ja eigentlich nur ein Hilfsmittel sind um zu erklären was ein Verhalten bedeuten könnte und sich überdies klar macht,daß diese Einteilung recht willkürlich ist und
    das Verhalten eines Individuums als das betrachtet was es ist nämlich ist : als wechselseitige Bezugnahme mit seiner Umwelt,daß man nicht losgelöst von seiner Umgebung verstehen sollte und sich vor Augen führt
    daß Lecken,Treteln,Köpfchengeben usw ,Instinkthandlungen sind (Instinkthandlungen werden beschrieben als Handlungen, die nicht in bewußter Absicht ausgeführt werden)
    wird Dein Ansatz vollkommen plausibel

    Ist ja eigentlich klar,wenn Miez unsere Zuwendungen nicht nur passiv hinnehmen möchte, muss sie auf ihr arteigenes Verhaltensrepertoir zurückgreifen.
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  13. #13
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    Erst werde ich gereingt und dann markiert - ist schon komisch, sich das zu vergegenwärtigen. Aber jetzt kann ich das Verhalten auch einordnen!
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  14. #14
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    Zitat Zitat von marylou Beitrag anzeigen
    Erst werde ich gereingt und dann markiert - ist schon komisch, sich das zu vergegenwärtigen. Aber jetzt kann ich das Verhalten auch einordnen!
    Ja,aber Du musst dir vor Augen halten,daß eine Katze nicht zu einer bewußten Handlung fähig ist wie ein Mensch.

    Ein Beispiel :
    Ein Kater der es mit einer Katze treibt tut daß nicht um Nachkommen zu produzieren, sondern weil er grade seiner Natur bzw. seinem Sexualtrieb folgt.

    Katzen sind lustbetonte Wesen,die nie etwas tun,das ihnen nicht zu Gute kommt bzw. ihnen angenehm ist.
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  15. #15
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    Hallo Du und herzlich Willkommen hier im Forum
    dankeschön

    Als ich Deinen Beitrag gestern las dachte ich erst : "Ein bisschen vermenschlicht gesehen".
    Ich sehe meine Beobachtung nicht als Vermenschlichung sondern eher als eben Jahrelange Beobachtung. Und ich bin schon der Meinung, dass Katzen genau wissen was sie tun müssen umzu bekommen was sie wollen, sind eben Katzen.

    Aber ich hab gestern nochmal was nachgelesen (in einem anderen Zusammenhang) und bin auf was interessantes gestoßen.

    Wenn man mal die Einteilung in Funktionskreise weglässt,die ja eigentlich nur ein Hilfsmittel sind um zu erklären was ein Verhalten bedeuten könnte und sich überdies klar macht,daß diese Einteilung recht willkürlich ist und
    das Verhalten eines Individuums als das betrachtet was es ist nämlich ist : als wechselseitige Bezugnahme mit seiner Umwelt,daß man nicht losgelöst von seiner Umgebung verstehen sollte und sich vor Augen führt
    daß Lecken,Treteln,Köpfchengeben usw ,Instinkthandlungen sind (Instinkthandlungen werden beschrieben als Handlungen, die nicht in bewußter Absicht ausgeführt werden)
    wird Dein Ansatz vollkommen plausibel

    Ist ja eigentlich klar,wenn Miez unsere Zuwendungen nicht nur passiv hinnehmen möchte, muss sie auf ihr arteigenes Verhaltensrepertoir zurückgreifen.
    Ok den Teil deines Beitrages habe ich nun 3 ma gelsen und verstehe ich absolut gar nicht, verzeih ich steh vllt etwas auf dem Schlauch ^^

    Ich gebe zu, ich vermenschliche meine Katzen gern mal. Nicht so, dass es extrem wird oder man mit dem Kopf schütteln muss aber ich bin halt auch nur eine Frau die ihre Katzen liebt und das manchmal etwas besonders zum "Ausdruck" bringt. Aber für mich ist es eben genauso erklärbar, dass die katze mich eben ableckt wenn sie weiter gestreichelt werden will damit ich meine Aufmerksamkeit wieder ihr zuwende. Die zwei Schlingel wissen eben wie sie mit ihrem "Personal MEnsch" umgehen müssen

  16. #16
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    Zitat Zitat von EnmaAi Beitrag anzeigen
    dankeschön


    Ich sehe meine Beobachtung nicht als Vermenschlichung sondern eher als eben Jahrelange Beobachtung. Und ich bin schon der Meinung, dass Katzen genau wissen was sie tun müssen umzu bekommen was sie wollen, sind eben Katzen.

    Aber ich hab gestern nochmal was nachgelesen (in einem anderen Zusammenhang) und bin auf was interessantes gestoßen.


    Ok den Teil deines Beitrages habe ich nun 3 ma gelsen und verstehe ich absolut gar nicht, verzeih ich steh vllt etwas auf dem Schlauch ^^

    Ich gebe zu, ich vermenschliche meine Katzen gern mal. Nicht so, dass es extrem wird oder man mit dem Kopf schütteln muss aber ich bin halt auch nur eine Frau die ihre Katzen liebt und das manchmal etwas besonders zum "Ausdruck" bringt. Aber für mich ist es eben genauso erklärbar, dass die katze mich eben ableckt wenn sie weiter gestreichelt werden will damit ich meine Aufmerksamkeit wieder ihr zuwende. Die zwei Schlingel wissen eben wie sie mit ihrem "Personal MEnsch" umgehen müssen
    Du,du hast mich tatsächlich falsch verstanden


    Du hast nämlich meiner Meinung nach genau das Gegenteil davon getan,was Menschen normalerweise tun : Alles, was sie beobachten in Spaten einzuordenen und alles und jedem und allem einen speziellen,einzigen Sinn zuzuordnen.

    Eigentlich muss ich mich bei Dir bedanken,daß Du meinen Blickwinkel erweitert hast
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  17. #17
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    Hmm ja gern geschehen auch wenn ich noch nicht ganz hinterher komme aber is ja nicht schlimm.

  18. #18
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    Zitat Zitat von EnmaAi Beitrag anzeigen
    Hmm ja gern geschehen auch wenn ich noch nicht ganz hinterher komme aber is ja nicht schlimm.
    Ok,also Verhaltensforschung ist ja keine eindeutige Wissenschft wie z.B. die Mathematik.Eben weil die Ergebnisse viel von der Interpretation des Beobachters abhängen.

    Ein Ansatz ist der,Verhalten von Säugetieren in Funktionskreise einzuteilen. Sexualverhalten,Brutpflegeverh alten,Jagtverhalten,Komfortver halten,usw.
    Das ist eine Hilfe, vom menschlichen Verhalten ausgehend, das Verhalten von Tieren zu interpretieren.Welches ja aufgrund der doch teilweise sehr unterschiedlichen körperlichen Ausstattung recht extrem differieren kann.
    Als Beispiel fehlen uns ja ein Schwanz und bewegliche Ohren als Mittel der Körpersprache.

    Wenn wir jetzt vom geschilderten Verhalten von Luna ausgehen wäre eine mögliche und wahrscheinlich richtige Erklärung sicher : Putzen und markieren.

    Dieser Ansatz lässt aber vollkommen außer Acht, daß sich das Leben einer Hauskatze gänzlich vom Leben einer Wildkatze unterscheidet,anhand deren die Funktionskreise(Komfortverhalt en und Revierverhalten) festgelegt wurden.

    So kann natürlich ein Verhalten,daß im natürlichen Umfeld eines Tieres z.B. die Bedeutung des Markierens erfüllt in einer anderen Umgebung und dazu noch in anderem Zusammenhang(Schmusen mit dem artfremden Wesen Mensch) eine ganz andere Bedeutung bekommen.
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  19. #19
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    Zitat Zitat von Shingalana Beitrag anzeigen
    Ok,also Verhaltensforschung ist ja keine eindeutige Wissenschft wie z.B. die Mathematik.Eben weil die Ergebnisse viel von der Interpretation des Beobachters abhängen.

    Ein Ansatz ist der,Verhalten von Säugetieren in Funktionskreise einzuteilen. Sexualverhalten,Brutpflegeverh alten,Jagtverhalten,Komfortver halten,usw.
    Das ist eine Hilfe, vom menschlichen Verhalten ausgehend, das Verhalten von Tieren zu interpretieren.Welches ja aufgrund der doch teilweise sehr unterschiedlichen körperlichen Ausstattung recht extrem differieren kann.
    Als Beispiel fehlen uns ja ein Schwanz und bewegliche Ohren als Mittel der Körpersprache.

    Wenn wir jetzt vom geschilderten Verhalten von Luna ausgehen wäre eine mögliche und wahrscheinlich richtige Erklärung sicher : Putzen und markieren.

    Dieser Ansatz lässt aber vollkommen außer Acht, daß sich das Leben einer Hauskatze gänzlich vom Leben einer Wildkatze unterscheidet,anhand deren die Funktionskreise(Komfortverhalt en und Revierverhalten) festgelegt wurden.

    So kann natürlich ein Verhalten,daß im natürlichen Umfeld eines Tieres z.B. die Bedeutung des Markierens erfüllt in einer anderen Umgebung und dazu noch in anderem Zusammenhang(Schmusen mit dem artfremden Wesen Mensch) eine ganz andere Bedeutung bekommen.
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