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Thema: Welpen "vorbestellen"

  1. #1
    tazi Guest

    Welpen "vorbestellen"

    Ganz OFF

    Aber ich kann mittlerweile nicht verstehen, wie man sich einen Welpen „vorbestellen“ kann wenn
    Auf der anderen Seite, hunderte Hunde getötet werden, weil sie keiner will

    Immer wieder wird erzählt das Rassehunde nur aus einer gesunden Zucht stammen sollen, was ist eine gesunde Zucht? Kaum jemand hier der seinen Rassehuind dafür (nutzt) wofür er mal gezüchtet worden ist (also Leistung=0) alles nur ums Aussehen?

  2. #2
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    Doch ich kann es verstehen - wir haben uns vor vielen Jahren unseren Traum erfüllt und sicherlich wird "unsere" Rasse nicht mehr für ihre ursprüngliche Aufgabe gezüchtet - das treiben von Herden über Land ist nicht mehr notwendig. Trotzdem teilen sie seit 26 Jahren unser leben und ich hoffe , das es auch noch viele Jahre so sein wird. Und es ist nicht nur ihr Aussehen sondern auch das Wesen - eben das Gesamtpaket.

    Das Elend kann, meiner Meinung nach , nur gestoppt werden wenn alle Menschen verantwortungsvoll mit den ihnen anvertrauten Tieren umgehen. Dazu gehört Verantwortung, Kastration wenn notwendig und vor allem keine Geiz ist geil Mentalität. Ein Heimtierzuchtgesetz wäre schön, wird aber wahrscheinlich ein Traum bleiben. Oder das jeder der sich ein Tier anschafft dafür Sorge zu tragen hat, was aus diesem Tier wird - ohne wenn und aber. Aber auch das wird nicht realisierbar sein.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  3. #3
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    Da es ja in dem anderen Thema wirklich vollkommen OT war hab ich hier ein eigenes Thema dafür eröffnet.

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  4. #4
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    Aber ich löse das Problem nicht indem ich aus anderen Ländern die Hunde alle rette. Vielmehr muss doch in den Ländern dafür gesorgt werden das keinen Welpen produziert werden.

    Ich kann mir schon vorstellen, das man sich einen Hund vorbestellt, so wie man ihn haben möchte. Ich habe gerade einen Mix, der aufgrund seiner vielen verschiedenen Eigenschaften manchmal etwas schwierig ist. Ich liebe ihn mit seinen Ecken und Kanten, ganz klar, aber ich kann mir gut vorstellen, das mein nächster Hund ein Rassehund wird, der in etwa die Eigenschaften hat die ich gerne hätte. Was es dann tatsächlich wird, steht allerdings noch in den Sternen.

    Das ist ein sehr sensibles Thema, aber ich hoffe mal, das sich die meisten eben doch Gedanken über ihre Entscheidung machen, egal ob sie sich für einen Rassehund oder einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden.
    LG
    Ina mit Mobby

  5. #5
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    > egal ob sie sich für einen Rassehund oder einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden.

    Es gibt auch beim Tierschutz Rassehunde.

    Ich sehe das einfach so: Wer einen Hund mit zugesicherten Eigenschaften haben möchte, der geht zum Züchter, und zwar zu einem guten, nicht zu einem Vermehrer, der Moderassen züchtet.

    Wem die Rasse wurscht ist, der ist bei den Tierheimen bestens bedient.
    Da entscheidet dann Sympathie.

  6. #6
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    Zitat Zitat von frolleinvomamt Beitrag anzeigen
    > egal ob sie sich für einen Rassehund oder einen Hund aus dem Tierschutz entscheiden.

    Es gibt auch beim Tierschutz Rassehunde.

    Ich sehe das einfach so: Wer einen Hund mit zugesicherten Eigenschaften haben möchte, der geht zum Züchter, und zwar zu einem guten, nicht zu einem Vermehrer, der Moderassen züchtet.

    Wem die Rasse wurscht ist, der ist bei den Tierheimen bestens bedient.
    Da entscheidet dann Sympathie.

    Hallo,

    der gleichen Meinung bin ich auch.

    LG,
    Heinz

  7. #7
    tazi Guest
    Zitat Zitat von frolleinvomamt Beitrag anzeigen
    Ich sehe das einfach so: Wer einen Hund mit zugesicherten Eigenschaften haben möchte, der geht zum Züchter, und zwar zu einem guten, nicht zu einem Vermehrer, der Moderassen züchtet.
    Sorry aber DAS gibt es nicht! Niemand kann Eigenschaften zusichern ! Und was nützen die Eigenschaften wenn der Hund diesen nicht ausleben darf (Wieviele Hütehunde hüten wirklich? Wieviele Terrier arbeiten unter Erde?) die wenigsten.

    Wozu holt man sich einen Border wenn man ihn nicht arbeiten lässt, wozu einen OES wenn er nur auf Aussehen gezüchtet wird? (mal ehrlich der heutige OES hat mit dem Original nix mehr gemeinsam)
    Wozu einen Windhund wenn man diesen nicht laufen lässt?

    Was m,acht einen Züchterhund besser als einen Hund aus dem Tierschutz? Nichts, meine Erfahrung es gibt viel mehr durchgeknallte Züchterhunde als durchgeknallte TS Hunde. Vielleicht sollte man vom dem Prestige Objekt Rassehund wegkommen

  8. #8
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    Also wenn ich so etwas lese

    Prestige Objekt Rassehund
    bin ich kurz davor meine Contenance zu verlieren. Wenn ich ein Prestige Objekt brauch kaufe ich mir einen Mercedes oder eine Rolex aber keinen pflegeintensiven Hund.
    Die Gründe für meine Entscheidung einen Rassehund gerade dieser Rasse zu besitzen war unser Tierheimhund. Verhaltensgestört und Angstbeisser haben wir sie auch geliebt uns aber nach ihrem Tod bewusst für einen OES entschieden. Nicht weil wir irgendetwas zum hüten /treiben haben sondern weil wir einen grossen, gelassenen,verträglichen Hund ohne Jagdtrieb mit viel Fell wollten. Und genau das haben wir bekommen und in den fast 30 Jahren auch noch nie einen "durchgeknallten" gehabt.

    Wobei ich deine persönliche Erfahrung eindeutig nicht teilen kann - was du mit Sicherheit auf meine Rassehundhaltung schieben wirst

    Ein Optimist findest immer einen Weg. Ein Pessimist findet immer eine Sackgasse. – Napoleon Hill -

  9. #9
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    Für mich käme auch nur eine bestimmte Rasse in Frage. Derzeit ist bei mir keine Hundehaltung möglich, aber wenn, dann wäre es eine bestimmte Rasse (ok, es stünden mehrere Rassen zur "inneren Auswahl") und wenn ich die von einem verantwortungsbewussten Züchter kaufe - bei Katzen gilt das gleiche - wer hätte das Recht, das zu kritisieren? Für mich wäre nämlich die Alternative zum Rassehund nicht "Tierheimhund", sondern gar kein Hund. Man kann doch nicht Rassetierfreunde und die persönlichen Vorlieben dafür, mit wem sie ihr Heim lieber teilen, für das Elend verantwortlich machen, das andere durch verantwortungsloses Handeln produzieren.

    Danke für die schöne Zeit: Merlin (2002 - 2018), Orko (2001 - 2019) und Gandalf (2002 - 2016)

  10. #10
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    Das muss doch jedem selber überlassen werden, wo er / sie sich einen Hund holt.......
    Gruß von Kerstin

  11. #11
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Ganz OFF



    Immer wieder wird erzählt das Rassehunde nur aus einer gesunden Zucht stammen sollen, was ist eine gesunde Zucht? Kaum jemand hier der seinen Rassehuind dafür (nutzt) wofür er mal gezüchtet worden ist (also Leistung=0) alles nur ums Aussehen?
    Tja, meine Rasse gehört zu den Gesellschafts- und Begleithunden und zu diesem "Zweck" werden sie immer noch gehalten ;-)

    Ich habe nichts gegen Mixe - habe ja selber auch eine - aber wenn ich aus irgendeinem Grund eine bestimmte Rasse haben möchte dann ist ein Tierschutzmix keine Alternative für mich.
    Auch kein Rassehund (der zu 90% von einem Vermehrer stammt) aus dem TS mit all seinen Problemen.
    Tierschutz der ankommt www.canifair.de

  12. #12
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    Für mich persönlich ist ein Rassehund mehr ein Hund mit bestimmten typischen Wesenseigenschaften und weniger ein Hund mit genauer "Jobbezeichnung". Klar ist es so, dass die Eigenschaften herausgezüchtet worden sind, damit die Hunde für ihre jeweilige Arbeit geeignet sind. Aber das heißt ja nicht, dass die Hunde nur dafür bestimmt sind und nur mit genau der gleichen "Arbeit" glücklich werden können.

    Ich denke und hoffe daher, dass die verantwortungsvollen Züchter
    1. etwas umdenken, ihre Rasse mehr Richtung Begleithund entwickeln und die Besitzer auf die nötige Förderung der positven Eigenschaften hinweisen
    2. oder aber nur an Leute abgeben, die die Hunde professionell und arbeitsmäßig führen

    Nebenbei gesagt fällt mir immer wieder eine unterschwellige Tendenz auf, die mir ganz und gar nicht gefällt: Ich finde es toll, wie viele Menschen Tierschutzhunde aufnehmen! Aber dann "die mit den Rassehunden vom Züchtern" zu Besitzern bzw. Menschen zweiter Klasse machen zu wollen, finde ich nicht ok.

    Im Endeffekt ist ein guter Tierhalter der, der den Bedürfnissen seines Hundes bestmöglich gerecht wird. Da muss der Hund eben zu den Lebensumständen passen.
    Und da ist mir einer, der seinen Welpen "vorbestellt" und sich aber darüber klar ist, dass er dem Hund bieten kann, was er braucht 100mal lieber als einer, der den Hund so hopplahop holt und ihn mit 2 Jahren ins TH gibt, weil er es geschafft hat die Eigenschaften des Hundes in ihr absolutes Negativ zu kehren. Und leider sind das oft genau die Rassehunde, die im Tierheim landen (neben denen die krank sind und dann auf einmal teuer und unbequem werden).

    Klar habe ich größten Respekt vor jemandem, der einen komplizierteren Tierheimhund aufnimmt und aus dem viel rausholt! Aber es gibt leider auch genug Leute, die es an der Stelle verbocken. Was oft zuerst ein Mangel an kritischem Nachdenken bei der Auswahl des "geeigneten" Hundes ist und dann später der Mangel Bereitschaft oder Kompetenz die Suppe auszulöffeln.

    Deshalb, ich kann die Leute nicht verstehen, die sich einen Hund raussuchen, der einfach nicht zu ihren Lebensumständen passt und dem sie nicht gerecht werden können! Und an der Stelle ist es schade, wenn das Aussehen den Ausschlag gibt (ob nun klein, puschlig, groß oder faltig).
    Ich sehs ja bei meinen Schwiegereltern, da musst es unbedingt wieder ein Hund vom Modell Riese sein. Während der letzte Dogge-Mix aus dem Tierheim der Inbegriff eines Lamms war und immer eher zurückhaltend war, sollte der neue Hund wieder etwas in der Richtung sein. Dann musste ganz schnell ein neuer wieder her und der ist jetzt genauso groß, aber ein rotzfrecher dominanter (aber eigentlich unsicherer) Lümmel. Und jetzt sind da Lebensbedingungen (gerade Umbau im Haus, lange Arbeitszeiten, einer von zweien der nicht so recht den Nerv dafür hat), die es schwer möglich machen diesem Hund gerecht zu werden!

    Alles in allem: Muss im Grunde jeder selbst entscheiden, wozu er geeignet ist. Allerdings helfen unrealistische Einschätzungen den Hunden nicht. Jeder verantwortungsvolle Besitzer soll dafür Rechnung tragen können, dass sein Hund (egal woher) möglichst auf Lebenszeit das bekommt, was er braucht.

    Und ich finde da leisten viele einen Beitrag, nämlich zB die, die
    1. keinen Hund haben, weil sie ihm nicht gerecht werden können
    2. einen Hund haben, den sie vielleicht spontan oder aus "falschen" Gründen angeschafft haben, dem aber jetzt Rechnung tragen
    3. schwierige Hunde aufnehmen und das Beste aus ihnen rausholen
    4. alte Hunde aufnehmen und ihnen ein schönes Zuhause geben
    5. Hunde zu den passenden Menschen vermitteln (und dabei ehrlich sind!)
    6. die ihren Rassehund vom verantwortungsvollen Züchter statt vom Vermehrer kaufen
    7. die ihre Zuchthunde gesundheitlich untersuchen lassen
    8. ihre Hündinnen nicht einfach "mal einen Wurf" haben lassen
    9. in anderen Ländern Kastrationsaktionen für Straßenhunde machen
    ...

    PS: Nebenbei gesagt kann ich auch nicht "verstehen", was manche an (für mich so dürr und klapprig erscheinenden) Windhunden oder (für mich total hektischen und winzigen) Jack Russels finden. Muss ich aber auch nicht. Dafür verstehen ja auch einige Leute nicht, dass (für sie so mächtige Kampfmaschinen) ganz objektiv gesehen faulpelzige Knuddelmonster sind.
    Gruß Cora + Winston


  13. #13
    tazi Guest
    Na ist schon lustig, wie sich die Rassehundehalter alles schön reden

    Tierheimhund= verhaltensgestört, deshalb kauft man sich einen reinrassigen (das ist dann Prestigeobjekt), denn was ist anders zwischen einen Rassehund und einen Mischlingswelpen? Das Ansehen
    Auch sind manche Rassen als Gesellschaft und Begleithunde, dies beinhaltet aber das sie NUR auf Aussehen gezüchtet werden und dies kann kaum gut für eine Rasse sein, denn Leistung wird da nicht gefordert.
    Ich kann und will Menschen nicht verstehen, die tausende von Euros ausgeben um sich einen Welpen zu kaufen, wobei dann wieder Welpen getötet werden weil sie keiner will. Sorry Mischlingshund aber bist eben kein Rassehund also weniger Wert!

  14. #14
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    Und schade, dass Leute mit Tierschutzhund immer meinen, sie wären die besseren Menschen, tazi.

    Unser Hund hatte mit 9 Wochen schon mehrere Vorbesitzer und war nicht mal geplant. Geliebt haben wir ihn wie verrückt. Dafür haben wir Rassekatzen und ich bin der Meinung, dass unsere Verantwortung darin liegt, nur Katzen zu haben die aus vorbildlicher Aufzucht kommen und auch solche abzugeben. Wäre schön wenn jedes Tier so aufwachsen könnte, dann wäre der Tierschutz unnötig.
    Aber ich übernehme nicht die Verantwortung dafür, dass andere Menschen Mist bauen, sorry.
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  15. #15
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    Also ich finde weder das eine - einen Mischling zu haben - noch das andere - einen Rasehund zu haben - als besser oder schlechter.........

    Das ist wie sonst auch im Leben.....ich muss entscheiden was ich haben will und zu was ich bereit bin........

    Und bevor jetzt hier angefangen wird auf die Tränendrüse zu drücken......ach da sterben so und so viele Welpen weil keiner sie will.......finde ich sollte man überlegen, wie es überhaupt zuu diesen Welpen gekommen ist und da anfangen aufzuräumen,........
    Aber nur meine persönliche Meinung
    Gruß von Kerstin

  16. #16
    tazi Guest
    Habe ich geschrieben das diese Menschen besser sind? NEIN aber warum holt man sich einen Border wenn man nix zum hüten hat? Weil es Chick ist einen Border zu halten ein Mischling wird da gerne mal als minderwertig hingestellt (Tierheimhund= verhaltensgestört) und mal ehrlich gäbe es nicht soviele "Rassenhundefanatiker" hätten wir nicht soviele Vermehrerhunde.

  17. #17
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Na ist schon lustig, wie sich die Rassehundehalter alles schön reden

    Tierheimhund= verhaltensgestört, deshalb kauft man sich einen reinrassigen (das ist dann Prestigeobjekt), denn was ist anders zwischen einen Rassehund und einen Mischlingswelpen? Das Ansehen
    Auch sind manche Rassen als Gesellschaft und Begleithunde, dies beinhaltet aber das sie NUR auf Aussehen gezüchtet werden und dies kann kaum gut für eine Rasse sein, denn Leistung wird da nicht gefordert.
    Ich kann und will Menschen nicht verstehen, die tausende von Euros ausgeben um sich einen Welpen zu kaufen, wobei dann wieder Welpen getötet werden weil sie keiner will. Sorry Mischlingshund aber bist eben kein Rassehund also weniger Wert!
    Hmm,ich finde das siehst Du zu eng

    Es ist furchtbar,daß Welpen getötet werden weil sie keiner will,aber die Züchter sind nicht verantwortlich für dieses Elend.Auch die Käufer von Rassetieren nicht.

    Leider,leider ist es nunmal so,daß viele Leute denken, es ist nur was wert,was auch was kostet Dieses Denken bekommt "man" aber so mit und vielen ist es garnicht bewusst.Deswegen ist es so wichtig es bewusst zu machen,daß Welpenaufzucht was kostet und wenn man einen Hund(oder Katze) mit bester Kinderstube haben will,eben dafür Rechnung tragen muss.
    Mal ehrlich : Wer ins Tieheim geht,weil es da eben nichts oder nicht so viel kostet und obendrein sofort irgendein ein Tier bekommen möchte,dem gehört doch kein Lebewesen anvertraut

    Wenn man mich fragt,müsste auch ein Tier vom Tierschutz ab 300 Euro aufwärts kosten.Leider wird das von mir ein Wuschtraum bleiben.

    Was das "es geht nur ums Aussehen" angeht :
    Guck' Dich doch um.Oder auch nur einen Abend mal Fernsehen.Siehst Du da einen hässlichen Menschen ?Alle jung,attraktiv und erfolgreich.Kannst Du den Leuten wirklich verübeln,daß sie das auch auf die Tierhaltung übertragen?Viele Leuten denken sich einfach nichts dabei, ein Tier nach dem Aussehen auszusuchen.

    Es ist an den Tierschützern und an Züchtern und auch an Haltern Aufklärung zu betreiben.Daß eine bestimmte Rasse mehr beinhaltet hat als nur Aussehen.

    Ein vernantwortungsvoller Züchter würde nie ein Tier in ein unpassendes Zuhause verkaufen,eben weil er seine Rasse genau kennt und sich viel Mühe mit der Aufzucht gibt.
    Leider fehlt es aber genau hier im Tierschutz noch.Die Not vermitteln zu müssen ist einfach zu groß.Da werden dann zu viele Kompromissen gemacht und so entsteht halt das Gerücht,daß Tierheimtiere verhaltensgestört wären
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  18. #18
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Habe ich geschrieben das diese Menschen besser sind? NEIN aber warum holt man sich einen Border wenn man nix zum hüten hat? Weil es Chick ist einen Border zu halten ein Mischling wird da gerne mal als minderwertig hingestellt (Tierheimhund= verhaltensgestört) und mal ehrlich gäbe es nicht soviele "Rassenhundefanatiker" hätten wir nicht soviele Vermehrerhunde.
    Du,ich hab auch schon ganz andere Erfahrungen machen müssen.Nämlich das ich als 2.klassig behandelt wurde,weil ich eben kein Tierschutztier zu bieten hatte.

    In bestimmten Kreisen gilt es nämlich mittlerweile als chic,Tiere aus mögliches armseligen Verhältnissen aufzunehmen.Je rührseliger die Geschichte dazu desto besser.
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  19. #19
    tazi Guest
    Ein verantwortungsvoller Züchter würde nicht einfach so drauf loszüchten sondern erst nach Bedarf züchten. Zudem bin ich der Meinung das es sehr wohl die verantwortung der Menschen ist, tierelend NICHT zu fördern und solange in vielen Köpfen das Idealbild rumspukt das NUR Rassehunde echte gute Hunde sind, solange wird es das Tierelend geben.

    Und mal ehrlich was ist anders an einem Mischling als an einen Rassehund? Was kann ein Rassehunde was ein Mischling nicht kann? NICHTS Hund ist Hund!

    Und wer nach Aussehen geht, der sollte vielleicht erstmal bei sich selbst anfangen (grins) selbst nicht perfekt sein aber dann hat man wenigstens den perfekten Hund und das gute Züchter Ihre Hunde nur an geeignete Personen abgeben, ist ein Wunschtraum (auch sie können nicht in andere Menschen reingucken und ruck zuck ist das paradies zur Hölle geworden)

  20. #20
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Ein verantwortungsvoller Züchter würde nicht einfach so drauf loszüchten sondern erst nach Bedarf züchten. Zudem bin ich der Meinung das es sehr wohl die verantwortung der Menschen ist, tierelend NICHT zu fördern und solange in vielen Köpfen das Idealbild rumspukt das NUR Rassehunde echte gute Hunde sind, solange wird es das Tierelend geben.

    Und mal ehrlich was ist anders an einem Mischling als an einen Rassehund? Was kann ein Rassehunde was ein Mischling nicht kann? NICHTS Hund ist Hund!

    Und wer nach Aussehen geht, der sollte vielleicht erstmal bei sich selbst anfangen (grins) selbst nicht perfekt sein aber dann hat man wenigstens den perfekten Hund und das gute Züchter Ihre Hunde nur an geeignete Personen abgeben, ist ein Wunschtraum (auch sie können nicht in andere Menschen reingucken und ruck zuck ist das paradies zur Hölle geworden)
    Ein verantwortungsvoller Züchter züchtet auch nicht drauflos.Und der Bedarf ist da.Das ist Fakt.Da muss einem nicht gefallen,aber es ändert die Tatsachen nicht.
    Nich umsonst gibt es die sog. Vermehrer,die auf's schnelle Geld aus sind.

    Ja,ich gebe Dir vollkommen Recht.Deswegen ist es so so wichtig Aufklärung zu betreiben.Der Hund muss zum Herrchen passen.

    Ich kenne mich mit Hunden jetzt nicht so gut aus-eher mit Katzen-aber selbst da ist es so,daß Katze eben nicht gleich Katze ist.Z.B. Eignet sich nicht jede Katze für die Wohnungshaltung.
    Ich denke mir,daß diese Charakterunterschiede beim Hund noch gravierender sind

    Wir reden ja vom verantwortungsvollen Züchter und der gibt seine Tiere in der Tat nur an geeignete Halter ab.Normalerweise finden mehrere Besuche beim Züchter statt und auch mindestens ein Besuch vom Züchter beim Halter.Eben um sicher zu gehen,daß es sowohl für das Tier als auch für den Halter passt.Oft kann der neue Besitzer sein Tier schon von der Geburt an begleiten anhand von Fotos und Berichten.
    Aber klar,trotz all dieser Vorsorge kann auch ein Rassetier im Tierheim landen.*schulterzuck*Dann liegt es aber sicher nicht daran,daß der Züchter sich nicht bemüht hätte.
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  21. #21
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    Achso, du kritisierst, das Leute einen Hund bestellen, aber was ist das anderes, als nach Bedarf züchten? Der Züchter mit Vorbestellungen weiß zumindest, dass er gute Abnehmer findet.

    An einem Mischlings ist nichts anders als an einem Rassehund. Eben. Also soll doch jeder selbst entscheiden was er möchte, solange er nicht Vermehrer unterstützt. Und auch im Tierheim sind die hübschen, unkomplizierten Hunde zuerst weg und die unzähligen verkorksten "DSH" und Pits sitzen weiter da, ebenso wie nicht so gelungene und schwierige Mixe...
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  22. #22
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    Zitat Zitat von absinth Beitrag anzeigen
    Achso, du kritisierst, das Leute einen Hund bestellen, aber was ist das anderes, als nach Bedarf züchten? Der Züchter mit Vorbestellungen weiß zumindest, dass er gute Abnehmer findet.

    An einem Mischlings ist nichts anders als an einem Rassehund. Eben. Also soll doch jeder selbst entscheiden was er möchte, solange er nicht Vermehrer unterstützt. Und auch im Tierheim sind die hübschen, unkomplizierten Hunde zuerst weg und die unzähligen verkorksten "DSH" und Pits sitzen weiter da, ebenso wie nicht so gelungene und schwierige Mixe...
    So ist es,leider
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  23. #23
    tazi Guest
    Zitat Zitat von Shingalana Beitrag anzeigen
    Ein verantwortungsvoller Züchter züchtet auch nicht drauflos.Und der Bedarf ist da.Das ist Fakt.Da muss einem nicht gefallen,aber es ändert die Tatsachen nicht.
    Nich umsonst gibt es die sog. Vermehrer,die auf's schnelle Geld aus sind.

    Ja,ich gebe Dir vollkommen Recht.Deswegen ist es so so wichtig Aufklärung zu betreiben.Der Hund muss zum Herrchen passen.

    Ich kenne mich mit Hunden jetzt nicht so gut aus-eher mit Katzen-aber selbst da ist es so,daß Katze eben nicht gleich Katze ist.Z.B. Eignet sich nicht jede Katze für die Wohnungshaltung.
    Ich denke mir,daß diese Charakterunterschiede beim Hund noch gravierender sind

    Wir reden ja vom verantwortungsvollen Züchter und der gibt seine Tiere in der Tat nur an geeignete Halter ab.Normalerweise finden mehrere Besuche beim Züchter statt und auch mindestens ein Besuch vom Züchter beim Halter.Eben um sicher zu gehen,daß es sowohl für das Tier als auch für den Halter passt.Oft kann der neue Besitzer sein Tier schon von der Geburt an begleiten anhand von Fotos und Berichten.
    Aber klar,trotz all dieser Vorsorge kann auch ein Rassetier im Tierheim landen.*schulterzuck*Dann liegt es aber sicher nicht daran,daß der Züchter sich nicht bemüht hätte.
    Bei KAtzen ist es auch nichts anderes denn Pauschalisierung sind bei keiner Tierart angebracht es kommt immer auf das einzelne Individium an! Und nenne mir nur einen guten Züchter der seine Hunde nur an geeignete Personen verkauft?

  24. #24
    tazi Guest
    Zitat Zitat von absinth Beitrag anzeigen
    Achso, du kritisierst, das Leute einen Hund bestellen, aber was ist das anderes, als nach Bedarf züchten? Der Züchter mit Vorbestellungen weiß zumindest, dass er gute Abnehmer findet.

    An einem Mischlings ist nichts anders als an einem Rassehund. Eben. Also soll doch jeder selbst entscheiden was er möchte, solange er nicht Vermehrer unterstützt. Und auch im Tierheim sind die hübschen, unkomplizierten Hunde zuerst weg und die unzähligen verkorksten "DSH" und Pits sitzen weiter da, ebenso wie nicht so gelungene und schwierige Mixe...
    Und es gibt natürlich keine verkorksten Goldis und Labbis vom "guten" Züchter ? Woher kommt dieser Aberglaube bloss? Zu behaupten das im Tierschutz es nur verkorkste und durchgeknallte Hunde gibt ist def. nicht wahr und damit redet man sich die ganze Züchterei einfach nur schön

  25. #25
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Bei KAtzen ist es auch nichts anderes denn Pauschalisierung sind bei keiner Tierart angebracht es kommt immer auf das einzelne Individium an! Und nenne mir nur einen guten Züchter der seine Hunde nur an geeignete Personen verkauft?
    Diese Pauschalisierung kam doch von Dir selbst
    Ich schrieb ja schon,daß ich mich bei den Hunden nicht so gut auskenne,aber bei den Katzen könnte ich Dir einige nennen


    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Und es gibt natürlich keine verkorksten Goldis und Labbis vom "guten" Züchter ? Woher kommt dieser Aberglaube bloss? Zu behaupten das im Tierschutz es nur verkorkste und durchgeknallte Hunde gibt ist def. nicht wahr und damit redet man sich die ganze Züchterei einfach nur schön
    Du,jetzt muss ich aber schon lachen Aberglaube trifft's ziemlich genau würde ich sagen

    Ich müsste noch mal nachlesen,aber soweit ich mich erinnern kann, hat hier niemand behauptet,daß es im Tierschutz nur verkorkste und durchgeknallte Hunde gibt.
    Du unterstellst nur fortwährend,daß jeder so denkt
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
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  26. #26
    tazi Guest
    Dann erkläre mir den Sinn und Zweck einer Züchtung?

  27. #27
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Ein verantwortungsvoller Züchter würde nicht einfach so drauf loszüchten sondern erst nach Bedarf züchten. Zudem bin ich der Meinung das es sehr wohl die verantwortung der Menschen ist, tierelend NICHT zu fördern und solange in vielen Köpfen das Idealbild rumspukt das NUR Rassehunde echte gute Hunde sind, solange wird es das Tierelend geben.
    Warum dürfen Mischlingsbesitzer dann einfach drauf los züchten und ohne Ende Hund produzieren, die dann alle gerettet werden müssen.......?
    Gruß von Kerstin

  28. #28
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    Ich schrieb, dass die schönen und umkomplizierten zuerst weg sind. Wenn Du nur lesen willst was Du magst, dann ist die Unterhaltung ziemlich müßig.
    Und natürlich ist es möglich, jeden Hund zu verkorksen. Nur auch da werden die "hübschen" Exemplare beliebter Rassen eher eine Chance bekommen.

    Bei einer guten Zucht wurde sehr lange auf Wesen, bestimmte Verhaltensweisen, Gesundheit und Aussehen selektiert. Für mich persönlich ist es wichtig, ein Tier zu bekommen, das mit mir und ich mit ihm recht glücklich werden kann. Die Chancen dazu stehen besser, wenn ich das grundsätzliche Wesen schon vorher kenne. Und ja, der Hund muss mir auch noch gefallen, das kann er auch, wenn er ein Mischling ist. Genauso wie ich manche Rassen unschön finde.
    Leider ist ja nun nicht jeder Halter sich darüber bewusst, welcher Hund zu ihm passt. Allerdings löst ein Tierschutzhund dieses Problem auch nicht.

    Mir wärs lieber es gebe kein Elend und überflüssige Welpen mehr. Aber diese Tiere entstehen nunmal nicht aus einer seriösen Zucht heraus.
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  29. #29
    tazi Guest
    Woher kommt die Annahme wenn man Rassehunde miteinander verpaart ist dies besser als wenn man dies mit Mischlingen macht? Worin liegt der Unterschied?

    Ja die Gesundheit, gerade durch Züchtung haben sich Rassebedingte Krankheiten erst entwickeln können. Es fängt doch bei der Züchtung an! Was die Menschen schön finden wird gezüchtet (Lange Ohren, platte Nasen, viel Fell,gr. Augen ect) da interessiert es den Menschen auch nicht, ob der Hund da gesundheitliche Beeinträchtigungen hat

    Ein komplettes Zuchtverbot für 2-5 Jahre wäre mal sinnvoll

  30. #30
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    Muss man hier jetzt anfangen Dir eine Vorlesung über Rassezucht, Selektion, Mutationen und Co. zu halten? Nicht wirklich oder? Du hast schon kapiert, dass die meisten Hunderassen nicht für Spaß gezüchtet wurden, sondern eine Aufgabe hatten, ja?
    Kannst gerne einen Border mit einem Jagdhund kreuzen. Vielleicht noch ein bisschen Herder dazu? Wünsche Dir viel vergnügen damit.

    Ich sprach von guter Zucht. Nicht von Qualzucht - Du bist in meinen Augen nicht in der Lage, sinnvoll zu diskutieren.
    Gruß Lieschen Müller

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  31. #31
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    Zitat Zitat von Shingalana Beitrag anzeigen
    Du unterstellst nur fortwährend,daß jeder so denkt
    danke melanie, ein dickes like dafür *daumen_hoch*

    tazi, du pauschalisierst mir zu viel.
    natürlich gibt es menschen, die einen hund als prestige-objekt ansehen aber das sind aus meiner erfahrung nach die wenigsten. die meisten wollen nur einen hund mit dem sie ihr leben teilen können, den sie lieben und umsorgen können. nichts weiter.
    ein rassehund wird gewählt, weil man dort grob weiß was man bekommt. zumindest optisch ist es klar und auch die tendenz zu gewissen eigenschaften ist gegeben. trotzdem bleibt es ein individuum, der eine hat z.b. jagdtrieb der andere wiederum gar nicht. mischlinge sie da eher wundertüten. aber insgesamt betrachtet sind es alles nur hunde!
    ich habe einen mix und ich liebe sie. alle meine freunde und bekannten lieben sie, genauso wie ich deren hunde, egal ob mix oder rassehund liebe. da gibt es keine zwei-klassen, der ist besser als die oder so!

    lg anna
    lg von anna und wuff cora / im andenken an arko


  32. #32
    tazi Guest
    Leider merkt man das die Argumente ausgehen …

    Du hast es aber genau erfasst! Warum werden Rassen gezüchtet den man eh nicht gerecht werden kann? Oder besser gesagt die sie wenigsten so halten können wie sie es verdienen? Was macht ein Puli in einer 3 Zimmer Wohnung mitten in Berlin? Was macht der Jacky der mit der Flexi durch den Park geführt wird?

    Und nun sage nicht das dies Einzelfälle sind, ich kenne extrem wenige Jackies die das tun dürfen wofür sie gezüchtet worden sind nämlichen jagen! Oder der Husky, der wurde bestimmt nicht für die Flexi gezüchtet.

  33. #33
    tazi Guest
    Zitat Zitat von absinth Beitrag anzeigen
    M

    Ich sprach von guter Zucht. Nicht von Qualzucht - Du bist in meinen Augen nicht in der Lage, sinnvoll zu diskutieren.
    Welche Zucht wäre in deinen Augen keine Qualzucht?

  34. #34
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Dann erkläre mir den Sinn und Zweck einer Züchtung?
    Gezüchtet wird doch seit sich der Mensch Haus- und Nutztiere hält.Zunächst wurde wohl(und wird immernoch) wegen bestimmter Eigenschaften gezüchtet-mehr Milch,mehr Fleisch,besonders jagttauglich...also um sie für ihren Zweck geeigneter zu machen.
    Ich denke,das streitet hier auch niemand ab.Die Sache ist nur die : grade bei den Hunden sind viele quasi arbeitslos geworden,die Rassen sind aber halt noch da.Da es sich aber hier nicht um reine Nutztiere handelt,gibt es Liebhaber dieser Rassen,eben Menschen,denen so ein Hund gefällt.Und das beziehe ich nicht nur auf's Aussehen.Wenn so ein Mensch die Vorrausetzungen erfüllt so einen Hund halten zu können *schulterzuck* ich weiß nicht wo das Problem liegt,wirklich nicht.
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  35. #35
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    Du merkst nur nicht wie einseitig Deine Argumente sind.

    Leider muss ich weg. Aber eins noch: Wie doof sind die Mischlinge von denen Du sprichst, dass sie keine Aufgabe brauchen? Wenn ich einen Husky mit einem Windhund mische ist der immer noch nicht für die Hochhauswohnung geeignet. Das ist doch Stuss, was du hier anführst.
    Und wenn ich nen DSH mit einem Dackel mixe, dann ist der Hund gesund und leidet nicht oder kurzen Beinen bei zu schwerem Körper? Bitte...
    Gruß Lieschen Müller

    http://www.gidf.de/

  36. #36
    tazi Guest
    Habe ich dies geschrieben? Nein ich habe von Rassebedingten Krankheiten! geschrieben.

    Diese wurden erst von Züchtungen begünstigt! Wir haben diese Krankheiten in Kauf genommen um uns einen Hund nach unseren Vorstellungen zu formen und nun versuchen wir alles wieder zurück zu züchten.

    Das ist krank

  37. #37
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Woher kommt die Annahme wenn man Rassehunde miteinander verpaart ist dies besser als wenn man dies mit Mischlingen macht? Worin liegt der Unterschied?

    Ja die Gesundheit, gerade durch Züchtung haben sich Rassebedingte Krankheiten erst entwickeln können. Es fängt doch bei der Züchtung an! Was die Menschen schön finden wird gezüchtet (Lange Ohren, platte Nasen, viel Fell,gr. Augen ect) da interessiert es den Menschen auch nicht, ob der Hund da gesundheitliche Beeinträchtigungen hat

    Ein komplettes Zuchtverbot für 2-5 Jahre wäre mal sinnvoll
    Der Unterschied ist das "WIE".

    Wir nehmen mal an,Du hst 2 stinknormale Mischlingshunde.Du findest die toll sowohl vom Aussehen als auch von Charakter und hättest gerne,daß Du nach dem Tot der beiden Alter diese tollen Eigenschaften erhalten.Also verpaarst Du sie.
    Das Problem ist,Du weißt nicht über diese Hunde,nichts über Erbkrankheiten,über Infektionskrankheiten oder möglche Gendefekte.Also gehst du her und lässt alle möglichen Tests und Untersuchungen machen.Du bist ja ein seriöser,verantwortungsvoller Halter
    Jetzt bist Du schon mal 400-600 Euronen los und es ist noch garnichts passiert.
    Die Hunde "dürfen" also und es klappt. 6-8 Stramme Welpen,aber die Mutter sieht garnicht gut aus,das Gesäuge ist entzündet und oh! die Gebährmutter ist auch entzündet,weil noch ein Kleiner drin geblieben ist Notoperation " nochmal 300 Euronen
    Tja und da sind ja noch die Welpen.Alle 2 Stunden aufstehen und füttern,die Kleinen bekommen von der Ersatzmilch Durchfall,es kommen nur die Hälfte durch und die sind anfällig.Du bist mittlerweile Dauergast beim TA und weiß garnicht wieviel Du ihm schon schuldest.Seine nächsten Urlaub wirst Du wohl schon finanziert haben.

    Und jetzt mal meine Fragen an Dich : Wenn Du so viel mit den Tieren hättest mitleiden müssen und Dir so große Mühe gegeben hättest,würdest Du nicht auch wollen,daß "Deine" Welpen gut unterkommen ?

    Und wieviele Mischlinge haben Deiner Meinung nach eine solch intensive Betreuung genießen dürfen ?


    Zum Thema Gesundheit :
    Das genau macht eine seriöse Zucht doch aus : daß eben darauf Wert gelegt wird nur gesunde Tiere miteinander zu verpaaren.Neben einer behüteten Aufzucht und natürlich auch einem Zuchtziel.
    Leider gibt es aber auch genug,die sich mit einem gefährlichen Halbwissen ans Werk machen.Das stimmt.Und genau das sind die sog. Vermehrer,von denen man eben nicht kaufen soll
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
    sowie den Pflegekatzen Ashanti,Sarabi,Akela und Susi

  38. #38
    Registriert seit
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    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Leider merkt man das die Argumente ausgehen …

    Du hast es aber genau erfasst! Warum werden Rassen gezüchtet den man eh nicht gerecht werden kann? Oder besser gesagt die sie wenigsten so halten können wie sie es verdienen? Was macht ein Puli in einer 3 Zimmer Wohnung mitten in Berlin? Was macht der Jacky der mit der Flexi durch den Park geführt wird?

    Und nun sage nicht das dies Einzelfälle sind, ich kenne extrem wenige Jackies die das tun dürfen wofür sie gezüchtet worden sind nämlichen jagen! Oder der Husky, der wurde bestimmt nicht für die Flexi gezüchtet.
    Stimmt und zwar Dir


    Zitat Zitat von tazi Beitrag anzeigen
    Habe ich dies geschrieben? Nein ich habe von Rassebedingten Krankheiten! geschrieben.

    Diese wurden erst von Züchtungen begünstigt! Wir haben diese Krankheiten in Kauf genommen um uns einen Hund nach unseren Vorstellungen zu formen und nun versuchen wir alles wieder zurück zu züchten.

    Das ist krank
    Auch die Züchterei unterliegt einer Entwicklung und es ist doch gut,daß man heute von diesen Qualzuchten wieder weggeht.
    "Was Du nicht willst das man Dir tut,das füg' auch keinem anderen zu"
    Liebe Grüße Melanie mit
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  39. #39
    tazi Guest
    Siehst Du und das glaube ich nicht das es nur gute Züchter gibt Sie vermehren Hunde, verkaufen diese und fertig aus. Und ich weigere mich zu glauben das die Züchtungen mit auserwählten Elterntiere gesünder sein sollen als die Lastramis! Nur weil der „Züchter“ mehr Aufzuchtmühe gehabt hat. Ich möchte hier keine Werbung für Mischklingsvermehrung machen, meiner meiner nach sollte man die Vermehrung erstmal einstellen (in jeglicher Hinsicht egal welche Tierart) damit die Tiere die zur zeit da sind eine Chance bekommen und nicht immer mehr produziert wird

  40. #40
    tazi Guest
    Zitat Zitat von Shingalana Beitrag anzeigen
    Stimmt und zwar Dir


    nein denn KEINER hier hat mir meine Fragen beantwortet, da redet man um den heißen Brei. Warum eine Tierart züchten der man nicht gerecht werden kann?



    Auch die Züchterei unterliegt einer Entwicklung und es ist doch gut,daß man heute von diesen Qualzuchten wieder weggeht.
    Jeder Zucht ist eine Qualzucht!

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